Fahrrad Regenjacken Damen Test: So bleiben Sie trocken und komfortabel

Wenn es um den Radsport geht, lassen wir uns vom Wetter nicht so leicht abschrecken! Eine gute Regenjacke ist dabei jedoch unverzichtbar, um uns vor Wind und Nässe zu schützen. Doch nicht jede Regenjacke ist gleich: Die Anforderungen variieren je nach Einsatzbereich und persönlichen Vorlieben.

Warum eine Regenjacke wichtig ist

Der Hauptzweck einer Regenjacke besteht darin, unseren Körper vor Auskühlung zu schützen und das Risiko von Erkältungen zu minimieren. Gleichzeitig sollte sie beim Radfahren nicht einschränken. Ein Rennradfahrer beispielsweise würde sich mit einer locker sitzenden, dreilagigen Hardshelljacke schwer tun. In unserer Testserie haben wir die besten Regenjacken auf Herz und Nieren geprüft. Neben Fahrtests haben wir die Jacken auch im Duschtest auf ihre Wasserdichtigkeit untersucht.

Faktoren im Test

  • Passform
  • Atmungsaktivität
  • Packmaß

Die Regenjacken im Test

Im Folgenden werden einige der getesteten Regenjacken für Damen detaillierter vorgestellt:

Gore Endure Jacket

Die Endure ist eine leichte und sportlich geschnittene Jacke ohne Schnickschnack. Ihre Passform ist nahe am Ideal: perfekt sitzende Ärmel, ausreichend langes Heck und eine Kapuze, die bequem über den Helm passt. Die Verarbeitung ist tadellos, alle Nähte sind dicht, und die Zipper laufen leicht. Trotz passablem Dampfdurchlass wäre eine Lüftungsmöglichkeit wünschenswert. Ansonsten ist die Jacke schlicht, packbar, dicht und absolut empfehlenswert.

Merkmal Bewertung
Wetterschutz (35 %) 10 von 10 Punkten
Körperklima (25 %) 8 von 10 Punkten
Gewicht¹ / Packmaß (20 %) 8 von 10 Punkten
Ausstattung / Funktion (20 %) 8 von 10 Punkten

Jack Wolfskin Morobbia 3L JKT

Die Membran des Outdoor-Riesens ist zu 100 % recycelt und hält absolut dicht. Nur die Imprägnierung lässt schnell nach, und die Außenhaut saugt sich voll. Die Morobbia ist radspezifisch aber eher weit geschnitten und funktioniert auch gut als Multi­sportjacke. Ihre Ärmel mit kleinem Flap lassen sich gut anpassen und auch hochschieben, Lüftungs-Zipper verbessern das eh schon gute Klima zusätzlich. Tolle Kapuze für über den Helm.

Merkmal Bewertung
Wetterschutz (35 %) 8 von 10 Punkten
Körperklima (25 %) 8 von 10 Punkten
Gewicht¹ / Packmaß (20 %) 6 von 10 Punkten
Ausstattung / Funktion (20 %) 9 von 10 Punkten

Löffler Bike Jacket with Hood CF WPM Pocket

Mit minimalem Packmaß und geringem Gewicht ist die Löffler eine echte Notfalljacke für den Rucksack. Die Membran ist die dampfdurchlässigste im Test, fühlt sich aber innen schnell schwitzig an. Das Obermaterial saugt viel Wasser auf, so fühlt sich die Löffler feucht an, obwohl sie dicht ist. Lüftungsöffnungen oder einen Zweiwege-Reißverschluss gibt es nicht. Die dünne Kapuze lässt sich gut unter dem Helm tragen und bei Nichtgebrauch einrollen.

