Wie viel ist dein altes Fahrrad eigentlich noch wert? Um das zu ermitteln, musst du einige Kernpunkte beachten:
- Alter
- Marke
- Baujahr
- Zustand deines Fahrrads
- Zubehör
- Auflagengröße
Benutzte Fahrräder zu kaufen oder zu verkaufen ist hingegen nochmal eine andere Nummer. Denn woher soll man wissen, wie viel man für ein gebrauchtes Fahrrad ausgeben sollte? Oder wie viel du für deinen alten Drahtesel verlangen kannst? Hier erhältst du Antworten auf diese und andere Fragen.
Wie viel ist mein altes Fahrrad noch wert?
Die Frage nach dem Wert deines alten Fahrrads lässt sich nicht pauschal beantworten. Der Wert hängt vom Alter, dem Modell und Zustand ab. Die gefahrenen Kilometer, das Zubehör und die Verkaufssaison spielen dabei aber auch eine Rolle.
Alter des Fahrrads
Bei der Wertermittlung deines alten Fahrrads sind eine Reihe unterschiedlichster Faktoren ausschlaggebend. Der erste ist das Alter deines Rads. Hast du dein Fahrrad nagelneu erstanden, kannst du generell davon ausgehen, dass es nach einem Jahr bereits 30 Prozent seines ursprünglichen Kaufwerts eingebüßt hat. Nach zwei Jahren ist es nur noch die Hälfte wert. Hat es schon fünf Jahre auf dem Buckel, gehen bereits 65 Prozent seines Kaufpreises flöten. Ein acht Jahre altes Fahrrad ist nur noch 25 Prozent dessen wert, was du anfangs dafür gezahlt hast. Sobald dein Fahrrad die Zehn-Jahres-Grenze geknackt hat, gilt es offiziell als Oldtimer.
Fahrradmodell
Denn neben dem Alter eines Fahrrads ist auch das Modell sehr wichtig. Bist du im Besitz einer seinerzeit sehr beliebten Ausführung, die jetzt selten und schwer zu finden ist? Dann kann es gut sein, dass das Fahrrad nun einiges wert ist. Auch die Marke deines Rads spielt eine wichtige Rolle beim Verkauf. Beim Ankauf eines neuen Markenfahrrads musst du zwar normalerweise etwas mehr hinblättern als für gleichwertige No-Name-Bikes, dafür geht der Wertverlust aber viel langsamer vonstatten. Das hat in erster Linie mit der Qualität zu tun, die mit der jeweiligen Marke verbunden wird.
Unser Tipp: Hochwertige Rennräder sind dafür prädestiniert, im Laufe der Zeit Klassiker-Status zu erlangen.
Zustand des Fahrrads
Der Wert eines gebrauchten Fahrrads wird auch von dessen Zustand beeinflusst. Denn wahrscheinlich will kaum jemand ein Rad voller Rost und Kratzer erwerben. Ist das Fahrrad stark abgenutzt, mindert das unabhängig der anderen Faktoren automatisch seinen Wert.
Unser Tipp: Bringe entweder bei einer Inspektion oder eigenhändig Bestandteile wie Bremsen, Kette, Schaltung, Reifen und Felgen, den Sattel und die Griffe auf Vordermann.
Welche Fahrräder lassen sich gebraucht handeln und warum
Am besten verkaufen lassen sich gut erhaltene Fahrräder, Testsieger, Vintage-Fahrräder und Markenräder erfolgreicher Radrennprofis. Grundsätzlich gilt: je besser der Zustand deines Fahrrads, desto höher die Verkaufschancen. Handelt es sich dabei auch noch um ein beliebtes Modell einer bekannten Marke, steigt die Wahrscheinlichkeit, es für einen guten Preis zu verkaufen.
Sehr gefragt bei Liebhabern und Händlern sind Fahrräder, die in unabhängigen Online-Tests sehr gute Ergebnisse erzielen. So wurde etwa das BMC Trailfox TF01 im Jahre 2012 von der Fachzeitschrift „bike - das Mountainbike Magazin“ in die Top-15 der besten Fahrräder des Jahres gewählt. Heute, beinahe zehn Jahre später, kannst du dafür vom ursprünglichen Anschaffungspreis immerhin knapp die Hälfte erhalten.
