Immer mehr Menschen denken darüber nach, wie sie nachhaltig und wirtschaftlich am Verkehr teilnehmen können. Ein E-Bike erscheint dabei vielen als eine neue und innovative Alternative zu alteingesessenen Verkehrsmitteln. Es verbindet einen aktiven Alltag mit der Möglichkeit, nachhaltig und umweltschonend auch schwere Lasten ohne Probleme und in kurzer Zeit zu transportieren.
Allerdings ist dieses Vergnügen nicht gerade günstig. Die Kosten für ein E-Bike können sich für einen Kunden je nach gewünschtem Modell von ca. 500 Euro bis auf hohe fünfstellige Beträge belaufen. Wer sich diese Investition nicht auf einmal leisten kann oder will, könnte beispielsweise auf einen Kredit zurückgreifen, der von vielen E-Bike-Händlern bereits angeboten wird.
Finanzierungsmodelle für E-Bikes
Wer sich also für die Anschaffung eines E-Bikes interessiert, sollte sich bereits vor dem Kauf genau über die unterschiedlichen Finanzierungsmodelle, mögliche Kreditverträge und Ratenkredite informieren, die der wachsende E-Bike-Markt bietet. Hier gibt es für den Käufer vielfältig gestaltete Angebote, die exakt auf dessen Bedürfnisse abgestimmt sind. Das erleichtert ihm nicht nur die Entscheidung zum Kauf, gleichzeitig ist auch die finanzielle Belastung besser einzuschätzen.
Egal ob im Online-Shop oder im stationären Handel: Dank der immer größer werdenden Auswahl an E-Bikes und E-Cargo-Bikes wird jeder Interessierte sicher schnell fündig werden. Ein weiterer Pluspunkt bei der Anschaffung eines E-Cargo-Bikes ist die finanzielle Förderung durch den Bund, die Bundesländer oder die jeweiligen Städte.
Der Handel arbeitet in der Regel mit Kreditinstituten zusammen, die für Interessierte Kredite anbieten, um ein E-Bike in monatlichen Raten zu finanzieren. Der Kunde kann hier selbst bestimmen, wie hoch die Raten pro Monat beim Ratenkauf sein sollen. Dementsprechend werden zum Erwerb eines E- oder E-Cargo-Bikes die Laufzeiten des Kredits angepasst. Viele Banken bieten online eine schnelle und einfache Abwicklung des Kreditantrags an, bei dem die Laufzeit stets flexibel gestaltet ist.
Wer sein Fahrrad auf diesem Wege finanziert, kann davon ausgehen, eine günstige Alternative zur Zahlung gefunden zu haben. Viele Banken bieten sogar bereits eine 0 % Finanzierung für E-Bikes an, bei denen dem Kunden keine zusätzlichen Kosten für Zinsen während der Kreditlaufzeit anfallen.
Wer sich für einen Kredit bei einer Bank entscheidet, um Besitzer eines E-Bikes zu werden, sollte sich darüber bewusst sein, dass alle Banken zur Prüfung der Kreditwürdigkeit des Käufers eine Anfrage an die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung (SCHUFA) stellen. Wer hier negative Einträge vermerkt hat, wird leider nicht zur Finanzierung eines E-Bikes zugelassen.
Vorteile der Teilfinanzierung
E-Bikes erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Allein im Jahr 2019 wurden eine Million neue elektrische Fahrräder und Lastenräder verkauft. Wer sich das praktische Transportmittel nicht sofort leisten kann, aber trotzdem die Vorteile eines E-Bikes nutzen will, kann eine Teilfinanzierung in Anspruch nehmen.
Die Vorzüge beim Kreditnehmer liegen dabei klar auf der Hand. Selbst wenn dem Interessenten die finanziellen Mittel fehlen, kann dank eines passenden Kreditrahmens trotzdem eine Investition in ein umweltfreundliches und nachhaltiges Transportmittel gemacht werden. Ebenfalls kann man die Förderung, die von vielen Bundesländern und Kommunen für den Kauf eines elektrischen Fahrrads angeboten wird, annehmen und so eine Finanzspritze fürs E-Bike erhalten. Das verringert nicht nur die Feinstaubbelastung in den Innenstädten und die Lärmbelästigung, sondern fördert auch die eigene Flexibilität.
