Fahrräder stehen für Flexibilität, Freiheit und Mobilität. Wer allerdings eine Reise oder einen Ausflug weiter weg plant, der kommt um einen Fahrradträger nicht herum. Denn das Rad will ja auch an die Reise- oder Ausflugsdestination transportiert werden. Bei Fahrradträgern wird grundsätzlich zwischen drei unterschiedlichen Modellen unterschieden:
- Fahrradträger für die Anhängerkupplung
- Fahrrad-Heckträger
- Fahrrad-Dachträger
Welche Befestigungsarten gibt es und was ist zu beachten?
Alle Fahrradträger Varianten haben ihre Berechtigung und jeweils Vor- und Nachteile.
Fahrradträger für die Anhängerkupplung
Der Fahrradträger auf der Anhängerkupplung ist zweifelsohne der beliebteste Träger, denn er lässt sich mühelos montieren, nimmt je nach Modell bis zu vier Fahrräder problemlos auf und kann komplett zusammengeklappt und verstaut werden. Je nach Modell stehen auch Zusatzfunktionen, wie das Abklappen mit montierten Fahrrädern zur Verfügung, sodass auch die Kofferraumklappe geöffnet werden kann. Einziger Nachteil kann der Preis sein, denn hochwertige Fahrradträger für mehrere Bikes oder E-Bikes können teuer sein.
Die Montage eines Fahrradträgers auf der Anhängerkupplung ist zweifelsohne die beliebteste und einfachste Methode, um Fahrräder zu transportieren. Der Fahrradträger wird mit dem Anhängemaul auf die Anhängerkupplung gesteckt und dann daran befestigt. Dies kann entweder erfolgen, indem entsprechende Schrauben angezogen werden, oder der Schnell- bzw. Schnappverschluss betätigt wird. Bei der Montage mit einem Schraubverschluss ist die Montage mit zwei Personen einfacher zu handhaben. Fahrradträger mit einem Schnappverschluss für die Anhängerkupplung können auch mühelos von einer Person montiert werden. Zuletzt muss noch das Verbindungskabel vom Fahrradträger an die Anhängerkupplungs-Dose angesteckt werden, damit der Fahrradträger synchron mit dem Auto Warnsignale, wie z. B. das Blinken, geben kann.
Fahrrad-Heckträger
Eine andere Variante ist der Heckträger an der Heckscheibe bzw. der Kofferraumklappe. Für diesen Träger ist in der Regel kein zusätzliches Montagematerial notwendig, da er in die Heckklappe eingehängt und an der Unterseite angeschraubt wird. Auch hier können bis zu vier normale, oder zwei E-Bikes transportiert werden, allerdings ist das Anbringen der Fahrräder nicht so komfortabel, da sie deutlich höher gehoben werden müssen. Auch können Fahrräder bei dieser Art eher aneinander reiben und verkratzen. Zudem wird die Sicht durch die Heckscheibe nahezu vollständig eingeschränkt.
Ist am Auto keine Anhängerkupplung vorhanden, so kommen der Heckklappen Fahrradträger sowie der Dachträger für den Transport von Fahrrädern infrage.
Die Montage eines Heckklappen-Fahrradträgers erfolgt in der Regel so, dass die obere Halterung am oberen Rand der Heckklappe eingehängt wird. An der Unterseite der Heckklappe wird der Fahrradträger dann verschraubt. Manche Modelle liegen an der unteren Seite auch nur mit einer Polsterung auf der Heckklappe auf und werden oben nur eingehängt.
Fahrrad-Dachträger
Eine weitere Fahrradträger-Variante ist die Dach-Montage. Grundvoraussetzung dafür ist zunächst, dass das Auto über eine beidseitige Reling, bzw. entsprechende Vorrichtungen im Dach verfügt, um Querstreben montieren zu können. Ein großer Vorteil ist, dass die Fahrräder auf dem Dach die Nutzung sämtlicher Türen und Heckklappen nicht beeinträchtigen und auch die Sicht aus dem Auto heraus nicht eingeschränkt wird. Ein großer Nachteil ist allerdings das Anbringen der Fahrräder auf dem Dach. Vor allem bei schweren E-Bikes wird dies vor allem für ältere Personen oft unmöglich.