Merkmal Bewertung
Wetterschutz (35 %) 7 von 10 Punkten
Körperklima (25 %) 7 von 10 Punkten
Gewicht¹ / Packmaß (20 %) 10 von 10 Punkten
Ausstattung / Funktion (20 %) 6 von 10 Punkten

Norrona Fjora

Norrona stattet die Fjora mit Gores Top-Membran aus. Die hält absolut dicht und ist zudem solide imprägniert. Zusammen mit der sauber einstellbaren Kapuze (über den Helm) und großen Flaps über den Händen bleibt man lange trocken. Die gute Dampfdurchlässigkeit wird durch Unterarm-Lüftungen und einem zusätzlichen Zipper vorne unterstützt. Die Jacke ist extrem teuer, dafür aber auch robust und multisport-tauglich. Nervig: Die Flaps rutschen beim Anziehen aus den Ärmeln.

Merkmal Bewertung
Wetterschutz (35 %) 10 von 10 Punkten
Körperklima (25 %) 9 von 10 Punkten
Gewicht¹ / Packmaß (20 %) 6 von 10 Punkten
Ausstattung / Funktion (20 %) 9 von 10 Punkten

Poc Motion Rain Jacket

Die Poc glänzt mit angenehmem Tragegefühl bei guter Dampfdurchlässigkeit. Zudem bietet das stretchige Material viel Flexibilität. Die Kapuze sitzt auch ohne Verstellung gut unter dem Helm, raschelt aber laut. Der Schnitt ist wenig radspezifisch und dürfte am Heck länger sein. Auch die Ärmel sind etwas kurz. Bis auf einen Nahtknoten hält die Jacke dicht, nimmt außen nach drei Wäschen aber viel Wasser auf. Einfach ausgestattet.

Merkmal Bewertung
Wetterschutz (35 %) 6 von 10 Punkten
Körperklima (25 %) 8 von 10 Punkten
Gewicht¹ / Packmaß (20 %) 6 von 10 Punkten
Ausstattung / Funktion (20 %) 7 von 10 Punkten

Protective P-New Age CB

Sauber verarbeitete Jacke mit angenehmem Tragegefühl. Trotz der 3-Lagen-Konstruktion bleiben Gewicht und Packmaß im Rahmen. Die Dampfdurchlässigkeit ist gut, wenn auch nicht so hoch wie vom Hersteller angegeben. Zur Belüftung lassen sich lediglich die Ärmel hochschieben, Lüftungs-Zipper gibt es nicht. Die Kapuze passt nur unter den Helm und ist recht laut, lässt sich einrollen, verdeckt aber dann das weiche Fleece im Nacken.

Merkmal Bewertung
Wetterschutz (35 %) 9 von 10 Punkten
Körperklima (25 %) 7 von 10 Punkten
Gewicht¹ / Packmaß (20 %) 8 von 10 Punkten
Ausstattung / Funktion (20 %) 8 von 10 Punkten

Scott Explorair Light Dryo 3L

Beim Regenschutz lässt die schicke Scott nichts anbrennen - sie ist absolut dicht und anhaltend imprägniert. Ihr Schnitt ist sportlich, aber nicht sonderlich radspezifisch. Das Material könnte mehr Stretch vertragen, die Ärmel etwas länger sein. Ohne Helm sitzt die Kapuze sehr gut, unterm Helm raschelt sie laut. Top: Der Kragen reicht weit hoch und schließt gut ab. Leider fehlt eine Belüftungsfunktion, auch sonst ist die Ausstattung sehr reduziert.

Merkmal Bewertung
Wetterschutz (35 %) 9 von 10 Punkten
Körperklima (25 %) 6 von 10 Punkten
Gewicht¹ / Packmaß (20 %) 6 von 10 Punkten
Ausstattung / Funktion (20 %) 6 von 10 Punkten

Specialized Trail Neoshell Rain

Das stretchige Neoshell trägt sich fast wie Softshell-Material und schmeichelt der Haut. Zusammen mit den guten Lüftungsoptionen sorgt das für ein gutes Klima. Wegen der kurzen Ärmel greift man eher zu einer Nummer größer, dann fällt die Jacke aber weit und vorne sehr lang aus. Wasser tropft leicht in die Ärmel, der weite Kragen bietet nur wenig Schutz. Über dem Helm schränkt die Kapuze etwas die Beweglichkeit ein.

