Ein integrierter Akku und ein tiefer Einstieg - so sieht ein komfortables City-E-Bike aus. Doch die Verarbeitung, die verwendeten Komponenten und die Motorisierung machen den Unterschied. Daher haben verschiedene Testinstitute Tiefeinsteiger mit E-Motor genau unter die Lupe genommen.
Was ist das Besondere an einem E-Bike Tiefeinsteiger?
Ein E-Bike für Tiefeinsteiger zeichnet sich durch seine besondere Rahmenkonstruktion aus, die das Auf- und Absteigen erleichtert. Es bietet einen tieferen Rahmen im Vergleich zu herkömmlichen Fahrrädern. Darüber hinaus genießt du ein paar weitere Vorzüge:
- Bequeme Sitzposition: Diese Art von E-Bike bietet in der Regel eine aufrechtere und entspanntere Sitzposition. Das erleichtert das Fahren und verringert die Belastung für deinen Rücken, Nacken sowie die Handgelenke.
- Stabilität: Durch den niedrigeren Schwerpunkt, welcher durch den tieferen Rahmen erreicht wird, erhöht sich die Stabilität des Fahrrads. Das ist besonders wichtig für Personen, die unsicher beim Fahren sind oder Schwierigkeiten beim Halten des Gleichgewichts haben.
- Einfaches Anhalten: Die tiefe Einstiegsmöglichkeit ermöglicht es dir, schnell und einfach anzuhalten, ohne dabei ein Bein über den Sattel schwingen zu müssen. Dies ist besonders vorteilhaft in hektischen Situationen (bspw. im Stadtverkehr).
- Barrierefreiheit: Ein E-Bike für Tiefeinsteiger ist oft eine großartige Option für ältere Menschen oder Menschen mit körperlichen Einschränkungen, da es ihnen ermöglicht, ohne große Anstrengung Fahrrad zu fahren.
- E-Motor-Unterstützung: E-Bikes für Tiefeinsteiger sind mit einem Elektromotor ausgestattet, die beim Treten helfen. Dies ist hilfreich beim Überwinden von Steigungen und bei längeren Fahrten.
Insgesamt realisieren E-Bikes als Tiefeinsteiger eine praktische und komfortable Lösung, sich fortzubewegen. Am meisten profitieren von ihnen Menschen, die Schwierigkeiten mit herkömmlichen Fahrrädern haben. Sie fördern die Mobilität, Fitness und Unabhängigkeit.
Für wen ist ein E-Bike Tiefeinsteiger geeignet?
Es eignet sich vor allem für Menschen mit einem hohen Bedürfnis für Komfort und Benutzerfreundlichkeit. Als mögliche Zielgruppen kommen dabei infrage:
- Senioren: Ältere Menschen profitieren von der leichteren Handhabung und dem tiefen Einstieg. Die bequeme Sitzposition und die elektrische Unterstützung gewähren Mobilität sowie Unabhängigkeit.
- Menschen mit limitierter Mobilität: Personen mit körperlichen Einschränkungen, Gelenkproblemen oder Gleichgewichtsstörungen können von einem E-Bike für Tiefeinsteiger profitieren.
- Stadtfahrer: E-Bike Tiefeinsteiger richten sich ebenso an Fahrten im Stadtverkehr. Die aufrechte Sitzposition ermöglicht eine bessere Sicht auf die Schon alleine deshalb, weil das häufige Auf- und Absteigen an Ampeln, Kreuzungen und Haltestellen mit einem normalen Fahrrad sehr belastend sein kann.
- Personen, die mit Lasten fahren: Viele E-Bikes können mit 120 kg und mehr belastet werden. Womit sie ideal für den Transport von Einkäufen und zusätzlichem Gepäck sind.
- Wiedereinsteiger: Personen, die nach einer längeren Pause erneut mit dem Radfahren beginnen, können von der Benutzerfreundlichkeit eines Tiefeinsteiger E-Bikes profitieren.
