Elektroroller mit ABS im Test: Sicherheit und Komfort im Fokus

Ob für den täglichen Weg zum Bahnhof oder für längere Touren - mit Elektro-Tretrollern lassen sich viele Strecken zurücklegen. Im E-Scooter-Vergleich hat die Stiftung Warentest sieben Modelle geprüft. Im Mittelpunkt standen Fahrverhalten, Komfort, Haltbarkeit und Sicherheit. Der Test verrät, welche E-Scooter besonders robust sind, welche sich für unebenes Gelände eignen und welche sich einfach tragen lassen.

Die Ergeb­nisse zeigen, welche Roller sich für Stadt­touren, Gelände­fahrten oder bergiges Terrain eignen. Die Wahl des richtigen E-Scoo­ters hängt von den tatsäch­lichen Anforderungen im Alltag ab. Ausgestattet sind die E-Scooter mit Licht, Display, Klingel, zwei Bremsen und Blinker. Die Blinker machen das Abbiegen deutlich sicherer.

Die kleinen Flitzer fahren bis zu Tempo 20 und wiegen zwischen 14 und 24 Kilogramm. Leichte Modelle, die sich einfach klappen lassen, können Nutze­rinnen und Nutzer gut verstauen und in die Wohnung oder in den Zug mitnehmen. Ein wichtiges Kauf­kriterium ist zudem die maximale Zuladung der Scooter - also das Gewicht, das sie trans­portieren dürfen.

Nur ein Scooter hat einen heraus­nehm­baren Akku - ideal für das komfortable Laden. Alle anderen Roller müssen komplett an die Steck­dose. Mit einer Akkuladung kommen die E-Roller im Test laut Hersteller etwa zwischen 30 und 70 Kilo­meter weit. Im Alltag sind es oft deutlich weniger. Tipp: Um die Lebens­dauer des E-Scooter-Akkus zu verlängern, halten Sie den Lade­stand möglichst zwischen 20 und 80 Prozent - also weder komplett entladen noch dauer­haft voll aufladen.

Testverfahren der Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat die E-Scooter in realitäts­nahen Szenarien geprüft: Die Teste­rinnen und Tester legten einen Parcours zurück, der Asphalt, Schotter, Feld­wege, Pflaster­steine sowie Kurven, Bord­steinkanten und Steigungen umfasste. Auf holp­rigen Stre­cken hörte mit einigen Rollern der Fahr­spaß auf. Zusätzlich prüften wir, wie sicher und robust die E-Scooter sind - unter anderem mussten sie Belastungs­prüfungen und Bremsentests über­stehen.

Im Test: Sieben falt­bare E-Scooter für den Privatgebrauch mit starker Markt­präsenz, die für die Straße zugelassen sind. Wir kauf­ten die E-Scooter im Januar 2025 ein. Acht geschulte Probanden (sieben Männer und eine Frau) beur­teilten das Fahr­verhalten auf verschiedenen Untergründen wie Asphalt und Schotter, in der Ebene, bei Steigungen, mit einem schweren Ruck­sack, in Kurven­fahrten, bei Ausweichmanö­vern, beim einhändigen Fahren sowie beim Rollen ohne Motor­unterstüt­zung.

Beim Fahr­komfort beur­teilten die Probanden etwa die Federung, die Fahr- und die Griff­position, das Tritt­brett, Fahr- und Motor­geräusche, Schutz gegen Verschmut­zung bei Nässe sowie auch das Abstellen und Anschließen. Die Probanden beur­teilten den Aufbau und die Verständlich­keit der Gebrauchs­anleitung. Für das Laden des Akkus bewerteten die Probanden unter anderem den Anschluss des E-Scoo­ters an die Lade­station, die Länge des Lade­kabels und das Entnehmen und Einsetzen des Akkus, falls möglich.

