Fahrrad Gepäckträgertaschen Test Vergleich

Wer mit dem Rad unterwegs ist, wird eine gute Fahrradtasche zu schätzen wissen. Ob für den Wochenendausflug oder die Fahrt ins Büro, eine gute Fahrradtasche ist unerlässlich. Doch welche Taschen eignen sich am besten? Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über verschiedene Fahrradtaschen, ihre Eigenschaften und Testergebnisse.

Welche Kriterien muss eine gute Fahrradtasche erfüllen?

Die Stiftung Warentest formuliert eine simple Formel: Eine gute Fahrradtasche kann Regen ab, trumpft mit leichter Handhabung und bringt ein gutes Maß an Sicherheit mit. Zudem sollte die gute Sichtbarkeit eine Rolle spielen. Im besten Fall hat die Gepäckträgertasche obendrauf ein paar Fächer, in denen sich Gegenstände übersichtlich verstauen lassen. Tipp: Grelle Farben müssen nicht sein, wenn die Tasche mit Reflektoren bespickt ist.

Eine gute Fahrradtasche sollte einige Eigenschaften mit sich bringen: Sie sollte wasserdicht, robust sowie einfach und sicher zu montieren sein.

Verschiedene Arten von Fahrradtaschen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, für Stauraum am Fahrrad zu sorgen. Low Rider am Vorderrad, Lenkertasche, Rahmentasche, Satteltasche und natürlich die Tasche fürs Hinterrad: allesamt fallen unter den recht dehnbaren Begriff »Fahrradtasche«.

  • Seitentaschen: Praktisch sind vor allem Seitentaschen, die man einzeln oder paarweise seitlich am Träger befestigt. Sie bieten meist 15 bis 25 Liter Stauraum und damit genug Platz für Werkzeug, Proviant und Kleidung.
  • Dreiteilige Systeme: Alternativ gibt es Dreiersysteme bestehend aus einer Top- und zwei Seitentaschen. Sie bieten deutlich mehr Platz und machen deshalb nur Sinn, wenn man mehrtägige Touren in Angriff nimmt.
  • Hybridmodelle: Unsere Hybridmodelle sind Fahrradtaschen, die auch als Rucksack getragen werden können. Das ist für diejenigen interessant, die nicht nur Fahrrad fahren, sondern auch zu Fuß oder mit Bus und Bahn unterwegs sind, und ihre Tasche bequem transportieren möchten.

Worauf sollte man bei Seitentaschen achten?

Wasserdichte bzw. -abweisende Materialien und Reißverschlüsse schützen dabei vor Regen, zudem sollte man auf große Schnallen und Verschlüsse achten. Sie erleichtern gerade Handschuhträgern das Handling enorm. Wichtig sind zudem leicht zugängliche Extrafächer auf der Außenseite, verstärkte Böden bzw. Rückwände und robuste Kantenschutzleisten. Wer bei der Füllmenge flexibel sein will, sollte weiterhin auf einen einrollbaren Verschluss mit stabiler Kunststoffschiene achten.

Worauf sollte man bei dreiteiligen Systemen achten?

Legt man Wert auf faltenfreie Kleidung, bieten sich Sets mit stabilen Rahmen bzw. „aufgespanntem“ Innenraum an. Praktisch ist vereinzelt zudem, wenn sich bei aufsitzender Toptasche die Seitentaschen öffnen lassen. Das spart einen Haufen Arbeit und ist längst nicht bei jedem Set möglich. Weiterhin wichtig: Jede einzelne Tasche sollte separat montierbar und im Idealfall auch "im Alltag" nutzbar sein, etwa als Rucksack. Abschließend sollte man noch das Gewicht im Auge behalten.

Befestigungssysteme

Bei der Befestigung wiederum setzen Hersteller fast unisono auf Haken- oder Klicksysteme, wobei es sich anbietet, Träger und System zunächst im Fachhandel auf Kompatibilität prüfen zu lassen.

Befestigt werden die von uns getesteten Fahrradtaschen am Gepäckträger. Die meisten Taschen verfügen auf ihrer Rückseite über ein oder besser zwei Schienen. Die obere Schiene dient der Aufhängung, die untere Schiene sorgt dafür, dass die Tasche nicht zur Seite ausschlägt. Fahrradtaschen lassen sich komfortabel befestigen, wenn Ihr Rad einen Seitenständer hat. So müssen Sie das Rad nicht zusätzlich festhalten oder es irgendwo anlehnen. Der Ständer ist in der Regel links, daher sollten Sie Ihre Fahrradtasche am besten auch auf der linken Seite befestigen, sonst kann Ihr Rad umkippen.

