Lastenfahrrad mit 2 Kindersitzen hinten: Ein umfassender Test

Immer mehr Familien entdecken die Vorteile von Lastenfahrrädern, um ihre Kinder sicher und umweltfreundlich zu transportieren. Ein Lastenfahrrad mit zwei Kindersitzen hinten ist dabei eine besonders praktische Lösung, die sowohl Platz für die Kleinen als auch für Einkäufe bietet. Dieser Artikel gibt einen umfassenden Überblick über verschiedene Modelle, ihre Vor- und Nachteile sowie wichtige Tipps für den Kauf.

Douze Cycles Lastenrad Hêta 2S CUES Di2: Eine Schwerlastmaschine für Familien

Das Douze Cycles Lastenrad Hêta 2S CUES Di2 ist ein beeindruckendes Beispiel für ein Lastenfahrrad, das sowohl als Schwerlastmaschine als auch als flexible Familienkutsche dienen kann. Douze ist nicht nullachtfünfzehn! Das Douze Cycles Lastenrad Hêta 2S CUES Di2 ist ein ganz schöner Brocken - schön und schwer. Der Hersteller verspricht eine Kombination aus Schwerlastmaschine und flexibler Familienkutsche. Die noch junge Bikeschmiede Douze Cycles aus dem französischen Ladoix-Serrigny ist auf Lastenräder spezialisiert. Gegründet 2012 - daher der Name Douze (französisch für zwölf) - hat sie neben dem getesteten Hêta zwei weitere Modelle im Portfolio. Mit Innovationen wie der ersten Seilzuglenkung für Lastenräder haben sich die Franzosen einen Namen gemacht.

Nachhaltigkeit und Innovation

Der Begriff „Bikeschmiede“ passt sehr gut zum Hêta, denn der mehrteilige Hauptrahmen entsteht im Aluminium-Druckgussverfahren - in Frankreich, mit recyceltem Aluminium aus Frankreich. Das macht die Produktion zwar teurer, gleichzeitig aber nachhaltig. Insgesamt ist das Lastenrad ökologisch gesehen ein ziemlich heißes Eisen - dazu später mehr. Auch die übrigen Werte des Hêta lesen sich wie aus einem Guss: Douze stattet diesen klassischen Long John mit dem Shimano EP6 Cargo-Motor aus, der mit 85 Nm für kräftigen Anschub sorgt. Der dazugehörige 630-Wh-Akku soll im wahrsten Sinne des Wortes ein schwerwiegendes Problem vermeiden, schließlich bringt das 275 cm lange Aluguss-Geschoss in unserer Ausstattungsvariante stolze 61,2 kg auf die Waage. Angesichts eines erlaubten Systemgewichts von 250 kg will man lieber nicht ohne Saft dastehen und ist daher froh über die leistungsstarke Unterstützung.

Beim Douze Hêta konnten wir uns jedoch vom Gegenteil überzeugen. Das auffälligste Ergebnis dieses Prozesses ist der mehrteilige Rahmen, der im Aluminium-Druckgussverfahren entsteht. Dabei wird flüssiges, zu 100 % recyceltes Aluminium in eine Negativform gegossen und nach dem Auskühlen nachbearbeitet. Schweißnähte sucht man am Douze also vergeblich - très chic!

Modulare Bauweise und Flexibilität

„Teile und herrsche“ könnte das Motto des Douze Hêta sein - allerdings anders als in der Politik. Das erste Feature dürfte vor allem Bastler begeistern - ist aber wirklich innovativ: Das gesamte Motorsystem ist nämlich austauschbar! Statt fest im Rahmen integriert, sitzt der Mittelmotor beim Hêta in einer separaten Aufnahme. Prinzipiell ließe sich somit jeder kompatible Motor nachrüsten, allerdings bietet Douze selbst keine alternativen Aufnahmen an - wer umrüsten möchte, muss also selbst kreativ werden. Auch der frei am Sitzrohr montierte Akku lässt sich mit wenig Aufwand durch ein anderes Modell ersetzen. Ein weiteres cleveres Detail: Die hoch verlaufenden Kettenstreben ermöglichen den problemlosen Einbau eines Riemenantriebs.

Teilen zum Zweiten: Das gesamte Bike kann in zwei große Teile zerlegt werden. Das erleichtert nicht nur die Lagerung, etwa im Winter, sondern ermöglicht auch den Transport auf Fahrradanhängern mit entsprechender Zuladung.

