Für viele Radfahrer gehört ein Rücklicht längst zur Standardausrüstung, die ganzjährig genutzt wird - nicht nur bei schlechten Lichtverhältnissen. Moderne Fahrradlampen mit Akku sorgen für eine zuverlässige Beleuchtung, um sicher unterwegs zu sein und bieten eine hohe Leuchtleistung. Aktuelle Rücklichter sind leicht, wiegen etwa 30 Gramm, und lassen sich einfach an der Sattelstütze befestigen. Sie sind unauffällig, leicht zu laden per Micro-USB und kostengünstig, oft unter 30 Euro.
Worauf beim Kauf achten?
Beim Kauf des Fahrrad Rücklichts sollte man auf namhafte Hersteller setzen und darauf achten, dass das Rücklicht StVZO-konform ist. Während man nach vorne sehen und auf Gefahren reagieren kann, bietet ein Rücklicht den besten Schutz gegen Gefahren von hinten.
Produktvorstellungen und Tests
Im Folgenden werden einige LED-Rücklichter mit Akku vorgestellt, die in Tests überzeugt haben:
Lupine C14 Mag LED-Rücklicht
Das Lupine C14 Mag LED-Rücklicht besticht durch seine hochwertige Verarbeitung und innovative Funktionen wie Bremslichtfunktion und Lichtsensor. Die StVZO-konforme Leuchte leuchtet beim Bremsen kurzzeitig heller und passt die Helligkeit automatisch den Lichtverhältnissen an. Die Montage ist flexibel, dank eines starken Magnetsystems kann die Lampe leicht aus der Halterung genommen und gegen Diebstahl gesichert werden. Die Bedienung erfolgt einfach über einen Knopf, mit dem auch Einstellungen wie Lichtsensoraktivität oder Helligkeit angepasst werden können. Der Akku hält im Dauerlichtmodus bis zu 14:30 Stunden und zeigt den Ladezustand über eine Status-LED an. Das robuste Aluminiumgehäuse macht das Rücklicht wasserdicht und widerstandsfähig, obwohl es mit rund 75 Gramm zu den schwereren Modellen gehört.
Sigma Blaze LED-Rücklicht
Das LED-Rücklicht Sigma Blaze überzeugt durch StVZO-Konformität und innovative Funktionen wie Bremslicht und Auto-Sensor-Licht, die für zusätzliche Sicherheit sorgen. Mit einem Gewicht von 26 Gramm ist es leicht und kompakt, ideal für die Montage an der Sattelstütze. Die Bedienung ist einfach und erfolgt über einen Ein-/Ausschalter, der zwischen einem Tag-Auto-Modus und einem Nacht-Auto-Modus wechselt. Im Tag-Auto-Modus schaltet ein Helligkeitssensor das Rücklicht automatisch ein, während im Nacht-Modus die LEDs dauerhaft leuchten und beim Bremsen zusätzlich aufleuchten. Die Montage erfolgt schnell und sicher mit einem robusten Silikonband, das an verschiedene Sattelstützen angepasst werden kann. Die Akkulaufzeit beträgt ca. 7 Stunden bei einer Ladezeit von 3 Stunden über das mitgelieferte Micro-USB-Kabel. Die seitliche Sichtbarkeit von 240 Grad sorgt für zusätzliche Sicherheit im Straßenverkehr.
