Fahrrad Satteltasche Test Vergleich: Die besten Modelle im Überblick

Die Zahlen sind beeindruckend. Laut aktueller ADFC-Radreisenalayse haben 2022 4,6 Millionen Deutsche eine Radreise gemacht, 38 Millionen zumindest einen Tagesausflug mit dem Rad. Ganz ohne Gepäck geht das natürlich nicht. Und trotz des Hypes um Bikepacking sind Gepäckträgertaschen ein Klassiker und eine sichere Bank.

Elementare Eigenschaften und Materialien

Der Stoff der Taschen besteht immer aus Polyamid in verschiedenen Verarbeitungsformen. Dabei unterscheiden sich die Taschen deutlich in der Haptik. Teilweise wirken sie, vor allem im Neuzustand, ziemlich starr und lassen sich dadurch schlechter rollen (Elops, Prophete, Topeak), erwecken dadurch aber auch einen sehr robusten Eindruck. Andere Hersteller wie etwa Deuter oder Basil verarbeiten das Material dünner. Dadurch steigt die Rollbarkeit. Deuter möchte die Haltbarkeit durch Ripstop-Fasern verbessern. Besonders praktisch bei den Deuter-Taschen ist die helle Beschichtung innen, dadurch steigt die Sichtbarkeit und Übersichtlichkeit im Innenraum enorm. Einige Hersteller spendieren dem Innenraum zudem zusätzliche Taschen, vom Einzelfach bis hin zu ausgefeilten Organizern mit gepolsterten Laptopfach. Die Spannbreite an Ausstattung ist somit groß, ebenso wie die Preisspanne.

Positiv ist aber, dass keine der Packtaschen untauglich für eine Reise ist. Vielmehr sollte in der Auswahl jeder etwas für seine Ansprüche an Größe, Befestigung, Einsatzzweck und Preisvorstellung finden.

Verschlüsse und Wasserdichtigkeit

Elementar für trockenes Gepäck und die klassische Schwachstelle ist der Verschluss der Taschen. Bis auf eine Ausnahme werden alle Test-Taschen per Rollverschluss verschlossen. Alle haben eine Verstärkung am Rand, die ein Einrollen erleichtert. Wichtig ist, dass der Rand dreimal umgeschlagen und dann fixiert wird. Nur dann entsteht ein Labyrinth, durch das das Wasser keinen Weg findet.

Nur Deuter schickte auch ein Modell mit anderer Bauform. Die Mainhattan wird mit einem Reißverschluss geschlossen, ein Deckel mit Magnet-Haken sorgt für einen wasserdichten Abschluss. Die Stoffrolle am Verschluss der anderen Taschen wird bei den meisten Herstellern zu den Seiten hin abgespannt. Fast alle Hersteller setzen dabei auf einen Klick-Verschluss aus Kunststoff. Ortlieb und Brooks verwenden einen Metallhaken, der in eine Stoffschlaufe gefädelt wird.

Einige Hersteller ermöglichen es durch geschickte Wahl der Clip-Gegenstücke, dass die Taschen nicht nur seitlich geschlossen werden können, sondern auch mittig. Das kann zu Lasten der Wasserdichtigkeit gehen, dafür passt etwas mehr Inhalt hinein, der trotzdem gegen Herausfallen gesichert ist. Basil, Bomence, Deuter, Prophete und Vaude bieten zusätzlich zur seitlichen Abspannung einen weiteren, zentralen Gurt. Der kann genutzt werden, um die Tasche zu komprimieren. Damit kann aber auch weiteres Gepäck auf der Tasche fixiert werden, etwa ein Schlafsack.

Ortlieb und New Looxs spannen nicht seitlich ab, sie haben nur ein zentrales Band, das den Rollverschluss fixiert. Beide Lösungen hielten im Test dicht.

Tragekomfort und Befestigung am Fahrrad

Beide eint eine andere Besonderheit: Sie können nicht nur als Packtasche, sondern auch als Rucksack genutzt werden. In der Umsetzung gehen beide Hersteller verschiedene Wege. Bei New Looxs werden die Rucksackriemen mit Clips befestigt. Es gibt sogar einen Bauch- und einen Brustgurt. Die Haken für den Gepäckträger werden mit einem weichen Kissen abgedeckt.