Nutzung als Familienfahrzeug

Das Douze Hêta 2S CUES Di2 lässt sich auf zwei Arten nutzen: als reines Nutzfahrzeug mit einer großzügigen offenen Ladefläche (85 x 60 cm) oder, wie in unserer Variante, als familienfreundlicher Allrounder mit großer Ladebox (77 x 52 x 47 cm). Die Basisversion als Nutzfahrzeug ist ab 6.190 € erhältlich. Die stoßabweisende, wärmeisolierte EPP-Kunststoffbox des Family-/Allround-Modells ist recyclebar und kostet weitere 680 €. Sie fasst zwar weniger sperriges Gut, bietet dafür aber unter anderem Platz für zwei bis drei Kinder - je nach Alter und Größe. Passend dazu gibt es im Konfigurator einen Zweier-Kindersitz mit magnetischen Dreipunktgurten für 198 €. Das dritte Kind in der Box säße unangeschnallt. Nachhaltiger Clou: Das Füllmaterial für die Sitze stammt aus Resten der Boxproduktion. Ein weiteres Kind kann in einem regulären Kindersitz auf dem Gepäckträger mitfahren, der bis 25 kg zugelassen ist.

Damit es auch bei schlechtem Wetter keine Ausrede gibt, das Auto zu nehmen, bietet Douze einen Wind- und Regenschutz zur Box für 345 € an. Zum Schutz sonstiger Ladung in der Kunststoffbox stehen überdies zwei Abdeckungen zur Wahl: Das wasserabweisende Softcover für 90 € wird per Klettlaschen an umlaufenden Ösen befestigt, das abschließbare Hardcover für 330 € erlaubt, Dinge sicher im Bike zurückzulassen.

Fahrverhalten und Komfort

Trotz seiner Größe und seines Gewichts fährt sich das Douze überraschend agil und wendig. In Sachen Manövrierbarkeit lässt es sogar kürzere und leichtere Lastenräder hinter sich - ein Verdienst der exzellenten Seilzuglenkung. Zwar fühlt sich das Lenkverhalten zunächst etwas anders an als gewohnt, da zwischen Lenkimpuls und Bike-Reaktion eine leichte Verzögerung spürbar ist. Diese ist jedoch konstant und berechenbar, sodass es kaum Zeit braucht, sich daran zu gewöhnen. Unterm Strich überwiegen die Vorteile: Mit einem enormen Lenkeinschlag von 75 Grad lässt sich das Hêta nahezu auf der Stelle um sein Hinterrad drehen. Auch das Schieben und Rangieren in engen Parkbuchten fällt deutlich leichter, als es die Größe des Bikes vermuten lässt. Ein weiterer Vorteil der Seilzuglenkung gegenüber der häufig bei Long Johns verbauten Stangenlenkung: mehr Bodenfreiheit.

Keine Frage, das Hêta braucht einen kräftigen Motor, um mit allem fertig zu werden, was sich theoretisch transportieren lässt. Der Shimano EP6 Cargo ist zwar nicht der Spitzenmotor der Japaner, bewältigte in unserem Test aber auch über 200 kg Systemgewicht ohne Tadel. Positiv macht sich die auf Lastenräder optimierte Firmware bemerkbar: Beim Anfahren und bei niedrigen Trittfrequenzen bringt das System im Vergleich zur Standardausführung des Motors spürbar schneller Druck aufs Pedal und erleichtert so das Fahren mit schwerer Ladung deutlich. Apropos: Wer die zugelassenen 250 kg regelmäßig ausreizt, insbesondere in hügeligem Terrain, sollte im Shop dennoch zur Modellvariante mit dem stärkeren Shimano EP8 Cargo greifen. Dieser hat zwar ebenso wie der EP6 Cargo 85 Nm Drehmoment, allerdings noch etwas mehr Leistung.

Das montierte Shimano STEPS EN600-Display am Lenker wirkt mittlerweile etwas oldschool und nicht ganz so aufgeräumt, überzeugt aber mit unkomplizierter Bedienung: Anders als viele moderne Systeme bietet es zusätzlich dedizierte Tasten für zentrale Funktionen wie Licht oder Schiebehilfe. Der 630-Wh-Akku hat uns während der Testfahrten zuverlässig begleitet: Ein Tagesausflug mit Kind und Kegel in den Stuttgarter Hanglagen war problemlos drin.

