Ellenbogenschmerzen sind Schmerzen im oder rund um das Ellenbogengelenk. Meistens lassen sich die Schmerzen auf drei Ursachen zurückführen: akute Verletzung (z. B. Unfall), Überbelastung durch mechanische Belastung (z. B. beim Sport, bei der Arbeit) oder Verschleiß (Arthrose), meist bei älteren Menschen.
In einigen Fällen kann es sich bei Ellenbogenschmerzen auch um ausstrahlende Schmerzen handeln, die durch Beschwerden des Schultergelenks oder der Halswirbelsäule verursacht werden. Hilfreich für die Diagnose ist es, wenn der schmerzende Bereich möglichst genau angezeigt werden kann.
Was kann die Ursache sein?
Es gibt verschiedene Ursachen für Ellenbogenschmerzen, die je nach Lokalisation unterschieden werden können:
Lateraler Ellenbogen (seitlich)
- Tennisarm (Epicondylitis lateralis): Häufige Ursache für Ellenbogenschmerzen, die auf eine Überlastung des Sehnenansatzes außen im Ellenbogen zurückzuführen sind. In der Regel zeigt sich ein dumpfer Schmerz auf einer Seite des Ellenbogens, meist an der Außenseite. Oft klagen die Betroffenen über ein Ausstrahlen in den Unterarm bis zum Handgelenk. Die Funktion im betroffenen Arm und der Hand ist beeinträchtigt; das Eingießen von Getränken oder Halten von Gegenständen kann erschwert sein.
- Kompression des Nervus radialis (Supinatorlogen-Syndrom, „Parkbanklähmung“): Kommt selten vor. Einengung und Druckschädigung des N. radialis, dadurch Lähmung der Finger und Schmerzen am Unterarm.
- Radiusköpfchen-Subluxation (Chassaignac-Lähmung, Pronatio dolorosa): Tritt hauptsächlich bei Kleinkindern auf und wird durch Zug am ausgestreckten Arm verursacht. Es treten Schmerzen bei Bewegungen auf, und das Kind will den Arm nicht mehr benutzen.
Medialer Ellenbogen (mittig)
- Golferellenbogen (Epicondylitis medialis): Die Entzündung befindet sich in einem Sehnenansatz auf der Innenseite des Ellenbogens und beruht ebenfalls auf einer Überbelastung. Es treten dumpfe Schmerzen am Ellenbogen auf, und eine Ausstrahlung in den Unterarm ist möglich. Die Schmerzen sind deutlich belastungsabhängig, z. B. ist ein kräftiger Händedruck schmerzhaft.
- Schädigung des medialen Kollateralbandes (Werferellenbogen): Kommt insbesondere bei Wurfsportler*innen (z. B. Handball, Speerwurf) vor. Druckschmerzen treten im Verlauf des Kollarteralbandes bei bestimmten Bewegungen bzw. Belastungen auf.
- Kompression des Nervus ulnaris (Kubitaltunnel-Syndrom): Schädigung des Ulnarisnervs durch Einklemmen oder Druck. Typische Symptome sind Schmerzen und Taubheit im Bereich der Handfläche sowie am Ring- und kleinen Finger. Die Beschwerden werden beim Beugen des Ellbogens oftmals stärker. Motorische Ausfälle machen sich in einer abgeschwächten Fingerspreizung und -beugung bemerkbar. Viele Patient*innen klagen über eine Ungeschicklichkeit der Hand, z. B. beim Schreiben oder Umdrehen eines Schlüssels.
Dorsaler Ellenbogen (rückseitig)
- Bursitis olecrani („Studentenellenbogen“): Schleimbeutelentzündung des Ellenbogens, die häufig auftritt. Schwellung, Rötung und Druckempfindlichkeit treten durch lang anhaltendes Aufstützen des Ellenbogen oder durch Infektion auf.
- Trizeps-Tendopathie: Überbelastung der Trizepssehne, die häufig beim Kraftsport vorkommt.
