KTM steht seit vielen Jahren für reisetaugliche Tourenräder mit der Extraportion Komfort. Die Liebe zum Detail zeigt sich etwa beim spritzwassergeschützten Akkuschloss, ein Punkt, der bei den allermeisten Fahrrädern sträflich vernachlässigt wird. Auffällig ist die große Frontleuchte, dank Fernlicht wird unterwegs die Nacht zum Tag. Auch das Bremslicht hinten ist ein unzweifelhaftes Sicherheits-Plus. Touren- und Reisefahrer freuen sich über den variablen Gepäckträger.
Die Sitzposition ist aufrecht und bequem. Dank Luftfedergabel, voluminöser Reifen und Parallelogramm-Sattelstütze bleibt das Rad auf rauerem Untergrund wie grobem Schotter und Kopfsteinpflaster angenehm komfortabel. Boschs Performance Line CX ist über fast jeden Zweifel erhaben. Technischer Höhepunkt des Rads: das ABS, das Bosch gemeinsam mit Magura entwickelt hat. Die 4-Kolben-Bremsen packen ordentlich zu, das ABS sorgt dafür, dass das Vorderrad nicht blockiert, Überschläge und Wegrutschen werden sogar bei heftigen Notbremsungen absolut zuverlässig unterbunden.
Das KTM Macina Tour CX 820 im Detail
Das Rad selbst baut KTM auch für den Jahrgang 2025 nach einem klassischen Trekking-Rezept auf. Schmale Schwalbe-Marathon-Reifen, klassische Schutzbleche und ein eher langer verstellbarer Vorbau sind in diesem Bereich bewährt.

Das KTM Macina Tour CX 820 in der Trapez-Variante.
Die Fakten zum KTM Macina Tour CX 820
- Preis: 4399 Euro
- Rad-Kategorie: E-Trekkingbike
- Motor: Bosch Performance CX Gen. 5, 85 Nm max.
Gutes noch besser gemacht: Der neue Bosch-Antrieb
Der neue Bosch-Antrieb mit 800er-Akku liefert eine enorme Reichweite. Rund 100 Kilometer sind selbst bei mittlerer Unterstützung und abwechslungsreichem Fahrprofil kein Problem. Wer spart und sich nur minimal vom Motor unterstützen lässt, kann auch noch deutlich weiter kommen. Eine neue Zelltechnologie macht zudem die Akkus leichter. Die 800er-Batterie wiegt jetzt unter 4 Kilo und damit weniger als die 750-Wh-Batterie mit 4,35 Kilogramm.
KTM setzt nur auf den etwas kleineren Screen Kiox 300. App und Bedienelemente sind aus der letzten Generation übernommen. Bosch konnte auch beim Fahrgefühl nochmal nachbessern. Schon der bisherige CX war einer der Top-Antriebe am Markt, der neue CX arbeitet aber leiser, schiebt spürbar geschmeidiger und fadet die Unterstützung an der 25 km/h-Grenze noch unmerklicher aus. Weil zudem der Tretwiderstand jenseits von 25 km/h gesunken ist, gelingen hohe Geschwindigkeiten in leichtem Gefälle spürbar leichter.

Der Akku verbirgt sich unter einer mit Schlüssel gesicherten Alu-Abdeckung. An einem stabilen Textilband kann man die Batterie praktisch nach oben herausnehmen.
Die Ausstattung des KTM Macina Tour CX 820
Das Macina weiß mit einigen Ausstattungs-Highlights zu gefallen. KTM gönnt sich eine Federstütze ab Werk und zu den Flügelgriffen von Ergon auch noch die Lenkerhörnchen für Komfort auf langen Ausritten. Leider muss der österreichische Traditionshersteller dafür an anderer Stelle sichtbar sparen. Der einfache Sattel passt keinem Tester so richtig, Ständer und Gepäckträger wirken im Vergleich auffällig schlicht und sind weniger steif als man es von hochwertigen Trekking-Bikes gewohnt ist.
