Das Thema Elektromobilität wird für viele immer wichtiger, gerade in Innenstädten. Nach dem Boom der E-Bikes schicken sich jetzt auch E-Scooter an, eine kraftsparende und vor allem günstige Alternative zum PKW zu werden. Zwar gibt es bereits seit längerer Zeit klassische Tretroller, die man zusammenklappen kann, um die letzten Meter von der Bahn ins Büro zu gelangen, doch prickelnd ist es nicht, wenn man an heißen Sommertagen verschwitzt ankommt.
Entdecken Sie einen E-Roller mit großen Rädern, mit dem Sie sich auf allen Arten von Gelände bewegen können und der eine große Reichweite hat. Für geländegängige Naturausflüge oder tägliche Fahrten in der Stadt - hier ist ein vielseitiges und absolut zuverlässiges Gerät!
Vorteile von großen Reifen für E-Roller
Welche Vorteile haben große Reifen für einen Roller, egal ob für den Stadtgebrauch oder für Sportzwecke? Mit einem E-Scooter mit großen Rädern gewinnt man an Vielseitigkeit und Komfort: Dank ihrer Federgabel maximieren die Zosh-Modelle den Fahrspaß, da sie alle Stöße abfedern.
Diese Roller fühlen sich auf der Straße, im Sand, im Schlamm oder im Schnee sehr wohl und bieten auch bei all Ihren Manövern ein hervorragendes Gleichgewicht. Mit einem hochwertigen Alu-Rahmen ausgestattet, halten sie den Belastungen im Gelände mühelos stand und verfügen über sehr gute Bremsen.
Ob Reifen, Bremsen oder die Höhe des Elektrorollers mit großen Rädern - alles ist vorhanden, um sich in vielen Umgebungen sicher zu bewegen. Sie ermöglichen Fahrten auf allen Arten von Gelände mit Entfernungen von 50 bis 80 km, je nach Bedingungen.
Technische Ausstattung und Besonderheiten
Dieser zugelassene geländegängige Elektroroller mit großen Rädern ist mit 4-Kolben-Bremsen und 180-mm-Scheiben (identisch mit Downhill-Mountainbikes) ausgestattet. Seine 20-Zoll-FAT-Reifen und Schläuche sind für den dauerhaften Gebrauch vorgesehen. Sein Lithium-Akku ist in das Rahmengestell integriert und hat außerdem den großen Vorteil, dass er herausgenommen werden kann.
Die Federgabel und die breiten Vorder- und Hinterräder verleihen ihm eine sehr gute Manövrierfähigkeit: Er gleitet leicht und bietet unvergleichliche Bedingungen für Fahrten!
Die besten Gelände-E-Scooter im Test
In den vergangenen Jahren durften wir einen Trend bei E-Scootern beobachten, denn die Modelle wurden immer leistungsfähiger, schwerer und größer. Wer mit dem E-Scooter über Bordstein, Wald und Wiese pflügt, benötigt eine gute Federung, eine robuste Verarbeitung und einen starken Motor.
Elektroroller sind mehr als nur Schönwetter-Gadgets. Mit ordentlicher Federung, stabiler Verarbeitung und starkem Motor eignen sich E‑Scooter auch für unbefestigte Wege. Dabei lohnt es sich beim E-Scooter-Kauf grundsätzlich, auf diese drei Attribute Wert zu legen, erhöhen sie doch den Fahrkomfort auch im urbanen Umfeld.
Für unsere Bestenliste Offroad-E-Scooter haben wir aus unseren über 80 Einzeltests die zehn Elektroroller mit Straßenzulassung herausgesucht, welche am sichersten über unbefestigte Wege heizen.
Top-Modelle im Überblick
- Testsieger: Segway Ninebot Max G3 D (949 Euro)
- Geniale Federung: Navee ST3 Pro (699 Euro)
- Preis-Leistungs-Sieger: Joyor Y8-S (469 Euro)
- Epowerfun EPF-Pulse (989 Euro)
- Egret Ey! 1 (970 Euro)
- Ninebot ZT3 Pro D (769 Euro)
- Trittbrett Fritz (1389 Euro mit Gutscheincode TechStage10)
- Xiaomi Mi 4 Ultra (669 Euro)
- Slidefox NT (849 Euro)
- Streetbooster Pollux (1299 Euro)
Der Segway Ninebot Max G3 D ist der neue König im E-Scooter-Dschungel. Er übertrifft seinen Vorgänger in fast allen Belangen. Die hydraulische Federung macht selbst Waldwege befahrbar, der Motor hat Power satt, und smarte Features wie Navigation erfreuen den Technik-Fan.
