Fahrrad Auslaufmodelle: Test und Vergleich

Das Auge fährt mit: Hochprofillaufräder im Test

Hochprofillaufräder erfreuen sich großer Beliebtheit. Sie sehen schnell aus, liefern einen motivierenden Sound und sparen Sekunden. Doch wie gut sind die heiß geliebten Hochprofillaufräder wirklich und wie schlagen sie sich im Vergleich zu einem weniger glamourösen Mittelklasse-Alu-Laufradsatz mit niedriger Felge? Der Test liefert überraschende Antworten.

Für das Testfeld wurden alltagstaugliche Hochprofillaufräder ausgewählt. Darunter verstehen wir Drahtreifen-Laufräder mit einer Felgenhöhe von mindestens 40 und maximal 60 Millimetern, bei denen auf Aluminium-Bremsflanken verzögert wird. Unser Testfeld umfasst nur aktuelle Produkte innerhalb einer bestimmten Preisspanne, die auch in Zukunft erhältlich sein werden. Auslaufmodelle fanden keine Berücksichtigung.

Diese Hochprofil-Laufräder wurden getestet:

  • FSA Vision Trimax T42
  • FFWD F4R-C mit DT Swiss 240 Naben
  • Leeze HC 60
  • Mavic Cosmic Pro carbon Exalith
  • Shimano WH-RS81 C50
  • Swissside Hadron 485
  • Token C55A (DT Swiss R23 Spline, Referenzlaufrad mit normaler Felge)

Alternativen zum Fahrradkauf: Mieten, Leasen oder gebraucht kaufen?

Die Anzahl der Fahrradfahrer auf deutschen Straßen nimmt enorm zu. Viele Verbraucher denken über eine Anschaffung eines E-Bikes nach, um komfortabel und nicht verschwitzt zum Ziel zu gelangen. Für ein durchschnittlich gutes E-Bike müssen Sie locker 2.500 Euro ausgeben. Eine Stange Geld, vor allen Dingen, wenn man jetzt erstmal im Sommer und allenfalls noch im Herbst radeln will. Da könnte das Konzept "mieten statt kaufen" den Nerv vieler Interessenten treffen.

Fahrrad-Abo und Miete

Fahrrad im Abo ist kein neues Konzept, so macht Swapfiets schon seit längerer Zeit in Deutschland Kunden das Angebot, für 16,50 Euro beziehungsweise 19 Euro ein Fahrrad monatlich zu mieten. Swapfiets geht aber seit kurzem einen logischen Schritt weiter und bietet auch eine E-Bike-Variante zum Mieten an. Der Preis hier: 75 Euro monatlich, also doch eine Stange mehr Geld. In der Miete ist auch ein Reparatur- und Wartungsservice inkludiert.

Alternativ bietet aber auch die Webseite eBike Abo Fahrräder zur Miete an. Hier ist der große Vorteil, dass Sie viel mehr als nur ein Fahrrad zur Auswahl haben: Derzeit stehen 17 Fahrradmodelle bereit, darunter nicht nur City-E-Bikes, sondern auch Trekking- und Mountain-Bikes. Für diese Auswahl müssen Sie deutlich tiefer in die Tasche greifen: Zwischen 99 und 149 Euro werden fällig, und die Mietdauer beträgt in dem Fall auch mal gleich zwölf Monate.

Eine noch größere Auswahl bietet Otto Now mit seinen E-Bikes zur Miete - theoretisch. Auch hier können Sie Ihr E-Bike drei, sechs, zwölf oder sogar 24 Monate mieten. Je kürzer der Zeitraum, desto höher die Monatsmiete. Im Mietpreis bei Otto Now ist ein Reparatur- & Austausch-Service inkludiert.

Das Prinzip "Mieten statt kaufen" betreibt auch die Plattform Grover, eher bekannt, dass sie Unterhaltungselektronik vermieten. Der Preis schwankt ebenfalls hier je nach Mietdauer von 50 Euro bei mindestens 18 Monaten Mietdauer bis 130 Euro bei nur drei Monaten Mietdauer. Mit der Grover-Care-Garantie sind 90 Prozent der Reparaturkosten bei Schäden abgedeckt.

