E-Scooter erfreuen sich wachsender Beliebtheit und sind aus dem Straßenbild nicht mehr wegzudenken. Für eine schnelle Fahrt zum Bahnhof, zum Bäcker oder einfach nur durch den Park stellen die elektrischen Roller eine umweltfreundlichere Alternative zum Auto dar oder ersparen lästige Fußwege. Der E-Scooter-Markt erfährt einen enormen Zuwachs verschieden bepreister Modelle mit Straßenzulassung.
Inzwischen haben auch etliche günstigere Modelle unter 1.000 Euro eine Straßenzulassung in Deutschland bekommen. Dennoch sollten Sie sicher sein, dass Sie den Scooter tatsächlich benötigen und auch oft nutzen werden. Überlegen Sie sich, wie oft Sie einen Scooter leihen würden, wie hoch die Gebühren beim Anbieter Ihrer Wahl sind und wie lange Sie damit fahren wollen, und rechnen Sie das gegen den Kaufpreis Ihres bevorzugten E-Scooters.
E-Scooter dürfen nur Personen fahren, die mindestens 14 Jahre alt sind. Die Höchstgeschwindigkeit für zugelassene E-Scooter soll 20 km/h betragen.
Metz Moover: Ein Premium-Modell im Test
[Update 08.09.2020] Metz Mecatech ist insolvent, wie unter anderem der Bayrische Rundfunk (Meldung) berichtet. Trotz eines sehr guten E-Scooters konnten die Erwartungen an die Verkaufszahlen nicht erfüllt werden. Das lag vor allem am zu hohen Preis. Genau dieser könnte in naher Zukunft aufgrund des Abverkaufs fallen. Bereits jetzt kostet der Roller statt 1400 nur noch 1300 Euro.
Der Metz Moover ist Made in Germany. Das süddeutsche Unternehmen hat nach eigenen Angaben drei Jahre an dem E-Scooter entwickelt. Das merkt man dem E-Roller an. Er wirkt fantastisch verarbeitet, ist kräftig, ausdauernd und trotzdem angenehm kompakt. Trotzdem offenbart auch er in einigen Bereichen Schwächen.
Das vielleicht auffälligste Merkmal des Metz Moover ist sein mit 18 cm außergewöhnlich breites Standbrett aus Holz. Es bietet dank Sandpapier-ähnlichen Anti-Rutsch-Streifen einen sicheren Halt und erinnert optisch unwillkürlich an ein Skateboard. Leider ist es mit gerade einmal 40 cm Standfläche sehr kurz, was gerade größere Menschen stören könnte. Das maximale Gesamtgewicht gibt Metz mit 110 kg an. Abzüglich des Eigengewichts des E-Scooters bleiben für den Fahrer und Gepäck gerade einmal 94 kg.
Der Vorteil der kurzen Standfläche sind die insgesamt recht kompakten Maße. Im fahrbereiten Zustand ist er 120 cm lang, 51 cm breit und, je nach zweistufiger Lenkerhöhe, 100 beziehungsweise 116 cm hoch. Über einen stabilen und einfach zu bedienenden Klappmechanismus reduzieren sich die Maße auf 100 cm × 26 cm × 64 cm. So passt er auch in einen Kofferraum ab Golf-Klasse. Das können viele andere E-Scooter nicht von sich behaupten. Das ist vor allem für Pendler ein Kaufgrund, die mit dem Auto die Hauptstrecke und mit dem E-Scooter die letzte Meile bewältigen wollen.
Praktisch: Der Lenker kann seitlich gedreht (aber leider nicht abgeklappt) und die Lenkstange am Gepäckträger fixiert werden. So lässt sich der E-Scooter auch mal ein paar Meter tragen. Das geht jedoch schnell in die Arme, auch wenn der Metz Moover mit 16 kg nicht schwerer ist als viele seiner E-Scooter-Kollegen. Praktisch finden wir den kleinen, auf 5 kg Ladelast beschränkten Gepäckträger, schließlich sollte man während der Fahrt immer beide Hände am Lenker haben. Hier hält über Spanngurte eine kleine Tasche. Optional bietet Metz dafür einen Korb oder eine schließbare Bike Box. Der Gepäckträger muss jedoch frei sein, will man den Moover zusammenklappen.