- Touristen: Im Urlaub bequem eine neue Stadt oder Gegend erkunden - mit dem richtigen E-Bike kein Problem. Als Tourist kannst du somit Entspannung und eine hohe Reichweite miteinander kombinieren, ohne besonders anstrengen zu müssen.
- Alltagsfahrer: Pendler und Menschen, die ihr E-Bike täglich für kurze Strecken verwenden, schätzen die Bequemlichkeit des tiefen Einstiegs sowie die elektrische Unterstützung.
Grundsätzlich ist ein E-Bike für Tiefeinsteiger für all diejenigen geeignet, die nach einem bequemen, einfach zu handhabenden und zugänglichen Fahrrad suchen. Beim Kauf sollte auf die individuellen Bedürfnisse geachtet werden.
Testergebnisse und Modellvergleiche
Nicht immer war die Stiftung Warentest mit der Qualität der E-Bikes zufrieden. Auch aktuell gibt es einige Modelle, welche die Tester nicht überzeugen.
AUTO BILD hat 12 Tiefeinsteiger-E-Bikes getestet. Diese Tiefeinsteiger-E-Bikes sind Unisex-Modelle und eignen sich für alle. AUTO BILD hat verschiedene E-Bikes auf Herz und Nieren getestet. Um Männern den Einstieg in die E-Bike-Welt zu erleichtern, wird häufig der Begriff „Wave-Rahmen“ genutzt. Die meisten getesteten Modelle kommen in neutralen Farben, die beide Geschlechter ansprechen. Während Tiefeinsteiger früher nur in kleinen Größen erhältlich waren, gibt es heute auch Modelle für Personen bis 195 cm Körpergröße.
Um die Stabilität des Rahmens ohne Oberrohr zu sichern, wurde das Unterrohr verstärkt, was jedoch das Gewicht erhöht. Nur zwei der zwölf getesteten E-Bikes wiegen unter 25 Kilogramm. Das zusätzliche Gewicht spielt bei motorunterstützten E-Bikes eine geringere Rolle. Viele Modelle sind zudem in verschiedenen Rahmenformen verfügbar. Entscheidend bleibt, dass man sich auf dem Rad wohlfühlt.
Testsieger im Überblick
- Victoria eAdventure 12.10 (33,5 Punkte): Das Victoria eAdventure 12.10, das auch mit klassischem Rahmendreieck erhältlich ist, überzeugt mit einer sehr angenehmen, wendigen Fahrweise. Die Reichweite ist groß, der Bosch-PerformanceLine-CX-Motor unterstützt kräftig. Geschaltet wird mit der hochwertigen Shimano XT, die zwölf Gänge bietet. Für viel Komfort sorgen die breiten, profilierten Reifen von Schwalbe, die hochwertige Federgabel von Suntour mit 100 Millimeter Federweg und die absenkbare, dämpfende Sattelstütze. Der Lenker lässt sich in der Höhe einstellen, statt eines Displays ist der Bosch Smartphone-Hub montiert. Der hält das Handy, die zugehörige App zeigt alle relevanten Infos an und agiert bei Bedarf als Navigationshilfe. Das ist sehr praktisch! Einziger gewichtiger Kritikpunkt: Das E-Bike ist recht schwer. Preis: 3899 Euro. Urteil: sehr gut
- Centurion Country R2600i (33,5 Punkte): Das Centurion Country R2600i sieht nicht nur sportlich aus, es fährt sich auch so. Der Bosch-Performance-Line-CX-Motor bringt das Rad schnell in Fahrt, selbst steile Anstiege stellen kein Problem dar. Elf Gänge stehen zur Verfügung. Der 625-Wattstunden-Akku ermöglicht gute Reichweiten und somit lange Touren, ohne nachladen zu müssen. Die Sitzposition ist sehr aufrecht und angenehm. Die Suntour Mobie 34 dämpft Unebenheiten gut ab, sodass das Fahren auch im Gelände viel Spaß bereitet. Das Modell ist in vier Größen erhältlich, unter anderem in XS für unterdurchschnittlich kleine Fahrerinnen und Fahrer. Das Rad ist allerdings nicht nur für Kleine geeignet, man kann auch schwer beladen unterwegs sein. Das zulässige Gesamtgewicht liegt nämlich bei 150 Kilogramm. Preis: 4099 Euro. Urteil: sehr gut