- Snapping-Triceps-Syndrom: Tritt selten auf. Wird durch Teilausrenkung des Nervus ulnaris oder durch Verrutschen der Trizepssehne verursacht und führt zu einem schmerzhaften „Schnappen“.
- Olekranon-Impingement: Einengung und Schädigung des oberen Endes der Ulna, tritt gehäuft bei Wurfsportler*innen auf. Knacken oder Gelenksperre im Ellenbogen bei ausgeprägter Streckung
- Ermüdungsbruch des Olekranons (oberes Ende der Ulna): Kann bei Wurfsportler*innen auftreten. Ermüdungsbrüche äußern sich meist in Form von schleichend beginnenden, nicht genau lokalisierten Knochenschmerzen bei Belastung, die in Ruhe abnehmen. Die Bruchstelle zeigt sich empfindlich auf Druck und kann geschwollen sein.
Ellenbeuge
- Bizeps-Tendopathie: Überbelastung des Ellenbogens durch wiederholte Beugung des Gelenks, oft in Kombination mit Kraftsport.
- Kompression des Nervus medianus (Pronator-teres-Syndrom): Der Nerv wird zusammengedrückt, sodass es zu einer Reizung oder Schädigung kommt. Kann zu Druckschmerz und zu einem unangenehmen Gefühl in den Fingern kommen.
Weitere Ursachen
Weitere Erkrankungen, bei denen auch Ellenbogenschmerzen auftreten können:
- Freie Gelenkkörperchen (Osteochondrosis dissecans, „Gelenkmaus“)
- Arthrose (Gelenkverschleiß), vor allem bei älteren Menschen
- Bakterielle Artritis (Infektion des Gelenks): Notfall, der umgehend ärztlich behandelt werden muss.
- Rheumatische Erkrankungen und Gicht
- Chronisches Muskellogensyndrom: allmählich einsetzende krampfartige Schmerzen, verminderte Kraft und Parästhesien im Unterarm und den Fingern bei statischer Belastung der Unterarmmuskulatur, z. B. bei Motorradfahrer*innen.
Ellenbogenschmerzen im Motorradsport
In jeder Sportart gibt es typische Verletzungen oder Beschwerden, die gehäuft auftreten. Im Motorradsport sind beispielsweise Schmerzen im Unterarm keine Seltenheit. Das liegt an der besonderen Haltung der Arme im Motorradsport.
Wann sollten Sie ärztliche Hilfe suchen?
Wenden Sie sich an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt, wenn folgende Warnzeichen auftreten:
- Fieber (> 38,5 °C), Schüttelfrost, Verwirrtheit: Können Hinweise auf eine Arthritis durch Krankheitserreger sein.
- Entzündungszeichen: Schmerzen, Rötung, Schwellung, Überwärmung, funktionelle Einschränkungen: Dies können Hinweise auf eine Artritis durch Krankheitserreger oder eine Knochenmarkentzündung (Osteomyelitis) sein.
- Wenn nach einem Unfall folgende Beschwerden auftreten: neurologische Störungen, Fehlstellung oder deformiertes Gelenk, gestörte Durchblutung (kalt, blass). Möglicherweise handelt es sich um eine Fraktur, eine Gefäßverletzung oder eine Nervenschädigung.
- Bewegungseinschränkung, blockiertes Gelenk: Kann auf Osteochondrosis dissecans oder Ansammlung von Blut im Gelenk (Hämathros) hinweisen.
Untersuchungen
Die Ärzt*innen verschaffen sich bei der Untersuchung des Ellenbogens einen Überblick über die Beweglichkeit, Kraft und Schmerzempfindlichkeit des Gelenks. Der schmerzende Bereich sollte möglichst genau angezeigt werden, weil er Hinweise auf die mögliche Erkrankung/Verletzung geben kann.
Abhängig von Verdachtsdiagnose sind ggf. weitere Untersuchungen notwendig, z. B.:
- Röntgen (bei Verdacht auf Knochenbruch oder Arthrose)
- MRT (u. a. bei Verdacht auf Bänderverletzungen oder Osteochondrosis dissecans)
- Elektroneurografie (u. a. bei Verdacht auf Nervenkompressionssyndrome)
- Laboruntersuchungen (bei Verdacht auf Gicht oder Rheuma)
Unter Umständen ist eine Überweisung zu einer orthopädischen Praxis (z. B. bei freien Gelenkkörpern) oder eine Einweisung ins Krankenhaus (z. B. bei Verdacht auf bakterielle Arthritis) notwendig.
