E-Bike Fullys erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, bieten sie doch hohen Komfort im Gelände. Im Gegensatz zu Hardtail-Mountainbikes, die nur vorne gefedert sind, besitzen Fullys zusätzlich zur Federgabel noch eine Dämpfung zwischen Hinterradaufhängung und Rahmen.
Damit bringen die E-Bike Fullys mehr Komfort und Fahrqualität, gerade auf holprigen Gelände, wie in den Bergen oder durch Wälder. Da viele Modelle eine Lockout-Funktion haben, die die Dämpfung abschaltet, sind Fullys durchaus auch straßentauglich. Schließlich bedeutet jegliche Art von Dämpfung mehr Kraftaufwand beim Radeln.
Einen Nachteil haben die Fullys jedoch: Sie sind preislich höher angesiedelt, als Hardtails oder gänzlich ungefederte E-Bikes wie etwa Urban-E-Bikes. Im Folgenden werden top ausgestattete Fullys verglichen und gezeigt, was Sie mit einem schmaleren Budget bekommen. Wir nennen Vor- und Nachteile der E-Bike Fullys und bewerten, wie gut deren Preis-Leistungs-Verhältnis ist.
Empfehlenswerte E-Bike Fullys im Vergleich
Cube Stereo Hybrid 140 HPC SLX 750 2024
Das Cube Stereo Hybrid 140 HPC SLX 750 2024 ist ein leistungsstarkes E-Bike Fully, ideal für längere Touren und bergige Strecken. Das Cube Stereo Hybrid 140 HPC SLX 750 2024 ist ein Elektro-Fully mit kraftvollem Bosch Performance Line CX Motor: Er liefert 85 Nm Drehmoment, für ausreichend Power sorgt eine 750 Wh Batterie.
Je nach Steigung und Unterstützungsmodus sind laut Hersteller Reichweiten zwischen 48 bis 257 Kilometer drin. Im Vergleich zum Vorgänger hat Hersteller Cube bei diesem E-Fully die Motorsteuerung noch weiter optimiert, die Bremsanlage verbessert und dank Anpassungen bei der Geometrie soll das Handling des Cube Stereo Hybrid noch komfortabler sein.
Die Fox 34 Float Rhythm Gabel und der Fox Float DPS Performance Dämpfer sprechen für das Fully, allerdings bietet das Fahrwerk mit 150 mm Federweg vorne und 140 mm hinten nur Durchschnitt: andere Bikes in dieser Preisklasse haben häufig bessere Federungssysteme. Die Ausstattung ist ordentlich: Die Shimano XT 1x12 Schaltung bringt 12 Gänge mit nur einem Kettenblatt vorne, auch die hydraulischen XT-Scheibenbremsen stammen von Shimano XT. Die Newmen Performance Laufräder und Schwalbe Reifen sollen Grip und Stabilität bringen.
Mit der höhenverstellbaren Sattelstütze können Sie Ihre Sitzhöhe per Knopfdruck anpassen, um Abfahrten besser zu meistern. Fazit: Das Cube Stereo Hybrid 140 HPC SLX 750 2024 ist ein starkes E-Fully, das sich besonders für lange Touren und anspruchsvolle Anstiege eignet.
Fischer Montis 6.0i Fully
Das Fischer Montis 6.0i Fully ist ein solides E-Fully und ein gutes Angebot für preisbewusste Fahrer. Im Vergleich zu seinen Vorgängern bietet das Fischer Montis 6.0i Fully nochmal verbesserte Ausstattung, mit hochwertigeren Bremsen und Reifen und einem stärkeren Motor.
Der Brose Drive S Mittelmotor liefert deftige 90 Nm Drehmoment und bewältigt so auch steile Anstiege. Der 504 Wh Lithium-Ionen-Akku soll das 26,5 Kilogramm schwere E-Bike samt Fahrer bis zu 120 Kilometer weit bringen - wir halten das etwas hochgegriffen. Hier dürften 80 bis 90 Kilometer bei moderater Steigung und Gewicht des Fahrers eher realistisch sein.
Die Ausstattung ist ganz ordentlich: eine RockShox RECON RL Federgabel und der Fox Float DPS Performance Dämpfer bieten solide Federung im Gelände, die hydraulische Scheibenbremsen sowie die 12-Gang-Schaltung stammen von Shimano. Auch dieses E-Fully ist mit Newmen Performance Laufrädern und Schwalbe-Reifen ausgestattet und hat eine absenkbare Sattelstütze. Fazit: Das Fischer Montis 6.0i Fully ist ein solides E-Bike Fully, und bietet gerade preisbewussten Fahrer, die eine gute Leistung und Ausstattung suchen, einiges fürs Geld.
