In unserem umfassenden E-Scooter-Vergleich werfen wir einen detaillierten Blick auf Modelle, die in Deutschland zugelassen sind und sich besonders für kürzere Strecken eignen. Grundlage hierfür sind also Modelle, die gemäß der Elektrokleinstfahrzeuge Verordnung eine Zulassung in Deutschland erhalten haben.
E-Scooter-Vergleich: Bewertungskriterien
Um Ihnen einen optimalen Überblick zu bieten, prüfen wir die E-Scooter anhand verschiedener Kriterien:
- Verarbeitung: Wir prüfen die Verarbeitungsqualität und gehen direkt auf Mängel ein.
- Motor: Wir analysieren die Motorleistungen und berücksichtigen auch Modelle mit zwei Motoren für mehr Leistung. Gerade bei den verbauten Motoren gibt es signifikante Unterschiede. Während die Nennleistung immer auf 500 W limitiert ist, können die Motorleistungen der E-Scooter in der Spitze variieren.
- Fahrverhalten: Das Fahrverhalten eines E-Scooters ist das Resultat aus den verbauten Komponenten. Wir geben einen Überblick über das Fahrgefühl und bewerten den Federungskomfort, die Fahrleistung sowie die Agilität.
- Bremsen: Je teurer der E-Scooter, desto besser die verbauten Bremssysteme. Wir bewerten in unserem Vergleich, wie gut die E-Scooter wirklich bremsen, um dir einen optimalen Überblick zu bieten.
- Alltagstauglichkeit: E-Scooter eignen sich in erster Linie für die Mikromobilität, also für die letzte Meile. In unserem Vergleich prüfen wir, wie gut die Modelle im Alltag sind. Hierzu zählt die Reichweite, der Akku, die Anpassbarkeit des E-Scooters sowie das Gewicht.
- Konnektivität: Welche Funktionen die App des Herstellers bietet, bewerten wir in unserem Testverfahren. Wir gehen auf Funktionen, die Genauigkeit der Angaben und die allgemeine Stabilität der App ein.
Die besten E-Scooter der Einstiegsklasse
Wer auf der Suche nach einem günstigen E-Scooter ist, der sollte sich in der Einstiegsklasse umschauen. An dieser Stelle möchten wir dir nur drei der besten E-Scooter für Einsteiger vorstellen. Möchtest du stattdessen einen Überblick über alle Modelle haben, dann wirf gerne einen Blick auf unseren Vergleich der besten E-Scooter bis 500 €.
Was ist ein E-Scooter der Einstiegsklasse?
Wir definieren E-Scooter der Einstiegsklasse als günstige Modelle. Weiterhin ist die Ausstattung dieser Modelle vergleichsweise einfach. So haben die Modelle oftmals eigenentwickelte Komponenten und bieten sich eher für kurze Strecken an.
ePowerFun ePF-1
Mit einem Preis von 499,00 € ist der ePowerFun ePF-1 nicht nur der erste E-Scooter aus dem Hause ePowerFun, sondern auch eines der besten Modelle bis 500 €. Der ePF-1 ist ein guter Alltagsbegleiter. Der ePF-1 bietet eine Reichweite von bis zu 30 km, 350 W Motorleistung, eine Federung an der Hinterachse und eine Scheibenbremse am Hinterrad.
| Testergebnisse | 96 % |
|---|---|
| Listenpreis | 499,00 € |
| Vorteile | Günstiger Preis, Reale Testreichweite von 26 km, 350W starker Motor, Reisegeschwindigkeit von 22 km/h, Geringes Gewicht von 14,6 kg, Unterschiedliche Designs verfügbar |
| Nachteile | Kein entnehmbarer Akku, Nicht für bergige Landschaften geeignet |
Mit unserem ePowerFun Gutscheincode kannst du beim Kauf deines neuen E-Scooters 10 € sparen.
Trittbrett Kalle
Mit einem Preis von 449 € bietet Trittbrett einen attraktiven Einstieg in den E-Scooter-Markt. Gerade beim regelmäßigen Einsatz während der Abenddämmerung konnte uns der Kalle überzeugen.