Merkmal Bewertung
Wetterschutz (35 %) 8 von 10 Punkten
Körperklima (25 %) 8 von 10 Punkten
Gewicht¹ / Packmaß (20 %) 3 von 10 Punkten
Ausstattung / Funktion (20 %) 6 von 10 Punkten

Vaude Moab Regenjacke

Die Moab gefällt auf Anhieb mit ihrer radspezifischen, aber nicht zu engen Passform. Ärmel- und Rückenlänge sind top, zudem liegen die Ärmel optimal an. Alle Zipper und Kordelzüge lassen sich leicht bedienen. Die Kapuze sitzt passgenau auf dem Kopf und raschelt nicht zu stark. Beim Dampfdurchlass ist die Membran nur Mittelmaß, zudem fühlt sie sich auf nackter Haut schnell klebrig an.

Regenjacken für alle Radfahrer im Alltags-Test

Welche Regenjacke hält dich bei Wind und Wetter wirklich trocken? Unsere Redaktion hat verschiedene Modelle im Alltag getestet und verrät, welche Jacken im Regen überzeugen konnten - und wo noch Luft nach oben ist. Hier kommen die persönlichen Favoriten mit allen Stärken und Schwächen!

Medvind Allweather Fahrradjacke Herren

BikeX-Chefredakteur Björn Gerteis fährt derzeit im Alltag die Regenjacke von Medvind. "Schon beim ersten Anprobieren fiel mir der alltagstaugliche Schnitt auf: Sie sitzt angenehm locker, ohne dabei unförmig zu wirken. Das Material fühlt sich hochwertig an, dank überklebter Nähte bin ich auch bei heftigen Regenschauern bislang trocken geblieben.".

Besonders gut gefiel ihm die Kombination aus Schutz und Tragekomfort. Die Handgelenkgamaschen und das winddichte Material halten kalte Luft wirksam draußen, die Kapuze passt zudem problemlos über den Helm. Gleichzeitig sorgt das Belüftungssystem dafür, dass er nicht völlig durchgeschwitzt ankommt. Insgesamt ist die Jacke laut Björn erstaunlich atmungsaktiv - selbst bei längeren Ausfahrten.

Auch im Hinblick auf Sicherheit ist die Medvind eine gute Wahl. Die Reflektoren sind gut sichtbar, was im Straßenverkehr ein gutes Gefühl gibt. Die Bewegungsfreiheit ist dank des komfortablen Schnitts und des zusätzlichen Reißverschlusses unten uneingeschränkt. Die Taschen für Handy, Schlüsselbund und Co. sind standesgemäß abgedichtet und hielten im Alltag zuverlässig trocken.

Die Medvind ist mit gemessenen 790 Gramm für eine City-Regenjacke durchaus leicht. Dafür fühlt sie sich robust an und ist auch bei niedrigeren Temperaturen um null Grad tragbar - dann natürlich mit einer zusätzlichen Schicht.

Insgesamt bin ich begeistert. Die Bike-Jacke von Medvind ist eine gute Wahl für Radfahrer, die eine funktionelle und trotzdem stilvolle Jacke suchen.

Endura MT 500 Damen

Eine Jacke, die einen buchstäblich nie im Regen stehen lässt, ist Das Damen-Regenjacken-Modell der Endura MT500. Mit ihrer robusten Membran hält sie Redakteurin Katharina Binzenhöfer zuverlässig trocken, selbst wenn es in Strömen regnet. Die Jacke ist wasserdicht bis 20.000 mm - und trotzdem atmungsaktiv genug, um bei schweißtreibenden Anstiegen nicht im eigenen Saft zu schmoren. Und wenn es doch mal zu heiß wird, lässt sich die Jacke durch die Lüftungsschlitze (auch Pit-Zips genannt) unter den Armen mit einem Zwei-Wege-Reißverschluss öffnen.

In der Ärmeltasche findet der Liftpass Platz, die beiden Seitentaschen bieten ausreichend Platz für Snacks. Handy und Schlüssel können in der Innentasche wasserdicht verstaut werden. Alle Reißverschlüsse dieser Jacke sind übrigens sauber versiegelt.

