Fahrrad für drinnen Test: Finden Sie den besten Heimtrainer für Ihr Training

Wer fit bleiben will, braucht neben Ehrgeiz auch das richtige Trainingsgerät, um sein Fitnesslevel zu verbessern und gesund zu bleiben. Fahrrad-Ergometer und Fahrrad-Heimtrainer sind Fitnessgeräte, die aufgrund ihrer Bauart einem Fahrrad und zum Teil auch einem Liegerad ähneln. Anstatt des Hinterrades wird eine Schwungscheibe angetrieben, welche über eine Bremse verfügt. Die Masse des Schwungrades bestimmt maßgeblich den Rundlauf.

Die Bremswirkung, also den Widerstand, den der Sportler zu überwinden hat, kann mit einem Display oder einem Drehrad eingestellt und verändert werden. Die Bremse selbst ist meist eine Magnet- oder Wirbelstrombremse beziehungsweise eine elektrische oder konventionelle Backenbremse. Ergometer besitzen zusätzlich noch Pulssensoren oder lassen sich mit einem Pulsmessgurt koppeln.

Heimtrainer vs. Ergometer: Was ist der Unterschied?

Um gleich zu Beginn eine wichtige Frage zu klären: Ein Heimtrainer und ein Ergometer sind klar voneinander zu unterscheiden und nach Europäischer Norm voneinander getrennt. Ein Ergometer muss laut der Norm EN 957-1/5, Unterklasse A, über eine Anzeige mit der erbrachten Leistung in Watt verfügen und der einstellbare Wattbereich muss mindestens um 250 Watt veränderbar sein.

Die besten Fahrräder für drinnen im Test

Die Wahl des Testsiegers fiel uns bei diesem Test nicht leicht, da jedes Ergometer die eine oder andere Stärke, aber auch Schwäche besitzt. Hier sind einige der getesteten Modelle und ihre Eigenschaften:

Skandika Morpheus

Das Skandika Morpheus hat uns im Test insgesamt am meisten überzeugt. Mit dem Morpheus bekommt man ein vollwertiges Trainingsgerät mit gutem Rundlauf und großem Einstellbereich. Es ist einfach aufzubauen, wirkt sehr hochwertig und kommt mit vernünftigem Werkzeug. Als einziges Ergometer im Test ist es mit einem Brustgurt für die Pulsmessung ausgestattet. Das Fahrradergometer lässt sich gut auf kleine wie auch auf große Personen einstellen, wodurch ein bequemes Training für alle ermöglicht wird. Das Display und die Bedienbarkeit sind übersichtlich und einfach.

Wie die meisten Ergometer im Test kommt das Morpheus zwar vorinstalliert bei uns an, muss aber noch final zusammengebaut werden. Hierfür ist im Lieferumfang alles Nötige enthalten. Lediglich die Aufbauanleitung fällt hier etwas kurz aus, der Aufbau ist jedoch selbsterklärend und geht schnell. Das Eigengewicht des Ergometers beträgt ca. 36 Kilogramm, wobei die Schwungmasse mit 12 Kilogramm zu Buche schlägt. Das hohe Gewicht verspricht einen stabilen Stand und die hohe Schwungmasse einen guten Rundlauf. Dennoch lässt sich das Ergometer dank der integrierten Rollen leicht an den gewünschten Standort rollen.

Insgesamt wirkt das Ergometer sehr massiv und stabil, nur bei genauem Hinsehen kann man kleine Mängel in der Lackierung der Verkleidung erkennen. Positiv ist, dass am Morpheus neben dem mitgelieferten Sattel auch jeder andere Fahrradsattel montiert werden kann. So kann der Sportler seinen eigenen, gewohnten Sattel verwenden.

