Elektro-Scooter erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und bieten eine spannende Möglichkeit, die Mobilität und das Fahrvergnügen von Kindern und Jugendlichen zu fördern. Die verschiedenen Arten von Elektro-Kinderrollern überzeugen durch moderne Designs und technische Features und bieten eine Alternative zu herkömmlichen Tretrollern und Fahrrädern.
Der Markt wächst rasant. Seit dem Jahr 2019 überschwemmen E-Scooter zahlreiche deutsche Innenstädte. Große Anbieter stellen die Elektro-Scooter gegen eine kleine Gebühr zum Leihen bereit. Kurze Zeit später hat auch das Angebot an Elektro-Scootern zum Kauf stark zugenommen.
Aber gerade in engen und überfüllten Innenstädten spielen sie ihre Stärken aus. Man kommt überall durch, muss sich um einen Parkplatz keine Sorgen machen und darf sich auf Radwegen, Radfahrstreifen und Fahrradstraßen bewegen. Fehlen diese, ist sogar die Fahrbahn erlaubt.
E-Scooter stehen zudem in Innenstädten immer stärker in der Kritik. Einerseits, weil sie für schwere Unfälle verantwortlich sind. Andererseits, weil viele Leihroller auf Straßen und Bürgersteigen herumstehen, als Hindernis fungieren und das Städtebild verschandeln.
Die wichtigste Nachricht gleich vorweg: E-Scooter-Fahrer brauchen keinen Führerschein, auch nicht eine Mofa-Prüfbescheinigung. Einzige Voraussetzung ist das Mindestalter von 14 Jahren. Genau wie für Auto- und Radfahrer gelten auch für E-Scooter-Fahrer dieselben Alkoholgrenzwerte.
Besitzer eines Elektro-Scooters benötigen für ihr Zweirad eine Haftpflichtversicherung. Die entsprechende Plakette wird auf eine kleine Halteplatte am Heck des Elektrorollers geklebt. Die Haftpflichtversicherung deckt Schäden ab, die Dritten durch den Betrieb des E-Scooters zugefügt werden.
Für einen möglichst flexiblen Einsatz sollten Sie beim Kauf unbedingt darauf achten, dass am Fabrikschild Ihres Electro-Scooters eine Betriebserlaubnis-Nummer (ABE-Nr.) angebracht ist. Diese finden Sie in der Regel am Rahmen oder an der Unterseite. Fahren Sie einen Elektroroller ohne Straßenzulassung auf öffentlichen Straßen, drohen empfindliche Geldstrafen. Außerdem verlieren Sie unter Umständen jeglichen Versicherungsschutz.
Elektro-Scooter dürfen bis zu 20 km/h schnell fahren. Der Elektromotor kann im Normalfall nicht im Stand aktiviert werden. Bei fast allen Modellen nimmt er die Arbeit erst auf, nachdem der Roller angeschoben wurde.
E-Scooter müssen mit Licht, Klingel und mindestens zwei Bremsen ausgestattet sein, um die Straßenzulassung zu erhalten. Hersteller bieten neben Scheiben- und Trommelbremsen auch elektrische Vorderradbremsen sowie mechanische Rücktrittbremsen an. Bremsen sollten gut dosierbar sein. Packen diese zu abrupt und kräftig zu, besteht Sturzgefahr.
Ein erhebliches Unterscheidungsmerkmal bei Elektro-Scootern sind zudem der Akku bzw. die Akkukapazität. Diese entscheidet über die Reichweite. Modelle ab etwa 7.500 mAh ermöglichen Ihnen Strecken von mindestens 20 Kilometern - abhängig ist diese Angabe natürlich von möglichen Steigungen und der Bodenbeschaffenheit.
Der beste E-Scooter ist für uns der ePowerFun ePF-Pulse. Das ist nicht wenig, aber dafür bekommt man extrem viel E-Scooter mit super Beschleunigung, großer Reichweite, Blinkern, Bremslicht und exzellenten Bremsen. Der einzige kleine Nachteil: Mit einem Gewicht zwischen 23,5 und 25,2 Kilo (je nach verbautem Akku) ist dieses Modell kein Leichtgewicht.