Giant Stance E+ 0 Pro 2023
Das Giant Stance E+ 0 Pro 2023 ist ein leistungsstarkes und ausdauerndes E-Fully für alle, die gute Leistung und Ausstattung zu einem fairen Preis suchen. Der Motor des Giant Stance E+ 0 Pro 2023 ist ein SyncDrive Pro, den Giant zusammen mit Yamaha für eher herausforderndes Gelände entwickelt. Er liefert 85 Nm Drehmoment - eine ordentliche Leistung.
Dieser Akku ist vollständig im Unterrohr integriert und kann für Ladevorgänge entfernt werden. Als Reichweite gibt Giant je nach Bedingung 70 bis 250 Kilometer an. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, die Reichweite mit einem optionalen 250-Wh-Range Extender auf insgesamt 1.050 Wh zu erhöhen.
Der ALUXX SL-Rahmen des Giant Stance E+ besteht aus Aluminium, das E-Fully ist mit einer FlexPoint Hinterradfederung mit 125 mm Federweg, einer RockShox 35 Gold RL Federgabel und RockShox Deluxe Select+ Dämpfern ausgestattet. Das sollte für solide Federung auch im Gelände sorgen.
Allerdings hat der FlexPoint-Hinterbau des Giant Stance E+ 0 Pro 2023 einige Nachteile im Vergleich zu anderen Federungssystemen. Bei diesem System wird auf ein Lager im Bereich des Hinterrads verzichtet und stattdessen das vorhandene Spiel des Hinterbaus genutzt, um die Bewegung auszugleichen. Das kann sich aber bei schnellen Abfahrten und intensiven Geländefahrten negativ auf die Fahrqualität auswirken, vor allem, wenn man das hohe Eigengewicht dieses Fullys mit in Betracht zieht.
Beim Giant Stance E+ 0 Pro 2023 kommen hydraulische Scheibenbremsen von Shimano SLX und eine Shimano XT 1x11-Gang-Schaltung zum Einsatz. Die Laufräder messen 29 Zoll, die Reifen bieten guten Grip. Die Unterstützungsmodi lassen sich mit der integrierten RideControl Dash einstellen und auch der Batteriestand lässt sich so bequem überwachen.
Im Vergleich zum Vorgängermodell bietet das 2023er Modell durchaus einige Verbesserungen, darunter einen stärkeren Motor und damit eine erhöhte Reichweite. Der Federweg wurde leicht erhöht, das verbessert das Fahrverhalten und auch die Ausstattung ist jetzt insgesamt hochwertiger. Fazit: Das Giant Stance E+ 0 Pro 2023 bietet gute Leistung und Ausstattung zu einem fairen Preis.
Bulls Sonic EVO AM 2
Das Bulls Sonic EVO AM 2 ist vielseitig, zeichnet sich durch den Premium-E-Bike-Motor von Bosch und damit eine kraftvolle Motorleistung aus. Das Bulls Sonic EVO AM 2 ist ein Fully-E-Bike mit einigen beeindruckenden Features. Im Vergleich zu seinen Vorgängern ist die Motorsteuerung weiter optimiert worden, um eine noch dynamischere und natürlichere Unterstützung zu bieten und innovative Details wie die 45-Grad-Akkuentnahme und die verbesserte Kabelführung sorgen für besseres Handling auch abseits der Wege.
Der Bosch Performance Line CX Motor des Bulls Sonic EVO AM 2 bietet kraftvolle Unterstützung mit 85 Nm, das vollgefederte Fahrwerk mit 150 mm Federweg dürfte selbst auf anspruchsvollen Trails hohen Fahrkomfort bringen. Der Carbonrahmen des E-Fullys ist leicht und steif, was die Kontrolle und das Handling verbessern sollte.
