Die Welt verändert sich nachhaltig. Gleichzeitig wird die Forderung nach einem Wechsel vom Auto zum Fahrrad immer lauter.
E-Bike-Trends und Tests
Elektrofahrräder sind für den erfahrenen Biker noch völliges Neuland. Das ToroRider, ein schnittiges eHardtail, unterstützt bis 25 km/h.
Vorab haben wir die technischen Details zum ToroRider TR-C-100 im Überblick zusammengestellt. Simon, leidenschaftlicher Mountainbiker seit über 20 Jahren, hat Erfahrungen im Touren-, Marathon- und Downhillbereich. Die Teststrecke ist ein Teil des Hometrails von Simon. Er führt durch die schönen Radebeuler Weinberge. Unsere eBike-Testrecke führt durch verfallene Mauern eines alten Weinberges hindurch.
Das eBike macht einen sehr hochwertigen Eindruck. Der Carbonrahmen wirkt wie aus einem Guss. Abgesehen von der Stromunterstützung war ich natürlich auf das Feeling im Gelände gespannt. Funktion und Ansprechverhalten waren super.
Zwar muss man beim ToroRider E-Hardtail auf eine Hinterbaufederung verzichten, dafür ist das eBike spürbar leicht. Es fühlt sich auf dem Trail an, wie ein richtig leichtes Mountainbike. Das ToroRider kann man so agil fahren, wie ein leichtes Hardtail.
Es ist schon beeindruckend, mit welcher Leichtigkeit man beschleunigt. Ich hatte bergauf nie das Gefühl, aus der Puste zu kommen. Den Motor hört man natürlich, wenn man richtig in die Pedale tritt. Ich habe es aber nicht als störend empfunden.
Das ToroRider erscheint mir in Sachen Schwerpunkt und Geometrie absolut ausgereift und fürs grobe Gelände wie geschaffen. Schaltung und Bremsen sind beim ToroRider auf hohem Niveau. Das eBike macht auf Trails eine gute Figur. Es ist leicht und quirlig in den Kurven. Die Geometrie hat mir auf Anhieb gepasst.
Diesen und andere Testberichte finden Sie zusammen mit aktuellen News auf den Seiten von Elektrofahrrad24.de.
Kalkhoff ENDEAVOUR 5 ADVANCE+ im Test
Im aktuellen Test (06/24) der Stiftung Warentest wurden elf Trekking-E-Bikes mit Preisen von 1.100 bis 4.500 EUR auf Herz und Nieren geprüft. Das ENDEAVOUR 5 ADVANCE+ von Kalkhoff steht mit dem Qualitätsurteil GUT (1,8) auf dem Siegertreppchen. Besonders hervorgehoben hat die Stiftung Warentest die angenehme Sitzposition, den kraftvollen Motor und die hochwertige Verarbeitung.
Das zulässige Gesamtgewicht der Kalkhoff Plus Bikes von 170 kg wird durch genaue Berechnungen und diverse Belastungstests ermittelt. Durch die sorgfältige Auswahl und Prüfung der Komponenten wird sichergestellt, dass die Räder sicher zu fahren sind. Das Besondere: Alle Komponenten bei den Kalkhoff Plus+ Modellen funktionieren zuverlässig bei jeder Zuladung.
Mit dem kraftvollen Bosch Performance Line CX Smart System und griffigen Touring-Reifen bietet das Premium E-Bike die perfekte Ausrüstung. Das ENDEAVOUR 5 ADVANCE+ überzeugt zudem durch die Lichtanlage mit ‘breitem, hellem Kegel’, integriertem Akku und hochwertigen Komponenten im cleanen Kalkhoff Look. Mit seiner Vielseitigkeit ist das E-Bike ein Allrounder für den besonders starken Auftritt.
E-Bike-Leasing für Unternehmen
E-Bike-Leasing bietet Unternehmen zahlreiche Vorteile, die sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch überzeugen. Einer der wichtigsten Pluspunkte ist die Kostenersparnis.
