Fahrrad Flickzeug Test: Optimal Vorbereitet für jede Tour

Das Fahrrad-Reparaturset ist ein unverzichtbares Werkzeug für Mountainbiker und Fahrradfans. Es ist wichtig, eine gute Ausrüstung zu wählen, damit die Fahrt nicht durch einen platten Reifen plötzlich enden muss, denn dieses Problem ist leicht zu lösen. Dies wird es Interessenten erleichtern, das richtige Kit für die eigenen Bedürfnisse zu finden.

Was ein gutes Fahrrad-Reparaturset ausmacht

Wenn der Reifen des eigenen Fahrrads während einer Fahrt oder einer einfachen Tour plötzlich eine Panne hat, müssen Sie das nötige Werkzeug haben, um die Situation schnell und einfach zu beheben. Deshalb gibt es Reparatursets, eine Reihe von Werkzeugen, die in jeder Situation helfen können, ob in der Stadt oder auf einer Bergwanderung.

Das Hauptproblem, für das das Kit eine schnelle und einfache Lösung finden muss, ist ein geplatzter Reifen. Neben den eher traditionellen Ersatzschläuchen sind die klassischen Flicken mit Kitt oder die innovativeren selbstklebenden Streifen, die leichter anzubringen sind, sehr nützlich.

Häufig sind die Sets mit Taschen ausgestattet, die in den Sattel gesteckt werden können, oder mit Haken. In jüngster Zeit wurden Sets auf den Markt gebracht, die direkt am Lenker aufbewahrt werden können, ohne dabei an Nutzfläche zu verlieren. Es gibt viele verschiedene Anbieter von günstigen Sets, die online bestellt und nach Hause geliefert werden können. Die richtige Auswahl zu treffen ist deshalb häufig nicht leicht.

Die wichtigsten Merkmale zur Auswahl des richtigen Reparatursatzes

Wenn Sie die Hauptmerkmale und die wichtigsten zu berücksichtigenden Elemente kennen, können Sie Ihre Wahl leichter treffen und den für Sie am besten geeigneten Bausatz finden. Dies wird es Interessenten erleichtern, das richtige Kit für die eigenen Bedürfnisse zu finden. Die wichtigen Merkmale zur Auswahl des richtigen Reparatursatzes sollen nachfolgend geklärt werden.

Der erste Schritt besteht darin, das Loch zu finden, indem man den Reifen untersucht oder ertastet, woher das Leck kommt. Zweitens muss der Gegenstand, der das Leck verursacht hat, aus dem Loch entfernt werden, falls er noch vorhanden ist, z. B. ein Stift oder ein Kieselstein. In diesem Schritt müssen Sie das Loch möglicherweise mit einem im Kit enthaltenen Werkzeug vergrößern.

Neben den Reparatursets ist es auch wichtig, auf die Widerstandsfähigkeit der Reifen zu achten. Eine hohe Widerstandsfähigkeit bedeutet jedoch nicht, dass es unmöglich ist, einen Reifen zu durchstechen: Es kann vorkommen, dass die Dichtungsflüssigkeit im Inneren austrocknet oder dass sie ein Loch nicht stopfen kann, weil es zu groß ist.

Wo finde ich Fahrrad Flickzeug?

Der Discounter bietet viele hilfreiche Produkte an. Es soll ein Kaufratgeber mit an die Hand gegeben werden sowie gilt es die Frage nach der Verfügbarkeit von Fahrradschlauch und Fahrrad Flickzeug bei dm und Rossmann zu klären.

Rewe bietet tatsächlich unterschiedliches Fahrradzubehör im online Shop an. Der regionale Laden allerdings hat in der Regel kein Sortiment. Im online Shop von Rewe lassen sich neben Fahrradkörben und Schläuchen auch Ketten oder Beleuchtungssets kaufen.

