Jährlich werden in Deutschland mehrere Hunderttausend Fahrräder gestohlen. Die Aufklärungsquote liegt bei unter 10%, wobei hier nur die Fälle berücksichtigt werden, die tatsächlich angezeigt werden. Für Käufer von gebrauchten Fahrrädern ist es nicht ohne Weiteres möglich, festzustellen, ob ein Fahrrad als gestohlen gemeldet wurde. Hier sehen Sie Fahrräder, die auf der Fahndungsliste stehen.
Datenbank gestohlener Fahrräder
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Beispiele für gestohlene Fahrräder (Auswahl)
- 25.08.2025 22:15 Uhr - 25.08.2025: Das Rad war am Rahmen und einer Laterne mit einem Kettenschloss gesichert.
- 22. -23. 08: Zum Zeitpunkt des Diebstahls war ein weißer Hamax Caress Kindersitz montiert.
- 19.08: Black 20 inch foldable bike.
- 26.08.2025 Night: Shimano Kettenschaltung, Bosch Mittelmotor, Klick-Halterung für Lenkerkorb, Weber-Kupplung für Kinderanhänger, Gepäckträger, Kabel für Frontbeleuchtung wurde repariert.
- 25.08: Das Rad war mit eine Kette am Fahrradständer gesichert.
- 22.08: Schaltung Shimano Deore 10 Bremse: Shimano Disc Quickfix Halterung für Lenkertasche.
- 19.08.2025, ca. 16.08: Auf Fahrradträger in einer Hoteltiefgarage mit dem Thulefahrradträger gesichert. Das Rad war mit einem Abus Bügelschloss, an einem massiven Radständer, gesichert.
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Die Codierung als effektiver Diebstahlschutz
Die Codierung ist effektiver Diebstahlschutz. Codierte Fahrräder sind als Diebesgut schwerer zu verkaufen. Sie zeigt, wer Eigentümer:in des Fahrrads ist und macht es der Polizei leicht, aufgefundene Fahrräder ihren Besitzer:innen zuzuordnen.
Wie funktioniert die Codierung?
Der Code wird am Rahmen des Fahrrads eingraviert, eingeprägt oder aufgeklebt. Der Code besteht aus einer Ziffern- und Buchstabenkombination, die von der Polizei Bergisch-Gladbach in den 1990er-Jahren entwickelt und von der Polizei Friedberg in Hessen verfeinert wurde. Die Nummer setzt sich zusammen aus dem Autokennzeichen sowie der Gemeinde- und Straßenkennzahl des Wohnortes und wird ergänzt durch die Hausnummer und die Anfangsbuchstaben der Eigentümer*innen.
Über diesen Code kann die örtliche Polizei schnell mutmaßliche Eigentümer*innen identifizieren und informieren. Der ADFC empfiehlt, sowohl die Rahmennummer als auch die Codierung im Fahrradpass, in Kaufverträgen und - wenn das Fahrrad versichert ist - bei der Versicherung zu hinterlegen. Der ADFC empfiehlt, den Code durch eine zweistellige Jahreszahl am Ende noch präziser zu machen. Hier ein fiktives Beispiel für den EIN-Code: B012345678901AB20.
Brauche ich eine Codierung, wenn mein Fahrrad eine Rahmennummer hat?
Die Rahmennummer eines Herstellers enthält keine Informationen zum Eigentümer. Sie wird von Herstellern ohne erkennbares System eingestanzt - mit Dopplungen und ohne zentrale Nummernkartei. Viele aufgefundenen Fahrräder finden trotz Rahmennummer nicht zu ihren Eigentümer*innen zurück, weil diese ihre Räder nicht eindeutig beschreiben können und die Nummer nicht notiert haben.
Im bundesweit einheitlichen Fahrradpass können Rahmennummer, Codierungscode und besondere Merkmale sowie Fotos hinterlegt werden. Der Pass hilft, Fahrräder eindeutig zu identifizieren und ist praktisch bei Diebstahlsanzeigen und für die Versicherung.
Welche Methode eignet sich für mein Fahrrad?
Es gibt mehrere Verfahren, die Codierung am Fahrrad anzubringen: Der Code kann eingraviert, eingeprägt oder aufgeklebt werden. Welches Verfahren am sinnvollsten ist, hängt vom Fahrradrahmen und seinem Material ab.
Aluminium- oder Stahlrahmen lassen sich in der Regel ohne Probleme gravieren oder prägen. Bei Fahrradrahmen mit Sonderformen wie bei einigen Elektrofahrrädern oder bei sehr kleinen Kinderfahrrädern kann es schwierig sein, die Gravurmaschine richtig anzusetzen. In solchen Fällen empfiehlt der ADFC eine Klebecodierung oder die Prägepistole.