Die Lenkstange wirkt überladen und unaufgeräumt. Das liegt in erster Linie an den vielen Kabeln, die Metz nicht in der Lenkstange versteckt, sondern außen entlangführt. Aber auch die mittig positionierte, monochrome und hintergrundbeleuchtete LCD-Anzeige wirkt altbacken, aufgesetzt und passt nicht zum eigentlich stimmigen Gesamteindruck des Rollers. Andere Roller wie der IO-Hawk Sparrow (Test folgt) bieten hier eine bessere Integration der Anzeige.
Motor und Beschleunigung
Der 250-W-Motor sitzt im Heckrad des Metz Moovers. Bevor es losgeht, muss der Fahrer sich zu einem kleinen Taster bücken und ihn 5 s gedrückt halten, um den Moover einzuschalten. Für unser Empfinden ist das etwas zu lang. Mit dem Einschalten des E-Scooters leuchten auch Front- und Hecklicht.
Der E-Scooter hat dank bürstenlosem Heckmotor mit 250 W Nennleistung (500 W Peak) ordentlich Schub. Mit einer Zuladung von 85 kg braucht er 7 s von 5 auf 20 km/h. 20 km/h markiert hier die maximale Geschwindigkeit, die im Fußgängermodus auch auf 6 km/h begrenzt werden kann. Der Motor unterstützt, indem der Fahrer ab 3 km/h (2 km/h im Fußgängermodus) mit dem rechten Daumen den Beschleunigungshebel stufenlos nach hinten drückt. Wirklich ergonomisch ist das vor allem wegen des hohen Gegendrucks nicht und kann bei längeren Fahrten bei Höchstgeschwindigkeit zu Verkrampfungen in der Hand führen. Auch ist der Metz Moover lauter als andere E-Scooter.
Was der elektrische Tretroller sehr gut macht ist das gleichmäßige Halten der Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h. Andere E-Scooter pendeln bei Vollgas zwischen 19 und 21 km/h. Der Gashebel dosiert die Geschwindigkeit sehr gut, ist aber etwas zu straff, um ihn bequem auf längeren Fahrten durchzudrücken.
Bremsen und Fahrgefühl
Vorder- und Rückrad kommen mit einer sehr guten Scheibenbremse. Der Metz Moover hat an beiden Rädern sehr gut funktionierende Scheibenbremsen. Der Bremsweg beträgt auf Asphalt bei einem Fahrer von 85 kg von 20 auf 0 km/h bei Vollbremsung mit der Heckbremse etwa 4 m. Mit etwas Übung lässt sich die Vorderbremse dazudosieren. So verkürzt sich der Bremsweg auf unter 2 m. Ein sehr guter Wert.
Insgesamt vermittelt der E-Scooter ein fantastisches Fahrgefühl. Er liegt auch dank der breiten 12-Zoll-Luftbereifung sicher auf der Straße. Am liebsten fährt er auf Asphalt. Bei Bordsteinkanten sollte man besser absteigen, da er mit einer Unterbodenhöhe von gut 7 cm aufzusitzen droht. Kleine Unebenheiten steckt die ungefederte Luftbereifung locker weg. Auch kurze Strecken über Kopfsteinpflaster sind möglich. Allerdings gibt der Tretroller die Vibrationen deutlich an den Fahrer weiter, angenehm ist das nicht. Begrenzt ist auch Offroad möglich, allerdings rät Metz davon ab.
Ebenfalls empfiehlt Metz, den Moover bei Regen zu Hause zu lassen und Pfützen zu meiden. Schade, dass Metz nicht eine gewisse Spritzwasserunempfindlichkeit garantiert.
Beeindruckt hat uns der sehr geringe Rollwiderstand. So kann der E-Scooter, wenn zum Beispiel der Akku leer ist, auch ganz klassisch per Fußkraft ans Ziel bewegt werden. Ist der Akku leer, kann der Metz Moover auch im zusammengeklappten Zustand an der Lenkstange getragen werden.
Akku und Preis
Die Lithium-Ionen-Batterie fasst 216 Wh und kommt auf eine Spannung von 32 V. Das reicht bei einer 85-kg-Person für eine Reichweite von etwa 22 km. Voll geladen ist der Moover über das mitgelieferte und recht kompakte 84-W-Netzteil nach circa 3,5 h.