Lezyne Strip Alert Rücklicht
Das Lezyne Strip Alert Rücklicht überzeugt durch seine robuste Bauweise und die innovative Alert Bremslichtfunktion, die bei einem Bremsvorgang alle fünf LEDs für drei Sekunden aufleuchten lässt, um die Sicherheit von Rennradfahrern zu erhöhen. Das StVZO-konforme LED-Rücklicht bietet im Normalbetrieb mit den drei mittleren LEDs eine Leuchtkraft von bis zu 35 Lumen. Die umweltfreundliche Verpackung aus recyceltem Bambus und die einfache Montage mittels eines breiten, rutschfesten und für verschiedene Sattelstützen geeigneten Silikonbandes runden das Produkt ab. Die Bedienung erfolgt über einen einfachen On/Off-Knopf, mit dem man zwischen den Modi Blast, Enduro und Economy wechseln kann, die eine Leuchtdauer von bis zu 6:30 Stunden ermöglichen. Der Ladezustand des Akkus wird durch drei Leuchtdioden angezeigt, die Ladezeit beträgt ca. 3 Stunden. Mit einem Gewicht von knapp über 60 Gramm und einer seitlichen Sichtbarkeit von 270 Grad bietet das Rücklicht eine hohe Sichtbarkeit und Robustheit.
Sigma Infinity LED-Rücklicht
Das LED-Rücklicht Sigma Infinity besticht durch seine kompakte Form und sein geringes Gewicht von nur 24,30 Gramm. Zum Preis von 19,95 Euro bietet es eine hochwertige Verarbeitung und eine einfache Bedienung durch einen großen Ein-/Ausschalter auf der Oberseite. Die Montage ist dank des mitgelieferten Gummibandes, das an verschiedene Sattelstützengrößen angepasst werden kann, sehr einfach und sicher. Die Verpackung ist umweltfreundlich und besteht komplett aus Karton. Die Bedienung beschränkt sich auf einen Dauerlichtmodus und die Akkulaufzeit von bis zu 16 Stunden ist die längste in unserer Testreihe. Eine Indikator-LED zeigt den Ladezustand der Batterie an: grün bei 70-11% und rot bei weniger als 10%, was bedeutet, dass die Lampe bald aufgeladen werden muss. Der Ladevorgang dauert mit dem mitgelieferten Micro-USB-Kabel etwas mehr als 2 Stunden.
BBB Signal Brake BLS-167 Akku-Rücklicht
Das Akku-Rücklicht BBB Signal Brake BLS-167 überzeugt im Test durch seine innovative Bremslichtfunktion und seine vielseitigen Leuchtmodi. Das Rücklicht bietet fünf verschiedene Modi: Dauerlicht mit 20 Lumen, Blinklicht mit 3 Lumen, Tagfahrlicht mit 50 Lumen, Dauerblinklicht mit 10+20 Lumen und einen Automatikmodus, der beim Bremsen für 2,5 Sekunden das Bremslicht mit 50 Lumen aktiviert. Eine Besonderheit ist der Parkmodus, der das Fahrrad bei Stillstand erkennt und nach drei Minuten in den Standby-Modus schaltet. Die Bedienung erfolgt einfach über einen Knopf an der Rückseite, der durch Drücken gegen die Sattelstütze aktiviert wird. Das erleichtert die Handhabung während der Fahrt. Die Montage ist durch das mitgelieferte Gummiband einfach und die Lampe passt durch die vielen Löcher im Gummiband an verschiedene Sattelstützen. Die Akkulaufzeit variiert je nach Modus zwischen 2:30 Stunden im Dauerbetrieb und bis zu 40 Stunden im Blitzbetrieb. Obwohl die BBB Signal Brake BLS-167 nicht StVZO-zertifiziert ist, bietet sie durch den Dauerlichtmodus mehr Sicherheit im Straßenverkehr.
Busch & Müller IXBACK Senso Rücklicht
Das Rücklicht IXBACK Senso von Busch & Müller besticht durch seine quadratische Form und das innovative LineTec-Linsensystem, das aus einer LED ein helles Lichtband erzeugt. Trotz der verbesserungswürdigen Kunststoffverpackung überzeugt die Montageflexibilität: Das Rücklicht kann mit einem Gummiring, Kabelbindern oder einer Klick-Fix-Metallschelle diebstahlsicher befestigt werden. Die Bedienung erfolgt intuitiv über einen seitlich angebrachten Taster, der zwischen Dauerlicht und einem sensorgesteuerten Senso-Modus wechselt, der das Licht bei Dunkelheit automatisch einschaltet und nach vier Minuten ohne Bewegung wieder ausschaltet. Die Akkulaufzeit beträgt bei voller Ladung ca. 15 Stunden, die LED-Anzeige informiert über Modus und Akkustand.
