Fahrrad Moped Anhängerkupplung DDR Modelle Vergleich

Anhänger für Moped, Mofa, Roller oder Motorrad sind hilfreich, praktisch und bequem. Ihre Blütezeit erlebten die Lastenesel in den 60er Jahren, in der DDR bis in die 80er hinein. Einst am Aussterben, aber nun wieder im Kommen. Verstärkt erreichen uns Nachfragen zu diesem Thema.

Allgemeine Informationen zu Mopedanhängern

Das Moped diente in der DDR als Autoersatz und Lastenesel. Daher war dort das Thema Mopedanhänger recht ausgeprägt und professionalisiert. Mopedanhänger gab es und gab es auch in Westdeutschland, allerdings nicht in dieser Professionalität. Generell haben in anderen Ländern Motorradanhänger einen anderen Stellenwert.

Vorteile und Alternativen

  • Wendigkeit: Verstopfte Straßen und Innenstädte, Parkplatzprobleme?
  • Individuelle Aufbauten: Eine Alternative zu vorgefertigten Anhängern sind individuelle Aufbauten. Es gibt aber noch Werkstätten, die wunderschöne Anhänger und Trailer bauen, optisch auf Ihr Zweirad / Zugkrad abgestimmt, inklusive TÜV/DEKRA-Abnahme.
  • Selbstbau: Generell können Sie sich auch einen Mopedanhänger selber bauen. Natürlich gibt es hierzu Vorschriften hinsichtlich Bau, Betrieb und Abnahme.

Rechtliche Aspekte und Vorschriften

Leider ist die Rechtslage, vor allem seit auch EU-Recht hier mit reinwirkt, etwas verworren. In der alten BRD war die Sache recht klar, seit immer mehr EU-Recht greift, sind sich teilweise nicht einmal mehr Fachleute schlüssig, was erlaubt, möglich, machbar ist. Teilweise haben wir verschiedenste Auskünfte von verschiedenen Stellen erhalten, teilweise von ein und derselben Institution.

Bestimmungen für den Hänger sowie Geschwindigkeit sind z. B. in der STVO geregelt, u. a. 60 km/h Höchstgeschwindigkeit im Hängerbetrieb, maximal 1 Meter breit usw. Die zulässige Anhängelast muss beachtet werden, der Anhänger braucht Brems-, Blink- und Standlicht, dazu eine Kennzeichenhalterung (beleuchtet?). Der Anhänger braucht eine Betriebserlaubnis und die Kupplung eine Bauartgenehmigung/ABE. Hat die Kupplung keine Bauartgenehmigung, erfolgt eine Einzelabnahme beim TÜV/der Dekra.

Ist nur ein Teil nicht abgenommen, geprüft, ohne ABE, Bauartgenehmigung oder nicht eingetragen usw, erlischt die Betriebserlaubnis auch des Zugfahrzeugs und Sie verlieren bzw. fahren ohne Versicherungsschutz! Versicherungstechnisch sollten Sie abklären, ob der Hänger in der Haftpflicht der Zugmaschine mit enthalten ist. Üblicherweise hat der Mopedanhänger keine Zulassungspflicht und enthält ein Folgekennzeichen.

Es ist umstritten, ob hier eine Papier/Papp-Kopie ausreicht, oder ein „echtes“ offizielles Kennzeichen nötig ist. Aufgrund dieser vielen, teils unsicheren Faktoren haben wir selber es so gehalten, nach gebrauchten Gespannen mit Bestandsschutz und amtlicher Eintragung Ausschau zu halten oder von einer Fachfirma individuell bauen zu lassen inkl. Eintragung / Einzelabnahme bei TÜV/Dekra.

Problematik der Anhängerkupplungen

Die Sache mit der Anhängerkupplung ist nicht mehr so einfach, seit dank EU-Recht die 25 mm-Kugelkopfkupplungen der Firme Hebie nicht mehr verbaut werden dürfen. Dazu kommt das Problem, dass es keine zugelassene 25 mm-Kugelkopfkupplung mehr gibt. Sie müssten auf eine zugelassene 50 mm-Kupplung ausweichen. Für eine Harley kein Problem. Für einrädrige Trailer gibt es dagegen andere Kupplungslösungen, die optisch gut ins Gesamtbild passen (die aber auch eine Zulassung benötigen).

