Fahrrad Regenjacke Damen Ultraleicht Test: So bleiben Sie trocken und komfortabel unterwegs

Ein Blick aus dem Fenster und die Motivation, das Haus zu verlassen, tendiert gegen null. Wer hat schon Lust, sich bei Regen im Freien zu tummeln? Aber manchmal führt kein Weg daran vorbei: Die Radtour mit Freunden ist fest eingeplant, Präsenzpflicht statt Homeoffice in vielen Unternehmen, das Kind muss zur Kita.

Für Radfahrer gibt es viele Gründe, warum sie gerade unbedingt in den Sattel steigen müssen, ohne Rücksicht auf die Wetterlage. Da ist man natürlich froh, wenn im Schrank die passende Kleidung wartet. Das wetterfeste Angebot reicht von Überschuhen, Helmüberzügen und Handschuhen über Hosen und Jacken bis hin zum ganzen Overall. Für leichten Regen oder lediglich kurze „Pflichtfahrten“ genügt oftmals eine Regenjacke, die in den meisten Fällen mit Kapuze auch den Kopf trocken hält.

Worauf es bei einer leichten Regenjacke ankommt

Für unsere Übersicht haben wir in erster Linie eher leichte Regenjacken bestellt und begutachtet. Eines vorneweg: Wir haben die Jacken angeschaut, angefasst und angezogen. Wir haben jede in der Praxis ausprobiert, um das Tragegefühl zu erspüren und die Funktionalität zu checken. Leichte Regenjacken - auch unter dieser Definition ergibt sich ein breites Spektrum.

Im Testfeld sind wirklich extrem leichte Modelle vertreten, die sich bestens eignen, um im Notfall eine Jacke griffbereit zu haben. Oder wenn man aus gleichem Grund als Rennradler oder Mountainbiker eine kompakte Jacke ins Trikot steckt. Vielleicht auch nur, um nach einem schweißtreibenden Anstieg nicht ohne Windschutz in die folgende Abfahrt zu gehen.

Beispiele hierfür sind die Modelle von BBB Cycling und Rose, die sogar auf eine Kapuze verzichten. Auch die leichte Jacke von Schöffel fällt in diese Kategorie. Sie ist wesentlich aufwändiger gemacht und mit einer Kapuze versehen, aber Schöffel hat hier bewusst nur bestimmte Bereiche wasserdicht gemacht, an anderen Stellen größeren Wert auf Elastizität und Winddichtheit gelegt.

Welchem Zweck soll die Regenjacke dienen?

Grundsätzlich sollte man sich fragen, welchem Zweck die Regenjacke dienen soll. Ist es die entspannte Fahrt im Alltag oder tritt man regelmäßig auch dynamisch-sportlicher in die Pedale? Im ersten Fall können Faktoren wie Belüftung oder Atmungsaktivität weniger stark gewichtet werden. Und der Geldbeutel wird gleich weniger stark belastet, wenn die Jacke nicht so aufwändig gefertigt ist oder auf eine Funktionsmembran verzichtet wird.

Je mehr man sich anstrengt, desto heißer und feuchter wird das Klima unter der Jacke und desto besser muss diese Feuchtigkeit nach außen transportiert werden. Eine Membran - unter den Testmodellen sind 2- oder 2,5-lagige Verarbeitungsweisen vertreten - lässt Feuchtigkeit nur in einer Richtung durch. Regenwasser kann nicht eindringen, Feuchtigkeit sehr wohl nach außen gelangen. Mancher Hersteller verzichtet auf zusätzliche Belüftungsöffnungen, andere kombinieren Membran und Belüftung. Die meisten Jacken ohne Membran „lindern“ die kaum vorhandene Atmungsaktivität durch großzügige Belüftungsöffnungen.

Bei allen Jacken gilt: Im Bereich der Schultern platzierte Ventilationsöffnungen sind abgedeckt, damit kein Wasser eindringt, besonders großzügig fallen sie bei Ekoi aus. Für die Luftzufuhr verbergen sich mehr oder weniger lange Öffnungen hinter einem Reißverschluss unter den Armen bzw. Achseln, bei Ziener ist die neben dem Frontreißverschluss platziert.

