Du bist hier, weil Du wissen willst, wie man ein Fahrrad zeichnen kann. Es ist keine einfache Sache, besonders wenn es realistisch aussehen soll. Deshalb habe ich versucht, die Angelegenheit möglichst einfach zu machen, indem ich weniger Details angewendet habe. In dieser Übung bringe ich dir bei, wie man ein Stadtfahrrad zeichnet.
Sei geduldig und verliere die Lust nicht, wenn es am Anfang nicht klappt. Feine Bleistiftskizzen sind meine Lösung für schwierige Elemente. Falls dann etwas schief geht, kannst Du es jederzeit mit einem Radiergummi entfernen. Für diese Übung benötigen wir ein leeres Blatt Papier, einen Bleistift und einen Radiergummi.
Ich werde dich nicht anlügen - diese Aufgabe ist nicht die einfachste. Um es so einfach wie möglich zu machen, ist jede der folgenden Etappen rot markiert. Denk daran, den Bleistift nicht zu fest zu drücken, damit er leicht ausradiert werden kann, falls Du einen Fehler machst.
Erforderlicher Zeitaufwand: 15 TageDieser Beitrag ist eine Bildanleitung zum Zeichnen eines Stadtfahrrads.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
1. Zeichne zwei Kreise
Wir beginnen mit dem Zeichnen von zwei Kreisen am unteren Rand des Zettels. Die Kreise sollen ziemlich groß sein und mehr oder weniger so weit voneinander entfernt sein, dass noch ein Rad dazwischen passen könnte.
2. Fahrradrahmen skizzieren
Skizziere die Kreise in der Mitte mit den kleineren Kreisen und markiere die Reifen. Mach dann einen kleinen Kreis in der Mitte des linken Kreises. Beginne im Kreis rechts mit dem Zeichnen eines Rahmens - zwei Linien, die in einem leichten Winkel von der Mitte des Kreises nach oben verlaufen. Zeichne eine leicht gewellte Linie vom Rahmen zum anderen Rad.
3. Fahrradrahmen - Fortsetzung
Verbinde den Rahmen mit dem Rad auf der linken Seite. Ziehe die Linien vom Mittelkreis bis zum Rahmen. Zeichne auch die Abdeckung für die Kette, die vom linken Rad zum Fahrradrahmen geht.
4. Fahrradsattel und Lenker
Sobald wir den Fahrradrahmen fertig haben, ist der Sattel an der Reihe. Zeichne ihn auf der linken Seite und auf der rechten Seite einen Lenker.
5. Schutzblech und Pedal
Zeichne über den beiden Rädern zwei Bögen - dies sind die Kotflügel des Fahrrads. Zeichne im Kreis des Rahmens zwischen den beiden Rädern ein Fahrradpedal.
6. Speichen
Jetzt ist die Zeit, die Speichen in beiden Rädern des Fahrrads zu zeichnen. Achte genau darauf, in welche Richtung die Linien im Hinterrad des Fahrrads verlaufen. Mach so wie ich.
7. Fahrrad ausmalen
Glückwunsch! Die Zeichnung des Fahrrads ist fertig!
8. Bild ausmalen
Nimm nun die Buntstifte und male dein Bild aus. Ich habe einen grünen Fahrradrahmen gemacht, Du kannst aber dein Fahrrad in einer ganz anderen Farbe machen.
Dann erstmal herzlichen Glückwunsch dazu, dass du den großen Schritt vom „Eigentlich würde ich ja gerne mal zeichnen lernen“ zum den Bleistift in die Hand nehmen und das Blatt befüllen geschafft hast. 😊 Der Anfang ist gemacht. Und dir ist es bereits gelungen, die ersten Striche spazieren zu führen. Heute möchte ich dich auch gar nicht lange mit theoretischen Infos und Hinweisen zum Zeichnen für Anfänger aufhalte.
Genug gekringelt und gekreiselt? Dann geht’s jetzt endlich los: Ich erkläre dir Schritt für Schritt, wie du dein erstes realistisches Motiv zeichnen kannst.