Ortlieb dagegen baut auf eine Seite der Tasche die Befestigung für den Gepäckträger, die Rucksackgurte werden nicht abmontiert, sondern finden auf der anderen Seite ihren Platz. Die Seite, die jeweils nicht benutzt wird, wird mit einer Schürze zugedeckt. Die kann auf je eine Seite geschwenkt und dort befestigt werden. Dadurch werden auch die Rucksackgurte fixiert.

Alle anderen Hersteller setzen auf Schultergurte. Diese liegen im Regelfall bei - bis auf Brooks - und werden eingeklickt. Dadurch können die Packtaschen auf längeren Strecken komfortabler getragen werden als an Griffschlaufen.

Bleibt die Befestigung am Rad. Alle Hersteller setzen auf zwei Haken mit Sicherung, die an einem querlaufenden Rohr des Gepäckträgers einrasten. Ein weiterer Haken weiter unten verhindert eine Bewegung der Tasche. Im Detail gibt es dennoch Unterschiede. Manche Hersteller ermöglichen eine werkzeuglose Verstellung der Haken (Bomence, Deuter, Merida, Ortlieb, Thule), das ist praktisch, wenn die Tasche nicht nur an einem Rad genutzt wird.

Für den Test haben wir Taschen geordert, die nicht für Systemgepäckträger ausgelegt sind, sondern möglichst universell passen. Eine Herausforderung dabei sind verschiedene Rohrdurchmesser am Träger. Beinahe alle Hersteller bieten Adapter oder Passstücke für verschiedene Rohrdurchmesser an, die den Taschen beiliegen. Gehen die Adapter verloren, können die Taschen weiterhin genutzt werden, haben allerdings Spiel auf dem Rohr.

Bikepacking-Taschen: Worauf es ankommt

Die Wahl des Bikepacking-Taschen-Sets ist eine wichtige Entscheidung für jede Bikepacking-TOur, sei sie kurz oder lang: Damit legt man fest, ob im mobilen Hausstand Ordnung herrscht, ob der Tascheninhalt gut geschützt und das Gepäck so am Rad untergebracht ist, dass Fahrspaß und Fahrsicherheit auch unter schwierigen Bedingungen nicht auf der Strecke bleiben.

Acht Hersteller stellen sich unserem Praxistest mit je einem Set, bestehend aus vier Taschen zur Montage an Lenker, Oberrohr, Sattel bzw. Sattelstütze sowie im Rahmendreieck. Dabei haben wir alle 32 Einzeltaschen „auf links gedreht“ und zahlreiche Erkenntnisse gesammelt. Eine davon lautet: Taschen mit Rollverschluss sind zuverlässiger wasserdicht als solche mit Reißverschlüssen oder Deckeln, die trotz Dichtlippen oder Überstand immer anfällig bleiben gegen das Eindringen von Wasser und Staub.

Wer länger unterwegs ist und viel Gepäck am Renner über Stock und Stein transportieren möchte, wird Wert darauf ­legen, dass die Taschen weder wackeln noch schaukeln und auch möglichst nicht knirschen oder knarzen. Darüber entscheiden die Kontaktflächen von Taschen und Rad sowie geeignete Halterungen an Lenker und Sattelstütze. Das Gewicht spielt ebenfalls eine wesentliche Rolle. Taschen-Sets, die in Summe weniger als ein Kilogramm wiegen, setzen den Maßstab, kosten dafür jedoch auch ein paar Euro mehr.

Details wie eine Fächeraufteilung im Inneren der Taschen helfen dabei, Ordnung zu halten; Schnüre oder Laschen außen an den Taschen erschließen zusätzliche Transportplätze mit schnellem Zugriff, beispielsweise für Windweste oder Sonnenschutz.

Die Preisspanne der acht Test-Sets ist groß. Bei 215 Euro markiert Topeak den Einstieg ins Transport-Business bei gleichzeitig solider Qualität. Am anderen Ende der Skala rangiert Tailfin; das Taschen-Set des britischen Herstellers für 805 Euro betont Stabilität und Lebensdauer, legt aber weniger Wert auf geringes Gewicht.

Montage und Befestigung

Die größten Unterschiede zwischen den Sets ergeben sich bei Montage und Befestigung. Fest montierte Halterungen, wie sie Tailfin und Revelate Designs bieten, sind Alleinstellungsmerkmale im Markt, auf dem ansonsten Riemen und Klettverschlüsse dominieren. Die genannten Produkte benötigen zwar ­etwas mehr Zeit für die Erstmontage, die man unterwegs aber wieder einspart, weil das Anbringen und Abnehmen der Taschen nur noch einen Handgriff erfordert.

