Im Motorsport fest etabliert und schon sehr früh wegweisend im E-Bike-Sektor: Yamaha steht weltweit für Qualität in vielen Sparten. Der japanische Hersteller produziert eigene E-Bikes und stattet viele etablierte Marken mit den eigenen Antriebssystemen aus. Schon sehr früh hat sich Yamaha für elektronische Unterstützung von Fahrrädern interessiert. Bereits 1989 wurde ein Prototyp des Power Assist Systems vorgestellt. Mittlerweile ist Yamaha auch mit eigenen E-Bikes auf dem deutschen Markt präsent. Von futuristisch anmutenden City-E-Bikes bis hin zum sportlichen Gravel bieten die Japaner sportliche Bikes zu einem relativ fairen Preis.
Bei Yamaha steht vor allem die Buchstabenkombination PW an den aktuellen Motoren für E-Bikes im Vordergrund. PW bedeutet hier ganz eindeutig Power. Fuhr Yamaha längere Zeit hinsichtlich der Leistung den Spitzenherstellern wie Bosch und Shimano ein bisschen hinterher, hat der Hersteller seit 2021 ordentlich nachgelegt und die gesamte Produktpalette auf ein neues Level gehoben. Während das Quad-Sensor-System aus den Echtzeit-Daten der Geschwindigkeit, Trittfrequenz, des Drehmoments und sogar des Neigungswinkels bei allen Motoren die passende Unterstützungsstufe wählen kann, sorgt bei den stärkeren Motoren der Extra-Power-Modus für den nötigen Fun auf der Strecke.
Yamaha hat in den letzten Jahren sein Antriebs-Portfolio radikal ausgemistet und neue, verbesserte Motoren auf den Markt gebracht. Yamaha startet neu durch und möchte als einer der Pioniere im E-Bike-Segment mit dem brandneuen PW-LINK-Motorsystem neue Maßstäbe setzen. Das modulare System vereint gleich drei neue Motoren - die nun alle auf ein 48-Volt-System setzen - mit unterschiedlichen Akku- und Display-Optionen.
Die Motoren im Detail
Yamaha PW-C2
Im September 2023 stellte Yamaha seinen neuen Mittelmotor PW-C2 vor. Zum 30-jährigen Jubiläum der E-Bike-Marke setzte man auf einen unkomplizierten Allrounder, der mit seinen 55 Newtonmetern vor allem an City-Bikes im Einsatz ist.
Yamaha PWseries S2
Die PWseries S2 ging 2022 an den Start. Nachdem Yamaha im Jahr zuvor einen neuen Hochleistungsmotor vorgestellt hatte, widmete man sich mit der Entwicklung des S2 einem neuen Antrieb der gehobenen Mittelklasse. Der PW S2 unterstützt dank der Zero Cadence-Technologie vom ersten Tritt an und bietet ein gutes Verhältnis zwischen Gewicht und Power. 75 Newtonmeter Drehmoment bringt der Motor an die Kurbel - bei einem Gewicht von 2,85 Kilogramm.
Yamaha PW-X3
PW steht bei Yamaha an allen Motoren für „Power“. Mit dem Yamaha PW-X3 kommst du jedoch in Bereiche, die weit über gemütliche Ausritte hinaus gehen. Der 2021 vorgestellte Motor ist auf sportliche Aktivitäten ausgelegt, bei denen es gerne etwas mehr sein darf. Das fängt bei kleinen Dingen wie der Reaktionszeit an. Mit 2,75 Kilogramm befindet sich der PW-X3 in seiner Leistungsklasse zudem auch hinsichtlich des Gewichts an einer sehr guten Position. Fünf Unterstützungsstufen stehen dir am neusten und stärksten E-Bike-Motor von Yamaha zur Verfügung. Auf der obersten Stufe sorgt der Yamaha PW-X3 für ein Drehmoment von satten 85 Newtonmetern.
Für das Modelljahr 2024 hat Yamaha den PW-XM vorgestellt, der den aktuellen PW-X3 allerdings nicht ersetzen soll, sondern das Portfolio als Flaggschiff-Antrieb nach oben hin ergänzt. Er basiert auf dem PW-X3 und besitzt statt des Aluminiumgehäuses eines aus Magnesium, um Gewicht zu sparen. Aber ein wirklich neuer Motor mit neuen Funktionen ist er nicht.
