Wenn du ein leidenschaftlicher Radfahrer bist, dann weißt du, wie wichtig es ist, dein Fahrrad gut zu pflegen und vor den Elementen zu schützen. Regen, Schnee, Hagel und sogar die Sonne können deinem geliebten Drahtesel auf Dauer zusetzen.
Rost, Abnutzung und Verwitterung sind die Folgen, wenn dein Fahrrad ständig im Freien steht. Genau hier kommt eine Fahrradüberdachung ins Spiel. Eine Fahrradüberdachung hat viele Vorteile.
Vorteile einer Fahrradüberdachung
Zunächst einmal verlängerst du die Lebensdauer deines Rades erheblich, indem du es vor schädlichen Witterungseinflüssen schützt. Du sparst dir teure Reparaturen und den vorzeitigen Kauf eines neuen Fahrrads. Außerdem sieht dein Rad immer gepflegt und wie neu aus, wenn es unter einem Dach steht.
Zudem ist eine Überdachung sehr praktisch. Du musst dein Rad nicht erst in den Keller oder die Garage schleppen, sondern kannst es bequem direkt im Garten abstellen. Das spart Zeit und Mühe, gerade wenn du dein Fahrrad täglich nutzt.
Verschiedene Arten von Fahrradüberdachungen
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Fahrradüberdachung im Garten zu realisieren. Die einfachste Variante ist ein freistehender Unterstand, der speziell für Fahrräder konzipiert ist. Diese gibt es in verschiedenen Größen und Designs, sodass du das passende Modell für deine Bedürfnisse und deinen Gartenstil findest.
Eine andere Option ist ein Fahrradcarport, der an dein Haus oder einen anderen Unterstand angebaut wird. Das spart Platz und schützt dein Rad noch besser, da es von mehreren Seiten umschlossen ist. Wer es besonders stilvoll mag, kann sein Fahrrad auch in einer Art Minischuppen oder einer dekorativen Fahrradgarage unterbringen. Diese Varianten sind oft aufwendiger gestaltet und können ein echter Hingucker in deinem Garten sein.
Worauf du bei der Auswahl achten solltest
Bevor du dich für eine bestimmte Fahrradüberdachung entscheidest, solltest du einige Dinge beachten. Zunächst einmal ist die Größe wichtig. Miss unbedingt die Maße deines Fahrrads (Länge, Höhe, Breite) und kalkuliere etwas Platz drumherum ein, damit du bequem dran vorbeikommst. Überlege auch, wie viele Fahrräder du unterbringen möchtest. Soll es nur ein Rad sein oder brauchst du Platz für die Räder der ganzen Familie?
Denk auch an den verfügbaren Platz in deinem Garten. Wo soll die Fahrradüberdachung stehen und wie viel Raum kannst du dafür erübrigen? Die Wahl des Materials ist ebenfalls entscheidend. Holz ist ein natürlicher Werkstoff, der sich gut in jeden Garten einfügt. Allerdings musst du es regelmäßig pflegen und gegebenenfalls streichen, damit es lange schön bleibt. Metall ist sehr stabil und pflegeleicht, kann aber auch rosten, wenn es nicht hochwertig verarbeitet ist. Achte in jedem Fall auf eine solide, standfeste Konstruktion.
Die Fahrradüberdachung sollte auch starkem Wind und Schneelasten trotzen können, ohne umzukippen oder einzustürzen. Natürlich soll deine Überdachung fürs Fahrrad auch optisch etwas hermachen. Immerhin wird sie zu einem festen Bestandteil deines Gartens.
Wähle ein Design und eine Farbe, die zu deinem Haus und dem restlichen Garten passt. Überlege dir auch, welche zusätzlichen Funktionen dir wichtig sind. Manche Überdachungen haben integrierte Regale oder Haken, an denen du Zubehör wie Helme oder Schlösser aufhängen kannst. Andere haben ein integriertes Schloss, um dein Rad vor Diebstahl zu schützen. Wieder andere lassen sich bei Nichtgebrauch platzsparend zusammenklappen.
Egal für welche Art du dich entscheidest: Sie ist in jedem Fall eine lohnende Investition. Du schützt dein wertvolles Rad, sparst Platz und verschönerst deinen Garten mit einem praktischen Unterstand. Mit der richtigen Pflege und Wartung hast du viele Jahre Freude an deiner Überdachung und an deinem Fahrrad.
