Fürs Radfahren ist man nie zu alt: Die Bewegung an der frischen Luft hält Körper und Geist fit, stärkt die psychische und soziale Gesundheit, fördert die Mobilität und erleichtert das alltägliche Leben.
Immer mehr Senioren entscheiden sich, auf das Fahrrad zu steigen, um die kleinen Besorgungen des Alltags zu erledigen oder Touren ins Grüne zu unternehmen. Radfahren ist bei Senioren sehr beliebt. Laut des Senioren Ratgebers treten in der Gruppe der 60- bis 75-Jährigen rund 20 % mehrmals pro Woche in die Pedale.
Darüber hinaus werden auch die Ausdauer und die Beweglichkeit trainiert. Radfahren ist nicht nur für die schlanke Linie gut, sondern hat auch einen Mehrwert für Herz, Kreislauf und Knochen. Das Treten der Pedale schützt die Gelenke und verringert den Knorpelabbau. Auch die Ventilation der Lungen optimiert sich und der Ruhepuls reduziert sich. Die Bewegung an der frischen Luft stärkt zudem die Psyche, denn Radfahren sorgt für eine vermehrte Freisetzung von Glückshormonen und beugt damit Depressionen vor.
Dank E-Bikes ist dies sogar noch einfacher möglich, denn sie erlauben das Fahrradfahren ohne größere Anstrengung auch über längere und anspruchsvollere Strecken. Wachsender Beliebtheit erfreuen sich bei Senioren auch die so genannten Pedelecs, bei denen die körperliche Aktivität von einem Elektromotor unterstützt wird.
Gefahren und Risiken
Dies birgt allerdings auch Gefahren: Viele unterschätzen die Geschwindigkeit und überschätzen das eigene Können. Es heißt zwar: „Fahrrad fahren verlernt man nicht“.
Zu beachten ist aber, dass man im Alter weniger reaktionsschnell ist und womöglich leichter aus dem Gleichgewicht kommt. Dazu kommen oftmals nachlassende Fähigkeiten beim Seh- und Hörvermögen.
Leider zieht die zunehmende Beliebtheit des Radfahrens auch alarmierende Folgen nach sich. So verzeichnet das statistische Bundesamt eine steigende Zahl an Unfällen mit Fahrrädern und E-Bikes.
Vor allem unter älteren Menschen werden E-Bikes immer beliebter. Doch dieser Trend geht mit einem erhöhten Unfall- und Sturzrisiko einher. Im Jahr 2021 meldete die Polizei 17.285 Pedelecunfälle mit Personenschaden*. Wegen des höheren Tempos sind die Folgen meist schwerer als beim Unfall mit Fahrrad ohne Motor.
Ältere Nutzer haben dabei ein besonders hohes Risiko für schwere Stürze. Die Gründe: Senioren sind oft längere Zeit nicht mehr mit einem Fahrrad unterwegs gewesen - ihnen fehlt schlicht die Übung. Zudem sind die Folgen eines Sturzes für sie meist sehr viel gravierender. Ob jung oder alt - generell unterschätzen viele E-Bike-Fahrer die Beschleunigungsleistungen ihrer Räder.
Sicherheitsmaßnahmen und Vorbereitung
Daher gilt für alle der Rat, vorausschauend und rücksichtsvoll zu fahren und immer einen Helm zu tragen.
Die Deutsche Seniorenliga empfiehlt insbesondere Wiedereinsteigern ein Fahrradtraining, das speziell für Erwachsene angeboten wird. Danach ist man wieder souveräner und sicherer auf dem Rad und im Verkehr unterwegs. Anbieter sind u. a.
30 bis 45 Minuten dreimal die Woche sind ausreichend. Sollten Sie erst im höheren Alter mit dem Radfahren beginnen wollen, sollten Sie sich von Ihrem Arzt grünes Licht geben lassen. Falls Sie noch keine Erfahrung auf dem Fahrrad haben oder lange pausiert haben, sollten Sie sich entsprechend vorbereiten.
Trainieren Sie Ihre Balance, indem Sie täglich üben, mehrere Sekunden auf einem Bein zu stehen. Ihre Fähigkeiten und die Grundregeln der Verkehrssicherheit können Sie in Kursen üben, die in vielen Städten in spezialisierten Fahrradschulen angeboten werden.
Damit Sie gut sichtbar bleiben, müssen Vorder- und Rücklicht einwandfrei funktionieren. Wenn Sie den Sattel etwas niedriger einstellen, erleichtern Sie sich den Auf- und Abstieg. Um sicher mit dem Fahrrad unterwegs zu sein benötigen Sie jetzt nur noch einen Fahrradhelm und festes Schuhwerk. Achten Sie beim Kauf des Helms auf das TÜV-Siegel.
Manche Händler bieten sogar speziell für Senioren Einführungskurse an, in denen man den sicheren Umgang mit dem Pedelec üben kann.
Spezielle Fahrräder für Senioren
Fahrrad mit tiefen einstieg und einzigartiger Sitzposition: Seit mehr als 30 Jahren produziert vanRaam das ideale sichere Fahrrad für Senioren.
1985 wurde der Architekt Piet Tauber in der Fietsrai von Minister Kroes als Gewinner des vom Ministerium für Verkehr, Bauwesen und Wasserwirtschaft ausgeschriebenen Wettbewerbs Fiets Veilig ausgezeichnet. Dies war für vanRaam's Balance und es dieses Fahrrad wird noch immer produziert.
