Kompakt- und Falträder erleichtern das Leben durch ihre platzsparende, flexible Art und das angenehme Fahrerlebnis. Ob für den Weg vom Zug zur Arbeit, als Reisebegleiter oder einfach ein leichtes Bike - hier finden Sie das passende Modell.
Was ist ein Kompakt- bzw. Faltrad?
Falträder, früher als Klappräder bekannt, lassen sich schnell zusammenklappen, um sie in Zügen, Bussen usw. mitzunehmen. Beide Begriffe bezeichnen denselben Fahrradtyp mit flexiblen Komponenten wie Scharnieren, Kupplungen und Schnellspannern, die ein schnelles Zusammenklappen ermöglichen. Je nach Modell gibt es unterschiedliche Faltvorgänge:
- Umklappen einzelner Teile (Lenker, Sattel usw.)
- Zerlegung des Rahmens (mittig)
- Eindrehen des Vorderrads
- Einschwenken des Hinterrads
Für wen sind Kompakt- und Falträder geeignet?
Falträder sind ideal für Berufspendler, die Bus und Bahn nutzen. Sie nehmen wenig Platz weg und entfalten ihren Nutzen an der frischen Luft. Auch für Studenten oder Stadtbewohner, die flexibel verschiedene Orte erreichen möchten, sind sie perfekt geeignet. Ein weiterer Vorteil: Da man sie fast überallhin mitnehmen kann, benötigt man kaum noch ein Schloss zum Schutz vor Diebstahl. Für noch entspanntere Fahrten gibt es auch elektrische Falträder (E-Bike Falträder).
Eigenschaften, auf die Sie bei einem Kompakt- und Faltrad achten sollten
Bei Falträdern spielt die Größe eine wichtige Rolle, um sie platzsparend mitnehmen zu können. BBF Falträder gibt es in verschiedenen Laufrad- und Rahmengrößen sowie mit einstellbaren Sattelhöhen. Für optimale Fahreigenschaften und ein schickes Design sollten Sie zudem auf folgende Faktoren achten:
- Schaltart: Ketten- oder Nabenschaltung? Kettenschaltungen sorgen für ein besonders leichtes Rollen, während Nabenschaltungen einfach zu handhaben sind.
- Ganganzahl: Je hügeliger das Gelände, desto mehr Gänge werden benötigt.
- Faltmaße: Achten Sie auf Breite, Länge und Höhe der Komponenten.
- Farbe: Wählen Sie Ihre Lieblingsfarbe, um Ihren Stil zu unterstreichen.
Vorteile von Kompakt- und Falträdern
Falträder sind wendige und kompakte Naturtalente, die Sie sicher und komfortabel zum Ziel bringen. Profitieren Sie von folgenden Vorteilen:
- Leicht zu verstauen
- Optimale Transportfähigkeit mit geringem Gewicht
- Geringe Stellfläche mit leichtem Faltmechanismus
- Begleiter im Alltag für den täglichen Einsatz
- Mitnahme in Bus, Bahn und Auto möglich
- Schnelle Beschleunigung
- Optimal für Pendler
- Umweltfreundlich
- Nachrüstbar
20 Zoll Kinderfahrräder im Test
Nach Laufrad, Dreirad und gegebenenfalls 16 Zoll Fahrrad ist es endlich soweit: Das erste „richtige“ 20 Zoll Kinderfahrrad! Die Wahl des ersten 20 Zoll Kinderrades kann sich mitunter als durchaus schwierig gestalten, schließlich möchte man seinem Kind ein (lange) passendes Fahrrad zur Verfügung stellen. Die Auswahl ist mittlerweile fast grenzenlos - dennoch gibt es einiges zu beachten. In einem umfänglichen Testfeld haben wir 13 der spannendsten 20 Zoll Bikes 2023 genauer unter die Lupe genommen - praxisnah, kindgerecht und vor allem mit Kindern in unterschiedlichem Alter und Körpergröße.
Ab welchem Alter ist ein 20 Zoll Rad passend?
Kinder ab 5 Jahren kommen in der Regel mit einem 20 Zoll Rad gut zurecht. Wichtig ist, dass sie beim Anhalten sicher mit den Füßen den Boden erreichen können!
Vollausstattung mit Licht, Seitenständer und Schutzblechen?
Rechtlich - wenn sie im öffentlichen Straßenverkehr bewegt werden - müssen 20 Zoll Kinderräder natürlich den gesetzlichen Vorgaben entsprechen und mit Lichtanlage, Reflektoren und einer Klingel ausgestattet sein.