Tipps und Tricks
So, ich hoffe, du sitzt bequem an deinem Schreibtisch, das Blatt vor dir, den Bleistift in der Hand. Jetzt schau dich einmal im Zimmer um: Welcher Gegenstand springt dir spontan ins Auge? Die Schreibtischlampe vor dir? Eine Blumenvase? Dein Wasserglas?
Was auch immer dich spontan anlacht: Ich stelle dir damit vor: dein erstes Motiv. Ein Gegenstand aus deinem Zimmer - vielleicht nicht direkt das spannendste Zeichen-Motiv der Welt. Aber gerade für Zeichen-Neulinge hat es viele Vorteile, erstmal einen realen Gegenstand zu zeichnen und erst danach von einem Foto abzumalen. Deshalb mein Tipp: Starte erstmal mit dem Gegenstand zeichnen und wenn du das erfolgreich gemeistert hast, kannst du dich am Abzeichnen vom Foto versuchen und z. B. ein Auge zeichnen. Ich habe mich übrigens spontan für eine Kugel entschieden, da man beim Kugeln zeichnen auch sehr gut das Schattieren üben kann.
Jede Zeichnung beginnt mit der genauen Betrachtung des Zeichen-Motivs - das ist wichtig, damit du wirklich das zeichnest, was du vor dir siehst und nicht das, was du glaubst du sehen.
Na dann versuch mal, etwas aus dem Gedächtnis zu zeichnen, irgendwas, was du dir gut vorstellen kannst: Fahrrad, Baum, dein Auto, deinen Freund/deine Freundin?
Erledigt? Dann schau dir jetzt ein Original-Foto von deinem Motiv an und vergleich das mal mit deiner Zeichnung. So könnte es mal aussehen. Ich wette mit dir, auch du hast ganz schön viele Details „vergessen“ - dein Gehirn hat sie einfach nicht abgerufen, weil es sich die nicht als „relevant“ für das Motiv gemerkt hat.
Deshalb: Üb das Sehen - versuch mal jeden Tag eine Weile deine Umwelt genau zu beobachten: Was ist speziell an der Person, die dir im Park entgegenkommt? Was tun die Personen in der Werbung?
Du kennst deinen zu zeichnenden Gegenstand jetzt? Super, dann folgt Schritt 2: Zerlege den Gegenstand in seine geometrischen Grundformen, denn mit den 4 Grundformen Rechteck, Dreieck, Kreis und Quadrat kannst du alles zeichnen. Wenn der Gegenstand an sich bereits eine einzige geometrische Form ist - wie meine Kugel - musst du ihn natürlich nicht weiter zerlegen.
Du glaubst mir nicht, dass du mit den 4 Formen alles zeichnen kannst? Dann such dir einmal ein x-beliebiges Bild, z. B. eine Person und versuch, das Gesicht grob nachzuzeichnen. Fällt dir was auf? Ich bin mir sicher, du hast Rechtecke, Dreiecke und Kreise gezeichnet. Darüber hinaus hilft es mir immer sehr, Hilfslinien in die Zeichnung oder das Portrait einzuzeichnen.
Beispiel: Schau dir die Augenbrauen an und schätze den Winkel zur horizontalen Linie hab. Anschließend kannst du versuchen, den gleichen Winkel aufs Blatt zu bringen. Wichtig dabei: Achte darauf, zuerst nur viele dünne, zarte Linien zu zeichnen; skizziere ganz fein und drücke nicht zu fest auf den Bleistift. Erst wenn du in diesem Linien-Wirr-Warr irgendwann langsam deinen Gegenstand erkennen kannst, zeichnest du genau diese Linien, die deinen Gegenstand ausmachen, deutlicher nach. Am nachfolgenden Beispiel erkennt man ganz gut, was ich meine.