Tasche und Halterung sind in Summe etwas schwerer, punkten aber mit sicherem Sitz auch auf ­holperigem Untergrund, was insbesondere Viel-, Weit- und Offroad-Radler zu schätzen wissen.

Wer eher ein einfach zu montierendes Taschen-Set für die gelegentliche Bike­packing-Tour sucht, findet bei Anbietern wie Topeak und Acid (der Zubehörmarke von Radhersteller Cube) geeignete Taschen-Sets für knapp über 200 Euro.

Zusammengefasst: Der Markt bietet eine erfreulich große Bandbreite von Taschen-Sets mit ganz verschiedenen Eigenschaften, die unterschiedlichste Ansprüche bedienen können, je nachdem, ob das Gepäck-Ensemble besonders leicht, besonders robust oder besonders praktisch sein soll. Das nächste Bikepacking-Abenteuer mit dem Gravelbike kann jedenfalls starten!

Satteltaschen: Was man dabeihaben sollte

Wer auf Tour geht, sollte diese Teile im technischen Notfall-Set dabeihaben:

  • Flickzeug (möglichst darauf achten, dass die Klebeflüssigkeit in der kleinen Tube nicht eingetrocknet ist), ggf. auch Selbstklebeflicken
  • 1 Ersatzschlauch (auf passende Größe und Art des Ventils achten)
  • 1 Paar robuste Reifenheber aus Kunststoff
  • Minitool/Multitool mit zum Fahrrad passenden Schlüsseln (Torx, Inbus, Maulschlüssel etc.) und ggf. Kettennieter
  • 1 Paar Ersatz-Bremsbeläge (bei Scheibenbremsen passend zum Disc-Modell, eventuell mit Distanzfeder und Sicherungssplint)
  • Kettenschloss, passend zur Kettenbreite (8-, 9-, 10-, 11- oder 12-fach-Schaltung)
  • Kettenöl im kleinen, auslaufsicheren Fläschchen
  • Lüsterklemme (verbindet notfalls gerissene Bowdenzüge)
  • Kabelbinder in verschiedenen Längen und Breiten
  • Textil-Klebeband
  • kleiner, fusselfreier Lappen (um Schmutz abzuwischen und um Teile für den Transport klapperfrei einzuwickeln)
  • Einmal-Handschuhe für schmutzintensive Arbeiten, zum Beispiel an der Kette oder bei Reifenpanne
  • ggf. Handreiniger, z.B. Rema Tip Top Clean-up, ohne Wasser anwendbar
  • Notpäckchen: Münzgeld, Müsliriegel, isotonische Brausetablette

Detaillierter Testablauf

Wir haben den Test in je vier "Kategorien" erfasst: Packen, Montage, Handhabung und Wasserdichtigkeit. Beim letzten Punkt galt für uns zu berücksichtigen, welche Angaben der Hersteller dazu macht. Jede Tasche war jedoch einem dreiminütigen Regenschauer ausgesetzt, durch blaues Löschpapier innerhalb der Taschen konnte sofort danach das Ergebnis betrachtet werden.

Für den Testablauf haben wir weiterhin ein "Notfallkit" zusammengestellt, mit dem wir selbst unterwegs sind und das unbedingt in eine Satteltasche gehören sollte. Essenzielle Dinge für den Notfall, die uns das Weiterkommen zumindest bis in den nächsten Ort sichern. Die da wären:

  • Zwei Reifenheber um stramm sitzende Reifen zu (de-)montieren
  • CO2-Adapter zum Ansetzen der CO2-Kartusche am Ventil
  • Ersatzschlauch mit reichlich Ventillänge für hohe Felgen
  • Einweg-Handschuhe gegen Kettenschmiere an den Fingern
  • Selbstklebende Patches für die Schlauchreparatur unterwegs
  • Multitool mit allen Bits für Rennrad & Co, optional mit Kettennieter
  • CO2-Kartusche für müheloses Aufpumpen nach einem Platten

