Victoria hat im Laufe der Jahre eine Reihe von Kooperationen geschlossen und verschiedene Batteriemarken in ihren E-Bikes verwendet. TranzX-Fahrradbatterien sind eine ergänzende Energiequelle in den Victoria-Fahrrädern, die auf Vielfalt und Effizienz setzen. Diese Batterien bringen eine zusätzliche Dimension in das Elektrofahrrad-Erlebnis mit zuverlässiger Leistung und vielseitigen Funktionen. Die Integration der TranzX-Batterien unterstreicht das Engagement von Victoria für Vielfalt und Qualität in ihrem Angebot, so dass Radfahrer eine breite Palette von Optionen für ihre Mobilitätsbedürfnisse nutzen können.
E-Bike Modelle mit besonderem Akku-Konzept
VICTORIA hat schon 2019 ein besonderes E-Bike herausgebracht. Auf den ersten Blick mag die Besonderheit vielleicht gar nicht auffallen, aber das eUrban 13.9 von VICTORIA ist ein wahrer Exot. Das E-Bike hat nämlich zwei Akkus.
E-Bike-Fans werden sagen: „Super, ein zweiter Akku für die doppelte Reichweite.“ E-Bike-Kritiker werden entgegnen, dass das Mehrgewicht durch den zweiten Akku einfach zu groß ist. Und genau darum soll es in unserem Test gehen: Lohnt sich das Mehrgewicht des zweiten Akkus wirklich? Oder ist die Reichweite nur geringfügig größer? Natürlich werden wir das Bike auch mit seinen wichtigsten Ausstattungsmerkmalen vorstellen.
Victoria Utilyon: E-Bike mit Doppelakku für maximale Reichweite
Victoria bietet mit dem Utilyon ein E-Bike mit der Energie für zwei. Mit dem Utilyon hat Trekking-Multi Victoria ein Stadt-Land-E-Bike mit bis zu 1475 Wattstunden aus zwei Bosch-Akkus im Programm. Das Utilyon ist ein echter Spezialist: Wer die größtmögliche Akku-Kapazität sucht, findet hier sein perfektes Rad.
Technische Details des Victoria Utilyon 4
Im Unterrohr steckt im getesteten Utilyon 4 ein 750 Wattstunden Stromfass, im Sattelrohr zusätzlich noch ein etwas kleinerer mit 545 Wattstunden. Summa summarum macht das dann schier gigantische 1295 Wattstunden - das ist mehr, als eine Starter-Batterie im Pkw in der Regel hat. Wer die volle Dröhnung braucht, kann gar 1475 Wh Gesamtkapazität bekommen, dann steckt hinten ein 725er-Akku drin.
Alle Modelle werden vom berühmt-berüchtigten CX-Motor der vierten Generation samt Smart-Anbindung. In unserem Fall wird die Peripherie von dem großen Kiox 500 und einer Mini-Remote komplettiert, im Oberrohr steckt wie üblich der bekannte "System Controller" der Schwaben. Auch die weiteren Anbauteile passen: Die zehnfach Deore-Schaltung ist ein haltbarer Kilometerfresser, aber natürlich keine edle Ware. Das kann man von der MT5E-Bremse von Magura mit seinen 203/180-mm-Scheiben nicht behaupten, die gehen für den Preis voll in Ordnung und sind waschechte Wurfanker.
Gute Schwalbe-Reifen, eine Parallelogramm-Sattelstütze sowie eine vollständig alltagstaugliche weitere Ausstattung aus Schutzblechen, Licht und Co. runden das Gesamtpaket ab. Insgesamt ist das Rad mit 5999 Euro natürlich kein Schnäppchen - aber sinnvoll und gut ausgerüstet.
Hohes Gewicht, Superhohe Zuladung
Satte 36 Kilo wog unser Testrad auf der Redaktionswaage. Wer nun davon ausgeht, dass nur 90 Kilo Piloten überhaupt zugelassen sind, der irrt sich: Satte 143 Kilo Zuladung gibt Victoria für das Utilyon an. Das ist unser Rekord für das Testjahr 2025 - und ist bei der E-Bike-Klasse auch absolut sinnvoll. In Kombination mit der sehr guten Magura-Bremse haben wir sodann auch keinerlei Bedenken, das Victoria für entsprechend schwere Piloten zu empfehlen.
Fahreigenschaften im Alltag
Einmal aufgesattelt merkt man direkt, dass das Utilyon kein kleines Rad ist: Man sitzt selbst als Einsachtzig-Pilot eher hoch, thront quasi auf dem Bike. Die Parallelogramm-Sattelstütze bewegt sich dabei merklich von vorn nach hinten und bringt spürbar Komfort, braucht aber etwas Eingewöhnung. Einmal beschleunigt, liegt das Utilyon aber satt auf der Straße und fährt sich stabil wie ein Flugzeugträger. Dafür fährst du einfach weiter, wo andere längst die Steckdose ansteuern: 100 Kilometer sind ohne Probleme bei eher flachem Terrain drin - im Turbo-Modus, versteht sich. Flachland-Touristen dürften diesen Wert bei zahmerer Unterstützung locker verdoppeln können.
