Waren E-Scooter mit Straßenzulassung vor wenigen Jahren noch größtenteils unbequem, fehleranfällig und lahm, hat sich bis zum heutigen Zeitpunkt bezüglich Reichweite, Akku, Motor, Bremse und Verarbeitung viel getan. Doch unsere Elektroroller-Tests haben gezeigt, dass noch immer nicht alle Modelle gut sind. Da es hier um die Sicherheit im Straßenverkehr geht, sollte man nicht an der falschen Stelle sparen. Trotzdem ist das Preis-Leistungs-Verhältnis ein entscheidender Faktor bei unserer Bewertung.
Testsieger und Preis-Leistungs-Sieger
Wir haben knapp 90 Elektroscooter von 350 Euro bis 2000 Euro getestet und decken so den kompletten Querschnitt des Marktes ab. Wir zeigen die besten E-Scooter mit Straßenzulassung. Außerdem zeigen wir besonders robuste E-Tretroller in unserer Top 10: Die besten Offroad-E-Scooter. Bei wenig Budget hilft die Bestenliste Top 10: Die besten E-Scooter bis 500 Euro.
Segway Ninebot Max G3 D
Der Segway Ninebot Max G3 D ist in unseren Augen der beste E-Scooter. Der Segway Ninebot Max G3 D ist der neue König im E-Scooter-Dschungel. Er übertrifft seinen Vorgänger in fast allen Belangen. Die hydraulische Federung macht selbst Waldwege befahrbar, der Motor hat Power satt, und smarte Features wie Navigation erfreuen den Technik-Fan.
Hier gibt es den stärksten Motor, eine geniale Federung und viele nützliche Features zum vernünftigen Preis von derzeit 949 Euro (Amazon). Der Listenpreis beträgt 999 Euro im Segway Shop. Bei einigen Händlern wie Expert ist er bereits ab 949 Euro zu haben. Nicht billig, aber angesichts der Ausstattung ein faires Angebot.
Vorteile:- Monster-Motor mit 2000 Watt Spitzenleistung
- Sehr gute Federung
- Viele Software-Features wie Navigation, Boost-Modus, Diebstahlschutz
- Sehr hohe Reichweite und integriertes Ladegerät
- Verarbeitung auf bestem Niveau
- Hohes Gewicht von 24,6 kg
- Teuer
- Akku fest eingebaut
- Registrierungszwang
Der Aufbau des Segway Ninebot Max G3 D gestaltet sich erfreulich einfach: Vier Schrauben fixieren den Lenker, zwei weitere das Nummernschild - fertig! Danach empfiehlt es sich, alle Schrauben und den Luftdruck zu prüfen. Wir raten außerdem dringend zum Helmtragen beim Fahren. Im Standardlieferumfang enthalten sind der E-Scooter selbst und ein Kabel für das integrierte Schnellladegerät.
Optisch zeigt sich der G3 D in einem professionellen, funktionalen Design mit klaren Linien und mattschwarzer Oberfläche. Der E-Scooter wirkt massiv und haltbar, wenig filigran, aber dafür umso solider. Das silberne Segway-Logo auf der Lenkstange setzt einen dezenten Kontrast zur dunklen Grundfarbe. Rote Akzente wie das Bremskabel, die roten Bremsen und dezente rote Striche auf dem Trittbrett lockern das ansonsten schlichte Design etwas auf. Der Look ist professionell und wenig verspielt - eben ein E-Scooter für Erwachsene, nicht für Kinder.
Navee ST3 Pro
Extrem gut und mit 699 Euro (Amazon) deutlich günstiger ist der Navee ST3 Pro. Auch er bietet einen richtig starken Motor und eine fantastische Federung, wirkt insgesamt aber nicht ganz so perfekt wie der Max G3 D.
Der Navee ST3 Pro ist ein überzeugender E-Scooter für alle, die Wert auf Fahrkomfort und Qualität legen. Für 699 Euro (Amazon) bekommt man mit dem Navee ST3 Pro einen E-Scooter, der im Hinblick auf Fahrkomfort und Verarbeitung in der oberen Liga mitspielt. Seine Stärken - die exzellente Federung, der kraftvolle Motor und die hochwertige Verarbeitung - machen ihn zum idealen Begleiter für den täglichen Stadtverkehr und gelegentliche Ausflüge auf unebenen Wegen.
