Nach Laufrad, Dreirad und gegebenenfalls 16 Zoll Fahrrad ist es endlich soweit: Das erste „richtige“ 20 Zoll Kinderfahrrad! Du stehst vor einer Kaufentscheidung für ein 20 Zoll Kinderfahrrad?
Die Wahl des ersten 20 Zoll Kinderrades kann sich mitunter als durchaus schwierig gestalten, schließlich möchte man seinem Kind ein (lange) passendes Fahrrad zur Verfügung stellen. Daher soll unser bunt gemischte Testfeld klären und einen Überblick geben, worauf es zu achten gilt. In einem umfänglichen Testfeld haben wir 13 der spannendsten 20 Zoll Bikes 2023 genauer unter die Lupe genommen - praxisnah, kindgerecht und vor allem mit Kindern in unterschiedlichem Alter und Körpergröße.
Die Qual der Wahl: Ausstattung und Gewicht
Braucht man eine Vollausstattung mit Licht, Seitenständer und womöglich Schutzblechen? Welche Rolle spielt das Gewicht der Räder? Ab welchem Alter ist das 20 Zoll Rad passend? Heißt teuer auch immer gleich gut?
Alter und Größe: Wann passt ein 20-Zoll-Rad?
Das ist tatsächlich eine schwierige Frage und oft von Fahrrad zu Fahrrad unterschiedlich. Grundsätzlich kann man sagen, dass Kinder ab 5 Jahren in der Regel mit einem 20 Zoll Rad gut zurecht kommen. Das heißt aber nicht, dass nicht auch schon 4-jährige Kinder 20 Zoll fahren können.
Wichtig ist in erster Linie, dass sie beim Anhalten sicher mit den Füßen den Boden erreichen können! Ob ein Rad tatsächlich passt oder nicht, hängt aber vor allem von der niedrigsten einstellbaren Sattelhöhe ab. Und damit auch davon, ob ein Kind eher groß oder klein ist.
Sicherheitsaspekte im Straßenverkehr
Rechtlich - wenn sie im öffentlichen Straßenverkehr bewegt werden - müssen 20 Zoll Kinderräder natürlich den gesetzlichen Vorgaben entsprechen und mit Lichtanlage, Reflektoren und einer Klingel ausgestattet sein. ABER: Kinder bis 7 Jahre dürfen eigentlich noch gar nicht im öffentlichen Straßenverkehr Fahrrad fahren!
Daher erübrigt sich die Frage eigentlich schon von selbst. Klar, Reflektoren oder eine Lichtanlage sind sicherlich für viele ein „Must have“ - beispielsweise für den herbstlichen Heimweg vom Spielplatz - doch gleichzeitig erhöhen sie auch das Gewicht der Bikes.
Nicht zu vergessen, 4-jährige Kinder gehen oftmals und nicht gewollt unsachgemäß mit den Fahrrädern um und häufig sind es die Anbauteile wie Lichter und Schutzbleche, welche hier als erstes in Mitleidenschaft gezogen werden.
Schaltung: Ja oder Nein?
Ja. Mit ungefähr 5 Jahren haben die Kinder den Dreh eigentlich sehr schnell raus - egal ob mit klassischem Schalthebel oder Drehgriffschaltung. Haben sie die Schaltvorgänge dann erstmal verinnerlicht, steigt die Freude am Radfahren ungemein. Als Elternteil kann man das durchaus schwer nachvollziehen, wieviel Freude den Kindern das Erlernen der Gangwechsel macht.
Gewicht und Fahreigenschaften
Grundsätzlich gilt: Je leichter desto besser! Allerdings ist das Gewicht nicht alles. Eine passende Geometrie und sichere Fahreigenschaften sind mindestens gleichwertig. Hier gilt es eine gesunde Mischung für sein Kind zu finden. Ein Besuch beim Fachhändler samt Probefahrt(en) ist immer empfehlenswert und für die Kinder auch ein tolles Erlebnis. Stürzen gehört dazu, im Idealfall erst einmal auf weichem Untergrund.
Federgabel: Notwendig oder überflüssig?
Nein. Einerseits sind Federgabeln deutlich schwerer als Starrgabeln, andererseits funktionieren sie beim leichten Gewicht der Kinder oft noch gar nicht richtig. Wer für mehr Fahrkomfort und Sicherheit auch abseits des Asphalts sorgen will, sollte dies über den Luftdruck und die Dämpfungseigenschaften der Reifen machen. Einzige Ausnahme: Die Luftfedergabel im Woom Off 4 Air!
