Fahrrad Sieht Aus Wie Motorrad: Alternative Bezeichnungen und Modelle

Der Trend sowohl bei Fahrrädern als auch bei E-Bikes geht heute grob in zwei Richtungen: Die eine Radlerfraktion schwört auf topmoderne, möglichst futuristisch anmutende Zweiräder. Das andere Lager liebt Vintage-Bikes.

Sie wollen durch die City düsen und wählen ein Fahrrad, das aussieht wie Opas Oldschool-Motorrad von 1920, wie ein US-Beachcruiser von 1950 oder wie das Bananensattel-„Bonanza-Rad“ von 1970. Hier reihen sich übrigens auch die Großstadt-Hipster ein, die schon seit Jahren mit ihrem Eingang-Singlespeed/Fixie ohne Schutzblech und mit Mini-Lenker herumradeln.

Was zeichnet ein E-Bike im Retrolook aus?

Retro-E-Bikes sind Hingucker, verbinden moderne Technik mit außergewöhnlicher Optik. In der Regel handelt es sich bei den Vintage-E-Bikes um sogenannte Pedelecs. Der Elektromotor am Pedelec unterstützt dich beim Treten bis 25 Kilometer pro Stunde (km/h).

Eine Akkuladung reicht für 50 bis 100 Kilometer. E-Bikes oder S-Pedelecs fahren 45 km/h oder schneller. Für lange Radtouren oder rasante Abfahrten im Gelände ist das Retro-E-Bike natürlich nicht gedacht. Es gehört auf die Straße.

Interessierst du dich für ein gechilltes Fahrrad, mit dem du Lifestyle und Fitness verbinden kannst, in der Stadt entspannt von A nach B fährst und dabei noch ziemlich cool aussiehst?

Von 1930 bis in die 1950er-Jahre waren Beachcruiser-Bikes der Renner in den USA. In den 60er- und 70er-Jahren folgten die Bonanza-Fahrräder, auch High Risers oder Wheelie Bikes genannt, danach gab es den BMX-Hype. Jedes Jahrzehnt hatte sein Kultbike.

Heute finden wir Fahrräder und E-Bikes im Café-Racer-Look der 1920er-Jahre anziehend. Was wohl als nächstes kommt?

Bekannte Modelle und Hersteller

Ruffian

Wer mit einem Ruffian, so der Name des Gefährts, unterwegs ist, sollte nicht kommunikationsscheu sein. Denn das Pedelec ist nicht wie jedes andere Fahrrad. Es fällt auf. Und zwar jederzeit und an jedem Ort.

Das liegt vor allem an seiner ungewöhnlichen Optik. Das Ruffian orientiert sich nicht an den üblichen Fahrraddesigns, sondern an Motorrädern aus den 1930er-Jahren. Indian, Harley-Davidson, all jene Maschinen, die zu großen amerikanischen Klassikern wurden.

Überdimensionierte Weißwandreifen, ein breiter Ledersattel, ein großer runder Scheinwerfer und ein Benzintank in der Form eines Torpedos, in dem beim Ruffian die Batterien verborgen sind.

Hergestellt wird das Rad von Ruff Cycles aus Regensburg. An den Erfolg glaubten die wenigsten Experten. Auf den den Markt ist das Ruffian seit 2016. Der Erfolg lässt sich vor allem durch das ungewöhnliche Design erklären, da das Ruffian nicht nur explizit Radler anspricht.

Viele Harley-Fahrer sind unter den Kunden, genauso wie die Besitzer von Oldtimern. Menschen eben, die klassische Fahrzeuge lieben.

Bereits in der niedrigsten Stufe "Eco" schiebt der Bosch-Motor so überzeugend an, dass es sich mühelos treten lässt. Hier ist auch die Reichweite am höchsten. Bis zu 110 Kilometer in unserem Test.

Es ist ein entspannter Cruiser, der eine kurze Eingewöhnungszeit erfordert. Der Fahrer sieht dabei nämlich ungefähr so aus, als wolle er mit Armen und Beinen gleichzeitig einen weit entfernten Baum umarmen.

Und natürlich besitzt das Ruffian auch all die Nachteile eines klassischen Motorrads. Einen vollkommen unpraktikablen Wendekreis, der eher aus vor- und zurückschieben besteht. Viel zu breite Reifen, um es in einem Fahrradständer abzustellen. Ein zu hohes Gewicht, um es geschützt in den Keller zu tragen. Ausladende Dimensionen, so dass es in kein Auto passt, das kleiner ist als ein VW-Bus.