Ein Fahrradunterstand ist eine gute Lösung, wenn euch ein weiterer Fahrradschuppen zu teuer oder optisch zu kompakt ist. Auch gegenüber Fahrradgaragen oder Fahrradboxen hat er einige Vorteile. Der Unterstand ist in der Regel keine aufwändige Konstruktion.
Ein Fahrradunterstand aus Holz besteht aus vier Stützpfosten, oft luftig angeordneten Seitenwänden, einer Rückwand und einem leichten Dach aus Dachlatten und Dachpappe oder Wellblech. Auch bei Modellen aus Metall ist der größte Unterschied zu Fahrradschuppen oder Fahrradgarage, dass der Unterstand nach vorne offen ist.
Wichtig ist, dass im Unterstand Möglichkeiten geschaffen werden, die Räder auch anzuschließen, denn sonst wären sie bei einem Diebstahl nicht versichert.
Nachteile offener Konstruktionen
Die offene Konstruktion von Fahrradunterständen hat natürlich auch Nachteile. Ähnliches gilt für senkrechte Aufhängungen. Sie sind zwar platzsparend, erfordern aber in der Handhabung schon etwas mehr Kraft und Geschick.
Nicht alle haben den zweifelhaften Charme von Schulhof-Fahrradständern. Es gibt auch Unterstände, die richtige Hingucker sind und auch in den heimischen Garten passen.
Reine Unterstände gibt es im höherpreisigen Segment eher selten. Entweder handelt es sich dann um größere Lösungen für Mehrfamilienhäuser, um öffentliche Fahrradabstellmöglichkeiten oder um multifunktionelle Konstruktionen.
Ein Fahrradunterstand ist in der Regel eine günstigere und optisch luftigere Alternative zu Abstellmöglichkeiten mit einer Tür. Je teurer und geschätzter euer Rad ist, desto eher solltet ihr über eine abschließbare Variante nachdenken.
E-Bikes mit Kabine und Fahrräder mit Dach
Ein E-Bike mit Kabine oder ein Fahrrad mit Dach bietet deutlich mehr Wetterschutz als ein klassisches Fahrrad. Wer mit dem Fahrrad fährt, ist beim Wetterschutz im Normalfall auf die passende Kleidung angewiesen, wie auch bei Rollern und Motorrädern.
Bei mehrspurigen E-Bikes gibt es zahlreiche Modelle mit Kabine oder Dach, die relativ gut vor Regen und Sonne schützen. Ein E-Bike mit Kabine ist ein elektrisch unterstütztes Fahrrad mit erweitertem Wetterschutz, der mindestens aus einem Dach und oft zusätzlich aus einer Windschutzscheibe besteht.
Üblich sind einsitzige Fahrzeuge mit drei oder vier Rädern aus der Kategorie Schwerlastenrad. Übrigens dürfen diese E-Bikes mit Kabine grundsätzlich auf Radwegen fahren: Da sie mehrspurig sind, dürften sie theoretisch sogar 2 Meter breit sein, um noch offiziell als Fahrrad zu gelten.
Ein Fahrrad mit Dach hat keine geschlossene Kabine, sondern oft wirklich nur ein Dach. Eine Scheibe ist manchmal nachrüstbar. Eine Unterbodenverkleidung fehlt.
Beispiele für E-Bikes mit Kabine
- ONO: Die dreirädrige ONO ist ein E-Lastenrad mit nahezu Vollverkleidung. Auf der „Fahrerseite“ reicht die Verkleidung bis über die Hüfthöhe hinaus, was vor Spritzwasser von vorbeifahrenden Fahrzeugen schützt. Der Zustieg erfolgt türlos auf der „Beifahrerseite“. Die Frontscheibe hat einen Scheibenwischer.
- EAV 2Cubed: Dieses vierrädrige E-Bike mit Kabine bietet wenig Wetterschutz von unten und von der Seite, aber dafür eine riesige Panoramascheibe. Der Schwerpunkt liegt hier auf maximaler Sicht sowie auf einfachem Auf- und Absitzen.
- Radkutsche Musketier: Dieses Cargo Bike Dreirad hat in der Standard-Konfiguration kein Dach, es lässt sich aber nachrüsten.
- Bayk Bring Cabin: Dieses Trike ist ein Fahrrad mit Dach und hat deshalb minimalistischen Wetterschutz. Dieser besteht aus einem leicht heruntergezogenen Dach und einer optionalen, abnehmbaren Windschutzscheibe.
