Kleine Räder - ganz groß! Entsprechend gibt es auch die praktischen Falt-E-Bikes für eine moderne und flexible Mobilität. Insbesondere für Reisende in Kombination mit dem Auto, Wohnmobil, Bus oder Bahn sind diese E-Bikes ideal. Diese E-Bikes lassen sich einfach und schnell zusammenklappen. Somit sind kompakte E-Bikes auch hervorragend für die Stadt geeignet, wo sie platzsparend auch in kleineren Wohnungen "geparkt" werden können. Nach dem Auseinanderklappen sind sie immer ganz schnell startklar.
Das neue "EasyGo" von Bachtenkirch
Das neue Bachtenkirch-Klapp-E-Bike "EasyGo" ist die Weiterentwicklung des "Enik Easy".
Technische Daten des Enik EasyGo
Dank des 250 Watt starken und 36 Volt kräftigen Bafang-Vorderradnabenmotors wird der Fahrer beim Treten bis 25 km/h unterstützt. Der 313 Wh große Akku ist auch für Touren im bergigen Gelände geeignet. Bei moderater Fahrweise beträgt die Reichweite ca. 50 km.
Der Akku mit Samsung-Zellen ist sicher und wettergeschützt in einem Gehäuse untergebracht. Eine integrierte Ladebuchse ermöglicht das leichte Aufladen - der Akku muss hierzu nicht vom Fahrrad genommen werden. Eine Schiebehilfe sowie das LED Standlicht vorne und hinten werden über das LED-Display gesteuert. Ebenso werden die 0-Stufe und die vorhandenen 5-Stufen der Motorunterstützung über das LED-Display geschaltet und angezeigt. Zusätzlich wird im LED-Display der Akkuladestand abgebildet.
Die 3-Gang Nexus-Nabenschaltung von Shimano wird bequem über einen Drehgriffschalter betätigt. Die Vorderrad und Hinterrad V-Bremsen sowie die zusätzliche Rücktrittbremse bringen das "Enik" E-Bikes sicher zum Stehen. Eine Fahrradglocke, die am Bremsgriff integriert ist, gehört zu der Serienausstattung des mit Lichtanlange ausgestatteten straßenverkehrstauglichen E-Bikes.
E-Bike-Klapprad Test - Die besten Modelle im Überblick
Für meinen E-Bike-Klapprad Test habe ich 16 moderne 20 Zoll Elektro-Klapp- und Falträder von namhaften Herstellern ausführlich getestet und bewertet. So konnte ich mir ein sehr gutes Bild über die aktuellen Modelle der Saison verschaffen und meinen E-Bike-Klapprad Testsieger küren.
Dieser Beitrag ist die Auswertung von meinem E-Bike-Klapprad Test. Gleichzeitig möchte ich dir mit diesem Ratgeber wichtige Informationen für die Auswahl von einem Elektro-Klapprad mit auf den Weg geben. Hier gibt es nämlich speziell bei Qualität und Ausstattung sowie bei Motor und Akku einiges zu beachten.
Meine Empfehlung nach meinem E-Bike Klapprad Test ist das Vakole VT4. Für das Pendeln mit der Bahn sollte dein Klapprad möglichst leicht und kompakt sein. Für Fahrten durch das Gelände kann es ein Fatbike mit dicken Reifen und ordentlich Power sein. Die meisten E-Bikes haben 250 Watt Leistung. Interessant ist das Drehmoment. Je größer, desto besser ist die Power bzw. der Anzug. Beim Akku solltest du auf den Wert der Wattstunden achten (Volt*Ah=Wh). Je mehr Wh, desto größer ist die maximale Reichweite. Die Klappräder aus meinem Test haben 320 bis 950 Wh Akkukapazität.
