Fahrradcomputer sind mehr als nur Tacho-Ersatz - sie liefern wertvolle Trainingsdaten, helfen bei der Orientierung und motivieren zu neuen Bestleistungen. Sigma bietet seit über 30 Jahren hochwertige Produkte mit ausgeklügelter Technologie im Bereich Fahrradcomputer.
Lieferumfang und Montage
Der BC 16.16 wurde im Handelskarton geliefert, mit Anleitung zur Konfiguration, Halterung für den Lenker, Impulsnehmer und Impulsgeber für die Speiche. Zwei O-Ringe aus Gummi zur Befestigung waren ebenfalls enthalten.
Die Montage der Halterung ist in wenigen Minuten und ohne Werkzeug möglich. Zuerst wird eine geeignete Stelle am Fahrradlenker gesucht und gereinigt. An der Unterseite der Lenkerhalterung befindet sich ein Klebestreifen, dessen Schutzstreifen abgezogen wird. Die Halterung wird an dieser Stelle angebracht und das Gummi (O-Ring) auf einer Seite der Halterung in den Haken eingehängt und um den Lenker gezogen. Auf der anderen Seite wird das Gummi ebenfalls eingehängt.
Das Kabel wird zur Fahrradgabel verlegt, wobei darauf zu achten ist, dass es beim vollständigen Einlenken nicht unter Spannung steht. Der Impulsempfänger wird mittels O-Ring an der Fahrradgabel befestigt. Abschließend wird der Impulsgeber in die Speichen geklemmt. Dabei ist darauf zu achten, dass der Impulsgeber später exakt am Empfänger vorbei läuft. (Dieser Schritt gilt auch für den BC 16.16 STS).
Funktionen und Eigenschaften
Der Sigma BC 16.16 ist wasserdicht nach dem internationalen Standard IPX 8, was bedeutet, dass er gegen dauerndes Untertauchen geschützt ist. Dieses Modell ist sehr umfangreich bei den Funktionen. Es ist einsetzbar für zwei verschiedene Räder, kann also zwei Profile pflegen. Neben der Datenübertragung per Dockingstation ist auch die NFC Übertragung möglich. Status-Anzeige vom Ladestand der Batterie, Display Beleuchtung und eine Trainingsstatistik sind dabei nur ein paar Auszüge der Funktionen.
Mehrere Profile
Der Sigma BC 16.16 kann zwei Profile verwalten. Hierbei können zwei unterschiedliche Fahrräder oder auch Personen auf den Fahrradcomputer zugreifen und diesen nutzen. Es werden alle Daten jeweils für das entsprechende Profil gepeichert. Sinnvoll ist dies zum Beispiel, wenn man selbst zwei Fahrräder fährt mit unterschiedlichen Radgrößen (Radumfang). Auch denkbar, zwei Fahrräder mit selber Größe aber dennoch mit dem Interesse zum Tracken (z.B. zum Abnehmen), auf welchem Fahrrad man wie viele Kilometer gefahren ist.
Allerdings benötigt man die Halterung und den Impulsgeber für die Speiche doppelt. Diese müssen dann separat dazugekauft werden. Als „Familien-Tacho“ sehen wir den BC 16.16 nicht, da bei einer Radtour mit zwei Personen nur eine davon den Fahrradtacho nutzen kann.
Hintergrundbeleuchtung
Die Hintergrundbeleuchtung wird auf eine bestimmte Startzeit-Uhrzeit und eine bestimmte End-Uhrzeit eingestellt. Es kann also eingestellt werden, dass zwischen 19 Uhr und 7 Uhr die Hintergrundbeleuchtung bei Drücken einer Funktionstaste angeht. Außerhalb es Korridors bleibt die Beleuchtung aus.
Kraftstoffersparnis
Mit dieser Funktion wir ermittelt, wie viel Treibstoff man mit einem PKW für dieselbe Strecke verbraucht hätte. Dazu wird in den Fahrradtacho ein Durschnittsverbrauch eingetragen. Diese Funktion wird nicht unbedingt gebraucht, ist jedoch ein schönes Feature als „Gamification“.
