E-Scooter Faltbar Test Vergleich: Welcher E-Roller ist der Richtige für Sie?

E-Scooter sind gerade im Frühling und Sommer praktisch, vor allem auf kurzen Strecken. Ist es so weit von Ihrem Zuhause bis zur nächsten Bus- oder Bahnstation, dass Sie lieber das Auto nehmen? E-Scooter können den Weg zu öffentlichen Verkehrsmitteln deutlich schneller und angenehmer machen. So fährt man rasant zur Bahn, ohne ins Schwitzen zu kommen - und steht später nicht mit dem Auto im Stau. Im Gegensatz zu E-Bikes sind viele E-Scooter gut zu transportieren und lassen sich sogar zusammenklappen - ein großer Vorteil für Pendler, weil sich die Scooter einfach mit ins Büro nehmen lassen.

Doch welcher E-Roller mit Straßenzulassung ist der richtige für Sie? Wir haben drei Modelle ausprobiert: den Xiaomi Electric Scooter 4, den SoFlow SO One Pro und den NIU KQi3 Max. Bei der Produktauswahl ging es darum, Geräte mit Straßenzulassung unter 1.000 Euro zu testen. Dadurch liegen die E-Scooter preislich weit unter dem, was etwa gute E-Bikes kosten.

Testkriterien für E-Scooter

Alle E-Scooter wurden in der Praxis geprüft und von Fahrerinnen und Fahrer mit unterschiedlicher Größe und Gewicht ausprobiert. Dabei lag der Schwerpunkt auf den folgenden Testpunkten:

  • Akkuleistung: Alle Hersteller machen Angaben dazu, wie viele Kilometer die Scooter mit einer Akku-Ladung fahren können. Wir haben ausprobiert, ob diese Reichweiten-Angaben realistisch sind. Auch die angegebene Ladezeit hatten die Testenden im Blick.
  • Motorleistung: Die E-Scooter haben unterschiedlich starke Motoren, sind unterschiedlich schwer und auch die Fahrenden waren von unterschiedlicher Statur. Wir prüfen, wie gut die E-Scooter auf gerader Strecke beschleunigen und die maximal möglichen 20 km/h erreichen. Auch eine Fahrt am Berg war Teil des Testparcours: Kommen die Scooter hier genauso gut auf Touren?
  • Stabilität beim Bremsen: Wie gut greifen die Bremsen und wie stabil fühlte sich das für die Testenden an?
  • Sicher fahren: Haben die Scooter ausreichen helle Beleuchtung? Auch ob die Gefährte grundlegende Sicherheitsfeatures wie Blinker und Reflektoren haben, hatte die Fahrerinnen und Fahrer im Blick.
  • App: Gibt es eine App und wie nützlich ist sie?

Testsieger: SoFlow SO One Pro

Viel Power bei wenig Gewicht: Auf diese Formel könnte man den SO ONE PRO von SoFlow bringen. Denn obwohl der Scooter lediglich rund 15 Kilogramm auf die Waage bringt, steckt viel Kraft und Ausdauer in dem Gefährt. Bei den Probefahrten gab es kaum etwas zu bemängeln. Der Scooter wirkt massiv, die Schweißnähte sind sauber gearbeitet, nichts wackelt oder klappert - prima.

Mit dem im Lieferumfang enthaltenen Netzteil brauchte der Scooter rund drei Stunden, bis er voll einsatzbereit war. Zuletzt koppelt man die SoFlow-Smartphone-App, was ebenfalls dank Bluetooth binnen kurzer Zeit abgeschlossen ist. Dann heißt es: Ab auf die Piste!

Schon nach den ersten Metern Probefahrt zeigt sich: Achtung, der SO ONE PRO hat Power. Laut Hersteller ist ein 500-Watt-Motor verbaut, der in der Spitze sogar bis zu 1.200 Watt abruft. Die Kraftzufuhr regelt man vor Fahrtantritt per App (hier stehen drei Fahrmodi zur Wahl) und während der Tour durch das Dosieren am rechten Handgriff. Das klappt nach kurzer Eingewöhnung gut; das Tempo ließ sich auf den Fahrten ziemlich genau regeln.

