Wer ein E-Bike kaufen möchte, muss sich entscheiden: Schönes Aussehen oder hochwertige Bauteile? Das VanMoof Electrified S ist einer der großen Hingucker im E-Bike-Markt, ein Design-Rad, bei dem optisch alles stimmt. Und das Beste: Niemand bemerkt, dass es ein E-Bike ist.
VanMoof Electrified S: Stilvolles Design mit Kompromissen
Beim VanMoof Electrified S floss viel Energie und Aufwand in den schicken Rahmen. Woanders wurde gespart. Der Antrieb erfolgt durch einen Nabenmotor im Vorderrad. Er ist kaum größer als ein Dynamo und entsprechend unauffällig. Der Akku wurde im Oberrohr des Rahmens versteckt und hat dennoch eine normale Kapazität von 420 Wattstunden.
Auf den ersten Blick weniger auffälliger, im Alltag aber fast wichtiger, ist die Geometrie des Rades. Trotz des puristischen Designs kann man in sportlicher, aber dennoch entspannter Haltung auf dem VanMoof sitzen. Die Lichtanlage wurde unauffällig integriert, zudem sind Schutzbleche installiert. Wer mag, kann einen Gepäckträger nachrüsten.
Typisch holländisch ist auch die vollumschlossene Kette. Dreckige Hosenbeine gibt es nicht. Eine Kette mit Kettenschutz ist praktisch, besser wäre sicher ein fett- und wartungsfreier Riemenantrieb gewesen. Es wurden recht günstige Scheibenbremsen verbaut, die mit einem Drahtzug betätigt werden. Weder von der Dosierbarkeit noch vom Endfinish her kann man sie mit den sonst in der Preisklasse üblichen hydraulischen Scheibenbremsen vergleichen.
Das Rad wurde mit einer preiswerten Zwei-Gang-Automatik-Nabe ausgerüstet. Dank der Motorenunterstützung kommt man mit dieser Auslegung zurecht, die Nabe verfügt über einen Anfahrgang und einen Fahrbetrieb. In Sachen Trittfrequenz muss der Radler diesen Mangel natürlich ausgleichen. Der kleine Nabenmotor ist ebenfalls deutlich billiger als Mittelmotoren von Markenherstellern. Der Antrieb des Vorderrades gilt nicht als Königsweg, auf Straßen und Radwegen macht das VanMoof seine Sache aber mit dem Motörchen aber sehr gut. Mit 18,4 Kilogramm ist das VanMoof für ein E-Bike sogar relativ leicht.
Es besticht durch seinen Look und den Diebstahlschutz, muss dafür aber praktische Nachteile in Kauf nehmen. Der Hauptnachteil: Immer muss das ganze Rad an die Steckdose. Das integrierte Design hat weitere Tücken. Und das Rad muss so "passen", wie es geliefert wird.
Aber - wie schon erwähnt - für ein Rad, das so spektakulär aussieht, ist das VanMoof erstaunlich alltagsgerecht.
Trenoli Activa: Solide Technik ohne Design-Schnickschnack
Das Attiva wurde als klassisches Touren-und Cityrad entworfen. Beim Design des Trenoli kann man nicht so ins Schwärmen geraten - der Hipster-Preis geht an das VanMoof. Das Attiva ist gut verarbeitetes City/Trekkingrad aus schwarz aloxiertem Aluminium. Kabel und Züge sind im Rahmen integriert - das ist dann aber auch mit den Besonderheiten.
Die Haltung auf dem Attiva ist ebenfalls entspannt bis leicht sportlich. Dieses Trenoli setzt einen Mittelmotor von Panasonic ein, es stehen aber auch vergleichbare Räder mit Boschmotor im Programm. Panasonic ist der Markenhersteller mit der längsten Erfahrung mit E-Bikemotoren. Das merkt man dem Motor auch an, die Ansteuerung ist sanft - fast unmerklich. Die Geräuschentwicklung gering. Der Akku fällt mit 432 Wattstunden etwas größer als der des VanMoof - der Unterschied ist jedoch minimal.
Wichtiger ist, dass hier vernünftige hydraulische Shimano-SLX-Bremsen verbaut wurden und dass das Vorderrad gefedert ist. Das Rad ist mit einem stabilen Gepäckträger, guter Lichtanlage, integriertem Schoss und natürlich auch Schutzblechen ausgestattet. Einen GPS-Tracker müsste man als Zubehör bestellen, und eine Ansteuerung per Smartphone-App gibt es nicht. Anders als bei einem Designrad kann man den Lenker verstellen und auf die eigene Haltung anpassen. Wenn man will, lassen sich Vorbau und Lenker ebenso leicht mit anderen Varianten ersetzen.