Das nächste geplante Projekt von Ruff Cycles ist deswegen auch keine große Überraschung: ein elektrisches Motorrad. Das Ziel: "Wir wollen die Harley-Davidson der E-Mobilität werden", so Mark Ngauv selbstbewusst.

Serial 1 Cycle Company (Harley-Davidson)

Der Motorradhersteller Harley-Davidson baut jetzt auch E-Bikes, unter der Marke Serial 1. Was können die Pedelecs?

Der Name Harley-Davidson zieht. Wo eine Harley stand, da wurden die Leute neugierig. Das gilt bis heute. Selbst wenn nichts mehr poltert und nirgendwo Chrom spiegelt.

Die Kraft des E-Antriebs wird beim Fahrrad per Zahnriemen übertragen, wie es für Harley-Davidson typisch ist. Ein E-Bike auf den Markt zu bringen erscheint vielversprechend, denn die Gattung boomt.

Dem Branchenneuling Serial 1 zufolge wurde der weltweite E-Bike-Markt 2019 auf 15 Milliarden Dollar geschätzt. Zwischen 2020 und 2025 soll er jährlich um mehr als sechs Prozent wachsen. Gleichzeitig nahm der Radverkehr während der Corona-Pandemie vielerorts stark zu.

Weitere Modelle und Konzepte

Als Ende des 19. Jahrhunderts das Motorrad das Fahren lernte, waren die frühen Modelle optisch und technisch mit dem Fahrrad noch eng verwandt. Im Laufe der Jahre entkoppelten sich jedoch beide Zweiradbereiche voneinander.

Mit der seit Jahren aufkeimenden E-Mobilität kommen sich beide Segmente allerdings in einigen Bereichen wieder näher. Mittlerweile finden sich reichlich Beispiele von Einspurfahrzeugen, die trotz Motor dem Fahrradsektor angehören, optisch hingegen an Motorräder erinnern.

Außerdem gibt es Mischwesen, bei denen sich Elemente beider Welten auf verschiedene Art vermischen.

  • The Ruffian: Pedelec im Vintage-Motorrad-Look von Ruff Cycles.
  • Rayvolt Torino: Greift das Styling der einstigen Motorradmarke Buell auf.
  • Serial 1: Pedelec von Harley-Davidson mit klaren Bezügen zum ersten Motorradmodell von 1903.
  • Carbon (Moto Parilla): Pedelec im Offroadstil mit mächtigen Ballonreifen.
  • Brinco/Albero (Bultaco): Modelle mit Pedalantrieb und Hinterradnabenmotor.
  • eRockit: Zwitter-Zweirad mit Pedalantrieb und E-Motor, zugelassen als Leichtkraftrad.
  • Kalk (Cake): Leichtes Elektromotorrad im Enduro-Stil.
  • Elmoto (Govecs): Kleinkraftrad, optisch einem Fahrrad sehr nah.
  • Firefly (Sur-Ron): Elektroenduro, die stark an ein Mountainbike erinnert.
  • Novus: Elektro-Kraftrad, das man auf den ersten Blick für ein Pedelec halten könnte.
  • Bykstar: E-Enduro aus München mit Mountainbike-Komponenten.

eROCKIT: Mit Pedalen auf Tempo 90?

„Das schnellste Fahrrad der Welt“, haben sie in der netten Einladung geworben. Das schrägste Motorrad. In unserem Fall: krasses Knallrot. Sehr schlank. Stylisch wie ein Naked Bike.

Dieser breite crossige Magura-Lenker. Und unten Pedale mit kreisrunder Trittfläche! Soso, ein klassisches Zündschloss (aus dem analogen Zeitalter) und am rechten Handgriff der Fahrschalter, um die Pedale elektrisch scharf zu schalten.

Jawoll, gleich daneben der Taster für die Fahrmodi (Langsam, Mittel, Schnell). Linkerseits die Bedienung für Parklicht und Hupe, Abblend- und Fernlicht. Dazu die Blinkerbedienung.

Das eROCKIT reagiert auf unsere vorsichtige Kurbelei brav mit sanfter Beschleunigung und einem angenehmen Elektrosound. Feines Fahrradtempo. Ja, echt jetzt, die Pedale sind unser Gasgriff.

Die breitschultrige Sitzposition mit der ziemlich geraden Rückenhaltung (avisiert sind 60 Grad) und die zackigen Reaktionen der Maschine erinnern uns sofort an ein Mountainbike. Inzwischen strampeln wir locker zwischen Tempo 30 und 50.