- Schaltung: Shimano XT Linkglide (11-fach)
- Übersetzung: 42 / 11 - 50 Zähne
- Bremsen: Shimano MT420 (Vierkolben)
- Reifen: Schwalbe Marathon Mondial, 47 mm
- Lichtanlage v. /h.: B & M IQ-XS mit Fernlicht, B & M Toplight 2C
- Gepäckträger: Racktime, 25 kg
- Gabel: SR-Suntour NCX-D Air

Die Shimano XT Elffach-Schaltung ist die perfekte Kettenschaltung fürs Trekkingbike.
Praxistest: So fährt sich das KTM Macina Tour CX 820
Beim Fahren machen sich beim KTM die kompakte Geometrie und die schmalen Reifen bemerkbar. So rumpelt das Macina Tour etwas stärker durch Schlaglöcher als andere Kandidaten und wirkt in Summe nicht so souverän. Daran hat auch die einfache Gabel einen Anteil. Gepäckträger und Ständer verwinden sich bei hoher Beladung außerdem spürbar. Dafür ist das Macina Tour handlich und ohne Beladung leicht zu kontrollieren, die Federstütze entlastet den Rücken. Tipp: Etwas Budget für einen ergonomischeren Sattel einplanen.
MYBIKE-Bewertung des KTM Macina Tour CX 820
Stärken:- Unkompliziertes Handling
- Praktische Akku-Entnahme
- Viele gut gewählte Ausstattungsteile
- Schmale Reifen
- Einfacher Sattel
- Gepäckträger und Ständer nicht für hohe Zuladung ausgelegt
KTM Cento 10 und Cento 10 Plus
Das KTM Cento 10 und die aufgewertete Cento 10 Plus Version sind seit vielen Jahren richtige Kundenfavoriten. Das Herzstück des KTM Cento 10 (Plus) ist der robuste und hochwertig gefertigte Rahmen mit abschließbarem Akkudeckel. Das Thema Sicherheit wird bei KTM traditionell großgeschrieben. Das Cento 10 bietet dem/der E-Bikefahrer/in mit der hydraulischen Scheibenbremsanlage von Shimano in jeder Fahrsituation ein sehr hohes maß an Kontrolle.
Die Pannenschutzbereifung Schwalbe Energizer Plus sorgen dafür, dass eine optimale Bodenhaftung gegeben ist. Die gelungene Sitzposition ist oft der ausschlaggebende Punkt beim Kauf. Das Cento 10 macht beim Thema Fahrkomfort viel richtig. Auf dem KTM Cento 10 sitzt man sportlich bequem. In Kombination mit dem herausnehmbaren Bosch Powertube Akku können auch ausgedehnte Fahrten in Angriff genommen werden, ohne dass ein ständiges Nachladen erforderlich ist.
Je nachdem wie groß die individuellen Ansprüche an die Reichweite sind, kann bei allen Cento 10 Modellen zwischen einem 625 Wh oder 750 Wh Akku gewählt werden. Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal sind die Displays, denn hier ist je nach Modell ein Bosch Intuvia, Intuvia 100, Kiox oder Kiox 300 verbaut.
Während die Intuvia Modelle sich durch eine "intuitive" Handhabbarkeit auszeichnen, bieten die kleineren Kiox Displays ein hochauflösendes Farbdisplay mit vielen Einstellungsmöglichkeiten. Alle Displays sind natürlich auch abnehmbar. Bei dem Gepäckträger setzt KTM wieder auf die altbewährte Technik. Wie gewohnt geht KTM keine Kompromisse ein und liefert ein vollausgestattetes City- und Trekkingbike auf das man sich verlassen kann.
KTM Macina Aera 671 LFC
Besonders gut kann das der Testsieger bei Stiftung Warentest: Nummer 1 ist das KTM Macina Aera 671 LFC. In Sachen Sicherheit & Haltbarkeit holt sich das hochwertig verarbeitete Pedelec die Bestnote "sehr gut". Auch die Handhabung ist bei diesem KTM-Modell recht einfach, der Akku lässt sich leicht laden, die Einstellungen sind selbsterklärend. Besonders praktisch: Es kann im Test sowohl auf als auch abseits der Straße überzeugen.