Eine weitere Erleichterung im Kinder- oder Lastentransport bringt die mit dem Motorsystem gekoppelte Shimano CUES 10-fach-Di2-Schaltung. Diese Automatikschaltung nutzt Motorsensorik, um den passenden Gang auszuwählen und automatisch einzulegen - solange das Rad in Bewegung ist. Zwei vorkonfigurierte Automatikmodi stehen zur Verfügung, die sich in der App anpassen lassen. Zudem schaltet das System auch ohne Pedaldruck und kehrt beim Anhalten selbstständig in einen frei wählbaren Anfahrtsgang zurück. Gerade unter Last erhöhen diese Funktionen Komfort und Sicherheit.

Auch in Sachen Komfort weiß das Douze Hêta zu überraschen. Während Kinder und Ladung durch eine Luftfedergabel mit 80 mm Hub an der Front gedämpft werden, sitzen Fahrerinnen und Fahrer scheinbar ungefedert auf dem massiven Aluheck. Doch die speziell für Cargo-Bikes entwickelten Schwalbe Pick-Up-Reifen sorgen für mehr Komfort, als man erwarten würde. Gleichzeitig bieten sie trotz geringem Rollwiderstand einen guten Grip und hohen Pannenschutz und ermöglichen so sorgenfreie Fahrten - selbst auf Schotter.

Das Hêta ist vielseitig anpassbar: Lenker und Sattel lassen sich weit ausziehen und ermöglichen Sitzhöhen von 60 bis 83 cm. Allerdings sollte beim Ausziehen des Lenkers darauf geachtet werden, dass die Kabel ausreichend Spiel haben - in unserem Test begrenzte ein zu straff verlegtes Kabel zum Shimano-Display zunächst den Auszug.

Die 4-Kolben-Bremsen von TEKTRO verzögern diesen Boliden hingegen sehr ordentlich und auch die im Konfigurator wählbaren Add-Ons überzeugen in Qualität und Funktion. Der passgenaue Kindersitz sitzt sicher in der Box und verfügt über hochwertige Gurte mit benutzerfreundlichen Magnetverschlüssen von FIDLOCK. Ältere Kinder können diese selbst öffnen - je nach Situation ein Vorteil oder Nachteil. Das Softcover für die Kunststoffbox überzeugt ebenfalls und ist sicher befestigt.

Das Douze Hêta ist aufgrund seiner soliden Bauweise, der üppigen Ladefläche und des hohen zugelassenen Gesamtgewichts ein echter Transport-Champion. Gleichzeitig profitieren auch Familien vom durchdachten Aufbau: Die Box bietet in Kombination mit dem Douze-Kindersitz Platz für zwei Kinder - mit ausreichend Fußraum für Einkäufe.

Nachteile

Einen offensichtlichen Haken hat das Rad natürlich: Das Hêta ist groß und schwer. Egal in welcher Konfiguration, es benötigt viel Platz - nicht jeder Großstadtkeller oder Hinterhof wird dem gerecht.

Weitere Lastenrad-Modelle und Konzepte

Neben dem hier ausführlich getesteten Douze Hêta gibt es natürlich noch viele andere interessante Lastenrad-Modelle auf dem Markt, die sich für den Transport von zwei Kindern eignen. Die Wahl des richtigen Modells hängt dabei stark von den individuellen Bedürfnissen und Vorlieben ab.

Yuba Kombi: Eine erschwingliche und flexible Option

Das Yuba Kombi ist der günstige Einstieg in die fabelhafte Welt der Lastenräder: Es ist so klein, wendig und schmal (und erschwinglich!) wie ein normales Fahrrad. Aber es kann viel mehr: Durch die etwa 60 Zentimeter Sitzfläche auf dem Gepäckträger kannst du statt einem Kind zwei mitnehmen - ganz ohne Anhänger. Es ist dieser doch nicht so kleine, aber feine Unterschied, der dir - und deinen Kids! - im Alltag so viel ermöglicht: Ausflüge, Einkäufe, tägliche Fahrten zu Kita oder Kindergarten lassen sich ohne Auto an der frischen Luft erledigen. Und den Fitness-Effekt gibt es noch kostenlos dazu.