Zügigeres Kurbeln, und das Ding beschleunigt wie die Hölle. Wusch, der Tacho reißt die 85 km/h, der Wind zerrt lustig am Helm und uns geht es erst einmal ein bisschen zu fix.

Rücksichtsvoll lehrt uns das eROCKIT erst mal ein bisschen Ehrfurcht vor dem Genzbereich, ohne uns gleich an die Gurgel zu gehen. Als ob wir das gute Stück seit Tagen unterm Hintern haben.

Was wir in den Städtchen Hennigsdorf und Velten sowie der ländlichen Umgebung auch erlebt haben: Der flotte Start eines einzigen eROCKIT an der Kreuzung reicht, um sämtliche motorisierten Neben- und Hinterleute (inklusive eines am Straßenrand staunenden Motorrad-Fanboys) aus dem inneren Gleichgewicht zu bringen. Großes Kino.

Der Sattel könnte etwas höher sein für unsere 1,94 Meter Körpergröße. Ungünstiger Kniewinkel beim Treten. Auch die Lenkerposition war nicht optimal. Aber das alles ließe sich beim nächsten Mal anpassen.

Auch hätten wir gern für (manchmal notwendige) Tempostarts, kurze Überholmanöver oder andere enge Momente etwas mehr Gegendruck in den Pedalen. Kickdown da unten? Das geht so nicht, die Kraft will sich mehr linear entfalten.

Ab Herbst, so verraten uns dann die Techniker, soll sich der Trittwiderstand wie zu Hause beim Hometrainer variieren lassen. Und wie es bitte mit einem Gepäckträger wäre? Schon eingeplant, es soll in Kürze ein verschließbares Topcase geben.

Zurwehme grinst: „Wir haben erst zehn Prozent unserer Ideen verwirklicht, in fünf Jahren können Sie vielleicht die Leistung per Smartphone-App steuern“.

Brekr Modell B

Das Brekr Modell B-E-Moped kommt wie ein Café Racer daher und schafft es so trotz lautlosem Gleiten, die Blicke von eingefleischten Petrolheads wie Paulina auf sich zu ziehen.

Das Brekr Modell B glänzt mit Minimalismus: eine Sitzbank, zwei Reifen, ein elektrischer Nabenmotor an der Hinterachse und ein leichter Aluminium-Rahmen, der alles zusammenhält und in dem sich die Box mit dem Akku versteckt.

Im Tausch gegen Stauraum und 1.499 € lässt sich dort noch ein zweiter, gleich großer Akku verbauen. Dadurch verdoppelt sich die von Brekr angegebene maximale Reichweite von 70 auf 140 km.

Im Schubbetrieb und beim Betätigen der Bremse ist das Brekr in der Lage, Bewegungsenergie wieder in elektrische Energie umzuwandeln. Mit diesem Rekuperation genannten Prozess soll das Bike seinen Akku bei Bergabfahrten und beim Bremsen aufladen und so die Reichweite steigern.

Die Farbe des Hauptrahmens, der Feder am Hinterbau und der Sitzbank können gegen Aufpreis zwischen verschiedenen Optionen getauscht werden. Zusätzlich ist auf Wunsch ein profilierterer Offroad-Reifen verfügbar.

Als Ergänzung zum Bike selbst gibt es die Brekr-App, die über das im Bike verbaute GPS-Modul die zurückgelegten Fahrten aufzeichnet, den Standort des Bikes zeigen und bei verdächtigen Umständen warnen kann - etwa wenn das Bike im abgestellten Zustand bewegt wird.

Alle Knöpfe sind mit den Händen am Lenker zu erreichen, was praktisch und sicher ist. Um den Akku zu laden, kann man ihn entweder komplett herausziehen und in die Wohnung mitnehmen oder einfach direkt im Bike an das Ladegerät anschließen.

Weniger praktisch ist jedoch das Gepäckkonzept des Bikes. Zwar hat das Modell B einen Gepäckkorb vor der Sitzbank, der ist jedoch nicht geschützt vor schlechtem Wetter.

Schlüssel nach rechts drehen, einmal an der Bremse ziehen, um vom neutralen Modus in den Fahrmodus zu schalten, und schon kann es losgehen mit dem Brekr Modell B! Dazu stehen vier Fahrmodi zur Verfügung, zwischen denen auf mehreren Ebenen ein spürbarer Unterschied liegt.