- BH Atoms SUV Pro-S (33,5 Punkte): Das BH Atoms SUV Pro-S ist das einzige Rad im Test, das mit einem Brose-Motor ausgestattet ist. Der agiert sehr dynamisch und bietet den größten Unterstützungsfaktor im Testfeld, trotz des eher geringen Gewichts. Tatsächlich gehört das Bike zu den leichteren getesteten Modellen. Trotz allem erlaubt es eine hohe Zuladung von 138 Kilogramm, gut für schwere Fahrerinnen und Fahrer. Selbst lange Fahrten sind mit dem BH-Bike kein Problem, denn der erstaunlich schlanke Akku, der im Unterrohr Platz findet, ist mit 720 Wattstunden der größte im Test. Dank der hochwertigen Shimano-XT-Schaltung und -Bremsen fährt und bremst sich das E-Bike besonders gut. Leider ist das Pedelec nur in zwei Größen erhältlich, doch wenn dieses Bike einem Fahrer passt, ist es sicherlich eine gute Wahl. Preis: 4099 Euro. Urteil: sehr gut
- Stevens E-Universe 9.6 (33 Punkte): Das Stevens E-Universe 9.6 Plus FEQ ist nach dem Rad von Riese & Müller das mit der besten Ausstattung. Beim Motor kommt das Topmodell von Bosch zum Einsatz, der Performance Line CX. Der Akku ist mit 625 Wattstunden groß. Geschaltet wird mit der hochwertigen Shimano-XT-12-Gang-Schaltung, auch die Bremse gehört zu den besten Modellen von Shimano. Die Gabel von Suntour, bei der die Konkurrenz zum Teil gespart hat, ist hier ebenfalls hochwertig. Die ausgezeichnete Lampe von Supernova bietet sogar Fernlicht. Die Reifen sind pannensicher und haben guten Grip. Stark finden wir zudem, dass dieses Modell in besonders großen Größen erhältlich ist und mit 150 Kilogramm extrem viel Zuladung verträgt. Beim Testfahren fanden wir den Geradeauslauf klasse, trotzdem ist es noch wendig. Preis: 4699 Euro. Urteil: sehr gut
- Bergamont E-Ville SUV 2021 (32 Punkte): Das Bergamont E-Ville SUV schneidet in allen Testkategorien stark ab. Die aufrechte Sitzposition und der kräftige Bosch Performance Line CX sorgen für ein gutes Fahrgefühl. Die profilierten Reifen sorgen für viel Grip im Gelände, die Suntour-Mobie-Federgabel mit 100 Millimeter Federweg dämpft grobe Stöße gut ab. Da das Fahrrad in Größe 46 bis 58 verkauft wird, eignet es sich tatsächlich für fast alle Radfahrer. Zwar ist es mit seinen 30 Kilogramm recht schwer, dafür aber erlaubt es eine hohe Zuladung von 130 Kilogramm, was schwere Fahrer und Fahrerinnen freuen wird. Damit man trotzdem selbst vollbeladen schnell zum Stehen kommt, sind die Bremsen besonders kräftig. Kleines, aber feines Extra: Das Rücklicht hat eine Bremslichtfunktion. Sehr gut! Preis: 3799 Euro. Urteil: sehr gut
