Giant ist ein taiwanesischer Hersteller, der als der weltweit größte Fahrradhersteller gilt und sich einen hervorragenden Ruf im Bereich der Trekking- und Cityräder erworben hat.
Das Testfeld der leichten Räder
Früher wurden Sporträder oder Fitnessbikes getestet, heute ist es komplizierter, da Pedelec und Gravelbike die Radsparte beeinflusst haben. Wir haben uns auf folgende Kernpunkte beschränkt: einen Flatbar (annähernd gerader Lenker), Reifen breiter als 32 mm und ein Gewicht unter 13 Kilo.
Die superleichten Tourenbikes sind keine klar definierte Fahrradklasse und umfassen Rahmen, Antriebskomponenten und Geometrien bzw. Sitzpositionen in verschiedenen Varianten. Sogar ein Dreifach-Antrieb ist dabei.
Im Gegensatz zum Gravel-Test ist die Reifenwahl etwas enger, 35 bis 40 mm breit und nur leicht profiliert - ein guter Kompromiss zwischen Offroadqualitäten, sportlich leichtem Abrollen und Gewicht. Diese leichten Räder decken eine ziemliche Bandbreite ab und eignen sich für den Arbeitsweg, Fitness, Radurlaube, Bikepacking oder City-Touren.
Dynamik durch Gewichtsverlust
Das riesige Plus der leichten Räder liegt in ihrer Dynamik, die fast ausschließlich vom Gewicht der Räder und ihrer Komponenten profitiert. Deren Lenkerbügel ist aber nicht jedermanns Sache, gerade die Lenkerbreite um 40 Zentimeter gibt mitunter ein Gefühl von wenig Kontrolle.
Die leichten Räder im Test wiesen Lenkerbreiten von 61,2 cm beim Koga Colmaro bis 71,3 cm beim Ghost Urban Asket auf. Das Einkürzen eines Alulenkers ist quasi kaum Aufwand, für uns passt zumindest zum sportlichen Einsatz und der Enge einer Stadt eher ein schmalerer Lenker.
In der Sportlichkeit liegen nun mal die Stärken solcher leichten Räder wie denen im Test. Schnelles Beschleunigen, dynamische enge Kurven, energiesparendes Fahren, viel Kontrolle und Sicherheit auf verschiedenen Untergründen, aber eben kein harter Offroad-Einsatz.
Wo wird bei leichten Rädern an Gewicht gespart?
Trägheit und Dynamik eines Rades setzen sich immer aus den verbauten Komponenten und der Positionierung des schwersten Bauteils, des Fahrers, zusammen. Unterschiedliche Kombinationen ergaben im Test deshalb auch mal abweichende Fahreindrücke, obwohl das Gesamtgewicht recht ähnlich war. Die Gewichte der leichten Räder liegen mit unter zehn Kilo übrigens auf dem Niveau, das gute Rennräder zuzeiten von Ulrich, Zabel und Co. auf die Waage brachten.
Wer also noch nie das Vergnügen hatte, ein 9- oder 10-Kilo-Rad inklusive Trinkflasche, Licht und Schutzblechen zu fahren, sollte dieses Vergnügen unbedingt nachholen! Der Spaß am Radfahren steigt nämlich exponentiell mit jedem Kraftaufwand, den man sich einspart, wenn man dafür sonst keinerlei Kompromisse eingehen muss!
Giant Fahrradtypen im Überblick
Urban Bikes
Ein Beispiel dafür ist ist das Urban-Bike Triple X: Elegante Simplizität, schlichter, aber stabiler Aluminiumrahmen in schwarz, der Verzicht auf Schutzbleche und als einziger Farbtupfer der braune Sattel runden das puristische Design des Lifestyle-Rades ab. Es ist mit einer Zweigang-Nabe ausgestattet, der Verschleiß an der Kette ist sehr gering - und mit diesem Konzept ist es eine gute Wahl für hügelfreie Städte wie Berlin, Köln oder Hamburg.