Nachteile und Risiken
Zu den Nachteilen eines flexiblen Finanzierungsmodells zählen vor allem, dass man sich als Käufer in ein Abhängigkeitsverhältnis begibt, das je nach Zahlungsvereinbarung mehrere Jahre betragen kann. Auch hat nicht jeder die Möglichkeit, eine Finanzierung für ein E-Bike in Anspruch zu nehmen, da einzelne Faktoren Banken davon abhalten, Kredite zu vergeben.
Förderprogramme für E-Bikes
Wer E-Bike fährt, tut nicht nur etwas für die eigene Gesundheit, sondern auch eine Menge für die Umwelt. Diese Entwicklung ist ebenfalls nicht spurlos an der Politik vorübergegangen. Um die ohnehin schon starken Verkaufszahlen von E-Bikes weiterhin zu fördern, bieten der Bund, die Bundesländer sowie einzelne Städte finanzielle Fördermittel für potenzielle E-Bike-Käufer an.
Aber nicht nur der Kauf eines Lastenfahrrads wird von Großstädten wie München, Limburg an der Lahn oder Heidelberg belohnt. Momentan ist die Förderung für E-Bike-Käufer allerdings noch zeitlich begrenzt. Wer also überlegt, sich ein elektrisches Lastenfahrrad zuzulegen, sollte sich bald für einen Kreditvertrag entscheiden. Die Voraussetzungen waren nie besser.
Man spart neben einem großen Betrag barem Geld auch eine beachtliche Menge an vermeidbaren Umweltemissionen und trägt so dazu bei, das Klima nachhaltig zu schützen.
Finanzierung vs. Leasing
Am Anfang steht wie so oft auch beim Fahrradkauf die Frage nach dem Geld: Ein gutes Fahrrad oder E-Bike mit hochwertiger Ausstattung hat seinen Preis. Beim Sofortkauf wird dieser direkt und in voller Höhe fällig. Eine Alternative dazu ist die Ratenzahlung, bei der die Anschaffungskosten für Dein Traumfahrrad in einem festgelegten Zeitraum über monatliche Raten beglichen werden.
Du möchtest lieber regelmäßig kleine Raten zahlen, um Dein neues Fahrrad zu finanzieren? Dann solltest Du im nächsten Schritt entscheiden, ob eine Finanzierung oder ein Leasing besser zu Dir passt: Bei der Finanzierung handelt es sich um einen Kredit, den Du mit Deinen Raten Schritt für Schritt abbezahlst.
Einen besonders großen Vorteil kann das Fahrradleasing für Arbeitnehmer haben: Während Du die Raten für eine Finanzierung per Kredit von dem Geld zahlst, das Dir netto zur Verfügung steht, werden die Leasingraten aus Deinem Bruttogehalt bedient, wenn Du Dein neues Rad als Dienstrad über Deinen Arbeitgeber least. Durch diese sogenannte Gehaltsumwandlung verringert sich das zu versteuernde Bruttogehalt, so dass Steuern und Sozialabgaben sinken und die monatliche Nettobelastung deutlich geringer ist als die fällige Leasingrate.
Gehaltsumwandlung klingt kompliziert? Muss sie nicht sein. Wie oben beschrieben, wird durch die Gehaltsumwandlung beim Leasing die Berechnungsgrundlage für Lohnsteuern und Sozialabgaben reduziert. Genau das wird in Gesprächen rund um das Fahrrad-Leasing oder auch beim E-Bike-Leasing häufig als möglicher Nachteil genannt - schließlich können dadurch die späteren Rentenansprüche leicht sinken. Aber mal Klartext: Was in Bezug auf vermeintliche Bikeleasing-Nachteile, insbesondere mit Blick auf die Rente, oft reißerisch in den Raum geworfen wird, fällt in der Praxis meist kaum ins Gewicht.