Die Firma Hebie baut die jahrzehntelang bewährte Kupplung M1 nicht mehr, „um geltendes EU-Recht nicht zu verletzen“. Alle motorisierten Zweiräder größer als Mofas müssen für einen Anhänger nun 50 mm-Kupplungen haben wie beim Auto! Wie das bei einem Roller, Moped, Leichtkraftrad aussieht, mag man sich gar nicht vorstellen. Ein Moped ist keine Goldwing! Für einrädrige Trailer gibt’s aber recht unauffällige Kupplungslösungen, auch für Roller!

Elektrischer Anschluss

Der elektrische Anschluss des Anhängers/Trailers erfordert einen Schaltplan. Für Simson-Fabrikate sind diese leicht verfügbar. Für andere Fabrikate wäre es gut, vom Hersteller oder dem Händler den Schaltplan zu erhalten. Wichtig ist, dass keine Kurzschlüsse gebaut werden und das Energiegleichgewicht nicht überfordert wird.

Bei heutigen, modernen Mopeds, Rollern, Motorrädern kein Problem. Das war bei den Simsons noch anders, vor allem bei den 6 V-Maschinen … und auch noch bei den 12 V-Kisten. Über einen Wippschalter wird das rückwärtige Blinklicht des Mopeds deaktiviert und die Blinker des Hängers aktiviert.

Einrädrige Trailer

Einrädrige Trailer sind eine Unterform des klassischen Anhängers mit zwei Rädern. Ihr Vorteil ist neben den Fahreigenschaften eine unauffällige Gelenkkupplung. Ihr Nachteil ist, dass sie weniger Gepäckfläche und Nutzlast aufweisen. Sie passen sich dem natürlichen Fahrverhalten des Mopeds/Motorrads perfekt nach.

Mofa-Anhänger

Beim Mofa sieht man oft einen Fahrradanhänger verbaut mit einer Fahrradanhängerkupplung. Die Argumenation: ein Mofa sei ja ein „Fahrrad mit Hilfsmotor“. Das mag vielleicht für die alte BRD gegolten haben, doch seit EU-Recht mit „reinpfuscht“, gehen auch hier die Meinungen auseinander. Im Zweifel lieber eine Kupplung mit E-Prüfzeichen. Wir kennen TÜV-abgenommende Mofa-Anhänger, die eine 50 mm-Kupplung verbaut haben anstelle einer Fahrradkupplung.

Motorradanhänger

Motorradanhänger ist ein etwas irreführender Begriff - heutzutage versteht man hierunter meist Anhänger und Trailer zum Transport von Motorrädern. Aber, ab und zu begegnet man auch Motorrädern, die einen Anhänger oder Trailer hinter sich herziehen. In den Niederlanden und den USA ziehen Goldwings sogar kleine Wohnwägelchen.

Honda Cup in Asien

Honda Cup - in Asien der Lastenesel überhaupt! Dieser Typ Anhänger wurde in großen Stückzahlen gebaut. Dementsprechend gibt es auch heute noch Zubehör, bzw. werden die Anhängerkupplungen und -zugvorrichtungen wieder gebaut und sind im Handel erhältlich. Charakteristisch sind hierbei der 18 mm-Kupplungskopf + passende Kupplung. Das ist recht ungewöhnlich, denn im Westen war bereits immer der 25 mm-Standard gängig, wie alte Fotos aus den 50er-Jahren zeigen, z. B. mit der Kupplung Hebie M1 …

MKH Anhänger

Besonders häufig sind die im VEB Metallkombinat Heldrungen (= MKH) (später: Metallwaren Heldrungen = MWH) gefertigten Mopedanhänger für Simson-Fahrzeuge. Die MKH-Modelle zeichneten sich durch robuste Bauweise und eine hohe Belastbarkeit aus. Sie bestehen aus einem vollverzinkten und somit rostfreien Aufbau. Auf dem Fahrgestell ist eine Stahlwanne fest verschweißt und bietet einen gorßen Stauraum für die zu transportierenden Güter.

Aufgrund der recht hohen Endgeschwindigkeit der Simson-Fahrzeuge mussten die Anhänger entsprechend darauf abgestimmt und ausgelegt sein. Neben den MKH-Anhängern gibt es auch noch zahlreiche weitere Mopedanhängermodelle für die Simsonfahrzeuge. Allerdings ist zu diesen Modellen nur wenig bekannt - häufig aufgrund geringer Produktionszahlen. Viele Mopedanhänger aus anderen VEB wurden auch mit Holzbordwänden versehen und waren dadurch nicht so langlebig.