Auch wenn der Yamaha PW-X3 im E-Bike-Segment nur bei wenigen Marken verbaut wird, lockt er mit spannenden Eckdaten. Mit 85 Nm Drehmoment und einem relativ leichten Gewicht von 2,75 kg sagt er der Konkurrenz den Kampf an.
Yamaha PW-XM
Mit dem Antrieb Yamaha PW-XM ist den japanischen Entwicklern vollends der Anschluss an die Konkurrenz gelungen. Mit nur 2,6 Kilogramm Gewicht ermöglicht der Motor viel Spielraum im Bereich der Gewichtsoptimierung und liefert mit 85 Newtonmetern dennoch ordentlich Drehmoment. Der PW-XM ist in einem robusten und leichten Magnesiumgehäuse untergebracht, der zudem für eine verbesserte Wärmeableitung sorgen soll und damit auch eine dauerhaft hohe Belastung zulässt.
Yamaha PW-LINK-Motorsystem
Mit dem neuen PW-LINK-Motorsystem will Yamaha die Weichen für seine E-Bike-Zukunft stellen. Drei Motorvarianten, zwei Akkus, zwei Displays und eine neue App - alles ist vernetzt und individuell kombinierbar. Dadurch soll das modulare Konzept maximale Flexibilität für Hersteller und Nutzer ermöglichen.
Yamaha PW-X4
Als Flaggschiff für den E-MTB-Einsatz kommt der neue PW-X4-Motor zum Einsatz, der nun in die vierte Generation startet. Verpackt ist der PW-X4 nun in einem Magnesiumgehäuse, was das Gewicht auf rund 2,6 kg senken soll.
Yamaha PW-L1
Mit nur etwa 2 kg Gewicht und bis zu 60 Nm Drehmoment soll der kleinere PW-L1-Motor für Light-E-MTBs konzipiert sein.
Yamaha PW-S3
Als Letzter im Bunde soll der PW-S3 der Allrounder für Urban- und Cargo-Bikes sein. Er wird nochmals in drei Varianten (Standard, Easy und Cargo) unterteilt. Der Unterschied liegt hier jedoch lediglich in der Software, die die Leistung des Motors an das Einsatzgebiet anpasst. So bietet die Easy-Version lediglich 60 Nm Drehmoment, während die Standard- und Cargo-Variante auf 85 Nm kommen.
Yamaha PW Series SE
Yamaha präsentierte für 2018 einen neuen Motor, genannt PW Series SE. Er bildet das neue Standardmodell und ist natürlich mit allen bekannten Eigenschaften und Funktionen seines Vorgängers ausgestattet. Von der gewöhnlichen Fahrradtour bis hin zum sportlichen Mountainbike-Trip soll er eine große Bandbreite an Einsatzzwecken abdecken. Der Fokus bei der Entwicklung lag auf hoher Effizienz und die Obergrenze für den zu unterstützenden Trittfrequenzbereich wurde von 100 auf 110 Umdrehungen pro Minute angehoben.
Yamaha PW-CE
Der 2,9 Kilogramm schwere Yamaha PW-CE Mittelmotor ist kompakt, leise und eignet sich gut für City-E-Bikes, in denen er auch überwiegend eingebaut wird. Sein Drehmoment beträgt immer noch gute 50 Nm. Auch dieser Motor kommt mit den fünf Unterstützungsmodi HIGH, STD, ECO, +ECO sowie Automatic.
Im Vergleich zum Vorgänger, dem PW-SE, weist der PW-CE eine geringere Leistung, aber dafür ein geringeres Gewicht auf. Der PW-SE hatte zwar ein Drehmoment von 60 Nm, wog aber auch 3,5 kg.
Yamaha PW-ST
Der Yamaha PWseries ST (ST = "Sport Touring") ist ein vielseitiger, besonders leise Mittelmotor, der für Trekking-, City- und E-Mountainbikes konzipiert ist. Er bietet immerhin noch ein maximales Drehmoment von 70 Nm und unterstützt mit bis zu 280 % der eigenen Tretleistung, wodurch er sich für flaches Terrain ebenso wie für hügelige Strecken eignet.