NFC-Funktion
Sowohl die BC 16.16 Kabel gebundene als auch die STS Version haben einen integrierten NFC Chip (Near Field Communication) mit dem man bei geeignetem Smartphone die Traningsdaten kabellos in die App (aktuell nur für Android) übertragen kann. Dazu wird die kostenlose Sigma Link App installiert, der BC 16.16 in unmittelbar neben das Smartphone gehalten und die App gestartet. Das Smartphone muss dafür NFC aktiviert haben. Bitte schön still halten. Nach der Übertragung sind die Daten aus dem Fahrradcomputer in der App verfügbar und können gespeichert und analysiert werden. Wer kein NFC hat oder nutzen möchte, kann diese Funktion auch komplett am BC 16.16 ausschalten.
Über die App ist auch eine Anbindung andere Tracking und Sport-Apps wie Strava möglich. In der App sind verschiedene Profile möglich.
STS Variante
Die STS Variante bietet die Möglichkeit, die Daten während der Fahrt kabellos an den Tacho am Lenker zu übertragen. Hier besteht die Möglichkeit die Werte über das Hinterrad abzunehmen und so auch auf dem Rollentrainer immer im Bilde zu sein, wie viele Kilometer bereits gefahren sind. Ebenfalls ist für den BC 16.16 STS noch ein Trittfrequenz-Sensor erhältlich.
Der Fahrradtacho ist sehr umfangreich und es gibt viele verschiedene Einstellungen und werte die erhoben werden. Die Übertragung der Daten an die App ist optional, im BC 16.16 Test konnten wir das Gerät auch voll und ganz ohne Smartphone und ohne App benutzen.
Schön wäre gewesen, wenn der Zeitkorridor für die Hintergrundbeleuchtung einfacher einzustellen wäre bzw. die Beleuchtung mittels eigenen Knopf zu aktivieren wäre. Das Umschalten zwischen den Profilen könnte ebenfalls einfacher sein, ist jedoch machbar. Das Design ist modern, die Verarbeitung ist auf den Punkt. Die NFC Funktion schmeichelt uns, Auswerten und Tracken wird so sehr einfach. Bei der Übertragung kann es mal zu einem Abbruch kommen, der Import muss dann per App-Druck neu angestoßen werden.
Sigma BC 5.0
Der Sigma BC 5.0 ist ein Fahrradtachometer ohne Funkübertragung. Er ist kabelgebunden und ein zuverlässiger Begleiter für Pendler und Freizeitfahrer. Zudem ein sehr kompakter und leichter Radcomputer mit einer einfachen und intuitiven Bedienung. Durch eine Kabelverbindung zum Sender misst er reibungslos die wichtigsten Daten wie Geschwindigkeit, Gesamtstrecke und Zeit. Der Fahrradcomputer ist zudem sehr robust und widerstandsfähig gegen Regen und Schmutz.
Durch das einfache Installieren und eine leicht verständliche Bedienungsanleitung ist der Tacho ideal für Anfänger, Pendler, Freizeitfahrer oder auch für das Kinderrad geeignet.
Montage des Sigma BC 5.0
Die Montage des Sigma BC 5.0 ist kinderleicht. Das Gerät wird mit Kabelbindern und einer klebenden Haltefläche an der Lenkerhalterung des Fahrrads befestigt. Das Kabel, welches mit dem Sender verbunden ist, habe ich an den Bremskabeln nach unten gewickelt. Der Sender wird an den Speichen befestigt. Ist die Halterung samt Sender am Fahrrad befestigt fehlt nur noch das Anbringen des Tachos. Dies macht man einfach mit einer Hand indem man den Tacho auf die Halterung eindreht und dabei einrasten lässt. Andersherum nimmt man den Tacho dementsprechend wieder raus. Mein Tacho hat mittlerweile mehrere 100Km an verschiedenen Strecken mitgemacht. Sowohl Schlaglöcher, Kopfsteinpflaster als auch Waldwege konnten der Halterung und dem Sender nichts anhaben. Ein großer Pluspunkt also für die Befestigung und Stabilität der Halterung.
Einrichtung und Bedienung
Die Einrichtung des Sigma BC 5.0 ist relativ einfach. Durch 5 Sekunden gedrückthalten der Set-Taste auf der Rückseite des Gehäuses wird der “Einstellungsmodus“ aktiviert und man gelangt so ins Menü. Hier kann man zunächst die Reifengröße auswählen, damit der Tacho die Daten des Senders auch richtig in Distanzen übersetzt. Alle gängigen Reifengrößen sind hier schon vorinstalliert. Zudem kann man einstellen, ob die Geschwindigkeit in km/h oder mph angezeigt werden soll.
