NIU Elektroroller Modelle im Vergleich

NIU ist ein chinesischer Hersteller von elektronischen Fahrzeugen, der sich in den letzten Jahren einen Namen gemacht hat. Seit letztem Sommer sind NIU E-Scooter der KQi-Serie auch in Deutschland erhältlich und erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Neben E-Scootern bietet NIU auch Elektroroller an.

NIU E-Scooter Modelle

Bei NIU gibt es verschiedene E-Scooter-Reihen wie KQi2 und KQi3, wobei es bei letzterer auch wieder verschiedene Versionen gibt. Beide Modelle zeichnen sich durch extra viel Platz auf der Trittfläche und einen breiten Lenker aus. Alle E Scooter von NIU haben eine Straßenzulassung und sind daher auf eine Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h begrenzt. Die E Roller sind nach IP54 gegen allseitiges Spritzwasser geschützt.

NIU KQi2 Pro

Der NIU KQi2 Pro ist das günstigere Modell und eignet sich eher für Berufspendler, die kurze bis mittlere Strecken zurücklegen wollen. Der NIU KQi2 Pro ist günstiger als die beiden anderen NIU Modelle und hat daher auch mit nur 300 Watt eine etwas schwächere Leistung, eine niedrigere Traglast von nur 100 Kg und eine geringere Reichweite von 40 Km.

Technische Daten des NIU KQi2 Pro:

  • Straßenzulassung: ja
  • Geschwindigkeit: 20 km/h
  • Motorleistung: 300 W Nennleistung, 600 W Höchstleistung
  • Reichweite: 40 km
  • Gewicht: 18,42 kg inkl. Akku
  • Max. Zuladung: 100 kg
  • Reifengröße: 10 Zoll
  • Maße: 1147 x 520 x 1220 mm (LxBxH)
  • Akku: 48V, 365 Wh
  • Ladedauer: ca. 7 Stunden

Dank Energierückgewinnung kann durch regeneratives Bremsen die dabei entstandene Reibung in Energie verwandelt und in den Akku zurückgespeist werden. Das verbaute NIU ENERGY BMS-System ist ein patentierter Schutz zur Batterieüberwachung mit über einem Duzend Funktionen, die den Akku vor Kurzschluss, Überladung und weiterem schützen. In eingeklapptem Zustand hat der E Scooter eine Höhe von 52 Zentimeter. Ausgeklappt ist der Lenker 52 Zentimeter breit, 122 Zentimeter hoch.

NIU KQi3 Pro

Etwas hochwertiger als der KQi2 Pro Scooter von Niu ist der NIU KQi3 Pro. Der Elektro-Scooter besticht mit einer Reichweite von stolzen 50 Kilometern, während die Akkulaufzeit nur noch 6 Stunden beträgt und das Modell damit hinsichtlich der Reichweite wirklich ein Spitzenmodell darstellt. Gummireifen sorgen für eine gute Stoßdämpfung, sodass auch unebene Böden kein Problem darstellen.

Der NIU KQi3 Pro ist im Vergleich zum NIU KQi2 Pro teurer und hat etwas mehr Motorleistung und Traglast. Die Power ist aber verglichen zu gleichteuren E Scootern immer noch geringer und damit auch seine Steigleistung.

Technische Daten des NIU KQi3 Pro:

  • Straßenzulassung: ja
  • Geschwindigkeit: 20 km/h
  • Motorleistung: 350 W Nennleistung, 700 W Höchstleistung
  • Reichweite: 50 km
  • Gewicht: 20,3 kg inkl. Akku
  • Max. Zuladung: 120 kg
  • Reifengröße: 9,5 Zoll
  • Maße: 1173 x 542 x 1202 mm (LxBxH)
  • Akku: 48V, 365 Wh
  • Ladedauer: ca. 6 Stunden

Hier gibt es drei Untermodelle. Die Reichweite variiert zwischen 40, 50 oder 65 km. Weil die Akkukapazität unterschiedlich groß ist, macht sich das auch am Gewicht und der Ladezeit bemerkbar. So wiegt der NIU Sport 18.4 kg, der Pro 20.3 kg und der Max 21.1kg. Leicht ist das nicht gerade. Das Tragegewicht ist mit 120 kg jeweils gleich. Auch die Reifen unterscheiden sich nicht, vorn und hinten gibt es Tubeless Pneumatic Luftreifen.

