Bulls Fahrräder im Test: Vielseitigkeit und Alltagstauglichkeit im Fokus

Bulls bietet eine breite Palette an Fahrrädern für unterschiedliche Einsatzzwecke. Im Folgenden werden verschiedene Modelle wie Gravelbikes, Mountainbikes und Kinderräder hinsichtlich ihrer Ausstattung, Fahreigenschaften und Alltagstauglichkeit beleuchtet.

Bulls Grinder: Gravelbikes für Alltag und Abenteuer

Mit dem Grinder 2 folgt Bulls dem Trend der Gravel-Bikes, die sowohl auf der Straße als auch auf Feld- und Schotterwegen viel Potenzial bieten. Der Aluminiumrahmen wirkt hochwertig verarbeitet. Durch das längere Steuerrohr und den höher liegenden Lenker nehmen Fahrer auf den Adventure-Roadbikes eine sportlich-entspannte und deutlich bequemere Sitzposition gegenüber klassischen Rennrädern ein. Der lange Radstand und die langen Sitzstreben fördern den Geradeauslauf und die Fahrstabilität.

Für den nötigen Komfort sorgen die G-One-Reifen, die beim Bulls Grinder 2 Test eine erstaunlich gute Haftung abseits präparierter Straßen bieten. Als Schaltgruppe kommt die Shimano 105er mit 22 Gängen zum Einsatz, die zuverlässig ihre Arbeit verrichtet. Wenn Sie dem Alltag auf Straßen entfliehen und sich hin und wieder auf unbefestigte Pfade begeben möchten, finden Sie mit dem Bulls Grinder 2 einen treuen Begleiter vor.

Bulls Grinder 1: Preiswertes Gravelbike für Einsteiger

Auf Grundlage der Geometrie der edlen Trail Machete hat Bulls einen in vielen Modellvarianten verfügbaren Alu-Graveller auf die Beine gestellt. Neben den Carbon-Gravellern im mittleren bis gehobenen Preisbereich bietet Bulls die Alu-Bikes der Baureihe Grinder an, darunter das Bulls Grinder 1. Natürlich ist auch der Grinder-Rahmen der zweiten Generation mit Anbaumöglichkeiten gut ausgestattet: Schutzbleche, diverse Flaschenhalter, Gabelhalterungen, eine Oberrohrtasche und ein Gepäckträger lassen sich anbringen, und Bulls selbst nutzt diese Möglichkeiten mit diversen voll ausgestatteten Modellen.

Dass Schalt- und Bremszug komplett durch die Kettenstrebe laufen, ist für ein Alu-Gravelbike auch nicht gerade normal - vor allem nicht für eins, das für vergleichsweise wenig Geld angeboten wird. Die modern gestalteten Schalthebel liegen gut in der Hand, Bremsmanöver und Gangwechsel laufen sicher und exakt ab. Mit 46/34 Zähnen vorne und einer 11-34er Achtfach-Kassette ist der Übersetzungsbereich groß, die Abstufung notwendigerweise recht grob.

Nachteil des preiswerten Gravelbikes ist das mit gut 12,5 Kilo sehr hohe Gewicht - damit ist es rund 50 % schwerer als so manches Leichtgewicht, kostet aber natürlich auch nur ein Bruchteil eines solchen. Angenehm ist die kompakte Sitzhaltung mit minimalem Höhenunterschied zwischen Sattel und Lenker - auch Einsteiger fühlen sich auf diesem Rad sicher. Mit kurzem Vorbau und flachem Lenkwinkel trifft Bulls die goldene Mitte zwischen Handlichkeit und sicherem Geradeauslauf.

Die einfachen All-Terrain-Reifen von Schwalbe rollen nicht ganz so geschmeidig ab wie aktuelle Tubeless-Gravelreifen; ein Umstieg auf Modelle wie den G-One Allround würde die Performance des günstigen Gravellers merklich verbessern. Ohnehin ist dies ein Rad, dass sich für nachträgliche Upgrades anbietet, denn Rahmen und Gabel aus Aluminium sind superstabil und dürfte sich jahrelang nutzen lassen.