Deutlich günstiger als diese Abo-Anbieter ist das Angebot vom ADAC. Alle Mitglieder des Autoclubs erhalten bei ADAC e-Ride einen 10-Euro-Rabatt auf die Monatsmiete und müssen keine Startgebühr bezahlen, die angeblich sonst 98 Euro kostet. Auch eine Kaution entfällt. Die Laufzeiten ähneln der Mitbewerber: 3, 6 oder 12 Monate. Die Preise sind beim ADAC-Angebot im Vergleich zu Grover, Otto oder eBike Abo deutlich günstiger: Als ADAC-Mitglied zahlen Sie beispielsweise für ein ordentliches Trekking-E-Bike 69 Euro für 12 Monate oder 119 Euro für 3 Monate. Auch hier ist ein Rundumsorglos-Paket mit Wartung, Reparatur und sogar Versicherung inkludiert.

Gebrauchte E-Bikes und Auslaufmodelle

Boomt der Markt der E-Bikes, boomt auch mit etwas Verzögerung der Gebrauchtmarkt. Aber viele Interessenten wollen nicht unbedingt von einer Privatperson ein E-Bike kaufen, da sie hier keine Garantie etwa auf den Akku bekommen - es sei denn, sie kaufen noch ein recht junges E-Bike, auf dem noch Restgarantie ist (Kaufbeleg immer verlangen!).

Mehr Sicherheit bieten Shops, die sich auf gebrauchte E-Bikes spezialisiert haben. Bei Rebike beispielsweise können Kunden angeblich bis zu 40 Prozent zum Neupreis sparen. Dennoch sollten Sie unbedingt den Preis mit dem aktuellen Straßenpreis (nicht mit der UVP!) vergleichen. Interessant ist vor allen Dingen die Tatsache, dass diese E-Bikes keine normale Gebrauchtware sind, sondern einst Messe- und Vorführware renommierter Hersteller waren oder Restbestände von Händlern (Auslaufware) sind. Sie sind laut Rebike zwischen drei und zwölf Monate alt und meist nur bis 1.000 Kilometer gefahren. Wer sich bei Rebike ein E-Bike kauft, erhält die vollen zwei Jahre Garantie und bekommt ein gewartetes, komplett montiertes Fahrrad.

Ähnlich agiert die Webseite Bikesale.de. Auch hier gibt es zahlreiche Ausstellungstücke, Auslaufmodelle oder gebrauchte Fahrräder aus Leasingverträgen. Allerdings gewährt man Ihnen hier nur ein Jahr Gewährleistung.

Ein Auslaufmodell oder ein Vorführfahrrad zu kaufen, ist generell eine gute Idee, schließlich verliert ein E-Bike in nur zwei Jahren die Hälfte seines Wertes, warum also nicht gleich bei der Neuanschaffung sparen? Allerdings gibt es auch bei anderen Online-Shops immer wieder sehr gute Schnäppchen von Neuware. Sie sollten also im Internet vielschichtig unterwegs sein, um die E-Bikes und ihre Preise zu vergleichen.

Fahrradleasing über den Arbeitgeber

Was bei Autos schon längst gang und gäbe ist, kommt auch jetzt langsam bei Fahrrädern, insbesondere bei E-Bikes, in Mode: das Leasing. Meist läuft das über den Arbeitgeber. Das Prinzip: Sie leasen ein Fahrrad und zahlen den geldwerten Vorteil, meist vom Bruttogehalt abgezogen. Das sind seit dem 1.1.2020 lediglich 0,25 Prozent des Bruttolistenpreises des Rades. Durch die Versteuerung des geldwerten Vorteils ist die private Nutzung des Rades ausdrücklich erlaubt. Am Ende der Leasingzeit (üblicherweise 36 Monate) können Sie das Fahrrad zurückgeben oder "herauskaufen".

Tagesmieten für Fahrräder und E-Bikes

Die CHIP-Redaktion hat selbst mit bikeverleih.de sehr gute Erfahrungen gemacht. Tagesmieten sind ideal, wenn man mal eine längere Radtour plant oder bei einem Besuch in einer fremden Stadt auch mal raus aus der City radeln will. Es gibt ein großes Netz an Fahrradverleihern, die auch E-Bikes tagesweise anbieten. Ein E-Bike leihen Sie hier ab 25 Euro pro Tag. Auch die Webseite Travelbike arbeitet mit mehreren Fahrrad-Händlern zusammen. Hier können Sie Stadt, Zeitraum und Anzahl der Räder eingeben und werden direkt zu den verfügbaren Angeboten weitergeleitet.