Die Verarbeitung beur­teilten wir etwa danach, ob sich Teile im Praxis­test gelöst oder gelo­ckert hatten. Wir untersuchten die Wirkung der Bremsen in Anlehnung an die Din EN 17128 sowie die Elektrokleinst­fahr­zeuge-Verordnung (eKFV) auf einem Prüf­stand mit einer Brems­hebel­kraft von 60, 80 und 100 Newton bei einer Geschwindig­keit von 12,5 Kilo­metern pro Stunde und mit der maximal zugelassenen Zuladung.

Zudem absol­vierten die Scooter eine Spritz­wasser­prüfung in Anlehnung an Din EN 60529 Schutz­art IPX4. Die Griffe untersuchten wir auf Schad­stoffe. Wir testeten auf poly­zyklische aromatische Kohlen­wasser­stoffe (PAK) in Anlehnung an die Spezifikation des GS-Zeichens für Geprüfte Sicherheit AfPS GS PAK sowie auf Phthalat-Weichmacher nach Extraktion mit GC-MS.

Abwertungen führen dazu, dass sich Mängel verstärkt auf das Stiftung-Warentest-Qualitäts­urteil auswirken. Sie sind in der Tabelle mit Stern­chen *) gekenn­zeichnet. Folgende Abwertungen haben wir einge­setzt: Lautete die Note für das Anfahren Ausrei­chend, werteten wir das Gruppen­urteil Fahren um eine halbe Note ab.

War Sicherheit und Halt­barkeit mangelhaft, konnte das ­Qualitäts­urteil nicht besser sein. Lautete die Note für die mecha­nische Stabilität Mangel­haft, konnte das Urteil für Sicherheit und Halt­barkeit nicht besser sein.

Weitere getestete Elektroroller

Nachdem der ADAC im Herbst 2019 bereits sieben Elektroroller der Führerscheinklasse AM (Kleinkrafträder bis 45 km/h) getestet hat, wurden nun sechs verschiedene elektrische Leichtkrafträder der Führerscheinklasse A1 unter die Lupe genommen. Dabei landeten die drei teuersten Produkte auf den ersten drei Rängen.

Platz eins geht an den spanischen Hersteller Silence und sein Modell S01. Der futuristisch gestylte Roller löst den Konflikt zwischen großer Batterie, die für eine entsprechend gute Reichweite (90 Kilometer) sorgt, und der Transportfähigkeit des schweren Akkus. Und das mit einer simplen, aber genialen Idee: Der Akku wird nach dem Entnehmen schlicht zum Trolley und bietet dem Fahrer damit die Möglichkeit, die 40 Kilo schwere Batterie in die Wohnung zu ziehen und dort zu laden.

Zusätzlich lässt sich der Akku des Silence auch als Powerbank für Laptops, Handys oder Elektrogrills betreiben. Da der S01 auch das mit Abstand größte Staufach unter der Sitzbank hat und mit einem kurzen Bremsweg überzeugt, sichert er sich den Sieg in der Gesamtwertung.

Positiv überrascht hat die Tester nicht nur der im Vergleich günstigste Anschaffungspreis von 3.699 Euro, sondern dass der Robo-S in punkto Verarbeitung oder Reichweite auch mit etablierten Konkurrenten wie dem NIU NQI GT mithalten kann. Der Roller überzeugt mit cleveren Details wie einem Fingerabdruckscanner, einer Rückenlehne für Mitfahrer/innen und der Möglichkeit, Wartungen und Reparaturen auch zuhause durchführen zu lassen.

Beim Antrieb herrscht Licht und Schatten: Der Robo-S punktet mit einem niedrigen Stromverbrauch, kurzen Ladezeiten und der Möglichkeit, die beiden Akkus zum Laden zu entnehmen. Negativ fielen neben einer fehlenden Reichweitenanzeige und der mit abnehmendem Akkustand abfallenden Höchstgeschwindigkeit vor allem die sehr schlechte Dosierbarkeit des Elektromotors auf. Dem Hersteller ist dieser Kritikpunkt inzwischen bekannt, seit November 2020 wird beim Robo-S ein neuer Gasgriff mit besserer Dosiermöglichkeit verbaut.