Sonnenschutz für Radfahrer

Eine zuverlässige Sonnencreme für den Körper mit hohem Lichtschutzfaktor sollte ein täglicher Begleiter während sonniger Monate sein. Ein gutes Sonnenschutzmittel macht aber nicht nur der deklarierte LSF aus, sondern ein komplexes Zusammenspiel unterschiedlicher Inhaltsstoffe für möglichst lückenlosen, widerstandsfähigen Schutz sowie eine Textur, die ein gewissenhaftes Ein- und Nachcremen nicht vermiest.

Da die meisten Anwender deutlich weniger als empfohlen dosieren, haben wir 91 Sonnencremes mit vorwiegend Lichtschutzfaktor 50+ auf die Anwendungsfreundlichkeit und Rückstände hin getestet. Auf die Zusammensetzung der UV-Filter schauen wir besonders genau und gleichen diese für jedes Test-Update gewissenhaft ab. Sonnenschutzmittel in der EU sind sicher und werden laufend kontrolliert, auch wenn viele Marken versuchen, Verbraucher strategisch zu verunsichern. Das ist wenig überraschend, bedenkt man, wie zuverlässig und umgänglich günstige Produkte von Handelsmarken in dieser Produktkategorie mittlerweile sind.

Auch in puncto Anwendungskomfort haben günstige Sonnencremes in den vergangenen Jahren aufgeholt. Einzig für ein unscheinbares Finish oder besondere Vorteile muss man meist noch etwas draufzahlen.

Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis, nachdem unser bisheriger Favorit von Garnier leider beim UVA-Schutz nachrüsten muss, bietet die Nivea Sun Schutz & Pflege Sonnenmilch LSF 50+ auch in der neuen, schnell einziehenden Version 2025. Sie bietet aus unserer Sicht einen gelungenen Kompromiss aus zuverlässigem Schutz, sehr angenehmem Auftrag und einem erschwinglichen Preis für die gesamten Sonnenmonate. Das Finish bietet nicht so viel Raffinesse wie die nachstehenden Empfehlungen, die man sich aber erst einmal leisten muss.

Besonders schätzen wir, dass Beiersdorf bei seinen Marken noch nie beim UVA-Schutz gegeizt hat. Bei Menschen mit besonders sensibler und zu Allergien neigender Haut ist sie in Bezug auf Sonnenschutz schon lange eine Art Heiliger Gral: die Sun Sensitive Gel-Creme LSF 50 von Cetaphil Daylong, die zur Schweizer Galderma-Gruppe gehört. 2023 wurde die Wahl der UV-Filter modernisiert und die Textur infolgedessen etwas fester, ist aber noch immer komfortabel zu verschmieren und zieht zügig ein.

Die Avène Intense Protect Sonnenfluid LSF 50+ ist eine interessante Option für alle, die besonders akribisch Pigmentflecken und Fältchen am Körper vermeiden wollen. In dieser cremigen Formulierung steckt nämlich unter anderem der neue, patentierte UV-Filter, der im schwierigen Long-UVA-Bereich und HEV-Licht (Blue Light) absorbiert. Er beschert dem Sonnenschutz auch eine leicht gelbliche Tönung, die auf sehr blasser Haut durchaus sichtbar werden könnte. Nicht fettig, nicht glänzend und das ohne Alkoholanteil.

Klebriges Finish? Nicht mit dem Isdin Fotoprotector Gel Cream LSF 50. Wer möglichst wenig von der Sonnencreme auf der Haut spüren möchte und das bestenfalls zeitnah nach dem Verteilen, dem sei diese leichte Lotion ans Herz gelegt. Zunächst wirkt sie zwar etwas klebrig und glänzend, es ist jedoch nur eine Frage von wenigen Minuten, bis man die anfänglich weiße Farbe nicht mehr sieht (so schnell konnten wir gar nicht fotografieren) und allmählich auch der Glanz nachlässt und sie kaum noch berührungsempfindlich ist. Ein bisschen Zeit zum Mattieren muss man ihr noch geben, danach nimmt man nur noch den süßlichen Ingwerduft vage wahr.