Rennrad Vorjahresmodelle und Restposten

Wenn es Zeit wird für ein neues Bike steht oft an erster Stelle die Preisfrage - und die beantworten wir gerne. Denn bei uns bekommst du nicht nur die absolut neuesten Neuheiten direkt vom Fachhändler, sondern auch reduzierte Auslaufmodelle, wenig gefahrene, billige Testbikes oder günstige Ausstellungsstücke - direkt hier in unserem Rennrad Sale.

Fahrrad-Kollektionen wechseln zwar nicht so oft wie das bei T-Shirts der Fall ist, aber die meisten Hersteller bringen einmal im Jahr neue Modelle heraus. Die Innovationen sind allerdings selten so spektakulär, dass sie die Rennräder des Vorjahres dermaßen alt aussehen lassen, dass du dich mit ihnen nirgends blicken lassen kannst.

Das bedeutet, dass unsere Händler die Vorjahresmodelle schnellstens verkaufen wollen, denn sie brauchen Platz für die „Neuen“. Damit das noch etwas schneller geht, reduzieren sie ihre Preise drastisch. Und so kommst du in den Genuss unserer Sonderangebote. Die Fahrräder sind keineswegs veraltet oder sonst zweitklassig, sie sind einfach nur preisgünstig.

Rennrad Sale: 2024er Modelle

Das Ende der Saison 2024 hat nicht nur bedeutet, dass die 2025er Rennräder in den Läden stehen. Jetzt ist auch die Zeit gekommen, wo das heißersehnte 2024er Modell, dass du schon so lange beäugst, bei dem ein oder anderen Händler zum Schnäppchenpreis verfügbar ist. Denn die Händler haben stets noch den einen oder anderen Rennrad-Restposten auf Lager, der während der Saison keinen Abnehmer gefunden hat.

Da es sich aber hier nicht um Massenware handelt sondern um stark limitierte Vorjahresmodelle, die auch in der Form häufig nicht mehr nachbestellt werden können. Du hast allerdings nicht lange Zeit zum Nachdenken: Wenn dein Traumbike dabei ist und der Preis jetzt endlich ins Budget passt, solltest du deine Chance nutzen und bei unserem Rennrad-Sale zuschlagen. Eine zweite gibt es vielleicht nicht.

Wie funktioniert der Rennrad Sale?

Wir sind kein Online-Shop, sondern eine Internet-Plattform, auf der Fahrrad-Fachhändler ihre Rennräder anbieten. Bestpreise bekommst du bei ihnen ohnehin schon, aber was weg muss, muss eben weg und das wird gnadenlos reduziert. Die günstigen Restposten findest du unter unseren Sale-Angeboten. Woran nicht gespart wird, sind die Beratung und der Service! Auch wenn du im Sale ein reduziertes Rennrad kaufst, bekommst du eine kompetente Beratung und kannst es selbstverständlich Probe fahren.

Allerdings sind viele der preiswerten Angebote Einzelstücke, daher solltest du auf keinen Fall zu lange warten. Sonst brettert am Ende jemand anders auf deinem Traumbike am Straßenrand entlang! Die Räder können in der Regel nicht nachbestellt werden und sind häufig nur in wenigen Größen und Stückzahlen verfügbar. Bei BikeExchange hast du den Vorteil, dass du die Vorjahresmodelle von 400 Händlern geboten bekommst.

Viele Händler - Top-Angebote!

Im Gegensatz zu den Fahrrad-Onlineshops bekommst du deine Rennräder und sämtliches Zubehör bei uns von verschiedenen Fahrrad-Fachhändlern. Fast 400 sind es derzeit! Unsere Händler vertreiben Rennmaschinen aller bekannten Top-Marken wie Scott, Ghost, Trek oder Giant. So kommen rund 25.000 Artikel zusammen, die über BikeExchange angeboten werden, Tausende davon zu Angebotspreisen.

Wenn einer der großen Hersteller seine aktuellen Modelle vorstellt, rutschen die Vorjahresmodelle eine Kategorie tiefer, allerdings nur was den Preis angeht. Die hervorragende Technik die du von Specialized oder Cannondale erwarten kannst, bringen die Rennräder natürlich weiterhin mit. Du kannst mit einer Ersparnis von bis zu sensationellen 50% rechnen!

Welche Art Rennrad darf’s denn sein?

Altbekannte Lieblinge wie klassische Rennräder, Touren-Rennräder, Endurance-Rennräder oder Zeitfahrräder finden sich schon lange als günstige Vorjahres-Schnäppchen. Aber auch die Top-Neuheiten der letzten Jahre wie Cyclocross-Bikes oder Gravel Bikes sind nun so weit. Wer sich in Geduld geübt hat, kann nun zuschlagen, sich auf beinahe top-aktuelle Innovationen freuen und schon bald auf seinem neuen Rennrad die ersten Trainingsrunden absolvieren.