Wer öfter zu zweit unterwegs ist, sollte die Zuladung im Auge behalten. Diese fällt mit insgesamt 147 Kilogramm eher gering aus, das zulässige Gesamtgewicht wird dadurch schnell überschritten. Die optisch eng an den DDR-Roller Simson KR51 angelehnte Neuauflage Schwalbe von Govecs überzeugt mit dem kraftvollsten Motor im Feld, kurzen Ladezeiten, guter Verarbeitung und ausgewogenen Fahreigenschaften.

Negativ fiel den Testern der mangelnde Stauraum, der fest mit dem Fahrzeug verbundene Akku und das hohe Gewicht auf. Damit wird das Rangieren des Rollers zur Schwerstarbeit. Auch die Bremse dürfte besser zupacken, denn die der Govecs-Roller hat den längsten Bremsweg im Vergleich. Immerhin ist für die Schwalbe als einziges Leichtkraftrad im Test gegen Aufpreis ein Antiblockiersystem (ABS) erhältlich.

Platz vier geht an Deutschlands meistverkauften E-Roller, den NIU NQi GT. Der NIU ist hat ein attraktives Design und punktet darüber hinaus mit der besten Konnektivität, einem ausgewogenen Fahrwerk, guter Reichweite und einem attraktiven Preis. Kritikwürdig sind die unbequeme Sitzposition für größere Fahrer, die lange Ladedauer sowie der geringe Stauraum.

Positiv fiel der in China produzierte E-Roller im Vespa-Look dagegen durch sein geringes Fahrzeuggewicht, die hohe Zuladung und den niedrigsten Stromverbrauch im Test auf.

Tipps für den Kauf eines E-Rollers

Wer sich für einen E-Roller interessiert, sollte vor dem Kauf unbedingt eine Probefahrt machen. Die Roller fallen unterschiedlich groß aus; wer lange Beine hat, behindert womöglich mit seinen Knien den Lenkeinschlag. Bei großen Rollern wiederum kommen kleinere Menschen nicht mit beiden Füßen auf den Boden.

Einige Roller sind nur im Internet bestellbar. Diese Scooter werden geliefert, die Endmontage (z.B. Montage der Spiegel) ist Sache des Kunden. Heißt: Eine Probefahrt ist hier nicht möglich. Servicepartner findet man oftmals nur in Großstädten.

Unbedingt überprüfen, wo der E-Roller aufgeladen werden kann: Modelle mit fest verbautem Akku lassen sich nur per Kabel an der Steckdose oder an Ladestationen aufladen. Dagegen können herausnehmbare Akkus bequem in der Wohnung Strom tanken und bieten so mehr Flexibilität.

Gut überlegen, welche Fahrstrecken tatsächlich anfallen: Wer mit der Reichweite in der Basisversion auskommt, kann auf Zusatzakkus verzichten und so eventuell viel Geld sparen. Einige Städte bieten eine finanzielle Förderung beim Kauf eines E-Rollers an. Interessenten sollten sich vor dem Kauf bei ihrer Stadt informieren.

Man sollte die Wartungs- und Stilllegungshinweise der Hersteller befolgen, da der Akku bei mehrwöchiger Nichtnutzung (etwa über den Winter) und falscher Behandlung Schaden nehmen kann, was den Kauf eines teuren Ersatzakkus zur Folge haben kann. Bei einigen Herstellern erlöschen bei Nichteinhaltung zudem die Garantie bzw. Gewährleistung.

Hat der Roller eine eingetragene Höchstgeschwindigkeit von mindestens 60 km/h, darf man damit auch die Autobahn befahren. Allerdings sollte man dies nur in Ausnahmefällen machen, da die meisten Roller weniger als 90 km/h erreichen und man mit ihnen schnell zum Verkehrshindernis wird.