Der Metz Moover ist knapp 2000 Euro teuer, für ein Spielzeug ist das zu viel. Wer sich jedoch ernsthaft überlegt, den E-Scooter regelmäßig einzusetzen, um zum Beispiel von Park&Ride-Parkplatz zur Arbeit zu cruisen, für den könnte sich die Investition lohnen. Zumindest wenn das Wetter mitspielt, denn garantiert spitzwassergeschützt ist das Gefährt nicht. Auch könnte das maximale Zuladegewicht von 94 kg für viele zu wenig sein.
Alternativen und weitere E-Scooter Modelle
Neben dem Metz Moover gibt es eine Vielzahl weiterer E-Scooter Modelle auf dem Markt, die sich in Preis, Leistung und Ausstattung unterscheiden. Einige interessante Alternativen sind:
- Wandler Elektroroller: Verfügbar mit Sitz in 20 km/h und 45 km/h Varianten, mit Straßenzulassung.
- Moovi Cargo E-Scooter: Mit patentiertem Lastensystem für den Transport von Lasten bis zu 40 kg.
- Eflux Street 20: Günstiger E-Scooter mit Sitz und Straßenzulassung.
Wandler Elektroroller
Wandler hat sich vorgenommen, die deutsche Sichtweise bezüglich Elektromobilität nachhaltig zu verändern. Geschehen soll das durch die innovativen Designs der E Scooter, die dank umfassender Erfahrung in CAD und Maschinenbau realisiert werden. Das Ganze passiert in Eigenregie, denn das Team von Wandler ist ziemlich kreativ. Hier wird jeder Part der Elektroroller selbst gestaltet, vom Steuergerät übers Trittbrett bis hin zum Lenker. Dabei werden die Standardkomponenten der E Roller optimiert, um einzigartige, individuelle Lösungen zu schaffen.
Anders als bei einem herkömmlichen E Roller bist du mit dem Wandler noch bequemer unterwegs. Denn alle Modelle verfügen über einen Sitz, was den Fahrspaß laut Bewertung enorm erhöht. Der Wandler E Scooter fährt mit 14 Zoll Reifen und starkem Reifenprofil. Damit ist er sicherer, als die meisten anderen Elektroscooter, die nur mit 10 oder 12 Zoll Reifen fahren. Damit gleicht er auch auf unebenen Flächen spielend Schlaglöcher aus und ist sicherer in Kurven. Die Luftreifen sind relativ pannensicher und lassen sich übrigens einfach abbauen und reparieren oder falls ein Schlauch ersetzt werden muss.
Der Wandler E Scooter mit Federung vorne und hinten ist bestens für’s Gelände oder auch Unebenheiten, wie Kopfsteinpflaster gerüstet. Der Wandler E Roller ist mit einer Doppelfederung vorne, sowie einer Doppelfederung am Hinterrad sogar doppelt gefedert. Der Wandler Elektroscooter ist faltbar. Einfach Sitz abziehen und den Faltmechanismus betätigen. Im Test zeigte sich, das geht einfach. Mit 55 Kg Gewicht ist er dann zwar nicht mehr mit einer Hand tragbar, aber im Vergleich zu anderen besser zu verstauen.
Der Wandler gehört mit zu den E Scooter mit Blinker. Großer Vorteil. Der Wandler Roller verfügt über ein Display, auf dem man auch was erkennen kann und auch ablesen kann. Das kann man nicht von allen E Rollern sagen. Der Wandler E ließ sich auf einer Probefahrt sehr einfach bedienen und fahren. Es hat Spaß gemacht, wenn man nicht lange hinschauen und suchen muss, wo welches Bedienelement ist, wo der Blinkerschalter ist etc.
Im Webshop von Wandler Elektroroller bekommt Ihr jede Menge Zubehör. Selbstverständlich ist bei Kauf der Akku, das Ladegerät, das Ladekabel, Werkzeug, Bedienungsanleitung dabei. Dazu kaufen könnt Ihr einen passenden Transportkorb oder sogar eine abschließbares Topcase.