Werfen Sie einen Blick auf die Vorteile und einzigartigen Fahreigenschaften des Balance:
- Das Fahrrad hat eine einzigartige Rahmenkonstruktion: einen tiefen Einstieg und der Fahrer kann jederzeit mit zwei Füßen auf dem Boden kommen und direkt auf dem Sattel sitzen.
- Es unterscheidet sich ein wenig von einem normalen Tiefeinstieg Fahrrad, das nur einen niedrigen Einstieg, aber eine hohe Sitzposition hat.
Wir nennen das scheinbare Sicherheit, es ist einfacher, ins und aus dem Fahrrad zu steigen, aber der Fahrer sitzt immer noch hoch und als er plötzlich stehen bleibt, gehen die Dinge immer noch schief.
Bei dem Balance ist die Gesamtergonomie des Rahmens so gestaltet, dass der Fahrer aufgrund der niedrigen Einstiegshöhe leicht ein- und aussteigen kann, aber auch tiefer sitzt und dennoch eine optimale Pedalbewegung ausführen kann. Denn der Radler sitzt nicht oben, sondern hinter dem Tretlager. Die andere Sitzposition ermöglicht es dem Fahrer, jederzeit auf dem Sattel zu sitzen und trotzdem zwei Füßen auf dem Boden zu haben. Der Fahrer sitzt auch tiefer, so dass auch der Schwerpunkt niedriger ist.
Durch das mehr nach vorne gerichtete treten in die Pedalen können Sie die Kraft Ihrer Beine besser nutzen als auf einem klassischen Fahrrad. Dies macht das Radfahren besonders einfach und komfortabel.
Weitere Vorteile der einzigartigen Rahmenkonstruktion von vanRaam's Balance sind die geringere Belastung von Handgelenk, Rücken, Nacken und Schultern.
Einzigartige und einfach zu bedienende elektrische Tretunterstützung
Die Elektroversion dieses Fahrrads hat noch mehr einzigartige Eigenschaften. Dies magt den Unterschied zu vanRaams einzigartigem Silent-System:
- Es sehr leise ist und mit einem Kraft- und Rotationssensor arbeitet, der plötzliche Bewegungen des Motors verhindert.
- Die Leistung des Motors und seine Eigenschaften (Drehmoment am Boden, Höchstgeschwindigkeit, Beschleunigung usw.) werden kontinuierlich und vollständig per Software gesteuert.
- Die Unterstützung wird gleichmäßig auf und ab geschoben, so dass plötzliche Einwirkungen des Motors vermieden werden.
Standard mäßig ist auch eine automatische Wegfahrfunktion, die das Verfahren in den ersten Schritten/Tritten unterstützt, enthalten. So ist auch einfach, das Fahrrad z.B. aus dem Keller zu fahren. Während Sie daneben gehen, zieht sich das Fahrrad beim Drücken der Fahrfunktion selbst nach oben. Es kann auch dem Fahrer helfen, gut los zu fahren.
Smart Display und die vanRaam E-Bike App
Dieses System hat auch eine einzigartige Bedienung, denn auf dem Standard-Display gibt es nur eine sehr begrenzte Anzahl von Tasten und Funktionen, so dass Sie nicht abgelenkt werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Anzeige nicht diebstahlgefährdet ist und nicht jedes Mal vom Fahrrad abgenommen werden muss.
Wenn Sie noch mehr sehen oder einstellen möchten, können Sie dies über eine praktische Smartphone-App tun. Mit der vanRaam E-Bike app kannst du ein anderes Unterstützungsprogramme auf deinem vanRaam Fahrrad einstellen.
Mit einem Akku beträgt die Reichweite etwa 80 Kilometer, es ist auch möglich, einen zweiten Akku hinzuzufügen, mit der die Reichweite etwa 160 Kilometer beträgt.
Das Projekt SiFAr hat sich daher das Ziel gesetzt, die Kompetenz und Sicherheit älterer Menschen beim Fahren mit dem Rad oder E-Bike zu verbessern.
„Ich bin sehr froh darüber, an SiFAr teilgenommen zu haben. Obwohl ich regelmäßig mit dem Fahrrad unterwegs bin, habe ich viele neue Erkenntnisse aus den Trainingseinheiten mitgenommen. Viele Dinge wurden uns bewusst gemacht und antrainiert, damit man sich im täglichen Fahrverhalten daran erinnert und auch anwendet, z.B. Aufsteigen, Absteigen, Umdrehen, Handzeichen geben, einhändig Fahren. Die Teilnehmenden harmonierten gut und die Anleitung durch die Trainerin ist sehr angenehm und kompetent.
Auf das Rad zu steigen statt das Auto zu nutzen hat in jedem Lebensalter seine Vorteile, doch vor allem Ruheständler können von zahlreichen positiven Effekten profitieren. Die regelmäßige Bewegung an der frischen Luft hält Sie fit und gesund. Dabei profitiert auch Ihre Psyche, denn unterwegs tanken Sie jede Menge positive Energie.
Leider lässt sich nicht jeder Sturz bzw. Unfall verhindern. Zu den gesundheitlichen Folgen kommen dann unter Umständen noch unvorhergesehene Kosten hinzu. Vor diesem Hintergrund ist es sinnvoll, über eine private Unfallversicherung nachzudenken. Mit Blick auf die persönliche Situation sollten zunächst Leistungen und Tarife verschiedener Versicherungsanbieter verglichen werden. Die Broschüre „Sturzunfälle im Alter - Vorbeugung und Absicherung“ kann kostenlos bestellt werden bei der Deutschen Seniorenliga, Heilsbachstr. 32 in 53123 Bonn oder auf www.sturzunfaelle-vermeiden.de.
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