Ein Zug am Hebel aktivierte das Bremssystem; der SO ONE PRO kommt mit einer Trommelbremse vorne, während die Bremswirkung hinten elektronisch dosiert wird. Auch hier ist man nach kurzer Zeit auf der sicheren Seite.

Reichweite und Steigungen fahren

Die maximale Reichweite mit einer Akkuladung gibt SoFlow beim SO ONE PRO mit 65 Kilometern an. Diese Distanz erreichten wir während der Testfahrten nicht. Kein Wunder: Der Fahrer stieg mit einem aktuellen Kampfgewicht von 108 Kilogramm auf den Scooter (maximal darf man 120 kg schwer sein) und fuhr öfter mit maximaler Leistung. Trotzdem kam der Roller am Ende auf rund 46 Kilometer Reichweite - ein guter Wert. Steigungen sind für den SoFlow laut Hersteller bis zu 30 Prozent kein Problem.

Blinker und praktische App sind dabei

Die Lichtanlage des E-Tretrollers ist ausreichend hell und lässt sich per Knopfdruck ein- und ausschalten. Apropos Knopfdruck: Über kleine Tasten lässt sich ein Blinker aktivieren; das erspart einem das Ausstrecken des Arms beim Abbiegen. Prima: Über die SoFlow-App kann man die Tour planen. Danach zeigt der Scooter die nächsten Abbiegungen auf dem Display im Lenker an. Dort lassen sich auch andere Werte (Speed, zurückgelegte Strecke, Akkustand) ablesen. Leider spiegelt der Bildschirm stark, was vor allem bei Sonnenschein etwas negativ auffällt.

Transportabel ist der Scooter auch: Wer oben im Haus wohnt, klappt den Lenker nach hinten, arretiert ihn dort und trägt den SoFlow SO ONE PRO in die Etage. Das geht dank des Gewichts von 15 Kilogramm ganz gut.

So Flow SO ONE PRO: Gesamteindruck

Mit dem SO ONE PRO bietet SoFlow einen robusten und durchdacht konstruierten E-Scooter an. Trotz des geringen Gewichts geht er erstaunlich gut nach vorne und macht auch bei Steigungen nicht schlapp. Die Bedienung gibt kaum Rätsel auf; lediglich das Display spiegelte während der Probefahrten doch ziemlich stark. Doch das ist Jammern auf hohem Niveau. In Anbetracht der gebotenen Leistung geht der Kaufpreis von rund 1.000 Euro in Ordnung.

Preis-Leistungs-Sieger: Xiaomi Electric Scooter 4

In unserem Praxis-Test punktete die vierte Generation der E-Scooter von Xiaomi in Sachen Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit seinen rund 17,2 Kilogramm Gewicht ist der Xiaomi-Roller nicht der leichteste E-Tretroller im Testfeld. Im Vergleich zu anderen Modellen liegt er im Mittelfeld. Den Scooter einige Treppenstufen hoch in die Wohnung hieven oder der Gleiswechsel am Bahnhof ist also auch ohne große Muskelmasse möglich.

Mit den Maßen 117,8x114,4x16 Zentimeter ist der Xiaomi Electric Scooter 4 größer als sein Vorgänger und durch das steife Gestänge etwas weniger handlich.

Sicherheit gut durchdacht

In der Mitte des Lenkers ist ein Bildschirm eingebaut, der die aktuelle Geschwindigkeit, Fahrmodus und Akkuladung zeigt. Über einen zentralen Knopf an der unteren Seite des Bildschirms lassen sich Fahrmodi wählen oder auch das Licht einschalten - ein Smartphone ist für den Betrieb des Rollers nicht zwingend notwendig.

Der E-Scooter hat wichtige Sicherheitsmerkmale: Er verfügt über ein helles Vorder- und Rücklicht, Reflektoren an den Seiten und Blinker. Positiv zu bewerten ist das laute Signal der Blinker, das etwa bei Fußgängern und Radfahrern für Aufmerksamkeit sorgt. So vergisst man auch nicht, den Blinker wieder auszuschalten, denn erfolgt nicht automatisch.