- Riese & Müller Homage GT (31 Punkte): Das Riese & Müller Homage GT ist ein absolutes Highend-Bike und das luxuriöseste in diesem Vergleich. Als einziges im Test ist es vollgefedert - das heißt, es hat neben der Federgabel vorn von Suntour noch einen weiteren Dämpfer am Hinterbau. Somit schwebt man geradezu über Unebenheiten hinweg, auch dank der breiten Reifen von Schwalbe. Angetrieben wird das Rad vom kräftigen Bosch Performance Line CX. Unser Testbike hat einen großen 625-Wattstunden-Akku. Je nach Konfiguration ist selbst das Doppelte an Kapazität möglich. Damit das über 30 Kilogramm schwere Geschoss sicher zum Stehen kommt, hat der Hersteller dem Bike ein ABS-System verpasst. Darin ist eine hochwertige Supernova-Lichtanlage mit Fernlicht integriert. Einziges Problem: der hohe Preis. Preis: 6675 Euro. Urteil: sehr gut
- R Raymon Crossray (28,5 Punkte): Das R Raymon Crossray E 6.0 ist das einzige Bike im Test, das mit einem Motor von Yamaha ausgestattet ist. Auf dem Prüfstand haben wir festgestellt: Er braucht sich vor der Konkurrenz von Brose und Bosch nicht zu verstecken, hat er doch ähnlich viel Kraft. Im Gegensatz zur genannten Konkurrenz muss man hier aber selbst etwas mehr Watt in die Pedale geben, damit sich diese Kraft entfaltet. Gut für diejenigen, die aktiv fahren möchten. Insgesamt gefiel uns das Fahrverhalten sehr gut. Die breiten Reifen und die Federgabel dämpfen Unebenheiten gut ab. Gepäckträger und Licht sorgen für eine gute Alltagstauglichkeit. Die maximale Zuladung ist jedoch mit knapp über 100 Kilogramm recht knapp bemessen. Das Fahrrad gibt es in drei unterschiedlichen Rahmenformen sowie vier Größen zu kaufen. Preis: 3099 Euro. Urteil: sehr gut
- Kettler Quadriga (Punkte): Sie suchen ein komfortables Bike für viele Einsatzbereiche, für die Stadt und das Land? Da könnte das Kettler Quadriga die richtige Wahl sein. Das zeigen unter anderem die Reifen. Die breiten Schwalbe Marathon Plus MTB gelten als unplattbar, weisen aber gleichzeitig ein (nicht aggressives) Noppenprofil für unbefestigte Wege auf. Der Lenker mit den ergonomischen Griffen und Hörnchen bietet dem Fahrer eine weitere Griffposition. Angetrieben wird das Bike vom kräftigen Bosch Performance Line CX. Der große, im Rahmen integrierte Akku verschafft viel Reichweite. Bei der Federgabel hat Kettler hingegen gespart. Diese lässt sich nur schlecht auf hohe Gewichte einstellen. Zudem empfanden wir die Sitzposition und das Kurvenverhalten nicht als optimal. Geradeaus fährt es aber top. Preis: 4099 Euro. Urteil: sehr gut
- Diamant Zing Deluxe+ (27 Punkte): Mit dem starken Bosch-Performance-Line-CX-Motor ausgestattet, begleitet das Zing Deluxe seinen Piloten zügig jeden Berg hinauf. Optischer Schwachpunkt ist der nicht in den Rahmen integrierte Akku - der mit seinen 500 Wattstunden auch eher klein ausfällt. Trotzdem führt er zu einer ordentlichen Reichweite. Der größte Vorteil dieses E-Bikes ist das geringe Gewicht von nur 22 Kilogramm in Verbindung mit dem praktischen Griff (Rahmenversteifung) überm Tretlager. Auf diese Art lässt es sich problemlos anheben, im Gegensatz zu allen anderen getesteten Mitbewerbern. Wer also das Fahrrad Stufen hochtragen muss, dem raten wir zu diesem Modell. Zudem hat es eine angenehme Fahrweise. Preis: 2799 Euro. Urteil: gut