BBB Spark 2.0 LED-Rücklicht
Das LED-Rücklicht BBB Spark 2.0 beeindruckt im Test durch seine kompakte Größe und ein Gewicht von nur 22,4 Gramm, was es besonders handlich macht. Trotz der geringen Größe ist das Rücklicht hochwertig verarbeitet und bietet vier verschiedene Leuchtmodi: High (10 Lumen), Low (3 Lumen), Flash (3 Lumen) und Day Flash (20 Lumen). Ein Memory-Modus merkt sich den zuletzt verwendeten Modus und erleichtert so die Bedienung. Die Montage ist dank des mitgelieferten Gummibandes einfach und passt auf verschiedene Sattelstützen. Die Akkulaufzeit reicht von drei Stunden im Dauerlichtmodus bis zu 28 Stunden im Blinkmodus.
Knog Plus Rear LED-Rücklicht
Das Knog Plus Rear, ein StVZO-konformes LED-Rücklicht des australischen Herstellers Knog, überzeugt durch seine Leichtigkeit und Einfachheit. Mit einem Gewicht von nur 21,25 Gramm und einer Länge, die einen gut sichtbaren Lichtkegel erzeugt, ist es ideal für Pendler und kurze Radtouren. Weitere Pluspunkte sind die Verpackung aus recyceltem Karton und die einfache Montage mittels Gummiring, der auch an Kleidung oder Rucksäcken befestigt werden kann. Die Lampe lässt sich magnetisch von der Halterung lösen, was das Aufladen erleichtert, da sie direkt in einen USB-Anschluss passt und kein zusätzliches Kabel benötigt. Mit zwei Leuchtvarianten, High (20 Lumen) für zwei Stunden und Low (11 Lumen) für bis zu 3:30 Stunden, deckt sie die Bedürfnisse des täglichen Pendelns ab. Die seitliche Sichtbarkeit beträgt 180 Grad.
Busch & Müller Ixxi Akku-LED-Rückleuchte
Die StVZO-konforme Akku-LED-Rückleuchte Ixxi von Busch & Müller überzeugt durch ihre kompakte und leichte Bauweise. Es besteht aus einem roten Kunststoffkern und einer Gummihülle, die ein einfaches Abnehmen zum Aufladen ermöglicht, während die Halterung an der Sattelstütze verbleibt. Die Montage ist dank der Gummihalterung einfach, auch wenn es nur zwei Einstellmöglichkeiten gibt. Die Bedienung der Ixxi ist denkbar einfach: Ein großer Druckknopf schaltet das Licht ein und aus, eine LED zeigt den Ladezustand des Akkus an. Mit einer Leuchtdauer von 15 Stunden im Dauerlichtmodus und einer Ladezeit von ca. 5 Stunden per Micro-USB-Kabel setzt es in unserem Test Maßstäbe. Das Rücklicht wiegt inklusive Halterung 33,85 Gramm und bietet mit einer seitlichen Sichtbarkeit von 320 Grad zusätzliche Sicherheit.