Ein wichtiger Vorteil beim Dienstrad-Leasing ist, dass Du beim Bikeleasing-Service automatisch umfassenden Versicherungsschutz genießt, denn die Absicherung, wenn Du während der Leasinglaufzeit zum Beispiel wegen Krankheit oder Kündigung ausfällst oder Dein Dienstrad gestohlen oder beschädigt wird, ist bei uns immer Teil des Leasings.
Ob sofort bezahlt, per Ratenkredit finanziert oder als Dienstrad geleast: Wenn Du mit Deinem neuen Rad unterwegs bist, tust Du Deiner Gesundheit etwas Gutes und das ist ja auch eine Art der Altersvorsorge - von der Du lange profitieren kannst, denn statistisch gesehen leben Radfahrer länger.
Wer sich näher mit den Dienstrad-Angeboten am Markt beschäftigt, stößt früher oder später auch auf grundsätzliche Fragen zum Modell selbst: Wie funktioniert Dienstrad-Leasing überhaupt? Wo ist der Haken? Welche Rolle spielt der Anbieter dabei - und worauf sollte man achten, wenn Begriffe wie Bikeleasing, Jobrad oder Firmenrad ins Spiel kommen? Und was wird in Erfahrungsberichten immer wieder als Vorteil oder gelegentlich auch als Nachteil genannt?
Worauf sollte man bei der Finanzierung achten?
Die Wahl der richtigen E-Bike Finanzierung ist nicht immer leicht zu treffen. Es gibt viele verschiedene Anbieter von E Bike Krediten mit jeweils unterschiedlichen Konditionen, sodass es schwerfallen kann, den Überblick zu bewahren.
Besonders folgende Fragen sollten beantwortet sein, bevor sich für die Inanspruchnahme eines Kredits entschieden wird:
- Welche Voraussetzungen bringe ich mit? Viele Kreditgeber verlangen unter anderem Bonität, die Volljährigkeit und einen Wohnsitz in Deutschland, bevor sie einen Kredit gewähren. Auch für eine Anzahlung sollte im besten Fall gespart worden sein.
- Wie hoch sollen die monatlichen Raten ausfallen? Das Allerwichtigste bei einem Kredit ist, dass die monatliche Rückzahlung reibungslos vonstatten geht. Daher sollten immer Konditionen ausgewählt werden, die realistisch sind.
- Ist eine 0 % Finanzierung möglich? Bei einer 0 % Finanzierung werden keine Zinsen berechnet, was die Kreditbedingungen erheblich verbessert. Aus diesem Grund sollte sich, soweit machbar, immer nach einem Kreditangebot mit 0 % Finanzierung umgesehen werden.
Vor- und Nachteile einer E-Bike Finanzierung
Auch wenn die E-Finanzierung eine tolle Möglichkeit darstellen kann, ist sie nicht für jeden gleichermaßen geeignet. Diese Vor- und Nachteile spielen eine übergeordnete Rolle:
Vorteile:- ✔️ Die Kaufsumme muss nicht sofort in ihrer gesamten Menge aufgebracht werden
- ✔️ Flexible und individuelle Ratenzahlung möglich
- ✔️ Option einer 0 % Finanzierung bei einigen Händlern
- ✔️ Keine Kosten mehr nach vervollständigter Finanzierung
- ❌ Keine Steuervorteile
- ❌ Teils hohe Zinsen
- ❌ Zusätzliche Kosten durch Versicherung, Wartung und Reparaturen erforderlich
Wie lange sollte eine E-Bike Finanzierung gehen?
In vielen Fällen ist es möglich, die Laufzeit einer Finanzierung selbst zu bestimmen. Die Dauer der Rückzahlung hat dabei eine direkte Auswirkung auf die Höhe der Zinsen und somit auf die Endsumme. Daher kann es sinnvoll sein, die Laufzeit auf so wenig Monate wie möglich festzulegen. Beachtet werden sollte dabei vor allem auch die Höhe der monatlichen Rate, die bei einer bestimmten Dauer fällig wird. Wie hoch diese sein darf, hängt vom Einkommen des Schuldigers ab und sollte diesen nicht überfordern.