Die Montage eines Fahrradträgers auf dem Dach ist abhängige von den Gegebenheiten des Autodachs. In den meisten Fällen werden Querstreben zwischen den Relingen auf dem Autodach befestigt, auf denen wiederum die Fahrradträger Schienen verschraubt werden. Die Querstreben können mit Schnellspann- oder Schraubverschlüssen an der Reling, oder an dafür vorgesehenen Bohrungen im Autodach befestigt werden.
Preis- und Qualitätsunterschiede bei Fahrradträgern
Wie bei allen Produkten gibt es auch bei Fahrradträgern sowohl Preis- als auch Qualitätsunterschiede. Da beim Fahrradträger die Sicherheit eine große Rolle spielt, ist es ratsam ein Qualitätsprodukt zu kaufen, auch wenn dieses deutlich teurer ist als beispielsweise Fahrradträger aus dem Baumarkt. Die Qualitätsunterschiede zeigen sich zum einen bei der Materialwahl. Hochwertige Fahrradträger setzen auf hochwertige Kunststoffe und Metalle, die auch nach Jahren der Outdoor-Anwendung nicht spröde oder brüchig werden. Hinzu kommt, dass Verbindungen und Verschraubungen einfacher funktionieren, dabei aber gleichzeitig besser halten. Die Befestigung des Fahrrads auf dem Fahrradträger muss zu 100 % sicher sein, da sonst sowohl das Fahrrad als auch das Auto Schaden nehmen können und es zu einem Unfall kommen kann. In diesem Fall sollte also nicht am falschen Ende gespart werden.
Fahrradträger gibt es in den unterschiedlichsten Preisklassen. Fahrradträger für die Anhängerkupplung starten bei etwa 150 Euro für ganz einfache Modelle. Qualitativ hochwertige und robuste Fahrradträger der Marktführer können bis ca. 1000 Euro kosten. Günstige Heckträger für Fahrräder kann man bereits für rund 40 Euro bekommen. Hochwertige Produkte fangen bei etwa 200 Euro an und können bis zu 500 Euro kosten. Die Kosten für reine Dachträger variieren stark, da es an die Gegebenheiten des Autos angepasst ist. Sind am Auto beidseitig Relingen vorhanden, können hochwertige Dachträger Schienen zum Klemmen bereits ab 50 Euro pro Fahrrad gekauft werden. Muss zusätzliches Befestigungsmaterial gekauft werden, kann es deutlich teurer werden.
Passt jedes Fahrrad auf jeden Fahrradträger?
Nein, nicht jedes Fahrrad passt auf jeden Fahrradträger. Als Erstes sind die Gewichtsangaben des Herstellers zu beachten, denn wenn der Fahrradträger nur zum Beispiel 20 Kg aufnehmen darf, fällt die Benutzung mit einem schweren Trekking E-Bike flach. Aber auch andere Kriterien sollten beachtet werden:
- Passen die Reifen meines Fahrrads in die dafür vorgesehenen Führungsschienen oder sind sie zu breit?
- Kann die Halterung mein Fahrrad fest und sicher am Rahmen klemmen?
- Sind die Führungsschienen des Fahrradträgers weit genug auseinander, um meine Räder optimal aufzunehmen, oder ragen meine Räder bereits über die Führungsschiene hinaus?
Montage und Sicherheit
Bei der Montage eines Fahrradträgers sollten unbedingt alle Herstellervorgaben berücksichtigt werden, da sonst Schäden am Träger, den Fahrrädern oder dem Auto die Folge sein können. Im schlimmsten Fall kommt es zusätzlich zu einem Unfall, wenn beispielsweise der Fahrradträger oder die Fahrräder während der Fahrt herunterfallen. Sollte die Montageanleitung nicht dem Produkt beiliegen oder verloren gegangen sein, finden sich diese Informationen bei Qualitätsprodukten grundsätzlich auch auf der Hersteller-Internetseite.
Schäden am Fahrradträger, an den Fahrrädern oder am Auto können die Folge sein. Im ungünstigsten Fall fallen die Fahrräder während der Fahrt hinunter und verursachen einen Unfall mit anderen Verkehrsteilnehmern. In einem solchen Fall würde auch die Autoversicherung unter Umständen Probleme bereiten.
Das ist pauschal nicht zu beantworten. Je nach Variante und Modell des Fahrradträgers können in der Regel zwischen einem und fünf Fahrrädern transportiert werden. Dabei sollte nicht nur die Anzahl der Fahrräder, sondern auch das Gewicht dieser berücksichtigt werden. Fahrradträger verfügen alle über eine Angabe über die maximale Beladung.
