Der deutsche Hersteller SKS produziert aus dem Sauerland verschiedene Tools und Anbauteile für das Fahrrad. Der Hersteller ist vor allem für Fahrradpumpen und Steckschutzbleche bekannt, wobei er bei den letzteren sogar als Weltmarktführer angesehen wird und auch öfters Design-Awards abkassiert.
SKS stellt nämlich eine Fülle an unterschiedlich geformten Schutzblechen zum flexiblen Nachrüsten an allen Fahrradtypen her, für alle Reifenbreiten. Da ist für jedes Fahrrad, für jeden Geschmack was dabei. Dieser Beitrag behandelt speziell zwei Modelle, die sich vor allem für Rennräder, Gravelbikes und Cyclocrossbikes eignen - allesamt Fahrräder, die in den allermeisten Fällen ohne Schutzbleche geliefert werden. Aber sie passen natürlich auch zu anderen Fahrrädern, bei denen Schutzbleche benötigt werden.
Wer bei Nieselregen oder matschigen Wegen nicht auf eine saubere Jacke verzichten möchte, für den sind die Steckschutzbleche von SKS genau richtig. Wir testeten: die SKS Speedrocker und die SKS Raceblades.
SKS Speedrocker im Detail
Der Speedrocker gilt as der Tipp schlechthin von und für Fahrer von Gravelbikes, die akuten Bedarf für Schutzbleche haben. Die Speedrocker passen aber auch genauso für Rennräder, Cyclocrossbikes und die meisten Fitnessbikes. Die Speedrocker sind nämlich kompatibel mit Reifenbreiten von bis zu 42mm. Damit distanzieren sich die sportlichen Speedrocker bewusst von der Welt der überbreiten Mountainbike-Schutzbleche, sind aber trotzdem noch für eine große Auswahl an Fahrrädern verwendbar - schließlich haben die meisten nicht-MTBs selten Reifen, die viel breiter als 40mm sind.
Technische Daten SKS Speedrocker
| Name | SKS Speedrocker, Hinterrad+Vorderrad Schutzbleche |
|---|---|
| Material | Kunststoff, schwarz |
| Kompatible Reifen | 28 Zoll 42mm |
| Länge vorne | 500+210mm |
| Länge hinten | 950mm |
| Gewicht | 408g |
Montage der Speedrocker
Einer der wichtigsten Faktoren bei montierbaren Schutzblechen ist die Montage: Wie schnell und wie flexibel sind die Speedrocker in der Montage? Die Speedrocker kommen mit einer etwas unübersichtlichen Anleitung, die fast ausschließlich nur Bilder verwendet. Im Prinzip ist es nicht schwer zu verstehen, doch an manchen Stellen kann man schon ein wenig rätseln.
Die Steckschutzbleche von SKS benötigen allgemein weniger Einstellung und Fummelarbeit als die Hersteller von anderen, klassischen Steckschutzblechen, doch die Erstmontage kann trotzdem fünfzehn oder dreißig Minuten dauern. Danach geht es aber deutlich schneller. Hinten wird das Schutzblech mit gelochten Gummiriemen befestigt (so als hätte man hinten am Rad Gürtel, die aus Gummi bestehen).
Vorne hat man ein großes Schutzblech und ein kleines Extra-Schutzblech, um den Verlauf des Spritzwassers komplett entlang des Rads steuern zu können. Diese beiden Schutzbleche werden zusammen mit gummierten Klemmstreifen fixiert. Die Länge des hinteren Schutzblechs kann individuell angepasst werden, dank der Teleskop-Erweiterung. Die bei Bedarf einfach herausgezogen wird.
Falls der Abstand doch zu groß ist, dann kann man die Streben auch minimal kürzen. Auch zur Erstmontage gehört die Straps auf die notwendige Länge zu kürzen. Denn diese kommen außerordentlich lang daher. Die Streben der Schutzbleche haben mehrere Stellschrauben, um den Winkel und die Länger der Streben einzustellen. Die Montage ist äußerst flexibel und prinzipiell können die Verbindungsstellen beliebig an den Radstreben ausgewählt werden - je nachdem, wo es am besten passt. Alles nötige Werkzeug ist im Lieferumfang dabei.