Am besten sind zwei Klemmen am Gepäckträger, die sich horizontal anpassen lassen. Idealerweise ohne zusätzliches Werkzeug. Stabilität gibt ein weiterer Haken an den Streben des Gepäckträgers.

Worauf sollte man vor dem Kauf achten?

Vor dem Kauf einer Fahrradtasche sollte man sich fragen, für welchen Einsatzzweck die Tasche gedacht ist. Viele Taschen fürs Rad haben keine weitere Unterteilung. Für den Alltag ist das unpraktisch - wer möchte schon beim Einkaufen jedesmal in den Tiefen der Tasche nach seinem Portemonnaie kramen?

Damit die Tasche schließlich stabil sitzt und nicht vom Rad runterfällt, sobald Sie über Bordsteine, Schlaglöcher, Geröll oder Ähnliches fahren, sollte sich die Tasche unkompliziert und fest am Fahrrad befestigen lassen.

Weitere wichtige Fragen

  • Was wollen Sie transportieren?
  • Wie wichtig sind verschiedene Fächer?
  • Ist ein Regenschutz notwendig?
  • Wie viel Gewicht kann die Tasche tragen?

Transportiert werden darf, was gefällt? Nicht ganz. Das Rad und auch der Gepäckträger sollten das Gewicht ebenfalls aushalten. Normale Gepäckträger schaffen 25 Kilo, Gepäckträger für Reiseräder können hingegen mehr Gepäck aushalten. Die Fahrradtasche sollte Ihnen natürlich gefallen und zu Ihren Bedürfnissen passen.

Ein Regenschutz ist ganz wichtig! Ein Regenschauer kann Sie immer überraschen, daher sollte die Tasche wasserdicht sein oder ihr sollte eine Regenhülle beiliegen. Auch einen Griff zum Tragen sollten jede Fahrradtasche haben.

Für den Bürokram sollten Sie auf verschiedene Fächer im Hauptfach achten, ein gepolstertes Laptop-Fach ist hier Pflicht. Nutzen Sie die Tasche hauptsächlich für den Einkauf und die Radtour, sind unterteilte Fächer weniger wichtig. Doch was ist mit Schlüssel, Handy & Co.? Möchten Sie das auch in der Tasche verstauen oder tragen Sie diese Sachen lieber nah am Körper?

Testergebnisse und Empfehlungen

Bereits 50 Fahrradtaschen haben sich dem gründlichen Test unterzogen. Einige Taschen konnten überzeugen, andere haben ihre Versprechen nicht gehalten. Sechs Modelle haben sich einen Platz auf dem Siegertreppchen verdient - vom Klassiker bis zum Hybridmodell ist für jeden Radfahrer etwas dabei.

20 Fahrradtaschen hat die Stiftung Warentest getestet, davon zehn für den Büroalltag und zehn für Touren. Bei den Citytaschen kürten die Tester die Augsburg III L von Vaude zum Testsieger. Bei Fahrten ins Büro oder zum Einkaufen bleibt die Tasche bei Regen dicht. Zudem hat das Vaude-Modell eine integrierte Laptoptasche. Die Montage geht schnell und einfach von der Hand.

Unter den Tourentaschen kann die Stiftung Warentest die Ortlieb Back-Roller High Visibility für etwa 150 Euro empfehlen. Die Tourentasche von Ortlieb konnte insbesondere in den Kategorien Halt­bar­keit und Wasser­dicht­heit, Sicherheit und Schadstoffe punkten und die Bestnote "sehr gut" einheimsen.

