Das flexible Ansteck-Frontlicht für Fahrräder hat die 100-Lux-Marke geknackt. Damit erreichen die günstigen Lampen ab 100 Euro auf dem Papier annähernd das Niveau von deutlich teureren Top-Scheinwerfern. Auch unser Praxistest zeigt, dass ihre Leuchtkraft den Scheinwerfern von Lupine und Supernova nahekommt, jedenfalls dem Abblendlicht. Die Rücklichter unterscheiden sich teils extrem bei der Leuchtdauer; die Modelle von Lezyne, Lupine, Sigma und Trelock haben sogar integriertes Bremslicht an Bord.
Testumgebung und -methoden
Um das Leuchtbild und die Leuchtstärke von Scheinwerfern vergleichen und beurteilen zu können, braucht man vor allem: völlige Dunkelheit. Doch unser Bedarf ist wohl einigermaßen speziell: Alle Röhren dieser Art in der Umgebung präsentierten sich - wohl aus gutem Grund - neonröhrenhell. Am Ende nahmen wir dann vorlieb mit einer Sackgasse samt Parkplatz im Forstenrieder Park. Schön dunkel, kein Verkehr außer kreuzender Igel und Wildschweine.
Testverfahren
Fünf Frontlichter, ordnungsgemäß zugelassen nach der StVZO, haben wir auf einen im Montageständer geklemmten Rennlenker montiert und exakt gleich ausgerichtet, um die mit Pylonen markierte 30 Meter lange Teststrecke fotogerecht auszuleuchten. Zum Vergleich haben wir diesen fünf günstigen Modellen von Busch & Müller, Cateye, Lezyne, Sigma und Trelock zu Set-Preisen zwischen 110 Euro (Sigma) und 172 Euro (Cateye) zwei deutlich teurere Top-Scheinwerfer plus Akku gegenübergestellt, um herauszufinden, ob und wie deutlich sich diese in der Leistung unterscheiden: dem SL Nano AF von Lupine für 326 Euro mit einer maximalen Beleuchtungsstärke von 130 Lux und dem M99 Mini Pro von Supernova (579 Euro); für dessen Fernlicht im Powermodus gibt der Hersteller 275 Lux an, im Abblendmodus 150 Lux. Auch die Strahlkraft der Rücklichter haben wir an derselben Stelle im Forstenrieder Park bewertet.
Ergebnisse des Leuchtkraftvergleichs
Völlig abwegig ist diese Gegenüberstellung nicht, denn bei der Power, also der deklarierten Beleuchtungsstärke in Lux, spielen die fünf Kandidaten mit etwa 100 Lux zumindest vom Nennwert in einer ähnlichen Liga wie die Strahler von Lupine und Supernova, zumindest wenn Letzterer mit Abblendlicht im Standardmodus leuchtet. Aufgeblendet feuern der SL Nano AF und der M99 Mini Pro jedoch so viel mehr Licht in den Forstenrieder Park, dass man auch in 200 Metern Entfernung im Lichtstrahl noch bequem Zeitung lesen könnte.
In der Praxis bedeutet das, dass alle getesteten Scheinwerfer genügend Licht auf die Straße werfen, damit Radfahrer selbst in mondloser Dunkelheit sicher ihren Weg durch die Nacht finden - und Hindernisse wie Äste, Steine oder Frostlöcher auf der Straße rechtzeitig erkennen können. Übrigens: Richtig ausgerichtet, blendet kein LED-Spot den Gegenverkehr. Schon von Amts wegen muss der Scheinwerferreflektor eine knackscharfe und blendfreie Hell-Dunkel-Kante erzeugen, die lediglich dann ihren Sinn verliert, wenn der Scheinwerfer zu hoch eingestellt andere Verkehrsteilnehmer rücksichtslos blendet.
Wechselt man bei Lupine oder Supernova zum Fernlicht, ist das ein Effekt wie Flutlicht. Beide Scheinwerfer werfen einen hellen und homogen Lichttunnel in die Nacht, der das stärkste Licht der fünf günstigen Kandidaten in den Schatten stellt und ausreichend hell wäre, um damit bei 50 km/h schnelle Abfahrten sicher zu meistern.