Ein weiteres Plus ist der große Verstellbereich. So lässt sich der Lenker sowie auch der Sattel in der Neigung verstellen. Der Abstand Lenker zu Sattel lässt sich ebenfalls einstellen, wie auch die Sattelhöhe, und das sogar um bis zu 30 cm. Die Bedienung des Ergometers ist sehr verständlich. Mit Hilfe der Tasten kann zwischen 24 Programmen gewählt werden. Hier hat der Sportler die Wahl zwischen dem manuellen Programm beim Schnellstart sowie zwischen zwölf voreingestellten Programmen für Kraft-, Ausdauer- und Intervalltraining. Mit der UP- und DOWN-Taste kann hier jeweils der Widerstand verändert werden. Hier stehen dem Sportler insgesamt 32 Widerstandslevel zur Verfügung.

Weiter können bis zu vier selbst erstellte Profile gespeichert werden. Zusätzlich gibt es noch Programme, die eine Pulsmessung erfordern - dementsprechend kann man eine Zielherzfrequenz eintragen. Ein weiteres Programm hält die Watt-Zahl stets konstant, selbst bei Reduzierung der Geschwindigkeit. Alle nötigen Informationen werden während des Trainings auf dem übersichtlichen und gut ablesbaren Display auf einen Blick angezeigt.

Das Fahrgefühl auf dem Fahrradergometer hat uns im Test ebenfalls überzeugt. Das Morpheus kommt zwar nicht an den Rundlauf des Bluefin Fitness Tour 5.0 heran, dieser ist jedoch bis zu einer Watt-Zahl von ca. 200 Watt vergleichbar. Erst bei höheren Werten wird der Rundlauf etwas hakelig. Bei höheren Trittfrequenzen um die 70 bis 80 Umdrehungen wird der Rundlauf jedoch wieder besser.

Alternativ lässt sich der Ergometer auch mit der DelighTech Fitness App steuern, die man auf der Webseite appfit.biz finden kann. Letztlich überzeugt das Skandika Morpheus in unserem Test und im Gesamtpaket ist es das aus den getesteten Ergometern für uns das Beste.

Dank der hohen Schwungmasse von 12 Kilogramm lässt es sich ruhig und gleichmäßig treten. Für die Pulsmessung liegt ein Brustgurt als Alternative zu den Handsensoren bei. Der Bordcomputer bietet insgesamt 24 Trainingsprogramme, wer mehr Abwechslung möchte, kann das Ergometer auch mit einer Fitness-App betreiben. Alles in allem eine Top-Leistung zum wirklich günstigen Preis von ca.

Hammer Cardio XT6 BT

Eine fast ebenbürtige Alternative zu unserem Testsieger ist das Hammer Cardio XT6 BT. Das Hammer Cardio XT6 BT ist mit das hochwertigste Ergometer im Test. Die Verarbeitung ist einwandfrei, und das Gerät sieht dank der mattschwarzen Lackierung sehr schick aus. Der Aufbau ist einfach und die Bedingungen sind kinderleicht.

Dieser geht wirklich schnell und ist von jedem zu bewerkstelligen. Bereits beim Aufbau merkt man, wie hochwertig das Ergometer ist. Von allen getesteten Fahrradergometern hinterlässt es mit den besten Eindruck in dieser Hinsicht. Auch die mattschwarze Lackierung trägt dazu bei.

Das Cardio XT6 lässt sich sehr gut an die jeweilige Person anpassen. So kann über ein Drehrad der Widerstand in 16 Stufen verstellt und die zwölf Trainingsprogramme gewählt werden. Der Einstellbereich der Sitzposition ist groß und auch für größere Personen geeignet. Schön ist hier ebenfalls, dass der mitgelieferte Sattel gegen einen eigenen getauscht werden kann. Der Sattel ist zusätzlich noch in der Vertikalen stufenlos verschiebbar. Schön ist der tiefe Einstieg, was das Aufsitzen für verletzte oder ältere Personen erleichtert.

Auch das Display wirkt sehr hochwertig. So stehen dem Sportler alle nötigen Informationen zur Verfügung. Zwölf Trainingsprogramme stehen zur Verfügung, die zum Teil optisch unterhalb des Displays angedeutet sind. Der Widerstand ist in 16 Stufen unterteilt, wobei hier ein Bereich von 10 bis 350 Watt abgedeckt wird. Die Wahl der Programme bzw. des Widerstandes erfolgt mittels des mittig angebrachten Drehrades.

