ADFC-Mitgliedschaft: Vorteile und Engagement für Radfahrer

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) setzt sich mit seinen mehr als 240.000 Mitgliedern mit Nachdruck für die Verkehrswende in Deutschland ein. Der ADFC setzt sich seit über 40 Jahren für die Verkehrswende ein. Denn: Je mehr Menschen Rad fahren, desto besser sind die Lebensbedingungen für alle.

Was macht der ADFC?

Wir sind überzeugt davon, dass eine gute, intuitiv nutzbare Infrastruktur, gut ausgearbeitete Radverkehrsnetze und vor allem Platz für Rad fahrende Menschen auch dazu einlädt, das Fahrrad als Verkehrsmittel zu benutzen. Wir möchten eine sichere und komfortable Infrastruktur für den Radverkehr, damit sich junge und junggebliebene Fahrradfahrende sicher und zügig fortbewegen können.

Die Förderung des Radverkehrs ist nicht zuletzt auch ein politischer Auftrag, für den sich der ADFC stark macht. Unser Ziel ist es, alle Menschen, gleich welchen Alters und unabhängig von ihren Wohnorten, für das Radfahren und damit für die Mobilität der Zukunft zu gewinnen.

  • ADFC-Bundesverband
  • Landesverbände
  • Kreisverbände in mehr als 450 Städten und Ortschaften
  • ca. 500 Ortsgruppen und Ortsverbände

Vorteile einer ADFC-Mitgliedschaft

Als Mitglied unterstützen Sie nicht nur unsere Lobbyarbeit für das Fahrrad. Eine Mitgliedschaft bringt auch viele weitere Vorteile für Ihren Alltag auf dem Fahrrad. Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür - auch dank Ihrer Mitgliedschaft - nicht nur Einfluss auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrenden ein.

Als ADFC-Mitglied profitieren Sie außerdem von umfangreichen Serviceleistungen: Sie können, egal wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die ADFC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem ADFC-Magazin Radwelt Informationen zu allem, was Sie als Rad fahrenden Menschen politisch, technisch und im Alltag bewegt. Nutzen Sie als ADFC-Mitglied außerdem vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Unternehmen sowie Versicherungen ausgehandelt haben.

Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die ADFC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben.

Weitere Vorteile der ADFC-Mitgliedschaft:

  • ADFC-Pannenhilfe: Exklusiver Service für Mitglieder, der seit dem 1. Januar 2016 im Beitrag enthalten ist. Sie bekommen bei Pannen oder Unfällen im Alltag, in der Freizeit und auf Reisen schnell und unkompliziert Hilfe.
  • Sicher unterwegs: Für Mitglieder, die zu Fuß oder per Rad im Verkehr unterwegs sind, tritt unsere Rechtsschutzversicherung ein, ebenfalls beim Fahrradtransport in öffentlichen Verkehrsmitteln.
  • ADFC-Magazin Radwelt: Informationen zu allem, was Sie als Rad fahrenden Menschen politisch, technisch und im Alltag bewegt.

Beitritt und Mitgliedsbeiträge

Die Beantragung der Mitgliedschaft erfolgt online. Dazu füllst du einfach den ADFC-Mitgliedsantrag auf der Webseite aus und schickst ihn anschließend ab. Mitglieder zahlen eine Jahresgebühr. Die Höhe der Mitgliedsgebühr ist abhängig vom Alter.

  • Einzelmitgliedschaft: 5,50 Euro pro Monat
  • Mitgliedschaft für einen ganzen Haushalt: 6,50 Euro pro Monat

Eine Ermäßigung des Beitrags ist auf Antrag möglich. Etwaige Nachweise dafür sind nicht erforderlich.

Die ADFC-Mitgliedschaft kostet 66 €/Jahr für Einzelpersonen, 78 €/Jahr für Familien/Haushalte.

Die Einstiegsmitgliedschaft bietet das ADFC-Vorteilspaket zum günstigen Preis: inklusive vieler Vorteile für zwölf Monate für nur 19,- Euro. Für diese Neumitglieder-Aktion des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs gilt der vergünstigten Mitgliedsbeitrag von 19,00 Euro im ersten Jahr der ADFC-Mitgliedschaft. Danach verlängert sich Ihre Mitgliedschaft zum Normalpreis, wenn sie nicht von Ihnen vorher gekündigt wird. Hinweis: Den vergünstigten Einstiegspreis können Sie nur einmal in Anspruch nehmen. Danach nehmen wir Sie gerne zum regulären Mitglieder-Tarif erneut auf.