Materialien und Membranen: Was bedeuten 2 oder 2,5 Lagen?

Ein kurzer Blick auf die Membran: Was bedeuten 2 oder 2,5 Lagen bei der Materialbezeichnung? Für den Feuchtigkeitstransport in lediglich einer Richtung ist eine dünne Membran verantwortlich. Bei einigen Systemen lassen deren feine Poren Schweiß und Dampf durch, sind aber zu klein für Wassertropfen. Andere nutzen Membranen ohne Poren, bei denen funktionelle Gruppen im Kunststoff den Wasserdampfaustausch ermöglichen.

Diese Membran wird auf die Innenseite des Außenstoffs laminiert. Zum Schutz der Membran wird innen ein zusätzliches Futter - in der Regel ein loses Netz - eingearbeitet. Auf dieses kann beim 2,5-Lagen-Laminat verzichtet werden, da von innen direkt eine dünne Schutzschicht aufgebracht wird. Das spart Gewicht.

Über das Maß der Wasserdichtheit und der Atmungsaktivität geben zwei Werte Auskunft. Die sogenannte Wassersäule gibt an, welchem Wasserdruck ein Gewebe standhält, bevor es durchdrungen wird. Die Atmungsaktivität wird per MVTR-Wert oder RET-Wert angegeben. Der erste ist nicht genormt, er gibt an, wie viel Gramm Wasserdampf binnen 24 Stunden durch einen Quadratmeter Membranfläche verdunsten. Je höher der Wert, desto atmungsaktiver, ab 10.000 g/m2/24h gilt eine Membran als atmungsaktiv.

Der genormte RET-Wert dagegen ist mit steigender Atmungsaktivität niedriger, er wird ermittelt, indem der Wasserdampfdurchgangswiderstand der Bekleidung gemessen wird.

Details, die den Unterschied machen

Das beste Material hilft nicht, wenn sich dem Regen Schwachstellen bieten. Das können die Nähte ebenso sein wie die Reißverschlüsse. Schwächen, die sich keine unserer Jacken leistet. Die Nähte sind getaped oder verschweißt, die Reißverschlüsse wasserdicht und/oder hinterlegt, oft deckt sogar eine kleine Flappe den Frontreißverschluss ab. Auch etwaig vorhandene Taschen sind an allen Exemplaren per Zipper zu verschließen.

Wie bei den Ventilationsöffnungen gilt auch hier: Es ist schön, wenn der Griff am Schlitten des Reißverschlusses gut zu greifen ist, auch mit Handschuhen. Schön ist auch, dass bei wirklich allen Jacken der Schlitten oben in einer sogenannten „Zipper-Garage“ verschwindet.

Bei vielen Regenjacken ist der Schnitt an die typische Haltung auf dem Rad angepasst, die Arme etwas angewinkelt, der Rücken weiter nach unten gezogen. Das ist zum Beispiel bei ­Vaude und Tatonka sehr schön zu erkennen (nicht umsonst haben wir die Jacken auch in der Rückansicht fotografiert).

Wer im Regen im Straßenverkehr unterwegs ist, freut sich über die passive Sicherheit, die reflektierende Stoffe, Prints oder andere Elemente bieten. Mit solchen sind fast alle unsere Jacken ausgestattet, besonders großzügig fallen sie bei der B’Twin aus, wenn man die entsprechende Flappe an der Brust öffnet - übrigens ein weiteres Indiz, dass sich dieses Modell an Pendler und Alltagsradler richtet.

Angenehm sind gut sitzende Armbündchen, insbesondere solche, die mit Klett oder Zug angepasst werden können. Beides gilt auch für den unteren Abschluss der Jacke. Die meisten Kapuzen können über den Helm gezogen werden, unserer Erfahrung nach ist das Tragegefühl so angenehmer, als wenn die Kapuze unter dem Helm direkt am Kopf aufliegt. Bei Basil kann sie in zwei Positionen am Kragen fixiert werden, so dass beide Optionen bleiben. Hilfreich ist die Möglichkeit, die Kapuze rund um das Gesicht anzupassen.