Auch sogenannte Vintage-Fahrräder in ansprechendem Zustand lassen sich gut verkaufen. Die sind weltweit nämlich sehr beliebt. Das gilt besonders für in den 1970ern und 1980ern produzierte klassische Rennräder und Tourenräder. Gefährte dieser Art verzeichnen in letzter Zeit einen deutlichen Wertanstieg. Seltene Markenfahrräder, die in kleiner Auflage produziert und mit Liebe zum Detail montiert wurden, werden sogar als Wertanlage gehandelt. Das gilt speziell für klassische Manufaktur-Räder, die für professionellen Radsport oder anspruchsvolle Amateurnutzung entwickelt wurden.
Unser Tipp: Durchforste mal Abstellräume, Dachböden oder Keller deines Elternhauses nach Original-Rahmen mit hochwertigen Bestandteilen.
Grundsätzlich gilt: Liebhaber und Sammler achten auf einen möglichst authentischen Zustand des Rads. Wie bei anderen Antiquitäten und Sammlerstücken jagen Rennrad-Kenner hochklassige Originale. Dadurch, dass es sich um Raritäten handelt, verfügen sie auch über ein beachtliches Wertsteigerungspotenzial.
Hierbei gilt zu beachten, dass zusätzliche Umbauten, Neuerungen oder andere Eingriffe wertmindernd sind. Gebrauchsspuren haben denselben negativen Effekt auf den Verkaufspreis.
Besonders hoch im Kurs stehen Rennräder erfolgreicher Radrennprofis. Bist du im Besitz eines solchen Sportgerätes, ist es super gepflegt und verfügt über die originale Ausstattung, kannst du damit sehr gutes Geld machen. Preise jenseits der 1000-Euro-Grenze sind dann keine Seltenheit.
Wo verkaufe ich mein Fahrrad?
Dein Fahrrad verkaufen kannst du unter anderem auf Flohmärkten, Internetplattformen und bei spezialisierten Händlern - die Vor- und Nachteile dazu findest du hier:
Flohmarkt
Willst du dein Fahrrad auf dem Flohmarkt verkaufen, bietet dies eine Reihe von Vorteilen. So herrscht hinsichtlich des Preises Flexibilität und du kannst mit Interessierten verhandeln. Mit ein bisschen Geschick holst du sogar mehr raus, als du eigentlich erwartet hattest. Außerdem zahlst du für einen Stand auf dem Flohmarkt im Vergleich zum Radpreis nur eine geringe Miete. Zudem können Käufer das Fahrrad begutachten, testen und direkt mitnehmen - und du erhältst dein Geld auch meist sofort bar auf die Hand.
Tipp: Es gibt auch spezielle Fahrradflohmärkte, bei denen sich alles um das Zweirad dreht.
Onlineplattform
Du kannst dein Fahrrad aber auch auf einer Onlineplattform verkaufen. Kleinanzeigen bietet dir die perfekte Gelegenheit dazu. Hier kannst du schnell, bequem und kostenlos dein gebrauchtes Fahrrad verkaufen. Wenn es kaputt ist oder du es ohne großen Aufwand loswerden willst, darfst du es sogar verschenken.
Verfasse eine möglichst detaillierte Beschreibung (vergiss Alter, Modell, Marke und andere wichtige Infos dabei nicht). Mach authentische Fotos von deinem Bike und lade alles hoch. Dann kannst du die Beine hochlegen und warten, bis die ersten Angebote reinflattern. Und das Beste: Du musst noch nicht einmal das Haus verlassen, denn der Käufer kommt zur Abholung zu dir.
Fahrradhändler
Die meisten Fahrradläden bieten nicht nur Objekte zum Verkauf an. In vielen Fällen kaufen Fahrradhändler auch gebrauchte Fahrräder an. Ist der Händler interessiert, geht es meist ganz fix und die Euros landen in deiner Tasche. Bei gewerblichen Ankäufern solltest du einen Kaufbeleg bzw. Eigentumsnachweis mitbringen.
