Radeln und Kultur genießen ist das Motto der Radl-Kultour, die von der Ortsgruppe ADFC und Wirkstatt Oberland veranstaltet wird.
Das Konzept der Radl-Kultour
Das Konzept der Radl-Kultour bewährte sich bestens: Vier Standorte mit verschiedenen Künstlern und viele Radfahrer, die vergnügt einer Bühne nach der anderen einen Besuch abstatten.
Details zur Radl-Kultour 2024
Am Samstag spielt zwischen 14 und 18 Uhr unter anderem das Machado Quartett an einem der vier Bühnenstandorte. Mit von der Partie sind wieder ganz unterschiedliche Künstler. Die Band Kreuzberg mit Beate und Norbert Thaller, Dominikus Brückner und Johannes Mehringer spielt auf der Terrasse des Cafés Giglberg Folk, Jazz, Klezmer in ihren eigenen Interpretationen.
Standorte und Künstler
- Gymnasium Miesbach: Im Park des Gymnasiums Miesbach eröffnet Bürgermeister Georg Braunmiller offiziell die Radl-Kultour. Die Besucher dürfen sich im Schatten der Bäume auf brasilianische Choro-Klänge des Quartetts Chora Minga freuen. Die kulinarische Versorgung wird von der Q11 des Gymnasiums übernommen.
- Café Giglberg: Die Band Kreuzberg spielt auf der Terrasse des Cafés Giglberg Folk, Jazz, Klezmer in ihren eigenen Interpretationen.
- Gut Lichtenau: Für diesen besonderen Veranstaltungsort konnte das Machado Quartett gewonnen werden.
Organisatorisches
Veranstalterin Birgit Hacklinger freut sich über die Kooperation: „Der Sinn der Radl-Kultour ist, viele Menschen quer durch alle Generationen für’s Radlfahren zu begeistern.
Wie schon in den vergangenen Jahren ist der Eintritt frei. Die Veranstalter bitten jedoch um (Geldschein-)Spenden, die an jeder Bühne gegeben werden können. Durch die Sponsoren sind die Basisausgaben gedeckt.
Jetzt hoffen die Veranstalter natürlich auf warme Temperaturen und Sonnenschein. Zwar gibt es ein Schlechtwetterprogramm im Gymnasium, aber dies sollte eigentlich nur der symbolische Regenschirm sein - wenn der dabei ist, wird das Wetter schön.
Die Route
Die neue Route führt rund um Miesbach und ist auch für Familien mit Kindern gut geeignet. Die Radl-Kultour bietet beides: Kunstgenuss und Bewegung. Neue Wege nachhaltig „er-fahren“ und mit kulturellem Genuss verbinden. Im Rahmen vom Klimafrühling Oberland möchten wir mit diesem Event zur Mobilitätswende im Oberland beitragen und das Radeln von seiner schönsten Seite zeigen.
Es gibt vier Bühnen in der Unteren und Oberen Wies sowie im Park vom Gymnasium Miesbach mit verschiedensten Künstlerinnen und Künstlern. Gestartet werden kann an allen Standorten individuell entlang der Route, gespielt wird mit Pausen zwischen 14.00 und 18.00 Uhr.
An allen Bühnen gibt es kulinarische Köstlichkeiten, Getränke, Kuchen und mehr. Bitte Sitzunterlage mitnehmen. Um einen sicheren Ablauf zu gewähren, ist die Route beschildert. Bitte die alllgemeinen Verkehrsregeln beachten und achtet aufeinander.
Die Strecke ist mit knapp 14 km deutlich kürzer als bei den bisherigen Radl-Kultour-Veranstaltungen. Dafür haben die Teilnehmer*innen einige Höhenmeter zu bewältigen, wenn sie mit dem Radl den ausgeschilderten Rundkurs befahren.
Wie der Name Giglberg schon verrät, geht es erstmal bergauf, sofern die Tour in Miesbach mit der Begrüßung des Bürgermeisters begonnen wird. Dafür belohnt eine lange Abfahrt die Radler, wenn sie zum nächsten kulturellen Event beim Gut Lichtenau strampeln, welches immer zu jeder halben Stunde beginnt.
Eine weitere Station liegt in der unteren Wies, beim Oberlinnerhof. Dort gibt es um 14 und um 15:30Uhr eine Biohofführung neben dem Kinderprogramm. Auf dem Weg dorthin sollten die Bremsen am Rad voll funktionstüchtig sein, denn hier kann es richtig schnell werden.