Was hast du in Schritt 1 an Details entdeckt? Du kannst deinen Gegenstand schon erkennen? Super! Er wirkt aber noch sehr „gezeichnet“ und wenig real? Was heißt Schraffieren eigentlich? Letztendlich nur, viele kleine Linien nebeneinander zu setzen. Bei der Parallelschraffur setzt du nur parallele Linien - je enger die Linien aneinander sitzen, desto dunkler wird die Stelle. Soll eine Stelle richtig dunkel werden oder wirft dein Gegenstand einen starken Schatten, bietet sich die Kreuzschraffur an.
Die links gezeigten Schraffuren sind grundlegende Schraffuren. Jetzt weißt du, wie du schraffieren kannst, aber welche Stellen sollst du denn schraffieren? Die Antwort darauf findest du, wenn du deinen Gegenstand beim Zeichnen unter die leuchtende Schreibtischlampe stellst und jetzt genau hinguckst: Wo hat dein Gegenstand helle Flächen, wo ist er dunkel, wo wirft er Schatten?
Du hast alle notwendigen Stellen schraffiert? Klasse, du hast es geschafft - dein erstes eigenes Kunstwerk ist fertig. Trete mal einen Schritt zurück und schau dir deine Zeichnung mit etwas Abstand an. Erkennst du deinen Original-Gegenstand?
Ja? Super! Ich habe meine Kugel sogar noch etwas geändert und am Hintergrund herumgespielt.
Dir gefällt deine Gegenstand-Zeichnung nicht? Wieso nicht? Überleg dir anhand der 5 vorherigen Schritte, was du beim nächsten mal Gegenstand zeichnen besser machen kannst - es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.
Ziellinie für heute erreicht - Wir haben’s geschafft, das erste mal Gegenstand zeichnen ist abgehakt! Du hast anhand des Gegenstand zeichnen Schritt für Schritt gelernt, wie du von einem realen, anfassbaren Gegenstand zu einer möglichst realistischen Zeichnung dieses Gegenstands gelangen kannst. Dabei hast du vielleicht selbst erfahren müssen, wie wichtig es ist, das Motiv, das man zeichnen will, vorher genau anzuschauen.
Jetzt bist du gerüstet, um den nächsten Schritt zu wagen - das Abzeichnen von einem Foto. Vielleicht hast du ja heute schon Lust, diese nächste Etappe mit dem Zeichnen eines Auges zu starten - dann empfehle ich dir mein Auge zeichnen Tutorial. Und denk dabei immer dran - Übung macht den Meister; also führ immer weiter die Striche spazieren.
Zusätzliche Tipps
- Google ist immer eine wahre Fundgrube an Motiven.
- Instagram: Hier wirst du viele verschiedene Profile von (Hobby-)Künstlern finden, die dich inspirieren können.
- Wenn Sie bei bestimmten Gegenständen, wie z. B. einem Fahrrad, Schwierigkeiten haben, es aufs Papier zu bringen, dann müssen Sie das Reduzieren lernen.
- Beim Zeichnen ist es wichtig, dass Sie sich zunächst auf das Wesentliche konzentrieren.
Wenn ich an den Sommer denke, gehört das Fahrrad für mich einfach dazu.
Wenn ich selbst das Zeichnen eines Fahrrads schwierig fand, wie sollte ich es dann nur Kindern oder ZeichenanfängerInnen beibringen? Ich beschloss zuallererst selbst Expertin zu werden und zeichnete mit Hilfe von Vorlagen immer wieder Fahrräder.
Denn wenn ich ehrlich war, hatte ich es in meinem Leben auch noch nie wirklich probiert und wenn, dann nur halbherzig. Bei meinen Zeichenübungen versuchte ich die Form des Fahrrads zunehmend zu vereinfachen, Details wegzulassen (die ich doch eigentlich so liebe!) und ich erprobte verschiedene Vorgehensweisen. Zuerst die Räder? Oder der Rahmen? Welche Hilfslinien waren nötig?