Vor- und Nachteile der Speedrocker
Wir haben die Speedrocker an unseren Rädern getestet und so lautet unser Fazit: Was die Leistung angeht, sind die Speedrocker hervorragende Schutzbleche - wir konnten kaum einen Unterschied zu fest montierten Schutzblechen feststellen. Sie halten den Fahrer und das Fahrrad weitestgehend trocken. Der Trick ist, dass die Speedrocker im Vergleich zu den Raceblades an zwei Stellen fixiert werden (mit eigenen Streben und direkt an der Gabel/Sattelstreben).
Außerdem sind sie sehr stabil. Auch bei Fahrten im Geländer ruckeln sie nicht, machen keine Geräusche und schleifen auch nicht an den Reifen. Die Streben bestehen aus Leichtmetall. Sehr flexibel bei der Montage und passend für viele verschiedene Fahrräder. Damit ist auch die Chance höher, dass die Speedrocker für verschiedene Fahrräder im Haushalt eingesetzt werden können.
Die Optik ist sportlich und besser, als wenn man am Gravelbike ein Paar MTB-Schutzbleche verbaut - aber kommt natürlich nicht an richtige Metallschutzbleche heran. Kann für Puristen also etwas gewöhnungsbedürftig sein.
→ Unser Gesamtfazit lautet: Die SKS Speedrocker sind montierbare Kunststoffschutzbleche von höchster Qualität, es lässt sich kaum etwas bemängeln. Nur die erste Montage kann etwas Geduld kosten - man sollte sich schon etwas Zeit dafür nehmen.
SKS Raceblades Pro im Detail
Klein und schmal sollen die Raceblades von SKS am Rennrad montiert werden, doch nicht bei allen Rennrädern passen sie. Die SKS Raceblades gehen noch einen Stück weiter und sind speziell für Rennräder und sportliche Cyclocrossbikes mit schmalen Reifen konzipiert. Und weil es den Fahrern von solchen Bikes auch bei Anbauteilen auf Optimierung angeht, kommen die Raceblades in zwei unterschiedlichen Fassung: die Standard-Fassung Raceblades Pro, und die leicht größere Fassung Raceblades Pro XL.
Die Raceblades Pro passen für Reifen, die bis zu 25mm breit sind. Die Raceblades Pro XL passen für Reifen, die bis zu 32mm breit sind. Außerdem sind die XLer vorne und hinten nochmal ein gutes Stück länger, schützen deswegen dementsprechend besser, wiegen aber auch 10g mehr. Wir haben die Raceblades Pro getestet.
Technische Daten SKS Raceblade Pro
| Name | SKS Raceblade Pro, Hinterrad+Vorderrad Schutzbleche |
|---|---|
| Material | Kunststoff, schwarz |
| Kompatible Reifen | 28 Zoll 25mm (XL-Variante: 32mm) |
| Länge vorne | 519mm (XL-Variante: 565mm) |
| Länge hinten | 680mm (XL-Variante: 730mm) |
| Gewicht | 355g (XL-Variante: 365g) |
Montage der Raceblades Pro
Die Montage der Raceblades Pro geht nicht allzu schnell. Einfach drauf ziehen und losfahren ist nicht. Beim ersten Mal dauert die Montage länger, da man den Abstand mit etwas Aufwand genau einstellen muss. Doch selbst beim wiederholten Aufbau ist die Sache hakelig. Man sollte schon etwa 5 Minuten für den Aufbau einplanen. Bei der Montage hat man die Möglichkeit den Abstand als auch den Winkel einzustellen (mit je 4 Schrauben pro Seite, es gibt also einiges zu fixieren).
Dabei muss man häufig gleichzeitig den Abstand und Winkel links und rechts gleichzeitig bearbeiten, was für eine Person allein gar nicht so leicht ist. Vorne ist der Abstand zwischen Reifen und Unterrohr so klein, dass die Raceblades in unserem Fall gar nicht dazwischen passten (28mm Reifen). Die Montage selbst an den Streben ist super schnell. Doch die Speedrocker werden ausschließlich an einer Stelle fixiert (anstelle 2 bis 3 Stellen von richtigen Schutzblechen, oder zumindest den Speedrockern, was die Stabilität deutlich verbessert).