Besonders praktisch: Wenn du auf der Suche nach einem neuen Fortbewegungsmittel bist, verrechnen manche Händler den Wert deines alten Rads mit dem des neuen.
Was muss ich beim Verkauf beachten?
Gebrauchte Fahrräder zu verkaufen ist gar kein so einfaches Unterfangen. Um einen guten Preis zu erzielen, lohnt es sich jedoch, folgende Schritte zu beachten. Für den Verkauf musst du dein Fahrrad identifizieren, säubern und anschließend in Szene setzen.
Zu Beginn solltest du das Fahrrad, das du zum Verkauf ausschreibst, exakt identifizieren. Marke, Name des Modells sowie Baujahr sind in diesem Zusammenhang von Bedeutung, da Interessierte, Verkäufer und Sammler bei ihrer Suche auf diese Kriterien achten. Der Modellname befindet sich meist auf dem Ober-Rohr. Etwas schwieriger verhält es sich allerdings beim Jahrgang. Wenn du diesen nicht weißt, nutze am besten eine Internetsuchmaschine unter Eingabe der Marke und des Modells.
Als Nächstes solltest du dein Verkaufsobjekt richtig schön herausputzen. Denn das Auge fährt ja bekanntlich mit. Je gepflegter das Fahrrad, desto höher die Chancen, es für einen guten Preis zu verkaufen. Hierzu kannst du speziellen Fahrradreiniger nutzen. Achte jedoch darauf, dass der Reiniger nicht das Metall und die Reifen angreift. Dazu ist die Wahl des Schwamms wichtig. Je weicher der ist, desto besser. Und vergiss am Ende nicht, die Kette gut zu ölen.
Jetzt, da dein Fahrrad in voller Pracht blitzt und glänzt, gilt es, es auch dementsprechend fotografisch zu inszenieren. Hier gilt: Je besser das Bild, desto mehr Aufmerksamkeit erhält es von potenziellen Interessenten. Außerdem wirkt sich die Optik auf den Verkaufspreis und die Verkaufsgeschwindigkeit aus.
Beachte folgende Tipps, wenn es ans Fotografieren geht:
- Wähle einen neutralen Hintergrund, der nicht vom Bike ablenkt.
- Versuche deine Aufnahme auf Höhe des Fahrrads zu machen, und zwar von der Seite, auf der die Kette zu sehen ist.
- Und keine Sorge: Dein Smartphone reicht vollkommen aus für gute Bilder.
E-Bike Restwert berechnen
Unser E-Bike Restwert Rechner gibt in nur wenigen Sekunden einen Anhaltspunkt für den ungefähren Wert des E-Bikes an. Möchte man sein E-Bike verkaufen, ist es stets sinnvoll, den genauen Restwert zu berechnen.
E-Bike Restwert Rechner: Welche Faktoren bestimmen den Restwert?
Es gibt generell einige wesentliche Punkte, welche den Wertverlust und damit den Restwert des E-Bikes beeinflussen:
Der Neupreis des E-Bikes
Je hochwertiger das E-Bike beim Neukauf war, umso mehr kann man dann beim Verkauf verlangen. Ein robuster Antrieb und eine hohe Motorleistung sind also genauso attraktiv für den Käufer, wie auch namhafte Hersteller.
Wertverlust beim Fahrrad: Das Alter
Der proportionale Wertverlust bei einem E-Bike oder Fahrrad ist, ähnlich wie bei einem KFZ, in den ersten zwei Jahren sehr hoch. Das heißt also, je jünger das E-Bike, desto höher ist der Restwert. Befindet sich das E-Bike dann zudem noch in der Händlergarantie, stellt dies einen besonderen Pluspunkt dar.