Auswahl von Satteltaschen im Test

BBB Sealbag BSB-61

  • Volumen: 0,6 l
  • Montage: Silikongurt, T-Schnalle
  • Material: 600D TPU coated Nylon
  • Wasserdichtigkeit (Herstellerangabe): Wasserdicht
  • Gewicht: 81 g (gewogen)
  • Preis: 44,99 Euro

In der Praxis: Von der Form und Größe her ansprechend, lässt sich die Tasche nur einen Spaltbreit öffnen, trotz des lang verlaufenden Reißverschlusses. Daher fühlt sich das Befüllen etwas hakelig an. Das blaue Innenfutter ist keine echte Hilfe, da nur wenig Licht durch den Spalt dringen kann. Gut: Ein direkt "über" dem Reißverschluss liegender Mesh-Stoff verhindert wirksam ein Herausfallen der Werkzeug-Tools, sämtliches Testmaterial fand in der Sealbag Platz.

Fazit: Die BBB Sealpack überzeugt mit schneller und einfacher Montage sowie wackelfreiem Halt und guter Wasserdichte. Ungewöhnlich ist der unten herumführende Reißverschluss. Hohes Volumen, für große Hände wird‘s beim Packen und Entnehmen dennoch etwas eng.

Birzman Roadster SB

  • Volumen: 0,4 l
  • Montage: Ein Riemen
  • Material: 210D PU / 45C Tarpaulin
  • Wasserdichtigkeit (Herstellerangabe): wasserabweisend
  • Gewicht: 57 g (gewogen)
  • Preis: 26 Euro

In der Praxis: Die Lasche der Öffnung lässt sich angenehm weit öffnen. Das hellgraue Innenfutter bietet leicht verbesserte Übersichtlichkeit, dazu ist an der Seite eine kleine Innentasche angebracht. Da das Material der Tasche recht flexibel ist, ließ sich die Tasche trotz des schmalen Aufbaus problemlos mit allen Testmaterialien bestücken. Hierbei musste aber aus genau diesem Grund etwas mehr gestopft werden. Die breitere Abschlusslasche ließ sich leicht wieder schließen.

Fazit: Die unauffällige, aber moderne Satteltasche erfüllt ihren Zweck an sich sehr gut. Der Stauraum ist geht in Ordnung, durch die schmale Konstruktion rappelte das Testmaterial nicht ansatzweise. Die einzige echte Schwäche zeigt sich bei einem Regenschauer und aufspritzender Gischt, dem ist die Roadster nicht gewachsen.

Canyon Rennrad Mini

  • Volumen: 0,18 l
  • Montage: Ein Klettriemen
  • Wasserdichtigkeit (Herstellerangabe): ja
  • Gewicht: 20 g (gewogen)
  • Preis: 14,95 Euro

In der Praxis: Viel zu packen gibt es nicht, die Canyon Mini Satteltasche spielt wegen ihrer Größe in einer ganz anderen Liga. Unser Testmaterial passt dort nicht vollständig hinein, selbst der herkömmliche Schlauch ist zu groß. Daher passt dort nur ein sogenannter Ultraleichtschlauch wie ein Tubolito oder Aerothan hinein, die wesentlich dünner sind und deshalb weniger Platz brauchen. Zwei Reifenheber finden noch ihren Platz, danach ist das Täschlein voll. Alles andere, wie Co2-Kartusche und Co. muss in die Trikottasche wandern.

Fazit: Für die kleine Runde zwischendurch ist Canyons Mini Satteltasche ideal. Zumindest Ultraleichtschlauch und Reifenheber passen hinein. Der gut geschützte Sitz unter dem Sattel gefiel gut, das bisschen Feuchtigkeit im Bereich des Reißverschlusses bei einem Regenguss ist zu vernachlässigen.

Decathlon Satteltasche Easy 1 l

  • Volumen: 1,0 l
  • Montage: Zwei Klettriemen
  • Material: Hauptgewebe 100% Polyester Beschichtung 100% Polyurethan
  • Wasserdichtigkeit (Herstellerangabe): Decathlon gibt selbst an, dass man den Inhalt der Tasche nach Regen trocknen lassen soll!
  • Gewicht: 116 g (gewogen)
  • Preis: 14,99 Euro

In der Praxis: Ungewöhnlich: Der Reißverschluss verläuft unten herum, so dass die Eröffnung quasi wie bei einer Ladeluke funktioniert, in der man gut hineingreifen kann. In der "Luke" selbst sind drei Unterteilungen für kleineres Werkzeug angebracht. Unter anderem passen dort CO2-Kartuschen, Flicken oder ein Minitool problemlos hinein. Schade, die Netztaschen haben keine große Spannung, so dass die Utensilien nicht immer an Ort und Stelle festgehalten werden.

