Fahrradsitz Kinder Test: Sicherheit und Komfort für kleine Passagiere

Gute Kinderfahrradsitze sind hoch belastbar, bieten gute Befestigungen, kindersichere Gurte und einfache Montage. Wenn Sie mit Ihrem Nachwuchs gelegentlich eine Fahrradtour unternehmen möchten, sollten Sie sicherstellen, dass er es in seinem Sitz nicht nur bequem, sondern vor allem sicher hat. Aus diesem Grund gibt es beim Kauf eines Kinderfahrradsitzes auch einiges zu beachten. Das Wichtigste geben wir Ihnen im Folgenden mit auf den Weg:

Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Essenziell sind natürlich die Größe und das Gewicht Ihres Kindes. So unterscheiden sich die Angaben bei Kinderfahrradsitzen meist in die Gewichtsklassen "bis 15 kg" und "bis 22 kg". Gemäß der KiGGS-Daten des Robert-Koch-Instituts reichen erstere im Schnitt bis zu einem Kindesalter von etwa zwei bis drei Jahren, während ein Gewicht von 22 Kilogramm für gewöhnlich erst mit fünf oder sechs Jahren überschritten wird - ein Alter, in dem die Kinder bereits selbstständig mobil sein sollten. Achten Sie beim Kauf daher auf das zulässige Gesamtgewicht des Sitzes und bedenken Sie dabei auch die Belastung des Fahrrads selbst. Üblicherweise liegt deren Grenze bei etwa 130 Kilogramm.

Für einen bequemen Sitz ist auch eine verstellbare Rücken- oder Nackenlehne von Vorteil. Dabei sollte seitens des Herstellers auch genug Platz für einen Fahrradhelm geboten werden, was bei manchen der getesteten Sitze tatsächlich nicht der Fall war. Für die Kinder besonders angenehm sind auch Ablageflächen für die Füße. So baumeln diese während der Fahrt nicht in der Luft herum, sondern können fest abgestützt werden.

Wer auf einen vor dem Fahrer montierten Kindersitz zurückgreift, der kann sein Fahrrad für zusätzlichen Komfort auch mit einer Art Windschutzscheibe ausstatten. Auch für die Montage sollten Sie aber die Ausstattung des Rads überprüfen. So stützen sich etwa einige Sitze auch auf dem Gepäckträger ab, dessen Tragfähigkeit sollte dafür etwa 25 Kilogramm betragen. Zudem sollten offene Sattelfedern zur Sicherheit mit einem Fingerklemmschutz ausgestattet werden.

Je nach Lenkerform kann mit einem Frontsitz die Wendigkeit möglicherweise stark eingeschränkt werden. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, den gewünschten Sitz zunächst auszuprobieren. Suchen Sie dazu geeignete Fachgeschäfte auf oder beachten sie beim Kauf das Rückgaberecht.

Gerade, wenn Sie schwerere Kinder mitnehmen, sollten Sie dafür sorgen, dass das Fahrrad besonders stabil steht, etwa durch einen Zweibeinständer.

Testergebnisse und Empfehlungen

Der ADAC hat 16 Fahrradsitze für Kinder getestet. Dabei haben vor allem die günstigeren Fabrikate überzeugt. Neunmal wurde die Note "gut" vergeben, doch es gibt noch Raum für Verbesserungen.

Jeweils acht Kinderfahrradsitze für die Montage am Sattelrohr sowie acht Sitze derselben Hersteller mit der Montagemöglichkeit auf dem Gepäckträger wurden unter die Lupe genommen. Die Hauptvorteile lagen in der einfacheren Montage, der direkten Verbindung zum Fahrrad und dem höheren Komfort für das Kind. Bei beiden Montagemöglichkeiten landete jeweils der Kinderfahrradsitz von OK Baby an der Spitze des Testfeldes.

Für eine Überraschung sorgten dabei die Komfortmessungen am Modell für das Sattelrohr. Dort saß der Testdummy im Vergleich zu den Konkurrenzmodellen auf schlechten Straßen wesentlich bequemer, sodass in Sachen Komfort nur einmal die Bewertung "sehr gut" vergeben werden konnte.