Wichtige Hinweise und Vorschriften
Grundsätzlich dienen Fahrradträger, wer hätte es gedacht, speziell für den Transport von Fahrrädern. Was Sie letzten Endes mit Ihrem Fahrradträger transportieren, bleibt Ihnen überlassen. Seien Sie sich allerdings darüber im Klaren, dass die Betriebserlaubnis nur für den eindeutig definierten Einsatzzweck - Transport von Fahrrädern - gilt und damit erlischt, sofern Sie etwas anderes damit transportieren. Darüber hinaus machen Sie sich dadurch auch strafbar.
Fahrradträger benötigen zwar eine Betriebserlaubnis, eine extra Zulassung des Fahrradträgers ist aber nicht nötig. Diese ist nämlich meist schon in den mitgelieferten Unterlagen dabei. So können Sie sich auch sicher sein, dass der Fahrradträger alle wichtigen Eigenschaften der Straßenverkehrsordnung erfüllt.
Vor dem Kauf zu beachten:
- Maximal zulässige Stützlast des Autos ermitteln (siehe Fahrzeugschein).
- In Bedienungsanleitung des Autos auch maximale Stützlast für Fahrradheckträger überprüfen, da diese bei manchen Herstellern von der maximalen Stützlast abweicht.
- Gewicht zu transportierender Fahrräder ermitteln. Dann prüfen, wie viele Fahrräder auf dem Heckträger transportiert werden dürfen.
- Bei höherwertigen Fahrrädern oder Pedelecs bzw. E-MTBs darauf achten, dass auch der Heckträger über eine Diebstahlsicherung verfügt.
- Platz zur Lagerung des Fahrradträgers nach Demontage aussuchen. Auf die passende Steckverbindung achten (7 oder 13 Pole).
- Zusätzliche Angaben in der Fahrzeug- und Heckträgerbenutzungsanleitung beachten. Zum Beispiel maximaler Überstand nach hinten, maximale Anzahl an Fahrrädern, D-Wert-Anforderungen an die Anhängerkupplung.
Vor der Fahrt zu beachten:
- Anhängerkupplung muss sauber und fettfrei sein.
- Beladungshinweise des Trägers beachten. Fahrradträger nicht überladen: Eigengewicht Fahrradträger + Gewicht aller Fahrräder ≤ Stützlast.
- Fahrradträger und Fahrräder auf sicheren Halt überprüfen.
- Sperrige, schwere oder leicht zu verlierende Teile nach Möglichkeit vom Fahrrad abmontieren, wie zum Beispiel Akkus von Pedelecs.
- Funktion der Beleuchtungsanlage prüfen. Zudem darf die Ladung laut StVZO nicht weiter als 40 Zentimeter über den Rand der Schlussleuchten des Heckträgers hinausragen. Sonst auf beiden Seiten mit der Beleuchtung durch eine weiße Leuchte nach vorne und eine rote Leuchte nach hinten kenntlich machen.
- Nach 50 Kilometern anhalten und alle Schrauben und Gurte kontrollieren.
- Ist eine dritte Bremsleuchte vorhanden, darf diese nicht verdeckt sein.
- Achtsam fahren: Durch den Träger wird das Fahrverhalten des Fahrzeuges beeinflusst, es kann in Extremsituationen ungewohnt reagieren.
- Empfohlene Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h bei Benutzung eines Heckträgers einhalten.
- Kennzeichen am Auto und Kennzeichen am Fahrradträger müssen gleich sein. Wenn das Hecktragesystem das amtliche Kennzeichen verdeckt, muss ein sogenanntes Wiederholungskennzeichen angebracht werden. Auf dem Wiederholungskennzeichen muss keine Prüfplakette angebracht sein, wenn diese auf dem Originalkennzeichen lesbar ist.
- Abdeckplanen oder -hüllen nicht über den Fahrradheckträger ziehen, da sie den Luftwiderstand erhöhen, zulässige Kräfte am Träger überschritten werden können und die Fahreigenschaften des Fahrzeugs beeinträchtigen können.