Engagement im ADFC

Ein aktuelles Thema ist in diesem Zusammenhang das nationale Bauprogramm für eine geschützte Rad-Infrastruktur. Mit dem Mitgliedsbeitrag unterstützt du darüber hinaus aktiv die Arbeit des ADFC. Je mehr Mitglieder im Verkehrsclub angemeldet sind, desto größer ist sein Gewicht. So wächst die Chance, vor allem auch in politischen Entscheidungen gehört zu werden und Einfluss zu nehmen. Werde ADFC-MitgliedUnd stärke die Fahrrad-Lobby! Je mehr wir sind, desto mehr Einfluss haben wir auf die Politik.

Ehrenamtliches Engagement

Der ADFC Berlin lebt und agiert durch seine mehr als 300 ehrenamtlich Aktiven. Ein kleines Team an Mitarbeiter:innen unterstützt die ehrenamtliche Arbeit aus der Geschäftsstelle heraus. Du suchst nach Möglichkeiten, dich im ADFC Berlin zu engagieren? Wir haben verschiedene Aufgabenbereiche, und freuen uns immer über neue Mitstreiter:innen!

Du interessierst dich für verkehrspolitische Themen vor Ort oder möchtest als Tourenleiter:in Fahrradtouren anbieten? Du kennst Dich mit IT aus oder möchtest Dich einfach mal mit Gleichgesinnten treffen? Unsere Stadtteilgruppen, Arbeitskreise und Netzwerke bieten vielfältige Möglichkeiten reinzuschnuppern oder sich zu engagieren. Den zeitlichen Umfang der Mitarbeit bestimmen unsere Aktiven selbst.

Im ADFC engagieren sich bundesweit rund 11.000 Menschen ehrenamtlich. Das geht übrigens auch ohne eine Mitgliedschaft!

Möglichkeiten zum Mitmachen:

  • Teilnahme an Demos und Aktionen vor Ort
  • Unterstützung als Helfer:in
  • Ausbildung zum/zur Radtourenleiter:in
  • Vorstandsmitglied werden
  • Aufgaben in verschiedenen Arbeitsgruppen übernehmen

Auch auf Bundesebene kannst du dich engagieren: im Bundesvorstand und dem Bund-Länder-Rat, als Delegierte:r eines Landesverbands in der Bundeshauptversammlung sowie in Arbeitsgruppen und Ausschüssen.

Die ADFC-Akademie vermittelt Wissen und Kompetenzen rund ums Fahrrad und die Themen des ADFC - kurzweilig und praxisorientiert. Die spannenden Fort- und Weiterbildungsangebote richten sich an ehrenamtlich Engagierte, alle die es noch werden wollen und interessierte Mitglieder.

ADFC vor Ort finden

Mit dem ADFC-Bundesverband, den Landesverbänden und den Kreisverbänden in mehr als 450 Städten und Ortschaften in ganz Deutschland finden Sie mit Sicherheit auch in Ihrer Nähe die passende Ansprechperson. Um die 500 Ortsgruppen und Ortsverbände sind darüber hinaus für den ADFC aktiv.

In der Karte finden Sie Ihren direkten Ansprechpartner vor Ort. Filtern Sie entweder nach Bundesländern oder klicken Sie sich direkt durch die Karte.

Spenden an den ADFC

Der ADFC macht sich für Verkehrspolitik, Verkehrssicherheit, Fahrradtourismus, Verkehrspädagogik, Verbraucherschutz und die ehrenamtliche Arbeit vor Ort stark. Wenn Sie diese Arbeit mit einer Spende unterstützen wollen, helfen Sie, dass der ADFC sich noch besser engagieren kann!

Mit den steuerlich absetzbaren Zuwendungen können wir zum Beispiel dafür sorgen, dass unsere Anliegen in der Politik Gehör finden, und dass Radfahrende nicht wortwörtlich an den Rand gedrängt werden.

Wenn du den Fahrradverkehr in Berlin fördern möchtest, freuen wir uns über jede Spende für den ADFC Berlin e.V..

Spendenkonto des ADFC Berlin e.V.