Im schwächsten Modus 1 ist die Beschleunigung gemütlich und man braucht echt Anlauf, um die 45 km/h zu erreichen - bergauf ist sogar schon bei 40 km/h Schluss. Im stärksten Modus 4 geht es hingegen sowohl aus dem Stand als auch im Durchzug echt vorwärts.

Für den Fahrkomfort sollen eine Federgabel und ein Dämpfer am Hinterbau sorgen, wobei Letzterer an das Gewicht der Person auf dem Sattel angepasst werden kann.

Durch eine super Lichtanlage, bei der Tagfahrlicht sowie Rück- und Bremslicht schön integriert sind, wird man mit dem Modell B im Stadtverkehr gut gesehen und hat bei Dunkelheit eine sehr gute Sicht.

Die gute Lichtanlage trägt genauso zur Sicherheit im Straßenverkehr bei wie der Soundgenerator, der Fußgänger*innen vor dem fast lautlos herannahenden E-Moped warnt.

Die Reifen bieten auf Asphalt genügend Grip und man setzt eher mit der Fußraste auf, als die Haftreibungsgrenze der Pneus zu erreichen.

Das Brekr Modell B ist ein wendiges E-Moped mit guter Beschleunigung und ausreichender Reichweite. Damit ist es das richtige Gefährt für alle, die sich gerne flink durch die Stadt schlängeln und dabei Motorrad-Feeling und Individualismus feiern.

E-Enduro & E-Motocross Bikes - Elektro Power auf der Straße & Offroad

Du willst ein Elektro Bike, das dich sowohl auf der Straße als auch im Gelände begeistert? Diese E-Enduro & E-Motocross Bikes bieten dir genau das: kompromisslose Performance, modernste Akku-Technologie und das gute Gefühl, emissionsfrei unterwegs zu sein.

Egal ob E-Laufrad für Kids, L1e Elektro-Kleinkraftrad, L3e Elektro-Motorrad oder reines Offroad Elektro Bike - hier findest du dein perfektes Match.

Vorteile von E-Enduro Motorrädern gegenüber Verbrennern

Ein E-Enduro Motorrad überzeugt nicht nur mit sattem Drehmoment ab der ersten Sekunde, sondern auch mit geringeren Betriebskosten. Ölwechsel, Auspuff und Benzin gehören der Vergangenheit an - du fährst sauber, wartungsarm und zukunftssicher.

Dazu kommt: null Abgase, kein Motorenlärm, dafür pures Fahrvergnügen mit maximaler Effizienz.

Akku, Ladezeit & Reichweite im Überblick

Die aktuellen Elektro Enduro Bikes punkten mit leistungsstarken Akkus, die Reichweiten von bis zu 120 km ermöglichen - abhängig von Fahrergewicht, Fahrstil und Gelände.

Geladen wird bequem an der Haushaltssteckdose oder - je nach Modell - an Schnellladepunkten. Die Ladezeiten (20% -> 80%) liegen zwischen 1,5 und 4 Stunden. Damit bist du flexibel und jederzeit bereit für dein nächstes Abenteuer.

Leises Fahrgefühl & volle Performance

Abgase und Lärm sind Vergangenheit - erlebe das direkte Drehmoment und puren Fahrspaß. Gerade im Offroad-Bereich sind die Elektro Kleinkrafträder von Vorteil: Du kannst in Ruhe trainieren und deine Skills verbessern - ohne Stress mit den Nachbarn.

Alltagstauglich & abenteuerlustig zugleich

Ein Elektro Motorrad ist nicht nur etwas für Adrenalinjunkies. Die L1e-Modelle eignen sich perfekt für die City: wendig, sparsam und unkompliziert.

Mit einem L3e-Bike bist du dagegen auch auf der Landstraße oder für längere Touren bestens ausgerüstet. Und wer einfach nur pure Action will, greift zu den Offroad-Bikes - dort zählen nur Spaß, Power und Freiheit.

E-Motocross Bikes - volle Action im Gelände

Elektro Cross Bikes sind speziell für hartes Gelände gebaut: leicht, robust und mit kräftigem Antrieb. Ob steile Trails, enge Kurven oder schnelle Sprints - hier bekommst du maximalen Fahrspaß.

Straßenzugelassene Elektro Kleinkrafträder und E-Motorräder (L1e & L3e)

Du willst auch im Alltag elektrisch unterwegs sein? Mit einem L3e Elektromotorrad hast du ein straßenzugelassenes Bike, das dich zuverlässig zur Arbeit bringt und gleichzeitig für Wochenendtouren perfekt ist.

Für die Stadt ist ein L1e E-Kleinkraftrad ideal - kompakt, effizient und modern.