Zudem verfügt das Ergometer über einen Recovery und Bodyfat-Modus. Das Fahrgefühl ist dank der 8 Kilogramm schweren Schwungmasse angenehm und der Rundlauf ordentlich. Auch lässt sich ein Tablet oder Smartphone mit dem Gerät koppeln und Apps wie BitGym oder iConsole sorgen für Abwechslung. Insgesamt ist das Hammer ein durchdachtes, leises und gut verarbeitetes Ergometer mit tiefem Einstieg für einen bequemen Aufsitz. Dem Testsieger kann es aber nicht ganz das Wasser reichen und verpasst den Testsieg nur sehr knapp.

Schwinn 590U

Das Schwinn 590U ist ein semiprofessionelles Ergometer mit elektromagnetischem Bremssystem für den täglichen und intensiven Trainingsgebrauch. Das Schwinn 590U ist ein Ergometer im gehobenen Preissegment und bietet entsprechend gute Qualität - sowohl in der Verarbeitung als auch beim Rundlauf. Es bietet viele nützliche Details, besitzt einen guten Rundlauf und lässt sich optimal an die eigene Größe anpassen, wodurch auch sehr große Personen auf dem Gerät Platz finden.

Uns hat das 590U bis auf wenige Details gut gefallen, wodurch es sich einen Platz unter unseren Empfehlungen sichert. Da das Schwinn-Ergometer bereits aufgebaut bei uns angeliefert wurde, können wir zur Montage keine Bewertung abgeben. Insgesamt macht das Trainingsgerät einen soliden und qualitativ hochwertigen Eindruck. Zu bemängeln sind höchstens das etwas lockere Verkleidungselement zwischen Sattelstange und Lenkerstange sowie die Sattelstütze, die bei hoher Einstellung etwas wackelt.

Das Ergometer kann optimal auf die eigene Größe angepasst werden. So lässt sich die Neigung des Lenkers und des Sattels sowie der Abstand zwischen Lenker und Sattel einstellen. Gut hat uns der Verstellmechanismus gefallen, auch während des Trainings kann die Sitzhöhe mit nur einem Handgriff verändert werden.

Das Training mit dem Schwinn 590U gestaltet sich generell sehr angenehm. Die Bedienung des großen Displays ist sehr einfach und intuitiv, ein Blick in die Bedienungsanleitung ist nicht notwendig. Insgesamt stehen dem Trainierenden 12 vorinstallierte Trainingsprogramme und 25 Widerstandsstufen zur Verfügung.

Praktisch finden wir, dass man mit zehn Tasten am Display direkt eine Widerstandsstufe auswählen kann und nicht wie wild auf den Pfeiltasten für die Einzelverstellung herumdrücken muss. So kann z. B. mit einem Knopfdruck von der schwersten auf die leichteste Stufe geschaltet werden. Der Rundlauf des 590U ist gut und erst bei hohem Widerstand, etwa ab Stufe 21 von 25, verspürt man einen etwas unrunder werdenden Lauf.

Ein kleiner Kritikpunkt sind die fehlenden Pulssensoren am Lenker. Über die integrierte Bluetooth-Schnittstelle lassen sich aber Pulsgurte mit dem Ergometer koppeln, was bei einem professionelleren Gerät und ernsthaftem Training sowieso meist Anwendung findet. Auch lassen sich per Bluetooth Fitness-Apps wie ZWIFT oder JRNY mit dem Gerät verwenden.

Am Ende bekommt man mit dem Schwinn 590U ein gutes und - wie der Hersteller verspricht - semi-professionelles Ergometer für regelmäßiges und intensives Training zu Hause.