Über eine Dämpferpumpe einstellbar, hat die Federgabel selbst bei 15 kg Fahrergewicht noch funktioniert. Das Meistern der ersten Wurzeln ist für die Kinder ein echtes Erlebnis!
Reifenwahl: Schmal oder breit?
Nein. Zwar rollen 20 Zoll Reifen in schmaler Ausführung in der Regel besser als ihre großvolumigen Pendants, allerdings ist das aus unserer Sicht zu vernachlässigen. Viel wichtiger ist der Komfort- und Sicherheitsgewinn! Mit niedrigsten Luftdrücken lässt sich so das Maximum für die Kleinen herausholen.
Qualität der 20-Zoll-Kinderräder
Das ist die entscheidende Frage und unser ausführlicher Test hat gezeigt, dass diese auch nicht so einfach zu beantworten ist. Was uns aber aufgefallen ist: Die Qualität der 20 Zoll Kinderrädern hat sich in den vergangenen Jahren erheblich verbessert. Die Hersteller legen deutlich mehr Wert auf eine kindgerechte Ausstattung und versuchen clever das Gewicht der kleinen Bikes niedrig zu halten.
Beim Kinderfahrrad in 20 Zoll werden Komponenten wie Schaltung, Scheibenbremsen und Federgabeln spannend.
Altersempfehlung und Körpergröße
20 Zoll Kinderfahrräder sind grob für Jungen und Mädchen von 5-8 Jahren das Maß der Dinge. In diesem Alter haben sie meist eine Körpergröße von 115-130 Zentimeter. Doch auf diese Größen- und Altersempfehlungen allein sollte man sich beim Kinderfahrrad-Kauf nicht verlassen.
Denn genauso wie es 120 Zentimeter große Fünfjährige gibt, unterscheiden sich auch die einzelnen 20 Zoll Bikes, was Rahmengröße oder minimale Sattelhöhe angeht. Am Ende ist die Innenbeinlänge des Kindes entscheidend, ob ihm schon ein 20 Zoll Fahrrad passt oder nicht.
Hier gilt als Richtwert für diese Radgröße 53-62 Zentimeter. Anders als bei kleineren Kinder ist es ab einer Laufradgröße von 20 Zoll wichtig, dass sich die Sattelhöhe so einstellen lässt, dass Kinder ergonomisch perfekt in die Pedale treten können.
Das ist der Fall, wenn das Kind im Sattel sitzt, die Kurbel in der tiefsten Position steht, der Fuß auf dem Pedal steht und das Bein dabei nahezu vollständig durchgestreckt ist. Bleibt die Frage, wie lange ein Kind 20 Zoll fahren kann?
Zu klein ist ein 20 Zoll Kinderfahrrad, wenn man den Sattel nicht mehr weit genug aus dem Rahmen ziehen kann, um die ergonomische Tretposition einzustellen.
Kinderfahrrad-Größen: 16, 20 und 24 Zoll
Bei Kindern ändern sich die Anforderungen an das Material mit jeder Laufradgröße. 20 Zoll ist die erste Kinderfahrrad-Größe, bei der es Mountainbike-Modelle mit Federgabel gibt. Kinder-Mountainbikes mit Federgabeln sind nicht nur deutlich teurer als Modelle mit Starrgabeln, sondern auch 1-1,5 Kilo schwerer.
Deshalb raten von Federgabeln bei 20 Zoll Bikes ab! Breite Reifen mit wenig Luftdruck bieten genug Dämpfung für Kinder-Bikes, deren Fahrer meist 18-25 Kilogramm wiegen. Nur wenn das Kinder-Mountainbike im schweren Gelände und meist auf Trails gefahren wird, macht eine Federgabel Sinn.
Allerdings nur eine gute Federgabel, die das 20 Zoll Mountainbike dann aber 1000 Euro und mehr kosten lässt.
Im 20 Zoll Bereich sollte man bewusst auf eine Federgabel verzichten. Bei 20 Zoll Bikes kommen Kinder erstmals mit einer Schaltung in Kontakt. Das erhöht den Aktionsradius des Nachwuchses.
Wichtig dabein ist, dass die Schaltung, wie hier beim Supurb Bo20 nur einen Schalthebel hat. Im 20 Zoll Segment gibt es fast kein Kinderfahrrad mehr ohne Gangschaltung.