Vorteile:- Exzellente Federung an beiden Rädern
- Kraftvoller Motor mit 1350 W Spitzenleistung
- Hochwertige Verarbeitung mit eleganter Optik
- Selbstreparierende 10-Zoll-Gelreifen
- Helle Blinker und Apple-Find-My-Integration
- Gewicht von 25,3 kg
- Marathonladezeit von 10 Stunden
- App-Registrierungszwang
- Keine Blinker am Heck
Niu KQi 100F
Unser Preis-Leistungs-Tipp ist der Niu KQi 100F. Er kostet nur 379 Euro, hat einen Blinker und klappt so gut wie sonst keiner.
Der E-Scooter Niu KQi 100F ist besonders für Pendler geeignet, die ein leichtes und kompaktes Modell bevorzugen. Der Niu KQi 100F kostet 379 Euro und ist damit unser Preis-Leistungs-Sieger. Er positioniert sich im unteren Mittelfeld der E-Scooter mit Straßenzulassung. Mit einem Gewicht von nur 17,6 kg und dank des praktischen Faltmechanismus, der auch den Lenker einbezieht, lässt er sich problemlos in öffentlichen Verkehrsmitteln oder im Kofferraum transportieren.
Vorteile:- Exzellenter Faltmechanismus mit anklappbaren Lenkergriffen
- Geringes Gewicht von nur 17,6 kg bei hoher Traglast von 120 kg
- Blinker
- Gute App mit vielen Einstellmöglichkeiten
- Kleiner Akku mit begrenzter Reichweite
- Spiegelndes Display
- Lenker zu nah am Körper
- Nicht sehr leistungsstarker Motor
Wichtige Kaufkriterien für E-Scooter
Motorleistung
Einer der wichtigsten Punkte beim Kauf ist die Motorkraft. Sein Motor schafft als einziger im Testfeld eine Spitzenleistung von 2000 Watt, was in einer brachialen Beschleunigung mündet. Bezüglich der Beschleunigung macht dem Eleglide D1 Master (Testbericht) kein anderer etwas vor. Kein Wunder, kommt er doch als einziger im Testfeld mit gleich zwei 500-Watt-Motoren. Aber auch der Segway Ninebot Max G3 D (Testbericht) ist extrem stark. Wem das nicht genug ist, der kann sogar einen Boost-Modus aktivieren, der auf ein sanftes Beschleunigen verzichtet und stattdessen sofort Vollgas gibt. Aber Achtung: Ein ungewollter Wheelie kann so schnell passieren.
Schneller als 20 Kilometer pro Stunde darf ein Elektroscooter in Deutschland nicht fahren, wenn er denn über eine Straßenzulassung verfügen soll. Doch es gibt einen Spielraum von rund zehn Prozent. Einige E-Roller nutzen das aus und fahren legal 22 Kilometer pro Stunde. Gefühlt macht das tatsächlich einen Unterschied. Wir empfehlen, darauf zu achten. Dem Eleglide D1 Master ist das genauso egal wie dem Kugoo Kirin G3 (Testbericht). Beide fahren locker über 50 Kilometer pro Stunde. Erlaubt ist das in Deutschland nur auf privatem Gelände.
Daumen- oder Zeigefingergriff
Fast alle Scooter haben für die Beschleunigung am rechten Griff einen Daumenhebel. Bei einigen Modellen sitzt dieser relativ straff, was gerade bei längeren Fahrten unangenehm werden kann. Das passiert bei Modellen mit Zeigefingergriff nicht. Trotzdem bevorzugen wir einen leichtgängigen Daumengriff. Denn der Zeigefingergriff hat den Nachteil, dass der Fahrer zum Betätigen des Bremshebels zunächst umgreifen muss. Das kann wertvolle Zeit kosten.
Reifen und Federung
Man merkt beim Fahren sofort, ob ein Elektroscooter über Luft-, über Vollgummi- oder Honeycomb-Reifen verfügt. Denn während Luftreifen die meisten kleineren Unebenheiten abfangen, geben Vollgummireifen alle Unebenheiten direkt an den E-Scooter und seinen Fahrer weiter. Das ist auch der Grund, warum die meisten elektrischen Tretroller ohne Luftreifen über eine zusätzliche Federung verfügen. Vorteil von Vollgummi und Honeycomb: Sie sind pannensicher und auch das Nachpumpen entfällt. Außerdem sind Modelle mit Honeycomb-Reifen günstiger.
Ein zweiter wichtiger Faktor ist die Größe der Räder. So fahren sich 8-Zoll-Reifen härter als 10-Zoll-Varianten, die wiederum von 12-Zoll-Reifen wie beim Metz Moovers (Testbericht) geschlagen werden. Faustregel: je größer, desto angenehmer.
Doch auch Modelle mit großen Luftreifen profitieren von einer guten Federung. So gestaltet sich etwa die Fahrt mit dem Joyor Y8-S dank 10-Zoll-Bereifung und Vollfederung besonders komfortabel.