Vorteile von E-Bikes mit Kabine und Fahrrädern mit Dach
- Schutz vor Fahrtwind: Bei kühleren Temperaturen bieten die Windschutzscheiben Schutz vor kühlem Fahrtwind.
- Perfekt für Leute, die Brille tragen: Mit Brille im Regen Fahrrad fahren macht wenig Spaß.
Nachteile von E-Bikes mit Kabine und Fahrrädern mit Dach
- Größere Maße: Eine Kabine braucht Platz in der Höhe und der Breite.
- Spritzwasser: Wenn die Kabine keinen Schutz von unten oder von der Seite bietet, kann von dort - wie bei jedem Fahrrad - Spritzwasser eindringen.
- Stauhitze: Im Stand fehlt Fahrtwind zur Kühlung, und der reguläre Wind wird durch die Kabine abgehalten.
- Scheiben können beschlagen: Dieses Phänomen tritt deutlich seltener als bei Autos auf.
- Fahrzeugbreite: Lastenräder, vor allem mit drei oder vier Rädern, sind breiter als konventionelle Fahrräder.
- Kostenintensiver: Kabinen erfordern Produktionsaufwand, das macht sich in den Kaufpreisen bemerkbar.
E-Bikes mit Kabine und Fahrräder mit Dach sind im Bereich Lastenrad eine Überlegung wert, wenn es das Budget hergibt. Der Komfortgewinn ist allen vier Jahreszeiten deutlich spürbar.
Mit dem futuristischen E-Bike Bio-Hybrid des deutschen Automobil- und Maschinenbauzulieferers Schaeffler gilt diese Ausrede nicht mehr - denn es hat ein Dach, das vor Regen und Schnee schützt. In der "Passenger"-Variante können zwei Personen mitfahren, die "Cargo"-Version bietet dagegen eine Ladefläche, die sich beliebig umbauen lässt.
Auch wenn Schaefflers in München und Nürnberg entwickelte Bio-Hybrids mehr an ein Auto (oder einen Kabinenroller) erinnern als an ein Fahrrad, gelten sie rechtlich als ganz normale E-Bikes beziehungsweise Pedelecs. Das bedeutet: Man darf sie auf dem Radweg nutzen und überall abstellen, außerdem benötigt man keine Versicherung und kein Kennzeichen.
Die Pedelec-Einstufung hat allerdings auch Nachteile: Die Motorunterstützung schaltet sich bei 25 Stundenkilometern ab. Laut Schaeffler sind die Bio-Hybrids technisch in der Lage, auch höhere Geschwindigkeiten elektrisch unterstützt zu erreichen - dann müsste man sie allerdings als S-Pedelec anmelden, was Kennzeichen und Helmpflicht bedeutet.
Die technischen Daten von Passenger- und Cargo-Variante sind identisch, einziger Unterschied: Das Bio-Hybrid Cargo ist 2,6 Meter lang, das Passenger 2,18 Meter. Beide Vierräder sind 90 cm breit und 100 kg schwer.
Als Nenndauerleistung gibt Schaeffler 250 Watt an (bei konventionellen Pedelcs das erlaubte Maximum), der Akku hat 1,2 kWh, was für 50 Kilometer ausreichen soll. Bei Bedarf kann man einen zweiten Akku dazustecken. Die Schaltung ist stufenlos, außerdem gibt es einen rein elektrischen Rückwärtsgang. Statt einer Kette kommt ein Zahnriemenantrieb zum Einsatz.
Fahrradunterstände und Zeltgaragen
Zum Unterstellen von Fahrrädern, E-Bikes und Roller finden Sie in unserem Onlineshop eine große Auswahl an verschiedenen Fahrradunterständen. So sind die Zweiräder geschützt vor Wind, Regen und anderen Witterungseinflüssen. Die Fahrradunterstände zeichnen sich nicht nur durch ihre praktische Funktionalität aus, sondern überzeugen auch durch ihr ansprechendes Design, dass sich perfekt in die Außengestaltung Ihrer Objekte integriert.
Das Angebot im Bereich der Fahrradinfrastruktur wächst stetig und die Förderung nachhaltiger Mobilität mit dem Fahrrad nimmt kontinuierlich zu. Sowohl Unternehmen, Wohnungsbaugesellschaften als auch öffentliche und private Institutionen setzen verstärkt auf die Bereitstellung von Fahrradunterständen für ihre Mitarbeiter, Kunden, Bewohner und Besucher. Städte und Gemeinden arbeiten daran, den öffentlichen Raum fahrradfreundlicher zu gestalten.