E-Bike-Transport
2023 lief wie schon im Vorjahr das E-Bike in der Käufergunst dem herkömmlichen Fahrrad den Rang ab. Wenn Sie Ihr Elektrorad nicht im Zug dorthin befördern möchten, benötigen Sie spezielle Fahrradträger für E-Bikes, die aufs Auto montiert werden. Die Antwort auf die Frage, welcher Fahrradträger fürs E-Bike geeignet ist, liegt in dessen Gewicht. E-Bikes sind im Durchschnitt sechs Kilo schwerer als gewöhnliche Fahrräder, denn Akku und Motor bringen einiges auf die Waage. Fahrradträger für E-Bikes sind deshalb so konstruiert, dass sie das Mehrgewicht von Pedelecs gut verkraften. Insofern sollten Sie keine Experimente mit traditionellen Fahrradträgern machen. Verkehrssicherheit geht vor Kostenersparnis!
Zu den beliebtesten Pedelec-Trägersystemen gehören E-Bike-Fahrradträger für die Anhängerkupplung. Es gibt sie in einer großen Bandbreite an Varianten, was Nutzlast, Konstruktion und Design betrifft. So verfügen Fahrradträger auf der Anhängerkupplung für E-Bikes über eine komplette Beleuchtungseinheit mit Rücklicht, Blinker, Bremsleuchte und oft auch Rückfahrscheinwerfern, die über die Anhängersteckdose Strom erhalten. Die Ladekapazität ist modellabhängig und reicht bei einigen Fahrradträgern auf der Anhängerkupplung für E-Bikes bis 60 kg und mehr. Manche Systeme sind auch um einen Platz erweiterbar. Mit den komfortabelsten Fahrradanhängern auf der Kupplung für E-Bikes ist die Mitnahme von bis zu vier Elektrofahrrädern möglich.
Nicht nur die maximale Nutzlast eines Fahrrad-Kupplungsträgers für E-Bikes muss beachtet werden - auch die zulässige Stützlast Ihres Autos bzw. der Anhängerkupplung entscheidet, wie viele Pedelecs mit auf die Reise gehen können. Die Angaben zur Stützlast finden Sie im Fahrzeugschein auf Position 13 oder auf dem Schild neben der Anhängerkupplung. Je nach Fahrzeugtyp und Größe liegt sie in einem Bereich zwischen 45 und 75 kg. Davon müssen Sie das Eigengewicht des Fahrradträgers abziehen und erhalten den Wert, den die mitgeführten Fahrräder nicht überschreiten dürfen.
Wenn Sie einen Fahrradträger für E-Bikes ohne Anhängerkupplung nutzen möchten - weil Ihr Fahrzeug zum Beispiel nicht damit ausgestattet ist - können Sie auch einen Heckträger für E-Bikes montieren. Dazu muss Ihr Auto aber über eine entsprechend große Kofferraum- bzw. Heckklappe verfügen. Passend wäre beispielsweise ein VW Touran oder ein VW Bus. Heckfahrradträger für E-Bikes sind zwar leicht zu beladen, jedoch lässt sich anschließend die Kofferraumklappe aus Gewichtsgründen oftmals nicht mehr öffnen.
Höherer Luftwiderstand, mehr Kraftaufwand beim Beladen und eine geringere Maximallast machen Dachträgersysteme zu einer Alternative mit Nachteilen. Sie bietet sich dann an, wenn die Voraussetzungen für andere Transportmöglichkeiten fehlen oder Sie eine größere Zahl an Pedelecs mitnehmen möchten. Für einige Dachträgermodelle sollte dann allerdings eine Dachreling vorhanden sein.
Ihre E-Bikes sind beim Autotransport der Witterung ausgesetzt. Deshalb sollten Sie - wenn möglich - vor Antritt der Fahrt den Akku herausnehmen und im Fahrzeug lagern. Für die Kontakte von Rahmenakkus gibt es besondere Schutzhüllen. Ebenso sind strapazierfähige Neoprenhüllen für die feuchtigkeitsempfindlichen Bedienelemente am Lenker im Fachhandel erhältlich und auch für das wichtigste Teil des Pedelces: den Motor.
Geschwindigkeitsbegrenzungen und Versicherung
Es reicht nicht aus, nur die Anforderungen an die Stützlast Ihrer Anhängerkupplung einzuhalten. Eine vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit für Fahrzeuge mit Fahrradträger gibt es in Deutschland nicht. Einige Hersteller empfehlen ein Tempolimit von 120 km/h. Jenseits davon sind Kurvenfahrten oder Vollbremsungen mit einem erhöhten Risiko verbunden.