So fährt sich der Xiaomi Electric Scooter 4

Drei Fahrmodi gibt es: Fußgängermodus, Standardmodus und Sportmodus. Sie unterscheiden sich einerseits in der Geschwindigkeit - der Fußgängermodus reduziert das Tempo auf 10 km/h - und der "Spritzigkeit" der Motorisierung andererseits. Dafür reicht die Nennleistung von 300 Watt mehr als aus. Um auf die Spitzengeschwindigkeit zu kommen, brauchte es sechs bis acht Sekunden. Mit Steigungen hatte der E-Scooter jedoch zu kämpfen.

Selbst im Sportmodus und bei schwachen Erhebungen unterhalb der vom Hersteller angegebenen 16 Grad Maximalsteigung sinkt die Geschwindigkeit auf bis zu 15 km/h ab. Hier könnte der Motor mehr Konsistenz im Tempo bieten. Denn laut technischer Daten sind kurzfristig 600 Watt Maximalleistung drin.

Reichweite und Akku

Laut Hersteller fährt der E-Scooter rund 35 Kilometer weit, bis er geladen werden muss. Doch kommt das hin? Ja, weitestgehend. Hier spielt der gewählte Fahrmodus eine große Rolle. Der spritzigere Sportmodus erreicht eher 30 Kilometer, während der normale Fahrmodus an der 35-Kilometer-Grenze kratzt. Das "Betanken" kann aber dauern: Im Schnitt benötigt eine volle Ladung rund sechs Stunden.

Alles in einer App

Alle wichtigen Informationen zu ihrem E-Scooter bekommen User über die Xiaomi-Home-App. Die Anwendung ist selbsterklärend gestaltet. Gerade Menschen, die mehr als nur ein Xiaomi-Produkt ihr Eigen nennen, profitieren davon, denn sie benötigen keine zusätzliche App auf ihrem Smartphone oder Tablet. In der Home-App kann man nicht nur die Fahrzeugdaten, die verbleibende Akkuladung und Fehlermeldungen überblicken, sondern auch einen eingebauten Diebstahlschutz aktivieren.

Xiaomi Electric Scooter 4: Gesamteindruck

Der Xiaomi Electric Scooter 4 ist er ein echter Allrounder: Er ist hervorragend verarbeitet und bietet genau die richtige Mobilität für die letzte Meile auf dem Weg zur Arbeit oder eine Spritztour durch die Stadt. Die Akkulaufzeit und die Reichweite sind gut, auch wenn die Ladegeschwindigkeit etwas schneller sein könnte. Mit einem unverbindlichen Verkaufspreis von 549,99 Euro ist das Preis-Leistungs-Verhältnis schon angemessen. Mittlerweile ist der Roller oft auch reduziert für deutlich weniger zu bekommen und dann ein echter Kauftipp.

NIU KQi3 Max

Die Max-Variante des KQi3 für rund 900 Euro ist das Top-Modell des Herstellers NIU. Das zeigte sich im Test schon bei der Verarbeitungsqualität: Während der Fahrt klapperte nichts, das Design ist schlicht, aber schick. Auch bei der Motorleistung überzeugte der NIU KQi3 Max. Von 0 auf 20 Stundenkilometer ging es in nur sechs Sekunden und selbst am Berg erreichte das Top-Modell die Höchstgeschwindigkeit - toll! Möglich macht es ein 450-Watt-Motor, der für kurze Zeit bis zu 900 Watt abrufen kann. Während der Fahrt boten seine 9,5-Zoll-Luftreifen zudem ausreichend Stabilität und Dämpfung.