Sicherer Breitbandschutz muss nicht viel kosten und ist einfach in der Anwendung. Für kleine Budget oder im Alltag ist die SunOzon Sonnenmilch LSF 50+ von Rossmann eine sichere Bank, wenn es um den Schutz vor UV-Strahlung geht. Heutzutage sind die günstigen Handelsmarken auch längst nicht mehr schmierig und schwer.

Warum Sonnenschutz wichtig ist

So lästig das Eincremen und das empfohlene Nachcremen mit Sonnencreme im Sommer auch ist, so selten hat man die Möglichkeit, sich direkt vor Krebs zu schützen. Wem diese essenzielle Vorsorge als Argument nicht ausreicht, dem genügt hoffentlich die Aussicht auf unverbrannte Haut. Freude spendendes Sonnenlicht hat durchaus Schattenseiten: 300.000 Hautkrebs-Neudiagnosen pro Jahr - Tendenz steigend laut dem Berufsverbands der Deutschen Dermatologen (BVDD) in Deutschland. Der Grund seien neben der steigenden Lebenserwartung vor allem die Zunahme von Outdoor-Aktivitäten seit den 1980ern. Erfreulicherweise war Sonnenschutz noch nie so komfortabel und sicher wie heute.

Moderne UV-Filter und Produktionsverfahren ermöglichen deutlich leichtere, rückstandsärmere Sonnencremes als noch vor wenigen Jahren. Trocknen lassen, bevor man sich anzieht oder schminkt (ca. Wer die notwendige Sorgfalt beim Auftrag walten lässt, kann bei einem mittleren Hauttyp, z. B. ab Typ III auf der Fitzpatrick-Skala, an einem durchschnittlichen Sommertag bedenkenlos auf Lichtschutzfaktor 30 zurückgreifen. Als heller Hauttyp, längerem Aufenthalt in direkter Sonne insbesondere in äquatornäheren Breitengraden, ist man mit LSF 50+ besser bedient, um verriebenen oder abgeschwitzten Schutz möglichst lange kompensieren zu können. Eine wasserfeste Formulierung ist deswegen auch nicht nur fürs Schwimmen ratsam.

Grundlagen des UV-Schutzes

Sinnvoll kombinierte Filter für Absorption im gesamten UV-Wellenspektrum (min. Der Lichtschutzfaktor (LSF) oder auf Englisch Sun Protection Factor (SPF) auf einer Sonnencreme gibt an, um das Wievielfache der Eigenschutz der Haut vor UVB-Strahlung (unter Idealbedingungen) verlängert und somit das Risiko von Hautkrebs und Sonnenbrand reduziert wird.

Innerhalb der EU hat man sich zugunsten der Übersichtlichkeit für den Kunden darauf geeinigt, die gemessene Schutzleistung auf wenige, gerade Werte zu runden, meist LSF 15, 30 oder 50. Alles über 60 muss sich auf 50+ beschränken, um nicht länger anhaltenden Schutz zu suggerieren, als geleistet werden kann. Daher ist der Begriff „Sunblocker“ mittlerweile verboten, denn auch der beste Sonnenschutz kann nicht zu 100 Prozent schützen.

Das UVA-Logo auf Sonnenschutzprodukten sichert dem Verbraucher wiederum ein Drittel des angegebenen Lichtschutzfaktors als UVA-PF zu, ist jedoch nicht verpflichtend. Beispielsweise bei einer Sonnencreme mit LSF 30 muss ein mit Siegel versehenes Produkt mindestens einen UVA-Schutz von 10 bei empfohlener Auftragsmenge gewährleisten. Alternativ oder auch mal ergänzend findet man eine konkrete PPD (persistent pigment darkening) Angabe oder eine darauf basierende PA-Bewertung, deren Höchstwert PA++++ (vier Plusse) allerdings einem UVA-PF von nur 16 oder mehr entspricht.