Cube: Eine Erfolgsgeschichte
Die Marke wurde 1993 in Bayern gegründet und hat sich von einer kleinen Garagenidee zu einem der bekanntesten Fahrradhersteller weltweit entwickelt. Cube steht für Präzision, Leidenschaft und modernste Technologie - genau das spürt man bei jedem Modell.
Egal, ob du ein Mountainbike für wilde Trails, ein Rennrad für die Straße oder ein E-Bike für die Stadt suchst - Cube hat ein riesiges Sortiment, das keine Wünsche offenlässt. Besonders spannend: Cube hört auf seine Community. Nutzer schwärmen von der Langlebigkeit, dem Fahrspaß und dem exzellenten Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Marke spricht alle an, vom Profi bis zum Freizeitfahrer - Hauptsache, du liebst das Radfahren.
Fahrradfreundliche Initiativen und Infrastruktur
In Bremen hat mit dem neuen Monat auch ein neues, modernes Bikesharing-System gestartet. Zeven beteiligt sich zum zweiten Mal am Stadtradeln-Wettbewerb. Die Gemeinde Loxstedt beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion „Stadtradeln“. Die Gemeinde Loxstedt will sich in Sachen Fahrradmobilität weiterentwickeln.
Wir sind am Vormittag mit dem Zug nach Rotenburg gefahren, um dann über den Fidi-Boon-Wech zurück nach Buchholz zu radeln. Mit ordentlich Schiebewind ging es nach dem Fidi-Boon-Wech über Westervesede, Ostervesede und Fintel bis zu Geli’s Hofcafé in Wintermoor. Bei Geli genossen wir schließlich bei einem Stück Kuchen und einer Tasse Kaffee, Tee oder Kakao die Vorzüge eines Dachs über den Kopf und wagten uns erst nach ein paar Schauern zurück auf den Heimweg über Welle, Handeloh und Wörme. Am Ende wurde es eine schöne herbstliche Radtour mit ca. 65 Kilometern im Sattel, die zum Abschluss mit einem tollen Regenbogen abgerundet wurde.
Im Sommer wurde der rd. neun Kilometer lange Rad(schnell)weg „Fidi-Boon-Wech“ auf einer stillgelegten Bahntrasse zwischen Rotenburg/Wümme und Brockel eröffnet. Gestern haben wir uns auf den Weg gemacht, um uns dieses Vorzeigeprojekt einmal anzusehen. „Wo ein Wille ist, ist auch ein Radweg“, so kann man wohl die Realisierung von der Planung bis zum Bau überschreiben. Sieben Jahre hat es von der Idee bis zur Einweihung gedauert. Der Bund förderte das Bauvorhaben mit 1,8 Mio. EUR.
Fahrradklima und Verkehrspolitik
Jedes Jahr versuchen wir inzwischen eine Stadt zu besuchen, die als Fahrradstadt gilt, und gucken uns an, was diese so fahrradfreundlich macht. Wir wollen erfahren, was die Erfolgsfaktoren sind und nehmen auch gerne Best-Practice-Beispiele mit zurück. Nach Kopenhagen (2019), Groningen (2022) und Utrecht (2024) war nun Tübingen an der Reihe.
Das Ergebnis für Buchholz ist beschämend: seit Jahren ist bekannt, woran es mangelt, und dennoch passiert viel zu wenig. Dabei werden wir Radfahrende immer mehr: im Rahmen der neuesten Haushaltsbefragung zum Modal Split wurde deutlich, dass sich der Radverkehrsanteil von 2012 auf 2024 von 12% auf einen Anteil von 24% verdoppelt (!) hat. Gleichzeitig ging der Autoverkehr deutlich zurück. Dieser wachsenden Bedeutung des Radverkehrs wird die aktuelle Verkehrspolitik nicht gerecht.