Der Aluminiumrahmen des E-Scooters ist absolut verwindungssteif und sehr robust. Selbst bei schweren Fahrern vibriert und klappert nichts. Maximal kann der ePowerFun mit 140 Kilo beladen werden.
Großgewachsene Fahrer dürfen sich freuen: Die Lenkstange ist schön hoch, sodass man entspannt gerade stehen und den E-Scooter mühelos pilotieren kann. In der Höhe lässt sich der Lenker nicht verstellen.
In den Lenker ist ein auch bei Tageslicht gut ablesbares 5,5 x 5 Zentimeter großes Display integriert. Dieses informiert über gefahrene Kilometer, die Fahrstufe, die aktuelle Geschwindigkeit und die Akku-Restkapazität.
Wir finden diesen praktisch, weil man so nicht vergisst, den Blinker auszuschalten. Nicht nur die Griffenden blinken, sondern auch die hinteren Blinker.
Eine Besonderheit des ePF-Pulse sind die drei mitgelieferten elektronischen Schlüsselkarten. Legt man eine der Karten auf das Display, so wird der E-Scooter entsperrt. Andernfalls ist dieser nicht nutzbar.
Der ePF-Pulse ist mit drei Lithium-Ionen-Akku-Variationen erhältlich: mit 480, 720 und 960 Wh, die Reichweiten von bis zu 52, 78 bzw. 104 Kilometer am Stück ohne Aufladen ermöglichen sollen.
Der 48-Volt-Motor liefert eine Nenndauerleistung von 500 Watt, in der Spitze sind sogar 1.200 Watt drin. Dem Hersteller zufolge ist der Motor mit größeren und stärkeren Magneten und einem breiteren Stator für mehr Drehmoment ausgestattet.
Straßenlage und Kurvenverhalten sind top und jederzeit unbedenklich. Die 10 Zoll großen Pneus bieten optimalen Grip auf Asphalt, aber auch Feldwege stellen mit diesem souveränen Modell keine Schwierigkeit dar.
Alle Fahrten sind nahezu vibrationsfrei, die Griffe liegen sehr angenehm und entspannt in der Hand, und die Laufruhe ist top.
Über zwei Bremshebel betätigt man die beiden Scheibenbremsen. Diese sind gut eingestellt, sie packen nicht brutal zu, bringen den E-Scooter trotzdem schnell und nicht zu abrupt zum Stehen.
Der Reiz von E-Rollern ist gerade für Jugendliche groß. Alleine und vor allem spontan von A nach B zu fahren, ohne auf die Eltern angewiesen zu sein, bedeutet für viele junge Nutzer eine neu gewonnene Freiheit. Ab 14 Jahren ist die Fahrt mit einem E-Roller gesetzlich erlaubt.
Für die Teilnahme am Straßenverkehr müssen E-Roller einige Kriterien erfüllen. Ohne die Ausstattung mit Bremsen an Vorderrad und Hinterrad, einer Klingel sowie Beleuchtung vorne und hinten ist die Fahrt nicht erlaubt. Auch Seitenreflektoren muss ein E-Roller haben.
Bei Kauf eines E-Rollers ist vor allem auf die Größe und das Gewicht zu achten. Zudem sollte der Lenker des E-Rollers verstellbar sein, um optimal auf die Größe des Jugendlichen angepasst werden zu können. Auch vor dem Ausleihen eines E-Rollers sollte man auf diese Aspekte achten.
Um den Roller leicht tragen zu können, sollte er nicht mehr als 12 bis 13kg wiegen. Auch auf die richtigen Reifen kommt es an. Je größer und dicker die Reifen, desto sicherer ist man unterwegs, da mehr Halt vorhanden ist. Dies ist vor allem auf nasser Fahrbahn hilfreich.
E-Scooter gelten aufgrund ihres Motors auch als Kraftfahrzeuge. Dies bedeutet, dass hier dieselben Promillegrenzen wie bei einem Auto greifen. Für Erwachsene unter 21 Jahren gilt absolutes Alkoholverbot, Personen ab 21 Jahren erhalten ab 0,5 Promille einen Bußgeldbescheid (500 Euro, 2 Punkte und 1 Monat Führerscheinentzug).