VMAX VX5
Abschließend möchten wir dir noch kurz den VMAX VX5 vorstellen. Auch auf unebenen Straßen kann der VX5 überzeugen. In unserem Test hat der VMAX VX5 einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Der VMAX VX5 ist der stärkste der drei hier vorgestellten E-Scooter mit einer Leistung von 400W.
| Testergebnis | 85 % |
|---|---|
| Listenpreis | 449,00 € |
| Vorteile | Sehr gute Verarbeitung, Hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis, Gute Fahreigenschaften, Testreichweite nah am Normwert, 120 kg Tragkraft |
| Nachteile | App-Wegfahrsperre nicht sicher, Kein verstellbarer Lenker, Akku nicht entnehmbar |
Auch bei VMAX kannst du mit unserem Gutscheincode 10 € auf dein neues Modell sparen.
Neben den hier vorgestellten Modellen gibt es natürlich noch viele weitere E-Scooter mit einem Preis von maximal 500 €, die wirklich empfehlenswert sind.
E-Scooter mit Sitz: Komfort für längere Strecken
E-Scooter mit Sitz sind besonders bei Fahrern beliebt, welche die Vorzüge eines E-Scooters nutzen, aber nicht auf den Komfort eines Sitzes verzichten möchten. Ein Sitz ist besonders bei längeren Strecken ein deutlicher Vorteil.
Aber Vorsicht: Diese Elektro-Scooter mit Sitzgelegenheit unterscheiden sich nicht nur durch den Sitz von den klassischen E-Scootern. Denn es handelt sich dabei nicht um Elektrokleinstfahrzeuge im Sinne der deutschen Verordnung (eKFV), sondern um Mofas. Je nach Bauartgeschwindigkeit ändert sich die Einordnung in die entsprechende Fahrzeugklasse.
Vorsichtig sollte man auch bei Billig-Scootern aus Fernost sein: Wird kein CoC-Zertifikat vom Hersteller mitgeliefert, kann das Gefährt nicht versichert und angemeldet werden - das ist aber Voraussetzung, um mit dem E-Scooter auf öffentlichen Straßen fahren zu dürfen.
Und wie bei anderen E-Scootern auch gibt es teils deutliche Unterschiede hinsichtlich Motorleistung, Akkulaufzeit und Funktionalität der Bremsen.
Checkliste für E-Scooter mit Sitz
- Fahrzeugklassen: Bis 20 km/h wird das Gefährt in Deutschland als Leichtmofa eingestuft, Modelle mit 25 km/h Höchstgeschwindigkeit als Mofa. E-Scooter bis max. 45 km/h Höchstgeschwindigkeit werden als Kleinkraftrad eingestuft.
- Versicherung: Wie bei E-Scootern ohne Sitz ist in Deutschland auch für Modelle mit Sitz neben der Betriebszulassung eine Haftpflichtversicherung Pflicht. Gefährte, die ohne CoC ausgeliefert werden, können nicht versichert und im Straßenverkehr gefahren werden.
- Mindestalter: Modelle mit Sitz dürfen ab 15 Jahren gefahren werden. Für Gefährte mit 45 km/h Höchstgeschwindigkeit gilt ein Mindestalter von 16 Jahren, weil hierfür der Führerschein der Klasse AM Voraussetzung ist.
- Technische Voraussetzungen: Wie auch bei E-Scootern ohne Sitz müssen jene Modelle mit Sitz mit zwei Bremsen, Beleuchtung vorne und hinten, Klingel usw. ausgestattet sein.
- Technische Kaufkriterien: Stoßdämpfer erhöhen den Fahrkomfort enorm und ist besonders bei Modellen über 25 km/h empfehlenswert. Da E-Scooter mit Sitz in der Regel schwerer sind, sollte auch die Motorleistung entsprechend höher sein.