Günstige Schnäppchen machen

Um spektakuläre sechs bis zehn Kilogramm zu erreichen, wird auf Unnötiges verzichtet, an allen Ecken und Enden Material verringert. Im Klartext: das Rennrad soll preiswert sein, nicht aus billigen Komponenten. Und wir tragen mit stark verringerten Preisen unseren Teil zum Fahrvergnügen bei.

2018 werden viele Bikes wieder billiger!

Wer mit dem Bike-Kauf das ganze Jahr gewartet hat, um im Schlussverkauf das Traum-Bike zum kleinen Preis zu erhaschen, muss dieses Jahr ganz genau hinsehen. Denn die reduzierten Vorjahresmodelle sind oft nur minimal günstiger als deren Nachfolger, die bereits in den Lagerhallen der Hersteller warten.

Viele Hersteller haben ihre Modellpaletten radikal bereinigt, um den Kunden den Überblick und sich selbst die Lagerhaltung zu erleichtern. Industrie-Insider munkeln, dass die günstigeren Preise auch mit einem Wechsel von Produktionsstandorten zu tun haben könnten.

Wer lange genug in den Weiten des Internets oder bei verschiedenen Händlern sucht, findet dennoch gute Angebote. Weil Bike-Hersteller nur alle drei bis vier Jahre einen neuen Rahmen entwickeln, sind Auslaufmodelle wie beispielsweise das Scott Scale (das erst letztes Jahr einen neuen Rahmen bekommen hat) besonders zu empfehlen. Denn hier variiert lediglich die Ausstattung.

Meist werden die Bikes erst dann reduziert, wenn nur noch ein gewisser Restbestand vorhanden ist. Oft ist also nicht mehr jede Farbvariante in jeder Größe auf Lager. Wer ein Schnäppchen machen will, muss nehmen, was noch im Laden steht.

Besonders kleine oder besonders große Fahrer haben meist die besseren Chancen auf ein Schnäppchen. Während Bikes in den Größen M und L rasch ausverkauft sind, sind Bikes in den Rahmengrößen XS oder XL oft Ladenhüter. Händler sind in diesem Fall rabattwilliger.

HARDTAILS und FULLYS im Vergleich

Viele Hersteller spendieren ihren Fullys für 2018 einen neuen Rahmen. Oft lohnt sich das Warten auf die neuen Modelle. Manchmal aber sind die Schnäppchen, die man durch den Modellwechsel erhaschen kann, einfach unwiderstehlich.

5 Tipps zum Bike-Kauf

  1. Vergleichen Sie Preise online: Auch wenn Sie ein Bike im Fachhandel kaufen wollen, lohnt sich der Blick ins Inter­net.
  2. Seien Sie Flexibel: Meist werden die Bikes erst dann reduziert, wenn nur noch ein gewisser Restbestand vorhanden ist.
  3. Es kommt auf die Größe an: Besonders kleine oder besonders große Fahrer haben meist die besseren Chancen auf ein Schnäppchen.
  4. Gönnen Sie sich was: Je teurer die Bikes sind, desto mehr Rabatt geben die Händler meist.
  5. Kaufen Sie gebraucht: Wenn Sie beim Händler wirklich gar nicht fündig werden, durchstöbern Sie den Gebrauchtmarkt.

Leichte E-Bikes im Test

Dass es einen Trend hin zu leichten Pedelecs mit etwas reduzierter Motorkraft und kleineren Akkus gibt, beobachten wir seit Jahren. Ein Bosch-Antrieb scheint für viele ­E-Biker weiterhin das wichtigste Kaufargument zu sein. Mit dem SX haben die Schwaben nun einen 55-Newtonmeter-Motor mit kompakter Bauform und voll integriert ins hauseigene Smart-System im Angebot. Damit hat sich die Zahl leichter E-Bikes auf dem Markt vervielfacht.

Die Gewichtsreduktion ist bei den leichten Rädern in unserem Test unterschiedlich stark ausgeprägt. Das Stevens E-Strada unterscheidet sich mit seinen 13,8 Kilo beim Gewicht kein bisschen von Tourenrädern ohne Motor. Am KTM zeigt sich, dass der leichte 55-Nm-Bosch-Motor eigentlich eine Lücke zwischen den Full-Power-Aggregaten und den Leichtmotoren à la Mahle und Bafang schließt.