Bei der Alltagstauglichkeit wurden die Abmessungen und das Gewicht der jeweiligen Fahrzeuge ermittelt. Die Verarbeitung (Ausführung von Innen- und Außenverkleidung, Bremsleitungen und Kabel) wurde subjektiv beurteilt. Bezüglich ihrer Dichtigkeit wurden die Roller auch einem Beregnungstest unterzogen, bei dem die Roller 20 Minuten lang mithilfe eines Fahrtwindgebläses beregnet wurden. Somit wurde eine Fahrt bei Regen simuliert.

Die Bewertung im Bereich Wartung erfolgte subjektiv. Bewertet wurde, wie verständlich und umfangreich die Bedienungsanleitung ist und ob sie in Papierform dem Roller beiliegt oder lediglich in digitaler Form verfügbar ist. Des Weiteren wurde geprüft, welche Wartungsarbeiten der Kunde selbst durchführen kann. Auch das mitgelieferte Bordwerkzeug, eine genaue Beschreibung sowie der Aufwand zur Stilllegung des Rollers wurde bewertet.

Im Hauptkriterium Ergonomie ist der Sitzkomfort des Fahrers von zentraler Bedeutung. In die subjektive Bewertung flossen der Komfort der Sitzbank, die Beinhaltung, die Form des Lenkers, der Sitzkomfort mit Sozius sowie die Gestaltung der Rückspiegel ein. In puncto Sitzkomfort Beifahrer wurden der Komfort der Sitzbank für den Sozius, die Position der Fußrasten, die Haltemöglichkeiten sowie das Auf- und Absteigen bewertet.

Im Hauptkapitel Antrieb wurden die Dosierbarkeit des Gasgriffs, das Ansprechverhalten des Motors sowie das Motorgeräusch subjektiv bewertet. Einen Bonus gab es für das Vorhandensein verschiedener Fahrmodi sowie eines Rangiermodus.

Im Kapitel Fahrleistungen wurde die Beschleunigung aus dem Stand auf 60 km/h gemessen. Die Messung erfolgte mittels einer V-Box von Racelogic. Die Steigfähigkeit der Roller wurde an einer 16-prozentigen Steigung durchgeführt. Der mit 135 Kilo beladene Roller stand hierbei am Hang und musste eine Strecke von 10 Metern schnellstmöglich zurücklegen.

Die Reichweite wurde auf dem Testgelände in Penzing ermittelt. Die zurückgelegte Strecke wurde mittels GPS-Messsystem aufgezeichnet. Der Roller wurde mit einer Person (80 Kilo) an Bord gefahren, Gewichtsunterschiede zwischen den Fahrern wurden mit Sandsäcken ausgeglichen.

Nach dem Reichweitentest erfolgte bei jedem Fahrzeug die Vollladung an einer haushaltsüblichen Steckdose. Die nachgeladene Strommenge sowie die Dauer für die Vollladung wurden mit einem Strommessgerät aufgezeichnet. Bewertet wurden die durchschnittliche Ladeleistung sowie die Ladedauer für eine Kilowattstunde.

Einen Bonus gab es für herausnehmbare Akkus, das Vorhandensein von mehr als einem Akku und für einen Ladeanschluss außen am Fahrzeug. Ein Malus wurde vergeben, wenn bei herausgenommenen Akkus diese nicht gleichzeitig, sondern nur nacheinander geladen werden konnten.

Im Kapitel Fahreigenschaften wurde die Fahrstabilität subjektiv beurteilt. Das Handling der Roller wurde beim Durchfahren eines Slalomparcours sowie beim Befahren eines Handlingkurses subjektiv bewertet. Beim Kriterium Kurvenfahrt wurde das Lenkverhalten in Schräglage sowie die Lenkpräzision subjektiv bewertet.

Der Bremsweg wurde mittels GPS-Messsystem ermittelt, die Bremsung erfolgte aus 50 km/h. Es wurden je zehn Messungen in beide Fahrtrichtungen durchgeführt. Einen Bonus gab es bei serienmäßigem oder optionalem CBS und ABS.