Alle vier Streben der Speedrocker sind an einer Stelle fixiert. Dadurch sind sie eher wackelig und können durch Vibration verrutschen. Bei einer erneuten Montage muss man den Abstand neu einstellen. Schnell ist das nicht. In unserem Fall sind die 28mm Reifen schon zu groß für die Speedrocker. Auch 25mm Reifen werden kaum mehr Abstand haben. Die Toleranzen sind so klein, dass kleine Verrutscher durch Vibration zu ungewolltem Schleifen und Klappern führen wird.
Die Montage erfolgt vorne und hinten mithilfe von gelochten Gummiriemen. Ein Plus: Man hat auch an Rennräder mit Scheibenbremsen mit außen liegenden Bremsleitungen gedacht. Speziell dafür haben die Befestigungsstellen der Raceblades Unterführungen für die Bremsleitungen. Wie bei den Speedrockern hat man an den Streben der Schutzbleche Stellschrauben, um Länge und Winkel der Streben einzustellen. Damit sollten sich die Schutzbleche an die verschiedensten Rahmengeometrien anpassen lassen.
Vor- und Nachteile der Raceblades Pro
Wir haben die Raceblades an unseren Rädern getestet und so lautet unser Fazit im Detail: Die Raceblades geben schon einen ziemlich guten Schutz, der weit über einfachere Steckschutzbleche, wie zB. einen AssSaver, hinausgeht. Doch sie schützen nicht zu hundert Prozent, man kann noch ab und zu Spritzer abbekommen. Wenn man aber weitestgehend auf befestigten Wegen unterwegs ist und nicht absichtlich durch alle Pfützen fährt, müsste man aber eigentlich meistens trocken am Ziel ankommen.
Auch die Stabilität kommt nicht an die vorher getesteten Speedrocker heran. Bei starken Rucklern kann es schon vorkommen, dass sich die Raceblades ein wenig verschieben. Das passiert aber nur selten. Dadurch kann es während der Fahrt ab und zu zu Geräuschen kommen - auch besteht die Gefahr, dass die Bleche dann die Reifen berühren. Sie sind sehr flexibel bei der Montage, schmiegen sich an jede Rahmengeometrie an. Wenn auch die Montage nicht so schnell und einfach ist wie man es sich vielleicht vorstellt.
Optisch lassen sich die Raceblades schon sehen, stören auch bei Rennrädern nicht wirklich. Wenn man die Raceblades aber bei gutem Wetter abmontieren möchte: zumindest das geht wirklich sehr schnell. Man sollte sich jedoch bewusst sein, dass die Raceblades nicht für Fahrräder mit breiteren Reifen geeignet sind. Dadurch ist man eingeschränkt, falls man die Raceblades auch an anderen Fahrrädern verwenden möchte oder am Bike eventuell mal breitere Reifen montieren möchte.
→ Unser Gesamtfazit lautet: Die Raceblades sind sehr flexibel und und für den alltäglichen Einsatz von Rennrädern erfüllen sie weitestgehend ihre Aufgabe. Solange man das Rennrad oder das Cyclocrossbike nicht wie ein MTB fährt, sollte man mit den Raceblades keine größeren Probleme haben. Falls man flexiblere Schutzbleche möchte, die auch an Fahrräder mit breiteren Reifen passen, empfehlen wir stattdessen die vorher getesteten Speedrocker von SKS.
Allgemeine Informationen zu Fahrrad Schutzblechen
Fahrrad Schutzbleche sollten immer passend zum Fahrrad und zum Reifen gekauft und eingesetzt werden. Es gibt sie in verschiedenen Größen und Materialien, welches die passende Größe ist, wie man diese ermittelt und worauf man achten sollte.
Wofür benötigt man Fahrrad Schutzbleche?
Damit es auf öffentlichen Straßen fahren darf, muss ein Fahrrad nach Vorgaben der Stvzo (Straßenverkehrsordnung) so einiges an Bauteilen vorweisen. Die schützenden Bleche gehören jedoch nicht dazu. (Ausnahmen können Pedelecs und S-Pedelecs sein). Das hat einen einfachen Grund, die StVzO gibt dabei nur sicherheitsrelevante Dinge vor.
Es gibt jedoch gute Gründe wieso man dennoch ein Schutzblech am Fahrrad nutzen sollte und warum man ein Fahrrad Schutzblech Test nach dem Anbau ratsam ist. Schutzbleche montiert man für sich selbst, als Schutz. Sie absorbieren Schmutz und Wasser und schützen den Fahrradfahrer vor Verschmutzung und den Fahrradrahmen vor z.B. Steinschlägen und ebenfalls vor Verschmutzungen.