Empfohlene Modelle im Detail

  • Vaude Aqua Back Single: Die Vaude Aqua Back Single ist genau so, wie eine Fahrradtasche sein sollte: unkompliziert in der Handhabung, robust und wasserdicht, mit Reflektoren und einem Innenfach für Kleinigkeiten, nach denen man nicht lange suchen möchte. Auch dass sie klimaneutral produziert wird, gefällt uns sehr gut.
  • Ortlieb Back-Roller Core: Ein Klassiker unter den Fahrradtaschen ist der Ortlieb Back-Roller Core.
  • Vaude eBack Single: Für E-Biker, die Ordnung lieben: Die eBack Single von Vaude hat ein Extra-Fach für den Zusatzakku und noch viele weitere große und kleine Fächer.
  • Vaude Karakorum Pro: Radreisende aufgepasst: Viel Fassungsvermögen bietet die Karakorum Pro von Vaude, nämlich 68 Liter Volumen, verteilt auf drei Taschen. Da bekommt man so einiges unter, wenn man mit dem Rad in den Urlaub fahren möchte. Die Verarbeitung und die Qualität sind ausgesprochen gut.
  • Ortlieb Vario: Ideal für Pendler ist die Hybridtasche Ortlieb Vario. Die Gepäcktasche kann auch als Rucksack verwendet werden - die Lösung, die Ortlieb hier entwickelt hat, ist clever und einfach zugleich.
  • Vatum Bikes Fahrrad Hinterradtasche High End: Wer bereit ist, für einen günstigen Preis Kompromisse einzugehen, sollte sich die Vatum Bikes Fahrrad Hinterradtasche High End ansehen. Die Rolltop-Tasche ist ein guter City-Begleiter für den Fahrradalltag, das Innenfach kann hier herausgenommen werden.

Detaillierte Betrachtung einiger Modelle

Vaude Aqua Back Single

Unser Favorit ist die Aqua Back Single von Vaude. Zunächst mal die Optik: Unsere Test-Tasche ist grau und schwarz, mit einem orangefarbenen Regenschirm. Sie besteht aus einem PVC-freien Planenmaterial und ist außerdem klimaneutral hergestellt, da das Unternehmen seine Emissionen kompensiert. Das Material ist wasserdicht und pflegeleicht. An den Seiten und vorn befinden sich Reflektoren. Die Nähte sind sehr ordentlich verarbeitet. Die Rückenplatte ist außen angebracht. Die Haken (zwei oben, einer unten) können ohne Werkzeug eingestellt werden. Die zwei oberen Haken können mittels Adapter für Rohrdurchmesser von 8,5 bis 16 Millimeter angepasst werden. Befestigt wird die Aqua Back, indem man sie am Gepäckträger anbringt und die Haken zuschnappen lässt. Zum Öffnen zieht man einfach an dem Tragegriff. Neben dem Tragegriff verfügt die Tasche auch über einen Schultergurt. Über einen Rollverschluss kann man die Tasche zumachen. In der Tasche befindet sich ein offenes Fach sowie zweites kleineres Fach mit Reißverschluss, bei dem man auch bei gutem Licht sehen kann, was sich darin befindet.

Die Vaude Aqua Back wurde in der Ausgabe 6/2019 von Stiftung Warentest getestet. Das Testergebnis lautet gut (1,7). »Sehr gut« haben die Haltbarkeit und die Wasserdichtigkeit abgeschlossen.

Ortlieb Back-Roller Core

Minimalistisch kommt die Ortlieb Back-Roller Core daher. Die 20-Liter-Fahrradtasche überzeugt mit ihrer Wasserdichtigkeit, dem klassischen Look und ihrer Robustheit und der einfachen Anwendung. Verschlossen wird die Fahrradtasche mit dem Rolltop. Einfach zusammenrollen, seitlich einhaken und schon ist man fertig. Das Volumen reicht für den Alltag: Laptop, Regenkleidung, Snacks, Luftpumpe und Co. passen gut hinein. Auch ein kleiner Einkauf lässt sich damit erledigen. Einziges Manko: Es gibt keine Fächer an der Tasche. Abhilfe schafft das Commuter Insert, das als Zubehör separat erhältlich ist und uns beim Test zur Verfügung stand.

Die Aufhängung am Hinterrad funktioniert super: Das Quick-Lock-2.1-System des Ortlieb Back-Roller Core lässt sich schnell und ohne Werkzeug einstellen. Die Halterungen der oberen Schiene lassen sich positionieren, indem man die Klemmen öffnet, die richtige Position sucht und die Klemmen wieder schließt. Die Haken des Gepäckträgers haben einen Durchmesser von 16 Millimetern und können gegen kleinere ausgetauscht werden. Im Lieferumfang sind Haken mit acht, zehn und zwölf Millimeter Durchmesser enthalten. Der Haken an der unteren Schiene kann auch richtig positioniert werden, indem man das Rädchen am Arretierhaken löst, die gewünschte Position und den gewünschten Winkel einstellt und das Rädchen wieder festzieht. Die Tasche wird einfach am Gepäckträger befestigt.