Cateye Rapid Micro G LED-Rückleuchte
Das Cateye Rapid Micro G ist eine StVZO-konforme, leichte und kompakte LED-Rückleuchte, die mit einem Gewicht von 27,3 Gramm und zwei dauerhaft leuchtenden LEDs überzeugt. Es bietet zwar keine Zusatzfunktionen wie Bremslichtfunktion oder verschiedene Leuchtmodi, punktet aber durch seine Flexibilität: Es kann sowohl horizontal als auch vertikal montiert werden, dank eines praktischen Klicksystems, das eine einfache Demontage zum Aufladen ermöglicht. Die Befestigung erfolgt über einen Gummiring und die Lampe kann zum Aufladen einfach aus der Halterung gelöst werden, die fest an der Sattelstütze verbleibt. Die Bedienung ist sehr einfach, da es nur einen Modus gibt, und die Akkulaufzeit beträgt bis zu fünf Stunden bei einer Ladezeit von zwei Stunden über ein Micro-USB-Kabel. Die Seitensichtbarkeit ist mit 180 Grad ausreichend und der Preis mit 22,95 Euro fair.
Knog Plug LED-Rücklicht
Das Knog Plug ist ein einfaches LED-Rücklicht der australischen Firma Knog, das für verschiedene Fahrradtypen geeignet und in drei Farben erhältlich ist. Es entspricht der StVZO und wird in einer kompakten, umweltfreundlichen Verpackung geliefert. Die Montage erfolgt mittels Klettband und Klebestreifen, wobei das System zum Abnehmen der Lampe zum Aufladen etwas umständlich ist. Die Bedienung ist dank eines großen Ein-/Ausschalters sehr einfach, das Rücklicht leuchtet dauerhaft mit 10 Lumen und bietet eine Akkulaufzeit von ca. 3,5 Stunden. Eine Kontrolllampe warnt bei niedrigem Batteriestand, zeigt aber nicht den genauen Ladezustand an. Das Aufladen erfordert das komplette Abnehmen der Lampe und dauert ebenfalls 3,5 Stunden.
M-Wave Helios K 1.1 Akku-Rücklicht
Das M-Wave Helios K 1.1 ist ein einfaches und günstiges Akku-Rücklicht, das für nur 10,90 Euro erhältlich ist und sich durch geringes Gewicht und einfache Handhabung auszeichnet. Das StVZO-konforme Rücklicht wiegt nur 12 Gramm und verfügt über ein Klicksystem, mit dem die Lampe leicht aus der Halterung entnommen werden kann. Die Kunststoffverpackung könnte verbessert werden, da sie schwer zu öffnen ist. Die Montage ist einfach und intuitiv dank einer Gummihalterung, die an verschiedene Sattelstützengrößen angepasst werden kann. Die Lampe kann in der Neigung verstellt werden, um Blendeffekte zu vermeiden. Die Akkulaufzeit beträgt etwa vier Stunden, die Ladezeit mit dem mitgelieferten Micro-USB-Kabel zwei bis drei Stunden. Die LED leuchtet sehr hell, was zu einer guten Sichtbarkeit im Straßenverkehr beiträgt, auch bei einer Seitensichtbarkeit von 240 Grad.
Sigma Blaze Test
Der Sigma Blaze ist ein kleines und leichtes Rücklicht mit guten Funktionen. Die Einschaltautomatik schaltet das Rücklicht nach ca. 4,5 Minuten wieder aus. Dies passiert in Kombination mit dem Bewegungssensor. Steht das Fahrrad und wird nicht bewegt, schaltet die Lampe ab. Die Bremslicht-Funktion finden wir smart. Hier wird eine erhöhte Sichtbarkeit für ein abbremsendes Fahrrad erzeugt. Die Funktion lässt sich nicht abstellen. Der G-Sensor ist relativ sensibel, er reagiert bereits bei kurzen Verzögerungen. Die Verarbeitung hat uns im Sigma Blaze Test gut gefallen.
Technische Daten zum Sigma Blaze Rücklicht:
- Bis zu 7 Stunden Leuchtdauer
- Automatisches Einschalten bei Dämmerung bzw. schlechter Sicht
- Bis zu 500 Meter sichtbar
- Gewicht von 22 g (24 g bei uns gewogen)
- Akku-Indikator
- Lade-Indikator
- IPX4 Spritzwassergeschützt
Ist das Rücklicht nur noch zu 30% oder weniger geladen, leuchtet eine kleine blaue LED an der Seite vom Sigma Blaze Rücklicht. Geladen wird das Akku Rücklicht via Mikro-USB Ladekabel.