Bewertungen der getesteten E-Bike-Klappräder
Hier eine Übersicht der Bewertungen der getesteten Modelle:
- Tern Vektron S10 - 9.2
- Fiido X - 9.1
- MYVELO Palma - 8.9
- Vakole VT4 - 8.9
- MYVELO Molinar - 8.8
- Vakole Y20 Pro - 8.7
- smartEC Camp20 - 8.6
- Engwe L20 SE - 8.4
- Hitway BK6S - 8.3
- SAXONETTE Compact - 8.3
- Fischer FR 18 - 8.3
- Zündapp Z101 - 7.9
- Engwe T14 - 7.4
- Finbike U1 - 6.9
Durchschnittliche Bewertung im Test: 8.4 von 10
Detaillierte Vorstellung der Top-Modelle
Damit ich dir unabhängige und ehrliche Informationen liefern kann, habe ich mir einige Modelle aus meinem E-Bike-Klapprad Test vor Ort beim Hersteller angeguckt und getestet. Die anderen habe ich mir alle selber gekauft, um sie dann ausführlich unter die Lupe nehmen zu können. Ich wurde dafür von keinem Hersteller bezahlt oder in einer anderen Weise vergütet!
Im folgenden Abschnitt findest du alle Modelle aus meinem Elektro-Klapprad Test mit einer kurzen Beschreibung sowie den wichtigsten technischen Daten. Ich habe sie nach meiner Bewertung sortiert - beginnend mit meinem Testsieger. Da die Preisspanne von 500 Euro bis über 3.000 Euro reicht, habe ich in unterschiedlichen Klassen einen Testsieger gekürt.
1. Vakole VT4: Meine Empfehlung mit großer Ausstattung (Bewertung: 8,9 von 10)
Das Vakole VT4 im Praxistest: Ein gut ausgestattetes Elektro-Klapprad mit 20-Zoll-Fatbike-Reifen, kräftigem Motor und angenehmer Sitzposition - ideal für große Personen.
Meine aktuelle Empfehlung im E-Bike-Klapprad Test ist das Vakole VT4. Es überzeugt mit einem ausgewogenen Gesamtpaket aus Fahrkomfort, Ausstattung und Alltagstauglichkeit. Mit einer Bewertung von 8,9 von 10 Punkten und einem Preis um die 900 Euro ist es in meinen Augen das derzeit beste E-Klapprad in der Mittelklasse.
Das VT4 punktet im Test vor allem mit seinen 3 Zoll breiten Reifen und der einstellbaren Federgabel, die zusammen für ein sicheres und ruhiges Fahrverhalten sorgen - selbst auf Kopfsteinpflaster, Schotter oder Waldwegen. Auch bei der Ausstattung lässt das Rad kaum Wünsche offen: Lichtanlage, Bremslicht, Reflektoren und CE-Kennzeichnung sind serienmäßig dabei.
Ein echtes Highlight ist die Eignung für große Fahrer. Laut Hersteller ist das Rad für Personen bis 210 cm Körpergröße ausgelegt - ein Wert, den bisher kein anderes getestetes Modell erreicht hat. Wer also lange Beine hat und trotzdem bequem fahren möchte, sollte sich das Vakole VT4 genauer anschauen.
Auch der im Rahmen integrierte Akku mit 468 Wh macht einen guten Eindruck. Er lässt sich nach oben entnehmen und ist durch ein Schloss gesichert.
2. smartEC Camp-20D und Camp-20H: Meine Empfehlung der Mittelklasse (Bewertung: 8,6 von 10)
Das smartEC Camp-20D und Camp-20H im Test: Auf dem zweiten Platz in meinem Test landet das NCM Paris Plus. Leider ist das Modell sehr oft nicht verfügbar. Daher geht es weiter mit dem smartEC Camp-20D bzw. Camp-20H. Meine Empfehlung für ein leichtes Modell in der Mittelklasse hat von mir eine Bewertung von 8,6 von 10 möglichen Punkten bekommen.
