Engel auf Motorrad: Mythologie und Glücksbringer

Bikerbells sind kleine Glücksbringer und Sammelobjekte, die Motorradfahrern eine sichere Fahrt bescheren sollen. Bikerbells werden auch Ride Bells, Gremlin Bells oder Guardian Bells genannt und typischerweise am Motorrad angebracht. Das Klingen der kleinen Glöckchen soll böse Geister vom Motorrad fernhalten und den Biker sicher ans Ziel bringen. Daran kann man glauben oder auch nicht.

Biker-Bells - nie gehört?

Dann geht’s Dir vermutlich so, wie vielen anderen, die sich abseits der Chopper- bzw. Biker-Szene bewegen.

Ursprung und Legende der Biker-Bells

Um die Biker-Bell kursieren unterschiedliche Legenden. Glaubt man den Geschichten, gibt es die kleinen Glöckchen bereits seit Beginn des 19. Jahrhunderts. Angeblich wurden sie von Motorradfahrer zu Motorradfahrer schon damals viel und gerne getragen. Ihren Ursprung fanden sie in den USA.

Ein Biker rutschte auf dem Heimweg in einer sternenklaren Nacht auf sandigem Untergrund aus. Als er da so benommen im Sand herum lag, bemerkte er kleine pelzige Kreaturen, die sich ihm bedrohlich näherten. Dabei handelte es sich um die sogenannten Road-Gremlins.

Doch bevor er es richtig mit der Angst zu tun bekommen konnte, tauchte ein Sturm auf. Die starken Böen brachten irgendwo in weiter Ferne eine Glocke zum Läuten. Die Road-Gremlins wanden sich vor Schmerzen und schienen das Geräusch kaum ertragen zu können. Als der Sturm stärker und das Läuten der Glocken noch lauter wurde, machten sich die Road-Gremlins schnell aus dem Staub.

Aus dieser Situation schlussfolgerte der Biker, dass sich die fiesen Ungeheuer mithilfe einer kleinen Glocke am Rahmen des Motorrads fernhalten ließen. Ein guter Freund, dem der Biker von seinem kuriosen Erlebnis erzählt, schenkte ihm ein an einem Lederband baumelndes Glöckchen, um ihn vor weiteren Gremlin-Attacken zu bewahren.

Wer oder was sind diese Road-Gremlins?

Road-Gremlins sind kleine, pelzige, koboldartigen Kreaturen, die nichts Gutes im Schilde führen. Um sich vor den fiesen Gestalten und ihren gemeinen Aktionen zu schützen, hilft - so sagt man - das Gebimmel einer Biker-Bell.

Gremlins? - Kennt doch JEDER?

Ihr wisst schon, der Film mit diesem urniedlichen kleine “Mogwai” namens Gizmo, das man nach Mitternacht niemals füttern durfte….

Funktionsweise von Biker-Bells - oder: die Sache mit den Schlaglöchern

Du glaubst nicht an Road-Gremlins? Egal, ob man an die Kraft der Bikerbells glaubt oder nicht, es kann auf jeden Fall nicht schaden, eines der kleinen Glöckchen an seinem Motorrad zu befestigen.

Biker-Bells: Kauf-Tipps

Wenn Du ein Geschenk für einen Motorradfahrer suchst, dann bist Du mit einer Biker-Bell immer gut beraten, denn was ist ein herzlicheres Geschenk als Glück und Wohlwollen? Im Endeffekt kann jeder Biker sich seine Biker-Bell selbst aussuchen und kaufen, aber man sagt, dass sich das Glück einer Biker-Bell verdoppelt, wenn man sie verschenkt bzw. geschenkt bekommt.

Bei Biker-Bells.com bekommst Du eine große Auswahl an Road Bells aus extem hochwertigem 316L Edelstahl, wie man es sonst von teurem Schmuck kennt. Diese Motorradglöckchen sind super fein verarbeitet, zumeist mit polierter Oberfläche und einige sind sogar partiell oder komplett Goldbeschichtet. Biker-Bells aus Edelstahl haben den Vorteil, dass sie sehr wenig bis keine Pflege brauchen, da Edelstahl nicht anläuft und immer schön glänzt. Außerdem ist Edelstahl sehr hart und damit sind die kleinen Glücksglöckchen wenig anfällig für Kratzer und Schrammen.