Die MT500 hat eine tolle Passform und ist angenehm tailliert. Die Silikonprints auf den Schultern sorgen dafür, dass der Rucksack auch bei den wildesten Abfahrten nicht verrutscht. Die Lycra-Bündchen schmiegen sich sanft um die Handgelenke, die Ärmel sind so lang geschnitten, dass auch bei gestreckter Haltung auf dem Bike kein Regen in die Ärmel tropft.

Man kann die große Kapuze optimal über den Helm ziehen und hat noch genügend Bewegungsfreiheit. Will man die Jacke aber im Alltag tragen, kann einem die übergroße Kapuze zu viel des Guten sein, sie rutscht gerne und schnell vom Kopf.

Allerdings muss man sagen, dass es deutlich leichtere Jacken gibt, die dann auch ein kleineres Packmaß haben. Das ist nicht die Stärke der Endura MT500. In den Augen von Redakteurin Katharina gehört sie eher in die Kategorie Jacken, die man anzieht, wenn es draußen bereits in Strömen regnet, man aber trotzdem die Trails unsicher machen will.

Gore ENDURE GORE-TEX LE1 Jacke Damen

Ob auf dem Trail oder mit dem Rad zur Arbeit - diese Gore Endure Regenjacke für Damen ist ein echtes Allroundtalent. Dank der bewährten Gore-Tex-Membran bleibt alles unter der Jacke garantiert trocken, auch wenn der Regen mal wieder aus dem Nichts kommt. Sie war im Alltagstest stets zuverlässig, winddicht und atmungsaktiv.

Mit nur 245 Gramm fällt sie zudem kaum ins Gewicht und lässt sich zusammengefaltet in einer der Fronttaschen verstauen, dass sie sogar in die hintere Trikottasche oder den Tourenrucksack passt. Die Jacke hält trocken, aber um warm zu bleiben, empfiehlt Redakteurin Katharina Binzenhöfer an kühleren Tagen eine zusätzliche Schicht darunter. Die Jacke fällt übrigens größengerecht aus.

Insgesamt ist Endure-Jacke von Gore schlicht gehalten und hat nur zwei seitliche Eingrifftaschen, in denen das Handy zuverlässig trocken bleibt. Der Saum ist durch einen Kordelzug in den Taschen verstellbar. Die Kapuze passt über einen MTB-Helm. Dank verlängerten Rückteil bekommt der Rücken auch bei voller Fahrt keinen kalten Luftzug ab.

Die Reflektoren hinten und seitlich am fetten Schriftzug am Arm sorgen dafür, dass man auch bei schlechtem Wetter im Verkehr besser gesehen wird.

POC W's Motion Rain Jacket

Typisch POC ist auch das Design der Damen-Regenjacke "Motion Rain" sehr schlicht, aber dennoch chic. Sie macht sowohl in der Stadt als auch auf dem Trail eine gute Figur. Dank ihrer robusten Drei-Lagen-Konstruktion hält sie auch bei starkem Regen trocken und angenehm warm. Sie ist eher talliert geschnitten, aber ein Pullover passt noch darunter.

Besonders praktisch: Die Kapuze passt bequem über einen Helm, ohne zu verrutschen. Auch schön: die elastischen Bündchen an den Ärmeln und am Saum. Sie halten Wind und Regen ab und sorgen für einen bequemen Sitz.

Zwar hat die Regenjacke keine Reißverschlüsse unter den Armen, aber die Belüftungszonen machen auch einen guten Job. Für den Einsatz im Straßenverkehr befinden sich hinten im unteren Rückenbereich zwei kleine reflektierende Details. Diese könnten etwas größer sein, um bei schlechten Lichtverhältnissen noch besser gesehen zu werden. Die Reißverschlusstaschen sind durch eine Stoffüberlappung geschützt. Die Brusttasche bietet Platz für Handy oder Schlüssel. Auch diese Jacke ist kein Leichtgewicht, aber das Packmaß ist besser als bei der eher voluminösen Endura-Jacke.