E-Bike Restwert berechnen: Die verbleibende Akkuleistung
Das Herzstück eines jeden E-Bikes ist der Akku. Dieser entscheidet nämlich über die jeweilige Reichweite. Muss man einen neuen Akku kaufen, ist dieser meist kostspielig. Man kann davon ausgehen, dass bei entsprechender Pflege und Lagerung, der Akku im ersten Jahr noch 90 bis 100 Prozent Leistung hat. Ist dieser schon bis zu drei Jahre alt, liegt der Leistungsbereich durchschnittlich zwischen 70 und 89 Prozent.
Hat man ein noch älteres oder häufig genutztes E-Bike zum Verkauf, verbleibt oftmals nur noch eine Leistungsfähigkeit von 50 bis 69 Prozent übrig. Jedoch sind dies nur Richtwerte. Das genaue Ergebnis ist jedoch individuell und hängt zudem von vielen verschiedenen Faktoren ab. Möchte man auf Nummer sicher gehen, kann man den Akku bei einem Fachhändler auslesen lassen und sich eine Bescheinigung hinsichtlich der Ladezyklen und der verbliebenen Akkuleistung besorgen.
Wichtig für den E-Bike Restwert Rechner: Der allgemeine E-Bike Zustand
Der optische und technische Zustand ist verständlicherweise von entscheidender Bedeutung, wenn man das E-Bike verkaufen möchte. Es ist also umso besser, je weniger Gebrauchs- und Verschleißspuren das E-Bike hat.
Info: Um den bestmöglichen Wert für sein E-Bike verlangen zu können, sollte man darauf achten, dass so wenig Schäden wie möglich am E-Bike entstehen. Natürlich kann dies nicht immer verhindert werden. Jedoch kann man sich mit einer guten E-Bike-Versicherung davor schützen.
Das E-Bike auf den Verkauf vorbereiten: So geht’s
Das E-Bike in einem guten Zustand zu halten, ist immer sinnvoll. Dies gilt erst recht, wenn man das E-Bike verkaufen möchte, denn ein gut gepflegtes E-Bike kann ganz andere Preise erzielen.
Das E-Bike sollte man zuerst optisch auf Vordermann bringen, indem man es ölt, gründlich reinigt und den Luftdruck prüft. Neue Bremskabel oder Schaltzüge sind nicht kostenintensiv und sorgen für einen guten Eindruck. Es kann ebenfalls lohnenswert sein, eine umfangreiche Inspektion durchzuführen. Egal ob zu Hause oder beim Fachmann, wobei diese noch eine entsprechende Bescheinigung über den Zustand des E-Bikes mitgibt.
Tipp: Bei den Verkaufsvorbereitungen sollte man die Kosten und Nutzen im Auge behalten. Aufwändige Reparaturen sind bei einem relativ neuen und hochwertigen E-Bike vor dem Verkauf oft sinnvoll, bei einem alten E-Bike eher nicht.
E-Bike verkaufen: Was kann man noch dafür verlangen?
Möchte man sein E-Bike verkaufen, stehen diese drei maßgeblichen Optionen zur Verfügung:
E-Bike verkaufen beim Fahrradhändler
Gebrauchte E-Bikes werden von vielen Fahrradhändlern angekauft. Auf einen analogen Verkaufskanal zurückzugreifen, kann durchaus eine gute Option sein. Das E-Bike kann man, wenn man einen entsprechenden Fachhändler in der Umgebung hat, einfach bei diesem vorbeibringen. Natürlich nachdem man es auf den Verkauf entsprechend vorbereitet hat.
Der Fachhändler begutachtet das Rad dann und macht ein Angebot. Wenn man den Kaufpreis auf das neue E-Bike verrechnen lässt, fällt dieses Angebot übrigens häufig höher aus. Hat man mehrere Fachhändler in der Nähe, kann es sich durchaus lohnen, verschiedene Vergleichsangebote einzuholen. So kann man einen möglichst hohen Verkaufspreis erzielen.
E-Bike verkaufen: Kleinanzeigen-Portal
Heutzutage finden die meisten Privatverkäufe online statt. Es gibt auch diverse Portale, in denen man kostenfrei eine Kleinanzeige schalten kann, um das E-Bike gebraucht zu verkaufen. Generell gilt: Die Kleinanzeige sollte alle Stärken des E-Bikes herausstellen, etwaige Schwächen sollten aber ebenfalls unbedingt klar benannt werden.