Natürlich dürfen du bzw. deine Kinder soooo viele Details ans Fahrrad zeichnen, wie es euch gefällt! Meiner Tochter ist z.B. gleich aufgefallen, dass der Gepäckträger fehlt. Und ihr Puppenkorb. Andere Kinder vermissen vielleicht die Schutzbleche, die Ventile oder verdrahten sogar das Licht und die Bremse.
Meine Schritt-für-Schritt-Anleitung soll dabei helfen ein einfaches Fahrrad zu zeichnen und ich musste viele Details weglassen, damit es nicht zu unübersichtlich wurde. Dafür ist hier die Kreativität jedes Einzelnen gefragt!
Mit dieser Vorlage zeichnest du Schritt für Schritt ein Fahrrad mit all seinen Details. Was kompliziert aussieht, gelingt mit dieser Vorlage ganz einfach. Du brauchst nur etwas Geduld.
Benötigte Materialien:- Bleistift
- Radierer
- Lineal
- Zirkel
- Schwarzer, radierfester Zeichenstift
- Farbstifte
Zuerst ziehst du mit Bleistift und Lineal drei quer verlaufende Hilfslinien. Die Linien liegen mit den gleichen Abständen gerade übereinander. Du malst mit dem Zirkel zwei gleich große Kreise in die Linien, einen links und einen rechts. Die Nadel platzierst du auf der mittleren Linie und ziehst einmal herum. Um die Mitte des linken Kreises ziehst du einen zusätzlichen kleinen Kreis und um die Mitte des rechten zukünftigen Reifens einen noch kleineren.
Du ziehst ungefähr von der Mitte der drei Kreise mit dem Bleistift jeweils einen Strich schräg nach links oben. Mit Hilfe des Bleistiftes zeichnest du nun die Positionen von Lenker, Sattel, Gepäckträger, Pedalarm und Kette ein. Du tauschst den Bleistift gegen den Zeichenstift und gestaltest den Fahrradrahmen, den Sattel, die Lenkstange, die Kette und den Gepäckträger wie in der Vorlage. Du malst die Speichen in die Räder und ergänzt weitere Details. Außerdem entfernst du die Hilfslinien mit dem Radierer.
Du malst dein Fahrrad farbig an. In der Vorlage ist der Rahmen blau und die Reifen sind graubraun.
Wenn Sie schon einmal einen Maler vor seiner Staffelei oder einen Zeichner bei seiner Arbeit beobachtet haben, dann ist Ihnen vermutlich aufgefallen, dass sie gelegentlich hochsehen und die Augen zukneifen.
Wenn Sie eine derartig umfangreiche Aufgabe vor sich haben, dann versuchen Sie am besten, zunächst die groben Umrisse zu Papier zu bringen. Arbeiten Sie mit weichen Bleistiften (mindestens B). Zeichnen Sie das Fahrrad noch nicht, gucken Sie es sich erst einmal an und gehen Sie jedes Detail durch. Welche Dinge halten Sie für wirklich wichtig?
Probieren Sie es nun mit dem Fahrrad, das Sie entweder vor sich stellen oder aber auf einem Foto sehen. Das kann ein Deko-Fahrrad oder ein Lego-Fahrrad etc. Welche Konturen nehmen Sie wahr? Sehen Sie sich zum Vergleich einmal die Icons des Radsports an. Symbole für Fahrräder finden Sie auch auf Verkehrszeichen und in S-Bahnen und U-Bahnen. Ein Trick guter Zeichnungen besteht darin, dass Sie beim Ausarbeiten der Arbeit Ihr Gedächtnis und Ihre Fantasie einfließen lassen. Arbeiten Sie kreativ. Beginnen Sie dabei so, als ob Sie das Rad zusammenbauen wollten. Vergessen Sie abschließend nicht, die Schatten zu setzen.
Wenn Sie so vorgehen, dann können Sie in kürzester Zeit große Fortschritte im Zeichnen machen. Die Welt ist voller Ideen! In deiner Umgebung gibt es viele interessante Motive, die auf einem Blatt Papier wunderschön aussehen. Vielleicht suchst du zur Gestaltung deines Bullet Journals eine originelle Zeichen Idee oder du möchtest deine Kinder zum Malen und Basteln inspirieren.