- Moustache Samedi 27 Xroad 2 (25,5 Punkte): Das Moustache Samedi 27 Xroad 2 Open ist ein hübsches E-Bike, dem man die Elektrifizierung aufgrund der schlanken Rohre kaum ansieht. Da sich Moustache bei diesem Modell nur zum Bosch-Performance-Line-Motor durchringen konnte, verliert es gegen viele andere Testbikes in puncto Motorpower. Der Akku ist mit seinen 500 Wattstunden eher klein, was zu einer geringeren Reichweite als bei der Konkurrenz führt. In Fahrt waren wir von der Wendigkeit des Bikes positiv überrascht, es fährt sich insgesamt wirklich gut. Nur schweren Radfahrern raten wir von diesem Modell ab, da die preiswerte Gabel hohen Gewichten kaum standhalten wird. Auch an der Schaltung hat der Hersteller gespart, die günstige Shimano Altus mit neun Gängen muss reichen. Sie funktioniert indes tadellos. Preis: 3199 Euro. Urteil: gut
- Prophete eSUV (20,5 Punkte): Auf dem Prophete eSUV sitzt man sehr aufrecht, die dämpfende Sattelstütze federt Unebenheiten gut ab. Der AEG-Comfort-Drive-Motor kann nicht mit der Konkurrenz von Bosch oder Brose mithalten. Er läuft zudem nach dem Pedalier-Stopp noch etwas nach, was die Tester als störend empfanden. Die Federgabel bietet kaum Federweg, lässt sich nur bedingt einstellen und kann nicht blockiert werden - eigentlich ein No-Go für diese Preisklasse. Eine weitere Schwachstelle ist der Gepäckträger. Da die Rohre nicht rund sind, lassen sich klassische Gepäckträgertaschen nicht einhängen. Die Siebengang-Nabenschaltung ist zwar wartungsarm, bietet aber nicht so viel Spreizung wie die Kettenschaltungs-Konkurrenz. Nur in einer Größe erhältlich. Preis: 2999 Euro. Urteil: befriedigend
Weitere Empfehlenswerte E-Bike Tiefeinsteiger
Neben den bereits genannten Modellen gibt es weitere empfehlenswerte E-Bike Tiefeinsteiger auf dem Markt:
- Winora Sinus N8: Für das tägliche Radeln zur Arbeit, zum Bäcker und für Ausflüge am Wochenende. Der Bosch Active Plus Motor und der Bosch-Akku mit 500 Wh arbeiten dabei Hand in Hand. Ein starkes Team, auf das du dich jederzeit verlassen kannst. Dein perfekter neuer Partner bietet dir eine hochwertige Shimano-Schaltung mit 8 Gängen. Hinzu kommen die hydraulischen Scheibenbremsen sowie die integrierte Rücktrittbremse, um auf den Punkt genau stehenzubleiben. Und mit den 27,5-Zoll-Reifen behältst du stets den Überblick im Straßenverkehr. Ein kleines Manko ist das Drehmoment mit „nur“ 50 Nm. Außerdem darf dieser E-Bike Tiefeinsteiger mit höchstens 120 kg belastet werden. Dieses Fahrrad eignet sich demnach nicht für Übergewichtige.
- smartEC Camp-20D E-Bike: Du suchst nach einer kompakten und leichten Lösung für den täglichen Gebrauch? Das 20 Zoll E-Bike mit tiefem Einstieg wiegt gerade einmal 23 kg und lässt sich bei Bedarf zusammenfalten. Für das geringe Packmaß von 85 x 50 x 78 cm findet sich immer ein Platz, wenn du es gerade nicht benötigst. Dieses E-Klapprad wird von einem bürstenlosen Motor mit 250 Watt angetrieben. Der 15,6 Ah starke Akku liefert seine Unterstützung für bis zu 100 km. Die Shimano-Kettenschaltung bietet ein reibungsloses Fahren mit 7 verschiedenen Gängen. Diese Ausstattungsmerkmale, inkl. den Scheibenbremsen von Tektro, sind in einem Aluminiumrahmen verbaut.