Nachhaltigkeit und Zertifizierungen

Nachhaltigkeit ist bei vielen Herstellern Thema. Sie nutzen deswegen zum Beispiel recyceltes Polyester zur Fertigung und verzichten explizit auf den Einsatz von Fluorcarbonen (PFC), die lange zur Imprägnierung eingesetzt wurden. Auch Klimaneutralität sowie faire Produktionsbedingungen spielen eine Rolle.

Bei der Kaufentscheidung hilft hier der Blick auf die jeweiligen Homepages, auf Etikette und Label, die entsprechende Standards zertifizieren. Bekannte Zertifizierungen sind etwa Bluesign®, Climate Action (klimaneutrales Unternehmen), Fair Wear oder Grüner Knopf.

Begrüßenswert ist es, wenn Hersteller einen Reparaturservice anbieten. Einerseits aus Kostengründen natürlich, andererseits vor allem unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit.

Fahrrad Regenjacke mit oder ohne Futter

Wer sich eine Fahrrad Regenjacke zulegen möchte, der sollte sich grundlegend entscheiden ob er eine gefütterte Jacke möchte oder eine Fahrradjacke die „nur“ trocken hält, jedoch keine oder nur kaum eine wärme haltende Funktion mit sich bringt. Bei der gefütterten Variante wird neben der Schutzfunktion gegen Regen auch der Wärmeerhalt gewährleistet.

Eine zweite Jacke wird dabei nicht benötigt und die Regenjacke kann als normale Ausgehjacke genutzt werden.

Überzieh-Jacke

Bei einer dünnen Überzieh-Jacke sieht dies anders aus. Diese besteht meist aus nur sehr dünnem Material und ist dafür gedacht, dass man unter ihr noch eine normale, richtige Jacke trägt. Der Vorteil bei dieser Variante ist, dass man die Jacke wirklich nur auf Bedarf anziehen muss und sie sonst einfach in der Tasche mit sich führt. Sie ist platzsparend und sehr leicht. Eine solche dünne Fahrradjacke kann z.B. auch in einer Satteltasche ihren Platz finden.

Der Vorteil liegt klar auf der Hand, es muss bei der Outfitauswahl nicht extra darauf geachtet werden, dass die Regenjacke als Outfit mit eingeplant wird. Es gibt durchaus Regenjacken für Damen, Regenjacken für Herren und Regenjacken für Kinder die sich unterscheiden. Bei den Fahrrad Regenjacken für Frauen ist oftmals der Schnitt der Jacke etwas taillierter umgesetzt.

Fahrrad Regenjacken sollten atmungsaktiv sein

Eine gute Fahrrad Regenjacke ist Atmungsaktiv und lässt von der Außenseite kein Wasser durch. Von innen kann jedoch die Luftfeuchtigkeit, die beim Schwitzen entsteht, abgeführt und nach außen getragen werden. Durch diese Atmungsaktivität der Materialien wird der Schweiß optimal abgeleitet.

Der Vorteil dabei, keine Nasse Kleidung durch nicht abdampfenden Körperschweiß. Damit diese Funktion gewährleistet wird, werden zu einem besondere Materialien eingesetzt, zusätzlich wird oft mit Belüftungsschlitzen gearbeitet. Gerade bei körperlicher Anstrengung produziert der Körper Wärme und hat eine erhöhte Transpiration.

Materialien, Verbindungen und Nähte an der Fahrrad Regenjacke

Je mehr Verbindungsstellen eine Jacke hat, umso mehr Schwachstellen gibt es und bietet Möglichkeiten, das Regenwasser eintreten kann. Bei der Wahl der Fahrrad Regenjacke sollte darauf geachtet werden, dass das Material der Jacke bereits wasserundurchlässig ist. Ähnlich wie bei wasserdichten Fahrradtaschen werden die Verbindungen hier nicht genäht sondern verschweißt oder geklebt. Das Regenwasser kann so nicht durch die Verbindungen gelangen. Gleichzeitig kann auch der Wind nicht direkt durch Nähte durchdringen. Hier von einem Windbreaker zu sprechen wäre etwas gewagt.