Wichtiger als die Anzahl der Gänge der Kettenschaltung (meist sind es 7-10 Gänge) ist die Übersetzungsbandbreite der Antriebs. Da bei 20 Zoll Bikes meist Kurbeln mit einem Ketteblatt verbaut sind, sorgt eine möglichst breit abgestufte Kassette für eine große Bandbreite.
Wir empfehlen bei 20 Zoll eine Bandbreite von mindestens 290 %, eine Gangspreizung von über 350 % ist sehr gut. Außerdem muss die Kurbellänge zur Körpergröße passen.
Bei 20 Zoll Kinderfahrrädern empfehlen wir maximal 140 Millimeter lange Kurbeln - besser noch kürzer. Alles über 140 Millimeter macht die Tretbewegung unangenehm für die Kinder.
Das Supurb BO20: Ein Kindermountainbike der Extraklasse
Ein gutes 20 Zoll Kinderfahrrad hat keine Federgabel, eine Kettenschaltung mit mindestens 290 % Übersetzungsbandbreite und kurze Kurbeln.
Da nur leichte 20-Zöller für Mädchen und Jungen viel Fahrspaß bieten, fährst du mit aufs das Wesentliche reduzierten Kinder-Mountainbikes am besten. Zusatzausstattung wie Schutzbleche, Gepäckträger oder Beleuchtung treibt nicht nur das Kinderfahrrad-Gewicht in die Höhe, sondern sind meist auch unnötig, da die Kinder nicht selbstständig im Straßenverkehr unterwegs sind.
Leichte Kinder-Mountainbikes mit Starrgabel sind wahre Allrounder und fahren sind auf Asphalt und im Gelände gut.
Bei den Bremsen am 20 Zoll-Mountainbike gilt: Je sportlicher Kinderbikes genutzt werden, desto eher machen hydraulische Scheibenbremsen Sinn. Soll das Rad günstiger und leichter sein, kannst du auch zu Felgenbremsen (V-Brakes) greifen.
Derselbe Grundsatz gilt für die Reifen: Je sportlicher und im mehr Gelände gefahren wird, desto breiter und ein gröberes Profil sollten sie beim 20 Zoll-MTB haben.
Empfehlungen und Testberichte
Insgesamt haben wir von kids-bike-test.com mehr als 110 Kinderfahrräder in 20 Zoll mit unserem objektiven Testsystem bewertet. Billig-Bikes und Discounter-Fahrräder wirst du bei uns nicht finden, denn nur mit leichten, guten Modellen haben Kinder Spaß am Fahrradfahren - egal ob auf der Straße oder im Gelände.
Bereits wer weniger als 500 Euro investiert, bekommt einige sehr gute, leichte 20 Zoll Kinder-Bikes. Die besten Modelle für Mädchen und Jungen in der 20-Zoll-Liga bauen Kinderfahrrad-Spezialisten wie Trek, Eightshot oder Cube.
Nimmt man für ein Kinder-Mountainbike bis zu 700 Euro in die Hand, bekommt man schon richtige Geländeflitzer mit Scheibenbremsen, breiten Stollenreifen und guten Schaltungen.
Etwa 1000 Euro muss man für gute 20 Zoll Kinder Mountainbikes mit Federgabel - z.B. das Supurb BO20, Propain Dreckspatz oder V-Pace Max20 - investieren.
Bei superleichten 20 Zoll Hardtails im Luxus-Segment kommen Carbon-Starrgabeln das Gewicht. Eine weitere Option für extremes Gelände und Bikeparks sind Kinder-MTB-Fullys in 20 Zoll.
Mindestens 1450 Euro muss man für gute Modelle wie das Propain Frechdax ausgeben. Wer für ein 20 Zoll Kinderfahrrad nicht zu viel ausgeben will, sollte sich nach einem Kinder-Mountainbike mit Starrgabel und Felgenbremsen umschauen.
Hier gibt es schon unter 500 Euro gute, leichte Modelle mit kurzen Kurbeln, die fast jeden Ausflug ins Gelände mitmachen. Kommen Federgabel, Scheibenbremsen und Carbon ins Spiel, werden gute Kinder-Bikes in 20 Zoll sehr teuer.
ADAC und Stiftung Warentest: Ergebnisse und Empfehlungen
Für Kinder im Grundschulalter spielt das Fahrrad eine wichtige Rolle, mit dem sie endlich selbst zum Sportplatz oder zur Schule fahren können. Ein Kinderfahrrad sollte leicht, sicher zu bedienen und günstig sein.