Die Bewertung des Federungskomforts erfolgte subjektiv auf öffentlichen Straßen. Es wurde sowohl der Komfort nur mit dem Fahrer als auch mit Fahrer und Sozius subjektiv bewertet.

Auf e-Roller.com findest Du den größten Eleketroroller Test in Deutschland. Wir haben bis dato 95 ausführliche Testberichte zu Elektroroller bis 45 km/h und zu E Scooter bis 20 km/h. Der Evyvo 45er bietet den Vorteil eines herausnehmbaren Doppelakkus mit einer tollen Reichweite von 90 Km. Der 3000 Watt Motor bietet eine hohe Steigfähigkeit.

Bei anderen Modellen reicht die Reichweite nur bis 50 Km (wie weit darf man sich damit trauen?) und haben nur einen Motor mit 1500 oder 2000 Watt (wird der heiß, wenn es mal bergauf geht?). Der Evyvo dagegen bietet 90 km Reichweite und eine Motorleistung bis 3000 Watt, auch für steilere Anstiege. Insgesamt sind die Technik und die Bauteile viel hochwertiger.

Der Rolektro E City gehört bei uns mit zu den Preis- Leistungssiegern, weil er neben den technischen Leistungsdaten, wie 70 Km Reichweite, einem 2000 W starken Motor auch eine umfangreiche technische Ausstattung und gute Verarbeitung bietet. Das spiegelt sich in einem hohen Fahrkomfort und Sicherheit wieder.

Das Unternehmen Karcher brauchte auch den Telefunken E Scooter auf den Markt und entwickelt schon länger Elektrofahrzeuge. Es gibt den Blu:s Elektroroller in 2 Modellvarienaten in blau, rot und schwarz. Der Unterschied liegt in der Endgeschwindigkeit: Einmal mit 900 W Elektromotor bis 25 Km/h und mit 2000 W bis 45 Km/h.

Der Luxxon E3000 kommt auch vom Karcher aus Deutschland, die auch Motorroller, Motorräder oder die Telefunken E Scooter anbieten. Neben dem Luxxon E3000 Elektroroller werden noch der E2100, der E3800 und der E4800 angeboten.

Der Egret GTs der Hamburger E Scooter Premium Marke fährt 45 km/h und ist der einzige Elektroroller mit 45 km/h, der faltbar ist. Einfach Sitz abziehen und zusammenklappen. Der Egret GTs ist der einzige 45 km/h Elektroroller der faltbar und verstaubar ist und den ihr tragen könnt.

Der Futura Angry Hawk Elektroroller fährt 80 Km/h. Er bietet mit 4000 Watt eine ausreichende Motorleistung, Beschleunigung und Steigfähigkeit. Die Reichweite von 100 Km ist klasse.

Wir empfehlen Euch den Futura in der Kategorie Elektroroller mit 80 Km/h! Das hat zwei Gründe: Zum einen bekommt Ihr beim Futura Angry Hawk da gute Leistungen, wo es drauf ankommt: Die Motorleistung beschleunigt bis 4000 Watt und schafft höhere Steigungen.

Der Fahrtest macht Spaß, das der Greenstrett flott unterwegs ist und einfach zu bedienen ist. Der Greenstreet Elektroroller ist mit nur 67 Kg leicht und ab 16 Jahren leicht zu fahren. Die Sitzhöhe beträgt nur 72 cm.

Mit 45 km/h ist das Burnout der Burnaut Electric GmbH eigentlich von der Form her ein Motorrad. Mit dem Elektroroller Futura Eagle wurden schon viele gute Erfahrungen gemacht. Der Stromer ist ein Allrounder für umweltbewusste Fahrer, die es praktisch mögen.

Elektroroller Klassen

Hier erfahrt Ihr alles zum Kauf eines Elektroroller: Welche Elektroroller Klassen gibt es? Auf welche technischen Merkmale muss man beim Kauf achten, von Reichweite, Akku, Motorleistung bis Ausstattung.