Wasserabweisend ist nicht Wasserdicht

Stoffjacken haben dabei oftmals das Problem, dass der Stoff nie zu 100% Wasserdicht ist. Hier heißt es in der Beschreibung dann „Wasserabweisend“. Die Poren der Jacke (des Materials) sind so fein, dass der Regentropfen an sich nicht eindringen kann. Parallel dazu wird oft mit einer Beschichtung gearbeitet, die das Wasser wie beim Lotus-Effekt abperlen lässt. Reisverschluss und Taschenverschlüsse sollten mit einer Lippe überdeckt sein.

Nähte sollten von innen ebenfalls mit einer wasserdichten Schicht überklebt sein. Erst bei übermäßigem Regenfall oder bei stärkerer Berührung der Jacke kann das Wasser in den Stoff einziehen. Wie hoch dieser Wasserdruck z.B. sein darf, wird in mm Wassersäule angegeben. Je höher der Wert ist, umso mehr Wasser kann die Fahrradjacke / Regenjacke ab, bevor das Wasser eindringen kann. Ab einem Wert von 1300 mm Wassersäule spricht man von Wasserdicht, Die Eidgenössische Materialprüfanstalt (EMPA) in St. Gallen in der Schweiz geht jedoch davon aus, dass erst ab einem Wert von 4000 mm Wassersäule sicher gehen kann, dass der Stoff allen Anforderungen gerecht wird.

Ist die Jacke nass und kann das Wasser eindringen, wird diese schwer und verliert einen Teil der wärmenden Funktion.

Wer sich eine Regenjacke als Überziehjacke kaufen möchte, der sollte diese in einer Nummer größer wählen. Zieht man z.B. im Winter noch eine Winterjacke an, nimmt diese recht viel Platz ein. Die Fahrrad Regenjacke muss hier noch drüber passen. Verschweißte Nähte sind hier an der Tagesordnung. Auch hier gelten die Werte für die Belastung.

Beide Varianten der Fahrrad Regenjacke sollten eine Kapuze haben und an den Bündchen einen festen Verschluss, sodass Regenwasser nicht über die Hände in den Jackenärmel laufen kann. Auch ist es sinnvoll die Kapuze in der Größe einstellen zu können. So findet auch der Fahrradhelm einen Platz und der Kopf bleibt geschützt und trocken.

Signalfarben und auffällige Fahrrad Regenjacken nutzen

Wenn es regnet ist es meist etwas dunkler draußen, nicht weil es abends ist, sondern vielmehr weil die Wolken den Himmel ergrauen lassen. Wasser steht auf den Straßen, die Sicht für Autofahrer und Radfahrer wird schlechter und ist eingeschränkt. Wer sich jetzt optisch mit einer auffälligen Fahrradjacke abhebt, der wird besser gesehen. Reflektoren an der Jacke unterstützen den Effekt.

Worauf man vor dem Kauf achten sollte

  • Das Material aus dem die Jacke ist, sollte bereits wasserundurchlässig sein, z.B. Polyester. Lässt sich bei Aufspritzenden Verschmutzungen leicht abwischen.
  • Die Nähte der Fahrradjacke sollten geklebt oder geschweißt sein
  • Die Regenjacke sollte auffällig in der Farbgebung sein
  • Die Belastung nach mm Wassersäule ist im Idealfall größer als 3000-4000 mm.
  • Taschen und Reißverschlüsse sollten ebenfalls wasserdicht verschlossen werden können.
  • Pass die Kapuze evtl. über den Fahrradhelm

Die Fahrradjacke ist als ein Bestandteil der richtigen Fahrradbekleidung zu sehen. Es ist nicht schwer zu erahnen, dass neben einer guten Fahrrad Regenjacke auch eine Fahrrad Regenhose zur Bekleidung gehören.

Regenjacken im Test - Die persönlichen Favoriten der Redaktion

Medvind Allweather Fahrradjacke Herren

BikeX-Chefredakteur Björn Gerteis fährt derzeit im Alltag die Regenjacke von Medvind. "Schon beim ersten Anprobieren fiel mir der alltagstaugliche Schnitt auf: Sie sitzt angenehm locker, ohne dabei unförmig zu wirken. Das Material fühlt sich hochwertig an, dank überklebter Nähte bin ich auch bei heftigen Regenschauern bislang trocken geblieben.".