Du interessierst dich für das Thema „Mensch und Technik“ oder du zeichnest gerne Einhörner, Hexen, Feen und andere fantastische Gestalten? Dann bringen dich unsere Vorlagen schnell zum Ziel. Mithilfe unserer Schritt-für-Schritt-Anleitungen liegt im Handumdrehen eine attraktive Zeichnung vor dir.
Du orientierst dich genau an unseren Vorlagen. Diese zeigen dir, wie du von der Skizze bis zur Koloration ein wunderschönes Bild anfertigst. Unsere große Motivauswahl bietet dir die nötige Inspiration. Sieh dir die Motive in Ruhe an und entscheide dich dann für die beste Idee. Schöne Ideen gibt es genug. Manche lassen sich leicht und schnell umsetzen, andere sind etwas komplizierter und zeitaufwändiger.
Du musst dich dann zwar besonders gut konzentrieren, erhältst dafür aber ein zauberhaftes Ergebnis. Das Geniale an unseren Vorlagen sind die schrittweisen und einfach nachvollziehbaren Anweisungen. Du beginnst ganz einfach mit ein paar gekonnt platzierten geometrischen Formen. Aus diesen entstehen nach und nach verschiedene Figuren. Auch beim Ausmalen lernst du einige Tricks. Mit der richtigen Technik erzeugst du einen reizvollen Licht- und Schatteneffekt. Deine Bilder wirken dann besonders plastisch. Das macht Spaß und fördert die Kreativität. Du schulst dein Auge und bekommst ein Gespür für die Feinheiten eines Künstlers. Die Schritt-für-Schritt-Vorlagen eignen sich deshalb hervorragend zum Lernen.
Jeder Künstler fängt ganz klein an und muss sein Handwerk erst noch lernen. Am Beginn der künstlerischen Ausbildung stehen einfache Formen. Aus solchen geometrischen Formen setzen sich unsere Motive zusammen. Mit dem Bleistift zeichnest du die Hilfslinien. Dabei handelt es sich um Striche, Kreise oder Ovale, die dir die Position für die einzelnen Proportionen anzeigen. Diese malst du mit Farbstiften aus und bekommst so ein fertiges Bild.
An unseren Vorlagen haben sogar Kinder im Vorschulalter ihre Freude. Einfache Dinge, zum Beispiel Äpfel, Bäume und altersgerecht stilisierte Tierfiguren im Comic Stil, eignen sich gut für kleine Einsteiger. Die Vorlage liefert einfache, aber dennoch professionelle Ergebnisse, die zu Recht stolz machen. Vor allem Kindern verschafft das tolle Erfolgserlebnisse. Welche Vorlagen sich besonders gut für Jungen und Mädchen eignen, siehst du an der besonderen Kennzeichnung.
Gibt es verschiedene Versionen, dann steht nach dem Motivnamen das Wort „einfach“ in Klammern. So ist es zum Beispiel möglich, ein Auto, ein Einhorn, einen Baum, ein Flugzeug oder einen Hund auf eine einfache oder professionelle Weise zu malen. Natürlich kannst du gemeinsam mit den Kindern auch anspruchsvollere Bilder zeichnen. Du greifst korrigierend ein oder lässt die Kleinen nur die Konturen nachziehen. Wir haben unsere Motivauswahl ganz bewusst so gestaltet, dass für jeden Geschmack und für jede Zielgruppe etwas Passendes dabei ist. Nur wenn dir das gefällt, was du malst, hast du richtig Freude am Lernen.
Zu den ganz einfachen Dingen gehören der Apfel und der Apfelbaum. Große und kleine Technikfreaks zeichnen gerne Fahrzeuge. Diese stehen kindgerecht aufbereitet oder aber in realistischer Darstellung zur Verfügung. Das Gleiche trifft auf viele Tiere zu. Dennoch fasziniert es immer wieder, mithilfe der Schritt-für-Schritt-Anleitung Zeichnungen zu schaffen, die aussehen wie eine professionelle Illustration.