Ausdauertest der Fahrradlichter
Die Ausdauer der Front- und Rücklichter haben wir bei mehreren Leuchtmarathons ermittelt, bei rund 10 Grad nächtlicher Außentemperatur. Zusätzlich haben wir die Leuchten eingewickelt in nasse und kühlende Küchentücher, weil ihre Elektronik die Leistung drosselt, sobald die Scheinwerfer zu heiß werden. Ohne zusätzliche Kühlung passierte uns das bei den Scheinwerfern von Cateye und Lezyne, deren Licht bereits nach Minuten erlosch. Während der Fahrt mit dem Rad kühlt der Fahrtwind die Lichter; wird’s den Akkus dennoch zu warm, regelt die Elektronik die Leistung des Scheinwerfers als Schutz vor Defekten stufenweise herunter. Manche bieten Reserve.
Anzeige der verbleibenden Leuchtdauer
Große Unterschiede gibt es bei der Anzeige der verbleibenden Leuchtdauer. Vorbildlich, übersichtlich und präzise funktionieren hier Sigma und Trelock. Ersterer informiert nicht nur akkurat mit einem Fünf-Balken-Display; am Ende der Akku-Laufzeit bleiben auch noch genug Elektronen übrig für eine gute Stunde Notlicht. Noch präziser funktioniert das Infocenter bei Trelock, bei dem sich der Reststrom minutengenau ablesen lässt. Dafür fällt der Notstrom knapper aus, lediglich 15 Minuten Reserve bleiben für den Heimweg übrig. Beim Cateye muss die Ausfahrt genau getimt sein, nach exakt zwei Stunden voller Power mahnt der schlecht platzierte Indikator des GVolt 100 zum sofortigen Nachladen.
Montagemöglichkeiten
Bei den Montagemöglichkeiten sind die Hersteller auch 2022 immer noch sehr konservativ und legen ihren Lichtern Halter bei, die sich exklusiv um runde Rohre klammern; für Aerolenker oder integrierte Cockpits ist keiner der serienmäßig beigefügten Halter geeignet. Wer einen damit ausgestatteten Renner pilotiert, muss sich daher im Zubehörsortiment der Hersteller schlau machen und wird bei unserem Testfeld lediglich bei Busch & Müller, Lupine und Supernova fündig. Alle anderen Lichter passen nur an runde und nicht zu dicke Rohre.
Weitgehend unproblematisch lassen sich die Rücklichter an verschiedenen Sattelstützen montieren. Dies funktioniert mit den serienmäßigen Gummiringen bei runden oder aerodynamisch optimierten Stützen gleichermaßen, sofern die Gummis lang genug sind für dickere Stützen. Von Lupine gibt es sogar einen smarten Magnethalter fürs Sattelgestell, mit dem sich die rote Leuchte schick befestigen lässt - sofern man kein Satteltäschchen montiert hat.
Detaillierte Testergebnisse der Fahrradlicht-Sets
Im Folgenden werden die getesteten Fahrradlicht-Sets im Detail vorgestellt und bewertet:
Busch & Müller Ixon Rock und Ixxi
- Preis Front-/ Rücklicht: 100 Euro / 27 Euro
- Set-Preis: 127 Euro
- Set-Gewicht: 186 Gramm
- Extraausstattung: Ladegerät
- Leuchtmodi vorn/hinten: 3/1
- Leuchtdauer, -reserve v/h: 2:45, 0:15 Std. / 22:45 Std.
- Fazit: Gut verarbeitet, präzise Ladestandsanzeige, Halter mit Bajonettsicherung ist etwas fummelig und baut hoch; dagegen ist der neue Halter für die Montage an Auslegern von Aerolenkern filigran und praktisch.