Kein Leichtgewicht

Positiv fiel der NIU KQi3 Max zudem durch seine großzügige Reichweite von 65 Kilometern auf, die zumindest mit dem sparsameren Fahrmodus "E-Saver" durchaus zu erreichen ist. Dessen Höchstgeschwindigkeit ist auf 15 Stundenkilometer gedrosselt. Im normalen Fahrmodus verlor der Scooter auf einer 3 Kilometer langen Teststrecke hingegen 5 Kilometer Reichweite - hochgerechnet macht das eine Reichweite von fast 40 Kilometern.

Der Wechsel zwischen den insgesamt vier Fahrmodi sowie das Ein- und Ausschalten des Scheinwerfers erfolgt wahlweise über einen zentralen Knopf am Display oder über die zugehörige App. In beiden Fällen war die Bedienung im Test aber nicht ganz unkompliziert und erforderte erst eine gewisse Eingewöhnungszeit. Davon abgesehen bietet die App nützliche Einstellmöglichkeiten - etwa die Stärke der Rekuperation durch die E-Bremse.

Mit einem Kampfgewicht von 21 Kilogramm ist der Scooter nur bedingt transportabel. Längeres Schleppen in höhere Stockwerke kann damit schnell zur Herkulesaufgabe ausarten.

Wertige Verarbeitung, spritzige Fahrweise selbst am Berg und eine realistische Anzeige bei Ladezeit und Reichweite - bei diesen Punkten überzeugte der NIU KQi3 Max in unserem Praxis-Test. Allerdings war die Bedienung über den einzelnen Knopf unter dem Display etwas frickelig und die NIU-App könnte übersichtlicher sein. Das regenerative Bremsen machte das Fahren geschmeidiger, doch ein wichtiges Sicherheitsfeature fehlt dem E-Roller: Blinker gibt es nicht und Handzeichen geben ist kaum möglich.

E-Scooter im Vergleich: Welches Modell passt zu Ihnen?

Wer einen E-Scooter sucht, der bei Leistung, Ausstattung und Reichweite kaum Wünsche offen lässt, kann beherzt zum SoFlow SO One Pro greifen. Mit rund 755 Euro ist der zwar nicht gerade günstig. Dafür bietet er aber eine gute Reichweite, jede Menge Power, praktische Sicherheitsfeatures wie Blinker und eine nützliche Begleit-App. Wer sich hingegen mit weniger Reichweite und Motorleistung begnügen kann, macht mit dem Xiaomi Electric Scooter 4 einen tollen Deal. Denn der ist häufig schon für unter 400 Euro erhältlich und bietet eine, von den genannten Punkten abgesehen, ähnlich gute Ausstattung. E Scooter sind das ideale Fahrzeug für die letzte Meile für Pendler und alle Trendsetter im urbanen Raum.

Leichte und faltbare E-Scooter: Ideal für Pendler

Ab zum Bus, zusammenfalten und weiter geht’s. Doch die meisten E Scooter mit Straßenzulassung sind wegen ihres Gewichtes dafür absolut unpraktikabel. Was wiegt ein E Scooter? Das Gewicht eine E Scooters ist Abhängig in erster Line von Folgenden Faktoren abhängig: Rahmenbau, Motor, Akku, Reifengröße und sonstige Ausstattung. Leichte E Scooter wiegen zwischen 12 bis 15 Kg und haben meist kleinere Reifen, einen schwächeren 300 W Motor und einen schwächeren und damit leichteren Akku, mit einer Reichweite von 10 - 30 Km. Die Preise liegen hier zwischen 300 - 500 Euro. Es gibt aber auch Ausnahmen! Es gibt E Scooter in Leichtbauweise, z.B. mit Carbonrahmen, die auch eine große Reichweite bis bieten und eine starke Motorleistung.

Wenn man einen leichten und kompakt faltbaren E-Scooter sucht, sollte man vor allem auf ein gutes Gleichgewicht zwischen Tragbarkeit, Alltagstauglichkeit und Sicherheit achten. Idealerweise wiegt der Scooter unter 15 kg, damit man ihn bequem tragen kann - etwa beim Umsteigen in Bus oder Bahn oder beim Verstauen im Kofferraum. Auch das Faltmaß spielt eine entscheidende Rolle: Je kompakter der E-Scooter im gefalteten Zustand ist, desto leichter lässt er sich verstauen oder transportieren.