Der Sitz von OK Baby hat mit rund 70 Euro einen vernünftigen Anschaffungspreis und bietet auch eine Liegefunktion (allerdings nur beim Modell für die Sattelstange), einen Reflektor, gute Schutzeigenschaften im Kopfbereich sowie einen Wetterschutz für schlechte Witterung. Zudem ist der Sitz abschließbar und einfach in der Handhabung.

Detaillierte Produktvorstellungen

Thule Yepp Nexxt Mini

Der Thule Yepp Nexxt Mini ist ein Front-Fahrradkindersitz für Kinder von 9 Monaten bis etwa 3 Jahren (max. 15 kg). Die Konstruktion kombiniert eine harte Außenschale mit weicher, stoßabsorbierender Polsterung. Der Sitz wird per Schnellwechselhalterung an normalen und Ahead-Lenkern montiert und lässt sich ebenso schnell wieder abnehmen. Ein gepolsterter 5-Punkt-Gurt mit Magnetsicherheitsverschluss sorgt für sicheren Halt und einfaches Anschnallen. Verstellbare Fußrasten und Fußschlaufen passen sich dem Wachstum des Kindes an. Eine integrierte Handauflage bietet zusätzlichen Komfort. Der Sitz ist wasserabweisend und leicht zu reinigen. Er erfüllt die Sicherheitsnorm EN 14344.

OK Baby Orion

Der OK Baby Orion ist ein Front-Kindersitz für Fahrräder, geeignet für Kinder ab etwa 9 Monaten bis zu einem Gewicht von 15 kg und einer Körpergröße von maximal 93 cm. Die Montage erfolgt am Steuerrohr von Fahrradrahmen mit rundem Querschnitt zwischen 32 und 52 mm Durchmesser. Der Sitz verfügt über eine dreifach höhenverstellbare Fußstütze mit Sicherungsriemen, einen 3-Punkt-Sicherheitsgurt mit Längenverstellung sowie eine Haltebügel-Konstruktion, die bei Bedarf entfernt werden kann. Die Sitzschale ist mit wasserabweisender, wetterfester und thermoformierter Polsterung ausgestattet, die per Klett befestigt und von Hand waschbar ist. Der Orion lässt sich auch auf E-Bikes montieren und wird mit einem passenden Befestigungsbügel geliefert.

Hamax Caress C2

Der Hamax Caress C2 ist ein Kinderfahrradsitz für die Rahmenmontage, geeignet für Kinder ab 9 Monaten bis zu einem Gewicht von 22 kg. Die Sitzschale bietet eine 20°-Neigefunktion, die sich mit einer Hand bedienen lässt, sowie eine höhenverstellbare Rückenlehne, die mit dem Kind mitwächst. Die Maße betragen 28 × 94 × 36,5 cm, das Gewicht liegt bei 4,4 kg. Der Sitz verfügt über eine doppelte Stahlfederung zur Dämpfung von Stößen und zum Schutz der Wirbelsäule. Ein 3-Punkt-Gurt mit Sicherheitsschnalle und weicher Schulterpolsterung sorgt für sicheren Halt. Die Fußstützen sind höhenverstellbar und lassen sich ebenfalls einhändig anpassen. Reflektoren an der Rückseite erhöhen die Sichtbarkeit im Straßenverkehr. Der Sitz bietet zusätzlichen Platz für den Fahrradhelm, sodass der Kopf nicht nach vorne gedrückt wird. Die Montage erfolgt mit vier Schrauben, ein Schnellspannsystem erleichtert das Abnehmen.

Wichtige Sicherheitshinweise

Bei den Produkten von Thule und Hamax wurde der Prüfpunkt der Norm "Mikroschlupf und Festigkeit" des Gurtsystems nicht bestanden, da im Test eine "Längung" von 25 Millimetern überschritten wurde. Im Alltagsbetrieb könnte das dazu führen, dass sich der Gurt während der Fahrt lockert und von der Schulter des Kindes rutscht. Im schlimmsten Fall könnte das Kind unbemerkt im Sitz aufstehen oder bei einem Unfall aus dem Fahrradsitz fallen. Eltern, die diese Sitze nutzen, sollten darauf achten, den festen Sitz der Gurte während der Fahrt häufiger zu überprüfen.