Bei feuchtem Wetter, Regen oder auf unbefestigten Wegen wird Dreck und Schmutz über das Reifenprofil aufgenommen und über die Rotation der Räder dank der Gravitationskräfte wieder abgegeben. Dieser Punkt ist am Vorderrad senkrecht zur Lauffläche. Schnell wird klar, Dreck und Schmutz fliegt genau vor dem Fahrer in die Luft. Getroffen werden ebenfalls die Füße, der Rahmen und unter Umständen die Tretkurbel. Machen Sie also nach der Montage eine Probefahrt und unterziehen den neuen Bauteilen einen Fahrrad Schutzblech Test.
Am Hinterrad ist es ebenfalls die senkrechte Achse zur Lauffläche, ebenfalls entgegengesetzt zur Fahrtrichtung. Am Hinterrad spritzen das Wasser und der Dreck also hinter dem Fahrrad hoch. Da wir uns nicht im Labor aufhalten und das Fahrrad sich in einer Vorwärtsbewegung befindet, der Schmutz auch leicht am Mantel klebt, kann der Abspritzpunkt durchaus variieren und gerade am Hinterrad kann es dazu kommen, dass man bei schneller Fahrweise das Spritzwasser so vom Mantel löst, dass dies direkt auf den Rücken des Radfahrers landet oder unter Umständen auf dem Fahrradrucksack.
Ein gutes Schutzblech verhindert die Verschmutzung des Fahrers, als auch die Verschmutzung des Fahrradrahmens. Gerade beim Vorderrad ist es wichtig, dass kleine Steine und Dreck nicht gegen den Fahrradfahrer und den Rahmen geschleudert werden. Hier würden Lackschäden dauerhaft einen Schaden am Rad hervorrufen.
Die richtige Breite bei den Fahrrad Schutzblechen wählen
Damit ein Schutzblech auch optimal seiner Funktion nachkommen kann, sollte es breiter sein als der Mantel bzw. das Rad über dem es montiert ist. Ein ca. 55 mm Schutzblech sollte man bis maximal 50 mm Fahrradreifen einsetzen. Mit einem leichten U-Profil kann das Schutzblech dicht an der Lauffläche montiert werden. Durch das U-Profil stehen die Seiten über und legen sich wie ein Schutz am Mantel entlang. Mit dieser Form kann man sich bei der Breite ein paar Millimeter sparen und hat dennoch den optimalen Schutz.
Ist das Schutzblech zu schmal oder gar schmaler als der Reifen, können Wasser und Verunreinigungen am Blech vorbei. Es gilt also darauf zu achten, dass das Blech auf jeder Seite 2-3 mm breiter ist als der Reifen bzw.
Material und Befestigung vom Schutzblech
Wie bei vielen anderen Zubehörteilen kann man die Schutzbleche in verschiedenen Materialien bekommen. Metall / Aluminium oder Kunststoff ist die große Frage. Schutzbleche aus Kunststoff sind oftmals einfacher und schneller zu montieren und dazu noch leichter. Nicht selten reicht beim Vorderrad eine einfache Aufschiebungskonstruktion aus, um das Schutzblech stabil zu fixieren. Hierbei handelt es sich im Regelfall um Steckschutzbleche.
Wer wich ein neues Fahrrad kaufen möchte, der sollte direkt auf eine hochwertige Verarbeitung der Halterungen achten.
Das Schutzblech am Hinterrad ist länger
Im Hinterradbereich wird neben einer Aufschiebkonstruktion meistens noch mit einem Kunststoffclip gearbeitet. Hierbei wird das Schutzblech am unteren Ende, zum Rahmen zeigend, mit einem Clip oder einem Gummi an der Rahmenstange befestigt. Der das Hinterradschutzblech oftmals länger ist als das Vorderradschutzblech, ist hier eine Zweipunktbefestigung notwendig.
Möchte man die Kunststoffschutzbleche dauerhaft montiert lassen, so kann man am Hinterradschutzblech zusätzlich noch mit einem Kabelbinder eine Verbindung zum Gepäckträger herstellen. So entsteht im Handumdrehen eine Dreipunktverbindung.