Das Display zeigt dabei im oberen Teil des Bildschirms konstant die Geschwindigkeit an. Die Bedienung des Sigma BC 5.0 Fahrradcomputers ist denkbar einfach, da es lediglich zwei Tasten gibt. Mit einem leichten Druck auf die Haupttaste schaltet man die Displayanzeige zum nächsten Wert weiter. Hält man die Haupttaste lange gedrückt dann werden alle Werte - bis auf die Uhrzeit - auf Null zurückgesetzt. Die Set-Taste hingegen ist etwas schwieriger zu erreichen, da sie etwas in das Gehäuse eingelassen ist. Es war kein großer Aufwand die Taste mit dem Fingernagel zu drücken - ein spitzer Gegenstand macht das Ganze jedoch komfortabler. Dies ist jedoch kein Grund zur Sorge, da die Set-Taste meist nur bei der Ersteinrichtung benötigt wird oder Du etwas an den Einstellungen vornehmen möchtest. In unserem Test haben die Tasten und Knöpfe des Sigma BC 5.0 einen stabilen Eindruck gemacht.
Display und Batterie
Das Display des Sigma Fahrradcomputers ist 1,7″ groß. Es ist zwar nicht beleuchtet, aber auch bei schlechten Lichtverhältnissen noch gut ablesbar. Die Schrift ist groß und wird in schwarz-weiß angezeigt. Der Kontrast auf dem Bildschirm ist dadurch sehr gut trotz minimaler Spiegelung. Der Sigma BC 5.0 hat sowohl bei starkem Sonnenschein als auch bei wechselndem Licht - wie z.B. bei Waldfahrten - keine Probleme bereitet und war immer gut erkennbar.
Das einzige Manko ist die fehlende Hintergrundbeleuchtung. Bei Dunkelheit lässt sich auf dem Bildschirm nicht wirklich etwas erkennen. Dies ist meiner Meinung nach kein großes Problem, da meine Radtouren meistens sowieso tagsüber stattfinden. Die Lebensdauer der Batterie ist, wie bei Sigma Fahrradcomputern üblich, sehr gut. Sigma sagt zur Batterielaufzeit: Die Batterie hält mehr als 2 Jahre. Somit ist die Batterie für Freizeit- und Genussradler mehr als ausreichend. Die Batterie lässt sich relativ einfach wechseln.
Fazit zum Sigma BC 5.0
Insgesamt kann der Sigma BC 5.0 Fahrradcomputer in unserem Test durchaus überzeugen. Er lässt sich einfach und intuitiv bedienen und die Displayanzeige ist klar und deutlich. Meine Erfahrungen mit dem Sigma sind positiv - egal bei welchem Wetter. Auch die Anzeige ist unkompliziert und die Schrift gut lesbar. Für diesen Preis bietet der Tacho die wichtigsten Grundfunktionen wie Fahrzeit, Geschwindigkeit und Uhrzeit und ist ideal für Anfänger, Freizeit- und Genusspendler.
Sigma ROX 4.0
Auf der Suche nach einem GPS Bike Computer haben wir den Sigma ROX 4.0 im Test. Wir haben uns neben der Handhabung und der Verarbeitung besonders den Umgang in der Praxis und die verschiedenen Möglichkeiten beim Erheben von Daten angesehen.
Lieferumfang und Verarbeitung
Geliefert wurde der SIGMA ROX 4.0 in einer normalen Handelsverpackung. Optisch gutaussehend, wurde alles an Zubehör platzsparend und sicher verpackt. Bei unserem Bundle ist im Lieferumfang ein Brustgurt und ein Herzfrequenzsensor enthalten, eine Halterung für den Lenker, dazu zwei Verjüngungsringe für die Montage an unterschiedlich dicken Lenkern, ein USB-C Ladekabel und der Fahrradcomputer SIGMA Sport ROX 4.0 selbst. Die Verarbeitung des Fahrradcomputers wirkt sehr hochwertig. Das Gerät ist klein, kompakt und liegt sehr gut in der Hand. Es gibt keine scharfen Kanten oder unsaubere Übergänge. Das Display ist gerade und die Ecken sind ebenfalls sauber verarbeitet. Produktionsungenauigkeiten sucht man beim ROX 4.0 vergebens. Die Verarbeitung wirkt für uns sehr gut.
