Ein Fahrrad Lastenanhänger eignet sich für jeden, der gerne umweltbewusst unterwegs ist und in Zukunft auch gerne das Auto für den täglichen Einkauf lieber zuhause stehen lassen möchte. Bei Lastenanhängern fürs Fahrrad gibt es übrigens viele Modell unterschiedlicher Preisklassen. Die Preisspanne reicht hierbei ungefähr von 150-1000 Euro.
Ob du dich für ein teures Modell entscheiden solltest, oder ob ein günstigeres es auch tut, ist ganz von deinen Bedürfnissen abhängig. Wenn du nur kurze Strecken auf einer asphaltierten Straße fahren möchtest, musst du nicht allzu tief in die Tasche greifen. Für kleinere Einkäufe mag ein am Rad befestigter Korb ausreichen, wenn du jedoch regelmäßig Großeinkäufe unternehmen oder große und sperrige Sachen transportieren willst, ist ein spezieller Lasten Anhänger die bessere Wahl. Aber auch auf Reisen ist ein solcher Anhänger eine große Hilfe.
Universalkupplungen machen es in der Regel möglich den Lastenanhänger an jedes gängige Fahrrad an der Hinterachse sicher zu montieren. Je nach Kupplungstyp kann es sein, dass du eine längere Achse für dein Fahrrad brauchst. Hier gibt es zahlreiche Produkte, auf die du bei Bedarf zurückgreifen kannst. Am besten du prüfst vorab, ob sich eine ca. 5mm starke Kupplung mit der Hinterachse am Fahrrad befestigen lässt. Wenn nicht, kannst du gleich eine passende Achse mitbestellen.
Testsieger im Überblick
Für euch zuerst einmal unsere beiden Testsieger.
- Der Qeridoo Qubee XL ist ein vielseitiger und robust konstruierter Lastenanhänger mit einem Fassungsvermögen von 220 Litern und einer Traglast von bis zu 49 kg. Er bietet eine einfache Handhabung durch sein leichtes Gewicht von 11 kg und seine Faltbarkeit für eine kompakte Lagerung. Der Anhänger ist sicherheitsgeprüft nach DIN EN 15918 und verfügt über reflektierende Elemente für bessere Sichtbarkeit.
- Wenn du deinen Lastenanhänger u.a. auch zum Einkaufen nutzen möchtest, dann können wir dir den Burley Travoy wärmstens empfehlen. Wir haben ihn selber mindestens 3x pro Woche im Einsatz und sind damit absolut zufrieden! Egal ob am Fahrrad angehängt oder zum Shoppen im Supermarkt - der Travoy hält, was er verspricht.
Er ist im Nu abgekuppelt und der Stauraum reicht für einen kleineren Wocheneinkauf aus. Aus unserer Sicht ist er auch ideal zum Reisen geeignet, da er dank geringem Faltmaß kaum Platz im Auto braucht. Praktisch beim Fahrradanhaenger-direkt.de Angebot oben ist, dass die Qeedo Shopping Bag bereits inkludiert ist. So kannst du direkt losradeln und deine Einkäufe erledigen.
Weitere Empfehlenswerte Modelle
Einen Lastenanhänger mit einer Kapazität bis zu 100kg zu finden ist nicht einfach. Der Roland Fahrrad Lastenanhänger ‚Jumbo‘ überzeugt mit seiner stabilen Konstruktion und seinem großzügigem Fassungsvolumen. Abmessungen Kasten innen: (L/B/H) 88/58/34cm. Nachteilig ist leider, dass der Anhänger nicht geklappt werden kann und somit relativ viel Platz beim Abstellen braucht.
Der HOMCOM Lastenanhänger ist ein solides Einsteigermodell für den praktischen Gebrauch im Alltag. Der praktische 2 in 1 Lastenanhänger und Handwagen kann im Fahrradanhänger-Modus mit bis 40 kg beladen werden. Auf Ebay und Co. findet man in der Regel zahlreiche Angebote für gebrauchte Lastenanhänger fürs Fahrrad.