Bei den Herstellern Thule und Hamax sollten Sie auch während einer Fahrt immer wieder den Blick auf das Gurtsystem richten. Wenn sich diese z.B. bei einer Rüttelstrecke etwas gelockert haben, einfach einmal mehr nachziehen. Auch das Verknoten der Gurtenden vor der Brust des Kindes kann helfen.

Um eine mögliche und richtige Montage am eigenen Rad zu überprüfen und ein Probesitzen inklusive Probefahrt durchzuführen, sollten Sie ein Fachgeschäft aufsuchen. Wichtig: Dabei auch das Abstellen und die Schlafposition (sofern vorhanden) zusammen mit dem Kind ausprobieren. Ein sicherer Stand des Rades sollte ebenso gewährleistet sein.

Vom Probesitzen über die Probefahrt bis hin zum täglichen Gebrauch sollte das Kind immer einen Fahrradhelm tragen. Zudem das Kind nie alleine im Fahrradsitz stehen lassen und bestenfalls für den sicheren Stand einen Doppelständer am Fahrrad verbauen (wenn möglich).

Erste Fahrversuche auf sicherem Gelände durchführen, da das Fahrverhalten mit montiertem Fahrradsitz speziell auch in der Liegefunktion sehr ungewöhnlich ist. Die Schwerpunkt-Verschiebung sorgt vorne am Fahrrad für eine geringe Bodenhaftung.

Der Einsatz eines Kinderfahrradsitzes vor dem oder der Erwachsenen ist nur bedingt empfehlenswert. Die Montage an dieser Stelle ist ein sensibles Thema, es fehlt an möglichem Lenkereinschlag, an ausreichend Kopffreiheit zwischen Kind und Fahrendem, und letztendlich kann der Fahrende bei einem möglichen Crash das Kind erdrücken.

Testmethoden und Hintergrundinformationen

Zum Testkriterium Montage werden die Kinderfahrradsitze an unterschiedlichen Fahrrad- und e-Bike Modellen gemäß der Bedienungsanleitung montiert und bewertet. Neben Möglichkeit und Aufwand der Montage werden auch weitere Aspekte wie Schnellwechselmöglichkeiten zwischen zwei Rädern, Funktionalität gegen Diebstahl sowie das Verstauen bei Nichtgebrauch betrachtet.

Das Testkriterium Handhabung beginnt mit der Bewertung der Gebrauchsanleitung sowie der Einstellmöglichkeiten von Bein- und Rückenlehne. Nach der Montage und Einstellung werden die Kindersitze mit den unterschiedlichen Fahrradmodellen auf einem Rundkurs in unterschiedlichen Fahrsituationen untersucht.

  • Auf- und Absteigen, verbunden mit einer leichten Schräglage des Rades, um die Kippneigung der unterschiedlichen Modelle zu vergleichen
  • Ausweichmanöver, um ein Nachschwingen der Kindersitze zu provozieren
  • Bremsen, um den möglichen Einfluss auf die Fahrstabilität zu erfahren
  • Einfluss auf das Fahrverhalten bei Steigungen

Dabei ist zu beachten, dass ca. 10 % der Strecke verschiedene Steigungen und Gefälle beinhalten, so dass die Kinderfahrradsitze durch den veränderten Schwerpunkt ggf. das Fahrerhalten beeinflussen können. Dies soll auch bei Geschwindigkeiten über 25 km/h durchgeführt werden.

Neben den Einstellmöglichkeiten und Abmessungen in Bezug zur Körpergröße wie Fußlängen und Rückenlehne, werden die Verstellmöglichkeit des Gurtsystems sowie die Nutzbarkeit des Sitzes mit dem Fahrradhelm untersucht. Als Basis zu den Messungen wird der Hybrid 3 Dummy in der Größe Q3 eingesetzt.