UVA-Strahlung dringt tiefer in die Haut ein, hat jedoch weniger Energie als UVB. Der Schaden ist nicht akut und schmerzhaft, sondern äußert sich in jungen Jahren noch als gleichmäßige Bräunung. Stellenweise bleiben Schäden auf Dauer erhalten - anfangs unsichtbar, später in Form von Pigmentflecken und Falten.

Die Achillesferse des Sonnenschutzes

Der Haken an Sonnenschutz ist heutzutage nicht etwa ein Versagen der UV-Filter im Laufe des Tages. Es sind die kleinen und großen Berührungen, die den Schutzfilm abtragen und lückenhaft machen. Das unbemerkte Wischen mit dem Handrücken, um Schweißtropfen oder Sand zu entfernen, die Reibung beim Kleidungswechsel, das Wenden auf dem Strandtuch. Reibung ist die Achillesferse jedes Sonnenschutzes.

In der EU sind derzeit 32 Stoffe als UV-Filter zugelassen, von denen rund ein Drittel mittlerweile nur noch selten zum Einsatz kommt. Moderne, stabilere und komfortablere Sonnenschutzfilter sind auf dem Vormarsch. Aktuell werden immer wieder Sonnencremes neu formuliert, darunter auch einige Sonnencremes in unserem Test. Einige ältere Filter können isoliert zwar auch instabil bei Lichteinstrahlung sein, jedoch werden sie in modernen Formulierungen zuverlässig von anderen stabilisiert. Darum ist eine Sonnencreme mit vielen unterschiedlichen UV-Filtern wichtig: Sie boostern ihre Schutzleistung gegenseitig. Moderne Filter wiederum sind durch ihre Pulverform auf ölige Lösemittel angewiesen. Meist werden dafür flüssige UV-Filter verwendet. Reibung durch Kleidung und Handtuch setzt dem Schutzfilm besonders zu.

UV-Kameras und Sonnenschutz

UV-Kameras blockieren sichtbares Licht und bilden in der Regel im UVA-Bereich ab, abhängig von der Lichtquelle. Unser Gerät nutzt beispielsweise eine kleine Schwarzlichtlampe, sodass sie nur die Absorption der Produkte im hochwelligem UVA-Bereich abbilden kann. Solche Aufnahmen können die Quantität von Sonnenschutzmitteln darstellen, zum Beispiel wo man aufgetragen oder abgewischt hat. Sie sagen jedoch nichts über die Qualität des Schutzes aus, insbesondere nicht im UVB-Bereich.

Für sicheren Sonnenschutz bei intensiver Sonnenstrahlung empfehlen wir, auf Sonnencreme mit „chemischen“ UV-Filtern zu setzen. Die Texturen sind bei rein mineralischen Sonnencremes zudem weniger komfortabel und meist als weißer Schleier sichtbar, sodass man dazu tendiert, weniger Produkt anzuwenden als empfohlen. Sie können aber eine Alternative für allergische oder sehr empfindliche Haut sein. Sie sind grundsätzlich recht widerstandsfähig, auch ohne Filmbildner. Das merkt man auch am erschwerten Abwaschen.

Sonnencremes in der UV-Kamera: links eine mit chemischen vs. Mineralische Filter schützen ebenso durch Absorption (etwa 90 %) wie „chemische“ Filter. Entgegen dem Irrglauben werden nur etwa 10 % der Strahlen per Reflexion abgewendet. Entgegen häufig wiederholten Marketing-Aussagen sind Titandioxid und Zinkoxid in Sonnencremes zudem keine reinen, umweltfreundlichen Naturprodukte. Sie können aus Minen gefördert oder chemisch erzeugt werden. Die Pulver müssen stark industriell behandelt werden, um die UV-Schutzleistung und Nutzbarkeit zu gewährleisten. Unbehandelt sind die beiden Mineralien in der Sonne stark reaktiv und können, statt freie Radikale zu reduzieren, selbst welche erzeugen. Das schadet der Gesundheit und der Umwelt.