Mehr Stabilität durch Schutzblechstreben
Möchte man mehr Stabilität bei dem Fahrrad Schutzblech erreichen, kann man hierfür Schutzblechstreben einsetzen. Schutzblechstreben geben dem Ganzen einen stabilen Halt. Merkt man während der Fahrt, dass das Blech zu sehr wackelt, sind die Schutzblechstreben des Rätsels Lösung. Die Streben lassen sich je nach Modell auch nachrüsten.
Im Normalfall finden diese jedoch ihren Einsatz vermehrt bei Schutzblechen aus Metall. Metallschutzbleche wiegen mehr als Schutzbleche aus Kunststoff, und so benötigen Sie einer zusätzlichen Stabilisierung durch Schutzblechstreben. Mit diesen Schutzblechstreben wird das Schutzblech am Fahrradrahmen zusätzlich fixiert. Dabei befinden sich im Normalfall an der hinteren Achse zusätzliche Befestigungslöcher am Fahrradrahmen.
Von hier aus führt ein Profil zum Schutzblech. Solche Streben werden meist dann eingesetzt, wenn das schützende Blech dauerhaft am Fahrrad montiert bleibt. Möchte man sich die Flexibilität eines abnehmbaren Blechs nicht nehmen lassen, so verzichtet man auf diese Schutzblechstreben.
Vorteil von Abnehmbaren Schutzblechen
Kennt man seine Fahrstrecke und weiß man, dass dort wenig Unrat auf der Straße liegt, kann man die Kunststoffschutzbleche auch vor der Fahrt abmontieren. Man spart Gewicht und das Fahrrad sieht sportlicher aus. Muss das Fahrrad einmal transportiert werden und steht kein Fahrradträger zu Verfügung, ist der Kunststoffschutz schnell abgenommen und separat verstaut.
Worauf man vor dem Kauf vom Fahrrad Schutzblech achten sollte
Schutzbleche sollten in jedem Fall lang genug für den eingesetzten Fahrradreifen sein. Wird man die Schutzbleche zu kurz, zum Beispiel aus optischen Gründen, dann können diese ihre Schutzfunktion nicht vollständig erfüllen. Ebenfalls sollten sie, wie bereits erwähnt immer ein wenig breiter sein als der Reifen selbst. Hierbei bietet sich ein Blick auf den Mantel an. Dort steht im Regelfall die Breite in mm angegeben. Bei der Wahl der Schutzbleche kann dies nun als Referenzwert herangezogen werden.
Vernünftiges Fahrradwerkzeug für die Montage nutzen
Verschiedene Schutzbleche zum Nachrüsten
Hier ist eine Übersicht verschiedener Schutzbleche zum Nachrüsten:
| Bild | Marke/Modell | Material | Preis ab | Anbieter |
|---|---|---|---|---|
| Velmia SET MTB Empfehlung | Kunststoff | 27,99 € | Amazon | |
| SKS Spritzschutzset | Kunststoff | 13,99 € | Amazon | |
| Steckblech-Set SKS | Kunststoff | N/A | Amazon | |
| SKS Velo 55 Cross | Kunststoff | 14,94 € / 19,99 € | Amazon | |
| SKS Radschutz Mud X | Kunststoff | 5,89 € / 6,95 € | Amazon | |
| XLC Mudguard HR | Kunststoff | 15,11 € | Amazon | |
| XLC Mudguard VR | Kunststoff | 12,58 € | Amazon |
Stand der Daten in den Tabellen: 29. August 2025 9:34
Immer den Fahrrad Schutzblech Test machen
Egal welche Veränderung man am Schutzblech durchführt, am Ende sollte man immer eine Testfahrt machen. Ein Schutzblech aus Metall, dass am Mantel schleift, führt über kurz oder lang zu Problemen. Modelle die nur mit einer 1-Punkt-Befestigung ausgestattet sind, wackeln oft sehr und wenn das Blech die falsche Größe hat, passt es unter Umständen gar nicht.
Es gibt Zubehör, dass steht sich gegenseitig im Weg. Eine neue Sattelbag für die nächste Bikepacking Tour mag evtl. den Platz für ein Schutzblech für die Sattelstange belegen. Auch können bestimmte Fahrradgepäckträger mehr Platz einnehmen, als gedacht.
Wir empfehlen entweder mit dem Rad zum Fachhändler zu fahren oder ein Schutzblech zu kaufen, dass von den technischen Daten passt und dies nach der Lieferung mit den Gegebenheit am Rad selbst abzugleichen.
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