Bremsen und Reifen
Die Bremsen sollten zu den wichtigsten Faktoren beim Kauf gehören. Schließlich ist es für die Sicherheit von entscheidender Bedeutung, in einer Gefahrensituation rechtzeitig anhalten zu können. Die Bremskraft sollte sich auch immer ordentlich dosieren lassen. Doch auch die Reifen sind beim Bremsen wichtig. So bieten Vollgummi- und Honeycomb-Reifen besonders bei Feuchtigkeit weniger Grip als Luftgummireifen.
Der Gesetzgeber verlangt für straßenzugelassene Elektroscooter zwei unabhängig voneinander funktionierende Bremsen. Üblicherweise nutzen die Hersteller die folgenden vier Varianten, die in unterschiedlichen Kombinationen zum Einsatz kommen:
Akkukapazität
Die Akku-Kapazität variiert in etwa zwischen 200 und 1200 Wattstunden (Wh). Als Faustregel gilt: Je größer der Akku, desto teurer, schwerer und reichweitenstärker ist der Elektroscooter. Trotzdem kann man die Akkuleistung nicht 1:1 auf die maximale Reichweite übertragen.
Faltmechanismus und Lenkergriffe
Praktisch alle elektrischen Scooter können zusammengeklappt werden. Gute Sicherungshebel zwischen Trittbrett und Lenkstange sitzen fest und lassen sich mit dem Fuß bedienen. Selten, aber praktisch: Lenkergriffe, die vom Nutzer angelegt werden können. Das bietet etwa der Joyor Y8-S.
Eignung für größere Personen
Damit sich ein Elektroscooter für größere Personen eignet, benötigt er eine ausreichend hohe, am besten höhenverstellbare Lenkstange, wie der Egret One (Testbericht), ein langes Trittbrett und eventuell eine hohe maximale Zuladung. Die kürzesten Trittbretter sind nur etwas größer als 40 Zentimeter.
Licht
Das Licht des Rollers ist eigentlich eine Kleinigkeit, mag man denken. In der Praxis sieht das leider etwas anders aus. Dabei geht es in erster Linie nicht um die tatsächliche Lichtleistung, die im urbanen Umfeld, in dem Scooter hauptsächlich fahren, wenig entscheidend ist. Es geht vielmehr darum, dass bei einigen älteren oder günstigeren E-Scootern nicht beide gesetzlich vorgeschriebenen Lichter am Stromkreislauf angeschlossen sind. Das heißt, sie müssen stets direkt an der Leuchte ein- und wieder ausgeschaltet werden. Das ist nicht schlimm, nervt aber.
Blinker
Immer mehr Elektroscooter bieten einen Blinker. Dieser ist bei E-Rollern besonders praktisch. Schließlich kann es gefährlich sein, die Hand zum Ankündigen eines Abbiegevorgangs vom Lenker zu nehmen.
Versicherung
Für E-Scooter gibt es eine Haftpflicht-Versicherungspflicht, aber auch andere Versicherungen können wichtig sein. Selbst die vorsichtigsten Fahrer können die Gefahr eines Unfalls nie zu 100 Prozent ausschließen. Wir empfehlen deshalb Zusatzversicherungen, um die möglichen negativen Konsequenzen abzumildern.
Bei vielen Versicherungen lohnt sich das Vergleichen wirklich. Denn wer regelmäßig vergleicht, spart gut und gerne mehrere hundert Euro im Jahr. Wo man am meisten spart, zeigen die Tarifrechner von heise online.
Strompreise
Ende Dezember 2023 ist die Strompreisbremse gefallen. Doch die große Preiserhöhung blieb aus. Stand Januar 2024 gibt es Stromtarife mit einem Arbeitspreis ab 24 Cent. Zum Vergleich: Im November 2023 zahlte man ab 23 Cent - der Preis wurde anhand der Angebote in mehreren deutschen Großstädten recherchiert.
Wer sich nicht selbst um günstige Preise und Anbieterwechsel kümmern will, kann zu Wechselservices wie Remind.me gehen. Der Anbieter bietet kostenlose Wechsel zwischen Stromanbietern an. Dabei erhält der Kunde vorab eine Empfehlung und kann sich dann für oder gegen das jeweilige Angebot entscheiden. Vorteil: Remind.me vergleicht über 12.000 Tarife und meldet sich automatisch, wenn man einen Vertrag wechseln kann.