Besonders gut gefiel ihm die Kombination aus Schutz und Tragekomfort. Die Handgelenkgamaschen und das winddichte Material halten kalte Luft wirksam draußen, die Kapuze passt zudem problemlos über den Helm. Gleichzeitig sorgt das Belüftungssystem dafür, dass er nicht völlig durchgeschwitzt ankommt. Insgesamt ist die Jacke laut Björn erstaunlich atmungsaktiv - selbst bei längeren Ausfahrten.

Auch im Hinblick auf Sicherheit ist die Medvind eine gute Wahl. Die Reflektoren sind gut sichtbar, was im Straßenverkehr ein gutes Gefühl gibt. Die Bewegungsfreiheit ist dank des komfortablen Schnitts und des zusätzlichen Reißverschlusses unten uneingeschränkt. Die Taschen für Handy, Schlüsselbund und Co. sind standesgemäß abgedichtet und hielten im Alltag zuverlässig trocken.

Die Medvind ist mit gemessenen 790 Gramm für eine City-Regenjacke durchaus leicht. Dafür fühlt sie sich robust an und ist auch bei niedrigeren Temperaturen um null Grad tragbar - dann natürlich mit einer zusätzlichen Schicht.

Endura MT 500 Damen

Eine Jacke, die einen buchstäblich nie im Regen stehen lässt, ist Das Damen-Regenjacken-Modell der Endura MT500. Mit ihrer robusten Membran hält sie Redakteurin Katharina Binzenhöfer zuverlässig trocken, selbst wenn es in Strömen regnet. Die Jacke ist wasserdicht bis 20.000 mm - und trotzdem atmungsaktiv genug, um bei schweißtreibenden Anstiegen nicht im eigenen Saft zu schmoren.

Und wenn es doch mal zu heiß wird, lässt sich die Jacke durch die Lüftungsschlitze (auch Pit-Zips genannt) unter den Armen mit einem Zwei-Wege-Reißverschluss öffnen. In der Ärmeltasche findet der Liftpass Platz, die beiden Seitentaschen bieten ausreichend Platz für Snacks. Handy und Schlüssel können in der Innentasche wasserdicht verstaut werden. Alle Reißverschlüsse dieser Jacke sind übrigens sauber versiegelt.

Die MT500 hat eine tolle Passform und ist angenehm tailliert. Die Silikonprints auf den Schultern sorgen dafür, dass der Rucksack auch bei den wildesten Abfahrten nicht verrutscht. Die Lycra-Bündchen schmiegen sich sanft um die Handgelenke, die Ärmel sind so lang geschnitten, dass auch bei gestreckter Haltung auf dem Bike kein Regen in die Ärmel tropft.

Man kann die große Kapuze optimal über den Helm ziehen und hat noch genügend Bewegungsfreiheit. Will man die Jacke aber im Alltag tragen, kann einem die übergroße Kapuze zu viel des Guten sein, sie rutscht gerne und schnell vom Kopf.

Gore ENDURE GORE-TEX LE1 Jacke Damen

Ob auf dem Trail oder mit dem Rad zur Arbeit - diese Gore Endure Regenjacke für Damen ist ein echtes Allroundtalent. Dank der bewährten Gore-Tex-Membran bleibt alles unter der Jacke garantiert trocken, auch wenn der Regen mal wieder aus dem Nichts kommt. Sie war im Alltagstest stets zuverlässig, winddicht und atmungsaktiv. Mit nur 245 Gramm fällt sie zudem kaum ins Gewicht und lässt sich zusammengefaltet in einer der Fronttaschen verstauen, dass sie sogar in die hintere Trikottasche oder den Tourenrucksack passt.

Die Jacke hält trocken, aber um warm zu bleiben, empfiehlt Redakteurin Katharina Binzenhöfer an kühleren Tagen eine zusätzliche Schicht darunter. Die Jacke fällt übrigens größengerecht aus.

POC W's Motion Rain Jacket

Typisch POC ist auch das Design der Damen-Regenjacke "Motion Rain" sehr schlicht, aber dennoch chic. Sie macht sowohl in der Stadt als auch auf dem Trail eine gute Figur. Dank ihrer robusten Drei-Lagen-Konstruktion hält sie auch bei starkem Regen trocken und angenehm warm. Sie ist eher talliert geschnitten, aber ein Pullover passt noch darunter.

