Fahrrad Schutzblech hinten 28 Zoll Montage: Eine umfassende Anleitung

Wenn Sie sich für ein neues Schutzblech entschieden haben oder erstmalig einen Spritzschutz an Ihrem Bike montieren, soll das häufig so schnell wie möglich nach Lieferung geschehen. Zum Glück ist die Montage auch für Anfänger gut zu bewältigen. Dieser Artikel erklärt die Montage von CUBE Acid MTB-Schutzblechen an den Aluminium-Hardtails wie z.B. Reaction, Attention oder Access Modellen. Im Wesentlichen haben alle MTB-Aluminiumrahmen von CUBE die gleiche Aufnahme, sodass diese Anleitung für diese Modelle zutrifft.

Varianten der Schutzbleche

CUBE bietet die Acid MTB-Schutzblechsets in zwei Breiten an. 65 Millimeter Breite eignen sich für Hardtails ohne Motor und 75 Millimeter passen am besten zu E-Bikes. Zusätzlich zu den beiden Breiten stehen noch zwei Befestigungs-Optionen zur Auswahl: ST- und BB Mount stehen als Kürzel für “Seat Tube”, also Sitzrohr-, und “Bottom Bracket”, also Tretlageraufnahme. Um zu prüfen, welche Variante du für dein Bike benötigst, musst du checken, ob sich zwischen den beiden Kettenstreben im Tretlagerbereich eine Gewindeaufnahme befindet. Ist diese vorhanden, passt das BB Mount-Schutzblech. Fehlt das Gewinde an der Stelle, musst du das ST-Mount Schutzblech verwenden.

Montage Schutzblech vorne

Wir fangen mit der Montage des vorderen Schutzblechs an. Da die meisten Mountainbike-Gabeln keine Möglichkeit bieten, das Schutzblech an der Gabel zu verschrauben, liegen dem Schutzblech-Set gummierte Halterungen bei, die an der Krone und den Holmen der Gabel befestigt werden. Oben ist das Schutzblech simpel und effektiv mit zwei Kabelbindern und einer Gummilasche an der Gabelkrone fixiert. Damit das Ganze ordentlich aussieht, solltest du die Köpfe der Kabelbinder am besten so weit wie möglich nach hinten schieben.

Um die Verstärkungsstrebe am Schutzblech befestigen zu können, musst du am unteren Ende einen kleinen Clip in das Schutzblech drücken. Durch eine 90 Grad Drehung schnappt die Strebe in die Halterung des Clips. Zwei Klemmen dienen zur Fixierung der Strebe an den Holmen der Gabel. Damit das Schutzblech im richtigen Abstand zum Reifen sitzt, muss die Länge der Strebe angepasst werden. Taste dich am besten Schritt für Schritt an die korrekte Länge der Streben heran. Im Optimalfall hast du eine Eisensäge zuhause, mit der du die Streben kürzen kannst. Im Notfall funktioniert auch ein Bolzenschneider, doch Vorsicht! Schütze deine Augen vor den Enden der Streben, die du abtrennst. Ein wenig Toleranz zur Verstellung der Streben ist zwar in den beiden Klemmen vorhanden, allerdings solltest du relativ genau arbeiten und auf keinen Fall zu viel abtrennen.

Montage Schutzblech hinten

Für die Montage des hinteren Schutzblechs werden ein paar mehr Werkzeuge und handwerkliches Geschick gefordert, doch wenn du dieser Anleitung folgst, sollten auch diese Schritte keine große Herausforderung darstellen, selbst wenn du ungeübter Schrauber bist. Im ersten Schritt wird das Schutzblech im Tretlagerbereich montiert. Jetzt kommen die beiden verschiedenen Varianten ins Spiel. BB-Mount wird mit einer Schraube im Tretlagerbereich angebracht und ist damit direkt in der richtigen Position. Bei der ST-Variante wird ein halbrunde Schelle ins Schutzblech geklipst, die wiederum mit einem Gummi um das Sitzrohr fixiert wird. Beim ST-Mount ist die richtige Höhe der Befestigung zu beachten, da ein zu niedrig angebrachtes Schutzblech bei der Montage eines Gepäckträgers zu Problemen führen kann. Als Richtwert würden wir empfehlen, dass der Gummi des unteren Halters knapp oberhalb der Flaschenhalterschrauben liegt.