Schaltung für Kinder geeignet?
Mit ungefähr 5 Jahren haben die Kinder den Dreh eigentlich sehr schnell raus - egal ob mit klassischem Schalthebel oder Drehgriffschaltung. Haben sie die Schaltvorgänge dann erstmal verinnerlicht, steigt die Freude am Radfahren ungemein.
Gewicht des Rades?
Grundsätzlich gilt: Je leichter desto besser! Allerdings ist das Gewicht nicht alles. Eine passende Geometrie und sichere Fahreigenschaften sind mindestens gleichwertig. Hier gilt es eine gesunde Mischung für sein Kind zu finden.
Federgabel sinnvoll?
Nein. Einerseits sind Federgabeln deutlich schwerer als Starrgabeln, andererseits funktionieren sie beim leichten Gewicht der Kinder oft noch gar nicht richtig. Wer für mehr Fahrkomfort und Sicherheit auch abseits des Asphalts sorgen will, sollte dies über den Luftdruck und die Dämpfungseigenschaften der Reifen machen.
Reifenbreite?
Zwar rollen 20 Zoll Reifen in schmaler Ausführung in der Regel besser als ihre großvolumigen Pendants, allerdings ist das aus unserer Sicht zu vernachlässigen. Viel wichtiger ist der Komfort- und Sicherheitsgewinn! Mit niedrigsten Luftdrücken lässt sich so das Maximum für die Kleinen herausholen.
BBF Rocky Rider im Test
BBF Bike blickt unter diesem Namen auf eine bereits 30-jährige Geschichte zurück. Typisch für BBF ist, dass alle Modelle ab 20 Zoll straßenverkehrstauglich ausgestattet sind, also mit fest montierter Dynamo-Lichtanlage - wobei diese nicht mehr zwingend vorgeschrieben, aber gerade am Alltagsrad natürlich sehr sinnvoll ist.
Abgesehen vom frischen Farbkonzept mit den türkisblauen Akzenten fällt gleich auf, dass am BBB ganz schön viel dran ist. Dazu ist das Rocky Rider mit einer Federgabel ausgerüstet, die an die 50 mm nutzbaren Weg bietet, und auch bei der Schaltung unterscheidet es sich vom aktuellen 20-Zoll-Mainstream: BBF verbaut ein 3×7-Getriebe mit Dreifach-Kettenblatt, wie es einst typisch fürs Mountainbike war.
Von den 21 Gängen am BBF (auf der Produktseite werden 18 Gänge angegeben) haben die Kinder ohnehin nicht viel: Mit 14-28er Schraubkranz und 42-34-24 Zähnen vorne ist der Übersetzungsbereich nur wenig breiter als beispielsweise bei der 1×7-Variante mit 12-32er Kranz und 30er Kettenblatt.
Das Rocky Rider rollt auf stark profilierten Kenda-Reifen in zwei Zoll Breite, die auf rutschigem Terrain sicher recht griffig sind - doch ein wirkliches Kinder-Mountainbike ist das Rad trotzdem nicht. Denn für eine sportliche Fahrweise ist das BBF mit seinen 12,9 Kilo einfach viel zu schwer (und außerdem 2,5 Kilo schwerer, als der Hersteller angibt).
Die Stahlfedergabel des Rocky Rider spricht nur auf den ersten 20 mm Federweg gut an und verhärtet sich danach merklich. Gut ist, dass BBF eine Lichtanlage spezifiziert - doch auch die macht nur dann Sinn, wenn das Rocky Rider als Alltagsrad genutzt wird, und dann wiederum sind Merkmale wie Bereifung, 3×7-Schaltung und Federgabel nutzlos.
Kinderfahrrad Testsieger: ADAC und Stiftung Warentest
Ein Kinderfahrrad sollte leicht, sicher zu bedienen und günstig sein. Gemeinsam mit der Stiftung Warentest hat der ADAC zwölf Kinderfahrräder in den Kategorien Handhabung, Fahren, Eignung für das Kind, Sicherheit und Haltbarkeit sowie Schadstoffe getestet.
Das knapp zwölf Kilogramm leichte Kinderfahrrad hielt allen Stresstests stand. Sein tief geschwungener Rahmen erleichtert den Einstieg, die 3-Gang-Nabenschaltung ist ausreichend und lässt sich auch im Stand bedienen. Negativ fielen beim Testsieger unter anderem rutschige Pedale und der fehlende Schnellspanner am Sattelrohr auf.