Die TRP Slate Evo Bremsen sind hydraulische Vierkolben-Scheibenbremsen, die speziell für den Einsatz im anspruchsvollen Gelände entwickelt wurden. Insgesamt ist das Bulls Sonic EVO AM 2 ein wertiges E-Fully für Offroad-Abenteuer. Auch dieses E-Fully ist mit 24 Kilogramm kein Leichtgewicht. Fazit: Insgesamt ist das Bulls Sonic EVO AM 2 ein gutes E-Bike Fully, aber es gibt definitiv Raum für Verbesserungen. Es eignet sich aber für Fahrer, die solide Leistung und innovative Details zu einem fairen Preis suchen.
Scott Patron eRide 900 Carbon
Das Scott Patron eRide 900 Carbon ist ein beeindruckendes, allerdings auch recht kostspieliges E-Fully. Das Scott Patron eRide 900 Carbon bietet Vergleich zu seinem Vorgängermodell, dem Genius eRide, einen noch besseren Carbon-Rahmen, funktionelles Design, einen stärkeren Motor, eine stark verbesserte Kabelführung und integrierte Beleuchtung.
Der Bosch Performance Line CX Motor ist leicht nach oben gedreht und tief im Rahmen montiert. Das verbessert den Schwerpunkt des E-Fullys. Der PowerTube-Akku bringt eine Kapazität von ordentlichen 750 Wh, so können Sie etwa mit einer Reichweite von locker 100 Kilometern rechnen. Die Federung besteht aus einer FOX 38 Performance Elite Federgabel und einem FOX Nude T eRIDE EVOL Dämpfer, die stolzen 160 mm Federweg sorgen für zusätzlichen Fahrkomfort.
Darüber hinaus ist das E-Bike Fully mit einer Shimano XT 12-Gang-Schaltung und Shimano XT 4-Kolben-Scheibenbremsen, einer absenkbaren Sattelstütze und hochwertigen Syncros-Komponenten ausgestattet, konkret kommen bei diesem E-Bike Fully ein Syncros Hixon 1.5 Lenker, ein AM1.5 Vorbau und der Tofino 1.5 Sattel zum Einsatz. Die Integration der Komponenten ist durchdacht, dennoch hat das aufgeräumte Erscheinungsbild dieses E-Fullys auch Nachteile: Die Wartung gestaltet sich unter Umständen komplex und teuer, weil der Hersteller Scott unter anderem die Dämpfer und die Verkabelung im Rahmen integriert hat. Fazit: Das Scott Patron eRide 900 Carbon ist ein beeindruckendes, allerdings auch recht kostspieliges E-Fully. Es eignet sich für anspruchsvolle Fahrer, die Wert auf innovative Technik, schicken Look und hohe Leistung legen. Für das Fully sprechen hauptsächlich eine starke Motorleistung, eine lange Reichweite und viele nützliche Features.
Preisspanne und Empfehlungen
Für ein gutes, sicheres E-Bike Fully, das auch in den Bergen zuverlässig funktioniert, sollten Sie zwischen 3.000 und 4.500 Euro einplanen. In dieser Preisklasse finden Sie Modelle mit hochwertigen Komponenten, wie leistungsstarken Motoren und langlebigen Batterien. Diese E-Fullys bieten eine gute Balance zwischen Preis und Qualität und sind für anspruchsvolle Geländefahrten geeignet.
Wenn Sie bereit sind, mehr zu investieren, können Sie auch Modelle jenseits von 4.500 Euro in Betracht ziehen. Diese bieten oft noch bessere Ausstattung, wie leichtere Rahmen aus Aluminium oder Carbon, sehr gute Bedienelemente, sowie fortschrittliche Federungssysteme. Solche E-Fullys sind ideal für intensive Nutzung in bergigem Gelände und bieten höchsten Komfort und Sicherheit.
Worauf Sie beim Kauf achten sollten
Beim Kauf eines Fully-E-Bikes, also eines vollgefederten E-Mountainbikes, gibt’s einige zentrale Punkte, auf die Sie achten sollten - je nachdem, ob Sie eher Touren, Trails oder alpines Gelände fahren.
Motor und Akku
- Motorleistung: In der Regel 250 W - wichtig ist vor allem das Drehmoment (ab 75 Nm ideal für Berge und Trails).
- Motorhersteller: Bosch, Shimano, Brose und Yamaha sind gängig. Bosch (z. B. Performance Line CX) ist aktuell am weitesten verbreitet.
- Akku-Kapazität: 625-750 Wh sind heute Standard für Touren. Für lange Strecken oder viele Höhenmeter besser 750 Wh oder DualBattery (bis 1.250 Wh).