MEGA Preisaktion!!! Wenn E-Scooter mit einem Elektromotor ausgerüstet sind und schneller als 6 Km/h fahren müssen die Modelle immer auch zugelassen sein. Voraussetzung ist hierfür eine Allgemeine Betriebserlaubnis ABE oder eine Einzelbetriebserlaubnis mit Typenschild, Fahrzeug-Identifizierungsnummer sowie ein Fabrikschild mit der Aufschrift Elektrokleinstfahrzeug.
Auch Fahrzeughalter ab 14 Jahren müssen nach der Vorschrift für Elektrokleinstfahrzeuge, also E-Scooter bis 20 Km/h ist eine Versicherung abschließen, wenn sie am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen wollen. Hierfür ist eine Haftpflichtversicherung mit einem jährlichen Versicherungsaufkleber inkl. Hologram am Fahrzeug vorgesehen.
Es gibt keine Führerscheinpflicht für Kinder ab 14 Jahren, wenn sie E-Scooter bis 20 Km/h fahren. Bei Modellen mit einer Höchstgeschwindigkeit bis 45 Km/h braucht Ihr einen Mokickführerschein der Klasse AM oder eine höhere Führerscheinklasse.
Die neue Verordnung für Elektrokleinstfahrzeuge sieht keine Helmpflicht für Kinder ab 14 Jahren, wenn sie E-Scooter bis 20 km/h fahren und auch nicht ab 14 Jahren bis 20 km/h vor.
Für Kinder ab 14 Jahren die E-Scooter bis 20 Km/h fahren gelten die gleichen Vorschriften, wie für Erwachsene. Gefahren darf nur auf Radwegen und auf Bürgersteigen und Plätzen nicht, sondern nur wenn ein besonderes Schild dies erlaubt. Dafür werden gerade neue E-Scooter Schilder eingeführt.
Das Fahren mit den kleinen Elektroscootern sollte auch gelernt werden. Besonders Hoverboards und E-Skateboards sind bei Kindern jetzt schon sehr beliebt.
Wir haben uns verschiedene Marken und Modelle angesehen und geschaut, welche Modelle für Kinder geeignet und ungeeignet sind. Klar, alle Modelle sind für Kinder ungeeignet, die nicht den Zulassungsregeln, also auch Geschwindigkeitbeschränkungen entsprechen.
Worauf es beim Kauf ankommt
- Achten Sie also beim Kauf darauf, das ein Typenschild für eine Zulassung auf dem Modell angebracht ist.
- Ferner sollten Sie darauf achten, das der Roller über gute Bremsen und natürlich über eine Beleuchtung hinten und vorne besitzt.
- Seitenreflektoren sind sicherlich sinnvoll.
Fazit: Wichtig ist, das Kinder einen E-Scooter mit Zulassung fahren und das das Handling des Rollers ein Maximum an Fahrsicherheit bietet.
Häufig gestellte Fragen
- Ab wieviel Jahren darf man E Scooter fahren?E Scooter mit Strassenzulassung dürfen ab einem Mindestalter von 14 Jahren gefahren werden
- Müssen Kinder einen Helm beim E Scooter tragen?Generell gibt es auch für Kinder keine Helmpflicht für E Scooter. Aber natürlich empfiehlt es sich besonders bei Kinder, auch auf Tretrollern einen Helm zu tragen.
- Müssen E Scooter für Kinder zugelassen werden?Alle E Scooter mit einer maximalen Geschwindigkeit bis 20 Km/h müssen, wenn sie im öffentlichen Straßenverkehr gefahren werden auch zugelassen werden. Die Fahrzeuge besitzen eine ABE, Allgemeine Betriebserlaubnis, aber müssen nicht einzeln zugelassen werden.
- Müssen E Scooter für Kinder auch versichert werden?Grundsätzlich müssen alle E Scooter, also auch für Kinder versichert werden, wenn sie mit einer maximalen Geschwindigkeit bis zu 20 Km/h im Straßenverkehr gefahren werden.
- Gibt es spezielle E Scooter für Kinder?Alle E Scooter mit ABE können von Kindern gefahren werden. Achten Sie auch auf das Gewicht des Scooters, wenn es von Kindern getragen werden soll. Der Digger Läuft (s.o.) ist nur 10,6 Kg schwer, andere sogar bis zu 20 Kg.