Wie die Schutzleistung von Sonnencremes ermittelt wird

Um die Schutzleistung einer Sonnencreme zu ermitteln und den entsprechenden LSF-Wert auf die Verpackung drucken zu können, gibt es leider kein einfach und schnell anwendbares Gerät wie ein Thermometer zur Temperaturmessung. Das derzeit international anerkannte Testverfahren dafür entspricht dem ISO-Standard 24444:2019 und erfordert mindestens zehn gültige Datensätze, die an freiwilligen Probanden mit Typ II und III auf der Fitzpatrick-Skala ermittelt werden müssen. Die ermittelte Dauer wird im Verhältnis zu einer Kontrollpartie gesetzt, die derselben UV-Dosis ausgesetzt war. Aus dem dokumentierten Mittel aller Probanden ergibt sich der Lichtschutzfaktor und wird auf die nächste durch fünf teilbare Zahl abgerundet (mit Ausnahme des Minimums von 6).

Der Ablauf dieser Methode erklärt, weshalb die Auftragsmenge unweigerlich im Zusammenhang mit der Schutzleistung steht. Trotz vorgegebener Rahmenbedingungen sind die Resultate dieser Messemethode anfällig für Abweichungen. Dasselbe Produkt führt in verschiedenen Laboren erfahrungsgemäß zu teils deutlich unterschiedlichen Werten. Einige Hersteller lassen daher mittlerweile zweifach testen, insbesondere nachdem sie durch negative Medienberichte in Bedrängnis geraten sind.

Ende 2024 wurden zwei neue ISO-Standards veröffentlicht, ISO 23675:2024 (DPM, Double PlateMethod) als instrumentelle Methode mit Spektrometer (in-vitro) sowie mit ISO 23698:2024 (HDRS‑Methode) ein in-vitro und in-vivo Kombinationsverfahren, jedoch ohne Erythem-Voraussetzung. Vor allem letztere könnte langfristig die bisherigen Tests an Probanden ablösen, da die Resultate gut korrelieren. Bislang sind die neuen Standards jedoch nicht zur offiziellen LSF-Kennzeichnung von Produkten zugelassen. Man darf die Werte allerdings zu Marketing-Zwecken nutzen. Der neue Standard eröffnet auch neue Möglichkeiten für Medienschaffende, wie jüngst bei bei der Stiftung Warentest zu lesen. Produkte können nun standardisiert aber zeit- und kosteneffizienter verglichen werden. Die instrumentelle Methode berücksichtigt beispielsweise antientzündliche Effekte durch Antioxidantien in Sonnenschutzmitteln nicht.

Es ist unwahrscheinlich, dass Hersteller einen nur aus Kostengründen mit „schwachen“ Produkten abzuspeisen versuchen. Es ist ein komplexes Problem innerhalb der Branche, inklusive der testenden, meist externen Labore.

Bedenken und Sicherheit von UV-Filtern

Die in Sonnencremes verwendeten UV-Filter und andere Inhaltsstoffe geraten immer wieder in Verdacht, gesundheitsschädlich zu sein. Bei näherem Hinsehen muss man hier stark relativieren, statt panisch zu boykottieren. Sonnenschutzmittel sind so sicher wie nie und ihr Mehrwert stand bisher in keinem Verhältnis zu potenziellen Risiken. Die EU-Kommission, aber auch die Hersteller reagieren zeitnah auf Auffälligkeiten. Dass so gut wie keine Verbote oder Rückrufe stattfinden, ist nicht etwa Ignoranz geschuldet, sondern weil sich der Verdacht in weiteren Versuchen oft nicht oder nur in geringem Maße bewahrheitet. Die Verdachtsfälle der letzten Jahre resultierten in einigen Fällen in Herabsetzungen der Grenzwerte auf konservativem Niveau. Das ist eigentlich ein Grund zur Freude, denn die gesundheitlichen Risiken durch UV-Strahlung übersteigen die Eventualitäten mancher Inhaltsstoffe bei Weitem.