Fazit: Nicht zu klobig, sondern ein gutes Volumen. Das Testmaterial hatte genügend Platz. Nur bedingt praxistauglich erwies sich die ungewöhnlich flache untere Öffnung, aus der schon mal Kleinteile leicht herausfallen konnten, da die Netztaschen keine große Spannung aufweisen. Schade, dass die Tasche nicht zumindest wasserabweisend ist, durch den Reißverschluss drang viel Wasser ein. Gut gefiel uns der umlaufende, breite Reflektor und die Möglichkeit, ein Stecklicht anzubringen. Sehr günstiger Preis.

Deuter Bike Bag 1.2 Bottle

  • Volumen: 1,2 l
  • Montage: Drei Klettriemen
  • Material: Garn aus 100% recycelten industriellen Abfall (Polyamid)
  • Wasserdichtigkeit (Herstellerangabe): k. A.
  • Gewicht: 128 g (gewogen)
  • Preis: 37 Euro

In der Praxis: Durch die Größe der Tasche und der entsprechenden Öffnung war es kein Problem, alles Material schnell unterzubringen. Zwei kleine Netzinnentaschen links und rechts wären dennoch schön gewesen, um kleinere Tools noch besser festhalten zu können. Zwar ist der Innenteil ganz in schwarz, dennoch behält man in der Tasche den Überblick. Platz genug für weitere Riegel oder Schlüssel ist vorhanden. Als Bonus ist die Trinkflaschenhalterung gerade auf langen Touren zu sehen.

Fazit: Großvolumige Tasche, die auf großer Tour ihre Vorteile aufgrund ihres Stauraums ausspielt. Dazu kommt der leichte Zugriff auf den Inhalt. Weniger für Rennradfahrer als für Tourenfahrer geeignet. Leicht zu montieren, die Klettstreifen dürften aber etwas breiter und kürzer sein. Qualitativ einwandfreie Verarbeitung.

Lezyne L Caddy

  • Volumen: 1,2 l
  • Montage: Zwei Klettriemen
  • Material: Synthetik
  • Wasserdichtigkeit (Herstellerangabe): wasserdichter Reißverschluss
  • Gewicht: 138 g (gewogen)
  • Preis: 26,99 Euro

In der Praxis: Die Lezyne ist leicht zu öffnen dank der Schlaufen am Reißverschluss. Die Lasche ist sehr flexibel und lässt sich weit öffnen, das Verstauen fällt dadurch leicht und ist sehr übersichtlich. Die Innentaschen sind sehr praktisch. Das Testmaterial ließ sich problemlos unterbringen. Prima ist das zusätzliche Staufach unterhalb der Satteltasche. Dort ist noch ein Extra-Fach für ein Multitool und es lassen sich zusätzlich noch ein oder zwei Riegel oder sogar ein kleines Smartphone unterbringen. Leider ist der Stoff rauer und somit etwas weniger schonend gegenüber Sattelstange und -gestell.

Fazit: Wer auf eine längere Tour geht, der findet mit der Lezyne L Caddy genügend Raum, um seine Utensilien unterzubringen. Prima gefiel uns das schmale, aber auch nicht zu hoch auftragende Design der Tasche, die somit auch für Rennradfahrer eine gute Wahl ist. Gepunktet wird mit der leichten Handhabung und der Übersichtlichkeit innerhalb der Tasche. Die minimalen Schwächen beim Feuchtigkeitstest täuschen nicht über die hohe Verarbeitungsqualität und die pfiffigen Details hinweg. Gute Tasche zum fairen Preis.