Top E-Scooter für Kinder und Jugendliche im Vergleich
Um den richtigen E-Scooter für euer Kind zu finden, müsst ihr viele wichtige Details kennen. Zum Beispiel, dass Jugendliche erst ab 14 Jahren auf Rollern mit Straßenzulassung fahren dürfen. Welche Elektroroller sie bis dahin wo nutzen dürfen und welche die besten E-Scooter im Test von ADAC und Stiftung Warentest für Jugendliche und Erwachsene sind, erfahrt ihr in unserem E-Scooter-Vergleich.
Die wichtigsten Fragen rund um die Kleinstfahrzeuge beantworten wir im anschließenden FAQ-Bereich.
Der beste Elektro-Scooter für Kinder im Test: Worauf kommt es an? Der beste E-Scooter für Erwachsene und Jugendliche hat eine Reichweite von 65 Kilometern mit einer Akkuladung, zwei Bremsen, Beleuchtung vorne und hinten und fährt bis zu 20 km/h schnell. Elektrische Scooter für Kinder von 6 oder 8 bis 12 Jahren sind in ihrer Geschwindigkeit reduziert (etwa 8, 10 oder 16 km/h), ähneln vom Design her aber oft den E-Rollern für Erwachsene. Ob LED-Display, Brems- und Gashebel am Lenker oder gar Bluetooth-Lautsprecher - Elektro-Kinderroller sind so gestaltet, dass die Kleinen sich auf ihnen ganz groß fühlen. Noch wichtiger ist aber, dass der Roller leicht und sicher ist und von der Größe und Geschwindigkeit zu eurem Kind passt. Worauf es bei der Auswahl des richtigen E-Scooters für euer Kind noch ankommt und wie sich die einzelnen Modelle unterscheiden, erfahrt in unserem E-Roller-Vergleich.
Der beste E-Scooter fürs Kind: 6 Elektro-Roller für Kinder und Jugendliche im direkten Vergleich
| Modell | Straßenzulassung | Altersempfehlung | Motorleistung | Max. Höchstgeschwindigkeit | Reichweite | Lenkerhöhe einstellbar | Beleuchtung | elektronische Bremse | mechanische Fußbremse | Gewicht | max. Tragkraft | LED-Display | faltbar | Abmessungen |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Segway-Ninebot Max G30D II | ✔ | ab 14 Jahren | 350 W | 20 km/h | 65 km | ✔ | ✔ | ✔ | ✘ | 19,5 kg | 100 kg | ✔ | ✔ | 117 x 47 x 121 cm |
| Xiaomi Electric Scooter 4 Pro Plus | ✔ | ab 14 Jahren | 350 W | 20 km/h | 60 km | ✔ | ✔ | ✔ | ✘ | 21,0 kg | 120 kg | ✔ | ✔ | 118 x 52 x 121 cm |
| Evercross EV06C Elektroscooter | ✘ | 6 bis 12 Jahre | 150 W | 15 km/h | 8 km | ✔ | ✔ | ✔ | ✔ | 10,0 kg | 60 kg | ✔ | ✔ | 94 x 37 x 14 cm |
| RCB R12 Elektroroller | ✘ | 6 bis 12 Jahre | 130 W | 15 km/h | 6-10 km | ✘ | ✔ | ✔ | ✔ | 6,5 kg | 50 kg | ✔ | ✔ | 94 x 40 x 80 cm |
| iScooter E-Scooter | ✘ | 6 bis 12 Jahre | 150 W | 15 km/h | 8 bis 15 km | ✔ | ✔ | ✔ | ✔ | 7,0 kg | 60 kg | ✔ | ✔ | 102 x 34 x 79 cm |
| FanttikRide C9 Pro Elektroroller | ✘ | ab 8 Jahren | 130 W | 16 km/h | 8 km | ✔ | ✔ | ✘ | ✔ | 6,4 kg | 60 kg | ✔ | ✔ | 75 x 25 x 95 cm |
| Razor Power Core E90 | ✘ | 8 bis 12 Jahre | 85 W | 10 km/h | 80 Minuten | ✘ | ✘ | ✘ | ✔ | 9,3 kg | 54 kg | ✘ | ✘ | 83 x 41 x 91 cm |