Grundsätzlich ist es erfreulich, dass man die Produkte und Zutaten immer wieder auf den Prüfstand unter bisher eventuell vernachlässigten Gesichtspunkten stellt. Dass die Erkenntnisse von Medien und Herstellern für Schlagzeilen und Werbung genutzt werden, ist daher sehr ärgerlich und verunsichert unnötig. UV-Schutz ist sehr komplex und basiert auf dem Zusammenspiel vieler Inhaltsstoffe. Einzelne zu streichen, resultiert schlimmstenfalls in unzuverlässigem Schutz.

Nano-Partikel, also besonders kleine Moleküle, können sowohl bei mineralischen als auch organischen Filtern zum Einsatz kommen. Sie sorgen für eine größere Wirkoberfläche, also einen dichteren, zuverlässigeren Schutz. Auch die Sichtbarkeit der sonst weißen Filter wird deutlich minimiert. In der Kritik stehen sie, weil sie in Verdacht stehen, die Haut zu durchdringen und in den Organismus zu gelangen. Ein eventueller Schaden konnte jedoch bis heute nicht belegt werden.

Das SCCS (im Auftrag der Europäische Kommission) hat 2021 eine geringere Einsatzmenge (kein Verbot) des UV-Filters Homosalate empfohlen, weil man bei täglichem, großflächigem und wiederholtem Auftrag einer sehr großen Menge Salicylsäure ausgesetzt sein könnte (unter konservativer Berücksichtigung weiterer Expositionen). Der Verdacht ist, dass es in großen Mengen hormonell wirksam werden könnte. Sonnencreme ohne Homosalate kann sogar komfortabler zu tragen sein und teils Augenbrennen vermeiden. Es bietet sich noch für flüssige Texturen an, ist ansonsten aber eher ein UV-Filter, der mittelfristig vermutlich ohnehin von moderneren Optionen verdrängt worden wäre.

Seit einer Veröffentlichung 2021 wird auch Octocrylen immer seltener in Sonnencreme-Rezepturen eingesetzt. In einer Simulation wurde gezeigt, dass der UV-Filter sich bei längerer Lagerung teilweise in potenziell krebserregendes Benzophenon zersetzen kann. Viel wichtiger, als sich für Sonnencreme ohne Octocrylene zu entscheiden, ist das Nutzungsverhalten zu reflektieren: Sonnenschutzmittel sollten z...

Die TOUR Transalp: Vorbereitung und Material

Die TOUR Transalp ist ein anspruchsvolles Rennen, das eine optimale Vorbereitung und das richtige Material erfordert. Cathi Rossmann gibt Einblicke in ihre Strategien und Erfahrungen.

Training und Regeneration

Mein absoluter Regenerationstipp für müde Beine nach langen Touren ist Yoga und ausgiebiges Stretching. Ich selbst verfolge in der Vorbereitung auf die TOUR Transalp keinen speziellen Trainings- oder Ernährungsplan. Ich versuche in meiner freien Zeit soviel Rad wie möglich zu fahren und so viele Berge wie möglich im Training mitzunehmen.

Während der Transalp kann ich nur den Tipp geben: Es gibt dort die Möglichkeit, eine erholsame Massage zu buchen.

Pacing und Ernährung

Pacing- und Ernährungsstrategien sind sehr individuell. Da muss jeder für sich selbst ein gutes Tempogefühl entwickeln und gegebenenfalls mit Powermeter fahren, mit Daten, die aus der Leistungsdiagnostik bekannt sind und der eigenen Trainingserfahrung entsprechen. Einen Renn-Ernährungsplan sollte man ebenso individuell entwickeln: Welche Nahrungsmittel sind verträglich, zu welchem Zeitpunkt? Generell sollte man vorher alles unter wettkampfähnlichen Bedingungen testen. Keine Experimente, wenn es zählt!

In mentaler Hinsicht ist es wichtig, sich das Rennen in Zwischensegmente einzuteilen und nicht von Anfang an das große Ganze zu sehen, denn das kann leicht überfordern. Beispielsweise kann man sich mental innerhalb der Etappen von Pass zu Pass oder von Verpflegungsstation zu Verpflegungsstation hangeln.