Test-Fazit: Victoria Utilyon 4
Das Utilyon ist ein echter Spezialist: Wer die größtmögliche Akku-Kapazität sucht, findet hier sein perfektes Rad. Wir sehen das Victoria vor allen Dingen als attraktiven Alltags- und Tourbegleiter für großgewachsene und/oder entsprechend schwere Radfahrer. Der Rahmen hält buchstäblich was aus, zusammen sind die beiden Akkus echte Kilometerfresser. Aber: Auch die 36 Kilo sind ein Wort und müssen bewegt werden können. Kurz: ein spezielles Rad für spezielle Fahrer - wer hier auf seiner Suche gelandet ist, sollte eine Probefahrt wagen.
Vor- und Nachteile des Victoria Utilyon 4 im Überblick
- 👍 Das gefällt:
- Reichweitenkönig dank Doppel-Akku
- Sehr gute Bremse
- Sehr gute Zuladung
- Allgemein sinnvoll ausgestattet
- 👎 Das weniger:
- 36 Kilo Fahrradgewicht wollen gesteuert werden
- Fahrdynamisch gesehen eher träge
- Kein Schnäppchen
- Spitzer Einsatzzweck
Victoria Cysalo 7: Tourenrad mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis
Victoria aus Hoya hat seine Modellpalette für 2025 neu sortiert. Ein Fokus der Niedersachsen liegt auf dem Preis-Leistungs-Verhältnis. So ist das gefällig designte Tourenrad Cysalo 7 mit bewährten Großserienkomponenten und einem klassisch eleganten Aluminium-Rahmen ausgestattet.
Der 545-h-Akku ist in den Rahmen teilintegriert, lässt sich sehr leicht entnehmen und extern laden. Kettenschutzkasten, Rahmenschloss und variabler Gepäckträger mit Federklappe sprechen für Alltagsnutzen. Gefederte Sattelstütze, Flossengriffe und höhenverstellbarer Vorbau sprechen für Komfort. Die Alu-Schutzbleche halten Schmutz effektiv vom Hosenbein fern, die Contec-Beleuchtung überzeugt, der Frontstrahler könnte etwas heller sein.
Dank des höhenverstellbaren Vorbaus ist die Sitzposition sehr variabel. Der gekröpfte Lenker greift sich angenehm, die Flossengriffe beugen Ermüdung vor. Dafür, dass die Reifen recht schmal und die Federgabel vergleichsweise einfach ist, bietet das Cysalo 7 viel Komfort. Die CST-Reifen überraschen ebenfalls. Sie sind sehr laufruhig und bieten guten Halt. Eine gute Wahl von Victoria ist der Active Line Plus-Motor. Er ist zwar spürbar weniger kraftvoll als das Bosch-Topmodell Performance Line CX, aber in Kombination mit der 7-Gang-Nabe erklimmen wir so auch steilere Auffahrten. Erst ab 20 Prozent Steigung wird es mühsam. Die hydraulischen Felgenbremsen packen kräftig zu, sind gut zu dosieren.
Für 2599 Euro bekommen Käufer des Victoria Cysalo 7 erstaunlich viel E-Bike. Der Antrieb ist stimmig, die Komponenten sehr solide.
Victoria eManufaktur 12.8: Premium E-Bike mit integriertem Akku
Für 2021 hat Victoria die Premium-Baureihe weiter ausgebaut. Optisch ist das mit der sauber in den Rahmen integrierten PowerTube-Batterie (500 Wh) gelungen. Ein 625 Wh starker Akku kann nachgerüstet - und über die in angenehmer Höhe platzierte Ladebuchse aufgeladen werden. Ebenfalls überzeugend ist die Vollausstattung: Neben der LED-Beleuchtung (120 Lux vorne, automatisches Bremslicht hinten) sind ein Racktime-Gepäckträger mit zweiter Taschenebene sowie stabile Schutzbleche verbaut.
Satt auf Asphalt liegend, schiebt der Mittelmotor vergleichsweise geräuscharm kräftig an. Mit seinem Drehmoment von 65 Nm macht er auch bei Anstiegen eine sehr gute Figur, die 10-fach Kettenschaltung rundet das durchdachte Antriebskonzept mit ihrer großen Übersetzungs-Bandbreite ab. Dank Mach 630 Laufrädern (28 Zoll) rollt das 12.8 problemlos auch über Unebenheiten und bleibt dabei agil. Das Victoria eManufaktur 12.8 ist ein hochwertiges E-Bike mit Top-Antriebskonzept.
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