Wenn ihr den besten E-Scooter mit Straßenzulassung für euer jugendliches Kind ab 14 Jahren sucht, ist der Segway-Ninebot Max G30 II eine sichere Wahl. Das Vorgängermodell des Elektrorollers wurde im ADAC-Test 2020 mit einem Testergebnis von 2,2 am besten bewertet und stach vor allem durch seine hohe Reichweite von 65 Kilometern (mit einer Akkuladung) hervor! Die hat sich auch beim Nachfolgemodell nicht geändert. Die Unterschiede zwischen den Generationen fallen geringfügig aus. Auch der Segway-Ninebot Max G30 II bringt eine Motorleistung von 350 Watt mit, mit der er Steigungen bis zu 20 Prozent locker schafft, sowie verschiedene Fahrmodi mit einer Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h. Er ist mit einem farbigen LED-Display ausgestattet, auf dem die Geschwindigkeit, der Fahrmodus, Batteriestand und die Bluetooth-Konnektivität angezeigt werden. Seine schlauchlosen, stoßdämpfenden 10-Zoll-Luftreifen bieten auch auf holprigen Untergründen hohen Fahrkomfort. Doch nicht nur für die guten Fahreigenschaften wurde das Vorgängermodell dieses E-Scooters zum Testsieger im ADAC-TEST 2020, auch die Verarbeitungsqualität, Sicherheit und Haltbarkeit schnitten gut ab. Nur ein “Befriedigend” bekam der Roller für seine Bremsleistung. Und so gibt es für den Segway-Ninebot Max G30 II ein neues Bremssystem: Der separate elektronische Bremshebel vorne fällt weg und wird durch eine Kombibremse ersetzt (Trommelbremse vorne und elektronische Bremse hinten). Das soll ein intuitiveres Bremsen ermöglichen. Praktisch ist außerdem die verbesserte Wasserschutzklasse (IPX5 für das Fahrzeug und IPX7 für das Batteriepack) sowie das eingebaute Ladegerät, mit dem das Fahrzeug auch unterwegs einfach aufgeladen werden kann.
Für den deutschen Straßenverkehr zugelassen: Der Segway-Ninebot Max G30D II wird mit einer Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN) und einer Halterung für die Versicherungsplakette geliefert, die am E-Scooter angebracht werden muss. Eine Haftpflichtversicherung ist laut Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung (2019) Pflicht, um mit dem E-Roller am Straßenverkehr teilnehmen zu können.
Das sagen Eltern: Der Segway-Ninebot Max G30D II ist ein sehr gut durchdachter, belastbarer, lange haltbarer Elektro-Scooter, der selbst auf Steigungen und schwieriges Gelände smart reagiert, indem er die Energiezufuhr entsprechend anpasst. Selbst bergauf fährt man somit mühelos bei 20 km/h. Ein toller Scooter mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis und großem Fahrspaß!
FAQ
- Wie hoch ist die maximale Geschwindigkeit des Elektro-Scooters von Segway-Ninebot? Wie alle für den Straßenverkehr zugelassenen E-Scooter hat der Segway-Ninebot Max G30D II E-Scooter eine maximale Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h.
- Wie lange beträgt die Akkuladezeit bei diesem Roller? Mit dem 3A-Schnellladegerät ist der Segway-Ninebot Max E-Scooter innerhalb von sechs Stunden komplett aufgeladen.
- Wie hoch ist die maximale Tragkapazität des Segway-Ninebot Rollers? Der Elektroroller hat eine Tragkraft von bis zu 100 kg.
- Ist die Versicherung bei diesem E-Scooter inklusive? Nein, die Haftpflichtversicherung für den Scooter muss separat abgeschlossen und gezahlt werden.
- Kann der Elektroroller bei Regen genutzt werden? Ja, Regen macht dem wassergeschützten Gerät (IPX5 und IPX7) nichts aus, solange er nicht komplett unter Wasser steht.