Allerdings stellt sich die Frage, ob man den Anhänger nicht doch lieber neu kauft und weiß, worauf man sich einlässt. Da Transportanhänger fürs Fahrrad ohnehin preislich nicht all zu teuer sind, macht das aus unserer Sicht mehr Sinn. Gute Qualität ist bei einem Fahrrad Lastenanhänger das A und O. Checke vor dem Kauf unbedingt ab, ob das jeweilige Modell mit deinem Fahrrad kompatibel ist. Die meisten Anhänger sind jedoch dazu konzipiert, sich an jedem Fahrrad befestigen zu lassen. Informationen dazu findest du in der Produktbeschreibung.
Dank einer Universalkupplung für die Hinterachse lassen sich diese Anhänger leicht und werkzeuglos mit der Deichsel an jedem Fahrrad befestigen. Solche Anhänger sind besonders praktisch, wenn du beispielsweise einen Fahrradurlaub mit deinem Partner planst und dich beim Ziehen abwechseln möchtest.
Sicherheitshinweise
Die Sicherheit sollte auch beim Fahren mit einem Transportanhänger stets im Vordergrund stehen. Du solltest vor allen Dingen in der Lage sein, mit Anhänger sicher unterwegs zu sein und stets rechtzeitig bremsen zu können. Entscheidend dabei: die maximale Anhängerlast!
Fahrrad Lastenanhänger gibt es in verschiedenen ‚Lastklassen‘. In der Regel liegt sie irgendwo zwischen 40 bis max. 100 Kilogramm und ist maßgeblich vom geplanten Einsatzzweck abhängig. Bei den allermeisten Modellen liegt die maximale Beladungslast zwischen 40-45 Kilogramm. Wichtig: dieses maximale Transportgewicht sollte keinesfalls überschritten werden. Sonst ist die Sicherheit während der Fahrt stark beeinflusst.
Die meisten Transportanhänger verfügen nicht über eigene Bremsen. Gebremst wird die Fracht mit der Fahrradbremse. Beim Fahren mit einem Fahrrad Lastenanhänger sind die Sicherheitsvorschriften des Paragraphen 67 der StVZO einzuhalten. Das Fahrverhalten mit voller Beladung ist anfangs absolut gewöhnungsbedürftig. Wichtig ist, dass du zunächst mit leerem Anhänger Fahrerfahrung sammelst.
Generell solltest du die Geschwindigkeit gering halten und Kurven nicht zu eng nehmen. Achtung: Bordsetinkanten, Schlaglöcher und Co. können dich bei überhöhter Geschwindigkeit ins Schleudern bringen und im schlimmsten Fall zu einem Kippen führen. Kontrolliere vor deiner Fahrt unbedingt die Bremsen am Zugfahrrad und achte stets darauf, dass der Anhänger sachgemäß angekuppelt und gesichert ist.
Damit der Schwerpunkt möglichst tief bleibt und ein Kippen verhindert wird, solltest du bei einem Transportanhänger schwere Gegenstände stets möglichst tief über der Achse verstauen. Außerdem solltest du den Lasten-Anhänger gleichmäßig beladen. ‚Leer‘ spürt man den Anhänger kaum. Die Kunst liegt in der richtigen Beladung. Besonders wichtig: die Ladung muss perfekt gesichert sein, damit sie nicht rutschen oder gar aus dem Lastenanhänger fallen kann. Bei Unebenheiten und ohne Plane können kleinere, leichtere Gegenstände sonst schnell zu einem Geschoss werden.
Überschreite niemals das max. Beladungsgewicht deines Anhängers. Im Falle eines Umfalls hast du sonst mit Sicherheit Probleme bei der Deckung deiner Haftprflichtversicherung. Beachte auch, dass auch dein Zugrad nur mit einem gewissen Gewicht belastet werden darf!
Reifendruck
Beim Reifendruck solltest du darauf achten ihn an die Strecke anzupassen. Fahre ruhig mit höherem Reifendruck, wenn du auf einem Fahrradweg oder einer asphaltierten Straße unterwegs bist. Befinden sich Schlaglöcher auf dem Weg, oder möchtest du viel über Schotterwege fahren, nimm etwas Druck raus.
Modelle im Detail
Croozer Cargo
Der Croozer Cargo ist ein praktischer Fahrradanhänger für den Transport individueller Lasten und Gepäckstücke. Da es sich um einen zweispurigen Anhänger handelt, kann der Croozer Cargo auch am Liegedreirad genutzt werden, ohne das die Garantie vom Liegedreirad erlischt. Und wer den Lastenanhänger gar nicht am Rad nutzen möchte, verwendet ihn als Bollerwagen.