Cross Bikes
Denselben Anspruch an Unkompliziertheit, allerdings auf mehr sportlicher Ebene, bedienen die Cross-Bikes von Giant. Dank des Gesamtkonzepts aus Sitzposition, Rahmengeometrie und Lenker-Beschaffenheit lässt sich das Revolt entspannt navigieren und verhilft dem Commuter - dem modernen Berufspendler mit Rad - auch im Großstadtverkehr zu mehr Überblick.
Mountainbikes
Wer es sportlich mag und oft abseits der asphaltierten Straßen unterwegs ist, hat bei den Mountainbikes von Giant eine große Auswahl. Die MTB-Technologien lassen sich unter Namen wie OverDrive² (Lenkpräzision), AluxX SL Aluminium (extrem leicht) oder Advanced Carbon (extrem leicht und steif) finden, die bekannteste unter ihnen dürfte die Maestro-Federung sein.
City- und Trekkingräder
Wer ein Rad zum Einkaufen oder für kürzere Touren sucht, sollte den Blick auf das City- und Trekkingsegment von Giant lenken. Dass das Expedition AT ein Rad ist, das besonders gut auf die Anforderungen einer Radreise zugeschnitten ist, zeigen Testurteile von Radmagazinen.
Rennräder
Aus einem weit größeren Technologie-Spektrum schöpfen die Rennräder von Giant. Mit RideSense verbaut Giant etwa beim Propel Advanced einen drahtlosen Sensor in den Kettenstreben, der Angaben zur Reifengeschwindigkeit und Trittfrequenz direkt an jeden ANT+ kompatiblen Computer übermittelt.
E-Bikes
Wer sich zwischen 1.800 und 5.000 EUR im Budget zurechtlegt und beim Radfahren elektrischen Rückenwind braucht, sollte sich unter den Elektrofahrrädern bei Giant umsehen.
Giant Revolt Advanced 2 im Detail
Der Giant bietet einen hohen Komfort in allen Griffpositionen. Das Rad ist mit der topmodernen 2x12-GRX-820-Gruppe ausgestattet, die eine große Bandbreite an Gängen bietet, einschließlich einer Untersetzung. Zusätzlich zu all diesen Vorteilen ist das Revolt Advanced 2 auch noch das zweitleichteste Fahrrad mit der größtmöglichen Zuladung. Ein wahrer Allrounder!
Die Tatsache, dass eine Garantie von zehn Jahren für die Gabel und eine lebenslange Garantie für den Rahmen gewährt wird, zeugt von großem Vertrauen in die Qualität des Produkts.
Ausstattung des Giant Revolt Advanced 2
- Bremsen: Shimano GRX RX820 (160/160 mm)
- Antrieb/Schaltung: Shimano GRX RX820 (2 x 12; 48/32, 11-36 Z.)
- Reifen: Maxxis Rambler Slik Shield 700-40c (eff.: 41,5 mm)
- Laufräder: Giant P-X2 disc
Geometrie des Gravelbikes
- Sitz-/Ober-/Steuerrohr: 470 / 560 / 149,9 Millimeter
- Radstand/Nachlauf: 1025 / 65,7 Millimeter
- Stack/Reach/STR: 591 / 383 Millimeter / 1,543
- Stack+/Reach+/STR+: 644 / 579 Millimeter / 1,112
Giant Trekking E-Bikes
Ein Giant Trekking E Bike eignet sich für viele Einsatzzwecke. Eine Ausfahrt ins Grüne, ausgiebige Touren oder für Besorgungen in der Stadt. Sie bietet euch eine Pedalunterstützung, die mit menschlicher Kraft synchronisiert ist.
Besonders geeignet für Einsteiger ist das Giant Trekking e Bike Explore E+. Das Revolt E+ ist für rund 5.400 Euro zu erwerben.
Ein Giant Trekking e Bike wird rechtlich wie ein Fahrrad ohne Antrieb gesehen, so lange es euch mit maximal 250 Watt unterstützt und bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h fährt.