Die besten Fahrrad-Regenjacken 2025 im Vergleich

Es gibt unterschiedliche Modelle an Fahrrad-Regenjacken, sie alle haben jedoch gemeinsam, dass sie unterwegs vor Regen und Feuchtigkeit schützen. Einige von ihnen bieten zusätzlich Schutz vor Wind oder sind gefüttert, damit sie auch im Winter getragen werden können.

Empfehlungen

  1. Beste warme Fahrrad-Regenjacke: Diese Jacke ist auch für niedrige Temperaturen geeignet, denn die mitgelieferte, auch separat verwendbare, Fleecejacke kann einfach hineingezippt werden. Die Kapuze ist verstellbar und in einer innenliegenden Tasche der Jacke können Wertgegenstände verstaut werden.
  2. Beste Fahrrad-Regenjacke mit hoher Wassersäule: Die Jacke ist dreilagig, hat verklebte Nähte und bietet eine Wassersäule von 20.000 mm, wodurch sie vollständig vor Regen schützt. Reißverschlüsse unter den Armen sorgen für eine gute Belüftung und in mehreren Taschen können Dinge wie Smartphone und Schlüssel verstaut werden. Sowohl Kapuze als auch unterer Saum und Ärmel sind verstellbar.
  3. Beste Fahrrad-Regenjacke mit Gore-Tex Robust GORE WEAR Damen Fahrrad-Jacke Endure: Durch die Gore-Tex Paclite-Technologie ist sie wasser- und winddicht, extrem atmungsaktiv und hat ein geringes Packmaß.
  4. Beste XXL Fahrrad-Regenjacke Weite Passform Gonso Damen Regenjacke Sura Light: Die Fahrrad-Regenjacke für Damen ist wind- und wasserdicht, atmungsaktiv und auch in großen Größen erhältlich. Sie verfügen über eine Wassersäule von 10.000 mm und hält deshalb auch Regenstauern stand.
  5. Beste Fahrrad-Regenjacke für Männer: Diese Fahrrad-Regenjacke für Herren ist atmungsaktiv, sowie wind- und wasserdicht. Sie bietet zwei Fronttaschen mit Reißverschluss, weitenregulierbare Bündchen sowie einen Kordelzug im Saum, um diesen enger machen zu können.
  6. Beste reflektierende Fahrrad-Regenjacke Ohne Kapuze Ettore Herren Fahrradjacke: Die gesamte Fahrrad-Regenjacke reflektiert, was für eine sehr gute Sichtbarkeit sorgt. Sie verfügt über eine Brusttasche mit Reißverschluss und eine größere Tasche am unteren Rücken.
  7. Beste ultraleichte Fahrrad-Regenjacke: Diese Fahrrad-Regenjacke hat ein kleines Packmaß von 18 x 14 x 7 cm und ist mit 73,5 Gramm sehr leicht. Die verstellbare Kapuze kann mit einem Druckknopf verschlossen werden.

Fahrrad-Regenjacken Checkliste: Diese Merkmale sind im Test wichtig

Bei der Auswahl der richtigen Fahrrad-Regenjacke sollten folgende Merkmale berücksichtigt werden:

  • Wasserdichte: Die Wasserdichte wird in Millimetern Wassersäule angegeben. Je höher die Zahl, desto wasserdichter ist die Jacke.
  • Atmungsaktivität: Eine gute Regenjacke sollte aus atmungsaktivem Material bestehen, damit Schweiß und Feuchtigkeit nach außen transportiert werden.
  • Passform: Eine Fahrrad-Regenjacke sollte nicht zu eng oder zu locker sitzen. Die Jacke muss genügend Bewegungsfreiheit bieten und gleichzeitig eng genug anliegen, um nicht im Wind zu flattern.
  • Gewicht und Packmaß: Auf längeren Radtouren ist es gut, wenn die Jacke leicht und klein zu verstauen ist, wenn sie gerade nicht genutzt wird.
  • Zusätze: Viele Fahrrad-Regenjacken bieten praktische Extras wie Taschen, Kapuzen und Reflektoren.