Vorab: der Aufbau vom Croozer Cargo als Bollerwagen gleicht fast vollständig dem vom Fahrradanhänger. Der Unterschied ist am Ende nur bei der Montage der Deichsel. Dies wirst du aber im Testbericht an entsprechender Stelle erfahren.
Hast du schon mal einen Kinderanhänger oder ähnliches aufgebaut? Dies kann ziemlich kompliziert sein. Meine zeitlichen Erwartungen beim Croozer Cargo lagen bei etwa 30 Minuten für den Aufbau. Durch die bereits montierten Stoßfänger an den Seiten, lies sich der Croozer wie eine Tasche aus dem Karton ziehen.
Nur noch die zwei Bügel an den kurzen Seiten vorklappen und in die Klemmstücke einrasten lassen. Dann ist der Croozer Cargo absolut stabil. Die beiden Räder haben die gewohnten Steckachsen die einfach rechts und links in die Aufnahmen geschoben werden. Und wenn man sich den Cargo von unten ansieht, wird auch klar wieso die Räder bei der Lieferung so platziert sind. Sie stecken in den Ablauflöchern wo Regenwasser etc.
Damit der Lastenanhänger rollt, kriegt er nun beidseitig seine 16 Zoll Speichenlaufräder. Für eine gute Sichtbarkeit bei Dunkelheit sorgen die Reflexstreifen an den Flanken der Reifen. An der Außenseite der Räder kann auf die graue Mitte gedrückt werden. Am besten die Achsen nur ein Stück in die Aufnahmen schieben und dann bereits den Druckpunkt lösen. Anschließend die Räder komplett andrücken und du wirst ein deutliches Einrasten spüren und hören.
An der Front hat der Cargo zwei Löcher. Dort wird der Adapter bzw. die Kupplung für den Bollerwagen montiert. Diese wird für das kleine Rad und die Teleskopstange benötigt. Die beiden Schrauben werden von hinten durch die Löcher gesteckt. Vorne wird die Kupplung angehalten. Die Kupplung bitte mit der schwarzen Fläche nach oben.
Wenn das Rad eingesteckt ist, kannst du die Teleskopstange montieren. Sie ist ebenfalls schon vormontiert und muss praktisch nur noch von oben in die Kupplung gesteckt werden. Am Gelenk vorne ist ein grauer Knopf, diesen musst du drücken. Es ist die identische Funktion wie bei den Achsen der Räder. Jetzt ist auch das Rad fest. Die Montage vom Croozer Cargo als Bollerwagen ist abgeschlossen.
Die Bodenplatte ist absolut stabil. Der Stoff ist rundherum wasserabweisend und kann mit einem feuchten Schwamm jederzeit abgewischt werden. Bei leichtem Regen ist der Inhalt im Cargo sehr gut geschützt. Die beiden Reißverschlüsse rutschen kinderleicht.
Schon wieder so ein Detail, welches im Gebrauch unwichtig ist, aber mir deutlich macht, wie stark Croozer sich um Design kümmert. Der Klett ist überall farblich angepasst. Nicht etwa einfach nur weiß oder schwarz, sondern im passenden Orangeton damit es stimmig ist.
Ich bekomme mit ihm problemlos mehrere Sixpacks Limonade und Wasser zzgl. einer Palette Milch und drei Einkaufstüten weg. Tipp: Beim Be- und Entladen unbedingt darauf achten, dass stets mehr Gewicht vorne ist als hinten. Gesichert wird der Croozer Cargo an den Stoßfängern. Dort fädle ich ein Kettenschloss durch und sichere ihn anschließend an einer Laterne oder anderem festen, diebstahlsicheren Gegenstand.
Im Moment ist Januar 2020 und das Wetter ist nicht einladend für Camping und Picknicks, aber sobald es wärmer wird, werde ich den Croozer Cargo auch für lange Radtouren einplanen und Gepäck wie Schlafsack, Zelt etc. darin verstauen.
Weitere Modelle im Vergleich
Die Lastenanhänger unterscheiden sich teils deutlich in Einsatzzweck und Konstruktion. Die einspurigen Anhänger weisen allesamt eine niedrigere maximale Zuladung auf, diese liegt im Testfeld zwischen 28 und 32 Kilogramm. Der Vorteil der Konstruktion liegt im geringeren Eigengewicht. Außerdem sind vor allem FollowMe und Topeak schmal gebaut und passen auch durch Engstellen.