Einsatzbereich und Geometrie
- Trail / All-Mountain: 140-160 mm Federweg, ausgewogene Geometrie - ideal für Touren und technische Trails.
- Enduro: 160-180 mm Federweg, flacher Lenkwinkel - für harte Trails und alpines Gelände.
- Touren & Komfort: Etwas aufrechtere Sitzposition, gute Balance zwischen Komfort und Leistung.
Fahrwerk (Federung)
- Fully = Federgabel + Dämpfer: Für Komfort und Kontrolle im Gelände.
- Setup wichtig: Hochwertige Gabeln (z. B. RockShox, Fox) mit Einstellmöglichkeiten sind vorteilhaft.
- Federweg passend zum Einsatzgebiet wählen.
Schaltung und Bremsen
- Schaltung: 11- oder 12-fach ist Standard. Shimano XT oder SRAM GX sind robust und präzise.
- Bremsen: Vierkolben-Scheibenbremsen mit großen Scheiben (200 mm) sind bei E-MTBs Pflicht, gerade bergab mit Gewicht + Tempo.
Rahmen und Ausstattung
- Rahmenmaterial: Alu ist robuster & günstiger, Carbon spart Gewicht (wichtig v. a. bei sportlichem Einsatz).
- Reifen & Laufräder: Breite, griffige Reifen (2,4"-2,6") mit gutem Pannenschutz. Tubeless ist ein Plus.
- Dropper Post: Versenkbare Sattelstütze erleichtert technische Abfahrten - heute fast immer serienmäßig.
Bedienung & Konnektivität
- Display oder Remote: Klar ablesbares Display oder minimalistisches Remote je nach Vorliebe.
- Apps und Konnektivität: Bosch (Flow App), Shimano (E-Tube) usw. bieten viele Tuning- und Analysefunktionen.
Preis und Service
- Budget: Gute Fullys starten ab ca.
Mountainbike Test: Kriterien und Kategorien
Nur unser Mountainbike Testportal liefert den kompletten Marktüberblick. Unser einzigartiges Testsystem betrachtet nicht nur eine kleine Auswahl an Mountainbikes. Unser innovativer Ansatz erlaubt es uns jedes Mountainbike, das es zu kaufen gibt, auch objektiv zu bewerten. Möglich wird das durch unsere riesige Datenbank mit Mountainbikes und Anbauteilen. Insgesamt schauen wir uns jedes Bike einheitlich in über 100 aussagekräftigen Kriterien an, die sich in der Ausstattung und dem Rahmen verstecken.
Unser Mountainbike Test berücksichtig alle für das Fahrerlebnis relevanten Baugruppen. Die über 100 Kriterien - welche wir standardisiert abtesten - werden, je nach Einsatzzweck, unterschiedlich gewichtet. Unser Ziel ist es nämlich nicht nur zwei Schaltwerke, die in unterschiedlichen Bikes verbaut sind, miteinander zu vergleichen. Viel mehr wollen wir dir einen realen Eindruck vom Fahrgefühl geben, dass du nach dem Mountainbike Kauf erwarten kannst.
Wer sich vor dem Bike Kauf intensiv mit Mountainbikes beschäftigt, ist vom Fachjargon der Branche schnell überfordert. Reach, Stack, Lenkwinkel sind wichtige Geometrie Maße die die das Fahrverhalten eines Mountainbikes maßgeblich beeinflussen. Wir haben deshalb nicht nur die Ausstattung eines jeden Bikes bewertet, sondern auch einen detaillierten Blick auf seine Geometrie geworfen. Damit du selbst kein Studium der Mountainbike-Wissenschaften ablegen musst, haben wir die Geometrie aller Bikes einheitlich analysiert und Rückschlüsse für unseren Test gezogen.
Unser Mountainbike Test gibt dir nicht nur eine absolute Einschätzung der MTB Ausstattung. Um es dir so einfach wie möglich zu machen, haben wir unsere Testergebnisse auch mit dem relevanten Marktumfeld verglichen. Jede Bewertung, die irgendwie in ein MTB Test auf bike-test.com einfließt, lässt sich auf einen Fakt zurückführen.
MTB-Kategorien und Federweg
Mountainbikes werden ja nach Federweg in MTB-Kategorien gegliedert. Jede dieser einzelnen Mountainbike Arten hat einen spezifischen Einsatzbereich. Um ein MTB vernünftig zu testen ist es extrem wichtig es mit anderen Mountainbikes der selben Kategorie zu vergleichen. Unsere großen Vergleichstest machen genau das.