Die hochwertigen Fahrradunterstände in unserem Onlineshop sind dank des robusten Materials (Holz, Metall etc.) witterungsbeständig und langlebig. Und so eignen sie sich ideal für den Einsatz im Außenbereich. Die Montage bzw. das Aufstellen kann ganz einfach selbst übernommen werden.
Verschiedene Arten von Fahrradunterständen
- Fahrradgaragen, Fahrradhäuser und Fahrradboxen: Diese sind an allen Seiten geschlossen und schützen so perfekt vor Witterungseinflüssen. Es gibt Fahrradgaragen, die z.B. per flexiblem Dach geschlossen werden können. Oder der Zugang zum Fahrrad erfolgt über eine abschließbare Tür.
- Offene Fahrradüberdachungen: Diese sind meist an einer Seite offen. Die restlichen Seiten sind geschlossen und bieten so einen gewissen Witterungsschutz für die Zweiräder.
- Abschließbare Fahrradunterstände: Dies sind Fahrradboxen, Fahrradgaragen und Fahrradhäuser, deren Zugang verschließbar ist. Dies ist ein zusätzlicher Diebstahl- und Vandalismusschutz.
- E-Bike-Unterstand: Diese zeichnen sich dadurch aus, dass Lademöglichkeiten für E-Bikes integriert sind.
Jede Art von Fahrradunterstand oder Fahrradgarage hat je nach Einsatzort und Bedarf ihre jeweiligen Vor- und Nachteile.
Zeltgaragen als Fahrradunterstand
Fahrradunterstellplätze müssen überdacht und wetterfest sein. Genau diesen Anforderungen erfüllt die Zeltgarage: Dieses Fahrradzelt bietet Ihren Fahrrädern einen überdachten Unterstand und dank der Verarbeitung von hochwertigem Metall, einen ganzjährigen Schutz vor Wind und Wetter. Im Gegensatz zu einer massiven Fahrradgarage überzeugt das wasserdichte Zelt für Ihr Fahrrad besonders mit seiner Mobilität: Es kann jederzeit flexibel versetzt werden. Plus: Diese flexible Garage für Ihr Fahrrad ist zudem günstiger als massive Fahrradgaragen.
Sowohl der massive Schuppen als auch das Garagenzelt sind perfekt als Fahrradunterstand für den Garten geeignet. In beiden Varianten finden Fahrräder, E-Bikes sowie Motorräder einen ganzjährigen Unterstand sowie Schutz vor Witterung, Regen und Wind. Darüber hinaus können auch beide Fahrradgaragen zur Lagerung von Geräten eingesetzt werden, wie Rasenmäher oder Schubkarre.
Der größte Unterschied liegt darin, dass das Zelt nicht an einen Ort im Garten gebunden ist. Das Garagenzelt kann deshalb auch flexibel zur nächsten Camping-Tour mitgenommen werden. Die massive Fahrradgarage hingegen ist feststehend und an ihren Aufstellort gebunden.
Fahrradzelte werden häufig mit dem Begriff „Fahrradbox“ in Verbindung gebracht und als eine Ausprägung einer solchen Fahrradbox gesehen. Das liegt daran, dass das Fahrradzelt zur Familie der mobilen Garagen zählt. Mobile Garagen bezeichnen Fahrradüberdachungen, die nicht massiv gebaut sind und deshalb jederzeit schnell und praktisch an einen anderen Stellplatz versetzt werden können. Besonders häufig ist die Fahrradbox im Garten aufzufinden. Im Garten befindet sich die Fahrradbox in unmittelbarer Reichweite, sodass das Fahrrad sofort einsatzbereit ist.
Vorteile von Zeltgaragen
- In vielen Größen erhältlich: von klein bis groß.
- Besteht aus Metall: Unsere Fahrradunterstände aus Stahl ist keine Wartungsarbeit erforderlich. Auch ohne Wartung sind unsere Modelle das ganze Jahr über formschön und stabil. Bei unseren Economy- und Premium Unterständen ist das Stahl-Gestänge pulverbeschichtet und bei den Professional Fahrradüberdachungen verzinkt.