Die einspurigen Anhänger bieten ein gänzlich anderes Fahrgefühl als die Pendants mit zwei Reifen. Das fällt weniger beim Beschleunigen oder Bremsen auf, sondern vor allem in den Kurven. Denn die einspurigen Anhänger neigen sich in die Kurve und leiten Seitenkräfte auch in das Zugfahrzeug ein. Allerdings sind die Einspurigen mit dem Testgewicht auch alle an der maximalen Belastungsgrenze, das ist in allen Fällen spürbar.
Bei den zweispurigen Anhängern folgen Roland, Hinterher und Weber dem gleichen Baumuster. Die Basis bildet eine Metallplatte mit Verzurrösen auf einer Achse. Die Deichsel kann in einer alternativen Position eingesteckt werden, um den Anhänger als Handwagen zu nutzen. Die Basis kann durch verschiedene Aufbauten wie Bordwände oder eine Reling erweitert werden. Ein Deckel oder eine Plane schützt den Inhalt vor Dreck oder Feuchtigkeit.
Die zweite größere Gruppe sind Anhänger, die ein klappbares Rohrgerüst haben und mit Stoff bespannt sind, darunter fallen die Modelle Kalle und Tuure von Croozer und der Taxxi Load 45. Alle drei Anhänger bieten einen Deckel und können zum Bollerwagen umgebaut werden.
Der Reacha Sport ist ein Spezialist für den Transport von Sportgeräten, speziell von Wassersportgeräten wie Surfboards, SUPs oder Kajaks. Aber auch andere lange Sportgeräte wie Ski oder Snowboards finden auf dem langen Anhänger leicht Platz. Der The Y von Carry Freedom ist der reduzierteste Lastenanhänger im Test. Das Modell „One“ von Hautoo besteht fast vollständig aus Metall.
Ein neuralgischer Punkt für einen Lastenanhänger ist seine Kupplung an das Zugfahrzeug, denn hier werden die Kräfte übertragen. Im Test setzen alle Anhänger an einem Schnellspanner am Hinterrad an.
Viele Hersteller setzen auf eine zusätzliche Fangleine. Sollte die Kupplung brechen oder sich öffnen, bleibt der Anhänger über die Leine mit dem Rad verbunden. Viele Hersteller bauen bei der Kupplung auf eigene Konstruktionen, andere vertrauen auf eine Kupplung des Herstellers Weber.
Veolo Cargo
Mit dem Veolo Cargo präsentiert der in Leipzig ansässige Hersteller Veolo einen vielseitig einsetzbaren Fahrradanhänger. Das Modell wurde für unterschiedliche Transportaufgaben konzipiert und eignet sich sowohl für den Einsatz in der Stadt als auch im Gelände. Der Anhänger verfügt über einen robusten und hochwertigen Rahmen aus Aluminium Al6061, der in einem aufwendigen Verfahren hergestellt wird.
Der Veolo Cargo bringt ein Eigengewicht von 9 Kilogramm auf die Waage und kann mit bis zu 80 Kilogramm beladen werden. Ein zentrales Konstruktionsmerkmal des Veolo Cargo ist die Einzelradaufhängung. Diese besteht aus CNC-gefrästen und eloxierten Schwingen aus Aluminium Al6061.
Die Ladefläche des Veolo Cargo besteht aus einer dreiteiligen Aluminiumwanne, die pulverbeschichtet und mit einer rutschfesten Gummibeschichtung versehen ist. Die Deichsel lässt sich bei Bedarf abnehmen, so kann der Anhänger platzsparend verstaut werden.
Zur einfachen Montage an verschiedenen Fahrradtypen ist der Veolo Cargo mit einer Kupplung kompatibel zum Thule-System ausgestattet. In der Standardausführung passt die Deichsel an Fahrräder mit 26 bis 28 Zoll großen Laufrädern. Optional ist aber auch eine kompakte Version für 20 bis 24 Zoll große Räder sowie eine drehbare Variante erhältlich.
Oberstes Ziel bei der Entwicklung war der vielseitige Einsatz für alle möglichen Transportaufgaben. Neben dem Einsatz als klassischer Lastenanhänger im Alltag ist der Veolo auch für Outdoor-Aktivitäten wie Camping oder Wassersport konzipiert.