Zubehör
Neben dem HR Sensor gibt es weiteres Zubehör. Der Outdoor GPS Computer kann auch noch mit einem Trittfrequenzsensor gekoppelt werden. Dies ermöglicht eine noch genauere Auswertung von Trainingseinheiten. Die Sensoren werden mit der ANT+ Technologie mit dem Gerät verbunden. Auch dieser Sensor ist, wie auch der Herzfrequenzsensor, optional.
GPS-Verbindung
Es gibt nichts ärgerlicheres, als wenn man losfahren will und ewig auf eine GPS Verbindung warten muss. Durch den Einsatz zweiter Sattelitensysteme soll der Sigma ROX 4.0 hingegen recht zügig die Verbindung zu einem Satteliten finden können. Zum Einsatz kommt das bekannte System „GPS“ und das etwas weniger bekannte System „GLONASS“. In unserem SIGMA ROX 4.0 Test konnte der Computer zwischen 6 und 32 Sekunden eine Verbindung zum Satteliten aufbauen. Hierbei kommt es ganz darauf an, ob das Gerät bereits eingeschaltet ist und wo man sich mit dem ROX 4 befindet.
| Ort | Verbindungsdauer |
|---|---|
| Haus mit Stahlbetondecke | ca. |
| Garage | ca. |
| Im Freien | ca. |
Einrichtung und Bedienung
Am Ende des Tages entscheidet die Funktionalität darüber, ob wir ein Gerät gerne und oft oder ungerne und selten nutzen. Das Gerät fragt nur wenige Daten ab. Diese Informationen werden direkt beim ersten Start abgefragt und können später auch wieder verändert werden. Wir haben die Displaybeleuchtung auf „automatisch“ stehen und lassen das automatisierte Pausieren beim Anhalten und das automatisierte Abschalten des Geräts zu. Ebenfalls wird gefragt, ob eine Verbindung zu Sensoren oder einen Smartphone hergestellt werden soll. Die Radgröße wird ebenfalls über das Gerät oder die App definiert. Dies ist immer dann sinnvoll, wenn man mit einem Sensor Daten erhebt und nicht über das GPS Signal trackt.
Halterungen
Es gibt zwei verschiedene Halterungen, beim HR Bundle oder beim HR SET ist eine größere Halterung, der OVERCLAMP BUTLER, (siehe Bild Zubehör) mit dabei. Im kleinsten Paket bekommt man eine normale und ausreichende „GPS Halterung“ von SIGMA. Die Montage ist in beiden Fällen sehr einfach. Bei der einfachen Halterung werden zwei Kabelbinder zur Fixierung herangezogen, dies dauert mit etwas Geschick keine Minute. Bei der größeren Halterung muss eine Innensechskantschraube gelöst werden. Die Halterung kann nun aufgeklappt und um den Lenker gelegt werden. Je nach Lenkerdurchmesser wird einer der Gummiringe zur Verjüngung genutzt.
Sigma Ride App
Trainingsdaten können über die Sigma Ride App abgerufen und ausgewertet werden. Auch das Gerät kann über die Ride App konfiguriert sowie mit Updates versorgt. Um die Trainingsdaten gut und sinnvoll auswerten zu können, kommt man um den Einsatz der Ride App nicht herum. Das Gerät selbst bietet zwar die Möglichkeit sich die Gesamtwerte anzusehen, die jeweils aufgezeichneten Trainingsdaten können aktuell nur über die App oder Software ausgewertet und angezeigt werden. Während der Aufzeichnung eines Trainings ist eine Verbindung mit dem Smartphone nicht notwendig. Die Daten können auch zu einem späteren Zeitpunkt synchronisiert werden.
Mit nur einem Knopfdruck starten wir ein Training, wenn das Gerät entsprechend eingestellt ist, wird das Training pausiert, wenn man anhält oder sehr langsam fährt (ca.