Die Autoversicherung versichert nur fest mit dem Fahrzeug verbundene Teile, also den Träger, nicht aber das E-Bike. Für die Möglichkeit, dass ein E-Bike von der Anhängerkupplung fällt, sollte eine Kasko-Extra-Versicherung abgeschlossen werden. Lag ein Montagefehler vor oder wurde die zulässige Stützlast überschritten, geht man leer aus. Bei einem nicht selbst verschuldeten Unfall greift wie üblich die gegnerische Haftpflichtversicherung.
Fahrradanhänger
Der Fahrradmarkt ist riesig und kaum noch zu überblicken. Es gibt unzählige kleine und große Unternehmen, die verschiedene Zweiräder produzieren. Neben den vielen verschiedenen Unternehmen gibt es auch unterschiedliche Einsatzzwecke und Kategorien wie Rennrad, Mountainbike, Trekking Bike und Cityrad. Daher ist es pauschal schwer zu sagen, ob dein Fahrrad für die Benutzung eines Fahrradanhängers geeignet ist. Die gute Nachricht ist: In den meisten Fällen kannst du einen Anhänger mit einem Adapter problemlos an deinem Bike befestigen.
Wichtige Faktoren, ob ein Anhänger an deinem Fahrrad montiert werden kann, sind:
- Bauart und Typ des Fahrrads
- zulässiges Gesamtgewicht des Fahrrads
- Bauform des Ausfallenden beziehungsweise der Achse
- Art der Klemmvorrichtung am Hinterrad
Die allermeisten Fahrradanhänger werden an der Hinterachse befestigt. Diese Art der Montage hat sich über die Jahre bewährt, da sie im Vergleich zu anderen Befestigungspunkten wie der Sattelstütze viel stabiler sind. Zudem behindert die Montage an der Hinterachse nicht beim Auf- und Absteigen und der Schwerpunkt der Kontaktstelle zum Fahrrad liegt tief, wodurch das Fahrverhalten wesentlich besser ist.
Die Verbindung zwischen Fahrradanhänger und Fahrrad erfolgt über eine Anhängerkupplung, welche an der Hinterachse montiert wird. An ihr wird die Deichsel befestigt, an welcher der Anhänger montiert ist. Nachdem die Kupplung einmal an der Hinterachse befestigt ist, bleibt sie dort, sodass ein schnelles und einfaches an- und abkoppeln des Fahrradanhängers gewährleistet werden kann.
Um einen Fahrradanhänger an deinem Fahrrad zu montieren, musst du einen Blick in die Bedienungsanleitung werfen. Dort steht genau und meistens mit Abbildungen beschrieben, was zu tun ist. Oft sind die mitgelieferten Achskupplungen für Schnellspanner ausgelegt. Zum Teil funktionieren sie auch bei Vollachsen. Um einen Fahrradanhänger an einer Steckachse zu befestigen, benötigst du in den allermeisten Fällen einen Adapter. Bei Vollachsen ist teilweise ein Kupplungsadapter notwendig.
Montage bei Vollachsen
Um einen Fahrradanhänger an einer Vollachse zu befestigen, musst du nur die verwendete Verschlussschraube am Ausfallende an der richtigen (meistens die linke) Seite lösen, die Achskupplung auf die Achse schieben und wieder mit der Mutter verschließen. Falls das Ausfallende dafür nicht geeignet ist, oder die Achse zu kurz ist, musst du einen Achsadapter verwenden.
Montage bei Schnellspanner
Die Montage eines Fahrradanhängers bei Schnellspanner ist funktioniert in der Regel am einfachsten. Du musst lediglich den Schnellspanner öffnen und aufdrehen, ihn aus der Achse herausziehen und die Achskupplung darauf einfädeln. Danach verschließt du alles wieder und ziehst den Schnellspanner fest an. Falls dein Schnellspanner nicht lang genug ist, benötigst du einen längeren.
Montage bei Steckachsen
Für die Befestigung eines Fahrradanhängers an einer Steckachse ist in den meisten Fällen ein Adapter beziehungsweise eine andere Steckachse notwendig. Grund dafür ist, dass die Steckachse in deinem Fahrrad genau auf die Breite deines Hinterbaus angepasst ist. Meistens bieten die Hersteller der Anhänger diese selbst an.
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