Nicht im E-Scooter-Test von Stiftung Warentest oder ADAC getestet, aber dennoch einer der beliebtesten Elektroroller, der bei Amazon Tausende positive Bewertungen erhält, ist der Xiaomi Electric Scooter 4 Pro Plus. Auch er ist für die Straße zugelassen und somit für Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren geeignet. Auch er verfügt über eine Motorleistung von 350 Watt, verschiedene Fahrmodi und kann eine Entfernung von bis zu 60 Kilometern mit einer Akkuladung zurücklegen. Dazu ist er mit 120 Kilogramm maximaler Gewichtsbegrenzung sogar belastbarer als der Segway-Ninebot Scooter und im Vergleich zu diesem direkt mit einem Blinker und mit einem Bremslicht ausgestattet. Das erhöht die Sicherheit, da sowohl im E-Scooter-Test vom ADAC als auch von Stiftung Warentest festgestellt wurde, dass Handzeichen auf den Rollern eine erhöhte Sturzgefahr mit sich bringen. Mit seinem breiten Griff, dem großen Trittbrett und den 10-Zoll-Luftreifen mit Notlaufeigenschaften sorgt der Xiami Electric Scooter 4 Pro Plus für großen Fahrkomfort. Er ist mit 21 Kilogramm allerdings recht schwer. Und die vorhandene App-Anbindung über Bluetooth ist nicht nur ein nettes Feature. Eine Xiaomi App auf dem Handy mitsamt eines Kundenkontos und entsprechenden Daten ist Pflicht, um den Roller zum ersten Mal zu starten. Dafür hat man jederzeit den Akkustand, Fahrmodus, Lichtstatus des E-Scooters und Ähnliches auf dem Smartphone parat.
Der Xiaomi 4 Pro Plus E-Scooter im Überblick:
- Altersempfehlung: ab 14 Jahren
- Motorleistung: 350 W
- Max. Geschwindigkeit: 20 km/h (3 Fahrmodi: Fußgänger, Standard und Sportmodus)
- Max. Reichweite: 60 km
- Beleuchtung: automatisches Frontlicht, Rücklicht, Blinkersystem
- einstellbare Lenkerhöhe
- Abmessungen: 118 x 52 x 121 cm
- Gewicht: 21 kg
- Max. Tragkraft: 120 kg
- Bremsen: elektronische Bremse & Trommelbremse vorne
- Reifen: 10 Zoll Runflat-Reifen
- 3-stufiger Faltmechanismus
- Fast Charger: Mit dem Schnellladegerät (optional) ist der Akku des Xiaomi 4 Pro Plus Scooters innerhalb von drei Stunden vollständig aufgeladen. Mit dem normalen Ladegerät beträgt die Akkuladezeit etwa sechs bis sieben Stunden.
Das sagen Eltern: Nutzer:innen bewerten den Xiaomi 4 Pro Plus E-Roller überwiegend positiv und loben vor allem das gute Preis-Leistungs-Verhältnis und die gute Verarbeitung. Zwar ist er wegen der fehlenden Federung für unwegsames Gelände nicht geeignet, dafür funktioniert er auf asphaltierten Wegen zuverlässig und bequem. Kritik gibt es an der fehlenden Wasserdichtigkeit.
FAQ
- Darf man mit dem Xiaomi 4 Pro E-Scooter auf einer öffentlichen Straße fahren? Ja, der E-Scooter hat eine Straßenzulassung und wird mit einer Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN) geliefert, die auf der Unterseite des Scooters zu finden ist.
- Wie groß ist die Reichweite des Elektro-Scooters von Xiaomi? Der Hersteller gibt eine Entfernung von 60 Kilometern bei einem Reifendruck von 3,5 bar an. Wie weit es der E-Scooter schafft, hängt aber auch von den Straßengegebenheiten und Körpergröße und Gewicht des Fahrers oder der Fahrerin ab.
- Kann der Akku beim Xiaomi Scooter überladen werden? Laut Hersteller kann das passieren, wenn das Gerät lange Zeit nicht aufgeladen wurde. Wenn der Akku nicht lädt, wendet ihr euch am besten an den Kundendienst des Herstellers.
- Bis zu welchem Gewicht kann der Scooter belastet werden? Der Xiaomi 4 Pro E-Scooter hat eine maximale Tragkraft von 120 kg. Damit ist er der belastbarste E-Roller in unserem Vergleich.