Ortlieb Micro Bag 0,5 l

  • Volumen: 0,5 l
  • Montage: verschraubbares Adaptersystem
  • Material: PU-beschichtetes Nylongewebe
  • Wasserdichtigkeit (Herstellerangabe): ja
  • Gewicht: 125 g inkl. Halterung (gewogen)
  • Preis: 34 Euro

In der Praxis: Alle vorgegebenen Testmaterialen passten in die minimalistische Satteltasche hinein. Die Öffnung besteht dabei leider aus einem relativ schmalen Schlitz, daher musste beim Packen mehr gestopft werden, was bei dieser Größe zu erwarten war. Zudem gibt es bei diesem Konzept innerhalb der Satteltasche keine Unterteilungen. Kleiner Wehrmutstropfen: der Innenteil ist sehr dunkel. Hervorragend ist der flexible Wickelverschluss, der sich selbst bei leicht herausstehenden Tools immer noch sehr gut schließen lässt.

Fazit: Die robuste, top verarbeitete Konstruktion der Micro Bag lässt keine Wünsche offen. Genug Platz für alle nötigsten Werkzeuge und Ersatzteile, dazu die einfache Bedienung des Rollverschlusses: ein unauffälliger, verlässlicher Begleiter am Sattel, der nicht wackelt und dem Regen kräftig Paroli bietet. Der Preis ist fair.

Pro Performance Satteltasche

  • Volumen: 1 l
  • Montage: Zwei Klettriemen
  • Material: 420D Nylon
  • Wasserdichtigkeit (Herstellerangabe): ja
  • Gewicht: 78 g (gewogen)
  • Preis: 22,50 Euro

In der Praxis: Die weit zu öffnende Klappe lässt alle Tools sehr komfortabel unterbringen. Das hellblaues Innenfutter sorgt für Übersichtlichkeit. In der Klappe selbst ist eine kleine Netztasche, wo ein Minitool und Flickenpatches sicher verwahrt werden können.

Die besten Fahrradtaschen für Alltag, Reisen und Bikepacking: Unser großer Fahrradtaschen Test 2025

Ob täglicher Arbeitsweg, Wochenendtour oder Fernreise: Die Wahl der richtigen Fahrradtasche kann den Unterschied zwischen Chaos und Komfort ausmachen.

Top 10 der besten Fahrradtaschen im Test

Unsere Auswahl der besten Fahrradtaschen 2025 basiert auf Expertenbewertungen, Kundenerfahrungen und praktischen Tests. Ob Bikepacking, Radreise oder Pendelstrecke - hier finden Sie Modelle, die mit Qualität, Wasserschutz und smarter Ausstattung überzeugen.

  1. Restrap Saddle Pack Satteltasche - Schwarz
  2. Ortlieb Handlebar-Pack M - 15L
  3. Ortlieb Sport-Packer Plus QL2.1 (2×15L) - Rot
  4. Brooks Scape Saddle Roll Satteltasche - Grün
  5. Ortlieb Back-Roller QL2.1 (2×20 L) - Schwarz
  6. Ortlieb Frame-Pack M - Rahmentasche 4L
  7. Restrap Canister Lenkertasche - Schwarz
  8. Brooks Brick Lane Doppelpacktasche - Kupfer
  9. Restrap Stem Bag - Vorbautasche
  10. Topeak MTX TrunkBag DXP - 22,6L - Schwarz

Vergleichstabelle der besten Fahrradtaschen

Hier erhalten Sie einen kompakten Überblick mit Bildern, Volumen, Gewicht, Wasserschutz und direktem Link zum Kauf - perfekt für einen schnellen Vergleich.

Produkt Modell Typ Volumen Gewicht Wasserdicht Link
Restrap Saddle Pack 4 L Satteltasche 4 L 210 g Ja Kaufen
Ortlieb Handlebar‑Pack M 15 L Lenkertasche 15 L 420 g Ja Kaufen
Ortlieb Sport‑Packer Plus QL2.1 (2×15 L) Gepäckträgertasche 2×15 L 2×840 g Ja Kaufen
Brooks Scape Saddle Roll Satteltasche 1,5 L 75 g Ja Kaufen
Ortlieb Back‑Roller QL2.1 (2×20 L) Gepäckträgertasche 2×20 L 2×950 g Ja Kaufen
Ortlieb Frame‑Pack M Rahmentasche 4 L 186 g Ja Kaufen
Restrap Canister Lenkertasche 1,5 L 116 g Ja Kaufen
Brooks Brick Lane Doppelpack Gepäckträgertasche 2×15 L 950 g Nein Kaufen
Restrap Stem Bag Vorbautasche 1,1 L 90 g Ja Kaufen
Topeak MTX TrunkBag DXP Gepäckträgertasche 22,6 L 1.160 g Nein Kaufen

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