Manchmal kann eine vorherige Anzahlung, auf die der Verbraucher sparen kann, die monatlichen Beträge und auch die Zinsen schmälern, was auch einen positiven Effekt auf die Dauer der E-Bike Finanzierung hat.
Wann ist der beste Zeitpunkt, ein E-Bike zu kaufen?
Auch ohne spezielle Finanzierung gibt es Wege, sich die Anschaffung eines hochwertigen E Bikes zu ermöglichen. Beispielsweise gibt es bestimmte Zeiten im Jahr, in denen Pedelecs generell etwas günstiger im Preis sind. Das trifft unter anderem auf das Ende der Saison zu. So reduzieren Händler ihre Fahrräder meist Ende Herbst und über den Winter, da sie zum Jahresende hin Platz für das neue Sortiment schaffen müssen. Außerdem ist die Nachfrage in den kalten Monaten nicht sehr hoch, was den Kaufpreis durchschnittlich zusätzlich schmälert. Der Winter kann daher als der beste Zeitpunkt zum Kauf eines neuen E Bikes erachtet werden.
Wo kann man E-Bikes günstig finanzieren?
Es gibt einige Anbieter von Finanzierungsmodellen, die Kredite zu günstigen Konditionen vergeben. Wer sein E-Bike günstig finanzieren möchte, sollte sich vor allem bei folgenden Kreditgebern beraten lassen:
- Commerz Finanz GmbH in Kooperation mit liquid-life: 0 % Finanzierung und Raten von bis zu 30 Monaten möglich
- Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken mit dem "easyCredit": Flexible Laufzeiten und anpassbare Kreditraten
- Santander Consumer Bank AG und Creditplus Bank in Kooperation mit emotion-technologies und Haibike: 0 % Finanzierung ab einem Gesamtwert von 1.000 €
Neben den genannten Anbietern kommen auch reguläre Sofort- oder Kleinkredite gängiger Kreditinstitute in Frage, um das eigene E-Bike zu finanzieren. Nutzen Sie für einen übersichtlichen Vergleich zum Beispiel den praktischen E-Bike-Finanzierungsvergleich von Check24. Wichtig wie bei jeder anderen Finanzierung und jedem Vertrag: Unbedingt auch das Kleingedruckte lesen!
Finanzieren oder leasen?
Bei der E-Bike Finanzierung wird das Pedelec in Raten plus Zinsen abbezahlt. In manchen Fällen ist auch eine 0 % Finanzierung möglich. Eine Alternative dazu bildet das E Bike Leasing. Hierbei fallen keine Anschaffungskosten und auch keine Zinsen an, dafür aber monatliche Leasingraten. Insgesamt ergeben sich beim Leasing preislich die besseren Konditionen, da auch noch Steuervorteile hinzukommen und so insgesamt bis zu 40 % der Kosten gegenüber der Kaufvariante eingespart werden können. Meist ist außerdem die Versicherung für das Pedelec im Leasing-Angebot enthalten.
Das E Bike geht durch das Leasing jedoch nicht in den Besitz des Verbrauchers über, sondern muss nach Ablauf des Vertrages wieder zurückgegeben werden. Weiterhin muss das E Bike als Dienstfahrrad genutzt werden, um überhaupt geleast werden zu können.
Ob ein Verbraucher ein E-Bike finanzieren oder leasen soll, ist ihm selbst und dem Arbeitgeber überlassen und muss individuell entschieden werden. Für beide Optionen ergeben sich einige Vor- und Nachteile.
Förderprogramme für E-Bikes
Beim Kauf eines E-Autos erhält der Käufer in Deutschland eine Prämie vom Staat. Diese Art der Förderung gibt es bei E Bikes leider noch nicht. Allerdings ergeben sich ein paar Optionen zum Erhalt eines Zuschusses. Folgende Förderungsmodelle existieren derzeit in Deutschland:
- Förderung durch das BAFA: Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle ist die aktuell einzige staatliche Förderungsstelle. Ein Zuschuss wird jedoch lediglich für E-Schwerlastenräder gewährt. Außerdem können keine Privatpersonen, sondern nur Firmenkunden von der Förderung profitieren, die das E-Rad gewerblich nutzen wollen.