Tunturi Cardio Fit E 30

Das Tunturi Cardio Fit E 30 ist ein einfaches, aber dennoch gut funktionierendes Fahrradergometer zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Das Tunturi Cardio Fit E30 Ergometer ist ein einfaches, kostengünstiges und dennoch einwandfrei funktionierendes Trainingsgerät.

Der Aufbau des Ergometers geht auch dank der übersichtlichen Anleitung schnell und unkompliziert vonstatten. Die Qualität des Tunturi Cardio Fit ist gut, nur die Spaltmaße der Verkleidung sind etwas unregelmäßig. Insgesamt wirkt das Ergometer recht klein. Menschen um die 1,80 Meter finden noch Platz und können gut trainieren, für größere Menschen können wir es jedoch nur bedingt empfehlen.

Der Sattel des Ergometers lässt sich in der Höhe und in der Entfernung zum Lenker einstellen. Das Display ist zwar etwas klein geraten, dennoch lassen sich alle Informationen gut ablesen. Die Bedienung ist einfach, und der Sportler kann zwischen zwölf Programmen wählen, um sein Training abwechslungsreicher zu gestalten.

Der Rundlauf des Ergometers ist bis etwa zur 13. von insgesamt 16 Intensitätsstufen ordentlich und die Sitzposition kann gut an den Sportler angepasst werden. Das Training selbst mit dem Cardio Fit E30 ist recht gut. Der Rundlauf ist ordentlich und erst ab der 13. von insgesamt 16 Intensitätsstufen wird es zunehmend hakeliger. Etwas gestört hat uns, dass das Ergometer den Widerstand verzögert nach der Wahl der Stufe geschaltet hat, was gerade im manuellen Programm nervig war.

SportPlus SP-RB-9500-iE

Das SportPlus SP-RB-9500-iE ist ein gutes und relativ günstiges Liegeergometer. Das SportPlus SP-RB-9500-iE ist ein Liegeergometer mit guter Funktion und durchdachten Details und ist somit eine gute und etwas günstigere Alternative zum Miweba ME700.

Auf dem Ergometer finden selbst Personen über 1,90 m bequem Platz. Der Aufbau des Ergometers ist dank der guten Anleitung einfach, dauert aber etwas länger. Ist es einmal aufgebaut und mit den integrierten Rollen in Position gebracht, kann auch schon mit dem Training begonnen werden.

Dank der Rückenlehne sowie des breiten Sattels lässt es sich durchaus bequem sitzen. Besonders gut hat uns die Sitzlängenverstellung gefallen. Bei den bisher getesteten Liegeergometern musste stets erst eine Schraube gelöst werden, bevor die Sitzlänge Stufenweise eingestellt werden konnte. Beim SportPlus ist das jedoch sehr elegant gelöst: Dank eines Hebels kann der Sitz einfach und stufenlos verstellt werden. Das lässt sich sogar problemlos während des Trainings bewerkstelligen.

Das Training gestaltet sich problemlos und es kann zwischen sechs Programmen und 24 Intensitätsstufen gewählt werden. Der Rundlauf des Ergometers ist gut, wird aber dennoch in höheren Intensitätsstufen etwas hakelig. Ein kleiner Minuspunkt ist das Display. Nach kurzer Eingewöhnungszeit ist die Bedienung einfach und es lässt sich aus insgesamt sechs Programmen und 24 Intensitätsstufen wählen. Leider ist das Display jedoch recht klein und die Informationen wie Puls oder Geschwindigkeit werden nur im Durchlauf angezeigt.

Der Rundlauf ist gut und die Sitzlängenverstellung durchdacht. Das SportPlus SP-RB-9500-iE verfügt außerdem über eine Bluetooth-Schnittstelle und kann so zum Beispiel mit der kostenpflichtigen Kinomap-App genutzt werden. Alles in allem ist das Gerät ein gutes Liegeergometer zu einem fairen Preis mit durchdachten Details wie der Sitzlängenverstellung.