Das City Bike 20 Zoll D4 Rock von Decathlon wurde mit 270 Euro als Preisbrecher aufgenommen. Neben seinen guten Fahreigenschaften überzeugte das Decathlon mit dem besten Licht inklusive Standlicht vorn und hinten.
Zu den Verlierern im Vergleich gehören die Räder von Bulls, Raymon und S'cool. Sie verfehlen im Test die von der Norm geforderten Mindestverzögerungswerte auf dem Bremsenprüfstand.
Ebenfalls "mangelhaft" schneidet das Kinderrad der österreichischen Marke Woom ab. Das Leichtgewicht eignet sich dank seiner Fahreigenschaften eigentlich besonders gut für Kinder. Allerdings traten wiederholt Risse an der Tretkurbel auf, weshalb das Woom im ADAC Urteil abgewertet wurde.
Schadstoffe in Kinderfahrradsätteln
Bei sieben Fahrrädern wurden auch Schadstoffe im Sattel festgestellt. Meistens handelte es sich um den Weichmacher DPHP (kurz für Dipropylheptylphthalat). Im Test wurde der Weichmacher DPHP in den Sätteln von Raymon, S‘cool, Victoria, Bulls, KTM und Woom nachgewiesen.
Im Sattel des Puky Cyke wurden sogenannte polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (kurz PAK) gefunden.
Kinderfahrrad: Je leichter, desto besser
Im Praxisteil der Tests zeigte sich schnell, dass die Kinder mit den leichteren 20-Zoll-Fahrrädern im Vergleich besser zurechtkamen. Doch viele Modelle sind dagegen 13 bis 15 Kilogramm schwer - und das kann für weniger kräftige Kinder schon zu viel sein.
Eine richtige Einstellung des Rads sowie eine Probefahrt beim Fachhändler sind von Vorteil. Dabei sollten Bremsgriffe, Position und Erreichbarkeit der Klingel so eingestellt werden, dass sie vom Kind möglichst einfach bedient werden können.
Erste Übungsfahrten mit Kindern sollten bestenfalls auf einem abgesperrten Gelände durchgeführt werden. Ein Fahrradhelm sollte jederzeit getragen werden, auch hier gelten die Eltern als Vorbilder.
BBF Bike Kinder- und Jugendräder
Kids & YouthOutrider, Rocky Rider oder Streetrider - die Auswahl an BBF Bike Kinder- und Jugendrädern ist riesig. Unterschiedliche Ausstattungsvarianten in puncto Bremse, Lichtanlage, Schutzblech und Co. sowie viele kindgerechte Farben und Designs lassen keinen Wunsch offen!
Worauf sollten Sie bei einem Kinder- und Jugendrad achten?
Für Kinder und Jugendliche führt BBF verschiedene Kinderfahrräder im Sortiment:
- Fips (für kleinere Kinder)
- Outrider
- Streetrider
- Rockyrider
Achten Sie dabei auf die Körpergröße Ihres Kindes und wählen Sie die richtigeLaufradgröße aus:
- 12-14 Zoll: 95 bis 120 cm
- 16 Zoll: 105 bis 125 cm
- 18 Zoll: 110 bis 130 cm
- 20 Zoll: 120 bis 142 cm
- 24 Zoll: 130 bis 160 cm
- 26 Zoll: 140 bis 170 cm
Ausstattung eines Kinder- und Jugendrads
Für kleine und große Kinder ist eine voll- und hochwertige Fahrradausrüstung das A und O, wenn es um die Sicherheit im Straßenverkehr geht. Als City Bikes warten unsere Bikes zudem mit den folgenden Ausrüstungsteilen auf:
- Klingel
- Zwei unabhängige Bremsen
- Reflektoren und Scheinwerfer
- Rotes Rücklicht mit Reflektor
- Rutschfeste Pedale
- Katzenaugen
- Dynamos
Hinweis: Alle Ausrüstungsteile sind nachrüstbar, falls sie nicht schon beim Kauf des Rads vorhanden sein sollten.
Eigenschaften eines Kinder- und Jugendrads
Je nach Modell, haben Sie zwischen den verschiedenen Komponenten individuelle Entscheidungsfreiheit, auf die Sie für die nötige Sicherheit der passenden Kinderfahrräder setzen können:
- Schaltung: Rücktrittbremse, Nabenschaltung oder Kettenschaltung.