E-Bike verkaufen: Ankauf-Portal
Sogenannte Ankauf-Portale sind eine weitere, durchaus attraktive Option, wenn man das E-Bike verkaufen möchte. In der Regel ist die Vorgehensweise auch recht simpel. Man muss ein Bewertungsformular ausfüllen, auf dessen Grundlage ein provisorisches Kaufangebot unterbreitet wird. Ist dieses von Interesse, holt der Anbieter das E-Bike ab und prüft es in dessen Betriebsstätte. Danach erhält man ein verbindliches Angebot. Bei Einvernehmen erhält man dann die vereinbarte Summe per Überweisung.
Tipp: Es empfiehlt sich, entsprechende Onlineportale zu besuchen. So kann man sich einen Überblick über Angebot, Nachfrage und aufgerufene Preise verschaffen.
Was sind Zeitwert, Wiederbeschaffungswert und Neuwert?
Der Zeitwert beschreibt, wie viel das Fahrrad während des Diebstahls oder des Schadenfalls noch wert gewesen ist. Damit wird also der Wertverlust seit dem Kauf des Gefährts ermittelt: Durch gewöhnliche Abnutzung und das fortschreitende Alter kann das Fahrrad an Wert verlieren, in manchen Fällen wird das Rad über die Jahre hinweg allerdings auch wertvoll - das kommt sehr selten bei limitierten Modellen oder sehr alten Fahrrädern vor. In der Regel sind es Haftpflichtversicherungen und Fahrradversicherungen, die für den Zeitwert - also den tatsächlich entstandenen Schaden - aufkommen. Der Zeitwert beschreibt also den tatsächlichen Wert des Fahrrads zum Zeitpunkt des Schadens oder Diebstahls.
Im Gegensatz dazu steht der Neuwert eines Fahrrads. Eine Hausratsversicherung ist immer eine Neuwertversicherung: Wird das Fahrrad also aus der Wohnung, dem Haus oder dem Keller gestohlen, wird in diesem Fall nicht der Zeitwert des Fahrrads ermittelt, sondern der „Wiederbeschaffungspreis von Sachen gleicher Art und Güte“. Der Neu- und Wiederbeschaffungswert hält sich damit an den Neupreis eines gleichwertigen Produktes - dabei muss beachtet werden, dass Antiquitäten im Laufe der Zeit wertvoller werden, während vor allem technische Geräte teilweise enorm an Wert verlieren.
Da diese Begriffe von Laien häufig verwechselt werden, kann es sinnvoll sein, einen Sachverständigen für Fahrräder hinzuzuziehen. Dieser kann in einem Fahrradgutachten den tatsächlichen Zeitwert des Fahrrads ermitteln und so helfen, den Anspruch gegenüber der Versicherung geltend zu machen.
Wie wird der Zeitwert eines Fahrrads ermittelt?
Wenn das Fahrrad gestohlen wird, ist das ärgerlich - noch ärgerlicher ist es dann, mit der Fahrradversicherung über den Wert des Fahrrads diskutieren zu müssen. Mit einem Diebstahl-Gutachten des Fachmanns kann der Zeitwert des Fahrrads fachkundig ermittelt werden. Als Fahrradbesitzer sollten Sie auf diese Situation vorbereitet sein: Es ist sinnvoll, den Kaufbeleg und Quittungen für eventuelle Neuteile am Fahrrad aufzubewahren. So kann nachgewiesen werden, welche Verbesserungen vorgenommen und welche Verschleißteile erneuert wurden.