Rund 75 Prozent aller Komponenten stammen aus Deutschland, darunter die nahtlosen Aluminiumrohre aus dem Bayerischen Wald. Insgesamt wird der Veolo Cargo aus über 130 Einzelteilen zusammengesetzt. Die Montage erfolgt in Handarbeit in der Werkstatt in Leipzig.
Der Aufbau ist schnell erledigt und an sich selbsterklärend. Kupplung anschrauben, Bügel per Flügelmutter befestigen und den Packbeutel mit Klettstreifen fixieren. Schon kann es losgehen. Besonders praktisch: Die Laufräder lassen sich einfach per Daumendruck abnehmen und zur Lagerung in der Wanne verstauen.
Die erste Probefahrt führt zum Getränkemarkt um die Ecke. Wasser, Limo, Cola, Bier - der Packsack wird prall gefüllt. In die Praktischen Staufächer innen passen noch zwei Flaschen Rotwein. Die Gurtbänder fixieren die Ladung sicher und rasten über die praktischen Magnetverschlüsse von Fidlock quasi automatisch ein, der Packsack lässt sich entweder per Reißverschluss oder per Rollverschluss wasserfest verschließen.
Die Elastomere leisten gute Arbeit, selbst auf dem Schotterweg nach Hause verhält sich die Ladung auffällig unauffällig. Durch den leichten Sturz an den Reifen und den tiefen Schwerpunkt hält der Veolo auch in schnellen Kurven sicher die Spur und liegt äußerst stabil auf der Strecke.
In den folgenden Wochen haben wir den Veolo noch auf so manche Runde mitgenommen. Ins Schwimmbad mit den Kids, zum Großeinkauf für die ganze Woche, zum Klettern mit Freunden und auf einen kurzen Camping-Trip in den Garten der Großeltern. Das Auto? Darauf konnten wir mit dem Veolo Cargo locker verzichten. Zelt, Isomatten, Schlafsäcke, Kocher, Campinggeschirr - die 220 Liter fassende Packtasche verschlang dabei die Ladung wie ein schwarzes Loch.
Burley Nomad
Der Burley Nomad ist ein leichter, zuammenklappbarer Fahrradlastenanhänger, der sich besonders gut für Fahrradreisen eignet. Der Burley Nomad eignet sich aufgrund seines geringen Gewichts und der großen Ladefläche ideal für Radreisen. Der Nomad kann auf Höhe der Hinterradnabe mit dem Fahrrad per Anhängerkupplung verbunden werden.
Dank zusammenklappbarem Raumteiler, Innenklammern und großen Netztaschen sollen große und kleinerer Gegenstände sicher verstaut werden können. Die Abdeckung aus festem Kunststoff ist wasserabweisend. Deichsel und Kupplung gehören zum Lieferumfang dazu.
Tiggo Fahrradlastenanhänger
Der Tiggo Fahrradlastenanhänger ist eine preisgünstige Alternative. Besonders geeignet ist er für den Einkauf in der Stadt. Der Lastenanhänger von Tiggo bietet viel Stauraum zum günstigen Preis. Die Transportbox fasst 75 Liter - das reicht für zwei Bierkästen nebeneinander.
Der Tiggo Cargo II verfügt über ein großes Ladevolumen von 130 Litern. Auf die Ladefläche mit den Maßen 130 x 75 x 55 Zentimeter passt viel drauf. 40 Kilogramm dürfen es gesamt sein. Bei schlechtem Wetter ist das Gepäck durch eine Plane geschützt.
Croozer Tuure
Der Tuure von Croozer sieht auf den ersten Blick aus wie die aufgeblasene Version seines kleinen Bruders Kalle. Grundkonstruktion und Aufbau sind identisch, der Tuure bietet jedoch in alle Richtungen mehr Platz. Er darf allerdings nicht mehr zuladen, beide Anhänger sind auf 45 Kilogramm Zuladung begrenzt. Dem Tuure hat Croozer dafür eine Federung spendiert. Der Hersteller spricht von einer AirPad-Federung.
Mit dem Tuure zeigt Croozer einen sehr gut verarbeiteten Anhänger, der schnell auf- und abgebaut ist.