TOUR-Bewertung Scheinwerfer:
- Leuchtprofil (30 %): Note 2,0
- Leuchtdauer (25 %): Note 2,5
- Handling (15 %): Note 1,0
- Verarbeitung (15 %): Note 2,0
- Halter (15 %): Note 3,0
- Note Scheinwerfer (100 %): 2,0
TOUR-Bewertung Rücklicht:
- Leuchtprofil (30 %): Note 2,3
- Leuchtdauer (25 %): Note 1,0
- Handling (15 %): Note 1,7
- Verarbeitung (15 %): Note 2,0
- Halter (15 %): Note 2,0
- Note Rücklicht (100 %): 1,8
Cateye Gvolt 100 und Rapid Micro G
- Preis Front-/Rücklicht: 149 Euro / 23 Euro
- Set-Preis: 172 Euro
- Set-Gewicht: 217 Gramm
- Extraausstattung: drehbarer Reflektor
- Leuchtmodi vorn/hinten: 3/1
- Leuchtdauer, -reserve v/h: 2:00 Std., - / 5:10 Std.
- Fazit: Der Scheinwerfer kann auf und unter dem Lenker montiert werden; wird bei Volllast sehr heiß, regelt ohne ausreichende Kühlung sofort runter; zwei Stunden Leuchtdauer sind knapp bemessen.
TOUR-Bewertung Scheinwerfer:
- Leuchtprofil (30 %): Note 2,4
- Leuchtdauer (25 %): Note 3,5
- Handling (15 %): Note 2,7
- Verarbeitung (15 %): Note 2,5
- Halter (15 %): Note 2,3
- Note Scheinwerfer (100 %): 2,7
TOUR-Bewertung Rücklicht:
- Leuchtprofil (30 %): Note 2,0
- Leuchtdauer (25 %): Note 2,0
- Handling (15 %): Note 2,7
- Verarbeitung (15 %): Note 2,0
- Halter (15 %): Note 1,7
- Note Rücklicht (100 %): 2,1
Lezyne Power Pro 115 und Strip Alert
- Preis Front-/Rücklicht: 96 Euro / 40 Euro
- Set-Preis: 136 Euro
- Set-Gewicht: 273 Gramm
- Extraausstattung: Rücklicht mit Akku-Alarm
- Leuchtmodi vorn/hinten: 3/3, mit Bremslicht
- Leuchtdauer, -reserve v/h: 3:30 Std., - / 3:00 Std., Alarm
- Fazit: Sehr lange Ladezeit; der Scheinwerfer wird heiß und benötigt ausreichend Kühlung, Indikator an der Rückseite schlecht sichtbar; sehr helles, rundum sichtbares Rücklicht, aber recht kurze Leuchtdauer.
TOUR-Bewertung Scheinwerfer:
- Leuchtprofil (30 %): Note 1,9
- Leuchtdauer (25 %): Note 2,5
- Handling (15 %): Note 3,0
- Verarbeitung (15 %): Note 2,0
- Halter (15 %): Note 3,0
- Note Scheinwerfer (100 %): 2,4
TOUR-Bewertung Rücklicht:
- Leuchtprofil (30 %): Note 1,0
- Leuchtdauer (25 %): Note 3,0
- Handling (15 %): Note 2,7
- Verarbeitung (15 %): Note 2,0
- Halter (15 %): Note 1,3
- Note Rücklicht (100 %): 2,0
Sigma Auro 100 und Blaze Link
- Set-Preis: 110 Euro
- Set-Gewicht: 139 Gramm
- Extraausstattung: Kombischaltung zwischen Scheinwerfer und Rücklicht
- Leuchtmodi vorn/hinten: 4/1, mit Bremslicht
- Leuchtdauer, -reserve v/h: 2:30 Std., 1:15 Std. / 7:30 Std.
- Fazit: Scheinwerfer und Rücklicht mit informativen und präzisen Indikatoren; Kombischaltung für beide Lichter, mit Bremslicht; gute Lichtreserve, Haltegummi schon für Lenker mit 30 mm Durchmesser sehr kurz.