Rechtliche Aspekte
Nur versicherte Elektroscooter mit Straßenzulassung dürfen in Deutschland am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen. Dafür benötigen Halter eine spezielle Kfz-Haftpflichtversicherung sowie ein Kennzeichen für den elektrischen Tretroller. Die vertraglich abgedeckte Versicherungssumme variiert je nach Versicherer. Die Elektrokleinstfahrzeuge-Versicherung kostet jährlich etwa 15 bis 50 Euro.
Für die Versicherung liegen dem elektrischen Scooter mit Straßenzulassung Fahrzeugpapiere bei. Dort steht unter anderem die Fahrzeug-ID-Nummer und das Alter. Minderjährige unter 16 Jahren benötigen für die Nutzung eine Einverständniserklärung mit Unterschrift der Eltern.
Wo dürfen E-Scooter fahren?
Falls vorhanden, müssen Elektroscooter auf Radwegen, Radstreifen oder Fahrradstraßen fahren. Gibt es diese nicht, dürfen sie auf die Fahrbahn ausweichen. Verboten sind E-Roller auf Gehwegen, in Fußgängerzonen und in Einbahnstraßen entgegen der Fahrtrichtung. Das gilt nicht für Einbahnstraßen, die mit „Radfahrer frei“ gekennzeichnet sind. Grundsätzlich dürfen die Elektroscooter überall fahren, wo die Zusatzkennzeichnung „Elektrokleinfahrzeuge frei“ gilt.
Helmpflicht
Nein, es gibt bei E-Tretrollern mit Straßenzulassung bis 20 Kilometer pro Stunde keine Helmpflicht. Trotzdem empfehlen wir einen Helm. Eine Unfallgefahr etwa durch andere Verkehrsteilnehmer oder nassen Untergrund besteht immer.
Wo kann man E-Scooter kaufen?
Sehr viele Elektronikfachverkäufer und lokale Fahrradhändler bieten E-Scooter an. Auch online gibt es so gut wie jeden Elektroscooter zu kaufen. Häufig erzielt man beim Online-Kauf sogar bessere Preise. Wir empfehlen, die Preise zu vergleichen (Preisvergleich).
Top 10 E-Scooter im Test
Hier ist eine Übersicht von E-Scootern, die im Test besonders gut abgeschnitten haben:
- Segway Ninebot Max G3D: Spitzenmodell von Segway mit starkem Motor, toller Federung und smarten Funktionen.
- ePowerfun ePF-1: Technik Testsieger mit hochwertiger Verarbeitung und doppelter Hinterradfederung.
- Xiaomi Electric Scooter 5 DE: Beliebt aufgrund des Preises, jedoch mit geringerer Motorleistung.
- ePowerFun ePF-2: Alleskönner mit großer Reichweite und guter Steigleistung.
- Streetbooster Two: Einer der wenigen mit Wechselakku.
- VMAX VX2 Pro: Bietet eine sehr starke Power und Steigfähigkeit.
- Egret Ey!: Günstige Serie mit Vollfederung, entwickelt in Zusammenarbeit mit Yadea.
- MOOVI Pro Comfort S: Mit Transportsystem für Shopping- und Transportaufgaben.
- Ninebot Max G3D: Das 2025er Spitzenmodell von Segway mit massiver Federung.
- ePowerfun ePF-Pulse: Leistungsstarkes Modell mit Vollfederung und modernster Fahrtechnik.
E-Roller Alternativen
Elektro-Roller mit bis zu 45 km/h sind eine gute Alternative zum Moped bzw. zu Roller der 50ccm-Klasse. Worauf es beim Kauf ankommt, wer zum Testsieger gekürt wurde und welche Modelle unsere Community statt einer Vespa Elettrica empfiehlt, zeigen wir hier.
Wir haben uns im Detail angesehen, worin sich die am Markt erhältlichen E-Roller in puncto Reichweite, Akkukapazität und andere technische Merkmale unterscheiden und eine Auswahl der beliebtesten Roller zusammengestellt, die auch für kleinere Budgets infrage kommen. Auch Informationen zu Förderstellen in Deutschland sowie unterschiedliche Testberichte haben wir recherchiert.
Auswahl von E-Rollern mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis
- E-Roller „Falcon“ von Elektroroller Futura: Leistungsstarker 3400-Watt-Motor, Top-Speed von 45 km/h, Reichweite von bis zu 80 km.
- Elektromoped „E-City 45 Hero“ von Rolektro: 2000 W starker Elektromotor, Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h, entnehmbarer Lithium-Akku.
- E-Roller „Hawk 3000“ von Elektroroller Futura: 3000-Watt-Motor, Reichweite von bis zu 70 km, Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h.