- Himiway Cruiser Step Thru: Ein E-Fatbike mit viel Power. Das Himiway Cruiser Step Thru unterstützt dich auf bis zu 96 km. Selbst im reinen Elektromodus schaffst du damit noch maximal 56 km. Voll beladen kannst du es auch noch, denn seine Traglast liegt bei stolzen 192 kg. Ein wahrer Packesel, den du in jedem Gelände fahren kannst. Dafür sorgen die Breitreifen mit 4 Zoll. Das starke Drehmoment hilft dir dabei Steigungen bis 35 Grad mühelos zu überwinden. Nicht nur die dicken Reifen, sondern auch der 80 mm Federweg verschaffen dir ein angenehmes Fahrgefühl. Das 26 Zoll E-Bike ist für Personen zwischen 155 und 195 cm geeignet. Dafür kannst du die Sattelhöhe entsprechend einstellen. Seine einzige Schwäche liegt darin, dass es sich nicht um einen Tiefeinsteiger im klassischen Sinn handelt. Zwar fehlt dem Rahmen die Mittelstrebe, aber der massive Akku verringert den Spielraum beim Aufsteigen deutlich.
- Haibike Trekking 6 Cross LOW: Das Haibike Trekking 6 Cross Low E-Bike ist der ideale Begleiter für Alltags- und Freizeittouren. Mit seinem leistungsstarken Yamaha PW-ST Motor und einer Reichweite von bis zu 120 km meistert das Tiefeinsteiger-E-Bike mühelos lange Strecken und steile Anstiege. Der robuste Rahmen mit tiefem Einstieg bietet hohen Komfort und Sicherheit, während die zuverlässigen Shimano Deore 10-Gang-Schaltung und hydraulischen Scheibenbremsen für präzise Kontrolle und exzellente Bremsleistung sorgen.
Kaufkriterien für ein E-Bike als Tiefeinsteiger
Beim Erwerb eines E-Bikes als Tiefeinsteiger ist eine sorgfältige Abwägung der verschiedenen Aspekte von entscheidender Bedeutung. Nur so kannst du sicherstellen, dass dein neues Fortbewegungsmittel den individuellen Anforderungen gerecht wird. Hier sind einige Schlüsselfaktoren, die es zu beachten gilt:
Komfort: Die Qualität eines E-Bikes lässt sich mitunter an seiner Federung bemessen.
Die Welt der Komfort-Tiefeinsteiger
Die Welt der Komfort-Tiefeinsteiger ist bunt und vielseitig. Vom sportlichen Tourenrad bis zum Easy-Rider-Cruiser ist alles dabei. Das macht es für Sie als Fahrer nicht gerade leichter. Die ausführlichen Testberichte der Tiefeinsteiger-E-Bikes lesen Sie in der ElektroRad.
E-Bikes im ADAC-Test
Getestet hat der ADAC zehn preiswerte E-Bikes mit elektrischer Tretunterstützung bis 25 km/h. Überprüft wurden Tiefeinsteiger-Pedelecs unter 2000 Euro auf Fahreigenschaften, Antrieb, Handhabung, Sicherheit sowie Schadstoffe.
Ergebnisse des ADAC-Tests
- Defizite bei den Antriebsarten
- Reichweite zu kurz, Ladedauer zu lang
- Verbotene Schadstoffe gefunden
Im Gesamtergebnis des Tests sind nur zwei von zehn Pedelecs gut, fünf befriedigend, eines ist ausreichend. Aber es gibt auch zwei mangelhafte Modelle.