TOUR-Bewertung Scheinwerfer:
- Leuchtprofil (30 %): Note 2,2
- Leuchtdauer (25 %): Note 2,5
- Handling (15 %): Note 1,5
- Verarbeitung (15 %): Note 2,0
- Halter (15 %): Note 2,0
- Note Scheinwerfer (100 %): 2,1
TOUR-Bewertung Rücklicht:
- Leuchtprofil (30 %): Note 2,0
- Leuchtdauer (25 %): Note 1,0
- Handling (15 %): Note 1,3
- Verarbeitung (15 %): Note 2,0
- Halter (15 %): Note 2,3
- Note Rücklicht (100 %): 1,7
Trelock LS 760 IGo Vision Set
- Set-Preis: 150 Euro
- Set-Gewicht: 200 Gramm
- Extraausstattung: Multifunktionsdisplay, Powerbankmodus mit Adapter
- Leuchtmodi vorn/hinten: 5/1, mit Bremslicht
- Leuchtdauer, -reserve v/h: 2:15 Std., 0:30 Std. / 9:35 Std.
- Fazit: Bestes Display, informativ, sehr einfache Bedienung; klobiger, wenig flexibler Halter; das Leuchtprofil ist homogen, könnte vorm Vorderrad jedoch heller sein; Rücklichthalter passt nicht ideal an Aerostützen.
TOUR-Bewertung Scheinwerfer:
- Leuchtprofil (30 %): Note 2,0
- Leuchtdauer (25 %): Note 3,0
- Handling (15 %): Note 1,0
- Verarbeitung (15 %): Note 2,0
- Halter (15 %): Note 2,3
- Note Scheinwerfer (100 %): 2,2
TOUR-Bewertung Rücklicht:
- Leuchtprofil (30 %): Note 2,0
- Leuchtdauer (25 %): Note 1,5
- Handling (15 %): Note 2,0
- Verarbeitung (15 %): Note 2,0
- Halter (15 %): Note 2,7
- Note Rücklicht (100 %): 2,0
Lupine SL Nano AF und C14 Mag
- Preis Front- / Rücklicht: 326 Euro / 125 Euro
- Set-Preis: 451 Euro
- Set-Gewicht: 340 Gramm
- Extraausstattung: Ladegerät, Funk-Fernbedienung
- Leuchtmodi vorn/hinten: 2 plus Fernlicht / 2 mit Bremslicht
- Leuchtdauer, -reserve v/h: 4:05 Std., - / 14:00 Std., -
- Fazit: Bestes Leuchtprofil bei Fernlicht; Ladestandsindikator am Akku muss durch Drücken aktiviert werden, komfortable, kabellose Fernbedienung; robustes Rücklicht mit langer Leuchtdauer.
TOUR-Bewertung Scheinwerfer:
- Leuchtprofil (30 %): Note 1,0
- Leuchtdauer (25 %): Note 2,0
- Handling (15 %): Note 1,3
- Verarbeitung (15 %): Note 1,0
- Halter (15 %): Note 1,7
- Note Scheinwerfer (100 %): 1,4
TOUR-Bewertung Rücklicht:
- Leuchtprofil (30 %): Note 1,5
- Leuchtdauer (25 %): Note 1,0
- Handling (15 %): Note 1,7
- Verarbeitung (15 %): Note 1,0
- Halter (15 %): Note 1,7
- Note Rücklicht (100 %): 1,4
Supernova Lights M99 Mini Pro B54
- Preis: 579 Euro
- Set-Gewicht: 490 Gramm
- Extraausstattung: Ladegerät, Umschalter Aufblendlicht, App-Steuerung
- Leuchtmodi vorn/hinten: 3 plus Fernlicht / -
- Leuchtdauer, -reserve v/h: 2:10 Std., 3:00 Std.
Weitere Fahrradlichter im Test
Die besten Fahrradlichter im Vergleich:
| Platz | Produkt | Testnote |
|---|---|---|
| 1 | Trelock LS 660 I-GO Vision Lite + LS 740 Vector | 1,9 gut |
| 2 | Sigma Aura 80 USB + Blaze Set | 2,1 gut |
| 3 | Lezyne Lite STVZO Pro 115 + Strip Drive STVZO | 2,1 gut |
| 4 | Sigma Aura 60 USB + Nugget II | 2,2 gut |
| 5 | Büchel LED-Batterieleuchtenset Vancouver | 2,2 gut |
| 6 | Cateye GVolt 70.1 + Rapid Micro G | 2,2 gut |
| 7 | Fischer Akku-Leuchtenset 50363 (inkl. | 2,3 gut |
Am 29. Oktober war es mal wieder so weit - die Uhren wurden eine Stunde zurückgestellt. Spätestens jetzt ist es draußen dunkel, wenn wir uns auf den Weg von der Arbeit nach Hause machen. Wer dann noch eine Feierabendrunde anschließen möchte, kommt um eine passende Lampe nicht herum.
