Warum lädt mein E-Scooter Akku nicht? Ursachen und Lösungen

In den letzten Jahren hat der technische Fortschritt die Akkus der E-Scooter erheblich verbessert. Neben der Leistungsstärke ist auch die Speicherkapazität deutlich gestiegen, was es ermöglicht, beachtliche Strecken zurückzulegen, bevor der Akku leer ist. Ist der Akku leer, ist es wichtig zu wissen, wie man den E-Scooter richtig lädt.

Das Herzstück des E-Scooters: Der Akku

Der Akku eines E-Scooters ist das Herzstück, das den Motor in Gang setzt. Er gibt die in seinen Zellen gespeicherte Energie kontinuierlich an diesen ab und stellt damit einen reibungslosen Betrieb sicher. Die Kapazität der Batterie ist jedoch endlich, was bedeutet, dass nach einer gewissen Zeit die Energie aufgebraucht ist und keine weitere an den Motor abgegeben werden kann. Damit ist der Zeitpunkt gekommen, den E-Scooter zu laden.

Bevor Du Dir einen E-Scooter mit Straßenzulassung zulegst, geben Dir die Angaben der Wattstunden des Motors Aufschluss über die ungefähre Laufzeit.

Verschiedene Möglichkeiten, einen E-Scooter zu laden

Du kannst Deinen Scooter auf unterschiedliche Art und Weise laden. Wurde die Batterie fest verbaut, hängst Du zum E-Scooter laden das komplette Gefährt an das Ladegerät und koppelst dieses mit einer Steckdose. Hierfür musst Du den E-Scooter zunächst in die Nähe einer Stromversorgung tragen.

Kannst Du den Akku austauschen, entnimmst Du diesen einfach und lädst ihn extern mit dem Ladegerät auf. Hast Du einen Ersatzakku, kannst Du diesen, während der andere Akku lädt, einsetzen und bleibst weiterhin mobil. Dies ist damit die praktischste Lösung, um den E-Scooter zu laden. In dem Fall bleibt Dir auch das Schleppen des E-Scooters in die Wohnung oder das Büro erspart.

Eine weitere Option, um Deinen E-Scooter zu laden, hast Du mit der ENERGYBOOSTER Power Station. Die autarke Stromversorgung stellt sicher, dass Du den E-Roller laden kannst, wenn mal keine Steckdose in der Nähe ist.

Wichtige Hinweise zum Laden

Die Ladedauer unterscheidet sich zumeist von Hersteller zu Hersteller. Wichtig ist, dass Du einen E-Roller mit Straßenzulassung immer frühzeitig und nie komplett lädst. Die Batterie sollte in keinem Fall komplett entladen sein und nur bis 90 Prozent aufgeladen werden. Wichtig ist zudem, dass Du das E-Scooter-Laden nur mit dem passenden Ladegerät des Herstellers durchführst.

Um die Lebensdauer des Lithium-Ionen-Akkus zu erhöhen, solltest Du regelmäßig Deinen E-Scooter laden. Eine Tiefenentladung kann schnell zu Schäden führen. Je mehr Ladezyklus ein Lithium-Ionen-Akku durchläuft, umso schneller sinkt die Lebensdauer. Achte daher darauf, Deinen E-Scooter zu laden, wenn er bei einer maximalen Restenergie von 20 % angekommen ist, und lade ihn bis maximal 90 % auf.

Was tun, wenn der E-Scooter nicht lädt?

Lädt Ihr E-Scooter nicht, während das Ladegerät grün zeigt, können verschiedene Probleme vorliegen. Meist hängen diese mit dem Akku zusammen.

Wenn Sie Ihren E-Scooter wie gewohnt aufladen wollen, kann es zu einem Problem mit einem dauerhaft grünen Licht kommen. Das Licht leuchtet, wenn das Ladegerät mit dem E-Scooter verbunden ist, aber kein Strom fließt. In den meisten Fällen handelt es sich dabei entweder um ein Problem mit dem Akku oder dem Ladegerät.

Mögliche Ursachen und Lösungen

  • Überhitzter Akku: Fassen Sie vorsichtig den Akku an, während er angeschlossen ist. Ist der Akku viel zu heiß, liegt wahrscheinlich eine Beschädigung vor. In diesem Fall sollten Sie besonders vorsichtig sein und den Akku nicht direkt anfassen. Allgemein ist davon abzuraten, dass ein stark überhitzter oder riechender Akku selbst entfernt wird. Durch die potenziellen Gefahren sollten Sie auf Nummer sicher gehen und einen Fachmann kontaktieren. Das ist ebenfalls so, wenn Sie einen deutlichen Geruch von verbranntem Plastik wahrnehmen, der vom Akku ausgeht.
  • Defektes Ladegerät: Handelt es sich stattdessen um ein Problem mit dem Ladegerät, können Kabelbrüche oder beschädigte Kontakte der Grund dafür sein. Ist das Gerät schon etwas älter, können Sie auf die Dienste einer E-Scooter-Werkstatt zurückgreifen.
  • Tiefenentladung: Möglich ist ebenfalls eine Tiefenentladung des Akkus aufgrund einer falschen Lagerung, zum Beispiel über den Winter. Um ein solches Problem zu verhindern, sind die richtige Lagerung und die regelmäßige Wartung Ihres Akkus entscheidend. In diesem Fall kann das Ladegerät die Batterie nicht laden, da nicht genügend Spannung vorliegt. Tiefenentladene Akkus lassen sich noch retten, solange ihre Spannung bei über 2,5 Volt liegt. Falls nicht, müssen Sie den Akku wechseln. Aber auch hier gilt: Diese Grenze kann nicht auf jedes Modell übertragen werden. Am besten informieren Sie sich diesbezüglich beim Hersteller Ihres Scooters. Die Spannung sollten Sie von einem Fachmann überprüfen lassen. Bei neueren E-Scooter-Modellen kann eine Tiefenentladung durch integrierte Schutzmechanismen verhindert werden.

Spezielle Features einiger E-Scooter

  • Bremsenergie-Rückgewinnung: Eine tolle Installation ist die Bremsenergie-Rückgewinnung. Du erhöhst mit der Betätigung der elektronischen Bremse die Reichweite um bis zu 12 %. Die gewonnene Bremsenergie wird ohne Umwege wieder zum Akku geleitet.
  • Austauschbarer Akku: Der STREETBOOSTER Two kommt mit einem austauschbaren Akku daher, was das E-Scooter-Laden deutlich vereinfacht. In Kombination mit einem Ersatzakku verdoppelst Du im Handumdrehen die Reichweite.

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