Die beste Bewertung gab es in der Kategorie Ausstattung und Zubehör, denn das Camp-20D von smartEC ist mit allem ausgestattet, was ein Elektro-Klapprad benötigt. So sind die 20 Zoll Räder mit mechanischen Scheibenbremsen und Reflektoren ausgestattet. Die Vordergabel und der Sattel sind gefedert und Licht sowie Klingel machen das Klapprad verkehrssicher.
Beim Motor handelt es sich um einen Hinterradnabenmotor von XOFO. Dieser hat eine durchschnittliche Leistung von 250 Watt und 45 Newtonmeter. Der wechselbare Akku ist hinter der Sattelstange verstaut und wird mit einem Schloss vor Diebstahl gesichert. Er hat eine Kapazität von 562 Wattstunden. Mit maximaler Unterstützung kannst du damit eine Strecke von 40 km zurücklegen.
3. Tern Vektron S10: Ein leichtes E-Klapprad mit hochwertigen Komponenten von Bosch (Bewertung: 9,2 von 10)
Tern Vektron S10: Hochwertiges Premium-Klapprad mit Bosch-Motor. Das dritte Rad, das ich dir gerne vorstellen möchte, ist das Tern Vektron S10. Mit einer Bewertung von 9,2 von 10 Punkten hat es in meinem Test das beste Ergebnis erzielt. Trotzdem ist es nicht meine persönliche Empfehlung, da der Preis mit über 3.000 Euro für viele wahrscheinlich zu hoch sein dürfte. Wer jedoch bereit ist, tiefer in die Tasche zu greifen, bekommt hier ein technisch sehr ausgereiftes E-Faltrad mit hochwertigen Komponenten.
Das Vektron S10 ist mit 20-Zoll-Rädern und 2,15 Zoll breiten Big Apple Reifen von Schwalbe ausgestattet, die für viel Komfort und Fahrstabilität sorgen. Der Bosch Performance Line Mittelmotor mit 250 Watt und 65 Nm Drehmoment liefert eine kräftige Unterstützung - ideal auch bei Steigungen oder längeren Touren. Der wechselbare 400 bzw. 500 Wh Akku ist hinter der Sattelstange untergebracht und ermöglicht eine Reichweite von 50 bis 100 Kilometern, je nach Unterstützungsstufe.
Die restliche Ausstattung ist durchweg hochwertig: Shimano 10-Gang-Kettenschaltung, hydraulische Scheibenbremsen, eine helle Lichtanlage, klappbare Pedalen und ein durchdachter Faltmechanismus mit OCL+ Gelenk. Auch an Alltagstauglichkeit wurde gedacht - der stabile Gepäckträger ist für Kindersitze geeignet, und durch Magnetix 3.0 bleibt das Rad im gefalteten Zustand sicher zusammen.
4. SAXONETTE Compact Plus: Ein leichtes Elektro-Klapprad mit Rücktrittbremse (Bewertung: 8,3 von 10)
Das Elektro-Klapprad SAXONETTE Compact Plus mit Rücktrittbremse. Ein etwas besonderes Klapprad ist das SAXONETTE Compact Plus, da es mit einer Rücktrittbremse ausgestattet ist. Nicht wenige Klapprad-Freunde benötigen den sogenannten „Rücktritt“, um sich im Straßenverkehr sicher zu fühlen.
In meinem E-Klapprad Test bekommt das Compact Plus eine Bewertung von 8,3 von 10 möglichen Punkten. Es überzeugt im Test mit einem kompakten Faltmaß, einem geringen Gewicht und einer großen Ausstattung. Beispielsweise verfügt das E-Bike über Klingel, Licht, Gepäckträger, Schutzbleche und ein sehr praktisches Rahmenschloss.