  • Es gibt Elektroroller mit einer Höchtsgschwindigkeit von maximal 25 Stundenkilometern. Diese dürft ihr wie auch die Elektro Tretroller bereits ab dem 15. Lebensjahr fahren. Hierzu reicht eine Mofaprüfbescheinigung oder höhere Führerscheinklasse aus.
  • Elektromotoren beschleunigen je nach Fahrweise vom Stand weg eh besser als Verbrenner. Der Unterschied ist beim fahren absolut bemerkbar.
  • Elektroroller bis 45 Km/h sind das Fortbewegungsmittel der Zukunft und die gängigste Fahrzeugklasse der elektrischen Zweiradroller, denn sie können bereits ab 15 Jahren gefahren werden mit einem Mopedführerschein oder wenn vorhanden mit einem Autoführerschein der Klasse B, ohne das zusätzlich eine Fahrprüfung gemacht werden muss.

Retro Elektroroller

Retro Eelektroroller Modelle sind absolut en vogue, nicht nur in der Stadt. Schon immer waren die Vespa oder Piaggio Roller beliebt. So versteht es sich das sich eine Reihe von Elektroroller Marken auf Modelle im Retro Style bzw. 50er Jahre Design spezialisiert haben.

BMW Motorrad ist Vorreiter bei den Elektro-Großrollern. Der futuristische CE 04 ist auch als gedrosselte A1-Version zu haben. Leistungsreduziert kommt er auf eine Nennleistung von 15 PS/11 kW bzw. maximal 31 PS/23 kW und 62 Nm.

Clean, cleaner, SK3. Der sportliche Horwin-Roller setzt im Gegensatz zu den rundlichen Horwin EK3 und EK1 auf plane Flächen. Keine Schörkel, kein Schnickschnack, dafür rundum LED.

Honda weitet seine Elektro-Engagement aufs L3e-A1-Segment aus. Im Sommer 2025 soll der CUV e: bei uns starten.

Schnellste elektrische 125er der chinesischen Marke ist der MQi GT 100 mit konfigurierbarem LED-Display und zwei Akkus. Die drei Fahrmodi regeln den Highspeed: Eco bis 45 km/h, Dynamic bis 75 km/h, Sport bis 100 km/h.

Platz für zwei Helme unter der Sitzbank, bis zu 95 km/h schnell, Beschleunigung von 0 auf 50 km/h in 3,9 Sekunden, Rückwärtsgang für leichteres Rangieren und Parken - fürs urbane Miteinander ist der Mó 125, den Autohersteller SEAT vertreibt, bestens aufgestellt.

E-Scooter mit Wechselakku

In den vergangenen Jahren ist bei E-Scootern insbesondere die Reichweite gestiegen. Zeitgleich werden die kompakten Stadtflitzer jedoch immer schwerer. Die Lösung sind E-Scooter mit einem austauschbaren Akku.

Die meisten E-Scooter, die wir testen, haben einen festverbauten Akku. Ein E-Scooter mit Wechselakku überzeugen mit höherem AlltagsnutzenIn unserem E-Scooter-Test erhalten E-Scooter mit einem Wechselakku eine höhere Bewertung bei der Alltagstauglichkeit.

Vorteile von E-Scootern mit Wechselakku

  • Leerer Akku kann schnell gegen geladenen Akku getauscht werden.
  • Du kannst den Akku flexibel im Büro, zu Hause oder an anderen Orten laden.
  • E-Scooter mit herausnehmbarem Akku sind oftmals leichter.
  • Du kannst dich besser an die Ladezeiten deines E-Scooter-Akkus halten.
  • Im Winter und Sommer muss der Akku nicht extremen Temperaturen ausgesetzt werden.
  • Bei einem defekten Akku kann dieser einfach und schnell ausgetauscht werden.

Nachteile von E-Scootern mit Wechselakku

  • Die Anschaffung eines E-Scooters mit Wechselakku ist oftmals etwas teurer.
  • Der Wechselakku kostet ebenfalls recht viel Geld.
  • Ein Wechselakku ist entnehmbar und somit attraktiv für Diebe.
  • Steck- und Verriegelungsmechanismen sind wartungsintensiv.