Gerade auch wegen der robusten Bauweise der MKH-Mopedanhänger sind die selten gewordenen Anhänger aus Heldrungen sehr begehrt, was wiederum zu einer hohen Nachfrage und einer enormen Wertsteigerung in den letzten Jahren geführt hat.

MKH Modelle und ihre Eigenschaften

Die MKH-Anhänger gab es in verschiedenen Ausführungen. Die einzelnen Ausstattungsvarianten der Mopedanhänger orientierten sich an der Leistungsfähigkeit der elektrischen Anlage des jeweiligen Zugfahrzeugs. (z.B. MKH/M3-Version für S50 und 51 mit Zusatzblinkern am Heck des Mopedanhängers)

Zum Betreiben der elektrischen Anlage benötigen Sie an Ihrer Simson eine entsprechende Steckdose, die über einen Abschaltkontakt für das Rücklicht am Zugfahrzeug verfügt. Aufgrund der geringen Leistungsfähigkeit der originalen Lichtmaschine des Zugfahrzeugs genügt die Leistung nicht aus, um zwei Rücklicht zu betreiben.

Ohne eine entsprechende Steckdose mit Abschaltkontakt zum Betrieb der elektrischen Anlage des Anhängers dürfen Zugfahrzeuge die Mopedanhänger im Öffentlichen Straßenverkehr nicht beweget werden. Darüber hinaus wird eine Anhängerkupplung mit entsprechender Kugelkopfkupplung (MKH-M Reihe = Kugelkopfdurchmesser 18mm | MKH/RB = Kugelkopfdurchmesser 25mm) benötigt.

MKH/F - Der Fahrradanhänger

Der MKH/F, ein Modell der MKH-Serie aus Heldrungen, ist ein reiner Fahrradanhänger. Einziges Unterscheidungsmerkmal der Fahrrad-Variante zu denen zur Nutzung am Moped zugelassenen MKH-Anhängertypen ist die elektrische Anlage. Oftmals wird in diversen Foren, aber auch auf Simsontreffen und Teilemärkten zu einem Umbau geraten, d.h. die Nachrüstung der elektrischen Anlage (Bremslicht / Rücklicht), die auch bei den MKH/Mopedvarianten verbaut ist.

Ein Umbau ist zwar rein technisch gesehen völlig problemlos möglich, jedoch handelt es sich nach vor um ein MKH/F-Modell, also einen reinen Fahrradanhänger, wodurch die Nutzung am Moped und im Öffentlichen Straßenverkehr unzulässig ist. Für diese Modelle gibt es keine Betriebserlaubnis, die es jedoch bei den MKH/Mopedvarianten gibt.

Auch, wenn sich der MKH/F von den technischen Daten her im Vergleich zu den MKH/Mopedvarianten nicht unterscheidet (mit Ausnahme der elektrischen Anlage), ist ein Umbau nicht zulässig, da Fahrradanhänger gleich Fahrradänhänger bleibt. Genau aus diesem Grunde sind MKH/F Anhänger etwas günstiger in der Anschaffung.

Übrigens, zu erkennen ist das F-Modell an der Rahmennummer, sofern überhaupt eine Rahmennummer angebracht worden ist. Wenn eine Rahmennummer an der vorderen Querstrebe in Fahrtrichtung rechts angebracht worden ist, kann der Fahrradanhänger an dem Buchstaben "F" zu Beginn oder am Ende der Fahgestellnummer identifiziert werden.

MKH/M1 - Mopedanhänger für Simsonfahrzeuge

Bei dem MKH/M1 handelt es sich um einen offiziellen Mopedanhänger für Simsonfahrzeuge. Das Modell MKH/M1 wurde vorrangig zur Nutzung am SR2 entwickelt und entsprechend von der elektrischen Anlage angepasst (alte Ausführung - eckiges Rücklicht). Selbstverständlich ist auch eine Nutzung an anderen Fahrzeugen der Vogelserie zulässig. Diese müssen jedoch entweder mit Fahrtrichtungsanzeigern am Lenker (bei den Schwalbe-Modelle unproblematisch, da gegeben) ausgestattet sein oder dürfen erst gar keine Blinker ab Werk besitzen (z.B. S50 N, S51 N).