Ein sicherer und intuitiver Klappmechanismus ist dabei wichtig - dieser sollte werkzeuglos funktionieren und für einen stabilen Stand nach dem Aufklappen sorgen. Ein Blick auf die Akkuposition und -kapazität ist ebenso sinnvoll: Modelle mit Akku im Lenkrohr sind oft platzsparender und leichter, bieten aber meist etwas weniger Reichweite. Für den urbanen Alltag sollten dennoch mindestens 20 km realistische Reichweite eingeplant werden. Auch eine kurze Ladezeit unter 5 Stunden kann im Pendelalltag entscheidend sein.

Vorteile leichter E-Scooter

Ein leichter E-Scooter ist vor allem praktisch, wenn man ihn häufig tragen oder in öffentlichen Verkehrsmitteln mitnehmen möchte. Deshalb sollte das Gewicht idealerweise bei 15 kg liegen. Außerdem ist ein kleines Faltmaß wichtig. Um so kleiner das Packmaß desto besser lässt der E Scooter sich verstauen. Kompakte Maße liegen unter 110 × 50 × 50 cm. Ein großer Vorteil bietet ein zusätzlicher Klappmechanismus der beide Lenkerenden einklappen lässt.

Weitere wichtige Kriterien sind Leistung und Ausstattung. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Meist haben leichte E Scooter nur einen kleinen Motor und kleinen Akku, um am Gewicht zu sparen und bieten deswegen nur eine kleine Reichweite und niedrigere Steigfähigkeit. Auch ein entnehmbarer Akku ist bei leichten E Scootern nicht zu bekommen.

Unsere Empfehlung

Wenn es nur darum geht, das der E Scooter leicht ist, dann empfehlen wir den micro colibri mit 9,9 kg. Aber wenn Euch 12 km Reichweite (bei leichten Hügeln noch weniger) zu wenig ist, dann solltet Ihr einen nehmen der leicht ist, aber mehr Leistung bietet. Das wären dann der der VMAX VX5, der mit 25% Steigleistung der Stärkste unter den leichtesten ist oder der ePowerfun epf-1, der leicht ist und trotzdem eine doppelte Federung hinten bietet. Beide sind sehr günstig und bieten neben dreifacher Reichweite auch einen guten Kundenservice (Beide sind Servicesieger). Oder eben den MOOVI. Der hannoversche MOOVI ist nicht nur der leichteste mit 12,8 kg, sondern auch mit seiner zusätzlichen Lenkerfaltung das kleinste Packmaß. Er ist stark und hat eine große Reichweite. Wer möchte kann ihn auch mit One-Klick Lastensystem kaufen. Das macht in ideal für Wohnmobile, Camping und Co.

Klappbare E-Scooter: Flexibilität im Alltag

Ein E-Scooter klappbar mit Straßenzulassung ist eine ideale Möglichkeit, wie Du im Alltag noch mobiler und flexibler wirst. Ein E-Roller per se stellt bereits sicher, dass Du Dich unkompliziert und umweltfreundlich in der Stadt bewegen kannst. Du bist mit seinen Geschwindigkeiten von bis zu 20 km/h schneller als ein Auto im vollen Straßenverkehr, kommst zügig voran und hast als Pendler Deinen Arbeitsweg in kürzester Zeit geschafft. Noch einfacher wird es sogar, wenn Du Dich für einen klappbaren E-Scooter entscheidest.

Vorteile eines klappbaren E-Scooters

  • Einfacher Transport: Einen E-Scooter klappbar transportierst Du wesentlich einfacher, da er auf ein kompaktes Maß zusammengefaltet wird.
  • Platzsparende Aufbewahrung: Du kannst einen klappbaren E-Scooter platzsparend aufbewahren, sei es in einem Zimmer Deines Zuhauses oder am Arbeitsplatz. Er passt in jeden Kofferraum, sodass Du auch unterwegs oder im Urlaub nicht auf Deinen Flitzer verzichten musst.
  • Komfortables Sightseeing: Unternimmst Du einen Städtetrip, wird das Sightseeing um einiges komfortabler und Du hast gute Chancen alle Sehenswürdigkeiten an einem Tag zu besuchen.
  • Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel: Mit einem E-Scooter klappbar kannst Du ferner die meisten öffentlichen Verkehrsmittel nutzen, was vor allem Pendlern zugutekommt.