- Ganganzahl: bis zu 20 Gängen und mehr
- Rahmenform: Diamant, Wave und Komfort
- Rahmenmaterial: Aluminium und Stahl
- Farbe: Einfarbig oder mehrfarbig in diversen Farbvarianten
Optional besteht die Möglichkeit, Kinderräder mit einem Gepäckträger auszustatten, auf dem sich Proviant sicher befestigen lässt.
Vorteile der BBF Bikes für Kinder- und Jugendliche
Dann verschaffen wir Ihnen einen schnellen Überblick, durch den Sie erfahren, was Kinder- und Jugendräder für Mädchen und Jungen sowie größere Teenager vorteilhaft macht:
- Coole Jugendräder
- Ideal für Anfänger
- Für kleine und große Kinder in passender Größe erhältlich
- Große Farbauswahl: Einfarbige und mehrfarbige Modelle mit diversen Motiven und Aufdrucken
- Niedriges Gesamtgewicht des Fahrrads (leichtes Handling)
- Verkehrstauglich (Vollausstattung und individuell nachrüstbar)
- Stabiles Kinderfahrrad mit einstellbarer Sattelhöhe
- Optimale Sicherheit durch leistungsstarke Bremsen
- Verschiedene Modelle (Outrider, Streetrider, Rockyrider usw. für unterschiedliche Geländetypen und Anforderungen)
IMTEST: 24-Zoll-Reifen im Test
IMTEST hat fünf Modelle mit 24-Zoll-Reifen getestet. Darunter befinden sich die Marken Bocas, BBF, Decathlon, Specialized und S‘cool. Preislich liegen die Räder zwischen 329 Euro und 699 Euro.
Checkliste für Eltern beim Fahrradkauf
- Auf passende Größe achten: Kind soll mit den Füßen noch den Boden berühren können, ebenso müssen die Bremshebel gut erreichbar sein
- Idealerweise hat das Fahrrad drei Bremsen: Zwei am Lenker und die Rücktrittbremse
- StVZO-konforme Ausstattung für den Alltagsgebrauch
- Nabendynamo: So besteht nicht die Gefahr, dass der Nachwuchs die Anstecklichter vergisst oder der Akku leer ist
- Keine Hörnchen am Lenker, das birgt zusätzliche Verletzungsgefahr
- Auf scharfe Ecken und Kanten achten
- Probefahrt machen
Testergebnisse im Detail
1. Platz und Test- & Preis-Leistungs-Sieger: BBF Outrider
PRO: Robustes Rad, das auch mehrere Stürze aushalten kann.
KONTRA: Auf- und Abstieg durch hohen Rahmen und Gepäckträger schwer.
| Testergebnisse im Detail | Bewertung |
|---|---|
| Ausstattung (15%) | befriedigend (2,8) |
| Handhabung, Wartung & Sicherheit (35 %) | befriedigend (2,8) |
| Fahreindruck (20%) | befriedigend (2,7) |
| Bremsen (20%) | befriedigend (3,4) |
| Service (10%) | gut (2,2) |
| Imtest Ergebnis | befriedigend 2,8 |
2. Platz: S’cool XXlite 24-7SL
Ohne Gepäckträger, aber StVZO-konform.
PRO: Agil und wendig. Fährt sich auf Straßen ebenso gut wie im Wald.
KONTRA: Eventuell Verletzungsgefahr durch scharfkantige Kabelbinder.
3. Platz: Decathlon City Bike D4 Rock 24″
PRO: Einziges Rad im Testfeld, bei dem sich der Lenker-Winkel verstellen lässt.
KONTRA: Mit 16,4 kg ist das D4 Rock schwerer als manches Erwachsenenrad.
4. Platz: Specialized Jett 24 Multispeed
Das macht die Handhabung zum Kinderspiel.
PRO: Mitwachsend: Für Kinder von 112 cm bis 156 cm Körpergröße geeignet.
KONTRA: Schutzbleche und Licht müssen für den Alltag nachgerüstet werden.
5. Platz: Bocas Emily 24-7
Beim Test fielen keine scharfen Ecken oder Kanten auf.
PRO: Tiefer Einsteig für einfaches und schnelles Auf- und Absteigen.
KONTRA: Der Lenker lässt sich in der Höhe, aber nicht im Winkel verstellen.
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