Wer auf dem Grinder 1 seine bzw. ihre Leidenschaft fürs Graveln entdeckt, muss sich also nicht unbedingt darüber ärgern, nicht gleich weiter oben eingestiegen zu sein. Nicht zuletzt bietet sich das Bulls als preiswertes Bikepacking- bzw. Reiserad an, das nach eigenem Gusto mit Anbauteilen versehen werden kann. Das preisbewusste Bulls Grinder 1 ist eine sichere Investition für alle, die sich ans Thema Gravelbike herantasten wollen.

Bulls Daily Grinder 3: Gravelbike für den Alltag

Entspannt mit dem Gravelbike zur Arbeit fahren und auf dem Nachhauseweg noch schnell ein paar Schleifen über die heimischen Schotterpisten in die Feierabend-Runde einbauen. Das Bulls Daily Grinder 3 ist ganz weit vorn, wenn es um die alltäglichen Wege mit einer Prise sportlicher Betätigung geht. Gravelbikes lassen sich nicht nur in der Freizeit über Schotter- und Waldwege jagen, sondern können auch im Alltag ein flinkes Fortbewegungsmittel mit breitem Einsatzzweck sein. Das Bulls Daily Grinder 3 ist genau für diesen Zweck konzipiert und soll alles mitbringen, was die Fahrt ins Büro und der anschließenden sportlichen Feierabendrunde schmackhaft machen kann.

Für den tagtäglichen Einsatz des Gravelbikes setzt Bulls auf einen robusten und hochwertigen Aluminiumrahmen. Die Formensprache bedient ein klassisch-modernes Design, bei der die Schaltzüge oben ins Unterrohr geführt werden und erst unterhalb des Tretlagers dezent wieder auftauchen. Der Vorteil: eine cleane Optik des Rahmens. Des Weiteren versieht Bulls diesen mit zahlreichen Montageösen. So lassen sich selbst unter dem Oberrohr alleine vier Stück zählen. Am Unterrohr sowie der Carbon-Gabel und den Sitzstreben sind weitere zu finden.

Da sorgloses Schalten ein wesentlicher Aspekt im alltäglichen Einsatz ist, montiert Bulls beim Daily Grinder 3 Shimanos 12-Gang GRX-Schaltgruppe mit einer 40er-Kurbelgarnitur und 10-45er Kassette. Zwei 160 mm Bremsscheiben sollen für sicheres Bremsen auch mit Gepäck sorgen. Für den Komfort sorgen soll unter anderem der Selle Royal-Sattel mit Duroflex Sattelstütze, dem Bulls Gravel SL-Lenker und Schwalbes G-One Allround-Pneus mit 40 mm Reifenbreite. Die werden auf den hauseigenen Bulls XC21-Laufrädern aufgezogen.

Für Pendler und Abenteurer gleichermaßen praktisch ist die Ausstattung: ein fest installierter Gepäckträger, Schutzbleche und eine LED-Lichtanlage mit Nabendynamo von Shimano sollen das Bike alltagstauglich machen, ohne auf Offroad-Tauglichkeit verzichten zu müssen. Die Komponentenauswahl ist wohldurchdacht und zeigte uns im Test, wie ein Gravelbike wunderbar auch im Alltag integriert werden kann.

Das Bulls Daily Grinder 3 schaut nicht nur auf den ersten Blick durch sein schlankes Design modern aus. Es bringt alles mit, was ein Zugpferd im alltäglichen Einsatz braucht. Fest integrierte Lichtanlage mit Nabendynamo, lang gezogene Schutzbleche, ein schmal designter Gepäckträger und zahlreiche Montageösen für Gepäck und anderweitige Dinge, die keine Wünsche offenlassen: unterhalb des Oberrohrs, an Unter- und Sitzrohr, so wie selbstverständlich an der Gabel.

Auffällig ist der sehr kurze Vorbau. Aus Erfahrung wissen wir, das Lenkverhalten könnte dadurch nervös werden. Im Zusammenspiel mit dem 420 mm breiten Bulls Gravel SL-Lenker lässt sich das Grinder auf allen Untergründen sicher handhaben. Von Nervosität keine Spur. Im Obergriff lassen sich die verlaufenden Schaltkabel unterhalb des Tapes spüren, der Lenker wirkt etwas "dünn". Er bietet ansonsten aber ein sehr angenehmes Griffgefühl, sowohl im Unterlenker als auch an den Brems- und Schalthebeln.