Tatsächlich lassen sich die Zeichnungen sinnvoll verwenden, beispielsweise zum Erstellen eines Bullet Journals, für Tischkärtchen und Einladungskarten. Die Vorlagen sind außerdem eine tolle Idee für den Kindergeburtstag oder allgemein für die kreative Beschäftigung von Kindern.
Viele Vorlagen sprechen in erster Linie Jungen und Mädchen an. Dazu gehören beispielsweise Drachen, Dinos, Einhörner, Feen, Hexen, aber auch die vielen Tiere.
Neben den Vorlagen findest du bei uns das zum Zeichnen notwendige Zubehör. Wir bieten verschiedene Blei- und Zeichenstifte sowie Fasermaler und Buntstifte in einer großen Marken- und Farbauswahl.
Sich an einer Vorlage zu orientieren, schließt nicht aus, selbst kreativ in Erscheinung zu treten. Die Schritt-für-Schritt-Anleitungen inspirieren dich und bieten dir eine wertvolle Stütze. Dennoch darfst du die Zeichnungen gerne so verändern, dass du ihnen eine individuelle Note verpasst. Das betrifft insbesondere die Farbgebung, die viele große und kleine Künstler gerne ihrem persönlichen Geschmack entsprechend anpassen. Du kannst zum Beispiel eine lila Kuh malen oder die Haare der Meerjungfrau blau, pink oder schwarz färben. Selbst Anfängern fällt es leicht, die Farbe zu verändern. Mit ein bisschen Geschick ist es möglich, auch andere Details den eigenen Vorstellungen gemäß zu gestalten.
Geübtere Zeichner orientieren sich nur noch grob an den Vorlagen. Sie nutzen die vorgegebenen Formen und Hilfslinien und schaffen so die Basis für ihre Eigenkreationen. Bei stark technisch orientierten Motivvorlagen sind Abweichungen eher kontraproduktiv. So lohnt es sich zum Beispiel nicht, ein Fahrrad oder Motorrad großartig zu verändern. Bei Märchenfiguren ist das hingegen sehr gut möglich. Es macht Spaß, den Schwanz der Meerjungfrau in eine andere Richtung zu schwingen und die Frisur bei der Prinzessin oder der Elfe eigenständig zu gestalten.
Für den Anfang braucht ihr nicht mehr als einen Bleistift, Lineal, Radiergummi, Fineliner und Papier.
Um eure Ideen an einem Ort zu sammeln und Fortschritte gut zu dokumentieren, empfehlen wir, euch einen Spiralblock mit etwas festerem Zeichenpapier zuzulegen.
Ich persönlich mache für Sketchnotes meistens eine Vorzeichnung mit Bleistift. Das hilft mir bei der Vorstrukturierung des Bildbereichs. Als Filzstift eignet sich ein einfacher Fineliner. Der Strich sollte nicht zu dick sein, damit ihr fein und detailliert zeichnen könnt. Ich zeichne am liebsten mit den PITT artist pens von Faber-Castell. Das Set beinhaltet vier Tuschestifte in verschiedenen Stärken - von ganz fein bis fett. Diese Fineliner trocknen schnell nach dem Auftragen und sind wasserfest und lichtbeständig.
Wenn ihr euren Zeichnungen mehr Tiefe verleihen wollt, könnt ihr euch außerdem noch einen hellgrauen Filzstift zulegen. Damit könnt ihr Schatten und Strukturen hinzufügen. Wenn ihr Feuer gefangen habt, könnt ihr eure Materialpalette natürlich noch beliebig erweitern und eure Sketchnotes farbig gestalten (ich benutze allerdings meist nicht mehr als zwei Hauptfarben, sonst wird es schnell zu bunt und damit auch unübersichtlich).