Apropos Mahle und die bei deren Heckmotoren X35+ (Bergamont) sowie X20 (Stevens) angegebenen maximalen Drehmomente: Hier gilt es beim Lesen und vor allem dem Vergleichen mit Mittelmotoren zu beachten, dass die 23 Nm (X20) dann, laut Prüfstand-Messungen von Mahle selbst, etwa 55 Nm entsprechen würden, da keine Motorkraft durch Kette oder Riemen verloren geht.

Gewichts- wie motortechnisch im Mittelfeld liegt das Excelsior. Die Eckdaten: 19,8 Kilo bei Vollausstattung und dezentem Bafang-Heckmotor - mit 1899 Euro aber mit Abstand das günstigste Rad im Test, trotz namhafter Komponenten, toller Verarbeitung und stimmigem Setup.

Der Vorteil schwerer Pedelecs: In jeder Lebenslage gibt es Unterstützung satt. Wie immer ist es eine Frage der eigenen Ansprüche und Bedürfnisse, die letztlich den Ausschlag geben, ob ein Full-Power-Bike, ein absolutes Leichtgewicht oder eine Mischung aus beidem die beste Wahl ist.

Im Zweifel gilt: Auch ein etwas schwächeres Aggregat schiebt im Power-Modus ermüdete Radler nach Hause. Das schwerste Rad im Test, das Canyon Pathlite:ON 6, ist gleichzeitig das vielseitigste. Die Alltagsausstattung ist auf Schutzbleche und Lichtanlage reduziert, wer Gepäck mitnehmen will, kann an den zahlreichen Ösen am Rahmen gerne Bikepacking-Taschen befestigen.

Wer mit seinem knapp 14 Kilo schweren Stevens unterwegs ist, verbraucht weniger Energie als ein Radler auf dem 30-Kilo-Kaventsmann, dessen Power-Motor zudem „durstiger“ ist als Light-Aggregate. In der Ebene oder im leichten Gefälle lassen sich unsere Testräder allesamt locker über der 25-km/h-Schwelle bewegen, verbrauchen dort gar keinen Akku-Strom. Während schwere ­E-Bikes auch hier fast ausschließlich mit Motor-Unterstützung unterwegs sind.

Sind die Leichten also die besseren E-Bikes? Sicher nicht für jeden. Aber das sind die klobigen, kraftstrotzenden 30-Kilo-Bikes eben auch nicht. Am Ende ist es wie immer: Ihr Rad muss passen.

CUBE Auslaufmodelle günstig kaufen

Ausstattungshighlights:
  • Gabel: Aerium C:68X®, Integrated Cable Routing, Flat Mount Disc, 12x100mm
  • Schaltwerk: Shimano Ultegra Di2 RD-R8150-DGS. 12-Speed
  • Bremse: Shimano Dura Ace BR-R9270, Hydr.
Ausstattungshighlights:
  • Gabel: Aerium C:68X®, Integrated Cable Routing, Flat Mount Disc, 12x100mm
  • Schaltwerk: Shimano Dura Ace Di2 RD-R9250-D, 12-Speed
  • Bremse: Shimano Dura Ace BR-R9270, Hydr.
Ausstattungshighlights:
  • Gabel: CUBE CSL Evo Aero C:62® Technology, 1 1/8" - 1 1/4" Tapered, Flat Mount, 12x100mm
  • Schaltwerk: Shimano Ultegra Di2 RD-R8150-DGS. 12-Speed
  • Bremse: Shimano Ultegra BR-R8170, Hydr.
Ausstattungshighlights:
  • Gabel: RockShox Psylo Gold RC Air, Tapered, 15x110mm, Lockout, 140mm
  • Schaltwerk: Shimano XT RD-M8100-SGS, ShadowPlus, 12-Speed
  • Bremse: Shimano Deore BR-M6120, Hydr.
Ausstattungshighlights:
  • Gabel: Attain C:62®, Full Carbon, Integrated Cable Routing, Flat Mount, 12x100mm
  • Schaltwerk: Shimano Ultegra Di2 RD-R8150-DGS. 12-Speed
  • Bremse: Shimano Ultegra BR-R8170, Hydr.
Ausstattungshighlights:
  • Gabel: Attain C:62®, Full Carbon, Integrated Cable Routing, Flat Mount, 12x100mm
  • Schaltwerk: Shimano 105 Di2 RD-R7150-DGS, 12-Speed
  • Bremse: Shimano 105 BR-R7170, Hydr.
Ausstattungshighlights:
  • Gabel: CUBE Editor Full Carbon, 1 1/8" - 1 1/2" Tapered, Internal Cable Routing, 12x100mm
  • Schaltwerk: x
  • Bremse: Shimano BR-MT200, Hydr.
Ausstattungshighlights:
  • Gabel: SR Suntour NX1-32 LO Air, Tapered, 15x110mm, 100mm
  • Schaltwerk: Shimano Cues RD-U6000-GS, 10-Speed
  • Bremse: Shimano BR-MT200, Hydr.
Ausstattungshighlights:
  • Gabel: Litening C:68X® Air, Integrated Cable Routing, Flat Mount Disc
  • Schaltwerk: Shimano Ultegra Di2 RD-R8150-DGS. 12-Speed
  • Bremse: Shimano Ultegra BR-R8170, Hydr.
Ausstattungshighlights:
  • Gabel: SR Suntour NX1-32 LO Air, Tapered, 15x110mm, 100mm
  • Schaltwerk: Shimano Cues RD-U6000-GS, 10-Speed
  • Bremse: Shimano BR-MT200, Hydr.
Ausstattungshighlights:
  • Gabel: SR Suntour NX1-32 LO Air, Tapered, 15x110mm, 100mm
  • Schaltwerk: Shimano Cues RD-U6000-GS, 10-Speed
  • Bremse: Shimano BR-MT200, Hydr.
Ausstattungshighlights:
  • Gabel: Fox 34 Float Sport AWL , Tapered, 15x110mm, E-Bike Optimized, 100mm
  • Schaltwerk: Shimano XT RD-M8100-SGS, ShadowPlus, 12-Speed
  • Bremse: Shimano XT BR-M8120, Hydr.