- Anfänger wollen beim Bike-Kauf keine Unsummen ausgeben, weshalb wir dieses Testfeld auf Maximal 1500 € begrenzen.
- Im Preisbereich unter 1500 € empfehlen wir ausschließlich Mountainbike Hardtails.
Also Bike ohne gefedertes Heck. In dieser Kategorie hält die Industrie ein vielfältiges Angebot für unterschiedlichste Einsatzzwecke bereit. Mit unseren Filtern lässt sich der Markt spitzenmäßig sortieren. Hier haben wir die besten Einsteiger Bikes für unter 1000 € für dich.
Unter 1000 € gibt es Bikes, die ganz offensichtlich schon auf den sportlichen Einsatz hin getrimmt wurden. Wer umbedingt ein vollgefedertes MTB kaufen will, sollte mindestens 1500 € ausgeben. Es gibt aber auch Firmen, die uns überrascht haben. Das Rockrider All Mountain 100s, Canyons günstigstes Neuron, das Rose Ground Control und Lapierres Zesty überzeugen in der Preisklasse bis 2000 € alle drei Bikes haben einen hochwertigen Alu Rahmen und Teleskopstützen. Das fördert den Spaß im Singletrail.
Die verschiedenen E-Bike-Modelle und ihre Einsatzbereiche
Die E-Bike-Modelle eignen sich je nach Bauform für die verschiedenen Einsatzzwecke unterschiedlich gut. So muss ein E-Mountainbike, mit dem Sie über Stock und Stein fahren, natürlich andere Herausforderungen bewältigen als ein Trekking-Bike, das nur befestigte Wege kennt.
Die Grenzen sind jedoch fließend, auch weil die Hersteller oft nicht eingrenzen wollen, für wen sich das eigene Modell eignet und für wen nicht. In diesen Fällen gibt es zwar sogar eine eigene Kategorie, nämlich die Allroad- oder SUV-E-Bikes, aber nicht immer klassifizieren die Hersteller ihre Räder als solche.
Die maßgeblichen Kategorien sind:
- Trekking-E-Bike: Die Trekking-E-Bikes sind die beliebtesten Modelle, denn sie versprechen erholsame Fahrrad-Touren in der Natur.
- E-Mountainbike: Das E-Mountainbike muss dieselben Anforderungen erfüllen wie ein herkömmliches Modell, bietet jedoch zusätzlich die Unterstützung eines Motors.
- City-E-Bike: Das City-E-Bike ist, wie der Name schon sagt, für die Stadt gedacht. Dort gilt es normalerweise keine großen Hindernisse zu bewältigen und eine große Reichweite ist nicht der Fokus.
- SUV/Allroad-E-Bike: Da sich die wenigsten Radfahrer mehrere E-Bikes für verschiedene Zwecke leisten wollen, sollen die SUV- oder Allroad-Bikes die Vorzüge aller Typen vereinen: die Federung und Sportlichkeit der E-MTBs, die Ausdauer der Trekking-Bikes und den Komfort der City-Bikes.
- Crossover-E-Bike: Die Bezeichnung „Cross“ wird manchmal synonym mit SUV/Allroad verwendet. Grundsätzlich stellen die Crossover-E-Bikes eine Mischung aus Trekking- und Mountainbike dar.
- E-Lastenrad: Der Elektromotor kann nicht nur einfach beim Treten unterstützen, sondern er ermöglicht auch den Transport von Lasten.
Fully oder E-Fully - Welches MTB passt zu mir?
Die Entwicklung und Ausstattung der E-Mountainbikes wird rasant vorangetrieben und gehört dank innovativer Hersteller zu den beliebtesten Modellkategorien in Deutschland. Wer Fahrspaß abseits befestigter Wege sucht, ist mit dem E-Fully bestens versorgt!
Die Einsatzzwecke sind dabei weitgehend identisch mit denen von nicht motorisierten Fullys. Im leichten Gelände ermöglicht es dir die elektronische Unterstützung schneller voran und leichter die Berge hinauf zu kommen. Dadurch kannst du weitere Strecken zurücklegen. In gröberem Gelände stellen elektronische Fullys mit viel Federweg eine gute Möglichkeit dar, nach der Abfahrt ohne die Hilfe eines Lifts oder Shuttles wieder den Berg hinauf zu kommen.