E-Scooter mit Wechselakku im Test

Insgesamt haben wir auf Scootervergleich.net bereits mehr als 70 E-Scooter getestet. Davon hatten einige einen Wechselakku, doch nicht jedes Modell ist noch immer verfügbar. Der wohl stärkste E-Scooter in diesem Vergleich ist der neue Egret GT. Diesen gibt es auch als E-Scooter mit Sitz unter dem Namen Egret GTs.

Der neueste E-Scooter mit herausnehmbarem Akku kommt von ePowerFun. Richtig stark bei diesem Modell ist der Preis, denn bereits ab 769,00 € kannst du die kleine Variante erwerben. Für 899,00 € gibt es dann das Modell mit dem großen Wechselakku.

Sicherheit

Im Jahr 2023 kamen in Deutschland 22 Menschen durch E-Scooter ums Leben. Michael Müller-Görnert vom Verkehrsclub Deutschland zufolge liege das Problem darin, dass es zu wenig Platz für E-Scooter gebe.

Fast alle E-Scooter im Test haben fest verbaute Akkus. Stiftung Warentest rät dazu, E-Scooter mit einem Handschellenschloss vor Dieben zu schützen. Dies könne zugleich am Rahmen und am Abstellbügel angebracht werden. Ein Vorteil gegenüber normalen Fahrradschlössern, die man nur an den Rädern anbringen kann.

Der Segway Ninebot Max G2 D fuhr sich im Test am besten, auch auf holprigen Strecken. Er lässt sich leicht bedienen und eignet sich besonders für Kunden, die bequem auch mal längere Strecken fahren wollen. Das Modell erzielte mit 2,3 das beste Testergebnis.

Wer mit dem E-Scooter über Bordstein, Wald und Wiese pflügt, benötigt eine gute Federung, eine robuste Verarbeitung und einen starken Motor. Dabei lohnt es sich beim E-Scooter-Kauf grundsätzlich, auf diese drei Attribute Wert zu legen, erhöhen sie doch den Fahrkomfort auch im urbanen Umfeld.

Die besten Offroad-E-Scooter

Für unsere Bestenliste Offroad-E-Scooter haben wir aus unseren über 80 Einzeltests die zehn Elektroroller mit Straßenzulassung herausgesucht, welche am sichersten über unbefestigte Wege heizen.

Am Testsieger Segway Ninebot Max G3 D führt kein Weg vorbei. Souverän steht er an der Spitze dieser und auch der allgemeinen Bestenliste der E-Scooter und kostet 949 Euro. Auf dem zweiten Platz rollt der Navee ST3 Pro für 699 Euro und glänzt mit seiner exzellenten Federung sowie starkem Motor. Wer sparen will, bekommt mit dem Joyor Y8-S einen kräftigen Offroader mit immens großem Akku für nur 469 Euro.

Technische DatenWorauf muss ich beim Kauf eines E-Rollers achten?Eine solide Verarbeitung bieten mittlerweile die meisten elektrischen Scooter jenseits der 500-Euro-Marke. Hier sollte man darauf achten, dass die Lenkstange kaum wackelt und keine Teile leicht abzubrechen drohen. Der Lenker sollte zudem hoch und breit genug sein und das hintere Schutzblech fest sitzen. Die maximale Zuladung sollte zum eigenen Körpergewicht passen.

Auch der besonders für schwerere Fahrer wichtige starke Motor hält in immer mehr E-Rollern ab der Mittelklasse Einzug. Hier ist es wichtig, nicht nur auf die Leistung des Motors in Watt, sondern besonders auf das Drehmoment in Newton-Meter (Nm) zu achten. Starke Motoren sind wichtig, um den Fahrer flott auf die maximale Geschwindigkeit zu beschleunigen, ihn Hügel und Berge hinauszutransportieren und ihn in Matsch, Schnee, Wald und Wiese über Unebenheiten zu bringen.

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