Aktionen und Initiativen für mehr Fahrradfreundlichkeit
Mehr als 125.000 Menschen europaweit - über 50.000 davon allein in Deutschland - haben sich im Rahmen der Aktionswochen „Straßen sind für alle da“ vom 5. bis 25. Mai stark gemacht. Straßen müssen sich endlich an den Bedürfnissen der Kinder orientieren - für sichere Schulwege, lebenswerte Orte und eine Mobilität, von der alle Generationen profitieren.
Am gestrigen Samstag waren wieder rd. 100 Teilnehmende bei der 6. Buchholzer Kidical Mass auf der Straße, um eine kinder- und fahrradfreundliche Mobilität zu fordern. Ziel ist es, dass sich Kinder und Jugendliche sicher und selbstständig bewegen können. Alle Menschen sollen angstfrei Radfahren können. Wir sind überzeugt, dass nur eine fahrradfreundliche Stadt auch kinderfreundlich ist.
Buchholz muss eine Fahrradstadt werden. Solange das Straßenverkehrsrecht auf Bundesebene noch nicht reformiert ist, haben in Buchholz die Entscheidungsträger aus der Lokalpolitik und der Stadtverwaltung den bestehenden Handlungsspielraum mutig auszuschöpfen. Auf den Schulwegen ist dem Rad- und Fußverkehr klar Priorität einzuräumen, sowohl durch verkehrsbehördliche Anordnungen.
Im schulischen Umfeld darf es keinen motorisierten Durchgangsverkehr geben. Dafür bedarf es z. B. (zumindest temporärer) Durchfahrtsverbote für Autos vor Schulen und Kitas (sog. Die sog. Eltern-Taxis sind aus dem schulischen Umfeld zu verdrängen.
Straßensanierung und Radverkehr
Nach rd. zwei Wochen Bauzeit ist kurz vor Ostern die sanierte Schützenstraße für den Verkehr freigegeben worden. Der neue Straßenbelag ist spitze. Aber was hat sich für den Radverkehr verändert bzw. Die wesentliche Veränderung ist die Verlegung des Radschutzstreifens von der Nordseite auf die Südseite. Zudem wurde der Schutzstreifen nun deutlich breiter markiert, als er vorher auf der Nordseite war. Und in der Zufahrt von der Schützenstraße auf die Kreuzung Hamburger Straße / Bendestorfer Straße / Schützenstraße wurde in Verlängerung des Schutzstreifens ein Radfahrstreifen markiert. Was hat man uns denn da für ein Osterei ins Nest gelegt?
Reiseberichte und persönliche Erfahrungen
Ingwar Perowanowitsch (30) hat Politikwissenschaften studiert und ist als freier Journalist und Autor tätig. Er beschäftigt sich dabei insbesondere mit der Klimakrise und der Verkehrswende. Zudem ist er begeisterter Fahrradfahrer.
So kam es auch zur Idee, mit dem Fahrrad von Freiburg aus bis nach Aserbaidschan zur Weltklimakonferenz zu fahren, die vom 11. bis zum 24.11.2024 in Baku stattfand. In rd. 110 Tagen bewältigte er die rd. Gestern Abend kamen rd. 100 Gäste in die Aula der Waldschule, um sich eindrucksvolle Bilder von faszinierenden Landschaften und vielfältiger Natur zeigen zu lassen.
Ingwar berichtete aber auch von den vielen Begegnungen mit den Menschen an der Strecke sowie von der einen oder anderen Herausforderung, die er zu bewältigen hatte, z. B. die Einreise mit dem Fahrrad nach Aserbaidschan, obwohl die Grenzen auf dem Landweg grundsätzlich geschlossen sind.
Unser Eindruck hat sich bestätigt: der Radverkehrsanteil hat sich gegenüber 2012 verdoppelt und liegt nun bei 24% im sog. Das zeigen die Ergebnisse der jüngsten Haushaltsbefragung zum Mobilitätsverhalten der Buchholzer:innen, die im Frühjahr 2024 durchgeführt wurde.
Worauf sollte man beim Kauf eines Fahrrads achten?
Auf den ersten Blick sehen viele günstige Fahrräder hochwertig aus. Nicht selten aber entpuppen sich die Schnäppchen als Reinfall.
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