Ein zentrales Merkmal ist der sogenannte "Quad Sensor", der vier Sensoren (Trittfrequenz, Drehmoment, Geschwindigkeit und Neigung) kombiniert - so reagiert der Motor sehr feinfühlig auf Fahrverhalten und Gelände. Besonders hervorzuheben ist der "Automatic Support Mode", der je nach Fahrsituation selbstständig zwischen den Unterstützungsstufen wechselt, was den Fahrkomfort erhöht.
Der PW-ST ist kein Leichtgewicht (ca. 3,4 kg), dafür aber robust und bekannt für gleichmäßige Kraftentfaltung, auch bei niedriger Trittfrequenz - zum Beispiel beim Anfahren am Berg. Damit eignet er sich besonders für vielfältige Einsatzbereiche, vom Pendelverkehr bis zu Touren mit Gepäck.
Der Yamaha PW-ST bietet im Vergleich zu seinem Vorgänger, dem PWseries SE, höhere Leistung und geringeres Gewicht.
Akkus und Displays
Yamaha bietet mittlerweile nur noch zwei seiner Multi-Location Akkus. Yamaha nennt seine Akkus „Multi Location“ Akkus, da sie sich sowohl vertikal als auch horizontal integrieren lassen. Doch in den meisten Fällen findet man die Energiespeicher im Unterrohr von E-Bikes verbaut. Auch bei den externen Akkus hat Yamaha sein Sortiment ein wenig zusammengestrichen. Mittlerweile bietet der Hersteller nur ein einziges Modell an: den Externen Crossover Akku mit 500 Wattstunden und einem Gewicht von 2,9 Kilogramm.
Zusätzlich zu den drei neuen Motoren stellt Yamaha auch zwei neue Akkus vor. Vor allem der große 843-Wh-Akku war längst überfällig, da die Konkurrenz bereits seit Längerem mit solchen Kapazitäten glänzen kann. Der große Akku soll 4,35 kg wiegen und über einen zusätzlichen Diebstahlschutz sowie eine innovative Brandschutzstruktur verfügen. Gleiches gilt für den kleineren 560-Wh-Akku, der sich eher an Nutzer des PW-S3-Motors richtet und auch eine Dual-Battery-Nutzung - etwa für Cargo-Bikes - ermöglicht.
Zur Auswahl stehen zwei verschiedene Größen des Standard-Akkus mit Kapazitäten von 400 bzw. 500 Wattstunden zur Verfügung sowie für 2019 ein neuer Intube-Akku mit 600 Wattstunden. Der Multi Location 600 Wh Energiespeicher erweitert das Yamaha Akku-Portfolio. Er ist konzipiert für eine komplette Integration im Einklang mit dem Rahmendesign, sozusagen ein InTube-Akku. Er liefert eine Kapazität von 600 Wattstunden und soll laut Hersteller 3,8 Kilogramm wiegen und in circa fünf Stunden vollständig geladen sein.
Das 8x5cm kleine Display A2 liefert dir übersichtlich und ohne Schnickschnack alle relevanten Daten. Geschwindigkeit, Akkustand und Unterstützungsstufe werden dauerhaft angezeigt, Tageskilometer, Gesamtkilometer und Reichweite sind zusätzlich anwählbar. Das Display wird an der linken Lenkerseite befestigt, sodass du schnell und leicht über den Daumentaster den Unterstützungsmodus anpassen kannst. Das wetterfeste Display ist kompakt, praktisch und fügt sich durch modernes Design gut am Lenker ein.
Das Display B ist ein 3-Zoll-Display, welches hochkant an der Lenkermitte befestigt wird. Es gibt Einblick in Geschwindigkeit, Uhrzeit, Unterstützungsstufe und Akkustand sowie die Batteriekapazität, den automatischen Unterstützungsmodus und zeigt an, ob das Licht an oder ausgeschaltet ist. Mit dem Yamaha Display C hast du alle Daten auf 2,8 Zoll zusammengefasst. Das farbige Display zeigt dir nicht nur dauerhaft die Uhrzeit, Akkukapazität, Unterstützungsstufe und Unterstützungsleistung an. Es lässt dich auch eine Vielzahl an zusätzlichen Informationen abrufen. Yamaha hat sein altes Display X vollständig verworfen und setzt nun auf eine Bedieneinheit mit mehr Übersicht und weniger Drumherum.