Der Navee ST3 Pro ist ein überzeugender E-Scooter für alle, die Wert auf Fahrkomfort und Qualität legen. Seine Stärken - die exzellente Federung, der kraftvolle Motor und die hochwertige Verarbeitung - machen ihn zum idealen Begleiter für den täglichen Stadtverkehr und gelegentliche Ausflüge auf unebenen Wegen.
Der Joyor Y8-S ist ein echtes Brett. So gibt es wohl kaum einen anderen E-Scooter um die 700 Euro, der mehr bietet und trotzdem eine Straßenzulassung hat.
Detaillierte Betrachtung ausgewählter Modelle
Segway Ninebot Max G3 D
Vorteile:
- Monster-Motor mit 2000 Watt Spitzenleistung
- Sehr gute Federung
- Viele Software-Features wie Navigation, Boost-Modus, Diebstahlschutz
- Sehr hohe Reichweite und integriertes Ladegerät
- Verarbeitung auf bestem Niveau
Nachteile:
- Hohes Gewicht von 24,6 kg
- Teuer
- Akku fest eingebaut
- Registrierungszwang
Navee ST3 Pro
Vorteile:
- Exzellente Federung an beiden Rädern
- Kraftvoller Motor mit 1350 W Spitzenleistung
- Hochwertige Verarbeitung mit eleganter Optik
- Selbstreparierende 10-Zoll-Gelreifen
- Helle Blinker und Apple-Find-My-Integration
Nachteile:
- Gewicht von 25,3 kg
- Marathonladezeit von 10 Stunden
- App-Registrierungszwang
- Keine Blinker am Heck
Joyor Y8-S
Vorteile:
- Extrem großer Akku
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- Straßenzulassung, starker Motor, gute Bremsen
- Kompakter Klappmechanismus
Nachteile:
- Zeigefingergriff stört beim Bremsen
- Kein Blinker
Worauf muss beim Kauf eines Offroad E-Scooters geachtet werden?
E-Scooter Räder sind ein wichtiger Aspekt für die Sicherheit, die Fahrqualität und die Langlebigkeit Eures E-Scooters. Deshalb macht es Sinn, hier genauestens hinzuschauen, bevor Ihr einen E-Scooter kauft.
- Auf die richtigen Cross Reifen, richtige Schutzklasse, und auf die Federung.
- Die meisten E-Scooter haben aus Luftreifen oder Vollgummireifen. Beide haben ihre Vor- und Nachteile.
- Luftreifen hingegen federn schon wesentlich besser. Sie bestehen aus einem Gummi, der mit Luft befüllt wird. Es gibt sie mit und ohne inneren Schlauch.
- IP steht für International Protection und ist ein wichtiger Faktor bei einem Offroad E-Scooter.
Regeln und Gesetze für Offroad E-Scooter
Ihr wollt Schotterpisten, matschige Wiesen oder steinige Anhöhen bezwingen? Dann könnt Ihr das mit dem geländegängigen E-Scooter grundsätzlich tun. Es gibt natürlich einige Regeln. So ist das Befahren von Wald- und Feldwegen nur erlaubt, wenn der E-Scooter eine Straßenzulassung hat.
Solange die Höchstgeschwindigkeit maximal 20 km/h beträgt, darf jeder ab 14 einen E-Scooter ohne Führerschein fahren. Ob das Felder und Wiesen sind oder asphaltierte Straßen, spielt bezüglich des Alters keine Rolle.
Sicherheitsausrüstung für Offroad-Fahrten
Wer sich auf unstetem Terrain abseits der urbanen Gegend befindet, sollte nicht auf Schutzkleidung verzichten. Denn Sicherheit geht vor. Je nachdem, wie schnell der Offroad E-Scooter fährt, benötigt Ihr sowieso einen Helm. Denn alles, was mehr als 20 km/h kann, unterliegt der Helmpflicht beim E-Scooter.
Auch wenn Ihr nicht dazu verpflichtet seid, raten wir dringend zu einem Kopfschutz, denn so ein Unfall ist schnell passiert. Haut es auch von Eurem E-Scooter im Gelände runter, machen Armschützer und Knieschoner Sinn.
Empfehlungen für geländetaugliche E-Scooter Modelle
Eine riesige Auswahl gibt es (noch) nicht, wenn es um E-Scooter für Gelände geht. Denn schließlich benötigen die E-Roller eine Straßenzulassung, damit Ihr abseits vom Privatgelände überhaupt damit fahren dürft. Die meisten hier vorgestellten Offroad-Modelle sind E-Scooter mit einem Sitz.
- IO Hawk Exit Cross
- Metz Moover Plus
- Revoluzzer 3.0
- Ducati Scrambler E Cross Scooter
Fazit
Nicht jeder Cross E Scooter, der als solcher angepriesen wird ist wirklich geländetauglich oder hat für Deutschland eine Zulassung erhalten. Es kommt auf die Crossreifen und die Federung an!
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