Gewicht und Klappmechanismus

Musst Du Deinen E-Scooter klappbar im Alltag des Öfteren transportieren, Treppen rauf- und runtertragen und ihn in Bus und Bahn heben, solltest Du bei der Auswahl auf ein leichtes Gewicht achten. Jedes Kilo weniger bedeutet eine noch angenehmere Handhabung. Modelle mit 18 kg sind als E-Scooter klappbar zu schwer und fallen nicht mehr unter ein handliches Format.

Das Wichtigste neben dem Gewicht, ist bei einem E-Scooter klappbar der Klapp-Mechanismus. Schließlich willst Du nicht erst Stunden damit verbringen müssen, den E-Scooter zusammen- und wieder aufzuklappen.

Federung bei E-Scootern: Komfort und Sicherheit

Es gibt E Scooter ohne Federung und auch mit Federung. Und das sogar schon für unter 400,- Euro! Eine gute Federung muss den E Scooter auch nicht schwerer machen. Der ePowerfun epf-1 zum Beispiel hat eine doppelte Federung und gehört dennoch mit zu den leichtesten E Scootern auf dem Markt.

Vorteile einer Federung

Der große große Vorteil eines E Scooters mit Federung ist, das er komfortabler fährt und auf allen Untergründen (Kopfstein etc) und in Kurven sicherer fährt.

Verschiedene Federsysteme

Ein E Scooter kann mit verschiedenen Stoßdämpfungssystemen ausgestattet sein, meist in Form von Federn, hydraulischen Dämpfern oder Schwingen um Unebenheiten auf der Fahrbahn abzufangen.

  • Günstige Gummifederungen findest Du bei kompakten Stadtmodellen.
  • Schraubenfederung kommt bei mittleren Modellen, in Kombination mit Stoßdämpfern zum Einsatz.
  • Die Pneumatische Luftfederung ist aufwendiger und eher selten.

Testkriterien für die Federung

  • Federweg und Dämpfung: Wie tief federt der Scooter ein, und wie schnell beruhigt er sich wieder?
  • Komfort: Ob man Vibrationen in Händen und Füßen spürt.
  • Balance und Kontrolle: Damit der Scooter auch bei Unebenheiten gut steuerbar bleibt.

ADAC Test: Sicherheit und Qualität im Fokus

Sie sind wendig, klein und dank eines Klappmechanismus meist leicht zu transportieren: E-Scooter werden immer beliebter - auch weil der Preis inzwischen stimmt. Doch ein ADAC Test beweist: Die neuen Kampfpreise gehen oft auf Kosten der Sicherheit.

Testergebnisse und Empfehlungen

Mit der besten Verarbeitung sowie überzeugenden Resultaten in den Fahreigenschaften - vor allem der außergewöhnlich starke Antrieb und eine Reichweite von 46,2 Kilometern begeistern - wird der Segway-Ninebot mit der Note 2,2 ("gut") insgesamt zum Testsieger. Eine sehr gute Gesamtnote war durch seine großen Abmessungen, das vergleichsweise hohe Gewicht und die nur befriedigenden Bremseigenschaften leider nicht drin.

Der Velix E-Kick auf Platz zwei besticht besonders durch sein Gesamtpaket: Er kann in allen Kapiteln überzeugen und verdient somit das Prädikat „Alleskönner“. Der SO Flow SO6 ist mit akzeptablen 704 Euro unser Preis-Leistungs-Sieger, erhält ebenfalls die Gesamtnote "gut".