Möchtest du keinen Gepäckträger montieren, werden als nächstes die Halter für die Verstärkungsstrebe montiert. Diese werden von innen in die Ausfallenden des Bikes geschraubt. Damit du diesen Schritt problemlos durchführen kannst, solltest du das Hinterrad ausbauen. Sind die beiden Halter montiert, muss das Hinterrad wieder eingesetzt werden. Wie beim vorderen Schutzblech, justierst du nun wieder die Länge der Streben. Achte dabei auf einen gleichmäßigen Abstand zwischen dem Reifen und Schutzblech. Du musst die Streben noch nicht mit den Schrauben klemmen, denn das Schutzblech muss für die weitere Montage noch einmal vom Bike entfernt werden.

Nun fehlt nur noch die Verbindung zur Brücke an den Sitzstreben. Im Lieferumfang sind einige Adapter und Abstandshalter für die unterschiedlichen Rahmengrößen enthalten. Nachdem das Schutzblech schon an den beiden anderen Punkten fixiert ist, kannst du nun ausprobieren, welcher Adapter am besten zwischen Schutzblech und Aufnahmepunkt am Rahmen passt. Mit einem Bleistift machst du dir nun eine Markierung, wo der Abstandshalter sitzt, damit du an der richtigen Stelle bohren kannst. Demontiere das Schutzblech jetzt noch einmal.

Mit einem 5 Millimeter Bohrer solltest du jetzt so mittig wie möglich an der markierten Stelle durch das Schutzblech bohren. Denk daran: Besser zweimal messen als zweimal bohren. Zur Verschraubung in der Brücke zwischen den Sitzstreben musst du den kleinen Würfel inklusive Mutter in die vorgesehene Fassung schieben. Nun kannst du das Schutzblech an allen Stellen am Rahmen verschrauben.

Allgemeine Hinweise zur Schutzblechmontage

Leider bietet der Hersteller SKS für seine Bluemels-Serie (Schutzbleche für die Festmontage) derzeit keine detaillierte Anleitung an. Als erstes überprüfen Sie bitte Ihre Lieferung auf Vollständigkeit. Ist eine Montageanleitung beigelegt, lesen Sie sich diese vorab schon einmal gut durch um sich einen Überblick zu verschaffen. Stellen Sie Ihr Fahrrad so bereit, dass Sie von allen Seiten ausreichend Platz zum Arbeiten haben.

Mit der Befestigungsschraube fixieren Sie das Schutzblech am Rahmen (unten, auf Höhe des Tretlagers). Zunächst locker mit der Hand, dann mit dem bereitgelegten Innensechskantschlüssel fester nachziehen. Die nach oben stehende Lasche der Schiebebrücke befestigen Sie nun mit der mitgelieferten Schraube und einer Unterlegscheibe an der Rahmenverbindungsstelle. Zunächst locker mit der Hand festziehen, dann mit einem Innensechskantschlüssel fester nachziehen. Mit der Befestigungsschraube werden die drei Komponenten (Rahmen, V-Streben, Gepäckträgerhalter) zusammen fixiert, zunächst locker per Hand, dann mit dem Innensechskantschlüssel fester.

Die Bundbolzen werden von innen nach außen durch die Festbrücke am Schutzblech gesteckt (siehe Punkt 4) und mit der Mutter, zunächst sehr locker per Hand, gesichert. Mit einer Hand drücken Sie nun das SKS Schutzblech so dicht wie gewünscht an den Reifen und halten dieses fest.

Wenn Sie das Hinterradschutzblech erfolgreich montiert haben stellt das Anbringen des vorderen Spritzschutzes gewiss kein Problem mehr für Sie dar. Sie verfahren mit dem Befestigungsmaterial ebenso wie beim Hinterrad. Die V-Streben werden an der Vorderradgabel befestigt, die Schiebebrücke mit dem Schutzblech an der Gabelbrücke. Dank Ihres neuen Schutzblechs sind Sie und Ihre Kleidung nun vor größeren Verunreinigungen durch hochschleudernden Regen, Matsch und Dreck geschützt. Fahren Sie einige Probekilometer. Nach einer Weile sollten Sie, wie immer nach Montagen oder Reparaturen, noch einmal alle Schrauben überprüfen und gegebenenfalls nachziehen.

Kompatibilität und Größen

Fahrradteile sind selten standardisiert, nicht jeder Bremsgriff passt an jeden Lenker. Nicht jeder Lenker an jeden Vorbau. Deshalb unsere Tipps zu Fahrrad-Schutzblechen. Darauf musst Du achten: Standard-Schutzbleche (mit Festmontage) benötigen spezielle Ösen am Fahrrad. Trekkingräder und Stadträder sollten diese Ösen haben. Rennräder und Mountainbikes haben diese Ösen oft nicht. Adapter als universelle Aufnahmen gibt es für jedes Rad (stellen wir unten im Text vor).