5. MYVELO Rio und Palma: Testsieger in der Kategorie Elektro-Fatbike-Klapprad (Bewertung: 8,9 von 10)
Testsieger Elektro-Fatbike-Klapprad MYVELO Rio und Palma. Mein nächstes Modell, welches ich dir genauer vorstellen möchte, ist aus der Kategorie Elektro-Fatbike-Klapprad. Ein Fatbike ist ein Fahrrad mit besonders dicken Reifen - meistens 3 oder 4 Zoll breit. In Verbindung mit einem starken Motor bietet dir ein Fatbike außerordentlich viel Fahrspaß. Natürlich darf die Klappfunktion nicht fehlen, damit du es auch in den Urlaub nehmen kannst.
Mein Testsieger in der Kategorie Elektro-Fatbike-Klapprad ist das MYVELO Rio und Palma mit einer Bewertung von 8,9 von 10 möglichen Punkten. Lediglich in der Kategorie Maße und Gewicht lässt das MYVELO Rio und Palma Punkte liegen. Aber das ist normal für ein Fatbike mit Motor.
5.1 Vakole Y20 Pro mit einer Reichweite von 83 Kilometern (Bewertung: 8,7 von 10)
Das Vakole Y20 Pro ist mit 83 Kilometer Reichweite eine Alternative zu meinem bisherigen Fatbike-Testsieger. Ein weiteres Klapprad, welches ich erst vor kurzem getestet habe, ist das Vakole Y20 Pro. Mit einer Bewertung von 8,7 von 10 möglichen Punkten darf es hier in meinem Test nicht fehlen.
Besonders beeindruckt hat mich beim Y20 Pro die hohe Reichweite von bis zu 83 Kilometern, die ich selbst in meinem Praxistest erreicht habe - und das unter realistischen Bedingungen mit Steigungen und wechselndem Untergrund. Möglich macht das ein großzügig dimensionierter 960-Wh-Akku, der aktuell zu den größten in dieser Klasse gehört.
Auch die Ausstattung ist durchdacht: Lichtanlage mit Bremslicht, eine elektronische Hupe, stabile Schutzbleche, ein robuster Gepäckträger sowie eine integrierte Blinkerfunktion im Rücklicht - letzteres habe ich so bisher bei keinem anderen Klapprad gesehen.
Mit einem Gesamtgewicht von 36,8 Kilogramm gehört es zwar nicht zu den leichtesten, bietet dafür aber sehr viel Komfort und Reserven - ideal für längere Touren, Campingurlaube oder Wochenendfahrten.
6. MYVELO Molinar: Mein aktuelles Lieblings-Klapprad für den Wald und die Berge (Bewertung: 8,8 von 10)
Das MYVELO Molinar im Test: Mein aktuelles Lieblings-Klapprad, gerade wenn es mal in den Wald geht und ein paar Höhenmeter überwunden werden müssen, ist das MYVELO Molinar. Auch ein Elektro-Fatbike-Klapprad mit 4 Zoll breiten Reifen und jeder Menge Power.
Der 250 Watt Motor verfügt über einen starken Drehmoment von 65 Newtonmeter, welcher für einen sehr guten Anzug sorgt. Der Akku ist im Rahmen verstaut und hat eine Kapazität von 672 Wattstunden. Damit bin ich im brandenburgischen Flachland fast 70 Kilometer weit gekommen. In den Bergen habe ich über 1.600 Höhenmeter mit einer Akkuladung überwunden.
Die Qualität ist überragend, die Ausstattung sehr groß und der Fahrspaß ist riesig. Lediglich Gewicht, Faltmaß und der Preis sind nicht so schön.
7. Hitway BK6S: Mein Preistipp und der Kompromiss zwischen Faltrad und Fatbike (Bewertung: 8,3 von 10)
Mein Preistipp: BK6S von Hitway. Mit Anschaffungskosten von unter 1.000 Euro und einer Bewertung von 8,3 von 10 möglichen Punkten bekommst du mit dem Hitway BK6S ein Elektro-Klapprad mit einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis.