Fahrradleasing: Die günstige Alternative zum Fahrradkauf

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Gravel Bikes im Test: Vielfalt für jeden Einsatz

Doch Gravel ist nicht gleich Gravel. Das Segment differenziert sich zunehmend aus. Die Ansprüche, die Einsatzzwecke und die Gravelbikes werden immer spezifischer: Von Modellen für den Renneinsatz, über Alltags- und Pendlerbikes bis hin zu solchen für Mehrtagestouren und Radreisen.

Das günstigste getestete Gravelrad kostet 1799 Euro. Das Poison Taxin bietet: einen Aluminum-Rahmen, eine mechanische Shimano-GRX-600-Gruppe und DT-Swiss-G-540-db-Aluminium-Laufräder. Am anderen Ende des Preis-Spektrums ist das Falkenjagd Aristos R Trail Gravel angesiedelt. Sein Rahmenmaterial: Titan. Sein Gewicht: 9,2 Kilogramm.

Ein Indikator für den jeweiligen Einsatzzweck kann auch die Reifenbreite sein. An acht Rädern in diesem Testfeld sind 45 Millimeter breite Reifen verbaut - am Wilier Adlar, dem Kocmo Daytona-PI | Race IQ 50 und dem 8bar Tflsberg Steel V2 sogar 57-Millimeter-Modelle. Alle drei Räder sind stark auf den Bikepacking- und Offroad-Einsatz ausgerichtet.

Santa Cruz setzt bei seinem Modell Stigmata auf eine maximale Offroadtauglichkeit: Eine Rockshox-Gabel mit 70 Millimetern Federweg sowie eine funkgesteuerte und versenkbare AXS-XPLR-Sattelstütze boten im Testverlauf große Dämpfungsreserven, auch in sehr ruppigem Gelände.

An elf Rädern in diesem Test sind Gruppen mit Einfachantrieb, an vier sind Zweifach-Systeme verbaut. Der Rahmen des Kocmo besteht wie der des Falkenjagd aus Titan. Das Material überzeugt vor allem durch seine Dauerhaltbarkeit - der Werkstoff hat jedoch seinen Preis: Beide Modelle gehören mit 6700 beziehungsweise 8785 Euro zu den teuersten Rädern in diesem Vergleich.

Der Werkstoff Stahl kommt am Rennstahl 853 Gravel und am 8bar Tflsberg zum Einsatz. Wobei auch eine bekannte Schwäche des Materials deutlich wird: Das 8bar Tflsberg Steel V2 wiegt 11,6 Kilogramm in der Größe M - und damit 3,3 Kilogramm mehr als das leichteste Carbon-Modell dieses Testfelds: das Basic Bikes Gravelbike.

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