Wie viel Federweg benötige ich?
E-Bike vollgefedert! Wie auch bei Fullys ohne elektronische Unterstützung, gilt: Je schwerer das Gelände, desto mehr Federweg macht Sinn. Dank der elektronischen Unterstützung ist das zusätzliche Gewicht, welches ein Mehr an Federweg mit sich bringt, nicht so ausschlaggebend.
Die Fullys, die du in unserem Shop findest haben einen Federweg von 120 bis 200mm. Grob kannst der Einsatzzweck folgendermaßen unterteilt werden:
- 120 bis 140mm: vollgefederte E-Mountainbikes für längere Touren in leichtem bis mittelschweren Gelände
- 150 bis 170mm: In diesem Bereich findest du Räder, mit denen du im anspruchsvollen Gelände gut bedient bist.
- 180 bis 200mm: Wenn du es Bergab richtig krachen lassen willst ist dies deine Bike-Kategorie. Dank elektronischer Unterstützung bist du unabhängig von Lift und Shuttle
Welche Laufradgröße ist die richtige?
Wir bieten E-Bike Fullys mit einer Laufradgröße von 27,5 Zoll und 29 Zoll an. Beide Größen zeichnen sich durch spezifische Vorteile aus. 29 Zoll-Laufräder haben einen größeren Umfang als solche mit 27,5 Zoll. Daher rollen sie etwas besser.
Auch führt der größere Radius dazu, dass sie leichter über Hindernisse rollen. Gleichzeitig sind diese großen Laufräder etwas weniger wendig, als ihre kleineren Geschwister. Daher solltest du dich für ein Rad mit 29 Zoll Laufrädern dann entscheiden, wenn du hauptsächlich Touren im leichten bis mittelschweren Gelände fahren möchtest.
Die 27,5 Zoll Laufräder spielen ihre Vorteile hingegen im schweren, verwinkelten Gelände voll aus. Entsprechend findest du 29 Zoll Laufräder an elektronischen Fullys mit wenig Federweg. Je mehr Federweg das E-Bike Fully hat, desto wahrscheinlicher wird es mit 27,5 Zoll Laufrädern ausgestattet sein.
ADAC Empfehlungen an die Hersteller
- Die Bedienung der Bremsen sollte möglichst mit der "Einfingertechnik" möglich sein.
- Die absenkbare Sattelstütze muss auch in schwierigen Situationen mit dem Daumen von der Lenkergriffposition unkompliziert und sicher erfolgen können.
- Das e-MTB ist ein Sportgerät und bedarf Übung. Zum Kauf sollte ein z.B. kostenvergünstigtes Techniktraining selbstverpflichtend durch den Hersteller mit angeboten werden.
- Die Schalthebel sollten, um Schäden der Antriebsübertragung (Kette, Ritzel) zu vermeiden, möglichst in der "Eingangrastung" erfolgen, d.h. beim Drücken des Schalthebels wird nur ein Gang geschaltet.
- Eindeutige Hinweise zum zulässigen Gesamtgewicht bzw. Systemgewicht müssen am e-MTB gut sichtbar sein.
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| Modell | Verarbeitungsqualität | Schaltung | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|---|---|
| Bergsteiger Kodiak | Gut | 21 Gänge | viele Gänge, Full Suspension, auch in Weiß erhältlich | relativ instabiles Design |
| Bergsteiger Canberra | Gut | 21 Gänge | Schutzbleche, mit Licht und Reflektoren, robuster Stahlrahmen, auch in Glossy Grün erhältlich | keine Vollfederung |
| Licorne Bike Effect | Gut | 21 Gänge | langer Federweg, 21-Gang Shimano Schaltung, mit Schnellspannern | verhältnismäßig hohes Eigengewicht |
| Chillaxx Bike Legend | Gut | 21 Gänge | vergleichsweise leicht, hochwertige Bremsen, viele Gänge | vergleichsweise mäßige Verarbeitungsqualität |
| Berlin Bike MTB1 | Hervorragend | 21 Gänge | mit Scheibenbremsen, hohe Anzahl der Gänge, hohe Verarbeitungsqualität | nicht vollgefedert |
| Bergsteiger Detroit | Hervorragend | 21 Gänge | viele Gänge, stabil und langlebig, inkl. Klingel und Fahrradständer, schnelle und einfache Montage | keine weiteren Rahmengrößen verfügbar |
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