Keine Sorge, um Sketchnoting zu lernen, muss man nicht zeichnerisch begabt sein. Im Vordergrund steht nicht die besonders kunstvolle Umsetzung. Das Ziel ist vielmehr, Begriffe und Ideen so zu zeichnen, dass andere sie schnell erkennen. Bereits mit wenigen geometrischen Grundformen könnt ihr tolle Sketchnotes anfertigen. Die Autorin Sunni Brown hat zwölf Grundformen des visuellen Alphabets definiert. Diese Erkenntnis ist sehr nützlich, da sie uns die Scheu nimmt, komplexe Figuren zu zeichnen. Es kommt nicht darauf an, so realitätsgetreu wie möglich abzubilden. Beim Sketchnoting kann man viele Details weglassen und sich auf die Kerneigenschaften konzentrieren. Kleiner Tipp: auf Schildern im öffentlichen Raum findet ihr überall Symbole, die ihr als Vorlage für eure Sketchnotes nutzen könnt. Mit der Zeit werdet ihr dann sicherer und könnt auch mehr Details hinzunehmen. Am schwierigsten ist es anfangs, Metaphern zu entwickeln. Nehmt euch bei eurer ersten Sketchnote deshalb ruhig etwas Zeit zum brainstormen.
Wenn euch für ein Begriff kein passendes Bild einfällt, gebt das Wort doch mal in die Google Bildersuche ein. Meistens bekommt ihr dann einige Clip Art-Vorschläge, an denen ihr euch orientieren könnt. Das ist sehr hilfreich, wenn ihr keine Zeit für ausgiebiges Brainstormen habt oder euch partout keine visuelle Entsprechung einfällt.
Um euch mein Vorgehen bei einer Sketchnote zu zeigen, habe ich mir ein Beispiel ausgedacht, das ihr für euren nächsten Event als Vorlage nutzen könntet: eine Einladung zum Sommerfest.
- Ganz ehrlich, ich zeichne bei Sketchnotes nie einfach drauf los - ich finde es gar nicht so einfach, spontan den Bildraum so zu strukturieren, dass alle Elemente darauf genug Platz haben und nicht gequetscht aussehen. Mit einer Vorzeichnung könnt ihr schon mal prüfen, ob ihr euch für die verschiedenen Bereiche genug Platz genommen habt.
- Überlegt euch, welche Elemente ins Auge springen sollen oder wichtig sind, damit der Betrachter versteht, worum es geht. Ich konzentriere mich deshalb jetzt erstmal auf die Bildmitte und wie ihr seht, passe ich Text und Bild ausgehend von der Vorzeichnung ein wenig an. Vor allem für eine etwas aufwendigere Schrift wie beim “Sommerfest” brauche ich eine Hilfestellung durch die Vorzeichnung. Bei den Schriften wechsle ich ab: Titel, Untertitel und Stichpunkte sind nicht identisch.
- Jetzt zeichne ich den Rest. Bei den Unterpunkten dürfte es ruhig noch kleinteiliger und dynamischer sein (siehe meine anderen Sketchnotes für erzähl davon ganz oben). Auf eine Einladungskarte sollte allerdings auch nicht zu viel Information, sonst wird es beim angucken anstrengend und eure Zielgruppe guckt sich die Karte nicht richtig an - und kommt nicht zum Fest.
- Am Schluss könnt ihr mit Farbstiften noch einmal einiges rausholen und bestimmte Bereiche hervorheben. Wie ganz oben schon gesagt, empfehle ich aber, sich auf zwei Farben zu konzentrieren - sonst wird es schnell unübersichtlich. Ihr könnt aber am Schluss noch einen ganz ganz hellgrauen Schatten malen. Dadurch bekommt die Sketchnote mehr Tiefe. Achtet aber darauf, dass ihr den Schatten immer an derselben Kante zeichnet. Als Hilfestellung könnt ihr euch eine kleine Sonne mit Bleistift in euer Bild malen.
Probiert es doch einfach selbst mal aus!
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