Skandika Atlantis

Das Skandika Atlantis ist ein einfaches und unaufgeregtes Ergometer für zuhause. Der Aufbau des Ergometers ist dank der ausführlichen Anleitung sehr einfach und geht zügig von der Hand. Dabei hilft auch das mitgelieferte und völlig ausreichende Werkzeug.

Die Verarbeitung ist gut, jedoch finden sich gerade bei der Lackierung hier und da ein paar kleinere Sprühnebel. Am Ergometer lässt sich nicht nur die Sitzhöhe in einem großen Bereich stufenweise einstellen, auch der Abstand zwischen Sattel und Lenker kann hier stufenlos und in einem gewissen Bereich verstellt werden. Der Lenker ist selbstverständlich in der Neigung verstellbar. Somit finden auf dem Atlantis durchaus größere Person noch bequem Platz, um intensiv trainieren zu können.

Die Bedienung ist sehr einfach und man findet sich nach kurzer Zeit intuitiv zurecht. Auf dem Display werden alle notwendigen Daten angezeigt, zum Beispiel die Geschwindigkeit oder die Herzfrequenz. Unterhalb des Anzeigefeldes befindet sich noch ein Smartphone- oder Tablet-Halterung, welche bei Benutzung das eigentliche Display jedoch überdeckt.

Das Training selbst ist dank der 10 Kilogramm schweren Schwungmasse...

Indoor Cycling: Die Alternative für zu Hause

Indoor Cycling ist eine der effektivsten Methoden, um Ihre Ausdauer sowie Ihre Fitness zu verbessern. Außerdem können Sie mit einem Indoor Bike erfolgreich abnehmen und Ihren Körper straffen. In unserem Indoor Bike Test 2025 stellen wir Ihnen die besten Modelle vor, die in unabhängigen Tests überzeugen konnten. Hier erfahren Sie alles zu den Testsiegern, den wichtigsten Eigenschaften sowie den neuesten Auszeichnungen.

Taurus Indoor Bikes im Test

Das ETM Testmagazin ist ein bekanntes deutsches Verbrauchermagazin, das unabhängig Produkte testet. Hier sind einige der getesteten Taurus Indoor Bikes:

  • Taurus IC70 Smart Indoor Bike: Das preiswerte Smart Bike begeisterte durch seine vielfache Verstellbarkeit und die hohe Kompatibilität mit gefragten Trainings-Apps wie Kinomap, ZWIFT, Peloton oder BKOOL.
  • Taurus IC90 Pro Smart: Besonders hervorgehoben wurden die hochwertige Verarbeitung, das sehr angenehme Fahrgefühl und die vielseitigen und leichtgängigen Einstellungsmöglichkeiten.
  • Taurus Racer Pro Touch: Gelobt wurde die hochwertige Verarbeitung und das realistische Fahrerlebnis, das dem eines professionellen Studio-Bikes entspricht.

Das Taurus Smart Bike Z9.9 Pro wurde im August 2023 mit dem Plus X Award prämiert. Die Touchkonsolen dieses langlebigen Smart Bikes bieten Ihnen zahlreiche Trainings- und Unterhaltungsfunktionen.

Testverfahren für Indoor Bikes

Zwei Gruppen aus normalen Sportlern und Experten bewerteten die Geräte auf Basis eines unabhängigen Fragebogens, wobei der Expertenfragebogen die technischen Komponenten Montage, Verarbeitungsqualität, Rundlauf und Ausstattung der Indoor Bikes aufgriff. Der Sportler-Fragebogen bewertete die Aspekte Gerätewiderstand, Ergonomie, Einstellungsmöglichkeiten und Sicherheit.