Von der unteren Wies geht es nochmal ein wenig auf und ab, bevor die Stadt Miesbach über den Schopfgraben erreicht wird.
Natürlich kann die Route auch in umgekehrter Richtung befahren werden. Jede*r kann starten, wo er will, um zu den kulturellen Highlights dieser Veranstaltung zu kommen. Und wem die Route zu weit ist, der kann einen Abkürzer von der Lichtenau über Schweinthal zur Haidmühl nehmen. Beim Erlerholz ist allerdings Vorsicht geboten. Auf dem steilen Teilstück ist ein kurzes Absteigen vom Rad durchaus angebracht.
Die Route eignet sich für fast alle Fahrradtypen, insbes. für Trekkingräder, MTB´s, Gravelbikes und E-Bikes. Mit dem Rennrad allerdings nur bedingt, wenngleich fast die gesamte Strecke asphaltiert ist.
Bühnenorte, Künstler*innen und vorläufige Spielzeiten:
- Park Gymnasium Miesbach: Groupo Chora Minga (14:00 - 18:00 Uhr) - Authentischer brasilianischer Choro und Lebensfreude pur.
- Café Giglberg: Gruppe Kreuzberg (14:00 - 18:00 Uhr) - Folk, Jazz, Klezmer und Pop, traditionelle und eigene Interpretationen.
- Gut Lichtenau: Machado - Quartett - Die Umarmung von Tango, Jazz und Weltmusik mit vier Gitarren.
ADFC: Einsatz für den Radverkehr
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) setzt sich mit seinen mehr als 230.000 Mitgliedern mit Nachdruck für die Verkehrswende in Deutschland ein. Wir sind überzeugt davon, dass eine gute, intuitiv nutzbare Infrastruktur, gut ausgearbeitete Radverkehrsnetze und vor allem Platz für Rad fahrende Menschen auch dazu einlädt, das Fahrrad als Verkehrsmittel zu benutzen. Wir möchten eine sichere und komfortable Infrastruktur für den Radverkehr, damit sich junge und junggebliebene Fahrradfahrende sicher und zügig fortbewegen können.
Die Förderung des Radverkehrs ist nicht zuletzt auch ein politischer Auftrag, für den sich der ADFC stark macht. Unser Ziel ist es, alle Menschen, gleich welchen Alters und unabhängig von ihren Wohnorten, für das Radfahren und damit für die Mobilität der Zukunft zu gewinnen.
Vorteile einer ADFC-Mitgliedschaft
Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür - auch Dank Ihrer Mitgliedschaft - nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein.
Als ADFC-Mitglied profitieren Sie außerdem von umfangreichen Serviceleistungen: Sie können, egal wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die ADFC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem ADFC-Magazin Radwelt Informationen zu allem, was Sie als Rad fahrenden Menschen politisch, technisch und im Alltag bewegt.
Nutzen Sie als ADFC-Mitglied außerdem vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Unternehmen sowie Versicherungen und Ökostrom-Unternehmen ausgehandelt haben.
Verkehrssicherheit beim Radfahren
Wie ein verkehrssicheres Fahrrad auszustatten ist, legt die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) fest. Sie schreibt u. a. zwei voneinander unabhängige Bremsen vor, damit ein Fahrrad sicher zum Stehen kommt. Ebenso vorgeschrieben ist eine helltönende Klingel. Auch zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale mit je zwei nach vorne und nach hinten wirkenden gelben Rückstrahlern sind Pflicht.
Am wichtigsten für die Verkehrssicherheit ist neben den Bremsen die Beleuchtung. Ein rotes Rücklicht und ein weißer Frontscheinwerfer sind vorgeschrieben. Die Beleuchtung kann batteriebetrieben sein und muss tagsüber nicht mitgeführt werden. Sie muss aber dann einsatzbereit sein, wenn die Sichtverhältnisse Licht erforderlich machen. Für den Straßenverkehr zugelassen ist Beleuchtung nur mit dem Prüfzeichen des Kraftfahrtbundesamts (eine Wellenlinie, Großbuchstabe K und fünfstellige Zahl).
Damit Radfahrende auch seitlich gesehen werden, sind Reflektoren in den Speichen oder Reflexstreifen an Reifen oder Felge vorgeschrieben.
Verhalten im Straßenverkehr
Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmenden. Sie haben keine Knautschzone - deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrer*in im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmenden zu rechnen.
Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, indem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer*innen nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden.
Unterschiede in der Fahrradtechnik
Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn die Fahrenden in die Pedale treten. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter.
Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben.
Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle.
ADFC-Radurlaubsplaner
Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.
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