Gemeinsam mit der Stiftung Warentest hat der ADAC zwölf Kinderfahrräder in den Kategorien Handhabung, Fahren, Eignung für das Kind, Sicherheit und Haltbarkeit sowie Schadstoffe getestet.
Die Anschaffungskosten der Testkandidaten lagen zwischen 430 Euro und 575 Euro. Mit 270 Euro wurde das City Bike 20 Zoll D4 Rock von Decathlon als Preisbrecher aufgenommen. Umso erfreulicher, dass damit auch das günstigste Kinderrad im Test das ADAC Urteil "gut" erreichte.
Neben seinen guten Fahreigenschaften überzeugte das Decathlon mit dem besten Licht inklusive Standlicht vorn und hinten. Zu den Verlierern im Vergleich gehören die Räder von Bulls, Raymon und S'cool.
Sie verfehlen im Test die von der Norm geforderten Mindestverzögerungswerte auf dem Bremsenprüfstand. Dabei muss mit einer definierten Handkraft am Bremshebel des Vorderrads eine ausreichende Bremswirkung bei unterschiedlichen Beladungszuständen (60 Kilogramm und zul. Ebenfalls "mangelhaft" schneidet das Kinderrad der österreichischen Marke Woom ab.
Das Leichtgewicht eignet sich dank seiner Fahreigenschaften eigentlich besonders gut für Kinder. Allerdings traten wiederholt Risse an der Tretkurbel auf, weshalb das Woom im ADAC Urteil abgewertet wurde.
Bei sieben Fahrrädern wurden auch Schadstoffe im Sattel festgestellt. Meistens handelte es sich um den Weichmacher DPHP (kurz für Dipropylheptylphthalat), der Kunststoffen zugesetzt wird, um diese elastisch zu machen.
Der Weichmacher DPHP schädigte in Tierversuchen Schilddrüse und Hypophyse. Ein Verbot gibt es bisher nicht, das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt aber, ihn nicht einzusetzen.
Im Test wurde der Weichmacher DPHP in den Sätteln von Raymon, S‘cool, Victoria, Bulls, KTM und Woom nachgewiesen. Im Sattel des Puky Cyke wurden sogenannte polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (kurz PAK) gefunden. Auch diese sind nicht verboten.
Der Grenzwert wird hier knapp unterschritten. ausgeht, wurden diese in der Kategorie Schadstoffe mit ausreichend bewertet. Beim im Mittelfeld platzierten Avanti 7 20 von Pegasus fällt sein zulässiges Gesamtgewicht von 115 Kilogramm auf - ein Wert, der bei einem Kinderfahrrad nicht wirklich notwendig erscheint.
Das zulässige Gesamtgewicht spielt allerdings bei der Sicherheit eine große Rolle und wurde dem Pegasus ebenfalls bei der Bremsprüfung zum Verhängnis. Zudem ist das Avanti 7 20 mit über 15 Kilogramm das schwerste Kinderfahrrad im Test und damit fast doppelt so schwer wie das Modell von Woom.
Tipps zur Auswahl und Anpassung
Im Praxisteil der Tests zeigte sich schnell, dass die Kinder mit den leichteren 20-Zoll-Fahrrädern im Vergleich besser zurechtkamen. Doch viele Modelle sind dagegen 13 bis 15 Kilogramm schwer - und das kann für weniger kräftige Kinder schon zu viel sein.
Bei den Fahrten und vor allem beim Aufheben eines Rads zeigt sich schnell, ob sich das Kind mit dem Fahrradgewicht arrangieren kann. Bevor die Fahrräder von einem Kind zum nächsten weitergereicht werden, empfiehlt es sich, wegen einer möglichen Rissbildung einen prüfenden Blick auf die einzelnen Bauteile zu werfen.
Eventuell kann der Fachhandel hierbei unterstützen. Eine richtige Einstellung des Rads sowie eine Probefahrt beim Fachhändler sind von Vorteil. Dabei sollten Bremsgriffe, Position und Erreichbarkeit der Klingel so eingestellt werden, dass sie vom Kind möglichst einfach bedient werden können.
Erste Übungsfahrten mit Kindern sollten bestenfalls auf einem abgesperrten Gelände durchgeführt werden. Ein Fahrradhelm sollte jederzeit getragen werden, auch hier gelten die Eltern als Vorbilder.