Beim Daily Grinder 3 sitzt man wesentlich aufrechter und entspannter, ohne dass dies als unpassend empfunden wird. Im Gegenteil. Auf Nachfrage erklärt uns Bulls, dass der kurze Vorbau bewusst gewählt wurde, denn so fällt es spürbar einfacher, den Überblick im Straßenverkehr zu behalten. Die nicht-aggressiv-sportliche Sitzposition ist stimmig und kommt dem angedachten Einsatzzweck sehr entgegen. Ermüdungserscheinungen gab es auch auf längeren Pendlerstrecken nicht zu verzeichnen und überzeugte uns gänzlich.

Erstaunlich flott lässt sich der 12,1 kg wiegende Grinder 3 durch die Stadt und durchs Gelände jagen. Shimanos GRX-Schaltung lässt die Gänge angenehm knackig wechseln, Steigungen in gewohnter Manier dank 10-45er-Kassette gut meistern. Genauso, wie die bissig zupackenden Scheibenbremsen, die konsequent das Rad zum Stillstand bringen. Den Sattel empfinden wir als bequem, der Komfort am Gravelbike insgesamt ist gut.

Schnell eine Tasche für den Einkauf oder das Büro an den Gepäckträger geklemmt und weiter geht’s. So der Plan. Jedoch haben wir festgestellt, dass dies mit etwas Vorsicht bewerkstelligt werden sollte. Die Montagestreben des hinteren Schutzblechs ragen ein minimales Stück über dem eigentlichen Gepäckträger hinaus. So kann es je nach Art und Größe der Tasche sowie der Konstruktion der Taschenbefestigung passieren, dass sie unter Umständen an den Befestigungsschrauben dieser Streben oder auch an den Sitzstreben selbst scheuern können.

Gut geschützt ist das helle und gut sichtbare Rücklicht, was leicht eingebettet im Gepäckträgerrahmen liegt. Ragen Taschen zu weit nach hinten, ist das Rücklicht unter Umständen von der Seite jedoch nur schwer zu erkennen. Darauf solle man beim Anklemmen von Taschen achten. Das Fuxon FS-70-Frontlicht bietet mit 70 Lux ein ausreichend starkes sowie breites Lichtbild und führte uns in unseren Testfahrten sicher durch die Dunkelheit.

Bulls Copperhead 3: Das beliebte Mountainbike-Hardtail

Seit Jahren zählt das Bulls Copperhead 3 zu einem der beliebtesten Mountainbike-Hardtails im Fachhandel. 2021 feierte BULLS sein 25-jähriges Jubiläum und legte passend dazu seinen Bestseller, das Copperhead 3, neu auf. Es ist ein Mountainbike-Hardtail mit Aluminiumrahmen, Shimano XT Komponenten und RockShox Luftfedergabel.

Wie es sich für einen „Bestseller“ gehört, ist das Copperhead 3 in unterschiedlichen Modell- und Farbvarianten erhältlich. Neben den Laufradgrößen 27.5 und 29 Zoll, hat man als Kunde die Wahl zwischen drei verschiedenen Farbvarianten. Herzstück des Copperhead 3 2021 ist der hochwertig anmutende Aluminiumrahmen. Speziell die Jubiläumsfarbe „black matt“ wusste auf Anhieb zu gefallen. Der Mix aus mattem und glänzendem Schwarz, gepaart mit wenigen, goldenen Akzenten wirkt zeitlos und elegant. Doch auch bei den technischen Rahmendetails setzt sich der positive Eindruck fort. Die Zugverlegung erfolgt - vor Witterungseinflüssen geschützt - sauber im Rahmeninneren.

Für die Wasserversorung auf dem Trail ist der Rahmen mit zwei Montagepunkten für Flaschenhalter ausgestattet. Praktisch: Auf dem Unterrohr ist bereits ein Fidlock-Flaschenhalter montiert. Damit die Alltagstauglichkeit nicht zu kurz kommt, ist der Rahmen mit Montage-Ösen für Schutzblech und Gepäckträger ausgestattet. Zudem bietet er die Möglichkeit einen Seitenstäder nachzurüsten. Ganz neu für 2021 ist die SP Connect Handyhalterung auf dem Vorbau. Neben den bekannten Bulls Modellen Aminga, E-Stream EVO, Zarena und Sharptail werden alle Copperhead Modelle mit der cleveren Befestigungsmöglichkeit für Smartphones ausgestattet.