Technische Details des Wandler K/E
- Motor: Wartungsarmer Nabenmotor mit 500 Watt (20 km/h Version) oder 1500 Watt (45 km/h Version)
- Akku: 52V 26AH Lithium-Ionen-Akku
- Reichweite: Über 65 Kilometer im Eco-Modus (45 km/h Version)
- Bremsen: Vollhydraulische Bremsanlage mit 4-Kolben vorne und hinten
- Federung: Upside-Down-Gabel vorne, gekapselte 2fach Stoßdämpfer an der Schwinge
- Besonderheiten: Klappbarer Lenker, entnehmbarer Sitz, ABS-Trittbrett, Blinkerset
Moovi Cargo E-Scooter
Der Moovi Cargo E-Scooter setzt auf ein patentiertes Lastensystem, das unabhängig von der Lenkung vorne am Roller angebracht wird. Im Klartext heißt das: Die Last schwingt nicht mit der Lenkbewegung mit, was die Fahrsicherheit erheblich erhöht. Ob Campingtoilette, Getränkekiste, Werkzeugkoffer oder sogar ein Hundekörbchen - dank des roten Rings an der Vorderachse und der passenden Universalhalterung lassen sich bis zu 40 Kilogramm zusätzlich transportieren.
Der Moovi Pro S Comfort hat mich dabei positiv überrascht, was seine Wendigkeit und Beschleunigung angeht. Gerade bei einer Zuladung von 15-20 kg. Der Hinterradantrieb sorgt dafür, dass der E-Scooter beim Anfahren stabil bleibt und nicht wegrutscht, wie das manchmal bei Vorderradantrieben der Fall sein kann. Dank der Rekuperationsbremse gewinnt man beim Bremsen sogar ein wenig Energie zurück, wobei das in der Praxis natürlich nur wenige Extra-Prozentpunkte Reichweite ausmacht.
Was der Moovi Cargo E-Scooter aus meiner Sicht besonders macht, ist sein patentiertes Lastensystem, das sich vielfältig aufrüsten lässt. Durch die Universalhalterung hat man eine Basis, an der sich unterschiedlichste Transportteile befestigen lassen. Ob Einkaufskorb, Gepäckträger oder Systemhalter - die Montage erfolgt unkompliziert, und die Last wird nicht gemeinsam mit dem Lenker bewegt.
Bis zu 40 km Reichweite sind ein stolzer Wert für einen E-Scooter dieser Gewichtsklasse. In meinem Praxistest, bei dem ich viel in der Stadt unterwegs war und öfter mal zusätzliche 10-15 kg transportierte, landete ich bei rund 30-35 km, bevor sich der Akku verabschiedete. Die Ladedauer liegt bei rund 3,5 Stunden, was in meinen Augen für ein Gerät dieser Leistungsklasse völlig in Ordnung ist.
Der Moovi Pro S Comfort wird zwar ohne Versicherung geliefert, aber er besitzt eine Straßenzulassung (StVZO konform). Das heißt, man muss den Scooter natürlich selbst bei einer Versicherung anmelden und versichern lassen. Erst dann darf man ihn im öffentlichen Straßenverkehr fahren. Was die Sicherheit angeht, gefallen mir vor allem die Blinker an den Lenkerenden sowie das neue Bremslicht. Gerade in der Stadt, wo man häufig abbiegen muss, sind gut sichtbare Blinker ein echter Fortschritt.
Eflux Street 20
Der E-Flux Street 20 ist ein E-Scooter mit Sitz, der sich durch seine Straßenzulassung und sein Display auszeichnet. Er ist klappbar, was eine platzsparende Aufbewahrung ermöglicht und verfügt über eine maximale Geschwindigkeit von 20 km/h. Die maximale Belastbarkeit beträgt 110 kg, und der Motor hat eine Leistung von 500 Watt.
Dank des kompakten Designs und des abnehmbaren Sitzes lässt er sich problemlos im Auto oder in kleineren Räumen verstauen, im Vergleich zu größeren, starreren E-Scootern. Der E-Flux Street 20 ist mit einem gefederten, höhenverstellbaren Sattel ausgestattet, der auch komplett abnehmbar ist. Die doppelte Stoßdämpfung an der Hinterachse sorgt zusätzlich für eine angenehmere Fahrt, insbesondere auf unebenen Wegen.