Der KQi3 Sport ist nur vorne mit einer Dual Disc Brake und regenerativen Bremsen versehen. Bei den beiden anderen NIU Scootern gibt es die Dual Disc Brake beidseitig. Die Motorleistung beim KQi3 Sport beträgt 300 Watt, die vom KQi3 Pro 350 Watt und die des KQi3 Max liegt bei 450 Watt.

NIU KQi Air

Neu bei NIU ist jetzt der NIU KQi Air. Ein hochpreisiger E Scooter, der nur knapp über 11 Kg auf die Waage bringt. Dafür ist aber seine Motorleistung eher schwächer.

NIU Elektroroller Modelle

Neben den E-Scootern bietet NIU auch eine breite Palette an Elektrorollern an:

  • NIU NQiX Serie
  • NIU FQi Serie
  • NIU UQi GT
  • NIU MQi+
  • NIU NQi Sport
  • NIU NQi GTS
  • NIU MQi GT
  • NIU MQI GT 100
  • NIU NQi ECO

NIU NQi GT

Der NQi GT vom chinesischen Hersteller NIU liefert insgesamt eine solide Leistung ab. Er bietet ein modernes Design, hinter dem sich moderne und durchdachte Technik verbirgt. Der NIU punktet mit der besten Fahrzeug-App, guter Reichweite und einem attraktiven Preis. Kein Wunder, dass der NIU NQi GT letztes Jahr hierzulande nicht nur das meistverkaufte elektrische Leichtkraftrad war, sondern auch in der Gesamtstatistik der Leichtkrafträder sogar auf Platz zwei landete.

ADAC Testurteil:

Gesamt: 2,7 (befriedigend)

Allgemeine Daten:

  • Preis: 4599 Euro
  • Antriebsart: Radnabenmotor
  • Spitzen-/Dauerleistung: 3,8/3,5 kW
  • Batteriekapazität: 4,2 kWh (2 x 2,1)
  • Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h (Herstellerangabe)

Dass der NIU am Ende nicht besser abschneidet, liegt neben der langen Ladedauer auch an der für große Personen unbequemen Sitzposition. Leider kostet der zweite Akku unter der Sitzbank nützlichen Stauraum - der andere Akku befindet sich wie bei der der L1e-Variante unter dem Trittbrett.

NIU KQi 100 Serie: F vs. P Modell

In diesem Beitrag werden die NIU KQi 100-Serie genauer vorgestellt und dabei besonders der NIU KQi 100F sowie der KQi 100P miteinander verglichen. Beide Modelle sind relativ neu am Markt und bringen spannende Features mit, die insbesondere im urbanen Umfeld interessant sind.

Beide Modelle bieten eine Maximalgeschwindigkeit von 20 km/h und eine angegebene Reichweite von bis zu 29 km. Rein optisch wirken beide sehr ähnlich, doch das KQi 100F unterscheidet sich vor allem durch die noch kompaktere Falttechnik und eine etwas größere Lenkerbreite (587 mm statt 542 mm). Gerade für Pendler, die ihren Scooter hin und wieder mit in Bus oder Bahn nehmen möchten (sofern es erlaubt ist), kann ein faltbarer Lenker den Ausschlag geben. Der Unterschied in der gefalteten Breite von 184 mm (F-Modell) versus 542 mm (P-Modell) ist enorm und macht sich vor allem bemerkbar, wenn man sehr wenig Stauraum hat.

Beide Modelle aus der KQi 100-Serie sind mit einer Doppel-Zylinder-Federung ausgestattet, was NIU häufig als „All-Terrain-Federung“ bezeichnet. Diese Federung soll Unebenheiten wirksam ausgleichen und für mehr Stabilität sorgen. Hinzu kommen die XL-Reifen (9,5 Zoll bzw. 241×58 mm) mit Schlauch. Beide Modelle kommen mit derselben Akkukapazität von 243 Wh (48 V, 5,2 Ah) und einer maximalen Motorleistung von 600 W (nominal sind es 300 W).

Auch das Einschalten von Beleuchtung und anderen Verbrauchern kann die Reichweite leicht reduzieren. Dass beide Modelle 29 km schaffen können, ist für den urbanen Alltag durchaus ausreichend. Bei E-Scootern spielt das Bremssystem eine entscheidende Rolle. Die Trommelbremse benötigt relativ wenig Wartung im Vergleich zu Scheibenbremsen. Die regenerative Bremse hinten hilft dabei, die Batterie während des Bremsens etwas aufzuladen und kann zusätzlich Verschleiß verringern.