Das Besondere an diesem E-Bike-Klapprad sind die Reifen. Sie sind nicht so dick und schwer, wie von einem Fatbike, aber mit 3 Zoll auch nicht so dünn wie von einem herkömmlichen Klapprad. Ein idealer Kompromiss, der dafür sorgt, dass du auch auf Waldwegen mit Zuckersand und Wurzel fahren kannst und gleichzeitig das Faltrad nicht zu schwer macht. Auch das Faltmaß ist mit 88 x 49 x 78 cm noch okay.
8. Engwe L20 SE: Entspannt mit großer Ausstattung und viel Komfort unterwegs (Bewertung: 8,4 von 10)
Engwe L20 SE - wenn der Komfort im Vordergrund steht. Das Engwe L20 SE aus meinem Test hat sehr große Ähnlichkeit zum Hitway BK6S. Vorderrad-Federgabel, 7-Gang-Schaltung, Hinterradnabenmotor und 20 Zoll Räder mit einer 3 Zoll Bereifung. Nachdem ich beide Modelle jetzt aber ausführlich getestet habe, würde ich mich persönlich für das Engwe L20 SE entscheiden.
Es hat einen etwas stärkeren Motor und die größere Akkukapazität sorgt für 30 Prozent mehr Reichweite. Denn das L20 SE kommt mit einer Akkuladung und maximaler Unterstützung 40 Kilometer weit. Insgesamt bietet dir das Klapprad von Engwe durch die Federung und die breiten Reifen sehr viel Komfort beim Fahren. Du bist in einer guten Sitzposition gemütlich unterwegs.
9. Fiido X: Innovatives Magnesium-Faltrad mit App-Steuerung & Hightech-Ausstattung (Bewertung: 9,1 von 10)
Das Fiido X im Test - eine Alternative zum Myvelo Zürich. Mit 9,1 von 10 möglichen Punkten gehört das Fiido X zu den besten Modellen in meinem E-Bike-Klapprad Test. Das außergewöhnliche Rahmendesign aus einer leichten Magnesium-Legierung sorgt nicht nur für einen echten Hingucker, sondern macht das Klapprad auch besonders stabil. Mit einem Gewicht von nur 19,8 kg netto ist es überraschend leicht - selbst mit Zubehör wog mein Testmodell lediglich 22,6 kg.
Die Ausstattung ist durchweg hochwertig: Hydraulische Scheibenbremsen von Tektro, ein komfortabler VELO-Vakuum-Sattel, ein integriertes LED-Lichtsystem sowie ein leistungsstarker 250-Watt-Hinterradmotor mit Drehmomentsensor. Der Antrieb wirkt dank 30 Nm Drehmoment besonders natürlich und passt sich dynamisch an deinen Tritt an. Die Steuerung erfolgt bequem per App oder direkt am Fahrrad.
Der entnehmbare Akku mit 417,6 Wh steckt gut geschützt in der Sattelstange und ermöglicht eine Reichweite von 60 bis 100 Kilometern.
Worauf du beim Kauf eines E-Bike-Klapprads achten solltest
Leider gibt es nicht das eine Elektro-Klapprad, welches für alle Faltrad Freunde am besten geeignet ist. Eher gibt es für die unterschiedlichen Bedürfnisse verschiedene Modelle. Es ist wichtig, den Einsatzzweck zu berücksichtigen.
ADAC Test von Klapp- und Falträdern
Falt- bzw. Klappräder sind praktisch und leicht zu transportieren - aber sind sie auch wirklich empfehlenswert? Der ADAC hat acht Räder getestet. Dabei offenbarten sich große Unterschiede - und teils deutliche Schwächen.
Testergebnisse im Überblick
Im Test wurde schnell offenbar, wer in diesem Fahrradsegment bereits auf langjährige Erfahrung zurückblicken kann. Das Konzept von Brompton ist beim getesteten Modell G Line durchdacht bis ins Detail und setzte sich auch gegenüber (fast) allen Konkurrenten im Vergleich durch. Mit einer soliden 2,3 im Gesamtergebnis kann sich das Fahrrad an die Spitze im Vergleichsfeld setzen. Dahinter folgen drei weitere Modelle von Riese & Müller (2,4), Coast-Bikes und Dahon (jeweils 2,5) mit der Note "gut".