Über die Sigma Ride App kann auch die Anordnung der Informationen im Display verändert werden. Dazu können bis zu 6 verschiedene „Display-Profile / Trainingsansichten“ pro Fahrerprofil angelegt werden. In der App sieht man den GPS Fahrradcomputer und die verschiedenen Bereiche im Display. Mit einem Klick auf einen Bereich öffnet sich eine Auswahlliste mit möglichen Trainingswerten. Aus diesen kann ausgewählt werden. Vorteilhaft ist dies, wenn man mit dem ROX 4.0 navigieren will. Wie auf dem ersten Screenshot zu sehen, haben wir die Abbiegehinweise unten in dem breiten Bereich gelegt. Hier erhalten wir jetzt auch Hinweise zu den Straßennahmen. Die oberste Stelle stellt dabei den Startbildschirm nach dem Starten des Geräts dar. Die Reihenfolge kann ebenfalls verändert und nicht benötigte Trainingsansichten können weggelassen werden. Wer zum Beispiel kein E-Bike hat, lässt diese Ansicht weg.
Bedienung
Am Sigma ROX 4.0 gibt es nur drei Tasten, das ist übersichtlich. Was wir nicht ganz so übersichtlich empfinden, ist die Menüführung. Ein Training beenden geht nur, wenn wir es auch speichern. Wer sich nun fragt, wie man beim SIGMA ROX 4.0 ein Training speichern kann, der sollte die rechte Taste für 5 Sekunden gedrückt haben. Wir finden es schade, dass man jedes Training speichern muss um es zu beenden, hat man sich nur versehen oder möchte ein Training abbrechen, kommt man nicht um das Speichern herum.
Wer den Trainingscomputer auf dem Rollentrainer nutzen möchte, der kann über einen Geschwindigkeitssensor die Daten an den Fahrradtacho senden. Wer die Strecke aufzeichnen möchte, der muss jedoch eine Aktivität starten. Die Geschwindigkeit wird bei uns permanent angezeigt. Das Display zeigt die Werte und Daten gut und leserlich an.
Navigation
Kann der GPS Fahrradcomputer ein eigenständiges Fahrradnavigationsgerät ersetzen? Wer eine Karte auf dem Display erwartet, dem müssen wir mitteilen, dass es dies nicht gibt. Es werden Abbiegehinweise angezeigt. Damit dies passiert, muss das Display-Layout so eingestellt werden, dass der Punkt „navigieren“ an der unteren Stelle platziert ist. Wie die Plätze auf dem Display angepasst werden können, haben wir in dem Video erklärt. Diese Information muss in der Praxis immer auf die vorhandenen Straßen und Wege angewendet werden. Der Kreis, dieser befindet sich um den Pfeil, zeigt die Entfernung zum Abbiegemoment an.
Komoot-Integration
SIGMA bietet mit dem ROX 4.0 die Möglichkeit, Routen und Trainings via Komoot auf das Gerät zu laden. Dazu muss in der Komoot-App über den Punkt „Einstellungen“ -> „Verbindungen“ -> „Bluetooth Connect“ mit dem GPS Computer gekoppelt werden. Parallel dazu muss die Verbindung zu Komoot ebenfalls am GPS-Gerät über das „Hauptmenü“ -> „Verbindungen“ -> zu „Komoot“ hergestellt werden. Wir empfehlen hierbei die Anleitung des Herstellers durchzulesen. Wird eine Route in der Komoot App gestartet, so erscheint die Pfeilnavigation automatisch im Display des SIGA ROX 4.0.
E-Bike Konnektivität
Der SIGMA ROX 4.0 kann sich mit modernen E-Bike verbinden. Es können Daten wie die Reichweite, der Batteriestatus, die Unterstützungsstufe, das Licht und das Verhältnis der „Human Power“ vs. Motor Power“ angezeigt werden.