Yamaha hat hinsichtlich Power, Gewicht und Produktpalette in den letzten Jahren einen großen Sprung nach vorne gemacht. Mit nur vier Antrieben, drei Akkus und vier Betriebseinheiten fokussiert Yamaha sich auf das Wesentliche und setzt dabei auf Verbesserungen der Technik und Hardware anstelle von einem großen Ausbau möglichst vieler Produkte. Gleichzeitig bleibt Yamaha seiner Essenz treu: Obwohl es auch einen City-Motor gibt des Herstellers gibt, orientiert sich Yamaha weiter am sportlichen Einsatzbereich.
Die neue Display A-Variante wird den ambitionierten Mountainbiker ansprechen, der auf ein schlichtes Cockpit steht und mit den notwendigsten Informationen auskommt. Das für eine linksseitige Montage am Lenker designte Bedienelement kommt mit einem 1,7 Zoll LCD Display, das neben Geschwindigkeit, Unterstützungsstufe und der Akkukapazität auch noch über ein paar weitere Anzeigefunktionen verfügt. Es ist nachrüstbar für PW-X Motoren ab dem Modelljahr 2017 und bei PW-SE ab 2018. Diese Variante von Display wird all diejenigen ansprechen die auf „je mehr Funktionen desto besser“ stehen. Das große 2,8 Zoll TFT Full Color Display wird mittig über dem Lenker/Vorbau montiert.
Natürlich sollt ihr auf eurem Ride auch die nötigen Informationen über euer System im Blick behalten können. Dafür gibt es zwei Optionen: das Side-Display oder das Integrated-Display. Letzteres findet seinen Platz im Oberrohr - wie es seit geraumer Zeit Standard bei High-End-Bikes ist - und liefert euch mit seinem 1,9-Zoll-Farbdisplay die wichtigsten Informationen. Zudem gibt es verschiedene Looks, die allerdings recht simpel gehalten sind und nur die wesentlichen Daten wie Geschwindigkeit oder Unterstützungsstufe anzeigen.
Mit dem neuen PW-LINK-System gibt es nun auch eine eigene App von Yamaha. Mit ihr lassen sich unter anderem die Unterstützungsstufen anpassen. Zudem bietet sie Akkuüberwachung, Anti-Diebstahl-Funktionen, Fahrdaten-Logging, Echtzeit-Coaching und Wartungserinnerungen. Yamaha hat außerdem ein IoT-Modul von Comodule in das System integriert, und Comodule selbst stellt eine zusätzliche Companion-App als White-Label-Lösung vor, mit der Bike-Hersteller eine eigene App-Lösung für das Yamaha-System anbieten können.
Konkrete E-Bike Empfehlungen mit Yamaha Motoren
E-Mountainbikes
- Haibike AllMtn 3: Vollgefedertes E-Mountainbike mit Yamaha PW-X3-Motor, Aluminiumrahmen und 29-Zoll-Laufrädern. Ausgestattet mit Shimano MT420 4-Kolben-Hydraulikscheibenbremsen.
- GasGas TRA 6 SX 12s (2024): Vollgefedertes E-Mountainbike mit Yamaha PW-ST Mittelmotor, RockShox Recon Silver RL Federgabel und SRAM SX Eagle 12-Gang Gruppe.
- Haibike HYBE 10.5: Vollgefedertes E-Mountainbike mit Yamaha PW-XM, RockShox Lyrik Select Federgabel und Shimano Deore XT 12-Gang-Gruppe.
Trekking-E-Bikes
- Haibike Trekking 4 (2024): E-Trekkingrad mit Yamaha PWseries S2 Mittelmotor, SR Suntour XCM32 ATB DS LO Federgabel und Shimano MT200 hydraulische Scheibenbremsen.
City-E-Bikes
- Raymon CityRay E 4.0 CB (2024): Vielseitiges E-Bike mit Yamaha PW-CE-Motor, Nabenschaltung und 700c Aluminium-Laufrädern.
Vor- und Nachteile der Yamaha E-Bike Motoren
Mit dem PW-LINK-Motorsystem versucht Yamaha, die Lücke zur Konkurrenz zu schließen, und stellt erstmals konkurrenzfähige Akkugrößen sowie eine eigene App für sein System vor. Allerdings ist die Software von Display und App sehr simpel gehalten, und die Funktionen und Darstellungen können noch nicht mit dem Funktionsumfang der Konkurrenz mithalten. Die Unterteilung der neuen Motorsysteme erscheint hingegen sinnvoll, und die ersten Eckdaten - vor allem in Bezug auf das Gewicht - sind vielversprechend. Positiv hervorzuheben sind auch die offenen Schnittstellen für Drittanbieter, die dem System mehr Flexibilität verleihen.