Problemlos kriegst du zwei Kindersitze hintendrauf - und nicht nur das: Auch wenn deine Kleinen nicht mehr ganz so klein sind, kannst du sie auf den Sitzpolstern noch gut mitnehmen. Auf das Yuba Kombi passen bis zu drei Personen: Der Fahrer vorne und zwei Passagiere „hintendrauf“. Für kleinere Passagiere bieten sich Yepp Kindersitze an, von denen sich zwei montieren lassen. Sind deine Kids größer, kannst du aber auch auf die Sitzpolster umsteigen. Diese werden auf dem Bamboo Deck installiert, einem Bambusbrett, das auf den Gepäckträger geschraubt wird. Gemütlich wird's durch zwei "Small Soft Spot"-Sitzkissen. Um den Kindern Halt zu geben, sind die „Monkey Bars“ eine tolle Lösung, eine Aluminium-Reling rund um den Gepäckträger. Stattdessen kannst du aber auch auf dem Gepäckträger bis zu drei Halte-Ringe namens Crest anbringen (hinten - mittig - vorne) oder einen Mini-Lenker an der Sattelstütze. Für den Crest gibt es auch eine BackRest genannte Lehne.

Das Yuba Kombi bringt für deinen Alltag schier unendliche Möglichkeiten - und das zu einem echt kleinen Preis: Ohne Motor ohnehin günstiger, liegt es eher auf dem Niveau eines Fahrradanhängers - ist aber unglaublich viel angenehmer zu fahren und ändert nichts am gewohnten Fahrrad-Feeling: Du bist so wendig, schmal und flexibel wie du es gewohnt bist. Dafür sorgt auch die stabile Konstruktion des Kombi, die Laufruhe mit Wendigkeit vereint. Mit einer Länge von 1,90 Metern ist das Yuba Kombi kaum länger als ein normales Fahrrad. So ist es gerade lang genug, um auf die knapp 60 Zentimeter lange Sitzfläche hinten zwei Kinder zu bekommen. Aber nicht so lang, dass es beim Fahrgefühl irgendeinen Unterschied machen würde. Das hat außerdem den Vorteil, dass du es in jeden Fahrradständer bekommst, in den Keller tragen oder senkrecht aufhängen kannst wie ein normales Rad. Sogar in den Auto-Träger passt es problemlos rein.

Tern GSD S00: Kompakt und vielseitig

Das Tern GSD S00 schaut wie ein zu groß geratenes Klapprad aus. Eine große Transportbox hat es nicht und braucht es nicht. Denn hier geht es vor allem um den Transport der wertvollsten Fracht - und zwar Kinder. Die nehmen hinten auf dem langen Gepäckträger einfach Platz und rauschen durch die Stadt und durchs Gelände. Das Tern ist sehr wendig, dynamisch und vielseitig unterwegs.

Der verlängerte Gepäckträger mit dem Captain’s Chair bietet zwei kleinen Mitfahrern Platz. Das Sitzkissen mit Lehne ist dabei schnell und einfach befestigt. Für den hinteren Mitfahrer gibt es rechts und links Armlehnen, der vordere kann sich an einem Griff am Sattel festhalten. Die Füße finden auf einem kleinen Trittbrett komfortabel Halt. In die Speichen können die Kids nicht geraten. Der Hinterreifen ist in dem Bereich mit einer hochwertigen Plastikverschalung versehen.

Wer neben seinen Kindern noch mehr transportieren möchte, der kann sich einen recht großen Gepäckträger für vorne dazu bestellen. Ohne seine Kids an Board kann man auch große Gepäcktaschen am hinteren Gepäckträger befestigen. Für stürmische Regenfahrten gibt es eine „Stormbox“, die wie eine kleine Kabine um die Sitzbank herum montiert werden kann. Diese kann ohne Kinder auch als Transportbox genutzt werden.

Aufgrund der Klapprad-Geometrie mit 20-Zoll-Rädern ist das Tern sehr wendig und spritzig. Es hat einen extrem kleinen Wendekreis für ein Lastenrad. Die Federgabel sorgt für angenehme und komfortable Ausritte auf zwei Rädern. Die Lenkerposition kann man mit ein paar Handgriffen verstellen. Außerdem lässt sich das Lastenrad zumindest an der Lenkstange umklappen, um es besser verstauen zu können. Zudem ist der hintere Gepäckträger und Rahmen so gestaltet, dass man das Bike hochkant aufstellen kann. Mit knapp 35 Kilogramm gehört das GSD S00 zu den Leichtgewichten bei den E-Lastenrädern.