Besonders praktisch: Die Kapuze passt bequem über einen Helm, ohne zu verrutschen.Auch schön: die elastischen Bündchen an den Ärmeln und am Saum. Sie halten Wind und Regen ab und sorgen für einen bequemen Sitz. Zwar hat die Regenjacke keine Reißverschlüsse unter den Armen, aber die Belüftungszonen machen auch einen guten Job.

Für den Einsatz im Straßenverkehr befinden sich hinten im unteren Rückenbereich zwei kleine reflektierende Details. Diese könnten etwas größer sein, um bei schlechten Lichtverhältnissen noch besser gesehen zu werden. Die Reißverschlusstaschen sind durch eine Stoffüberlappung geschützt. Die Brusttasche bietet Platz für Handy oder Schlüssel. Auch diese Jacke ist kein Leichtgewicht, aber das Packmaß ist besser als bei der eher voluminösen Endura-Jacke.

Detaillierte Testberichte weiterer Regenjacken

Es folgen detaillierte Testberichte zu weiteren Regenjacken, die im MYBIKE-Test berücksichtigt wurden:

  • Y Lightline Air 3L Shell Jacket Men von Bergans
  • Fahrrad-Regenjacke von Canyon
  • Triban Regenjacke Fahrrad Gravel von Decathlon
  • Hummvee WP Hooded Jacket von Endura
  • SavePlus-Regenjacke von Gonso
  • Endure Jacket von Gore Wear
  • WPM Pocket Hooded Bike Jacket von Löffler
  • Yaras Rain Jacket von Vaude

Details der Regenbekleidung

Die Details der Regenbekleidung werden in Bezug auf folgende Aspekte bewertet:

  • Regenschutz
  • Verarbeitung
  • Atmungsaktivität
  • Passform/Schnitt

Die besten Fahrrad-Regenjacken 2025 im Vergleich

Eine Zusammenfassung der besten Fahrrad-Regenjacken im Vergleich für das Jahr 2025:

  1. Beste warme Fahrrad-Regenjacke: Bietet eine mitgelieferte Fleecejacke für niedrige Temperaturen.
  2. Beste Fahrrad-Regenjacke mit hoher Wassersäule: Verfügt über eine dreilagige Konstruktion und eine Wassersäule von 20.000 mm.
  3. Beste Fahrrad-Regenjacke mit Gore-Tex: Nutzt die Gore-Tex Paclite-Technologie für Wasserdichtigkeit und Atmungsaktivität.
  4. Beste XXL Fahrrad-Regenjacke: Ist in großen Größen erhältlich.
  5. Beste Fahrrad-Regenjacke für Männer: Bietet Komfort und hochwertige Verarbeitung.
  6. Beste reflektierende Fahrrad-Regenjacke: Reflektiert vollständig für gute Sichtbarkeit.
  7. Beste ultraleichte Fahrrad-Regenjacke: Hat ein kleines Packmaß und ist sehr leicht.

Checkliste: Diese Merkmale sind im Test wichtig

Eine Checkliste mit wichtigen Merkmalen, die bei der Auswahl einer Fahrrad-Regenjacke berücksichtigt werden sollten:

  • Wasserdichte: Mindestens 1.300 mm Wassersäule für Wasserdichtigkeit.
  • Atmungsaktivität: Wichtig für den Feuchtigkeitstransport.
  • Passform: Sollte nicht zu eng oder zu locker sitzen.
  • Gewicht und Packmaß: Leicht und klein zu verstauen für längere Touren.
  • Zusätze: Taschen, Kapuzen und Reflektoren.

FAQ: Häufige Fragen und Antworten zu Fahrrad-Regenjacken

Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Fahrrad-Regenjacken, einschließlich Kosten, Kauforten und wichtigen Kaufaspekten.

Wie so oft muss man auch bei der Wahl der richtigen Regenjacke seine Bedürfnisse kennen und Ansprüche gewichten. Das betrifft das Thema Nachhaltigkeit genauso wie die Abwägung zwischen Preis und Aufwändigkeit der Jacke.

Verwandte Beiträge:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0