Was kostet eine gute Fahrrad-Regenjacke?

Der Preis einer guten Fahrrad-Regenjacke, hängt von Hersteller, Material und Qualität ab. Jacke in guter Qualität können schon ab ca. 35 € gekauft werden. Wer ein Modell sucht, dass längeren Regengüssen standhält, muss mit Preisen von ca. 160 € oder mehr rechnen.

Wo kann man Fahrrad-Regenjacken kaufen?

Anbieter wie Amazon, Otto, Intersport, Sportscheck, bergzeit.de und bergfreunde.de haben eine große Auswahl an Fahrrad-Regenjacken. Vor Ort können sie in Sportgeschäften wie Decathlon erworben werden.

Worauf beim Kauf einer Fahrrad-Regenjacke achten?

Beim Kauf einer Fahrrad-Regenjacke sollte vor allem auf die Wasserdichte geachtet werden. Zudem sollten Atmungsaktivität, Passform, Packmaß und praktische Zusätze zur Entscheidung beitragen.

Welche sind die besten Marken für Fahrrad-Regenjacken?

Einige der Hersteller für Fahrrad-Regenjacken haben sich schon einen Namen in der Herstellung von Outdoor-Funktionskleidung gemacht. Zu den beliebtesten zählen Schöffel, RevolutionRace, GoreWear, Gonso, Vaude, Ettore, Regatta, Endura und Castelli.

Materialien, Verbindungen und Nähte an der Fahrrad Regenjacke

Je mehr Verbindungsstellen eine Jacke hat, umso mehr Schwachstellen gibt es und bietet Möglichkeiten, das Regenwasser eintreten kann. Bei der Wahl der Fahrrad Regenjacke sollte darauf geachtet werden, dass das Material der Jacke bereits wasserundurchlässig ist. Ähnlich wie bei wasserdichten Fahrradtaschen werden die Verbindungen hier nicht genäht sondern verschweißt oder geklebt. Das Regenwasser kann so nicht durch die Verbindungen gelangen. Gleichzeitig kann auch der Wind nicht direkt durch Nähte durchdringen.

Wasserabweisend ist nicht Wasserdicht

Stoffjacken haben dabei oftmals das Problem, dass der Stoff nie zu 100% Wasserdicht ist. Hier heißt es in der Beschreibung dann „Wasserabweisend“. Die Poren der Jacke (des Materials) sind so fein, dass der Regentropfen an sich nicht eindringen kann. Parallel dazu wird oft mit einer Beschichtung gearbeitet, die das Wasser wie beim Lotus-Effekt abperlen lässt.

Wann die Fahrrad Regenjacke eine Nummer größer sein sollte

Wer sich eine Regenjacke als Überziehjacke kaufen möchte, der sollte diese in einer Nummer größer wählen. Zieht man z.B. im Winter noch eine Winterjacke an, nimmt diese recht viel Platz ein. Die Fahrrad Regenjacke muss hier noch drüber passen.

Signalfarben und auffällige Fahrrad Regenjacken nutzen

Wenn es regnet ist es meist etwas dunkler draußen, nicht weil es abends ist, sondern vielmehr weil die Wolken den Himmel ergrauen lassen. Wasser steht auf den Straßen, die Sicht für Autofahrer und Radfahrer wird schlechter und ist eingeschränkt. Wer sich jetzt optisch mit einer auffälligen Fahrradjacke abhebt, der wird besser gesehen.

Worauf man auch 2025 vor dem Kauf achten sollte

  • Das Material aus dem die Jacke ist, sollte bereits wasserundurchlässig sein, z.B. Polyester.
  • Die Nähte der Fahrradjacke sollten geklebt oder geschweißt sein
  • Die Regenjacke sollte auffällig in der Farbgebung sein
  • Taschen und Reißverschlüsse sollten ebenfalls wasserdicht verschlossen werden können.

Verwandte Beiträge:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0