Funktionsweise der Bremslichtfunktion:
Die Bremslichtfunktion wird über einen Beschleunigungssensor ausgelöst. Treten hier negative Beschleunigungen auf, realisiert der Sensor dies und schaltet zu der normalen Beleuchtung von einer LED, zwei weitere LED hinzu. Dies wirkt wie ein Bremslicht beim Fahrrad Rücklicht mit LED. Ist die negative Beschleunigung vorbei, gehen die zwei zusätzlichen LED wieder aus.
Das Auto-Licht wird mit einem Druck auf den Einschalter aktiviert, ob dies an ist, zeigt eine kleine gelbe Indikator-LED. Leuchtet diese, schaltet sich das Rücklicht bei Dunkelheit automatisch an, sofern das Rad bewegt wird. Drückt man den Ein/Ausschalter erneut, geht das Rücklicht direkt an und steht auf Dauerbetrieb. In beiden Varianten ist die Bremslichtfunktion aktiv.
Fahrrad-Rücklicht Batterie Vergleich 2025
Die besten Fahrrad-Rücklichter Batterie: Wählen Sie Ihren persönlichen Testsieger aus der Bestenliste.
| Position | Modell | Preis | Befestigung | Einfache Befestigung |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Fischer 50326 | ca. 11 € | Sattelstütze | besonders einfach |
| 2 | Smart 35556 | ca. 11 € | Sattelstütze | sehr einfach |
| 3 | Montop LED Fahrradrücklicht | ca. 12 € | Gepäckträger | sehr einfach |
| 4 | Fischer 85362 | ca. 9 € | Gepäckträger | sehr einfach |
| 5 | Nean 88244 | ca. 9 € | Gepäckträger | einfach |
Expertenwissen: Funktionsweise eines Bremslichts
Zum besseren Verständnis, wie so ein Bremslicht überhaupt funktioniert, haben wir bei den Experten von Lupine Lighting Systems, dem Hersteller von Fahrradbeleuchtung aus Neumarkt, einmal nachgefragt.
Wie erkennt ein Bremslicht, dass gebremst wird?
Bei den meisten Bremslichtern, wie bei unserem, funktioniert das ganze über einen Beschleunigungssensor (auch Accelerometer). Das ist ein Chip, der auf der Elektronik sitzt und Beschleunigungen in unterschiedliche Richtungen messen kann. Das Wirkprinzip ist elektromechanisch (MEMS: mikro-elektromechanisches System). Ein Bremsvorgang ist nichts anderes als eine negative Beschleunigung in Fahrtrichtung oder eine Beschleunigung entgegengesetzt zur Fahrtrichtung. Bei konstanter Geschwindigkeit ist die Beschleunigung null, wenn man Geschwindigkeit aufbaut, ist die Beschleunigung positiv in Fahrtrichtung.
Dann kommt noch ein bisschen Intelligenz bei der Auswertung hinzu. Also zum einen ein unterer Grenzwert, ab der man von einem Bremsvorgang ausgeht und nicht nur von einem "Ausrollen". Und die Einbeziehung der anderen Achsen und Störgrößen zu erkennen (damit das Bremslicht nicht bei jeder Bodenunebenheit angeht).
Gibt es technische Standards oder Normen für Bremslichter am Fahrrad und wie sehen die aus?
Es gibt zwei unterschiedliche Normen. Im Einzelnen bedeutet dies:
- easy: § 22a StVZO, TA Nr. 14b. (TA14b ist die Prüfung fürs normale Standlicht mit kurzzeitiger Signalgebung= "Bremslichtfunktion")
- advanced: § 22a StVZO, TA Nr.
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