Um den Zeitwert des Fahrrads zu ermitteln, wird neben dem Zustand auch auf den Hersteller, den Kaufpreis und natürlich das Alter geachtet. Üblich ist es, im ersten Jahr nach der Neuanschaffung 25 % vom ursprünglichen Preis abzuziehen. Für jedes weitere Jahr werden wiederum 15 % abgezogen. Betrug der Neuwert des Fahrrads also 1000 Euro, werden nach einem Jahr noch 750 Euro erstattet. Ein geschulter Gutachter kann im Zweifelsfall allerdings prüfen, ob diese Berechnung angemessen ist. Vor allem bei hochwertigen, gut gepflegten Fahrrädern, die im Laufe der Zeit oft noch mit neuwertigen Bauteilen ausgestattet wurden, kann sich das lohnen. Bei Fahrrädern, deren Kaufpreis bereits sehr gering war oder die gar nicht mehr fahrtüchtig waren, ist es oft nicht sinnvoll, den Zeitwert des Fahrrads ermitteln zu lassen.
Was passiert mit dem JobRad® nach Leasingende?
36 Monate sind bald vorbei und das Leasingende für dein Dienstrad von JobRad® naht. Das Beste zuerst: Du musst dich um nichts kümmern. Nähert sich nach 36 Monaten das Leasingende für dein Dienstrad von JobRad®, informieren wir dich automatisch über die nächsten Schritte. Dann kannst du dich in Ruhe entscheiden, ob du das Dienstrad von JobRad® übernehmen möchtest oder nicht.
Am Leasingende hast du zwei Möglichkeiten:
- Dienstrad von JobRad® übernehmen
- Dienstrad von JobRad® zurückgeben
Du planst die Übernahme deines Dienstrads von JobRad? Gerne! Wir beabsichtigen, allen JobRadler:innen nach Leasingende ein Kaufangebot zu unterbreiten. Vertraglich zusichern dürfen wir das Kaufangebot fürs Dienstrad von JobRad® leider nicht, da das die Gesetzgebung zum Dienstrad-Leasing verletzen würde.
Du möchtest dein Dienstrad von JobRad® zurückgeben? Kein Problem. Das Rad wird nach Vertragsende bei dir abgeholt. Bitte gib das Rad in ordnungsgemäßem und betriebssicherem Zustand an uns zurück.
Den Übernahmepreis deines Dienstrades berechnen wir aktuell mit 18 % der unverbindlichen Preisempfehlung (UVP) - das dürfen wir aber gesetzlich nicht zusichern. Schätzen kannst du die Schlussrate für dein JobRad®-Dienstrad bequem mit unserem JobRad®-Rechner.
Aufgepasst: Häufige Denkfehler beim Übernahmepreis
Du rechnest „Übernahmepreis = Originalpreis minus gezahlte Leasingraten“ - und am Ende kommt keine Ersparnis raus? Richtig! Denn die wichtigste Ersparnis beim Dienstrad-Leasing zeigt sich auf deiner Gehaltsabrechnung. Dienstradeln wird steuerlich gefördert: Du zahlst die Rate nämlich vom Bruttogehalt und zahlst somit weniger Steuern auf dein Gehalt. Darum ist der JobRad®-Rechner das ideale Tool zur Berechnung deiner Ersparnis.
Übernahmepreis, Schlussrate oder Restwert? Was denn nun?
Dem Kind werden leider viele Namen gegeben. Fakt ist: Der Preis auf dem Kaufangebot zum Leasingende deines Dienstrades von JobRad® heißt offiziell „Übernahmepreis“, viele JobRadler:innen nennen ihn auch „JobRad®-Schlussrate“. Das Wort „Restwert“ taucht ggf. in deinem Vertrag auf - das ist jedoch ein anderer Wert, der mit dem Übernahmepreis nichts zu tun hat. Es handelt sich um eine rein rechnerische Größe, die unter anderem bei einer vorzeitigen Vertragsauflösung zum Einsatz kommt.
JobRad®-Diensträder, die zurückgegeben werden, landen selbstverständlich nicht auf dem Müll. Wir richten die Räder professionell wieder her und speisen die Räder über JobRad Loop wieder auf den Markt ein. Daraufhin kann jeder im Handel die Leasing-Rückläufer von JobRad® kaufen - als hochwertiges gebrauchtes Fahrrad.
Nein. Normale Gebrauchsspuren (z. B. Kratzer im Lack durch Fahrradtaschen o. ä.) sind bei der Rückgabe kein Problem, da es sich um einen gebrauchten Gegenstand handelt.
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