Die Ortlieb Back-Roller Core hat keinen separaten Tragegriff und auch keinen Schultergurt, dieser ist jedoch als Zubehör erhältlich.

Vaude eBack Single

Ordnung muss sein! E-Bike-Fahrer mit dieser Einstellung werden mit der eBack Single von Vaude sicherlich glücklich. Die orangenfarbene Tasche sieht auf den ersten Blick aus wie ein Rucksack mit vielen Reißverschlüssen. Zunächst einmal gibt es das Fach für den Ersatzakku links. Das kann man übrigens auch noch mit einem Klettverschluss fixieren. Rechts hat man Zugriff auf ein kleineres Fach. Das große Hauptfach kann mittels des Reißverschlusses weit geöffnet werden. Hier drin ist noch mal ein länglicher, herausnehmbarer Beutel, bei dem man auch von außen sieht, was drin ist. Auf dem Deckel des Hauptfachs hat man Zugriff auf ein kleineres Fach mit wiederum zwei kleinen Zusatzfächern. Auch am Rücken befindet sich ein weiteres Fach, das man zur Hälfte öffnen kann.

Die Rückenplatte ist innenliegend. Die Haken sitzen auf Schienen und lassen sich ohne Werkzeug individuell einstellen. Befestigt wird die Tasche, indem man sie am Gepäckträger anbringt und die Haken zuschnappen lässt. Zum Öffnen zieht man einfach an dem Tragegriff. Es liegen Adapter bei, mit denen die Tasche für Rohrdurchmesser beim Gepäckträger von 8,5 bis 16 Millimeter angepasst werden können. Vorn und an den Seiten sind Reflektoren angebracht.

Vaude Karakorum Pro

Regen-Outfit, Wechselklamotten, Werkzeug, Bekleidung für Ausflüge und Restaurantbesuche, vielleicht auch Zelt und Isomatte - wer auf große Radtour geht, hat einiges an Ausrüstung, was er mitnehmen möchte. Die Karakorum Pro besteht aus drei Taschen, die per Reißverschluss miteinander verbunden werden. Dabei sollten die Seitentaschen zuerst einzeln an den Gepäckträger angebracht werden, die obere Tasche wird dann per Reißverschluss an die Taschen rechts und links befestigt.

Die seitlichen Taschen haben unten und oben eine Schiene. Hierüber können die Haken individuell an das Rad befestigt werden - und das auch ganz ohne Werkzeug. Um die Haken zu positionieren, drehen Sie einfach an dem orangenem kleinen Drehrad. Um die Tasche am Gepäckträger zu befestigen, drückt man die Haken nach unten, sodass sie zusammenschnappen. Zum Öffnen zieht man einfach an dem Tragegriff. In den Karakorum-Pro-Taschen finden Sie Adapter für unterschiedliche Rohrdurchmesser beim Gepäckträger: für 8,5 Millimeter, 10,5 Millimeter und 13 Millimeter. Die seitlichen Taschen verfügen über mehrere Fächer in unterschiedlichen Größen, sodass man sich hier gut organisieren kann, auch schnell zugängliche Taschen sind vorhanden. Das Material ist hochwertig verarbeitet und macht einen sehr robusten Eindruck. Ein Regencover liegt dem Ensemble ebenfalls bei. Drei unter einem Dach - denn das Cover deckt nur alle drei Taschen zusammen ab.

Ortlieb Vario

Die Idee: Auf einer Seite der Tasche befindet sich das Quick-Lock-Befestigungssystem und auf der anderen ein gepolstertes Tragesystem mit Brustgurt und ergonomischen Schulterträgern. Die sogenannte Flap verdeckt jeweils die Seite, die nicht benötigt wird. Dabei wird die Flap einfach festgehakt. Die Verwandlung geht recht gut, und mit etwas Übung klappte es bei uns auch immer besser und schneller.