Dafür ist das Trenoli allerdings sofort als E-Bike zu erkennen. Unübersehbar lauert der Akku im Rahmendreieck. Der Vorteil ist ebenso offensichtlich: Man kann den Akku vom Rad trennen, um ihn im Büro oder der Wohnung aufzuladen. Ein Rad wie das VanMoof braucht dagegen immer eine Steckdose in der Nähe. Das ist ideal, wenn man das Rad in Garage oder Schuppen aufladen kann.
Bei einem Rad wie dem Activa ist das aber kein Problem. In Sachen Ausstattung hat das Trenoli dafür die Nase vorn. Die Federung macht das Rad komfortabler. Motor und Bremsen sind deutlich wertiger. Die Vorderradfederung macht das Fahren überhaupt komfortabler. Wie viel das wert ist muss jeder Radfahrer selbst entscheiden. Auf kurzen, städtischen Strecken und glatten Radwegen kann man leichter auf eine Federung verzichten, als auf Kopfsteinpflaster oder bei langen Touren.
Preis und Fahrgefühl
Die Preisempfehlung für das Activa liegt bei 2699 Euro - das sind zwar hundert Euro weniger als beim VanMoof, beide Räder befinden sich aber dennoch in einer Klasse. Auf beiden Rädern ist man in der Stadt gut unterwegs - weitgehend mühelos und bis zu 25 km/h schnell. Beide Räder lassen sich übrigens nicht so simpel tunen, wie ein Rad mit Boschmotor.
Die Firma Vanmoof bietet verschiedene E Bike Modelle an, die sich in ihrer Größe, Ausstattung und Preis unterscheiden. Das E Bike von Vanmoof hat ein leichtes Aluminiumrahmen und wiegt ca. 18 kg. Das Bike ist für Personen mit einer Körpergröße von 150195 cm geeignet. Das E Bike hat 8 Gang Shimano Schaltung und ist mit einem 250Watt Bosch Motor ausgestattet. Der Motor ist in der Hinterradnabe integriert und lässt sich per Knopfdruck am Lenker einschalten. Das E Bike ist in verschiedenen Farben und Ausstattungsvarianten erhältlich.
Die Modelle unterscheiden sich in ihrer Ausstattung und Größe. Die Modelle S2 und S3 sind die kleinsten und leichtesten E Bikes von Vanmoof. Sie wiegen ca. 18 kg und sind für Personen mit einer Körpergröße von 150175 cm geeignet. Die Modelle S2 und S3 haben einen 250Watt Bosch Motor und eine Shimano 8 Gang Schaltung. Die Modelle M1 und M2 sind die mittelgroßen E Bikes von Vanmoof. Sie wiegen ca. 22 kg und sind für Personen mit einer Körpergröße von 175195 cm geeignet. Die Modelle M1 und M2 haben einen 250Watt Bosch Motor und eine Shimano 10 Gang Schaltung. Die Modelle L1 und L2 sind die größten E Bikes von Vanmoof. Sie wiegen ca. 25 kg und sind für Personen mit einer Körpergröße von 195215 cm geeignet. Die Modelle L1 und L2 haben einen 250Watt Bosch Motor und eine Shimano 10 Gang Schaltung.
Günstige E-Bikes unter 500 Euro
E-Bikes gelten als teuer. Doch nicht immer: Es gibt einige E-Bikes unter 500 Euro. Welches Elektrofahrrad ist das beste und was gilt es zu beachten beim günstigen E-Bike-Kauf?
E-Bikes erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, doch nicht jede:r möchte oder kann für ein Elektrorad mehrere tausend Euro ausgeben. Wir zeigen die besten E-Bikes unter 500 Euro. Trotz des niedrigen Preises bieten die ausgewählten Modelle eine solide Ausstattung und gute Performance für alltägliche Fahrten. Dabei werden die wichtigsten Unterschiede der einzelnen Elektrofahrräder beleuchtet und die persönliche Auswahl erleichtert. Ob für die Stadt, leichte Ausflüge oder das Pendeln.
Beliebte Modelle unter 500 Euro
Als E-Bike unter 500 Euro ist besonders das Klapprad beliebt. Nicht unbedingt ein Nachteil, wenn das E-Bike für die Stadt oder den Campingausflug gedacht ist.
- Raoo Min E-Bike: Ein leichtes, tragbares Stadt-Pedelec mit 250 W Motor und einer Reichweite von bis zu 45 km. Es verfügt über ein LCD-Display, LED-Beleuchtung sowie vordere und hintere Scheibenbremsen für mehr Sicherheit im Stadtverkehr. Mit seinen 14-Zoll-Rädern und einem Gewicht von nur 20,5 kg eignet es sich besonders für Kurzstrecken und Pendler:innen mit begrenztem Stauraum.