Bei der Komfortmessung möchten wir herausfinden, in welchem Kinderahrradsitz die Fahrbahnunebenheiten am wenigsten bei den Insassen ankommen. Dabei fährt ein auf einem Prüfstand aufgespanntes Fahrrad mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten über eine auf das Hinterrad einwirkende Leiste, hierzu wird eine computergestützte Messung durchgeführt.

In Anlehnung an die DIN 14344:2022 (Artikel für Säuglinge und Kleinkinder - Kindersitze für Fahrräder - Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren) werden Inhalte wie Nieder- und Hochtemperaturkonditionierung, Belastungsprüfung für Fußstützenfestigkeit, Befestigung des Rückhaltesystems am Sitz, Schlagprüfung, Fuß-Befestigung mit Rückhaltebändern, Anforderungen für den Sitzbereich und die Fußstützen, Mikroschlupf und Festigkeit überprüft.

Zusätzlich werden Auffälligkeiten bei der Verarbeitung protokolliert und bewertet.

Im Vordergrund der Schadstoffuntersuchung stehen berührbare Bauteile und Bezugsstoffe, z.B. Sitzauflagen und Gurtenden. Dabei beziehen sich die Untersuchungen weitgehend auf PAKs (Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe) und Weichmacher (Phthalate), aber auch auf andere Schadstoffe in Anlehnung an die GS-Spezifikation AfPS GS 2019:01 PAK.

Entsprechend einer Unfalldatenanalyse sollten verschiedene Crashszenarien abgeprüft werden, um einen hohen Anteil der relevanten, realen Verkehrsunfälle mit Radfahrenden abzudecken.

Im ersten Szenario kollidiert ein Pkw frontal auf die Seite des Fahrradfahrers. Bezüglich der Crashversuche wurde der etablierte Whiplash-Puls, welcher bei Tests von Autositzen im Falle eines Heckaufpralls entwickelt wurde, angewendet.

Die Überprüfung der Crashsicherheit wurde auf der ADAC-Katapult-Testanlage durchgeführt. Durch die kontrollierte Beschleunigung der Katapultanlage wird der Effekt einer Verzögerung bei einem Zusammenstoß simuliert.

Die Kinderfahrradsitze wurden dabei auf einer fest installierten Vorrichtung montiert, welche eine Gepäckträger- sowie Sattelrohrmontage ermöglicht.

Die Qual der Wahl: Front- oder Heck-Kindersitz?

Die Frage, ob bei Kinder-Fahrradsitzen Hecksitze oder Frontsitze »besser« sind, entscheiden die meisten aus dem Bauch heraus. Vielen Müttern ist der Frontsitz suspekt, weil er auf den ersten Blick weniger sicher erscheint.

Doch Frontsitze haben einen entscheidenden Nachteil: Sie sind in der Regel nur für Kinder bis zu einem Gewicht von 15 Kilo zugelassen. Dieses Gewicht erreichen Kinder meist im Alter zwischen 2 und 3 Jahren. Hecksitze sind dagegen in der Regel für Kinder bis 22 Kilo zugelassen - oder bis zu einem Alter von rund 5 Jahren. Ab da können die Kids dann meist ohnehin selbst Fahrrad fahren.

Viele Hecksitze werden am Sitzrohr befestigt und federn an Befestigungsbügeln freischwebend über dem Gepäckträger. Das ist komfortabel fürs Kind, kann bei Kurven oder unebenen Straßenverhältnissen aber zu Pendelbewegungen führen und das Fahrverhalten beeinflussen.

Es gibt auch Hecksitze, die direkt am Gepäckträger befestigt werden. Dafür sind Hecksitze größer und meist auch komfortabler und verfügen über verschiedene Einstellungen für Kopf-, Fuß- und Rückenlehne.

Am besten fahren Sie mit Ihrem Zweirad zu einem Fachgeschäft und lassen sich vor Ort beraten. Denn bei einem Kinder-Fahrradsitz und bei dessen Montage gibt es einige Dinge zu beachten, die einem viel Arbeit, Zeit und Umstände ersparen - wie Kabelzüge, die verlegt werden müssen oder Gepäckträger, die nicht passen.