Die Ausstattung des Copperhead 3 durchdacht und sehr gut gewählt. Maßgeblich für Komfort und Kontrolle ist die RockShox Judy Gold RL-R Federgabel verantwortlich. Ihre 100mm Federweg lassen sich einfach über den Luftdruck an das jeweilige Fahrergewicht bzw. Gebremst wird mittels hydraulischen Shimano MT410 Scheibenbremsen, welche das Rad über 180mm Rotoren sicher zum Stillstand bringen. Für den Bodenkontakt sorgen Schwalbe Racing Ralph Performance Reifen. Ihr Profil ist ein guter Mix aus guten Rolleigenschaften und ausreichend Grip im Gelände. Die Laufräder sind im Übrigen „Tubeless Ready“.

Für knackige Schaltvorgänge bei hoher Bandbreite soll die 2×11 Shimano Schaltung sorgen. Ein Mix aus Shimano Deore und XT Komponenten verspricht nicht nur tadellose Funktion, sondern auch langlebige Performance. Schön zu sehen, dass es noch Hersteller gibt, welche auf 2-fach statt konsequent 1-fach Antriebe setzen. Die hohe Bandbreite und fein abgestimmte Schaltsprünge haben für viele sicherlich noch ihre Daseinsberechtigung.

Beim Blick auf die Kontaktpunkte fällt das Auge sofort auf den goldenen Lenker. Zu den Akzenten im Rahmen passend, wird er von einem modern-kurzen Vorbau gehalten. Wie von Bulls mittlerweile bekannt, bietet er zudem über die MonkeyLink-Schnittstelle ein einfaches Nachrüsten einer Akku-Beleuchtung. Selbige Schnittstelle befindet sich übrigens auch an der Sattelklemme (für ein Rücklicht).

Die RockShox Judy Gold Federgabel lässt sich nicht nur einfach über den Luftdruck anpassen, sie zeigte sich im Test auch äußerst sensibel. Dank der sehr leicht rollenden Schwalbe Racing Ralph Reifen und dem guten Überrollverhalten der 29er, hat das Copperhead 3 trotz seiner 13 kg jede Pedalumdrehung konsequent in Vortrieb umgewandelt. Die 2×11 Schaltung ist fein abgestuft und nahm selbst den steilsten Anstiegen ihren Schrecken. Klar, ein 100mm Hardtail fühlt sich auf Feldwegen oder gemäßigten Trail am wohlsten, doch auch schwieriges und steiles Gelände konnten wir mit dem Copperhead meistern.

Alles in allem überzeugte uns das 2021er Copperhead 3. Es würde dem Rad nicht gerecht, es nur als sehr gutes Einstiegsrad zu betiteln, denn es kann deutlich mehr. Die sportlichen, aber nicht zu extremen Fahreigenschaften kommen sicherlich auch preisbewussten Fortgeschrittenen zu Gute. Bulls lässt zudem dem Kunden die Wahl zwischen den Laufradgrößen 27.5 und 29 Zoll. Kleine Leute oder Leute mit einer Vorliebe für etwas agileres Handling sollten zu 27.5 Zoll greifen.

Bulls Racer Street 27,5: Kinderrad für Alltag und Sport

Test: Alltagstauglich oder sportlich? Das muss auch am Kinderrad kein Gegensatz sein, wie Bulls mit dem Bulls Racer Street beweist. Das klassische Schulrad mit Gepäckträger gefällt nicht allen. Klar ist es praktisch - aber so richtig cool eher nicht. Und auch nicht unbedingt flexibel: Mit dem vollausgestatteten Alltagsrad geht außer Alltag nicht sehr viel.

Bulls ist es gelungen, schon wirklich kleinen Fahrern die Vorzüge eines modernen MTBs zugänglich zu machen. Mit 34 cm kurzem Sitzrohr wendet sich das Racer Street an Grundschulkinder; für Größere bietet der Sporthersteller das Modell in einer etwas anderen Rahmenform mit 41, 46 und 51 cm Rahmenhöhe an. Die kindgerechte Geometrie mit hoher Front sorgt dafür, dass auch Ungeübte gut mit dem Hardtail zurecht kommen, wobei das Bulls die aufrechte Sitzhaltung auch der langhubigen Federgabel verdankt. 100 mm Federweg sind für diese Rad-Kategorie fast schon zu üppig; allzu viel Druck bringt man hier nämlich kaum aufs Vorderrad.