Weitere Testberichte
Ghost Urban Asket
Das Ghost Urban Asket zeichnet sich durch eine sportliche Sitzposition und schnelle Lenkreaktionen aus, was es ideal für agile Fahrten in der Stadt macht. Der robuste Aluminiumrahmen mit vielfältigen Befestigungsmöglichkeiten erhöht die Praktikabilität für den Alltagsgebrauch.
Giant AllTour SLR 1
Das Giant AllTour SLR 1 beweist sich als stabiler Allrounder mit einem auf Langlebigkeit ausgelegten Alurahmen, der besonders durch seine hohe Zuladungskapazität von 161 kg hervorsticht.
Liv Thrive Advanced GX
Das Liv Thrive Advanced GX besticht durch seine speziell auf Frauen zugeschnittene Konstruktion, die nicht nur für einen hohen Komfort sorgt, sondern auch eine optimierte Kraftübertragung ermöglicht. Durch die weiter hinten liegende Sitzposition wird mehr mit dem Gesäß und weniger aus dem Oberschenkel getreten, was der natürlichen Bewegungsweise vieler Frauen entgegenkommt.
Koga Colmaro Sports
Das Koga Colmaro Sports überzeugt als Speedcruiser durch seine ergonomische Vorbau-Lenker-Kombination und einen Allroundrahmen mit langem Oberrohr. Die spezielle Konstruktion der Sattelstütze erhöht den Federkomfort so effektiv, dass auf breitere Reifen verzichtet werden konnte.
Giant Fastroad AR Advanced 1
Das Giant Fastroad AR Advanced 1 vereint die Vorzüge eines Mountainbikes mit denen eines Rennrads und eines Gravel Bikes, um ein vielseitig einsetzbares Allround-Bike zu schaffen.
Koga F3 5.0
Das Koga F3 5.0 kombiniert holländische Designpräzision mit sportlicher Funktionalität. Der qualitativ hochwertige Rahmen bietet lebenslange Garantie und ist durch seine innenliegenden Kabel und integrierten Zusatzlichter sowohl modern als auch praktisch gestaltet.
Diamant Rubin Legere
Das Diamant Rubin Legere kombiniert die Leichtigkeit und Dynamik eines Sportrads mit dem Komfort und der Ausstattung für ausgedehnte Touren. Durch die Verwendung von ESI-Rundgriffen wird ein hoher Komfort ohne ergonomische Formen erreicht, während die ungewöhnlich große Kassette mit bis zu 51 Zähnen eine außergewöhnliche Bandbreite für alle Steigungen bietet.
KTM Life Style
Das KTM Life Style überzeugt mit einem mattschwarzen, aufgeräumten Design und hochwertigen Shimano XT-Komponenten. Besonders die bequeme Sitzhaltung und die praktischen Extrastreben für Radtaschen machen es ideal für längere Touren.
KTM Life Tour
Das KTM Life Tour ist ein Damen-Trekkingbike, das sowohl durch seine schicke Optik als auch durch seine Leistung beeindruckt. Es bietet eine aufrechte Sitzposition, die vor allem Fahrerinnen, die Wert auf eine gute Übersicht während der Fahrt legen, entgegenkommt.
Diamant Ubari Super Deluxe
Das Diamant Ubari Super Deluxe überzeugt als vielseitiges Trekkingrad für Stadt und Land mit seiner modernen Gestaltung und dem guten Preis-Leistungs-Verhältnis.
Verwandte Beiträge:
- Triumph Mountainbike Test & Kaufberatung: Modelle, Preise & Erfahrungen
- Decathlon Mountainbike 26 Zoll: Test & Kaufberatung
- Ist Fahrradfahren Sport? Kalorienverbrauch & gesundheitliche Aspekte
- E-Dreirad mit Akku: Test & Vergleich der besten Modelle für Senioren & Erwachsene
- Ultimative Anleitung: So wechselst du die Bremsflüssigkeit deines Motorrads sicher und schnell!
- Ultimativer Harley Davidson Unterhaltskosten Vergleich: So senken Sie Ihre Versicherungskosten clever!
Kommentar schreiben