Fazit zum Sigma ROX 4.0
Betrachten wir den SIGMA Sport ROX 4.0 in der normalen Ausführung und ohne zusätzlichen Sensoren, macht der kleine GPS Computer mit Navigationsfunktion ordentlich etwas her. Die Verbindung zum Satteliten war gut und das Training konnte ohne größere Wartezeit gestartet werden. Unter dicht bewachsenden Alleen und im Wald wurde die Geschwindigkeit nicht immer konstant und zuverlässig angezeigt. Der ROX 4.0. hat die korrekte Geschwindigkeit immer wieder schnell angezeigt, wenn das Blätterdach von Stark bewachsen zu Mitteldicht wechselte. Auf der Straße und dem Asphalt hatten wir keine Probleme. Trainingsdaten können im Grunde fast nur über die App oder die Software ausgewertet werden, hier jedoch sehr umfangreich. Der Connect zur Komoot-App ist ebenfalls eine gute Idee, hier können vorgefertigte Routen oder speziell für die eigenen Bedürfnisse erstellte Strecken mit dem SIGMA ROX 4.0 abgefahren werden. Die Navigation reicht für Trainingszwecke oder als Orientierung vollkommen aus. Eine akustische Ansage von Straßennamen und Abbiegevorgängen gibt es nicht.
Weitere Sigma Modelle
- Sigma Sport Rox 4.0 Sensor Set: Im Lieferumfang sind neben dem Fahrradcomputer selbst eine Halterung, magnetlose Sensoren für Geschwindigkeit, Tritt- und Herzfrequenz sowie ein Brustgurt enthalten.
- Sigma BC 10.0 WL: Ein kabelloser Fahrradcomputer, der sich auf die wesentlichen Funktionen konzentriert.
- Sigma Sport BC 5.0 WR: Ein günstiger Fahrradtacho, der sich vor allem durch einfache Handhabung und zuverlässige Geschwindigkeitsmessung auszeichnet.
- Sigma ROX 2.0: Ein einfacher und kostengünstiger GPS-Fahrradcomputer für den gelegentlichen Einsatz oder für Hobbybiker.
Alternativen zu Sigma
Neben Sigma gibt es auch andere Hersteller von Fahrradcomputern, die interessante Alternativen bieten:
- Wahoo Elemnt Bolt 3: Ein renntauglicher GPS-Fahrradcomputer mit aerodynamischem Design und intuitiver Bedienung.
- Cycplus M1: Eine günstige GPS-Alternative mit großem Display und barometrischem Höhenmesser.
- Ciclo Protos 213: Ein einfacher, günstiger und dennoch gut verarbeiteter, drahtloser Fahrradcomputer.
GPS vs. Sensoren
Generell kann zwischen zwei Arten von Fahrradcomputern unterschieden werden: Zum einen GPS-Fahrradcomputer, die ihre Daten von Satelliten bekommen, und zum anderen Radcomputer mit Sensoren. GPS-Fahrradcomputer müssen nicht zwingend auch eine Navigation oder eine Richtungsanweisung beinhalten. Die hier getesteten Geräte liefern lediglich Informationen über die gefahrene Geschwindigkeit oder zurückgelegte Strecke.
Die Geräte lassen sich leicht am Rad montieren, sind auch für mehrere Räder verwendbar und besitzen oft noch eine Höhenmessung. Fahrradcomputer ohne GPS verwenden Sensoren zur Datenerhebung. Hierfür wird ein kleiner Magnet an eine Speiche des Vorderrads montiert. Ein an der Gabel montierter Sensor registriert den Magneten bei jeder Umdrehung, wenn sie auf gleicher Höhe und in einem bestimmten Abstand zueinander stehen. So kann der Radcomputer die Daten wie Geschwindigkeit und zurückgelegte Strecke ermitteln. Hier ist es jedoch wichtig, dass zuvor der Radumfang ermittelt und im Fahrradcomputer eingegeben wird. Ansonsten werden die Daten nicht korrekt angezeigt.
| Fahrradcomputer-Typ | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|
| Mit GPS | Detaillierte Routenplanung, genaue Abbiegehinweise | Höherer Energieverbrauch, höhere Kosten |
| Ohne GPS | Längere Akkulaufzeit, einfache Bedienung, günstiger Preis | Keine detaillierte Navigation |
Handy als Fahrradcomputer
Ja, man kann ein Handy als Fahrradcomputer nutzen. Durch das verbaute GPS im Smartphone kann man Apps wie Komoot und Strava nutzen, um Aufzeichnungen von Fahrdaten zu erhalten. Routen sind somit ebenfalls via GPS-Tracking nachvollziehbar und können in der Community geteilt werden. Allerdings sind Akkulaufzeit und Wetterbeständigkeit im Vergleich zu speziellen Fahrradcomputern oft eingeschränkt.
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