Bei den Steckschutzblechen (Clip-On) können die Schutzbleche theoretisch an jedes Fahrrad befestigt werden. Man muss auf jeden Fall darauf achten, dass die Größe der Schutzbleche zur Reifengröße passt. Die Schutzbleche sollten etwas breiter sein als die Reifen.

Schutzbleche im Überblick

Steckschutzbleche werden „lose“ am Rahmen montiert, zB. durch Gummistraps, und können bei Bedarf schnell montiert werden. An oberster Stelle in diesem Beitrag findest Du einen Überblick zu verschiedenen Fahrrad-Schutzblechen. Die vorgestellten Schutzbleche unterscheiden sich in der Art der Befestigung: Einerseits findest Du dort Steckschutzbleche, die sich auf verschiedene Art und Weise schnell und einfach am Fahrrad befestigen lassen.

Andererseits findest Du dort auch Standard-Schutzbleche, die an das Fahrrad geschraubt werden müssen. Standard-Schutzbleche schützen sehr viel besser, weil sie so nah an den Reifen sind. Dafür haben Steckschutzbleche den offensichtlichen Vorteil, dass sie abgenommen werden können, wenn man sie nicht braucht. Standard-Schutzbleche werden fest am Rahmen montiert und können nicht schnell abmontiert werden, da man meist mindestens das Laufrad demontieren muss.

Beachte außerdem, dass manche Schutzbleche einzeln kommen (nur für das Hinterrad) und manche als Set verkauft werden (Hinterrad + Vorderrad). Wenn Du Geld sparen möchtest und es besonders einfach haben möchtest, eignen sich die einzelnen Hinterrad-Bleche. Für den vollen, optimalen Schutz solltest Du ein ganzes Set kaufen.

Fahrrad Schutzblech 28“ und andere Größen

Beachte beim Kauf des Schutzblechs, dass die Größe des Schutzblechs zu deinem Fahrrad passt. Zum Glück gibt es viele Schutzbleche in verschiedenen Größen - manchmal verkauft der Hersteller auch eine separate „Extra Wide“-Version. Es geht bei der Größe um den Umfang der Laufräder und die Breite der Reifen.

Umfang der Laufräder

Der Umfang der Laufräder spielt vor allem bei den Standard-Schutzblechen eine große Rolle. Schließlich muss hier das Schutzblech genau zur Größe der Laufräder passen. Bei den Steckschutzblechen gilt die Größe meistens bloß als Richtwert für die maximale Größe der Laufräder. Wobei ein zu großes Steckschutzblech schon recht blöd aussehen kann.

Fahrräder in Standard-Größe und Rennräder haben meistens 28 Zoll Laufräder. Jugendräder haben 24 oder 26 Zoll. Mountainbikes haben 26 Zoll bis 29 Zoll. Schutzbleche haben in der Regel immer einen empfohlenen Laufrad-Umfang.

Reifenbreite

Auch die Reifenbreite muss zur Breite der Schutzbleche passen. Ein zu schmales Schutzblech würde nur einen Bruchteil des aufgewirbelten Wassers auffangen. Die Breite eines Rennradreifens ist mit einem MTB-Reifen kaum zu vergleichen - deshalb werden auch spezielle Rennradschutzbleche und Mountainbike-Schutzbleche hergestellt. Aber auch darüber hinaus findet man meistens eine empfohlene Reifenbreite bei Schutzblechen.

Wenn beim Schutzblech nur die Breite des Schutzbleches angegeben ist, ist es etwas komplizierter. Die Schutzbleche sollten etwas breiter sein als die Reifen - aber wie viel breiter genau, das hängt stark davon ab, wie und wo die Schutzbleche befestigt werden. Standard-Schutzbleche sollten ca 10 Millimeter breiter sein.

Wenn es sich hingegen um ein Steckschutzblech handelt, das direkt am Sattel befestigt wird (wie der Ass Saver), muss das Schutzblech deutlich breiter sein als die Reifen (doppelt oder dreimal so breit wie der Reifen).

Die Größe des Schutzbleches

So viel zur Passung vom Schutzblech zum Fahrrad. Darüber hinaus wollen wir aber außerdem auf die eigentliche Größe bzw. Länge des Schutzbleches aufmerksam machen. Dieser Faktor wird von vielen Radlern unterschätzt, die sich sehr kleine Schutzbleche kaufen und glauben, dass das bestimmt ausreichen würde. Aber ein zu kleines Schutzblech ist kaum besser als überhaupt kein Schutzblech.