Behandlung
Die Behandlungsmöglichkeiten eines Tennisarms sind vielfältig und individuell an die Beschwerden anzupassen. Möglich sind neben einer Trainingsthearpie folgende Behandlungen:
- Akupunktur
- Querfriktionen (Dehnung der Sehnen oder Muskeln entgegen der eigentlichen Verlaufsrichtung)
- Stäbchenmassage (Massage eines bestimmten Muskels mit einem speziellen Holzstäbchen, um tieferliegende Strukturen als mit der Hand erreichen zu können)
- Wärme- bzw. Kälteanwendungen
- Ruhigstellung mit einer Bandage
Ultraschall, elektrische Stromanwendungen wie TENS und Stoßwellen werden häufig von Praxen zur Therapie des Tennisarms angeboten - deren Wirksamkeit wurde in Studien bisher jedoch nicht eindeutig belegt und liegt wissenschaftlich hinter der Wirkung einer gezielten Trainingstherapie zurück.
Trainingstherapie
Eine Trainingstherapie beim Physiotherapeuten sollte die Motorik und Ausdauer der Muskulatur des gesamten betroffenen Arms verbessern und einer bestehenden Instabilität des Ellenbogens entgegenwirken. Wichtig ist dabei, dass die Schmerzen durch die Übungen nicht schlimmer werden. Bei Sportlern hat sich außerdem plyometrisches Training (Sprungkrafttraining) als wirksam bei einem Tennisarm erwiesen.
Weitere Therapieansätze
- Radiale Stoßwellentherapie: Auflockerung von Verklebungen und Verhärtungen im Unterarm.
- Manuelle Therapie: Behandlung von Muskelverspannungen und -verklebungen im Unterarm und Bizeps.
- Tape:Anbringung eines Tapes am Ellbogen zur Unterstützung zuhause.
Masalo® Manschette MED
Der Tennisarm oder Golferarm (Epicondylitis) entsteht durch Zugkräfte der Handstreck- und Handbeugemuskulatur und deren Sehnen. Mit dem Gedanken entstand die Masalo® Manschette MED. Durch das Gegenzugsystem wird der betroffene Bereich sofort und nachhaltig entlastet. Die Sehnen werden geschont, die Schmerzen gelindert und die Heilung positiv unterstützt - obwohl der Arm weiterhin eingesetzt wird. Durch die einzigartige und patentierte Konstruktion hält der Oberarmgurt bei jeder Bewegung. Die Zugkräfte werden durch das bewährte Gegenzug-Prinzip reduziert oder gänzlich gestoppt, der betroffene Bereich wird entlastet.
Operation
In schwierigen Fällen ist eine Operation möglich, um Muskulatur, Sehnen und Bänder zu entlasten. Eine Operation sollte jedoch das letzte Mittel der Wahl sein, wenn alle anderen Therapieoptionen bereits ausgeschöpft wurden.
Tennisarm und Golferarm: Verbreitung und Krankheitsdauer
Zu den Punkten Verbreitung und Krankheitsdauer gibt es zahlreiche Dissertationen, Untersuchungen, Studien etc., die jedoch leider zu keinem einheitlichen Ergebnis kommen. Die Prävalenz (Krankheitshäufigkeit pro Jahr) wird mit zwischen 1,5% und 6% der Allgemeinbevölkerung angegeben. Die Inzidenz (Neuerkrankungen pro Jahr) wird sogar mit 1% bis 9% beziffert.
Im Allgemeinen wird von einer durchschnittlichen Krankheitsdauer von 6 bis 48 Monaten ausgegangen. Laut Zahlen aus dem CSST, Quebec (2009) beträgt die durchschnittliche Arbeitsunfähigkeit 83,7 Tage und das Risiko eines erneuten Auftretens 10,6% für bestimmte Berufsgruppen.