Wenn man sich im Straßenverkehr umsieht, begegnen einem fast ausschließlich Fahrräder mit Hecksitz. Bei Hecksitzen muss man vor allem darauf achten, dass der Schwerpunkt des Hecksitzes nicht weiter als 10 Zentimeter hinter der Achse des Hinterrads liegt. Je weiter hinten das Kind sitzt, desto unsicherer ist das Fahrverhalten.

Der größte Vorteil von Hecksitzen gegenüber Frontsitzen ist, dass man mit ihnen Kinder bis zu einem Gewicht von 22 Kilo oder einem Alter von 5 Jahren transportieren darf.

Checkliste: So finden Sie den besten Kinderfahrradsitz

Was ist sonst noch wichtig?

  • Pass-Check: Nicht jeder Kindersitz passt an jedes Fahrrad, teilweise müssen Sie kleine Veränderungen an Ihrem Fahrrad vornehmen.
  • Anprobe: Die beste Methode, keinen Fehlkauf zu riskieren, ist die „Anprobe“ im Laden.
  • Fingerfallen: Hat Ihr Fahrrad einen Sattel mit Federn, sollten Sie diese abdecken (lassen).
  • Locker mitwippen: Ein Heck-Kindersitz sollte einige Zentimeter über dem Gepäckträger schweben, damit der Metallbügel mitschwingen kann.
  • Stabilitäts-Check: Achten Sie darauf, dass Ihr Fahrradständer einen stabilen Stand bietet.
  • Einhand-Prinzip: Sie sollten Ihr Fahrrad immer mit einer Hand festhalten können, während Sie Ihr Kind im Sitz anschnallen.
  • Flach-Heck: Im Idealfall ist ein Kinderfahrradhelm im Heck abgeflacht.
  • Flatter-Test: Testen Sie vor dem Kauf, ob Sie Ihr Fahrrad mit Kind im Sitz stabil fahren können.
  • Nässe-Test: Schützen Sie Kindersitz und Polster vor Regengüssen.

Wichtig in allen Fällen: Die Ergonomie muss zu den Körpermaßen Ihres Kindes passen und der Sitz ein gutes Gefühl von Fahrstabilität, Sicherheit und Überblick vermitteln.

Richtiges und sicheres Sitzen: Gurtsysteme und Einstelloptionen

Auf einige Details sollten Sie bei der Wahl des Kinderfahrradsitzes besonderes Augenmerk richten. Dazu gehört insbesondere das Gurtsystem. Mit diesem sollten Sie Ihr Kind fest im Sitz anschnallen können, zudem sollte sich der Gurt leicht verstellen lassen.

Die meisten Kinderfahrradsitze sind mit einem Dreipunkt- oder einem Fünfpunkt-Gurtsystem ("Hosenträgergurte") ausgestattet, wegen ihres zusätzlichen Schrittgurtes gelten Letztgenannte als besonders sicher.

Außerdem sollten Sie die Fußstützen des Sitzes in der Höhe und passend zur Größe des Kindes einstellen können. Gleiches gilt für die Kopfabstützung, die sich leicht an das Wachstum Ihres Kindes anpassen lassen muss.

Das steigert nicht nur den Sitzkomfort, sondern erhöht auch die Sicherheit: Der Kopf Ihres Kindes wird optimal abgestützt und bei einem Aufprall gehalten.

Tabellarische Übersicht der vorgestellten Modelle

Modell Typ Gewichtsklasse Besondere Merkmale
Thule Yepp Nexxt Mini Frontsitz Bis 15 kg Schnellwechselhalterung, Magnetverschluss, verstellbare Fußrasten
OK Baby Orion Frontsitz Bis 15 kg Montage am Steuerrohr, höhenverstellbare Fußstütze, wasserabweisende Polsterung
Hamax Caress C2 Hecksitz Bis 22 kg Neigefunktion, höhenverstellbare Rückenlehne, doppelte Stahlfederung

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