Weitere empfehlenswerte Indoor Bikes

Hier sind einige weitere Indoor Bikes, die in verschiedenen Tests gut abgeschnitten haben:

  • JOROTO X4S: Überzeugt durch praktisches Design und benutzerfreundliche Funktionen. Mit einem lesbaren Magnetwiderstand und einem Riemenantrieb bietet es ein angenehmes und leises Trainingserlebnis.
  • JOROTO X2: Der Widerstand lässt sich stufenlos einstellen und das Display liefert relevante Fitness-Daten wie Distanz, Geschwindigkeit oder den Kalorienverbrauch.
  • Peloton Bike: Wir waren beeindruckt von der Kompatibilität des Peloton Indoor-Heimtrainers mit der Apple Watch, was das einfache Tracking von Fitnessdaten ermöglicht. Außerdem war das immersive Trainingserlebnis dank des Stereo-Lautsprechersystems beeindruckend.
  • Jasport S3: Das Smart Indoor Speedbike S3 von Jasport eignet sich für ein maximales Körpergewicht von bis zu 120 kg. Es zeichnet sich durch praktische Features wie einen Pulsgurt, Handsensoren, Transportrollen und eine Getränkehalterung aus.
  • FitEngine Heimtrainer: Der FitEngine Heimtrainer bietet eine Geschwindigkeits- und Kalorienmessungsfunktion sowie eine maximale Belastbarkeit von 100 kg.
  • Pasyou S30B: Der Heimtrainer von Pasyou überzeugt uns mit einem einstellbaren Fußpolster, das für zusätzlichen Komfort sorgt. Die beigefügten Werkzeuge erleichtern die Montage des Geräts. Besonders beeindruckend ist die Stabilität des Heimtrainers.
  • Dripex Heimtrainer: Der Heimtrainer von Dripex beeindruckt uns mit einem LCD-Display für eine kristallklare Anzeige. Ein flexibles Training ist dank der manuellen Widerstandsregulierung von 0 bis 100 Prozent möglich. Zusätzliche Sicherheit bieten die rutschfesten Pedale.
  • Labgrey Heimtrainer: Der Labgrey Heimtrainer überzeugt durch seine solide Bauweise und ist eine gute Wahl für Fitnessenthusiasten. Besonders beeindruckend sind die verdickten Rahmenrohre und das stabile Gewicht von 127 kg, was für eine sichere Trainingserfahrung sorgt.
  • Ultrasport F-Bike: Der klappbare Heimtrainer von Ultrasport bietet acht verschiedene Widerstandsstufen, die für ein effektives Indoorcycling sorgen. Besonders beeindruckt hat uns die LCD-Anzeige, die wichtige Trainingsparameter wie Zeit, Kalorien und Herzfrequenz misst.

Einkaufshilfe für den Indoor Bike-Test oder Vergleich

In vielen Fitness-Studios zählen Indoor-Bike-Kurse zu den beliebtesten Fitnesskursen. Wenn Ihnen das Training zusammen mit vielen anderen Sportlern im Studio nicht zusagt, können Sie mit einem hochwertigen Indoor Bike auch zu Hause trainieren. Hier sind einige Faktoren, die Sie beim Kauf eines Indoor Bikes beachten sollten:

  • Maximale Belastung: Ein gutes Speedbike oder Indoor Bike sollte mindestens bis 120 kg belastbar sein.
  • Lenker, Sattel & Sitzposition: Der Sattel sollte vertikal und horizontal einstellbar sein, damit Sie ihn optimal an Ihre Körpergröße anpassen können. Auch der Lenker bietet normalerweise individuelle Einstellmöglichkeiten.
  • Pedale: Bei den meisten Modellen verfügen die Pedale über praktische Schlaufen, die einen besseren Halt während des Trainings ermöglichen.
  • Q-Faktor: Ein optimal gewählter Q-Faktor begünstigt eine bessere Körperhaltung, da Hüfte, Knie und Füße des Sportlers richtig ausgerichtet sind.

Rollentrainer als Alternative

Wer im Herbst und Winter nicht auf sein Training verzichten und das schlechte Wetter meiden will, der schaut sich nach einem Rollentrainer um. Neben einem normalen Ergometer hat der Rollentrainer verschiedene Vorteile. Die Rollentrainer sind oftmals lauter als normale Ergometer. Hier gilt es auf Qualität zu achten und sich im Vorfeld über die Geräuschentwicklung zu informieren.