Operative Behandlung von Ellenbogenerkrankungen
Über die sogenannte "Schlüssellochchirurgie" kann unser Ellenbogenspezialist mit Spezialinstrumenten alle Bereiche des Ellenbogens „ausleuchten“.
- Bruch der Elle (Olekranonfraktur): Therapie: Um Gelenkstufen zu vermeiden und damit eine sich rasch entwickelnde Arthrose (Gelenkverschleiß) ist bei verschobenen Brüchen in der Regel eine operative Stabilisierung der Elle nötig.
- Bruch des Speichenkopfes (Radiuskopffraktur): Therapie: Falls auch der Verdacht auf eine Gelenkstufe oder ein verschobenes Fragment besteht, sollte eine Schnittbildgebung durchgeführt werden.
- Verrenkungsbruch des Ellenbogens (Luxationsfraktur): Therapie: Die Brüche werden noch am Unfalltag in der Regel in Narkose eingerichtet und ruhiggestellt. Es gilt die Durchblutung und die Funktionsfähigkeit der Nerven zu überprüfen.
- Golferellenbogen (Mediale Epikondylitits): Therapie: Im Falle einer notwendigen Operation kann im Rahmen eines offenen Eingriffes das schmerzhaft entzündete Sehnengewebe entfernt werden.
- Tennisellenbogen (Laterale Epikondylitis): Therapie: Bei einem stabilen Ellbogengelenk kann gegebenfalls rein arthroskopisch das entzündlich veränderte Gewebe entfernt werden.
- Gelenkverschleiß (Arthrose) und Gelenklösung (Arthrolyse): Therapie: Je nach Stadium der Ellbogenarthrose kann im Rahmen einer Gelenkspiegelung eine Lösung des Gelenkes mit Entfernung von freien Gelenkkörpern und zusätzlichem Abschleifen von störenden knöchernen Anbauten durchgeführt werden.
- Riss der Trizepssehne: Therapie: Als operative Maßnahme wird die Sehne im Rahmen eines stationären Aufenthaltes in Narkose mit speziellen nichtauflösbaren Fäden armiert und anschließend an den Ursprung, das körpernahe Ende der Elle, wieder angenäht.
- Riss der Bizepssehne: Therapie: Als operative Maßnahme wird im Rahmen eines kurzstationären Aufenthaltes die Sehne mittels nicht auslösbarem Faden angeschlungen und anschließend über winzige Bohrlöcher mit speziellen Titanplättchen am ursprünglichen Ort wieder refixiert.
- Ausrenkung des Ellenbogens (Luxation): Therapie: Im Rahmen einer Narkose kann das Ellbogengelenk in unserer Klinik eingerichtet werden. Je nach anschließender Stabilität kann eine konservative Therapie mittels Schienenbehandlung erfolgen.
Überlastung am Ellenbogen: Der Tennisarm
Der Tennisarm (Epikondylopathie) trifft meistens Männer zwischen 35 und 50 Jahren. Die Schmerzen treten vor allem bei Menschen ab dem 35. Lebensjahr auf und klingen häufig innerhalb eines Jahres wieder ab. Wer einmal einen Tennisellenbogen gehabt hat, kämpft mit dem Problem meist leider immer wieder.
Wie entsteht ein Tennisarm?
Die Ursache des Tennisarms sind monotone, sich immer wiederholende Bewegungen der Finger-, Hand- und Unterarmmuskeln, wie zum Beispiel die Arbeit am Computer oder an Instrumenten. Auch eine länger andauernde ungewohnte Tätigkeit wie Tapezieren kann den für einen Tennisarm typischen Schmerz (siehe Symptome) hervorrufen. Bei fortgeschrittener Erkrankung können die Schmerzen am äußeren Teil des Ellenbogens auch durch die Erschütterungen beim Laufen zu spüren sein.
Ursächlich für die Schmerzen am Ellenbogen sind Veränderungen der Sehne (z. B. des Kollagens), Stoffwechselveränderungen (Adipositas, Diabetes mellitus), motorische Veränderungen und Schwächen der Muskulatur, psychologische Einflüsse und Veränderungen am Nervensystem.