Weitere Modelle und Konzepte

  • Longtails: Kompakte Lastenräder mit verlängertem Hinterbau, ideal für den Transport von zwei Kindern auf dem Gepäckträger.
  • Long Johns: Lastenräder mit der Ladefläche zwischen Lenker und Vorderrad, bieten eine gute Übersicht über die Ladung.
  • Dreirädrige Lastenräder: Bieten hohe Stabilität und viel Platz, sind aber weniger wendig als Zweiräder.

Worauf kommt es beim Lastenrad-Kauf an?

Die Wahl des richtigen Lastenrads hängt von verschiedenen Faktoren ab. Hier sind einige wichtige Punkte, die Sie vor dem Kauf berücksichtigen sollten:

  1. Einsatzzweck: Wofür möchten Sie das Lastenrad hauptsächlich nutzen? Für den Transport von Kindern, Einkäufen oder beidem?
  2. Flexibilität: Wie flexibel möchten Sie unterwegs sein? Benötigen Sie eine faltbare Transportbox oder lieber eine feste Ladefläche?
  3. Größe und Gewicht: Achten Sie auf die Größe und das Gewicht des Lastenrads, insbesondere wenn Sie es in der Wohnung oder im Keller abstellen müssen.
  4. Sicherheit: Achten Sie auf eine gute Bremsanlage, Beleuchtung und Rückhaltesysteme für Kinder.
  5. Komfort: Eine Federung und bequeme Sitze erhöhen den Fahrkomfort für Fahrer und Passagiere.
  6. Motor und Akku: Wenn Sie sich für ein E-Lastenrad entscheiden, achten Sie auf einen ausreichend starken Motor und eine gute Akkulaufzeit.

Vor- und Nachteile verschiedener Lastenrad-Konzepte

Es gibt verschiedene Arten von Lastenrädern, die jeweils ihre eigenen Vor- und Nachteile haben:

Longtails

  • Vorteile: Kompakt, wendig, ähnliches Fahrgefühl wie ein normales Fahrrad.
  • Nachteile: Begrenzter Platz für Kinder und Ladung.

Long Johns

  • Vorteile: Gute Übersicht über die Ladung, viel Platz in der Transportbox.
  • Nachteile: Weniger wendig, ungewohntes Fahrgefühl.

Dreirädrige Lastenräder

  • Vorteile: Hohe Stabilität, viel Platz für Kinder und Ladung.
  • Nachteile: Weniger wendig, größeres Gewicht.

Lastenrad-Test: Wichtige Erkenntnisse

Ein Lastenrad-Test des ADAC hat gezeigt, dass es nicht das eine, herausragende System gibt, das jedem zu empfehlen wäre. Vielmehr besitzt jedes einzelne seine Vorzüge, aber auch Nachteile. Im Test wurden verschiedene Aspekte wie Handhabung, Komfort, Fahrverhalten und Sicherheit untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass es wichtig ist, die individuellen Bedürfnisse und Vorlieben zu berücksichtigen, um das passende Lastenrad zu finden.

Tabelle: ADAC Lastenrad-Test 2022 (Einspurer)

Hersteller/Modell Preis in Euro ADAC Urteil
Muli e-muli "st" 5180 2,1
Urban Arrow Family 6690 2,4
Prophete CARGO Plus E-Bike 4100 2,6
Triobike Cargo 8139 2,6
Babboe City-E 3249 3,1
Bullitt STePS eBullitt 6100 6127 6

Hinweis: Die Tabelle zeigt nur einen Ausschnitt der getesteten Modelle. Die vollständigen Testergebnisse finden Sie auf der ADAC-Webseite.

Tipps für Verbraucher

Hier sind einige Tipps, die Ihnen bei der Auswahl des richtigen Lastenrads helfen können:

  • Beratung einholen: Lassen Sie sich im Fachhandel beraten und nehmen Sie auch die Kinder mit, um die Transportmöglichkeiten auszutesten.
  • Probefahren: Machen Sie eine Probefahrt, um das Fahrverhalten kennenzulernen. Testen Sie das Lastenrad auch mit Beladung.
  • Anforderungen klären: Überlegen Sie, welche Anforderungen Sie an das Lastenrad haben und welche Funktionen Ihnen wichtig sind.
  • Sicherheit beachten: Achten Sie auf eine gute Bremsanlage, Beleuchtung und Rückhaltesysteme für Kinder.
  • Gesamtgewicht beachten: Informieren Sie sich über das zulässige Gesamtgewicht des Lastenrads und stellen Sie sicher, dass es Ihren Bedürfnissen entspricht.

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