Damit ein Schutzblech wenigstens den Großteil des aufgewirbelten Wassers auffängt, muss es eine bestimmte Länge aufweisen. Wie lang genau ist schwer zu sagen - wie auch bei der Breite ist die richtige Länge abhängig davon, wo sich das Schutzblech befindet (wie viel Abstand zu den Reifen besteht). Ein Standard-Schutzblech für das Hinterrad sollte die obere Hälfte des Reifens abdecken, damit sowohl der Fahrer als auch das Tretlager nicht beschmutzt werden.

Bei Steckschutzblechen gilt: desto länger, desto besser - denn umso mehr Schutz landet im Schutzblech und nicht auf dem Rücken des Fahrers (bzw. auf dem Fahrrad). Bei den Steckschutzblechen von SKS kann man sich meistens schon darauf verlassen, dass die Schutzbleche ausgiebige Praxistests durchlaufen haben und zumindest den Fahrer gut schützen.

Bei Steckschutzblechen kann man auch kaum mehr erwarten, da sie meistens so gebaut sind, dass sie primär den Fahrer abschirmen. Wer auch das Fahrrad an sich sauber halten will, braucht Standard-Schutzbleche oder besonders große Steckschutzbleche.

Schutzbleche verlängern

Darüber hinaus kann man Schutzbleche verlängern durch „Mud Flaps“. Diese lassen sich mit einer Nietzange einfach am Schutzblech anbringen. Und schon kann man ein zu kurzes Blech noch perfekt an das eigene Rad anpassen.

Schutzblech Montage Hilfsmittel (Adapter)

Falls manche dieser Ösen fehlen, kann man sich auf unterschiedliche Wege aushelfen. Dabei sind oft individuelle, kreative Lösungsansätze notwendig. Beispielsweise befestigen viele Mountainbiker das vordere Schutzblech mithilfe von Kabelbindern an der Federgabel (eventuell muss man dabei ein paar kleine Löcher ins Schutzblech bohren).

Nur, was die Befestigung der Streben (sowohl an den vorderen als auch an den hinteren Ausfallenden) angeht, gibt es eine recht einfache Universallösung, falls die Ösen an den Ausfallenden fehlen. Man benötigt spezielle Schellen, die man an die Rahmenstreben klemmt und an denen sich die Streben befestigen lassen. Solche Schellen bekommt man beispielsweise von SKS (aber auch die Klemmen von Cateye sind zu empfehlen). Achte darauf, dass Du die passende Größe für dein Fahrrad und die entsprechende Stelle (Sattelstrebe, Kettenstrebe, Gabel, usw.) auswählst.

Schutzbleche für verschiedene Fahrradtypen

Schutzbleche Rennrad, Gravel und Cyclocross

Rennräder (und ähnliche Sportliche Fahrräder wie Gravel- und Cyclocross-Bikes) kommen in der Regel ohne Schutzbleche. Schließlich will man Gewicht sparen und die Aerodynamik optimieren - aber vor allem gelten Schutzbleche am Rennrad einfach als unnötig (oder unschön). Wer sein Tourenbike bei Regenwetter nicht im Keller lassen möchte, greift am besten zu flexiblen Steckschutzblechen, die sich per Quick Release schnell montieren lassen. Speziell für diesen Gebrauch werden besonders schmale Steckschutzbleche hergestellt wie die Raceblades von SKS. Damit behält man die puristische Rennradoptik bei schönem Wetter bei - und kann das Rennrad trotzdem auch benutzen, wenn Pfützen vor der Tür sind.

Schutzbleche MTB

Mountainbikes kommen meistens ohne Schutzbleche, weil davon ausgegangen wird, dass sowohl der Fahrer als auch das Mountainbike sowieso verdreckt am Ziel ankommen. Bei Standard-Schutzblechen, die nah an den Reifen liegen, besteht außerdem die Gefahr, dass sich Äste oder auch Matschklumpen zwischen Reifen und Schutzblech verfangen. Deshalb ist es auch hier empfehlenswert, einen Steckschutzblechsatz zu benutzen, der einigen Abstand zu den Reifen hat.

Die Schutzbleche für MTBs müssen außerdem besonders breit sein - achte also auf jeden Fall auf die Breite. Trotz allem machen Schutzbleche am MTB sehr viel Sinn - ein Großteil des Schmutzes wird von den Schutzblechen abgefangen, wenn man einen guten, passenden Satz MTB-Schutzbleche montiert hat. In jedem Fall sollte man am Vorderrad einen Mudguard anbringen. Diese sind spottbillig oder können einfach alten Plastikteilen (zB. PET Flasche) gebastelt werden.

FAQ

Warum sind Mountainbikes oft ohne Schutzblech?