ADAC Empfehlungen
- Die Haltbarkeit der Falt- und Klappräder muss den geltenden Anforderungen standhalten. Rahmen dürfen nicht brechen.
- Die Bremsen müssen auch bei nassen Verhältnissen ihre Leistung bringen. Hier sollte mindestens das vorgeschriebene Verhältnis erreicht werden.
- Bedienungsanleitungen zum Falten bzw. Klappen der Räder müssen im Lieferumfang enthalten sein. Zudem sollte ein Typenschild mit der Herstelleradresse und notwendigen Angaben wie zul. Gesamtgewicht am Rahmen vorhanden sein.
- Das zulässige Gesamtgewicht sollte ausreichend bemessen sein.
- Alle Bikes sollten serienmäßig mit einer Lichtanlage und Reflektoren ausgestattet sein.
- Lichtanlagen müssen der StVZO entsprechen und dürfen vor allem nicht blenden.
Kompakt-E-Bikes im Vergleich: Was können die Kleinen?
“Sieht peppig aus, aber muss man da nicht viel mehr treten als beim großen Rad?”, spricht uns auf der Testfahrt ein Tourenfahrer an. Eines der klassischen Vorurteile zu Rädern mit kleinen Pneus, das sich hartnäckig hält. Wir haben daher die fünf wichtigsten Fehleinschätzungen gesammelt und klären im Folgenden, was es im Einzelnen damit auf sich hat. Richtig ist auf jeden Fall: Die E-Kompakten haben ihre eigene Nische gefunden, weil sie einiges sehr gut können. Allen voran: Familienrad sein.
Vorteile von Kompakt-E-Bikes
- Großer Einstellbereich: Die meisten Kompakten sind sehr gut auf einen breiten Größenbereich einstellbar - sprichwörtlich im Handumdrehen.
- Wendigkeit: Aufgrund ihrer kleinen Laufräder laufen die Kompakt-E-Bikes wieseliger als andere Bikes, was im City-Gewühl und beim Rangieren am Radständer praktisch ist und Spaß macht.
- Tiefer Einstieg: Gerade für kleinere oder ältere Menschen ist es einfacher, durch- als drüberzusteigen.
Fehleinschätzungen über Kompakt-E-Bikes
- Fehleinschätzung 1: So kleine Reifen und Felgen sind nicht stabil genug.
- Richtigstellung: Doch, kleine Räder sind sogar stabiler als die großen. Je kleiner ein Laufrad, desto stabiler ist es bei gleichem Aufbau.
- Fehleinschätzung 2: Da muss man so viel treten.
- Richtigstellung: Durch Gangschaltungen und Motorunterstützung haben Kompakt-E-Bikes durchgängig eine Übersetzung, die eine Trittfrequenz wie bei großen Laufrädern ermöglicht.
- Fehleinschätzung 3: E-Bikes mit so kleinen Rädern sind unkomfortabel.
- Richtigstellung: Kleinere Reifendurchmesser schlucken Hürden weniger leicht, aber breite Reifen mit geringem Druck dämpfen Schläge vom Untergrund deutlich besser.
- Fehleinschätzung 4: One Size fits all - das geht nicht!
- Richtigstellung: Können Sattelhöhe, Lenkerhöhe und eventuell auch Lenkerneigung ausreichend breit verstellt werden, fühlen sich Menschen innerhalb eines großen Größenspektrums ergonomisch wohl.
- Fehleinschätzung 5: Das spart nicht wirklich Platz.
- Richtigstellung: Kompakt- und Falträder sind deutlich kürzer als 28er-Fahrräder und lassen sich oft noch weiter zusammenfalten.