KTM Macina Sport SX Elite
Das KTM Macina Sport SX Elite ist ein spannendes E-Bike, das vor allem durch sein geringes Gewicht punkten kann. Es kombiniert die Vorzüge eines herkömmlichen Trekkingrades mit der Unterstützung eines modernen E-Bikes. Dies macht es zu einer ausgezeichneten Wahl für Pendler und Freizeitradler.
Der leichte Carbonrahmen und der Bosch SX-Motor tragen zu einem bemerkenswert niedrigen Gesamtgewicht bei, welches fast an das von unmotorisierten Trekkingrädern heranreicht. Die Shimano Cues 10-Gang-Kettenschaltung bietet eine gute Bandbreite, Schwalbe-Reifen und eine Suntour Luftfedergabel garantieren eine angenehme Fahrt auf verschiedenen Untergründen.
Auf der Straße zeigt das Rad, was in ihm steckt. Es ist flink, reagiert direkt auf Eingaben und bietet eine sportlich-bequeme Sitzposition. Trotz der begrenzten Akkukapazität ist der Aktionsradius für die meisten Alltagsstrecken mehr als genug.
Testergebnisse und Auszeichnungen
Zweimal gab es von der Stiftung Warentest sogar den Testsiegertitel für den österreichischen Zweirad-Hersteller, 2020 für die Damenvariante des Macina Tour 510 und 2018 für das Macina Fun 9 mit Herrenrahmen.
Vor allem bei den oft windigen Damenmodellen mit tiefem Durchstieg leistet KTM in den Tests saubere Arbeit und punktet mit ausgesprochen hoher Stabilität - und das bei angemessenem Gewicht und mit Gepäck. Auch das Fahrhandling stimmt - selbst ohne Motor, wie die Stiftung Warentest in ihrem letzten Vergleichstest beim bereits erwähnten Macina Tour 510 resümiert.
KTM Macina Gran 610
Und 2024 setzt das KTM Macina Gran 610 diese Erfolgsserie fort. Insgesamt elf Trekking-E-Bikes ließ die Redaktion der Stiftung Warentest gegeneinander antreten. Vor allem hat die Juroren das Fahrerlebnis mit dem Modell beeindruckt. In ihrem Urteil heben sie das stabile Fahrverhalten hervor, das sich in Anstiegen, Abfahrten und Kurven zeige und das Zuladen von Gepäck bestens vertrage.
Als angenehm empfanden sie die Sitzposition, die von breiten Reifen und einer guten Federung flankiert werde. Für volle Zufriedenheit sorgte ebenfalls der Antrieb von Bosch, ein Smart System mit Performance Line CX-Motor, PowerTube 625-Akku sowie Intuvia 100-Display. Der Motor unterstütze kräftig und sei optimal abgestimmt, heißt es im Urteil.
KTM Macina Cross 710
Das KTM MACINA CROSS 710 ist ein E-Bike, das für alle geeignet ist, die gerne auf verschiedenen Untergründen unterwegs sind. Ob auf der Straße, auf Wald- und Schotterwegen oder auf Abenteuerreisen - dieses Bike bietet dir Komfort, Leistung und Vielseitigkeit. Der Bosch-Performance-Line-CX-Motorist der leistungsstärkste und kompakteste Motor von Bosch. Er liefert dir bis zu 85 Nm Drehmoment und unterstützt dich dynamisch und kraftvoll in jedem Gelände.
Der Bosch-PowerTube-Akku mit 750 Wh ist der stärkste Akku von Bosch, er erzielt eine hohe Reichweite für lange Touren. Das KTM MACINA CROSS 710 besticht durch sein modernes und sportliches Design. Der Rahmen ist aus Aluminium gefertigt und in zwei verschiedenen Formen erhältlich: als Herren- oder Damenrahmen.
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