Typisch Mountainbike sind die 27,5 Zoll großen Laufräder, deren breite Reifen sich mit kräftigem Profil auf lockerem Untergrund festkrallen. Angesichts der kleinen Rahmenhöhe würde man allerdings auch bei „altmodischen“ 26-Zoll-Rädern nicht die Nase rümpfen. Wie an Allround-Mountainbikes üblich, multiplizieren sich sieben Ritzel hinten und drei Kettenblätter vorne zu einem durchaus umfangreichen Übersetzungsspektrum, das bei Steigung wie Gefälle geeignete Gänge bietet. Das Ritzelpaket ist dabei recht eng abgestuft, sodass nicht dauernd hinten und vorne gleichzeitig geschaltet werden muss - was nicht sehr kindgerecht wäre. Dank Nabendynamo sind leere Akkus beim Licht kein Thema mehr.

Bulls montiert eine Lichtanlage mit ausfallsicherem Nabendynamo ebenso wie einen schön am Hinterbau montierten Parkständer, und auch Schutzbleche sind dran. Wird das Bulls also offroad genutzt, sind keine Bleche im Weg, und verkehrssicher ist es dann immer noch. Mit dem Racer Street 27,5, das Bulls als Sondermodell für Zweirad Stadler fertigt, steht ein wirklich vielseitiges Kinderrad zur Verfügung. Es vereint Alltagstauglichkeit mit sportlichem Potenzial, wobei für den Geländeeinsatz nur die Schutzbleche demontiert werden müssen.

Bulls Iconic Evo FS1: Komfortables E-Bike-SUV

Ein wirklich interessantes SUV-E-Bike kommt von Bulls: Das Iconic Evo FS1 besitzt so viele Komfortelemente wie sonst kein Rad im Testfeld. Die gefederte Hinterbau-Schwinge ist starr, im Bulls Vokabular als Monolink Swingarm bezeichnet, und pendelt mit bis zu 120 mm Federweg max. aus. Das Federbein sitzt zwischen dem Sitzrohr und ist beim Durchsteigen nicht im Weg. Clever auch die Lichtanlage: Eine Frontlampe befindet sich unter dem Vorbau. Im(!) Steuerrohr ist ein weiterer Scheinwerfer integriert, der dank Fixierung am Gabelschaft beim Lenken mitpendelt.

Nicht nur beim Blick auf die Komponenten, auch in der Praxis zeigt sich das Bulls von seiner Schokoladenseite. Die äußerst bequeme Sitzhaltung erinnert an die typischer Hollandräder. Sie mindert den Druck auf Hände, Handgelenke und Arme, die lediglich zum Steuern genutzt werden müssen. Das Iconic mit seinen 120 mm Federweg ist ordentlich schluckfreudig und bügelt die teilweise holprige Piste entlang der Altmühl glatt. Schlaglöchern braucht man nicht mehr auszuweichen, man fährt einfach durch. Obwohl das Fahrwerk durchaus Trailtalent besitzt, die gemäßigte Sitzposition entfaltet ihr Potential auf ruppigen Waldwegen oder glättet Kopfsteinpflaster zu feinstem Asphalt.

Wer einen super bequemen Tourer für entspannte Ausfahrten sucht, ist beim Bulls Iconic Evo FS1 richtig.

Zusammenfassung der Bulls Fahrradmodelle

Die folgende Tabelle fasst die getesteten Bulls Fahrradmodelle zusammen:

Modell Typ Besonderheiten Einsatzbereich
Grinder 2 Gravelbike Sportlich-entspannte Sitzposition, gute Haftung Straße, Feld- und Schotterwege
Grinder 1 Gravelbike Preiswert, viele Anbaumöglichkeiten Einsteiger, Bikepacking
Daily Grinder 3 Gravelbike Alltagstauglich, Gepäckträger, Schutzbleche, Lichtanlage Alltag, Pendler, sportliche Feierabendrunde
Copperhead 3 Mountainbike-Hardtail Aluminiumrahmen, Shimano XT, RockShox Federgabel Feldwege, gemäßigte Trails
Racer Street 27,5 Kinderrad Alltagstauglich, sportlich, Schutzbleche, Lichtanlage Alltag, Schule, Gelände
Iconic Evo FS1 E-Bike-SUV Komfortabel, gefederte Hinterbau-Schwinge, integrierte Lichtanlage Touren, entspannte Ausfahrten

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