StVZO-Konformität
Auch wenn die StVZO seit Jahren immer mehr in EU-Regeln überführt wird, wer aktuell auf deutschen Straßen unterwegs ist, braucht eine StVZO-konforme Beleuchtung. Maßgeblich sind für Fahrradfahrer §64, §65 und §67. Dank einiger Anpassungen sind die Vorschriften inzwischen praxistauglicher geworden. So darf die Beleuchtung auch abnehmbar sein und per Akku betrieben werden. Eine StVZO- Beleuchtung muss einen blendfreien Lichtkegel − ähnlich wie das Abblendlicht am Auto - aufweisen und mindestens 10 Lux generieren. Zusätzlich kann die Fahrradbeleuchtung auch über ein Fernlicht verfügen. Blinkende Front- oder Rücklichter sind nicht zugelassen. Ein bestimmter Winkel ist bei der Montage nicht mehr vorgeschrieben. Allerdings darf das Licht entgegenkommende Fahrer nicht irritieren.
Ob eine Lampe der StVZO entspricht, erkennt man an der K-Nummer des Kraftfahrt-Bundesamts. Übrigens: Wer ohne entsprechende Beleuchtung angehalten wird, muss mit 20 Euro Bußgeld rechnen. Im Falle eines Unfalls kann man auf Schadensersatz und/oder Schmerzensgeld verklagt werden.
Lumen vs. Lux
Wer sich die Beschreibungen von Herstellern durchliest, stolpert oft über technische Begriffe wie Lumen und Lux. Lux misst die Beleuchtungsstärke und zeigt auf, wie intensiv Licht auf eine spezifische Fläche scheint. Dabei gilt: Je höher der Lux-Wert, desto heller ist der beleuchtete Bereich. Hier gibt es jedoch ein Problem: Was nutzt eine konzentrierte Helligkeit an einem Punkt? Aussagekräftiger ist deshalb der Lumen-Wert, der angibt, wie viel Licht von einer Quelle in alle Richtungen ausgestrahlt wird. In der praktischen Anwendung ist allerdings das Leuchtbild entscheidend. Denn ein hoher Lumenwert, der die Umgebung nicht effektiv ausleuchtet, führt nicht zwangsläufig zu einer guten Beleuchtung.
Die richtige Einstellung des Abstrahlwinkels
Selbst das stärkste Licht ist nutzlos, wenn es entweder in den Himmel oder auf den Boden gerichtet ist. Die richtige Einstellung des Abstrahlwinkels erfordert durchaus etwas Übung, um die Lampe ideal zu justieren. Insbesondere beim Frontscheinwerfer sollte darauf geachtet werden, dass dieser nicht zu niedrig eingestellt ist, da sonst das Sichtfeld eingeschränkt wird, und auch nicht zu hoch, um überhaupt kein Sichtfeld zu haben.
Um festzustellen, ob Ihr Scheinwerfer den Gegenverkehr tatsächlich blendet, können Sie einen einfachen Selbsttest durchführen. Positionieren Sie Ihr Fahrrad in etwa 5 Meter Entfernung vor einer Wand und bestimmen Sie die Montagehöhe Ihrer Frontleuchte. Schalten Sie dann den Scheinwerfer ein.
Helmlampen vs. StVZO-Fahrradlichter
Im Vergleich zu den StVZO zugelassenen Fahrradlichtern haben alle Helmleuchten keine Zulassung und sind somit nicht im Straßenverkehr zugelassen. Zudem verfügen diese Lampen über enorm hohe Lichtleistungen, nicht selten weit über 2000 Lumen, um so gut wie möglich den Trail sichtbar zu machen.
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