Evoc MTB Rucksack Test: Ein umfassender Überblick

Die Wahl des richtigen Mountainbike-Rucksacks (MTB-Rucksacks) ist entscheidend für Komfort, Sicherheit und Leistung auf dem Trail. In diesem Artikel wird der Evoc MTB Rucksack detailliert untersucht, um festzustellen, ob er die richtige Wahl für Ihre Bedürfnisse ist. Dabei werden verschiedene Modelle verglichen.

Die Qual der Wahl: Welcher Evoc-Rucksack ist der Richtige?

Evoc bietet eine breite Palette an MTB-Rucksäcken für unterschiedliche Anforderungen. Hier ist ein Vergleich einiger beliebter Modelle:

ModellFassungsvermögenGewichtBesonderheiten
Evoc FR Trail E-Ride 2020 l1.500 gIntegrierter Rückenprotektor, geeignet für E-Bikes, Regenhülle
Evoc FR Trail Blackline20 l1.400 gLiteshield System, 3D-Luftnetz, integrierter Rückenprotektor
Evoc FR Enduro E-RIDE 1616 l1.380 gKostenloser Protektor-Crash-Ersatz, geeignet für E-Bikes
Evoc FR Enduro Blackline16 l1.050 gIntegrierter Rückenprotektor, geringes Gewicht
Evoc Ride 1616 l600gSehr leicht, mit Organizerfunktion
Evoc Neo 1616 l1.580 gIntegrierter Rückenprotektor, Regenhülle
Evoc Ride 1212 l590 gSehr geringes Gewicht

Erster Eindruck und Passform

Beim ersten Packen habe ich den Fehler gemacht, den Rucksack zu voll zu machen, dadurch konnte ich ihn nicht richtig einstellen. Die Schultergurte waren sehr störend und ich hatte schon nach 5 Minuten ein komisches Ziehen in den Schultern. Nachdem ich den Rucksack aber etwas leerer gemacht hatte, konnte ich aufatmen. Auf einmal saß der Rucksack perfekt. Fest und dabei auch noch sehr bequem. Legt man den Hüftgurt an, spürt man fast kein Gewicht mehr auf den Schultern.

Die Schultergurte sitzen dann zwar recht locker auf den Schultern, durch den Brustgurt sitzt der Rucksack aber trotzdem fest auf dem Rücken. Auch auf härteren Stages der TrailTrophy saß der Rucksack perfekt.

Belüftung und Komfort

Die Belüftung des Rucksacks soll durch gezackte Schaumstofflamellen am Rücken gewährleistet werden. Diese Lamellen ziehen sich in 2 Bahnen von oben nach unten über den Rücken und bilden in der Mitte eine Art Kanal. Durch die Zacken soll der Rucksack ein bisschen vom Rücken abgehoben werden und der Luft platz zum Zirkulieren geben.

Die Belüftung ist für mich allerdings kaum spürbar und unter dem dicken Hüftgurt schwitzt man recht stark. Deshalb ist es ratsam den Hüftgurt bei langen Bergauffahrten zu öffnen. Ein Hüftgurt aus Meshmaterial wäre wünschenswert. Die recht schlechte Belüftung ist für mich aber nebensächlich, es ist wichtig, dass der Protektor bei einem Sturz da bleibt, wo er ist, und das macht er auf jeden Fall.

Protektoren-Halterungssystem

Das Halterungssystem besteht aus 2 Riemen, die man aus einem Reißverschlussfach unter dem Rucksack zieht und vorne am Rucksack wieder einhakt. Mit den Riemen kann man seine Protektoren dann am Rucksack festzurren. Ich hatte das Halterungssystem auf den Transferstücken der TrailTrophy im Einsatz. Meine D3O Protektoren für Knie und Ellenbogen konnte ich ohne Probleme befestigen.

Fächeraufteilung und Organisation

Das vorne angebrachte Werkzeugfach hat viele kleine Fächer und ist fast ganz aufklappbar. So kann man alles gut ordnen, hat alles griffbereit und muss nicht immer im Rucksack rumkramen. Ein sehr schönes und sinnvolles Extra ist das zum Rücken hin stichfeste Fach, um spitze Sachen zu verstauen.

Einziger, sehr subjektiver Kritikpunkt: Das Fach könnte für meine Pumpe ein bisschen höher sein. Hier muss ich immer ein wenig quetschen.

Langzeiterfahrung und Fazit

Ich habe den Rucksack jetzt seit einem halben Jahr im Einsatz; in dieser Zeit habe ich damit meinen Arbeitsweg bestritten, Tagestouren gemacht und an 2 Enduro-Rennen teilgenommen. Das Packvolumen ist ausreichend, der Rucksack ist nicht einmal verrutscht und hat auch beim Sturz seinen Platz nicht verlassen. Der Protektor erfüllt also seinen Zweck.

Für mich war der evoc FR Enduro Blackline genau die richtige Wahl.

Verwandte Beiträge:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0