- Förderungsprogramm von NRW: Nordrhein-Westfalen bietet die Übernahme von bis zu 60 % beim Kauf eines E-Lastenrads. Auch hier gilt das Förderungsangebot nicht für Privatpersonen, sondern nur für Kommunen und Gewerbetreibende.
- Förderungsprogramm von Baden-Württemberg: Das Land Baden Württemberg gibt einen Zuschuss von 30 % beim Erwerb von E-Lastenrädern. Leider sind Privatpersonen von diesem Förderungsmodell ebenfalls nicht betroffen.
- Förderung auf kommunaler Ebene: Einzelne Städte wie München, Tübingen oder Marburg haben ihre eigenen Förderungsangebote für ihre Einwohner. In München erhalten mit "München emobil" Vereine, Freiberufler und Privatpersonen beispielsweise einen Rabatt von 25 % der Nettokosten, wenn sie ein Ebike kaufen.
- Zuschuss von der Techniker Krankenkasse: Bei der Techniker Krankenkasse können Bonuspunkte gesammelt werden, die sich nach Bedarf auch für den Kauf eines Ebikes nutzen lassen. Maximal können hier 600 € gespart werden. Diese Möglichkeit gibt es nur dann, wenn das Ebike als medizinisches Hilfsmittel anerkannt wird.
E-Bike Abo als Alternative
Neben dem E Bike Kauf und dem E Bike Leasing gibt es noch die Variante, das E Bike für einen gewissen Zeitraum zu mieten. Die Kosten fallen je nach Modell und Dauer des E-Bike Abos unterschiedlich hoch aus, belaufen sich in der Regel jedoch auf etwa 70 bis 140 € im Monat. Das Mieten von S-Pedelecs sind noch einmal weitaus teurer. Zudem wird eine generelle Service Gebühr von 99 € berechnet.
Im Zusammenhang mit einem E Bike Abo ergeben sich einige Vorteile. So kann das Fahren eines E Bikes kostengünstiger und risikolos getestet werden. Das verringert die Gefahr eines späteren Fehlkaufs und unnötig lange Vertragslaufzeiten.
Zudem ist das E-Bike über den Vermieter versichert und ein Schloss wird direkt mitgeliefert, damit Du Dein E-Bike richtig vor Diebstählen sichern kannst. Den genauen Umfang der Versicherung kannst Du bei den jeweiligen Anbietern nachlesen. Die Anbieter bieten einen technischen Support und solltest Du eine Werkstatt aufsuchen müssen, übernimmt der Vermieter die Kosten, sofern diese trotz ordnungsmäßigen Gebrauchs nötig ist. Wenn die Reparatur Dein Verschulden ist, musst Du die Kosten tragen.
Gebrauchte E-Bikes finanzieren
Nicht nur neue, sondern auch gebrauchte Ebikes können finanziert werden.So bietet used-bikes zum Beispiel an, die Kaufsumme in Raten abzubezahlen. Auch kleine Kredite können für den Kauf von gebrauchten Ebikes aufgenommen werden.
E-Bike Leasing für Arbeitnehmer und Selbstständige
Sowohl das Leasing als auch die Finanzierung eines E-Bikes erlauben Dir, Dein Fahrrad mit monatlichen Raten abzubezahlen. Für Arbeitnehmer und Selbstständige gibt es die Möglichkeit, ein E-Bike als sogenanntes „JobRad“ von diversen Leasingplattformen zu beziehen und so von Steuervorteilen zu profitieren.
Als selbstständige Person kannst Du auch vom E-Bike Leasing profitieren, da Du die geleisteten Leasingraten in voller Höhe als Betriebsausgabe steuerlich geltend machen kannst. Als Arbeitnehmer ist die gängigste Variante, dass Du Dich bei Deinem Arbeitgeber erkundigst, ob dieser eine Partnerschaft mit einem E-Bike-Leasinganbieter abgeschlossen hat. Wenn nicht, kannst Du Deinem Arbeitgeber oder Deiner Personalabteilung anraten einen solchen Vertrag abzuschließen, sofern das gewollt und möglich ist.