Das Quick-Lock-Befestigungssystem kann ohne Werkzeug an das Fahrrad angepasst werden. Die Halterungen der oberen Schiene können positioniert werden, indem man die Klemmen öffnet, die richtige Position sucht und die Klemmen wieder schließt. Um den Lack des Gepäckträgers zu schonen, sind die Haken mit einem Kratzschutz versehen. Wenn man am Rädchen des Arretierhaken auf der unteren Schiene dreht, können die gewünschte Position des Hakens und der gewünschte Winkel eingestellt werden.

Als Rucksack lässt sich die Tasche gut und angenehm tragen: Die Gurte sind ergonomisch geformt und gepolstert. Auch ein Brustgurt ist vorhanden. Der Rücken ist verstärkt und mit Lüftungskanälen versehen. In der Flap ist eine Tasche integriert, an die man jedoch nicht gut herankommt, wenn die Tasche als Gepäckträgertasche im Einsatz ist. Die Tasche ist wasserdicht, und das Material macht einen sehr robusten Eindruck. Sollten doch Schäden auftreten, hat man die Möglichkeit, die Tasche reparieren zu lassen.

Vatum Bikes Fahrrad Hinterradtasche High End

Im lässigen Kurierlook mit Rolltop und in Schwarz kommt die Vatum Fahrrad Hinterradtasche daher. Wir haben die Vatum Fahrrad Hinterradtasche High End auf dem Weg ins Büro und beim Einkauf getestet. Gestört hat uns jedoch, dass die Fahrradtasche nicht so toll ist, wenn es darum geht, sie irgendwohin zu tragen: Die zwei Verschlüsse am Rolltop können nicht ineinander gesteckt werden, wie man es von vielen Rolltop-Taschen kennt, um einen stabilen Tragegriff zu erhalten. Der Trageriemen an der Tasche selbst ist recht dünn und drückt unangenehm, sobald die Tasche schwer beladen ist. Ein Schultergurt ist zwar auch noch vorhanden, aber die Polsterung fällt hier auch eher dünn aus und ist zudem recht steif. Eine Polsterung haben wir auch im Innenfach fürs Laptop vermisst.

Gut gefallen hat uns jedoch die Fronttasche mit dem verschweißten Reißverschluss - unsere Utensilien blieben hier wie im Hauptfach trocken. Die Vatum Bikes Fahrrad Hinterradtasche High End lässt sich einfach am Gepäckträger monierten. Die Einstellungen erfolgen ganz ohne Werkzeug. Adapter gibt es für die unterschiedlichen Breiten der Gepäckträger leider nicht.

Gepäckträgertaschen mit Klicksystem im Vergleich

Es gibt zahlreiche Gepäckträgertaschen mit Klicksystem auf dem Markt. Hier ist ein Vergleich einiger Modelle:

Modell Gewicht Max. Zuladung Besondere Eigenschaften Fazit der Redaktion
Odin von Racktime 1.060 g N/A Rezeptorstreifen, 2 Außentaschen, Trinkflaschenhalter Sehr gut, sondert sich durch Anzahl an Außen- und Innentaschen ab. Hohes Gewicht.
Silkroad Plus Snap-it von Vaude 680 g 12 kg Gepäckspinne, Regenhülle, Erweiterungsbalg, reflektierende Elemente Sehr gut, hohes Volumen, angemessener Preis.
KLICKfix Rackpack 2 Plus 0267RB 900 g 10 kg Ausklappbare Seitentaschen, Netzfächer im Deckel Sehr gut, seltenes hohes Volumen, keine Innentaschen.
KLICKfix Rackpack 1 0266RA 750 g N/A Reflektorstreifen, Regenhaube Sehr gut, hohe maximale Beladung, leichtes Eigengewicht.
Talis Plus von Racktime 920 g 10 kg Vormontierter Snapit-Adapter, Reißverschlusstaschen, Netztaschen, reflektierende Streifen Sehr gut, leicht, abnehmbar, Seitentaschen ausklappbar.
KLICKfix Alingo GT 750 g 10 kg Faltbar, Kordelverschluss Sehr gut, speziell für Racktime-Gepäckträger, formstabil.
KLICKfix Rackpack Light 0268RA 635 g N/A Außentasche, Reißverschluss Sehr gut, leichtes Eigengewicht, preisgünstig.

Diese Tabelle bietet einen schnellen Überblick über verschiedene Modelle und ihre Eigenschaften, um die Auswahl zu erleichtern.

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