Evercross EV06C Elektroscooter, 6,5'', für Kinder 6-12 Jahre, max. Offiziell können Teenager erst ab 14 Jahren auf der Straße E-Scooter fahren. Kinder unter 14, die es so lange nicht mehr aushalten, können auf dem Privatgelände (zum Beispiel Innenhof oder Sportplatz) schon mal mit einem speziell für Kinder konzipierten Elektroroller üben. Mit seinem LED-Display und dem Gashebel am Griff ähnelt der Evercross EV06C vom Design den Erwachsenen-E-Scootern in unserem Vergleich, bringt aber eine verringerte Motorleistung von 150 Watt mit. So kommt er im höchsten Gang auf maximal 15 km/h und ist mit etwas Übung für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren gut zu handhaben. Weil es drei Gänge gibt, kann die Höchstgeschwindigkeit je nach Erfahrungsstand auch auf fünf oder zehn Kilometer pro Stunde festgesetzt werden. Auch der Lenker ist um 20 Zentimeter in der Höhe verstellbar und kann somit individuell an die Größe des Kindes angepasst werden. Weil der Evercross Elektroroller nicht für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen ist, fehlen ihm einige vorgeschriebene Sicherheitsfeatures wie zum Beispiel das Frontlicht. Er ist allerdings mit einer zusätzlichen elektronischen Bremse am Lenker und einem LED-Lichtstreifen an der Lenkerstange ausgestattet, wodurch er nochmal sicherer und im Dunkeln gut sichtbar ist. Mit einem Gewicht von zehn Kilogramm gehört er zu den schwereren Elektro-Scootern für Kinder in unserem Vergleich.
Der Evercross EV06C Elektro-Scooter für Kinder im Überblick:
- Altersempfehlung: 6 bis 12 Jahre
- Motorleistung: 150 W
- Geschwindigkeit: 3 Gänge (5 km/h, 10 km/h, 15 km/h)
- Max. Reichweite: 8 km
- Einstellbare Lenkerhöhe: 76-96 cm
- Beleuchtung: bunte LED-Lichtstreifen, Rücklicht
- Abmessungen: 94 x 37 x 14 cm
- Gewicht: 10 kg
- Max. Tragkraft: 60 kg
- Dual-Bremse: elektronische Bremse vorne, mechanische Fußbremse hinten
- Reifen: 6,5 Zoll Vollgummireifen
- faltbar (zusammengeklappt: 79 x 39 x 30 cm)
Einen E-Scooter dürfen Kinder mit 6 Jahren nur auf privatem Gelände nutzen. Am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen dürfen sie ab 14.
Das sagen Eltern: Der Evercross EV06C Elektro-Scooter für Kinder erhält viele positive Bewertungen von Eltern im Netz, vor allem weil Kinder den Roller lieben und viel Spaß damit haben. Kritik gibt es häufiger an der Haltbarkeit sowie an der Akkuleistung. Schade ist, dass der Akku nicht optimal gegen Nässe, Matsch und Co. geschützt ist.
FAQ
- Ist der Evercross E-Roller für die Straße zugelassen und benötigt man ein Kennzeichen? Nein, es handelt sich um einen Elektroroller für Kinder, der in der Geschwindigkeit gedrosselt ist und auf Fahrspaß und Spiel ausgelegt ist. Er hat eher den Status eines Spielzeugs und braucht dementsprechend keine Versicherungsplakette wie straßenzugelassene E-Scooter.
- Welche Reichweite bietet der Kinder-E-Scooter von Evercross? Der Hersteller gibt eine Reichweite von acht Kilometern mit einer Akkuladung an.
- Ist bei diesem E-Scooter ein Akkuwechsel möglich? Nein, es handelt sich hier nicht um einen Wechselakku. Der Akku ist fest verbaut.
RCB R12 Elektroroller für Kinder 6-12 Jahren, max. Im Vergleich zum Evercross Scooter ist der RCB R12 Elektroroller ein Leichtgewicht. Mit 6,5 Kilogramm Eigengewicht ist er für Kinder ab 6 Jahren som...
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