Sicherheitsaspekte

Neben der Beurteilung von Handhabung, Komfort und allgemeinen Fahreigenschaften liegt ein besonderer Schwerpunkt auf dem Kriterium Fahrsicherheit. Doch gerade in diesem Punkt zeigt sich ein negativer Trend: Die Realisierung der neuen Kampfpreise geht häufig auf Kosten der Sicherheit. Im letztjährigen Test konnten die Tester noch erstaunlich kurze Bremswege erzielen: Die meisten Scooter kamen aus 20 km/h nach rund 2 Metern zum Stehen. In diesem Jahr beträgt der Bremsweg jedoch bei identischem Testverfahren im Schnitt 3,4 Meter - offensichtlich sparen die Hersteller an der Qualität der Bremsen und verbauen zum Teil ineffiziente Systeme.

ADAC Empfehlungen an die Hersteller

  • Die Bedienungsanleitung sollte zumindest online auf der Herstellerseite abrufbar sein.
  • Um eine gute Verzögerung zu erzielen, müssen beide Räder, insbesondere das Vorderrad, über eine mechanische Bremse verfügen.
  • Das Lichtsystem sollte serienmäßig und an die Antriebsbatterie gekoppelt sein.
  • Wichtig ist eine Information über die maximal zulässige Zuladung direkt am Scooter.
  • Der Akku sollte entnehmbar oder zumindest mit wenig Aufwand ersetzbar sein.
  • Eine Diebstahlsicherung (z.B. mit stabiler Öse) zum einfachen Anketten ist die Mindestausstattung.

Reichweiten im Test

Die Reichweitentests erfolgten auf einem speziellen Prüfstand, den die E-Scooter mit vollgeladenem Akku absolvieren mussten. Dabei wurde jeder Scooter dauerhaft und ohne Pause mit der maximalen Geschwindigkeit gefahren. Das Ergebnis: Die Reichweitenangaben der Hersteller fallen je nach Hersteller und Modell sehr unterschiedlich aus (zwischen 10 und knapp 65 Kilometer) und weichen teils drastisch von den Testergebnissen ab.

Tipps für E-Scooter-Käufer

  • Vor dem Kauf unbedingt eine ausgiebige Probefahrt machen.
  • Achten Sie beim Kauf eines Elektrorollers unbedingt darauf, dass das Fahrzeug der Verordnung entspricht und eine gültige Betriebserlaubnis hat. Bremsen und Beleuchtungsanlage sind vorgeschrieben.
  • Informieren Sie sich bei den Anbietern über Wartung und die Verfügbarkeit von Ersatzteilen.
  • Die Wartungs- und Stilllegungshinweise der Hersteller befolgen, da der Akku bei mehrwöchiger Nichtnutzung (z.B. über den Winter) und falscher Behandlung kaputtgehen kann.
  • E-Scooter immer absperren, bestenfalls mithilfe eines Schlosses an einem festen Gegenstand.

E-Scooter im Straßenverkehr: Regeln und Vorschriften

Doch auch wenn viele Nutzer von E-Scootern oft das Gefühl haben, mit einem Spaßgerät unterwegs zu sein: Gedacht sind sie vorrangig für den Personentransport auf der „letzten Meile“ im urbanen Umfeld. Deshalb müssen diese Fahrzeuge - mit Lenk- oder Haltestange ausgestattet und mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von maximal 20 km/h - über eine Betriebserlaubnis verfügen, wenn sie im öffentlichen Raum genutzt werden.

Wichtige Regeln für E-Scooter-Fahrer

  • E-Scooter sind auf Radwegen, Radfahrstreifen und in Fahrradstraßen erlaubt.
  • Das Mindestalter für das Fahren mit einem Elektrotretroller liegt bei 14 Jahren.
  • Eine Helmpflicht besteht für E-Scooter nicht - es ist aber empfehlenswert, sich mit einem Helm zu schützen.
  • Für Elektroroller-Fahrer gelten dieselben Alkoholgrenzwerte wie für Autofahrer.
  • Elektroroller sind nur für eine Person zugelassen.
  • Eine Haftpflichtversicherung ist zwingend vorgeschrieben.

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