Inwieweit Blinker integriert sind, hängt vom jeweiligen Modell und dem Produktionszeitpunkt ab. Wer täglich in schlecht beleuchteten Gebieten unterwegs ist, profitiert definitiv von einer zuverlässigen Lichtanlage. Beide E-Scooter sind laut Angaben von NIU nach IP55 gegen Staub und Spritzwasser geschützt. Das bedeutet, dass normaler Regen und Spritzwasser ihnen nicht schaden sollten. Bei sehr starkem Regen ist jedoch (wie bei den meisten E-Scootern) Vorsicht geboten.

Für den Rahmen setzt NIU auf Stahl in Automobilqualität, was auf Langlebigkeit und Stabilität schließen lässt. Optisch wirken beide Modelle jedenfalls sehr solide und hochwertig verarbeitet.

Preis:

  • KQi 100F: ca. [Preis]
  • KQi 100P: ca. [Preis]

Mit rund 17 Kilogramm zählen diese Modelle nicht zu den absoluten Leichtgewichten, sind aber auch weit entfernt von den schwersten Scootern auf dem Markt. Für den täglichen Transport (z. B. Treppe hoch in eine Wohnung ohne Aufzug) könnte das Gewicht für manche eine kleine Herausforderung sein.

Der Lenker selbst ist beim F-Modell breiter, was zu mehr Kontrolle beim Fahren führen kann, besonders bei höheren Geschwindigkeiten oder auf unebenen Straßen.

NIU KQi 100F: Empfehlung für Personen, die möglichst wenig Stauraum verbrauchen wollen. Der faltbare Lenker macht ihn sehr kompakt.

Beide E-Scooter haben eine ähnliche Leistung, identische Akkukapazitäten und dieselbe Höchstgeschwindigkeit. Wer einen robusten und dabei komfortablen E-Scooter sucht, trifft mit der NIU KQi 100-Serie eine solide Wahl. Das Fahrgefühl profitiert von der Federung und den Luftreifen, die vor allem auf urbanen Strecken Vorteile bieten. Der KQi 100F lohnt sich vor allem, wenn man den Lenker zum Transport besonders platzsparend zusammenklappen möchte.

Mögliches Mitnahmeverbot im ÖPNV

Ein wichtiger Punkt für viele Interessierte: In manchen deutschen Städten ist oder wird die Mitnahme von E-Scootern in Bussen und Bahnen untersagt. Berlin (BVG) hat bereits angekündigt, ab Mai 2024 entsprechende Regeln umzusetzen. Das bedeutet: Wer sich einen NIU KQi 100F oder KQi 100P zulegt und in einer Region mit solchem Verbot wohnt, kann seinen Scooter in Zukunft nicht mehr in Bahn oder Bus mitnehmen. Wer nur gelegentlich oder gar nicht auf den ÖPNV angewiesen ist, kann indes beruhigt sein. Für den reinen Stadtverkehr, kurze Strecken oder den Transport im Auto ist ein Mitnahmeverbot nicht relevant. Allerdings sollte man sich des möglichen Mitnahmeverbots im ÖPNV bewusst sein, das zukünftig den Transport in Bus und Bahn erschweren bzw. unmöglich machen kann.

Alternativen und Fazit

Die NIU E Scooter sind zwar sehr chic und das Einsteigermodell auch sehr preiswert, aber es gibt in dieser Preisklasse bessere E Scooter mit mehr Power. Und die fehlt, wenn es auch in der Stadt schon etwas mehr bergauf geht. Gerade wer öfter mal Steigungen fahren möchte, sollte sich also eher für einen stärkeren E Scooter entscheiden.

Tabelle: Vergleich von NIU E-Scooter Modellen

Modell Straßenzulassung Geschwindigkeit Motorleistung (Nenn) Reichweite Gewicht Max. Zuladung Reifengröße
NIU KQi2 Pro Ja 20 km/h 300 W 40 km 18,42 kg 100 kg 10 Zoll
NIU KQi3 Pro Ja 20 km/h 350 W 50 km 20,3 kg 120 kg 9,5 Zoll

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