Empfehlungen aus dem ADAC-Test
- Deruiz E-Bike Quartz: Mit einer Akku-Reichweite von 73 Kilometern im Test ist mit dem Deruiz auch ein entspannter Tagesausflug möglich. Die angenehme Ergonomie, ein stabiles und laufruhiges Fahrverhalten sowie die guten Bremsen überzeugten auch beim Praxistest. Positiv fiel ebenso die direkte Schaltung auf, die gut mit dem Antrieb harmoniert. Preislich liegt das E-Bike der Marke Deruiz mit rund 1400 Euro im unteren Drittel der Testkandidaten - damit ist es günstig und trotzdem zu empfehlen.
- Fischer E-Bike Cita 2.2i: Das Fischer E-Bike Cita 2.2i überzeugt vor allem durch sein gutes Antriebssystem. Es ist zwar ein schweres (28,8 kg Leergewicht), aber solides Pedelec. Als einziges Pedelec mit Mittelmotor im Test bietet es eine angenehm aufrechte Sitzposition und Komfort dank gefederter Sattelstütze und guter Vordergabel. Der solide Rahmen zeigt sich bei den Fahrversuchen stabil.
Testergebnisse im Detail:
| Hersteller/Modell | Preis in Euro | ADAC Urteil | Fahren | Sicherheit und Haltbarkeit | Antriebssystem und Motor | Handhabung | Schadstoffe in den Griffen und Sattel |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Deruiz E-Bike Quartz,28 Zoll Trekking Elektrofahrrad | 1399 | 2,5 | 2,2 | 1,8 | 3,2 | 3,0 | 2,5 |
| Fischer E-Bike Cita 2.2i | 1949 | 2,5 | 2,6 | 2,6 | 2,3 | 2,6 | 2,5 |
| Lidl/Crivit Urban E-Bike Y.2 | 1599 | 2,8 | 2,6 | 2,6 | 3,6 | 2,3 | 1,0 |
| Decathlon Elops 900E | 1299 | 3,0 | 2,3 | 3,0 | 3,7 | 3,2 | 2,5 |
| Prophete Geniesser City E-Bike 28" | 1600 | 3,0 | 2,7 | 3,3 | 3,5 | 2,6 | 2,5 |
| Zündapp Z502 E Bike 28 Zoll Elektrofahrrad | 1799 | 3,0 | 2,5 | 2,7 | 3,9 | 2,8 | 2,5 |
| F.lli Schiano E-Moon 28 Zoll E-bike Pedelec | 899 | 3,2 | 2,7 | 3,0 | 4,4 | 2,9 | 2,5 |
| Heybike EC 1-ST | 1195 | - | - | - | - | - | - |
Neben den allgemein eher geringen Reichweiten fiel auch die enorm lange Ladezeit besonders beim Modell von Grundig auf. Das mit 509 Wattstunden ausgestattete Pedelec braucht weit über neun Stunden (580 Minuten), um den leeren Akku komplett wieder voll zu laden. Eine ähnlich lange Ladezeit hat im Test noch der Akku des E-Bikes Z502 von Zündapp.
Dreimal schneller geht das beim Modell von Prophete, hier ist der 418-Wattstunden-Akku in über drei Stunden wieder gut gefüllt.
Tipps für den Kauf eines Tiefeinsteiger E-Bikes
- Die Akku-Reichweite sollte bei wenigstens 50 Kilometern liegen. Das Laden des Akkus sollte nicht länger als etwa dreieinhalb Stunden dauern.
- Zulässiges Gesamtgewicht immer prüfen. Denn wer Gepäck oder auch Kinder mitnehmen möchte - egal ob im Fahrradanhänger oder Fahrradkindersitz - hat das Gesamtgewicht schnell überschritten.
- Die Beleuchtung muss der StVZO entsprechen und darf nicht blenden. Auch Reflektoren müssen am Elektrorad vorhanden sein.
- Die erste Probefahrt stets ohne elektrische Unterstützung durchführen. Denn der Antrieb begeistert meistens sehr, so dass der kritische Blick aufs Fahrrad dann nicht mehr stattfindet.
- Beim Radfahren Helm tragen, auch wenn dazu bei E-Bikes keine Pflicht besteht.
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