  • Konto-Inhaber: ADFC Berlin e.V.
  • IBAN: DE30 1005 0000 0190 3716 17
  • Bank: Berliner Sparkasse
  • BIC: BELADEBEXXX

ADFC Pannenhilfe

Die ADFC-Pannenhilfe ist ein exklusiver Service für ADFC-Mitglieder und seit dem 1. Januar 2016 im Beitrag enthalten. ADFC-Mitglieder bekommen bei Pannen oder Unfällen im Alltag, in der Freizeit und auf Reisen schnell und unkompliziert Hilfe.

Werkstätten, Firmen und Betriebe können sich als ADFC-Pannenhelfer registrieren lassen. Sie helfen bei Pannen unterwegs; die Aufträge werden von der 24-Stunden-Hotline vermittelt.

Verkehrssicherheit

Wie ein verkehrssicheres Fahrrad auszustatten ist, legt die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) fest. Sie schreibt u. a. zwei voneinander unabhängige Bremsen vor, damit ein Fahrrad sicher zum Stehen kommt. Ebenso vorgeschrieben ist eine helltönende Klingel. Auch zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale mit je zwei nach vorne und nach hinten wirkenden gelben Rückstrahlern sind Pflicht.

Am wichtigsten für die Verkehrssicherheit ist neben den Bremsen die Beleuchtung. Ein rotes Rücklicht und ein weißer Frontscheinwerfer sind vorgeschrieben. Die Beleuchtung kann batteriebetrieben sein und muss tagsüber nicht mitgeführt werden. Sie muss aber dann einsatzbereit sein, wenn die Sichtverhältnisse Licht erforderlich machen. Für den Straßenverkehr zugelassen ist Beleuchtung nur mit dem Prüfzeichen des Kraftfahrtbundesamts (eine Wellenlinie, Großbuchstabe K und fünfstellige Zahl). Damit Radfahrende auch seitlich gesehen werden, sind Reflektoren in den Speichen oder Reflexstreifen an Reifen oder Felge vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO vorgeschrieben sind.

Tipps für Radfahrer

Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmenden. Sie haben keine Knautschzone - deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrer*in im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmenden zu rechnen.

Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, indem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer*innen nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmenden gültigen Regeln - und seien Sie nicht als Geisterfahrende auf Straßen und Radwegen unterwegs.

Radwege und Infrastruktur

Die Infrastruktur für das Fahrrad ist nicht einheitlich und selten uneingeschränkt gut nutzbar. Radfahrstreifen und Schutzstreifen verlaufen beide auf der Fahrbahn und damit im direkten Blickfeld von Autofahrenden. Schutzstreifen haben eine gestrichelte Markierung und dürfen daher bei Bedarf mit dem Auto befahren werden, vor allem, um Gegenverkehr auszuweichen und nur, wenn der Radverkehr nicht gefährdet wird. Radfahrstreifen hingegen sind mit einer Linie durchgängig auf der Fahrbahn markiert und dürfen von Autofahrenden nicht befahren werden.

Der ADFC macht sich für geschützte Radfahrstreifen stark, bei denen Poller, Kübel und markierte Schutzzonen Radfahrende vor dem Autoverkehr, achtlos aufgerissenen Autotüren und unerlaubtem Parken schützen.

Ein Radweg ist durch ein blaues Radwegschild gekennzeichnet und muss in dem Fall von den Radfahrenden genutzt werden. Eine Benutzungspflicht darf aber nur angeordnet werden, wenn es die Verkehrssicherheit erforderlich macht. Behindern Blätter, Schnee oder andere Hindernisse Radfahrende auf Radwegen, dürfen sie auf die Fahrbahn ausweichen.

Pedelecs und E-Bikes

Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn die Fahrenden in die Pedale treten. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter.

Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben.

Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind - rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

ADFC-Radtouren und Radkarten

Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

Mit fast 3 Mio. verkauften Exemplaren gehören die ADFC-Radtourenkarten weltweit zu den Bestsellern unter den Fahrradkarten. Sie haben einen praktischen Maßstab (1:150.000) und sind mit Hilfe von versierten ADFC-Scouts entstanden, die die Bedürfnisse von Radreisenden verstehen und die Strecken buchstäblich erfahren haben. Die 27 ADFC-Radtourenkarten für Deutschland haben wir durch besonders spannende und beliebte Radregionen wie den Gardasee oder Mallorca ergänzt.

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