Ziele und Herausforderungen

Mein Ziel ist die Titelverteidigung in der Frauen-Einzelwertung. Im letzten Jahr lief die gesamte Transalp eigentlich sehr gut. Nur an einem Tag hatte ich mit Magenproblemen zu kämpfen. Ich werde das Rennen so angehen, wie im letzten Jahr, das heißt jede Etappe so fahren, dass am Ende noch “Körner” für den nächsten Tag im Körper sind. Und natürlich ist das Wichtigste, Spaß zu haben und trotz des Rennens auch das atemberaubende Bergpanorama zu genießen. Am meisten freue ich mich, dass die Transalp dieses Jahr durch die Dolomiten fährt. Einen gesunden Respekt habe ich aber vor jeder Etappe.

Das optimale Material

Das Rad sollte natürlich vor einem 7-Etappen-Rennen im sehr guten und gepflegten Zustand sein - neue Reifen, das sollte schon sein. Wichtig für Alpenrennen ist natürlich auch eine entsprechende Bergübersetzung mit ausreichend kleinen Gängen und sehr gut eingestellte und frisch gewartete Bremsen. Für mich ist ein besonders leichtes Setup dieses Jahr sehr wichtig. Bergauf zählt das Gewicht besonders.

Ich werde mit dem Specialized Tarmac SL 7 Pro an den Start gehen. Das Rad ist sehr aerodynamisch und ich fühle mich insbesondere auch bei anspruchsvollen Abfahrten sehr wohl auf dem Rad. Als Übersetzung wähle ich 48/35 vorne und 10/33 hinten. Bei den Laufrädern setzte ich dieses Jahr auf den Laufradsatz Alpinist CLX II von Roval.

Insolvenz von Orwo Net GmbH

Eines der bedeutendsten Fotolaborunternehmen in Deutschland, die Orwo Net GmbH aus Bitterfeld-Wolfen (Sachsen-Anhalt), hat Insolvenz angemeldet. Das Amtsgericht Dessau-Roßlau gab bekannt, dass ein vorläufiger Insolvenzverwalter eingesetzt wurde, um die Vermögensverwaltung zu übernehmen.

Orwo Net produziert unter anderem Fotos, Fotobücher und Kalender und ist auch als Dienstleister tätig, beispielsweise für die "Fotowelt" der Drogeriekette Rossmann.

Laut Insolvenzverwalter Christian Heintze sind die wirtschaftlichen Schwierigkeiten des Unternehmens auf anhaltende Verluste zurückzuführen, die durch eine angespannte Marktsituation und sinkende Umsätze entstanden sind. Ein außergerichtlicher Sanierungsversuch blieb erfolglos.

Das Unternehmen hat eine mehr als hundertjährige Geschichte und entwickelte in der Agfa-Filmfabrik den ersten Farbfilm der Welt. In der DDR-Zeit wurde es in Orwo (Original Wolfen) umbenannt und versorgte den gesamten Ostblock mit Filmen. Nach einer Insolvenz in den 1990er Jahren entstanden die Firmen Pixelnet und Orwo Media, die ebenfalls insolvent gingen. 2003 wurde die Orwo Net GmbH von einer Unternehmergruppe gegründet.

Derzeit hat Orwo Net 244 Beschäftigte und setzte zuletzt rund 30 Millionen Euro um. Im Jahr 2023 fuhr das Unternehmen jedoch einen Verlust von über 1,5 Millionen Euro ein.

Im Geschäftsbericht wird betont, dass der Markt sehr wettbewerbsintensiv ist. "Der erbitterte Preiskampf und Rabattaktionen führen zu sinkenden Umsätzen", heißt es im Bericht.

Wirtschaftliche Eckdaten der Orwo Net GmbH
Kennzahl Wert
Umsatz ca. 30 Millionen Euro
Verlust (2023) über 1,5 Millionen Euro
Beschäftigte 244

Verwandte Beiträge:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0