- Bodywel Mini E-Bike Damen und Herren: In knalligem Hellblau oder elegantem Schwarz gibt es das beliebte Bodywel E-Bike Damen und Herren unter 500 Euro. Es punktet mit einem 250-W-Motor und einem leistungsstarken Akku (bis zu 25 km/h und eine Reichweite von ca. 40 km). Der robuste Rahmen und die einfache Bedienung machen den Deal komplett.
- Finbike Klapp-E-Bike: Das Finbike Klapp-E-Bike ist mit einem 250-W-Motor, einem 7,8 Ah-Akku und einem kompakten 14-Zoll-Rahmen ausgestattet. Die Reichweite ist mit bis zu 60 km im Tretunterstützungsmodus angegeben. Es verfügt über drei Fahrmodi (Pedelec, rein elektrisch, manuell), eine integrierte Sattelfederung sowie ein LCD-Display zur Anzeige diverser Fahrdaten. Der klappbare Rahmen aus Karbonstahl soll ein platzsparendes Verstauen ermöglichen. Das Gesamtgewicht beträgt laut Angaben 26 kg bei einer Traglast von 120 kg.
- Eskute F200 E-Bike: Das Eskute F200 E-Bike ist als faltbares 14-Zoll-Modell konzipiert und eignet sich laut Hersteller für den urbanen Alltag sowie für Pendelstrecken. Es ist mit einem 250-W-Nabenmotor und einem 36 V/7,8 Ah-Akku ausgestattet, der eine Reichweite von bis zu 50 km ermöglichen soll. Komfort bieten eine gefederte Sattelstütze, ein Hinterbaudämpfer und ein breiter Sattel mit Schaumstoffpolsterung.
E-Bike nachrüsten
Statt ein ganzes Elektrofahrrad unter 500 Euro zu suchen, kann man für das gleiche Budget auch ein bestehendes Fahrrad e-mobil machen. Das Yose Power E-Bike Kit ist die perfekte Lösung dafür. Ausgestattet mit einem 250-W-Frontmotor und einem integrierten Controller. Der 36 V Hailong Plus Akku mit hoher Kapazität sorgt für über 50 km Reichweite und ist schnell aufgeladen. Eine Variante, die schon alles fertig montiert hat, inklusive Vorderrad und Getriebe, ist der Season E-Bike Umbausatz für 28-Zoll-Fahrräder.
Worauf ist beim Kauf eines günstigen E-Bikes zu achten?
Das beste E-Bike bis 500 Euro zu finden, ist eine Frage der Präferenzen. Generell lohnt sich ein zweiter Blick auf:
- Akku: Kapazität und Ladezeit des Akkus haben einen großen Einfluss auf die Einsatzmöglichkeiten. Größere Akkus bieten mehr Reichweite, erfordern aber auch längere Ladezeiten. Sofern unterwegs Lademöglichkeiten bestehen (etwa am Arbeitsplatz) fällt ein kleinerer Akku nicht weiter ins Entscheidungsgewicht.
- Reifen: Je nach Einsatzgebiet (Stadt, Gelände) ist die Reifenart und -größe zu berücksichtigen.
- Bremsen: Hydraulische Scheibenbremsen bieten bessere Leistung, sind aber auch teurer als V-Bremsen.
Transport von E-Bikes mit dem Auto
Zum Transport von einem oder auch mehreren E-Bikes mit dem Auto haben sich Fahrardträger für die Anhängerkupplung bewährt. Die Wahl des richtigen Trägers und Transportsystems richtet sich letztlich nach den eigenen Ansprüchen und der Art und des Eigengewichts der zu transportierenden Fahrräder. All dies ist beim Kauf zu beachten.
Alternativen zum VanMoof und Trenoli
Der Markt ist vielfältig wie nie und bekam auch 2024 wieder viele neue Impulse. Die hier vorgestellten Alltags-Bikes sind praktisch und umweltfreundlich zugleich, manchmal sogar faltbar. Auf vielen Strecken können sie das Auto ersetzen. E-Bikes für die Stadt können ganz unterschiedlich aussehen. Jedes Modell bringt seine individuellen Vor- und Nachteile mit sich.
| Modell | Besonderheiten |
|---|---|
| Fiido C11 Pro | Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, aber mit illegalem Daumengas |
| Lemmo One | Innovativer Antrieb mit "Freilauf", Akku als Powerbank nutzbar |
| Lekker Bike Jordaan+ | Bequemer Ledersattel, zwei Gepäckträger |
Technikaffine Menschen werden von diesen beiden E-Bikes längst Wind bekommen haben. VanMoof aus den Niederlanden und Cowboy aus Belgien liefern sich seit Jahren einen Wettkampf um das schickste E-Bike für die Stadt.
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