Was viele Läufer nicht wissen: Schmerzen im Unterarm und Handgelenk können auch durch eine Schwäche der Gesäßmuskulatur oder Beinmuskulatur entstehen. Wenn nämlich beispielsweise das rechte Bein beim Gehen nicht ausreichend stabilisiert werden kann, versucht man diese Stabilität durch den linken Arm auszugleichen.
Was hilft bei einem Tennisarm?
Die Behandlungsmöglichkeiten eines Tennisarms sind vielfältig und individuell an die Beschwerden anzupassen.
Was kann ich bei einem Tennisarm tun?
Beim Laufen sollten Sie auf ein ausgiebiges Aufwärmprogramm für die Arme achten. Halten Sie während des Laufens die Ellenbogen nicht zu stark gebeugt und achten Sie darauf, dass Sie auch bei Tempoläufen die Armmuskulatur nicht verkrampfen. Wenn der Ellenbogen bei jedem Laufschritt schmerzt, können Sie sich von Ihrem Arzt eine spezielle Bandage verschreiben lassen, die einen leichten Druck auf den Unterarm ausübt und so auch beim Laufen die Muskeln und Sehnen am Ellenbogen entlastet.
Die Anlage eines Kinesio-Tapes kann Sie beim Laufen an eine bessere Armhaltung erinnern oder den schmerzhaften Ellenbogen stabilisieren. Denken Sie jedoch daran, dass Kinesio-Tapes keine eigene medizinische Wirkung haben, die die Symptome des Tennisarms lindert.
Vielen Läufern helfen Wechselduschen (heiß-kalt) nach dem Laufen. So regen Sie die Durchblutung der Sehnen, Muskeln und Bänder um den Ellenbogen herum an und können mitunter den Verlauf der Erkrankung beschleunigen. Ob Ihnen jedoch Wärme oder Kälte besser bekommt, das müssen Sie durch Ausprobieren für sich selbst entscheiden.
Ulnarislähmung
Eine Läsion des Nervus ulnaris (Ellennerv) kann zu einer Lähmung der Beugemuskulatur der Hand und der Finger, sowie der Fingerspreizer und -schließer führen. Darüber hinaus kann es zu Taubheitsgefühlen oder Missempfindungen am Ring- und Kleinfinger, Kleinfingerballen sowie am ellenseitigen Unterarm kommen.
Am häufigsten liegt der Ulnarislähmung eine Nervenschädigung auf Höhe des Ellenbogens (Kubitaltunnel-, Ulnarisrinnen- bzw. Sulcus-ulnaris-Syndrom) oder des Handgelenks (Loge-de-Guyon-Syndrom, distale Ulnarislähmung) zugrunde. Häufig wird die Schädigung durch länger anhaltende oder wiederholte Kompressionen z.B.
Bei einer Druckschädigung des Nervus ulnaris ist auf den MR-Neurographie-Aufnahmen typischerweise eine relativ kurzstreckige, jedoch intensive Signalanhebung und Schwellung des betroffenen Nervenabschnitts zu erkennen.
Mithilfe der MR-Neurographie kann die genaue Lokalisation und das Ausmaß einer umschriebenen Druckschädigung des Nervus ulnaris, einer sogenannten Kompressionsneuropathie, sicher nachgewiesen werden. Der Nerv kann in der Regel durch eine Operation entlastet und so erfolgreich behandelt werden.
Verwandte Beiträge:
- Schmerzen im Ellenbogen durch Radfahren: Ursachen, Behandlung & Vorbeugung
- Ellenbogenschoner MTB: Schutz & Komfort für Mountainbiker
- Ellenbogenschmerzen beim Radfahren: Ursachen, Behandlung & Vorbeugung
- Kostenüberblick: So viel kostet der 50er Rollerführerschein (Klasse AM) wirklich!
- Mountainbike Spritzschutz Test: Die besten Modelle im Vergleich 2024
Kommentar schreiben