Schutzblechlose Mountainbikes liegen im Trend.

Wie breit sollten Fahrrad-Schutzbleche sein?

Wenn es sich um Standardschutzbleche oder Steckschutzbleche handelt, die nahe an den Reifen befestigt werden, sollten die Schutzbleche nur einige Millimeter breiter sein als die Breite der Reifen. Messe dazu die tatsächliche Reifenbreite im voll aufgepumpten Zustand nach.

Vorteile von Schutzblechen

Wie der Name schon sagt, dienen diese Bleche dem Schutz des Radfahrers. Insbesondere die Kleidung wird bei Regenfahrten im Gelände weitestgehend abgeschirmt vor heraufspritzendem Schmutz und Feuchtigkeit. Sowohl die Hosenbeine als auch der Fahrradrahmen bleiben mit angebrachten Radschützern weitestgehend sauber. Des Weiteren werden durch die Steckbleche auch herumfliegende Steinchen zuverlässig abgefangen, so dass es zu deutlich weniger Lackschäden kommt.

Besonders für Mountainbike- und Rennradfahrer ist die Befestigung von Steckschutzblechen, die sich bei Bedarf ganz einfach am Fahrrad einstecken und ebenso schnell wieder abnehmen lassen, besonders interessant. Form, Material sowie insbesondere die Größe und Länge sollten individuell zum jeweiligen Fahrradreifen passen. So gibt es hier vor allem in der Breite deutliche Unterschiede. Der Spritzschutz sollte so gewählt werden, dass dieser insgesamt ca. 5 mm breiter ist als der eigentliche Reifen. Schauen Sie sich diesen also bereits vor dem Kauf genau an und messen Sie ggf. die Größe nach.

Demgegenüber sind Radschützer aus stabilem Metall bzw. Aluminium wesentlich robuster und brechen auch bei einem eventuellen Verhaken von Ästen o. ä. Bei einer Entscheidung hilft vielleicht die Überlegung, für welche Zwecke und welches Gelände das Bike vorrangig genutzt wird und ob für Sie vor allem das Gewicht bzw.

Montage von Steckschutzblechen

Haben Sie sich für die passenden Schutzbleche zum Stecken entschieden, kann es auch schon losgehen mit der Montage. Diese ist bei abnehmbaren Steckblechen besonders einfach und mit nur wenig Werkzeug auszuführen. Üblicherweise werden nur zwei kleine Halterungen benötigt.

Als erstes drehen Sie das Fahrrad vollständig auf den Kopf. Achten Sie hier auf einen stabilen, festen Untergrund und legen Sie zum Schutz eine alte Decke unter. Nun wird die vordere Halterung entsprechend zusammengebaut. Stecken Sie hierfür beide Verbindungsteile, wie in der Montageanleitung beschrieben, ineinander und legen Sie die zugehörige Mutter in die dafür vorgefertigte Aussparung.

Schieben Sie die längliche Halterung mit den seitlich angebrachten Einschubnasen auf der gegenüberliegenden Seite ein. Jetzt kann die lange Schraube mithilfe eines Sechskantschlüssels von oben in die Vorrichtung eingeführt und leicht angezogen werden, so dass die Mutter nicht mehr eigenständig abfallen kann. Schieben Sie den zusammengebauten, runden Einsatz in das untere Rohrende der Fahrradgabel. Dies sollte ohne viel Kraftaufwand möglich sein. In einigen Fällen kann es vorkommen, dass sich auf dem Gabelschaft noch eine kleine Schutzabdeckung befindet. Diese muss dann selbstverständlich vor der weiteren Montage erst entfernt werden.

Drehen Sie anschließend die Halterung so, dass die Spritzschutzbleche später in die entsprechenden Schienen eingeschoben werden können, also parallel zum Fahrradrahmen. Jetzt kann die Schraube fest angezogen und das Steckschutzblech anschließend in die Führung eingeklickt bzw. eingeschoben werden. Das vordere Schutzblech ist nun fest montiert und das Bike kann vorsichtig wieder umgedreht werden.

Die rückwärtige Befestigung geht dagegen kinderleicht und erfolgt ohne spezielles Werkzeug. Hier wird der Haltegurt in entsprechend gewünschter Höhe um die Sattelstütze gelegt und die Schnalle hinter den zwei Halterungen eingehakt. Nun lässt sich der Hebel fest andrücken. Über die Gelenkschraube kann die Position des Steckbleches noch beliebig nachjustiert werden. Beide Steckschutzbleche sind nun am Mountainbike montiert und lassen sich jederzeit bei Bedarf auch schnell wieder entfernen.

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