Testkriterien des ADAC
- Kinderfahrräder 20 Zoll (keine Mountainbikes)
- Bekannte Marken
- Freilauf und Rücktrittbremse gemischt
- Produkte sowohl aus dem Fachhandel als auch aus dem Internet
- Gebrauchs- / Montageanleitung
- Montage des Kinderfahrrads, Einstellen und Anpassen
- Aufsteigen / Absteigen / Aufheben (täglicher Gebrauch)
- Fahren
- Reinigung / Reparatur
- Anthropometrische Maße und Größenzuordnung
Die Kinderräder sind auf ihre besonderen die Bezeichnung "Kinderrad" rechtfertigenden, ergonomischen Konstruktions- und Ausstattungsmerkmale hin zu untersuchen. Die Kinderfahrräder sollen getragen werden. Zu beurteilen sind die Griffmöglichkeiten, Schwerpunktlage und das Gewicht.
Bei der Untersuchung werden vor allem von Kindern und Erwachsenen berührbare Bauteile wie z.B. Gewicht (inkl. Gewicht (inkl. ca. Gewicht (inkl. ca. Gewicht (inkl. Gewicht (inkl. ca. Gewicht (inkl. ca. Gewicht (inkl. Gewicht (inkl. ca. Gewicht (inkl. ca. Gewicht (inkl. Gewicht (inkl. Gewicht (inkl. ca. Gewicht (inkl. ca. Gewicht (inkl. ca. Gewicht (inkl. ca. Gewicht (inkl. ca. Gewicht (inkl. Gewicht (inkl. Gewicht (inkl. ca. Gewicht (inkl.
Top 5 der 20-Zoll-Kinderfahrräder
Die 20 Zoll-Kinderfahrräder von Early Rider, Puky oder woom zählen zu den beliebtesten. Unsere Community und Experten empfehlen aber als Alternative auch Modelle von Cube bzw. Decathlon.
Design-Highlight: woom EXPLORE 4
Das woom EXPLORE 4 ist ein leichtes, sportliches Allround-Kinderfahrrad mit 20-Zoll-Rädern, gedacht für Kinder zwischen 6 und 8 Jahren (115-130 cm Körpergröße). Das Bike verfügt über eine 7-Gang-Schaltung, hydraulische Scheibenbremsen und All-Terrain-Reifen, die auf verschiedenen Untergründen für ein griffiges und sicheres Fahrgefühl sorgen.
Der neu designte, ergonomische Sattel und die verstellbaren ergonomischen Griffe machen das sportliche Bike besonders komfortabel für lange Touren.
Vorteile:
- gelungene neue Farben
- kantiges, „erwachseneres“ Design
- hochwertige Komponenten
- sportliche Radgeometrie
ADAC Testsieger: Puky Skyride 20-3 Alu Light
Dieses Kinderfahrrad ist gemäß der Straßenverkehrsordnung vollständig ausgestattet und darüber hinaus auch gut bestückt. Die 3-Gang-Schaltung kommt von Shimano, der Rahmen aus Alu ermöglicht einen niedrigen Einstieg.
Das Gewicht liegt mit 11,80 kg im mittleren Bereich. Der Testsieger mit Note 2,2 beim ADAC Kinderfahrradtest 2022 eignet sich für Kinder ab ca. 6 Jahren bzw. einer Schrittlänge von 53-65 cm / Körpergröße 122-141 cm.
Vorteile:
- Testsieger beim ADAC-Kinderfahrradtest 2022 (Note 2,2)
- Gangwechsel auch ohne Treten bzw. im Stand möglich
- Lenkerhöhe einfach einstellbar
Nachteile:
- kein Schnellspanner zum Einstellen der Sattelhöhe
- kein Freilauf - erschwert das Losfahren
Preis-Leistungs-Tipp: Decathlon City Bike 20 Zoll D4 Rock
Dieses 20-Zoll-Rad richtet sich an Mädchen im Alter von 6 bis 9 Jahren bzw. einer Körpergröße ab 115 cm. Es verfügt über V-Brake-Bremsen, Reflektoren, Schutzbleche und einen geschlossenen Kettenschutz. Damit ist es für die Straße ausgerüstet.
Der höhenverstellbare Lenker und Sattel passen sich dem Wachstum an. Das Fahrrad ist mit 11,5 kg nicht allzu schwer und kommt zu 85 % vormontiert.
Vorteile:
- Preis-Leistung top
- alles dran, was man braucht
- schöne Lackierung
- solide Verarbeitung
Nachteile:
- Montage mühsam
- Bremsen müssen meist eingestellt werden
- Komponenten könnten hochwertiger sein
Klassiker von Puky: Puky LS-Pro 20-7 Alu
Alu-Kinderfahrrad bzw. Hardtail-Mountainbike von Puky mit 7 Gängen für Kinder ab etwa 6 Jahre bzw. einer Schrittlänge von 53-66 cm sowie einer Körpergröße von 120-142 cm.