Simson-Fahrzeuge, die mit Blinkern an Front und Heck ausgestattet sind, dürfen diesen Anhänger gemäß der Allgemeinen Betriebserlaubnis nicht ziehen. Die elektrische Anlage des Anhängers umfasst bei diesem Modell ein Brems- und Rücklicht.

MKH/M2 - Mopedanhänger für Simsonfahrzeuge

Bei dem MKH/M2 handelt es sich um einen offiziellen Mopedanhänger für Simsonfahrzeuge. Das Modell MKH/M2 ist für die Nutzung an allen Simson-Fahrzeugen der Vogelserie konzipiert, die entweder über Fahrtrichtungsanzeiger am Lenker verfügen (z.B. Schwalbe-Modelle) bzw. erst gar keine Fahrtrichtungsanzeiger ab Werk besitzen (S50 N, S51 N).

Simson-Fahrzeuge, die mit Blinkern an Front und Heck ausgestattet sind, dürfen diesen Anhänger gemäß der Allgemeinen Betriebserlaubnis nicht ziehen. Ausgestattet ist der Anhänger mit einer elektrischen Anlage, die über Brems- und Rücklicht verfügt. Verbaut wurden hier die etwas neueren runden Rückleuchten, die bereits das etwas helle Bremslicht besaßen.

MKH/M3 - Mopedanhänger für Simsonfahrzeuge

Bei dem MKH/M3 handelt es sich um einen offiziellen Mopedanhänger für Simsonfahrzeuge. Das Modell MKH/M3 ist für die Nutzung an allen Simson-Fahrzeugen der Vogelserie konzipiert, die über Fahrtrichtungsanzeiger an der Front und am Heck verfügen (alle S50 und S51 Modelle, außer N-Modelle).

Simson-Fahrzeuge ohne Blinker oder mit Blinkern am Lenker (darunter auch Schwalben), dürfen diesen Anhänger offiziell gemäß der Allgemeinen Betriebserlaubnis nicht ziehen, da die Lichtmaschine nicht ohne Modifikationen zum Betrieb der zusätzlichen Fahrtrichtungsanzeiger am Anhänger ausgelegt ist. Der Anhänger ist mit einer elektrischen Anlage ausgestattet, die über Brems- und Rücklicht und zusätzliche Fahrtrichtungsanzeiger verfügt. Verbaut wurden hier die etwas neueren runden Rückleuchten und die für S50 und S51 üblichen Blinkerleuchten.

MKH/RB - Mopedanhänger für Simsonfahrzeuge

Bei dem MKH/RB handelt es sich um einen offiziellen Mopedanhänger für Simsonfahrzeuge. Das Modell MKH/RB ist für die Nutzung am SR50, dem Nachfolger der Schwalbe, entwickelt worden. Im Vergleich zu den MKH/M-Modellen besitzt dieser Anhänger andere Maße und eine technisch überarbeitete Kupplung.

Dieses Anhängermodell ist nur in geringen Stückzahlen produziert worden und daher recht selten. Für die Schwalbe und andere Simsonfahrzeuge gibt es jedoch keine zugelassenen Anhängerzugvorrichtungen, wodurch der MKH/RB offiziell nicht an der Schwalbe genutzt werden darf. Die elektrische Anlage verfügt über das etwas neuere runde Rücklicht und zusätzliche Fahrtrichtungsanzeiger.

VEB Waggonbau Dessau Anhänger

Über den VEB Waggonbau Dessau ist nur wenig bekannt. Das Anhängermodell trägt die Bezeichnung WBD - als Abkürzung für den Herstellerbetrieb "Waggonbau Dresden". Gefertigt wurde dieses Modell von 1960 bis 1965. Über den Aufbau ist nur noch wenig bekannt.

Jedoch besaß dieses Anhängermodell eine max. Gesamtmasse von ca. 130 kg (Eigenmasse ca. 30 kg), wodurch zumindest im Handschubbetrieb Lasten von bis zu 100 kg zugeladen werden durften. Für die Nutzung an Kleinkrafträdern galt eine max. zulässige Last von 50 kg. Die Maße ähneltem dem der MKH-Serie, jedoch war der WBD insgesamt etwas handlicher.

VEB Transportgerätebau Leipzig Anhänger

Anhängermodelle des VEB Transportgerätebau Leipzig tauchen immer wieder mal bei Onlineauktionshäusern und in Kleinanzeigen auf. Offensichtlich wurden von diesen Anhängermodellen eine recht hohe Stückzahl produziert. Vom Aufbau her bestehen sie aus einem Metallfahrgestell mit Holzverkleidung.