Beliebte E-Scooter mit Sitz
Hier sind einige der beliebtesten E-Scooter mit Sitz:
Allrad-E-Roller mit Straßenzulassung (max. 45 km/h)
Ein vergleichsweise kräftiger E-Roller mit 13 Zoll-Bereifung und 2×1000 Watt Leistung (hinten und vorne), womit bis zu 45 km/h Spitzengeschwindigkeit erreicht werden. Inklusive Allrad-Antrieb und wartungsfreien Nabenmotoren. Das maximale Zuladungsgewicht beträgt 120 kg, dank „Easy-Fold-Funktion“ lässt sich der Roller schnell und einfach zusammenklappen.
Ein robuster Allrad-E-Roller mit Straßenzulassung mit recht kräftigem Antrieb, der mit einer Fahrerlaubnis der Klasse AM auf öffentlichen Straßen gefahren werden darf. Ein COC-Zertifikat für die Anmeldung/Versicherung in Deutschland wird mitgeliefert.
E-Roller mit Straßenzulassung (20 km/h)
Ein E-Roller mit einer maximalen Geschwindigkeit von 20 km/h und 500 Watt Motorleistung. Der Roller ist vollgefedert mit Stoßdämpfer hinten und vorne. Der 36 Volt-Akku mit 12 Ah kann herausgenommen und extern geladen werden, es ist damit eine Reichweite von maximal 30 km möglich laut Hersteller.
Ein solider E-Scooter inklusive Sitz mit guter Motorisierung. Die Reichweite aber im Vergleich etwas geringer. Somit kein Langstreckengefährt, aber für kürzere Erledigungen und Ausfahrten eine gute Wahl. Insgesamt unserer Meinung nach ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis.
E-Scooter mit deutscher Straßenzulassung (max. 45 km/h)
Ein E-Scooter mit 1.500 Watt-Motorisierung, dazu ein 60 Volt/ 20 Ah-Akku, der für Reichweite von bis zu 50 km unter optimalen Verhältnissen sorgt. In der Praxis müssen unserer Einschätzung nach aber auch bei diesem Modell einige Kilometer abgezogen werden. Die maximale Geschwindigkeit beträgt 45 km/h, somit ist in Deutschland Führerscheinklasse AM (oder Autoführerschein) nötig, um im Straßenverkehr teilnehmen zu können.
Ein E-Scooter mit Sitz und deutscher Straßenzulassung, der mit einem kräftigen Motor mit gutem Durchzug ausgestattet ist. Die Reichweite liegt unserer Erfahrung nach bei etwa 35 bis 40 km. Den „Vision X2“ können wir auch für etwas längere Ausfahrten empfehlen.
Die Qual der Wahl: Welcher E-Scooter passt zu Ihnen?
Die Wahl des richtigen E-Scooters hängt stark von Ihren individuellen Bedürfnissen ab. Benötigen Sie ein Modell für kurze Strecken in der Stadt oder planen Sie längere Ausflüge? Legen Sie Wert auf Komfort und eine gute Federung? Oder ist Ihnen ein günstiger Preis besonders wichtig?
E-Scooter bis 500 Euro: Diese Modelle eignen sich gut für Einsteiger und kurze Strecken. Achten Sie auf eine solide Verarbeitung und eine ausreichende Reichweite für Ihre täglichen Bedürfnisse.
E-Scooter mit Sitz: Wenn Sie längere Strecken komfortabel zurücklegen möchten, ist ein E-Scooter mit Sitz eine gute Wahl. Beachten Sie jedoch, dass diese Modelle in Deutschland als Mofas gelten und eine entsprechende Fahrerlaubnis erforderlich ist.
Zusätzliche Informationen und Tipps
Um die Lebensdauer des E-Scooter-Akkus zu verlängern, halten Sie den Ladestand möglichst zwischen 20 und 80 Prozent - also weder komplett entladen noch dauerhaft voll aufladen.
Ein wichtiges Kaufkriterium ist zudem die maximale Zuladung der Scooter - also das Gewicht, das sie transportieren dürfen.
Achten Sie darauf, dass der E-Scooter über die notwendigen Sicherheitsmerkmale wie Licht, Bremsen und Blinker verfügt.
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