Vorteile:
- nur 7,9 kg Gewicht
- Rahmengeometrie perfekt auf Kinder abgestimmt
Premium-Fahrrad: Early Rider Belter 20
Dieses „Belter“-Modell wiegt nur 8,0 kg, ist mit einem wartungsarmen Riemenantrieb und einer 4-fach Nabenschaltung ausgestattet und für Kinder ab ca. 5,5 bis 8 Jahre bzw. einer Innenbeinlänge von 52 cm empfehlenswert. Die Sitzhöhe kann zwischen 57,5 - 69 cm eingestellt werden.
Vorteile:
- zählt zu den leichtesten 20-Zoll-Modellen: nur 8,0 kg Gewicht
- wartungsarmer Riemenantrieb
- generell hochwertige Verarbeitung
Nachteile:
- während der Sommersaison immer wieder ausverkauft
Weitere Empfehlungen und Expertenmeinungen
Modelle von Cube, Puky sowie auch Decathlon zählen laut Stiftung Warentest[1] und ADAC[2]zu den besten Kinderfahrrädern. Die derzeit beliebtesten Premium-Marken sind hingegen Early Rider und woom.
Dipl.-Ing. Marcus Degen, Fahrradexperte und Geschäftsführer von velomotion, empfiehlt hier im Dad’s Life Interview: „Ein Kinderfahrrad sollte auf keinen Fall zu klein sein. Zu groß ist dann okay, wenn das Kind schon sehr gut Radfahren kann. Wichtig ist, dass die Füße auf den Boden langen, wenn das Rad steht und dass die Bremsen gut bedient werden können.
Checkliste für den Kauf eines 20-Zoll-Kinderfahrrads
- Fahrradgröße: Ein 20 Zoll-Fahrrad ist für Kinder mit einer Schrittlänge von ca. 50 cm bzw. einer Körpergröße ab 120 cm geeignet.
- Rahmen: Ein tiefer Rahmen erleichtert das Auf- und Absteigen.
- Gewicht: Ein geringes Gewicht ist wichtig, idealerweise wiegt das Fahrrad 1/3 bis maximal die Hälfte des Körpergewichtes.
- Höheneinstellung: Der Sattel und der Lenker sollten genügend Spielraum für die Höhenverstellung bieten.
Testergebnisse für 20 Zoll-Kinderfahrräder
Die deutsche Stiftung Warentest hat zusammen mit dem ADAC im Mai 2022 Kinderfahrräder in 20 Zoll getestet.[1]
Testkriterien
- Fahren (u.a. Fahreigenschaften und Fahrkomfort)
- Eignung für das Kind (u.a. Ergonomie)
- Handhabung (u.a. Montage und Gebrauchsanleitung)
- Sicherheit und Haltbarkeit (u.a. Verarbeitung, Bremsen, Belastbarkeit)
- Schadstoffe
Ergebnisse
Nur drei der zwölf Kinderfahrräder wurden beim Test von Stiftung Warentest und ADAC mit „gut“ bewertet.
Bei den mit „mangelhaft“ bewerteten Modellen sorgte vor allem die Kategorie „Sicherheit und Haltbarkeit“ für Abwertungen. Auch das beliebte woom 4 wurde mit mangelhaft bewertet; Grund: Riss der Tretkurbel am Pedalgewinde in der Dauerprüfung.
Testinstitut und Testsieger
| Testinstitut | Testsieger Kinderfahrräder | Link zum Test |
|---|---|---|
| Stiftung Warentest / ADAC | Skyride 20-3 Alu Light von Puky (Testsieger 05/2022 mit Note 2,2 / „gut“) ACID 200 Street von Cube (2. Platz 05/2022 mit Note 2,3 / „gut“) City Bike 20 Zoll D4 Rock von Decathlon (ex aequo 2. Platz 05/2022 mit Note 2,3 / „gut“) | Testergebnisse für 20 Zoll-Kinderfahrräder von Stiftung Warentest 05/2022 und ADAC |
| ÖKO-TEST | Kein Test von 20 Zoll-Kinderfahrrädern (nur 16 und 18 Zoll) | Testergebnisse für Kinderfahrräder von ÖKO-TEST 2010 |
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