E-Bike-Klappräder: Wendig und unkompliziert
E-Bike-Klappräder erfreuen sich einer stetig wachsenden Beliebtheit. Dabei profitierst Du nicht nur vom wendigen Fahrgefühl sondern auch von der unkomplizierten Handhabung. Dabei steht die Abkürzung „E“ für“ electronic“ sprich elektronisch. Das bedeutet aber nicht, dass die elektronische Unterstützung dauerhaft erfolgt. Der Fahrer kann nämlich via Knopfdruck selbst entscheiden, wann er die elektronische Unterstützung in Anspruch nehmen möchte und wann nicht. Ergänzend dazu weist ein E-Bike Klapprad einen Faltmechanismus auf. Um diesen auszulösen wird in der Regel die Sicherung vom Klappmechanismus gelöst, so dass das E-Bike platzsparend zusammengefaltet werden kann.
Wichtige Kriterien beim Kauf
- Rahmen: Wichtig ist, dass der Rahmen hochwertig, stabil und robust ist und die richtige Größe und Rahmenform aufweist.
- Bremsen: Gute Bremsen sind natürlich auch unabdinglich. Schließlich muss das E-Bike Klapprad aufgrund der höheren Geschwindigkeit durch den Elektromotor und die größere Krafteinwirkung deutlich mehr vertragen können als ein klassisches Fahrrad.
- Motorposition: Frontmotor (Allrad-Antrieb), Heckmotor (kräftiger und leiser), Mittelmotor (weniger Kabelwege).
- Akku: Lithium-Ionen-Akkus mit unterschiedlicher Kapazität (Wh).
- Reichweite: Wie weit man damit unter optimalen Bedingungen vorankommt.
- Geschwindigkeit: Klassische Modelle (25 km/h, zulassungsfrei), S-Pedelecs (45 km/h, Kleinkraftrad).
- Gewicht: Zwischen 13 und 25 Kilogramm. Systemgewicht beachten!
- Preis: Günstige Modelle ab 300 Euro, nach oben offen. Fachhandel empfehlenswert.
- Reifen: In der Regel 16, 18 oder 20 Zoll.
- Gangschaltung: Empfehlenswert zur Anpassung an Umgebung und Leistung.
- Faltmechanismus: Einfache Handhabung ohne großen Kraftaufwand.
- Faltmaß: Wie viel Platz es im zusammengeklappten Zustand benötigt wird über das sogenannte Faltmaß angegeben.
- Details: Abklappbare Sitzrohre, Lenkstangen und Pedale sowie im Rahmen integrierte Akkus.
Enik Snap In (Modelljahr 2017): Technische Daten
Hier die technischen Daten des Enik Snap In aus dem Modelljahr 2017:
- Modelljahr: 2017
- Preis UVP: 1.499€
- Kategorie: Faltrad / Kompakt | 20,00 Zoll
- E-Bike Typ: Pedelec | bis 25 kmh
- Rahmen: Unisex
- Gewicht: 21 kg
- Zulässiges Gesamtgewicht: 120 kg
- Reichweite: 50 km
- Motor: Bafang FM G11.250.D
- Motor Position: Vorderradnabe
- Motor Leistung: 250 Watt
- Akku Typ: Lithium-Ionen
- Akku Eigenschaften: 313.00 Wh / 8.70 Ah / 36.00 V
- Schaltung Typ: Nabenschaltung
- Anzahl Gänge: 3
- Schaltung Marke: Shimano
- Bremsen Typ: V-Brake
- Bremsen Modell: Tektro
- Federung: vorne/hinten nein / nein
- Beleuchtung: ja
- Gepäckträger: ja
- Schutzbleche: ja
Das Enik Snap In wurde speziell für Reisende (Auto, Wohnmobil, Bus und Bahn…) sowie für Städter konzipiert und lässt sich, einfach und schnell, platzsparend zusammenklappen. Somit kann das Enik Snap In überall mitgenommen werden. Genauso schnell ist es wieder startklar.
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