Anders als bei der Versicherung von privat gekauften E-Bikes ist die Versicherung Deines „Jobrads“ in der Regel direkt im Leasingvertrag integriert. Dein Leasingpartner bietet dabei meist verschiedene Versicherungspakete. Nachgerüstete Einzelteile, wie z.B. ein extra Gepäckträger, können mit in den Leasingvertrag aufgenommen werden.
Ein Nachteil des Leasings ist, dass das E-Bike rechtlich Deinem Arbeitnehmer gehört. Solltest Du also Deine Anstellung verlieren, bleibt unter Umständen Dein E-Bike auf der Strecke.
Über die dreijährige Laufzeit des Leasingvertrages kann eine Ersparnis von bis zu 40 % gegenüber des Originalpreises Deines Ebikes zusammenkommen. Die genaue Ersparnis hängt von Deinem Bruttogehalt, Steuerklasse und dem jeweiligen E-Bike ab.
Ratenkredit als Finanzierungsoption
Ein Kredit mit Ratenzahlung ist eine Form der Finanzierung, bei der der Kreditnehmer den geliehenen Betrag in regelmäßigen Raten an den Kreditgeber zurückzahlt. Sie wird meist als Sofortkredit angeboten und das Geld ist zur freien Verfügung - kann also auch für ein Fahrrad genutzt werden.
Der Vorteil einer Ratenzahlung besteht darin, dass größere Anschaffungen wie beispielsweise ein Fahrrad sofort getätigt werden können, ohne dass man dafür das Geld direkt zur Verfügung haben muss. Nach einer Bonitätsprüfung entscheidet die Bank, ob sie den Kredit bewilligt und zu welchen Konditionen.
Vorteile des Ratenkredites ist, dass das Fahrrad Dir gehört und auch bei Dir bleibt, wenn der Kredit getilgt, d.h. zurückgezahlt ist. Die Zinssätze liegen niedriger als der Kontokorrentkredit und aktuell bei rund 8 bis 10%. Der Nachteil ist, dass Du den Kredit nur vorzeitig tilgen kannst, wenn Du alle Zinsen und Kosten bezahlst.
Die Finanzierung eines Fahrrads über den Fahrradhändler läuft in der Regel so ab, dass der Käufer ein Angebot für das gewünschte Fahrrad inklusive Zubehör erhält. Anschließend wird gemeinsam mit dem Händler eine passende Finanzierungslösung ausgewählt, die auf die individuellen Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten ist. Hierbei kann es sich beispielsweise um eine klassische Ratenzahlung handeln, bei der der Kunde den Kaufpreis in monatlichen Raten zurückzahlt.
Bei einer 0% Finanzierung übernimmt der Hersteller oder der Händler quasi die Zinsen und begleicht diese an die finanzierende Bank. Dies dient der Absatzsteigerung des Händlers bzw. der Marke, da Kunden zu günstigeren Konditionen finanzieren können und so „hemmungsloser“ kaufen.
Leasing als Alternative zur Finanzierung
Leasing kann eine Alternative zur Finanzierung eines Fahrrades sein. Beim Leasing wird das Fahrrad nicht gekauft, sondern für einen bestimmten Zeitraum gemietet. Der Kunde zahlt dabei monatliche Raten an den Leasinggeber und kann das Fahrrad während der Laufzeit nutzen.
Die Vorteile beim Leasing eines Fahrrades liegen vor allem darin, dass man das Fahrrad ohne hohe Anschaffungskosten nutzen kann und am Ende der Laufzeit entscheiden kann, ob man es behalten möchte oder nicht. Die Nachteile des Leasings überwiegen in meinen Augen allerdings. Die Leasingraten wirken meist erst niedriger, aber wenn man bedenkt, dass einem das Fahrrad nicht gehört und man es am Ende ggf. gegen einen Betrag übernehmen kann, dann ist der Gesamtaufwand meist deutlich höher als ein Ratenkredit.