Mit den drei 12-Volt-Akkus des E-Flux Street 20 E-Scooters können Sie eine ansprechende Reichweite erzielen, abhängig vom Gelände und der Fahrweise. Der E-Flux Street 20 ist mit gelochten Wave-Bremsscheiben vorne und hinten ausgestattet, was für eine starke Bremskraft sorgt.
Weitere getestete E-Scooter Modelle
Neben den oben genannten Modellen wurden auch andere E-Scooter getestet, darunter:
- EFlux Lite One: Gutes Preis-Leistungsverhältnis, muss aber für Straßenzulassung gedrosselt werden.
- Wizzard 2.0: Geschmeidiges Auf- und Zusammenklappen, Abzüge für nur eine Bremse.
- The URBAN #HMBRG: Stabil, leicht zusammenfaltbar, mit Rücklicht und seitlichen Reflektoren.
Pro und Contra: Lohnt sich der Kauf eines E-Scooters?
Der Kauf eines E-Scooters kann sich lohnen, wenn man die Vor- und Nachteile abwägt:
Pro
- Fahren macht Spaß
- Kein Schwitzen auf dem Weg zur Arbeit
- Keine ölige Fahrradkette
- Kontinuierliche Geschwindigkeit auch bei Steigungen
- Einklappbar und leicht zu transportieren
Contra
- Keine körperliche Betätigung
- Bei leerem Akku ist der Spaß vorbei
- Die Roller lassen sich nicht richtig an- bzw. abschließen
Worauf Sie beim Kauf eines E-Scooters achten sollten
Beim Kauf eines E-Scooters sollten Sie auf folgende Punkte achten:
- Leistung (Watt)
- Reichweite (km)
- Maximale Traglast (kg)
- Bremsen (zwei unabhängige Bremsen)
- Beleuchtung (vorne und hinten)
- Straßenzulassung
E-Scooter mit Sitz: Zusätzlicher Komfort
Elektro-Scooter mit Sitz bieten im Vergleich zu Modellen ohne Sitz mehr Komfort. Sie sind besonders geeignet für längere Strecken und Personen, die Wert auf eine entspannte Fahrt legen. Bei der Auswahl eines E-Scooters mit Sitz sollten Sie auf folgende Aspekte achten:
- Reichweite: Wie weit können Sie mit einer Akkuladung fahren?
- Höchstgeschwindigkeit: Welche Geschwindigkeit benötigen Sie?
- Tragkraft: Wie viel Gewicht kann der Scooter tragen?
- Ausstattung: Welche zusätzlichen Features sind Ihnen wichtig (z.B. Licht, Bremsen, Spiegel)?
- Transport: Wie einfach lässt sich der Scooter transportieren (z.B. faltbar)?
Rechtliche Rahmenbedingungen für E-Scooter
In Deutschland sind E-Scooter mit Straßenzulassung auf Fahrradwegen und Straßen mit einer Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h erlaubt. Es besteht eine Versicherungspflicht, und die Scooter müssen mit Bremsen, Licht und einer Versicherungsplakette ausgestattet sein. Das elektrische Longboard ist in Deutschland hingegen nicht für den Straßenverkehr zugelassen.
Vergleich: Faltrad, E-Scooter und E-Longboard
Neben E-Scootern gibt es auch andere Optionen für kurze Strecken, wie Falträder und E-Longboards. Jedes System hat seine Vor- und Nachteile:
- Faltrad: Vielseitig, geeignet für längere Strecken und schlechtere Wege.
- E-Scooter: Einfache Handhabung, ideal für kurze Wege auf befestigtem Untergrund.
- E-Longboard: Hoher Spaßfaktor, aber rechtlich eingeschränkt.
Tabelle: Vergleich von E-Scootern
| Modell | Leistung | Reichweite | Höchstgeschwindigkeit | Traglast | Straßenzulassung |
|---|---|---|---|---|---|
| Metz Moover | 250 W | 22 km | 20 km/h | 94 kg | Ja |
| Wandler K/E (20 km/h) | 500 W | 65 km | 20 km/h | 150 kg | Ja |
| Wandler K/E (45 km/h) | 1500 W | 65 km | 45 km/h | 150 kg | Ja |
| Moovi Cargo | N/A | 30-40 km | N/A | N/A | Ja |
| Eflux Street 20 | 500 W | N/A | 20 km/h | 110 kg | Ja |
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