Checkliste für den Kauf eines Elektrorollers
- Rechtliche Lage: Für einen E-Roller mit 45 km/h Höchstgeschwindigkeit reicht ein Auto- oder Mopedführerschein (AM). Es besteht Helmpflicht.
- Versicherung: Die Versicherung für einen Elektro-Roller kostet im Jahr ab etwa 50 Euro inklusive Teilkasko.
- Reichweite: Einsteigermodelle bieten durchschnittlich eine Reichweite ab etwa 30 km, Spitzenmodelle bis zu 100 km.
- Ladedauer: Die Ladedauer variiert je nach Modell zwischen etwa 4 Stunden bis hin zu 8 Stunden.
- Motor: Die Motorleistung in Watt entscheidet über die Fahrleistung bzw. die Beschleunigung.
- Fahrkomfort: Die Größe der Räder ist entscheidend für den Fahrkomfort.
Häufige Fragen
Was ist beim Kauf eines Elektro-Rollers wichtig?
- Die Reichweite hängt von der Kapazität des Akkus und vom Verbrauch ab.
- Eine Schnelllademöglichkeit gibt es für Elektroroller noch nicht.
- E-Roller mit herausnehmbarem Akku sind wichtig, wenn es keine Lademöglichkeit in der Nähe des geparkten Rollers gibt.
- Die Motorleistung in Watt entscheidet über die Fahrleistung bzw. die Beschleunigung.
- Die Größe der Räder ist entscheidend für den Fahrkomfort.
Welchen Führerschein braucht man für einen Elektro-Roller?
Für einen E-Roller mit 45 km/h Höchstgeschwindigkeit reicht ein Auto- oder Mopedführerschein (AM), Mindestalter ist somit 16 bzw. 18 Jahre.
Elektroroller bis 45 km/h im Detail
Rasante Beschleunigung, geringer Geräuschpegel und emissionsfreie Fahrt: Das sind die Gründe, warum die Verkäufe von E-Roller zunehmen. Sie gelten als die perfekte Alternative zum Moped mit Benzinmotor. Die E-Roller bis 45 km/h sind äquivalent zu 50 ccm-Motorrollern.
Die teuersten Modelle (Vespa Elettrica und Schwalbe von Govecs) bieten zwar hohe Qualität, kosten aber weit über 5.000 Euro und sind damit deutlich teurer als andere Modelle.
Batterie und Reichweite
Auf dem Markt sind Roller mit Lithium-Ionen und mit Blei-Gel-Akkus. Lithium-Ionen-Akkus sind bei gleicher Energiedichte leichter und haben eine höhere Lebensdauer von circa 1000 Ladungen. Das reicht üblicherweise viele Jahre. Zudem verlieren sie im Laufe ihrer Lebensdauer weniger Kapazität. Herausnehmbare Lithium-Ionen-Akkus wiegen zwischen 8 und 15 kg.
Bei vielen Modellen kann man sich beim Kauf für einen zweiten oder dritten Akku entscheiden. Ausnahme ist wegen der fest eingebauten Akkus die Vespa. Bei den angegebenen Reichweiten gilt zu beachten, dass die Hersteller diese nicht bei Vollgas, sondern meist bei unrealistischen 20 km/h und leichten Fahrern ermitteln. Je höher das Gewicht des Fahrers und je sportlicher die Fahrweise, desto geringer die Reichweite. Das gilt auch für bergige Fahrten und kalte Temperaturen. Wer im Winter die Akkus über Nacht im warmen Zuhause lagert, kann dem entgegenwirken.
Reichweite verschiedener Modelle
| Modell | 1 Akku | 2 Akkus |
|---|---|---|
| Unu Scooter | 50 km | 100 km |
| Niu N | 50 - 80 km | 100 - 160 km |
| Vespa Elettrica | 100 km | - |
Leistung, Versicherung, Steuer
Die hier vorgestellten Roller bekannter Marken haben alle zwischen 2 und 4 kW Leistung. Die Roller haben eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h und können deshalb mit einem Führerschein der Klassen AM, A1, A2, A, B, 1, 1B oder 3 gefahren werden. Das Mindestalter beträgt 16 Jahre, ist der Roller auf 25 km/h gedrosselt, dürfen auch 15-Jährige aufsteigen. Versichert werden die Roller wie Mofas. Steuerpflichtig sind sie nicht, auch ist keine TÜV-Abnahme vorgeschrieben.
Elektroroller rechnen sich häufig schneller als es zunächst den Anschein hat. Die Einzeltests zu Niu, Vespa, Trinity und Co. sammeln wir auf unserer Themenseite Elektroroller bis 45 km/h. Auf dem markt hat sich mittlerweile eine Vielzahl an Marken von E-Scootern etabliert.
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