  • Mister Bravo ist ein US-amerikanischer Künstler aus Kalifornien und Biker-Bells haben es ihm angetan. Er entwirft die wohl krassesten 3D Designs für Biker-Bells und lässt sie direkt in seiner Heimat gießen. Bravo Bells sind also alle 100% made in the USA.
  • Gremlin Bells werden von einem netten Ehepaar an der Ostküste der Vereinigten Staaten in Handarbeit hergestellt und sind 100% made in the USA.
  • Marg & Rich machen das schon seit einer gefühlten Ewigkeit und sind deshalb so etwas wie Legenden unter den American Bikern.
  • Gremlin Bells sind nach den kleinen fiesen Kobolden benannt, die es lieben Motorräder zu sabotieren und damit Unfälle und Stürze zu verursachen.
  • Zugegebenermaßen sind Gremlin Bells nicht unbedingt die schönsten und detailliertesten Biker-Bells. Man sieht ihnen eben die Handarbeit an, aber das verleiht den Bells Authentizität und absolutes Retro-Flair. Hier zählen noch die alten Werte: harte Arbeit, Ehrlichkeit und Respekt - Keine Maskarade.
  • Guardian Bell ist wohl der weltweit größte und bekannteste Hersteller von Biker-Bells und bezeichnet sich selbst als The Original.
  • Guardian Bell heißt auf Deutsch so viel wie "Wächterglocke" und beschreibt damit ganz gut den Zweck dieser kleinen Glücksbringer.
  • Guardian Bell wird deshalb auch gerne als Synonym für Biker-Bell oder Glücksglöckchen genutzt.
  • The Original Ryder Balls kommen aus dem sonnigen Florida, USA und sind die einzigen Biker-Bells mit der besonderen Kugelform.
  • Ryder Balls wirbt deshalb auch mit dem Spruch „Does your bike have Bells? ‚Tinkle Tinkle‘ Or does your bike have BALLS?“, was auf Deutsch so viel heißt wie „Hat Dein Motorrad Glöckchen ‚Klingelingchen‘ Oder hat Dein Motorrad EIER?“.

Was eine klare Kampfansage in Richtung der herkömmlichen Motorradglöckchen ist. Ryder Balls verspricht darüber hinaus, dass der einzigartige Ton nicht nur die bösen Straßengeister vertreibt, sondern auch auf das jeweils andere Geschlecht sexuell anziehend wirkt.

Dream Apparel, mit Sitz in Fayetteville, Tennessee, USA, ist spezialisiert auf Lederwaren für die Biker-Szene. Lederjacken, Stiefel, Kutten und mehr, aber eben auch sehr coole Biker-Bells.

Dabei haben viele der Bells mit DREAM-Aufschrift rebellische und/oder patriotische Motive, wie man es von den Südstaaten kennt und liebt. Die Motorrad-Glocken von Dream Apparel erkennt man gut an ihrer etwas dunkleren Färbung, die an brünierte Schusswaffen erinnert und einen Hauch von Nostalgie ausstrahlt. Zudem sind die Bells etwas größer und massiger als man es von anderen Marken kennt, aber dennoch sehr fein und detailliert ausgearbeitet.

Klassische Bikerbells bestehen aus Zinn oder Messing. Wir haben uns aber dazu entschieden, unsere Glocken aus Edelstahl fertigen zu lassen. So verliert eine Edelstahl-Bell auch nach vielen Jahren nicht an Glanz. Außerdem ist Edelstahl ein sehr hartes Material und kann Kratzer und Macken gut wegstecken. Für den Einsatz im Freien und auf langen Touren sind unsere Bells also hervorragend geeignet.

In unserem Online Shop findest Du zahlreiche Bikerbells mit ganz verschiedenen Motiven. Sie werden beispielsweise vom Eiserne Kreuz, von Totenköpfen, Flammen, Motorblöcken oder Adlerköpfen geziert. Einige der Glocken haben eine silberfarbene Oberfläche, andere sind vergoldet. Auch Modelle in beiden Farben sind erhältlich, sodass Du sicher eine Glocke findest, die zu Deinem Wesen passt. Wir bieten Dir faire Preise und eine schnelle Lieferung.

Alternative Glücksbringer für Motorradfahrer

Biker-Bells sind nicht nur eine zauberhafte Geschenkidee für bislang noch unsichere Fahranfänger oder Wiedereinsteiger, sondern für alle lieben Motorradfreunde. Viele verschenken aber auch alternative Glücksbringer, um besonders geschätzten Mitmenschen auf ihren Motorradtouren symbolisch Schutz zu wünschen, im Glauben daran, dass in gefährlichen Situationen ein bisschen Hilfe “von oben” kommt.

Ebenfalls irgendwie “himmlisch” und damit äußerst beliebt sind auch Schutzengel-Anhänger, die man lieben Menschen als Glücksbringer schenkt. und weitere hübsche Exemplare findet Ihr bei Amazon.

Schutzpatrone für Motorradfahrer

Sind wir abergläubisch? Infolgedessen “tackere” ich seit 2006 “aus Prinzip” einen Salamander an alle seitdem gefahrenen Motorräder. Ohne Gecko geht es nicht! Mit 16 zunächst an der unendlichen Macht ihrer Ernährer gescheitert, mit 18 dann endlich erfolgreich durchgesetzt.

St. Christopherus

St. Wer kennt ihn nicht, den Heiligen St.

In einigen Regionen huldigen Biker auch den einstigen irischen Missionar St. Tatsächlich erklärte Papst Pius XII sie 1947 per Apostelbrief zur “Madonnina della Creta primaria Patrona dei motociclisti” und somit DER Schutzpatronin für Motorradfahrer. Zwei Jahre später reisten die Biker mit einer Votivlampe nach Rom, die der Papst höchstselbst am 7.

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