Rahmen aus nichtmetallischen Werkstoffen wie Carbon dürfen auf keinen Fall graviert oder geprägt werden. Auch Holz- oder Bambusrahmen sollten nicht graviert oder geprägt werden. Eine Fahrradcodierung kann Diebe abschrecken und dabei helfen, gestohlene Fahrräder ihren Eigentümer*innen zurückzugeben.
Was passiert bei der Gravurcodierung?
Bei der Gravurcodierung wird der Code 0,1 bis 0,2 Millimeter tief in das Metall des Fahrradrahmens graviert. Ein Aufkleber mit Sichtfenster verhindert die Korrosion. Dass die Gravurcodierung dem Rahmen schadet, ist bei einer sorgfältigen Handhabung der Maschine nicht zu befürchten. Eine Gravurtiefe von maximal 0,2 Millimetern gefährdet die Stabilität des Rahmens nicht. Die Codierung wird in der Regel auf der rechten Seite des Sattelrohrs etwas unterhalb der Sattelklemmung angebracht, weil dort die Sattelstütze das Rahmenrohr verstärkt.
Wie funktioniert die Prägecodierung?
Seit einigen Jahren sind auch Nadelprägegeräte im Einsatz. Sie lassen sich flexibler am Rahmen ansetzen als die deutlich größeren Gravurmaschinen und eignen sich so für Elektrofahrräder und andere Fahrräder mit besonderen Rahmenformen. Der Code wird in das Prägegerät eingegeben und mit einer Schlagnadel auf den Rahmen übertragen. Dabei setzen sich die Ziffern und Buchstaben des Codes aus Punkten zusammen.
Wie sicher ist eine Klebecodierung?
Die Klebecodierung ist eine gute Alternative für Fahrradrahmen, die nicht graviert oder geprägt werden sollten, weil ihr Material zu empfindlich ist oder weil die Gravureinrichtung aufgrund der Rahmenform nicht oder nur mit sehr viel Mehraufwand angebracht werden kann.
Die Klebecodierung lässt sich auch gut bei anderen Wertgegenständen einsetzen, da ein spezielles Sicherheitsetikett verwendet wird. Es lässt sich nur mit einem erheblichen Aufwand und nur selten komplett spurenlos entfernen. So dauerhaft wie eine Gravur oder Prägung ist die Klebecodierung aber nicht. Die Klebecodierung am Fahrrad sollte ebenfalls auf der rechten Seite des Sattelrohrs und möglichst noch an einer weiteren, unauffälligen Stelle wie der Unterseite des Unterrohrs angebracht werden.
Wer codiert mein Fahrrad und was kostet das?
Codierungen nehmen der Fahrradhandel und der ADFC vor Ort vor. Die Polizei empfiehlt die Fahrradcodierung nicht nur, sondern codiert teils auch selbst. Überwiegend verwendet sie aber statt der Codierung eine Registrierung, die auf den Eintrag in eine Datenbank angewiesen ist. Die Kosten liegen bei etwa 15 bis 20 Euro. Der ADFC codiert selbstverständlich auch die Fahrräder von Nicht-Mitgliedern. ADFC-Mitgliedern bieten der ADFC vor Ort und teils auch lokale ADFC-Fördermitglieder aber Vergünstigungen an.
Was muss ich für eine Codierung mitbringen?
Folgendes sollten Eigentümer*innen zur Codierung ihres Fahrrads mitbringen:
- das eigene Fahrrad
- ein Identitätsnachweis (Personalausweis oder Reisepass)
- ein Eigentumsnachweis (Kaufvertrag, Rechnung, Quittung) für das Fahrrad. Bitte beachten: Ein Kassenbon alleine reicht nicht aus.
- etwas Zeit, da die eigentliche Codierung des Fahrrads 15 bis 20 Minuten dauert
Fehlt der Eigentumsnachweis, wird der ADFC auf eine sogenannte Eigentumserklärung bestehen. Diese überlässt er später der Polizei zur Überprüfung.
Ich ziehe um, gilt die Codierung noch?
Ein möglicher Umzug spricht nicht gegen eine Fahrrad-Codierung. Die abschreckende Wirkung behält ein codiertes Rad bei, egal, ob der Code nun auf München oder Scharbeutz verweist. Die Polizei kann über den Code die alte Adresse ermitteln und über das Einwohnermeldeamt den aktuellen Wohnsitz erfahren - auch nach mehreren Umzügen.