- Zu 100 % wasserdicht: PE, PVC und PRIMEtex PVC. Dank verschweißter Nähte sind alle unsere Fahrradzelte zu 100 % wasserdicht.
- Flexibel zu öffnen & zu schließen: Die Unterstände in unserem Angebot sind mit Giebelseiten ausgestattet, die schnell und leicht per Gummischlaufen an das Gestänge montiert werden. Über einen praktischen Reißverschluss der vorderen Giebelseite lässt sich der Fahrradunterstand flexibel öffnen und schließen.
- Den Fahrradunterstand kann man selber bauen: Um Ihren Fahrradunterstand selber zu bauen, liegt der Lieferung bereits eine Anleitung, alle benötigen Teile sowie entsprechendes Werkzeug bei.
Sturmsicherung für den Fahrradunterstand
Möchten Sie Ihr Fahrrad langfristig in der Box unterstellen und vor jeglichem Wetter schützen, empfehlen wir eine Sturmsicherung. Dieses Zubehör erhöht die Standfestigkeit Ihrer Fahrradbox um ein Vielfaches und besteht aus Spanngurten, Ratschenspanner sowie Vollprofil-Erdnägel für die sichere Verankerung am Boden.
Fahrradunterstände in der Stadt
Wer im Alltag Rad fährt, wünscht sich einen guten Wetter- und Diebstahlschutz für das Fahrrad, vor allem beim längeren Abstellen. Wird das Fahrrad nur kurz geparkt, ist das Anschließen an einen Fahrradständer wichtiger als eine Überdachung.
Die Auswertung der ADFC-Fahrradklima-Tests der letzten Jahre belegt: Fahrraddiebstahl ist eines der größten Probleme. Damit ist das sichere Fahrradparken ein wichtiges Handlungsfeld kommunaler Radverkehrspolitik.
ADFC-empfohlene Fahrradabstellanlagen
Gute Abstellplätze im oder am Wohnhaus und nahe am Fahrtziel tragen zur verstärkten Nutzung des Fahrrads bei. Empfehlenswerte Fahrradständer geben dem Fahrrad sicheren Halt und sorgen dafür, dass es nicht wegrollt. Sie verhindern auch das ungewollte Umschlagen der Lenkung. Rahmen und Laufrad sind mit einem einzigen Schloss anschließbar. Bloße Vorderradhalter („Felgenkiller“) scheiden deshalb aus. Auch einfache Anlehnbügel sind nicht ideal.
Diese und weitere Anforderungen sind in der DIN 79008 Stationäre Fahrradparksysteme enthalten, die die frühere Technische Richtlinie TR6102 des ADFC ersetzt hat.
Der ADFC empfiehlt Kommunen, in ihren Ausschreibungen Abstellanlagen zu verlangen, die nach diesen Vorgaben unabhängig geprüft worden sind. Der Verband hat solche Fahrradständer, Doppelstockparker und Fahrradboxen hier gelistet.
Fahrradparken am Bahnhof
An größeren Bahnhöfen lassen massenhaft „wild“ abgestellte Fahrräder erkennen, dass ein Fahrradparkhaus fehlt. An kleineren Haltepunkten eignen sich Sammelschließanlagen oder Fahrradboxen für den Bedarf von Pendler*innen. Hilfe bei Planung und Bau sowie finanzielle Förderung bietet die Bike&Ride-Offensive der DB.
Bauämter sollten bei Neubauten auf die Qualität der notwendigen Stellplätze achten, besonders auf ihre leichte Erreichbarkeit. Das gilt für Wohngebäude, aber auch für Arbeits- und Einkaufsstätten. Nachträglich lassen sich Fahrradstellplätze oft nur mit großem Aufwand einrichten.
Einzelhandel und Dienstleistungen
Die Rad fahrende Kundschaft von Einzelhandelsgeschäften und Dienstleistungsbetrieben legt meist Wert auf sichere Fahrradabstellmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe zum Ladenlokal. Kommunen sollten deshalb mobile Fahrradständer vor Ladenlokalen durch großzügige Genehmigungen oder Genehmigungsfreiheit ermöglichen.
Fahrradparkplätze am Rand von Fußgängerzonen sind ebenfalls zur Unterstützung des lokalen Einzelhandels geeignet.
Schulen und weitere Einrichtungen
An vielen Schulen fehlen Fahrradabstellanlagen in guter Qualität und mit ausreichender Kapazität, obwohl dort die Diebstahlgefahr besonders groß ist.
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