Das Angebot an Elektromotorrädern wächst langsam, aber stetig. Das sind die interessantesten E-Bikes, die in Deutschland aktuell oder demnächst erhältlich sind. Plus: Infos zu technischen Daten, Preisen und zur Reichweite.

Noch sind rein elektrisch angetriebene Motorräder auf Deutschlands Straßen Exoten, denn viele Motorradfahrende scheuen wegen der begrenzten Reichweite den Umstieg auf ein Elektrobike.

Doch viele kleinere Hersteller und Start-ups vertrauen auf die Weiterentwicklung der Akku-Kapazitäten und bieten reine Elektro-Modelle an.

Ausgewählte Elektro-Motorrad Modelle (2025)

Im Folgenden werden einige interessante E-Motorrad Modelle vorgestellt, die 2025 auf dem Markt sind oder erwartet werden.

NIU RQi Sport

Die Reichweite des NIU RQi Sport liegt bei ca. Das E-Motorrad sieht nicht nur wie ein richtiges Motorrad der Leichtkraftklasse Le3 aus, es fühlt sich beim Besteigen sogar noch erwachsener an.

Dies ermöglicht im Dynamic-Modus echte 101 km/h, mittels einer Boost-Taste sind für 30 Sekunden sogar 126 drin. Die Ausstattung kann sich sehen lassen: Tempomat, ABS vorn und hinten, selbstrückstellende Blinker, Traktionskontrolle und ein topmodernes Display inklusive Dashcams.

Can-Am Pulse und Origin

Die Bikes sind 2025 zu Preisen um 17.000 Euro in den Handel gekommen, beide auf der gleichen Antriebsbasis. Den Akku, eine 8,9 kWh starke Lithium-Ionen-Einheit, haben die Spezialisten am Firmensitz in Valcourt/Quebec zusammen mit der Steuerungs- und Lade-Elektronik selbst entwickelt.

Beide Versionen schaffen locker stattliche 129 km/h - von solchen Höchsttempi können verbrennende 125er nur träumen. Die Reichweite macht das Bike für Pendler interessant - Can-Am gibt für den wenig praxisgerechten WMTC-Zyklus 115 Kilometer an.

Die Ausstattung kann sich sehen lassen: 10,25-Zoll-TFT mit Apple-Carplay-Integration sowie Touchscreen-Funktionalität und einlegbarem rückwärtigem Kriechgang.

Weitere Modelle

  • Wildfire: Reichweite von rund 250 Kilometern (nach WMTC), Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 6,9 Sekunden.
  • Silence S05 Weekender: Herausnehmbarer 5,6 kWh-Akku, Reichweite von deutlich über 100 Kilometern, Beschleunigung auf bis zu 120 km/h.
  • Kawasaki Ninja e-1 und Z e-1:Leichtkrafträder mit 5 kW/7 PS Dauer- und 9 kW/12 PS Spitzenleistung, zwei Fahrmodi (Road und Eco), herausnehmbare Akkupakete.
  • Honda EV Fun Concept: Konzeptfahrzeug mit futuristischen Elementen, Reichweite von 100 Kilometern, CCS-Ladeanschluss.
  • Kymco RevoNex: Mischung aus Streetfighter und Supersportler, Technik von Harley-Tochter Livewire, Dauerleistung von 30 kW/40 PS, Spitzenleistung von 63 kW/84 PS, Reichweite von über 160 Kilometern.
  • Tazzari Italian Volt Lacama: Kompakter Axial-Flussmotor mit bis zu 110 kW/150 PS, Sprint von 0 auf 100 km/h in weniger als vier Sekunden, Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h, Reichweite von mehr als 200 Kilometern.
  • Livewire S2 Del Mar, Alpinista und Mulholland: 63 kW/86 PS starker E-Motor, Drehmoment von 263 Newtonmetern, Spurt auf 100 km/h in drei Sekunden, Reichweite von 111 bis 122 Kilometern.
  • Royal Enfield Flying Flea C6: Elektromotorrad im Leistungssegment der 125er-Klasse, Reichweite von bis zu 150 Kilometern im Stadtverkehr, Startpreis von rund 7000 Euro.
  • Zero Motorcycles: Große Modellvielfalt, von Reiseenduro DS über Adventure-Bike Zero DSR/X bis zu Naked Bikes Zero S und SR, E-Motoren als Eigenentwicklung, DSR/X mit 75 kW/100 PS und 229 Newtonmeter Drehmoment, Reichweite bis zu 290 Kilometern im City-Modus.

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