Weitere Finanzierungsmöglichkeiten
Wer ausreichend Geld hat, der bezahlt ohne Finanzierung und überzieht ggf. kurzzeitig - nach Genehmigung durch die Bank - das Girokonto. Hier wird nur anteilig der Kontokorrentkredit mit Zinsen belegt, so dass es deutlich günstiger ist als ein Sofortkredit der per Ratenzahlung getilgt wird.
Über einen Ratenkredit sollte man sich umfassend informieren und diesen nicht spontan beim Händler abschließen. Die Nachfrage nach E-Bikes wird immer größer. Allerdings ist das Preisniveau bei E-Bikes hoch. Die großen Rabattschlachten im Fahrradhandel sind in Zeiten hoher Nachfrage vorbei.
Fazit
Für alle anderen sind die Möglichkeiten, günstig ein E-Bike zu finanzieren oder das E-Bike-Leasing attraktive Alternativen. Vor allem Arbeitnehmer sollten die Leasingangebote prüfen, weil Dienstfahrräder einerseits unter bestimmten Voraussetzungen nicht mehr besteuert werden und andererseits die Leasingraten vom Bruttogehalt abgezogen werden können. Daraus ergibt sich quasi ein doppelter Steuervorteil.
Dennoch ist eine E-Bike-Finanzierung über einen Kredit oder über Ratenzahlung ist fast immer günstiger, als das Girokonto zu überziehen und teilweise horrende Dispo-Zinsen zu bezahlen. Oft sind solche Kredite die günstigste Art, ein E-Bike zu finanzieren. Allerdings ist in Zeiten steigender Zinsen Wachsamkeit geboten.
Privatkredit: Wer ein E-Bike ohne Bonitätsprüfung und Schufa-Auskunft finanzieren will, dem bleibt in der Regel nur der Weg, sich privat Geld zu leihen. Entweder von Freunden oder von der Familie - oder über Plattformen, die Privatkredite vermitteln. Die Konditionen sind dabei frei verhandelbar - außerhalb des Freundes- und Familienkreises aber meist schlechter als die bei Bankkrediten.
Wer mit dem E-Bike zur Arbeit fährt, hat gute Chancen auf Förderung. Mit Leasingangeboten lässt sich ein E-Bike über die Firma finanzieren, womit man mittlerweile gleich doppelt Steuern sparen kann. Mittlerweile sind Jobräder unter bestimmten Voraussetzungen sogar steuerfrei, steuerlich aber immer besser gestellt als der Firmenwagen mit Verbrennermotor.
Steuerfrei bleibt das Jobrad, wenn der Arbeitgeber das Leasing als Zusatz zum Gehalt anbietet, sozusagen als Bonus. Bei einer Gehaltsumwandlung dagegen müssen 0,25 Prozent des Fahrradpreises als geldwerter Vorteil versteuert werden. Und darüber hinaus wird die Leasingrate vom Bruttogehalt abgezogen, woraus sich ein weiterer Steuervorteil ergibt.
Die einzigen Voraussetzungen für Jobrad-Leasing: Sowohl der Arbeitgeber als auch der Händler müssen mit einem der E-Bike-Leasinganbieter kooperieren. Die gute Nachricht: Die Zahl der Arbeitgeber, über die sich so ein E-Bike finanzieren lässt, wächst rasant.
Verwandte Beiträge:
- Triumph Mountainbike Test & Kaufberatung: Modelle, Preise & Erfahrungen
- Decathlon Mountainbike 26 Zoll: Test & Kaufberatung
- Ist Fahrradfahren Sport? Kalorienverbrauch & gesundheitliche Aspekte
- E-Dreirad mit Akku: Test & Vergleich der besten Modelle für Senioren & Erwachsene
- Ultimativer E-Bike Klapprad 24 Zoll Test: Finden Sie DAS perfekte Modell für Ihre Bedürfnisse!
- Shimano Dura-Ace Powermeter Test & Vergleich: Leistungsmessung für Profis & Amateure
Kommentar schreiben