Wichtige Kriterien beim Kauf
Für Urlaubsreisen empfiehlt sich ein leichtes und eher schmales Modell wie der Burley Nomad. Jedes Kilogramm Gewicht, das man bei langen Touren nicht ziehen muss, zählt. Zudem ist es praktisch, wenn Zubehör wie ein Gepäckträger den Anhänger noch flexibler machen. Allerdings sind leichtgewichtige Modelle recht teuer.
Für den Gebrauch in der Stadt, um beispielsweise Einkäufe nach Hause zu fahren, sind schlichtere Modelle in der Regel ausreichend. Der praktische Ansatz, wie viel Stauraum und die Möglichkeit einer leichten Reinigung sollten hier den Kaufausschlag geben.
Grundsätzlich sollten Sie beim Kauf eines Fahrradlastenanhängers auch auf folgende Punkte achten:
- Sicherheit: Ist das Modell in Deutschland für die Nutzung von der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) zugelassen? Verfügt es über Reflektoren für bessere Sicherheit? Für Fahrten in der Nacht oder Dämmerung sollte es möglich sein, zusätzlich ein Rückfahrlicht anzubringen. Ein Wimpel sorgt für zusätzliche Sichtbarkeit.
- Bereifung: Der Fahrradlastenanhänger sollte die gleiche Bereifungsart haben wie ihr Fahrrad, damit Sie kein zusätzliches Werkzeug im Falle eines Platten mitnehmen müssen. In der Regel läuft das auf Luftbereifung und stabile Felgen hinaus.
Anforderungen an das Zugfahrzeug
Zuerst ist zu klären, ob der Hersteller das Rad für den Anhängerbetrieb freigibt. Diese Info steht entweder in der Anleitung oder es ist eine Nachfrage beim Händler oder Hersteller notwendig. Außerdem ist das maximale Systemgewicht des Rades zu beachten. Unbedingt empfehlenswert ist eine standfeste Bremsanlage, die dem erhöhten Gewicht gewachsen ist.
Auch Fahrräder, die keinen Schnellspanner, sondern eine Steckachse verwenden, können Anhänger ziehen. Wichtig ist es, eine genau passende Achse mit Kupplung zu finden, denn Steckachsen sind nicht genormt.
Wartung und Pflege
Der Wartungsaufwand hält sich bei den Anhängern zum Glück in Grenzen. Wichtig ist es, regelmäßig den Luftdruck zu prüfen, da die Reifen häufig stark belastet werden, zudem sollte der Luftdruck in beiden Reifen gleich groß sein. Bei fast allen zweispurigen Anhängern (bis auf Reacha) kommen Steckachsen mit Schnellverschlüssen zum Einsatz. Der Sitz sollte regelmäßig geprüft werden, um nicht während der Fahrt ein Rad zu verlieren. Gerade beim Einsatz bei Regen und Schnee sollten zudem die Achsen regelmäßig gefettet werden.
Vorteile von Lastenanhängern
Lastenanhänger sind eine tolle Ergänzung zum Fahrrad. Ist die entsprechende Kupplung einmal montiert, dauert es meist nur Sekunden, bis der Anhänger einsatzbereit ist. Wird er nicht gebraucht, fährt man sein Alltagsrad ohne Zusatzbelastung. Viele Anhänger lassen sich zudem einfach verstauen, zusammenklappen oder aufstellen - sie benötigen wenig Platz.
Vor allem zeigt der Test aber, wie bunt der Markt für Lastenanhänger ist. Da ist für jede Vorliebe etwas dabei: leichter, erweiterter Stauraum für Ausflug oder Urlaub, Transport von Sportgeräten zum Strand und See oder wettergeschützter Transport des Wocheneinkaufs. Jeder der getesteten Anhänger findet seine Nische.
Verwandte Beiträge:
- Triumph Mountainbike Test & Kaufberatung: Modelle, Preise & Erfahrungen
- Decathlon Mountainbike 26 Zoll: Test & Kaufberatung
- Ist Fahrradfahren Sport? Kalorienverbrauch & gesundheitliche Aspekte
- E-Dreirad mit Akku: Test & Vergleich der besten Modelle für Senioren & Erwachsene
- Ultimative Anleitung: So Verstellst Du Die Sitzhöhe Deiner Ducati Multistrada 950 Einfach & Schnell!
- BMW Motorrad Mannheim Öffnungszeiten: Filiale finden & Termin vereinbaren
Kommentar schreiben