Insgesamt stehen fünf Unterstützungsstufen inklusive dem Off-Modus zur Verfügung - angefangen beim +Eco-Modus, der bis zu 50 Prozent der Eigenleistung unterstützt, bis hin zum High-Modus mit 280 Prozent.
Die Vorteile des PW-X3 sind seine starke Leistung und das geringe Gewicht, welches das Handling verbessert und kraftvolle Unterstützung bei Anstiegen bietet.
Auch wenn der Yamaha PW-X3 in der breiten Masse nicht so stark vertreten ist, muss er sich mit seinen Eckdaten zumindest auf dem Papier nicht vor der Konkurrenz verstecken und setzt wie der Platzhirsch, der Bosch Performance Line CX, ebenfalls 85 Nm Drehmoment frei.
Erfahrene Piloten können mit der direkten Kraftentfaltung umgehen und sie nutzen, um aus engen Kurven schnell heraus zu beschleunigen oder steile Uphills zu meistern. Einsteiger sind aber schnell überfordert.
Ist man mit dem Yamaha PW-X3 unterwegs, hat man insgesamt 5 Unterstützungsstufen - ECO, ECO+, STD, HIGH und einen Automatic-Support-Mode - zur Auswahl. Wie auch bei Bosch oder Shimano passt der Automatic-Support-Mode die Unterstützungsleistung an die jeweilige Fahrsituation an. Um jedoch erstmal in den Modus zu gelangen, muss man entweder lange suchen oder die Bedienungsanleitung konsultieren: Hierfür muss die obere Taste der Remote lange gedrückt werden.
Für mehr Informationen muss ein Fahrradcomputer verbunden werden, denn eine eigene App bietet Yamaha nicht an.
E-Bike Markt und Yamaha
Als große Fahrradhersteller in den 2000er Jahren begannen, in die Entwicklung von E-Bikes zu investieren, startete der E-Bike-Boom, der dafür gesorgt hat, dass E-Bikes mittlerweile ein wichtiger Bestandteil des Fahrradmarktes und eine umweltfreundliche Alternative zu Autos, insbesondere in städtischen Gebieten, sind.
Yamaha statt Bosch? Klar, das geht, schließlich punkten die Japaner mit einer breiten Motorenpalette für E-Bikes. Dabei bedienen sie ganz unterschiedliche Typen. Yamaha zählt zu den traditionsreichsten Herstellern elektrischer Antriebssysteme - dennoch stehen die Motoren der Japaner oft im Schatten von Bosch. Zu Unrecht: Denn das aktuelle Portfolio umfasst leistungsstarke, vielseitige und überraschend leichte Modelle - ideal abgestimmt auf verschiedene Fahrradtypen und Einsatzzwecke.
Yamaha bietet ein wenig zeitgemäßes Hardware-Paket an, gibt aber zum Glück den Herstellern die Freiheit, eigene Lösungen zu entwickeln. Eine dedizierte App gibt es nicht, die Fahrmodi-Auswahl ist umständlich. Damit fährt die Konkurrenz den Japanern in Sachen Connectivity, Integration und Motorabstimmung davon.
Zusätzliche Informationen
Insgesamt stehen fünf Unterstützungsstufen inklusive dem Off-Modus zur Verfügung - angefangen beim +Eco-Modus, der bis zu 50 Prozent der Eigenleistung unterstützt, bis hin zum High-Modus mit 280 Prozent.
Mit etwas Glück schnappen Sie es sich sogar für unter 2.000 Euro, was sehr fair ist. Das Haibike Trekking 4 (2024) ist ein E-Trekkingrad mit 75 Nm-starken Yamaha-Mittelmotor, ordentlicher Reichweite, 10-Gang-Schaltung und Shimano-Bremsen.
Yamaha gewährt für das gesamte System eine Garantie gegenüber dem Hersteller. Die genauen Bedingungen des jeweiligen Herstellers sind beim Fachhändler zu erfragen.
Max. Hersteller haben die Option, 1-fach- oder 2-fach-Kurbeln zu verwenden.
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