  • Das Anhängermodell FA56 handelt es sich um einen reinen Fahrradanhänger (Abkürzung FA). Die 56 steht lt. verschiedener Quellen für das Entwicklungsjahr bzw. dem Beginn des Produktionszeitraum für dieses Modell.
  • Das Anhängermodell MA66 war für die Nutzung am Moped vorgesehen. Auch hier steht die Nummer 66 lt. verschiedener Quellen für das Entwicklungsjahr bzw. dem Beginn des Produktionszeitraum für dieses Modell. Die Leermasse für dieses Modell beträgt ca. 30 kg, bei einer max. zulässigen Zuladung von 50 kg. Dieses Modell besaß eine simple elektrische Anlage.

Verlorene Betriebserlaubnis

Oftmals besteht das Problem, dass über die Jahre die Papiere (Betriebserlaubnis) für den MKH-Anhänger verloren gegangen sind. Das Problem dabei ist jedoch, dass für den Betrieb im Straßenverkehr eine Betriebserlaubnis vorhanden sein muss und diese auf Verlangen (z.B. Allgemeine Verkehrskontrolle durch Polizei) vorgezeigt werden muss.

Meist wird zwar bei Verkehrskontrollen ein Auge zugedrückt, jedoch sollten Sie sich darauf nicht verlassen. Die Kosten betragen ca. 21 Euro (Stand Jan. 2010) und Sie erhalten bereits nach wenigen Tagen eine ganz normale Betriebserlaubnis für die MKH-Anhänger aus. Diese ist vergleichbar mit der ABE, die für Simson Fahrzeuge ausgestellt werden. Damit sind Sie bei einer Verkehrskontrolle auf der sicheren Seite!

Zusätzliche Hinweise

  • 40 Km/h Schild / Aufkleber auf der Rückseite der Anhängers - Vmax von 40 Km/h darf im Anhängerfahrbetrieb nicht überschritten werden!
  • Anhänger muss fahrtauglich und in einem ordnungsgemäßen Zustand sein.

Übersicht der MKH/MWH Modelle

Die Anhänger wurden in den 70er Jahren noch im VEB Wagonbau Dessau hergestellt, die Typenbezeichnung war nichts weiter als die Abkürzung des Herstellers (WBD). Irgendwann (anhand von Typenschildern etwa um 1966/67) änderte sich der Hersteller zum VEB Metallkombinat Heldrungen (MKH) bzw. später dem VEB Metallwaren Heldrungen (MWH). Alle Modelle (außer MWH/RB) haben den selben Grundaufbau (Zinkwanne). Sie unterscheiden sich lediglich in der elektrisches Ausstattung und der Kupplung.

Die Größe beträgt 1,73m x 0,73m x 0,82m. Die Ladefläche ist etwa 86 x 50cm groß. Das Leergewicht variiert je nach Modell zwischen 24 und 27 Kg. Die zulässige Gesamtmasse beträgt 60 Kg, als Handwaagen kann er mit mehr beladen werden.

Modell Hersteller Beschreibung Zugelassene Zugfahrzeuge
WBD VEB Waggonbau Dessau Kleines Rücklicht des SR2/KR50, kein Stoplicht SR1, SR2, SR2e, KR50, SR4-1 "Spatz" (Mopeds ohne Blinker)
MKH/F VEB Metallkombinat Heldrungen Fahrradanhänger, Fahrradrücklicht, 18mm Kugel Fahrräder
MKH/M1 VEB Metallkombinat Heldrungen Rücklicht der Vogelserie Mopeds mit "Blinker am Lenker", z.B. KR51/1, S50/51 N
MKH/M2 VEB Metallkombinat Heldrungen Rundes Rücklicht KR51/2 (Schwalbe), S50/51 N-Modelle
MKH/M3 VEB Metallkombinat Heldrungen Rundes Rücklicht, Blinker S50/51 (außer N), laut KBA auch SR50/SR80 (jedoch 18mm Kupplung)
MWH/RB VEB Metallwaren Heldrungen Blechprofile, breiter und flacher, kleine SR50 Räder, 25mm Kugel SR50/80

Hinweis: Die Angaben zur Zulassung können je nach Rechtslage variieren. Informieren Sie sich stets über die aktuell gültigen Bestimmungen.

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