Wer viel umzieht, kann überlegen, ob ein fester Zweiwohnsitz (beispielsweise bei Eltern) für die Codierung verwendet werden soll. Auch eine Namensänderung, beispielsweise durch Heirat, wird im Einwohnermeldeamt registriert und ist kein Hindernis, Fahrräder ihren mutmaßlichen Eigentümer:innen wieder zuzuordnen. Hier ist die vom ADFC empfohlene Jahreszahl ebenfalls hilfreich.
Kann ich mein codiertes Fahrrad verkaufen?
Codierte Fahrräder können problemlos verkauft werden, wenn Verkäufer:innen nachweisen können, dass es sich um ihr Fahrrad handelt. Diesen Nachweis sollten Käufer:innen ohnehin immer fordern. Zudem sollten sie auf einen Kaufvertrag bestehen, in dem die Codierungsnummer eingetragen ist.
Weitere Maßnahmen zur Diebstahlsicherung
Einige Verhaltensregeln, hochwertige Schlösser und die Codierung können Fahrräder vor Diebstahl schützen. So kann jeder nachlesen, was nicht reicht. sich Konsequenzen daraus ziehen. mit drei Schlössern zu sichern. und eins, um den Rahmen z. B. an einer Laterne festzumachen.
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Der ADFC: Ihr Partner für sicheren Radverkehr
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) setzt sich mit seinen mehr als 240.000 Mitgliedern mit Nachdruck für die Verkehrswende in Deutschland ein. Wir sind überzeugt davon, dass eine gute, intuitiv nutzbare Infrastruktur, gut ausgearbeitete Radverkehrsnetze und vor allem Platz für Rad fahrende Menschen auch dazu einlädt, das Fahrrad als Verkehrsmittel zu benutzen.
Die Förderung des Radverkehrs ist nicht zuletzt auch ein politischer Auftrag, für den sich der ADFC stark macht. Unser Ziel ist es, alle Menschen, gleich welchen Alters und unabhängig von ihren Wohnorten, für das Radfahren und damit für die Mobilität der Zukunft zu gewinnen.
Von welchen Vorteilen profitiere ich als ADFC-Mitglied?
Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür - auch dank Ihrer Mitgliedschaft - nicht nur Einfluss auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrenden ein.
Als ADFC-Mitglied profitieren Sie außerdem von umfangreichen Serviceleistungen: Sie können, egal wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die ADFC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem ADFC-Magazin Radwelt Informationen zu allem, was Sie als Rad fahrenden Menschen politisch, technisch und im Alltag bewegt.
Wo finde ich die nächste ADFC-Vertretung in meiner Nähe und wie kann ich mitmachen?
Mit dem ADFC-Bundesverband, den Landesverbänden und den Kreisverbänden in mehr als 450 Städten und Ortschaften in ganz Deutschland finden Sie mit Sicherheit auch in Ihrer Nähe die passende Ansprechperson. Um die 500 Ortsgruppen und Ortsverbände sind darüber hinaus für den ADFC aktiv. Sie möchten erst später Mitglied werden, aber sich schon jetzt für das Radfahren engagieren?
Verkehrssicherheit: Was muss ich beachten?
Wie ein verkehrssicheres Fahrrad auszustatten ist, legt die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) fest. Sie schreibt u. a. zwei voneinander unabhängige Bremsen vor, damit ein Fahrrad sicher zum Stehen kommt. Ebenso vorgeschrieben ist eine helltönende Klingel. Auch zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale mit je zwei nach vorne und nach hinten wirkenden gelben Rückstrahlern sind Pflicht.
Worauf sollte ich als Radfahrer*in achten?
Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmenden. Sie haben keine Knautschzone - deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrer*in im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmenden zu rechnen.
Radwege, Schutzstreifen und Radfahrstreifen: Was ist der Unterschied?
Die Infrastruktur für das Fahrrad ist nicht einheitlich und selten uneingeschränkt gut nutzbar. Radfahrstreifen und Schutzstreifen verlaufen beide auf der Fahrbahn und damit im direkten Blickfeld von Autofahrenden. Schutzstreifen haben eine gestrichelte Markierung und dürfen daher bei Bedarf mit dem Auto befahren werden, vor allem, um Gegenverkehr auszuweichen und nur, wenn der Radverkehr nicht gefährdet wird.
Ein Radweg ist durch ein blaues Radwegschild gekennzeichnet und muss in dem Fall von den Radfahrenden genutzt werden. Eine Benutzungspflicht darf aber nur angeordnet werden, wenn es die Verkehrssicherheit erforderlich macht. Behindern Blätter, Schnee oder andere Hindernisse Radfahrende auf Radwegen, dürfen sie auf die Fahrbahn ausweichen.
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