Damit Schall und Vibrationen absorbiert werden, kann das ganze Konstrukt auf einer dünnen Schaumstoffmatte aufgebaut werden. Die Rolle kann im Idealfall auf verschiedene Zoll-Größen angepasst werden. Die meisten Rollentrainer bieten dabei die Möglichkeit 26 oder 28 Zoll Fahrradreifen einspannen zu können.

Funktionsweise und Widerstand

Das Hinterrad wird ein eine Halterung eingespannt und läuft dabei auf einer Rolle, daher auch der Name Rollentrainer. Die Rolle wird, je nach Trainer und Gerät, elektronisch oder mechanisch abgebremst. Durch den so entstehenden Widerstand ist das Treten gebremst und es entsteht der Eindruck, man würde normal auf der Straße fahren.

Hochpreisige Modelle lassen sich oft per APP und elektronisch regeln, hierbei wird der Widerstand über die Watt-Zahl eingestellt. Preisgünstigere Modelle lassen sich über einen separaten Schalthebel einstellen. Mit dem Hebel wird per Bowdenzug (mittels Gangschaltung) an der Rolle der Widerstand verändert.

Vorteile und Nachteile von Rollentrainern

Ein Vorteil liegt sofort auf der Hand. Es wird mit dem eigenen Fahrrad trainiert. Alle Einstellungen, der Fahrradsattel, der Lenker, die Gangschaltung, einfach das ganze Setup ist exakt das, was uns auch auf der Straße begleitet. Der Mantel nutzt meist sehr viel schneller ab. Wir empfehlen einen glatten Fahrradmantel für Trainingszwecke.

Smarttraining: Indoor Cycling mit Software

Biken ist gelebte Freiheit auf zwei Rädern. Raus vor die Tür gehen, dem Wetter die Stirn bieten, mit raumgreifenden Tritten und schierer Muskelkraft Berge überwinden und Täler durchqueren - das ist unser Lebenselixier. Eigentlich. In der dunkleren Zeit des Jahres ist es aber nicht immer ganz einfach, den Sport so kontinuierlich zu betreiben, wie wir es gerne wollen.

Die wichtigsten Software-Angebote

  • Zwift: Der Gaming-Spezialist ist Marktführer und bietet eine virtuelle Welt mit Tausenden von Radsportlern.
  • Mywhoosh: Die Wettkampf-Plattform fokussiert sich auf Straßenwettkämpfe mit hoch dotierten Preisgeldern.
  • Wahoo X: Die Trainingsplattform setzt auf motivierendes und informierendes Videomaterial auch zu angrenzenden Sportarten.
  • Rouvy: Hier können Sie Avatare weltweit durch echte Landschaften steuern.

Die Ausstattung fürs Indoor Cycling

Die unverzichtbaren Geräte und Accessoires, um drinnen Spaß auf dem Rad zu haben:

  • Smarttrainer: Herzstück der Ausrüstung, das das Hinterrad ersetzt und mit seiner Bremse den Fahrwiderstand aufbaut.
  • Bildschirm: Ein großer Bildschirm erhöht den Fahrspaß.
  • Ventilator: Unverzichtbar, um den Schweiß abzukühlen.
  • Matte: Sie dämpft die Geräusche des Standrad­gespanns und fängt Schweiß auf.

Indoor Bikes im Vergleich

Modell Zeitmessung Trittfrequenzmessung Fazit
Wenoker Heimtrainer Ja Nein Mit Rollen ausgestattet.
Dripex 1128 Heimtrainer Ja Ja LCD-Display für klare Anzeige, manuelle Widerstandsregulierung, rutschfeste Pedale.
Labgrey L1 Heimtrainer Ja Nein Solide Bauweise, verdickte Rahmenrohre, stabiles Gewicht, leiser Riemenantrieb.
Ultrasport F-Bike Ja Ja Klappbarer Heimtrainer, verschiedene Widerstandsstufen, LCD-Anzeige für Trainingsparameter.

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